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Pen & Paper - Spielsysteme => Systemübergreifende Themen => Thema gestartet von: Sternenschwester am 13.03.2015 | 17:57
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Ich brauche mehr zum Lesen! Und da ich einfach gerne Rollenspielbücher lese, meine Frage an euch alle: Was ist dein liebstes Abenteuer, deine liebste Kampagne?
Das System ist völlig Wurst. Eine gute Geschichte, ist eine gute Geschichte.
Schön wär's, wenn ihr eure Meinung begründen würdet, damit ich sie nachvollziehen kann. Das ein oder andere wird dann auch meine Einkaufsliste und später ins Bücherregal wandern.
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Hol' Dir "Die Toten des Winters" von HârnMaster. Ist auf deutsch und eine echte Perle. Kopfkino 101% :d
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"Der Zorn des Bären" ein altes DSA-Abenteuer. Tolle Geschichte :d.
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"Invasive Procedures" für Fear Itself. Ein heruntergekommenes Krankenhaus, hilflose Patienten und nachts... nachts möchte man nicht durch die Flure wandern. Ein (Body) Horror-Abenteuer, das zwar als Abenteuer leichte Railroading-Passagen hat, aber von der Atmosphäre her einfach spitze ist. Silent Hill lässt grüßen.
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Smaskrifter hat mir gut gefallen. Das ist zwar elend kompliziert, aber vielleicht auch grad deswegen so cool.
Dann gibt es noch dieses altes Mage: Das Alte ohne Atlantis-Abenteuer, Angel of Mercy. Das hab ich nie gelesen, aber zweimal bei Slobo gespielt und selber auch ein paar Mal geleitet. ;)
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Ich fand "Lichemaster" (Warhammer 1st) ganz groß. Klar, man merkt ihm hier und da sein Alter an, aber insgesamt fand ich das Abenteuer richtig stark. Es fängt ganz klitzeklein an und wird immer größer und größer. Echt klasse. :d
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"Lherata und der Dornenkönig" ist für mich eines der schönsten aus der Drachenland-Reihe. Insbesondere kann man den Einstieg in das Abenteuer ganz unmerklich so in eine Kampagne einflechten, dass der rote Faden der Handlung erst später ersichtlich wird und sich zum eigentlichen Abenteuer "verdichtet". Ich nutze das gerade in einer eigenen Kampagne ;D
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"Lherata und der Dornenkönig" ist für mich eines der schönsten aus der Drachenland-Reihe. Insbesondere kann man den Einstieg in das Abenteuer ganz unmerklich so in eine Kampagne einflechten, dass der rote Faden der Handlung erst später ersichtlich wird und sich zum eigentlichen Abenteuer "verdichtet". Ich nutze das gerade in einer eigenen Kampagne ;D
Volle Zustimmung. Man sollte allerdings erwähnen, dass es mit "Wanderer unter dunklen Himmeln" eine zweiteilige Kampagne bildet, und der zweite Teil hat auch viel Schönes.
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Hol' Dir "Die Toten des Winters" von HârnMaster. Ist auf deutsch und eine echte Perle. Kopfkino 101% :d
+1. Das Ding ist wirklich richtig gut.
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Auch wenn ich inzwischen nicht mehr DSA-Fan bin: Winternacht (http://www.wiki-aventurica.de/wiki/Winternacht)war einfach unvergesslich genial. Meine Gruppe war schließlich so fertig mit den Nerven, dass sich die SCs gegenseitig an die Gurgel gegangen sind.
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Als Lesestoff liebe ich "Narrenball" für Cthulhu. Habe es auch mehrmals mit viel Spaß geleitet, obwohl es eigentlich reines Sightseeing ist ...
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Die drei leben des bill toge für unknown armies fand ich super.
Die gruppe war fertig mit den nerven da sie dachten es gäb ne endlos schleife.
und ein weiteres ist geisterjahrmarkt für dsa... böser grusel um dsa spieler komplett aus der bahn zu werfen.
sorry das ich zwei geposted habe kann mich aber nicht entscheiden.
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Die Kampagne "Way of the Wicked" für Pathfinder.
Böse Charaktere, die ein Königreich unter ihre Kontrolle bringen.
Ja, man fängt als Henchmen an und wird vom Big Bad auf Missionen geschickt, aber letztlich sind es tatsächlich die SCs, die die Geschichte der Kampagne schreiben und am Ende eben selbst alle Zügel in der Hand halten.
Für mich ist das mittlerweile der Benchmark, was ein Kampagne leisten sollte.
Absolute Empfehlung, denn selbst, wenn man der Prämisse vielleicht nicht so viel abgewinnen kann ist es ein großartiges Beispiel dafür, den SCs Schlüsselpositionen zuzuweisen und letztendlich sie die wirklich wichtigen Sachen machen zu lassen, auch wenn vieles auf einer größeren Skala abläuft. Egal, wo sich die SCs in einer Hirarchie befinden, es sind immer ihre Aktionen, die den Ausgang bestimmen.
Lesen!
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D&D:
Tears for Twilight Hollow
DUNGEON-Abenteuer in den Forgotten Realms mit netten Twists und überraschendem Ende...
Vault of Larin Karr
Mini-Sandbox mit sehr viel Potential.
Hall of the Rainbow Mage
Der "gute" Dorf-Magier ist verschwunden...was ist mit ihm passiert? Auch hier: Überraschende Wendungen.
Legacy of the Crystal Shard
Quasi Mini-Sandbox mit toller Story, SL-Schirm in vertrauten Gefilden (Forgotten Realms).
Cthulhu:
Die Froschkönig-Fragmente
Sind Grimms Märchen wirklich nur Schauergeschichten?
Shadowrun:
Celtic Double-Cross
Wie schon im Shadowrun-Thread angedeutet: Falls man die richtigen Spieler hat, kann es richtig Spass machen. Ich mag Tír na nÓg.
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Vielen Dank, schon mal. So hatte ich mir das vorgestellt. Ein Haufen Leseinspiration, aus allen Systemen.
Was mir aber auffällt, ihr scheint auf Grusel zu stehen. :-)
Ein paar der Genannten kenne ich sogar schon, aber längst nicht alles, ich werde mich dann mal schlau machen, was es davon noch zu haben gibt und dann eine Shoppingtour machen.
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Ich fand ja zumindest vom Lesen her (konnte es leider nie leiten oder spielen) die alte Sturmbringer-Kampagne Rogue Mistress mit das abgefahrenste, was ich je in den Fingern hatte. Da haben die Schreiber nicht nur hervorragend im Stil von Moorcock gearbeitet, stellenweise haben sie ihn sogar übertroffen.
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Was mir aber auffällt, ihr scheint auf Grusel zu stehen. :-)
Ein gutes Gruselabenteuer gehört einfach mit zum intensivsten was RP zu bieten hat. Und bleibt einem entsprechend lange in Erinnerung.
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"Feenfluegel", DSA (Version weiss ich nicht, glaube 2). Mal was ganz anderes: SCs verschlaegt es in eine Feenwelt, deren Bewohner astreine Hippies sind. Ein paar Schurken haben sich dort breitgemacht, und die Bewohner werden ihrer nicht Herr. Die SCs muessen wohl eingreifen, und das moeglichst gewaltlos...
Sehr skurril, mit Potential fuer "sehr lustig" mit der richtigen Gruppe. (Ich erinnere mich mit groesstem Vergnuegen an das Bild eines Klischee-Zwergen, der ploetzlich Libellenfluegel hat und damit in der Luft herumschwirrt...)
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"Feenfluegel", DSA (Version weiss ich nicht, glaube 2).
DSA3. Und +1, das Abenteuer ist wirklich spaßig :d
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Ich fand ja zumindest vom Lesen her (konnte es leider nie leiten oder spielen) die alte Sturmbringer-Kampagne Rogue Mistress mit das abgefahrenste, was ich je in den Fingern hatte. Da haben die Schreiber nicht nur hervorragend im Stil von Moorcock gearbeitet, stellenweise haben sie ihn sogar übertroffen.
+1
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Apropos "Grusel". Das wirklich intensivste und spannendste Erlebnis meiner Rollenspielerkarriere hatte ich mit "Das entsetzlich einsam gelegene Haus im Wald" für "Cthulhu". Das Ding kommt zu 99% gänzlich ohne NPCs aus und mit der richtigen Gruppe sitzt man da am Ende wirklich am Tisch und überlegt, ob man eben aufstehen und zur Toilette gehen soll ... denn da müsste man ja durch diesen dunklen Gang ... und eigentlich muss man ja auch gar nicht so dringend ~;D
RICHTIG geiler Scheiß.
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Mein Lieblingsabenteuer ist "Dragons of Despair" aus der Dragonlance-Reihe.
Quasi auch eine kleine Sandbox mit Endgame-Dungeon.
Ist aber ganz klar ein Produkt seiner Zeit, der 80er nämlich.
AIich werde immer ganz nostalgisch wenn ich das aufschlage. ;)