Im Folgenden möchte ich euch bitten aufzuschreiben, was ihr beim Rollenspielen gerne erleben möchtet.Was genau stellst du dir darunter vor, was nicht schon bei "Ich habe Spaß an.." drin ist?
Was genau stellst du dir darunter vor, was nicht schon bei "Ich habe Spaß an.." drin ist?
Entsprechend bei "Nicht erleben" und "Es verdirbt mir den Spaß".
Wir müssen erst statistisch herausfinden, ob Spieler und SLs an anderen Dingen Spaß haben, momentan wissen wir das nicht.Das geht in der Umfrage halt noch völlig ab, wenn dich solche Statistiken über die reinen Interessen hinaus interessierne.
Das geht in der Umfrage halt noch völlig ab, wenn dich solche Statistiken über die reinen Interessen hinaus interessierne.
Ebenfalls interessant wäre in diesem Fall evtl. das Alter bzw. wie lange man schon spielt.
Hst du eine Möglichkeit, mit deiner Befragung auch Spieler zu erreichen, die sich nicht über Foren organisieren?
Soll das ein klassischer Ja/Nein Fragebogen werden ?
Wie möchtest Du ihn auswerten ?
Bislang keine, die ich sehe (außer ihn allen Rollenspielern in meinem Freundeskreis zukommen zu lassen). Hättest du eine Idee? Rollenspielvereine, wie Erg andeutet, wären vielleicht ein Ansatz.
Nee, jedes Item soll auf einer 5- oder 7-stufigen Skala hinsichtlich seiner Wichtigkeit beurteilt werden; ja/nein schafft zu wenig Platz für Variation. ;) Auswerten möchte ich den Fragebogen erst einmal faktorenanalytisch, um dann die Items, die sich sinnvoll zu einer Skala zusammenfassen lassen, als Summenscore zusammenzufassen.
Ich spiele seit längerem mit der Idee einen Fragebogen zu entwickeln, der wissenschaftlich valide ist und damit Spielertypen oder Interessensdimensionen identifizieren kann, die es auch wirklich gibt, und dabei idealerweise auch keine unterschlägt (was bei Laws Modell immer wieder vermutet wird).
(...)
Was soll das Ganze? Mein Ziel ist es einen Fragebogen zu entwickeln, der diejenigen Spielertypen abbildet, die es wirklich gibt.
Bislang keine, die ich sehe (außer ihn allen Rollenspielern in meinem Freundeskreis zukommen zu lassen). Hättest du eine Idee? Rollenspielvereine, wie Erg andeutet, wären vielleicht ein Ansatz.Vorschlag – Schneeballprinzip: Du könntest den Link zu Deiner Umfrage an möglichst viele Rollenspieler verschicken und sie bitten, ihn wiederum an möglichst viele ihrer Rollenspielfreunde weiterzuleiten. Man kann dann natürlich auch die hiesigen Rollenspieler dazu auffordern...
Verstehe ich das richtig, dass du erstens davon ausgehst, dass es so etwas wie "Spielertypen" tatsächlich gibt, und dass die Anzahl der Typen endlich ist? Auch bei "Interessensdimensionen" finde ich deinen Vollständigkeitsanspruch interessant, aber fragwürdig.Ich glaube niemand geht hier von einer vollumfänglichen Erfassbarkeit von Spielertypen aus. Wie sollten auch die unendlichen Phänomene am Rollenspieltisch in einem endlichen Fragebogen vollständig erfasst werden können? Typologien stellen doch immer eine Komplexitätsreduktion dar, eine Vereinfachung der Wirklichkeit, damit man eine sehr konkret eingegrenzte Fragestellung bearbeiten kann. Hier ist die Frage halt: Welche typischen (!) Spaßquellen gibt es im Rollenspiel?
Laws' Spielertypen sind ja hilfreiche Schubladen, um eine ganz grobe Unterteilung für die Spiel(leit)praxis zu bekommen. Wenn man sie verabsolutiert (oder annimmt, mit den benannten Typen wären alle Möglichkeiten abgedeckt), dann führt das natürlich zu Problemen.
Dass du von Spielertypen und von möglicher Vollständigkeit ausgehst, irritiert mich ehrlich gesagt ein bisschen. Auch, dass du Wissenschaftlichkeit im Sinn hast, aber anscheinend letztlich doch nur ein Hilfsmittel für die Praxis am Spieltisch bereitstellen willst (?), wirkt auf mich nicht überzeugend. Kannst du bitte näher erläutern, von welchen Vorstellungen dein Projekt eigentlich ausgeht?
Ich glaube niemand geht hier von einer vollumfänglichen Erfassbarkeit von Spielertypen aus. Wie sollten auch die unendlichen Phänomene am Rollenspieltisch in einem endlichen Fragebogen vollständig erfasst werden können?
Eben - daher bin ich ja auch irritiert über den zitierten Halbsatz von Narrenspiel. Ebenso die Rede von Spielertypen, "die es wirklich gibt". Ich bin weder psychologisch noch soziologisch ausgebildet, aber das klingt für mich nach Quark. Typenbildung, wie sie hier betrieben wird, ist vollkommen legitim, aber die Typen "gibt es nicht wirklich" irgendwo da draußen, sondern es handelt sich doch um theoretische Konstrukte, Modelle, Vereinfachungen.Achso, ich glaube, jetzt weiß ich auch besser, was Dich irritiert. Ich habe Narrenspiel so verstanden, dass sie sich von den Lawsschen Typen abgrenzen will: Während Laws sich einfach im stillen Kämmerlein ganz allein und für sich ein paar (nicht zu verachtende!) Gedanken über Rollenspieltypen gemacht hat, will Narrenspiel nicht bloß auch selbst darüber nachdenken, sondern "echte und wirkliche" Leute befragen, was ihnen am Rollenspiel genau Freude bereitet.
Verstehe ich das richtig, dass du erstens davon ausgehst, dass es so etwas wie "Spielertypen" tatsächlich gibt, und dass die Anzahl der Typen endlich ist? Auch bei "Interessensdimensionen" finde ich deinen Vollständigkeitsanspruch interessant, aber fragwürdig.
Ich denke "...die es wirklich gibt..." soll als "...die sich aus einer empirischen Untersuchung ergeben..." gelesen werden. Natürlich handelt es sich bei dem Ergebnis (sofern sich ein vernünftig interpretierbares Ergebnis zeigt) um eine Abstraktion, und Abstraktion führt immer zu Informationsverlust. Vollständig im Sinne von "erfaßt jeden Aspekt der Realität" kann das gar nicht sein. Vollständig im Sinne von "weitere Interessensdimensionen bringen keinen praktischen Erkenntnisvorteil mehr" kann es sehr wohl sein.
Ein System, mit dem ich die individuelle Interessenslage eines Rollenspielers zu 81% beschreiben kann, wäre für meine Erkenntnis-Zwecke mehr als ausreichend (so gut wird das Ergebnis aber wahrscheinlich nicht werden)
Bislang keine, die ich sehe (außer ihn allen Rollenspielern in meinem Freundeskreis zukommen zu lassen). Hättest du eine Idee? Rollenspielvereine, wie Erg andeutet, wären vielleicht ein Ansatz.
Wobei brauche ich eure Hilfe? Als erstes muss ich einen großen Pool an Aussagen sammeln, was Menschen beim Rollenspielen Spaß machen kann.Wenn du das wirklich wissenschaftlich machen willst, würde ich einen aufwändigeren Ansatz wählen: Feldforschung, indem du Rollenspiendende besuchst und fragst, was ihnen an der letzten Runde besonders gefallen hat.
Wenn du das wirklich wissenschaftlich machen willst, würde ich einen aufwändigeren Ansatz wählen: Feldforschung, indem du Rollenspiendende besuchst und fragst, was ihnen an der letzten Runde besonders gefallen hat.
Das wäre allerdings ein riesiger Aufwand.
Du könntest näher ran kommen, wenn du nicht fragst “ich habe Spaß daran”, sondern “das hat mir in der letzten Runde Spaß gemacht”. Damit bekommst du mehr Anekdoten (also mehr Arbeit beim Auswerten), aber auch ein besseres Bild davon, was Leuten wirklich Spaß macht.
Und hast du vor, die Daten freizugeben, damit auch andere sie untersuchen können?
Mir kommt die Umfrage jedoch zu allgemein vor und das ist auch der Grund, warum ich mich schwer tue teilzunehmen.
Im Folgenden möchte ich euch bitten aufzuschreiben, was ihr beim Rollenspielen gerne erleben möchtet.
Ich hoffe mal, dass die ganze Aktion nicht nur dazu dient, dass du eine Statistikhausarbeit mit eigenem Thema für die Uni ausarbeitest und wir dir eigentlich nur bei Hausaufgaben helfen! :PIch verstehe jetzt nicht ganz die Absicht hinter diesem Post. Selbst wenn es so wäre, könnten wir doch alle froh sein, wenn sich jemand die Mühe macht, mit empirischen Methoden etwas über Rollenspielpräferenzen herauszufinden.
Zumal mit "was wollt ihr erleben" ja noch ein etwas anderer Aspekt angesprochen wird (wenngleich sich mir der Unterschied nicht ganz erschließt)Ich habe Narrenspiel so verstanden: Unter "was macht Dir Spaß?" schreibst Du hin, was Dir bisher in der Praxis tatsächlich Spaß bereitet hat, was Du also faktisch am Spieltisch als spaßig erlebt hast. Unter "was willst Du erleben" schreibst Du hin, wovon Du Dir Spaß versprichst, was Du aber (aus welchen Gründen auch immer) noch nicht erlebt hast. Letzteres könnte sein, dass Du ein bestimmtes Spiel ("FATE!") oder Genre ("Dungeon Crawl!") ausprobieren willst, aber keine Gruppe dafür findest oder dass Du gerne mal spielleiterlos spielen würdest etc.
Ich hab's auch mal ausgefüllt. Auch wenn ich den letzten Block ("Was möchtest du in keinem Fall erleben?") nicht so recht verstanden habe, weil er bei mir identisch wäre mit dem zweiten Block ("Was verdirbt dir den Spaß am Rollenspiel?"). Natürlich sind die Sachen, die mir den Spaß verderben, auch genau die, die ich nicht erleben möchte.
Ich verstehe jetzt nicht ganz die Absicht hinter diesem Post. Selbst wenn es so wäre, könnten wir doch alle froh sein, wenn sich jemand die Mühe macht, mit empirischen Methoden etwas über Rollenspielpräferenzen herauszufinden.
Ich kann Dich aber beruhigen: Narrenspiel arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Psychologischen Institut einer deutschen Uni und promoviert dort. Das muss natürlich für sich genommen überhaupt nichts heißen. Hoffentlich beugt es aber ein wenig diesen spekulativen Anzweifelungen ihrer Kompetenz vor.
wenn nicht bin ich aber mit dem Fragen nach generellen Vorlieben eher auf der Seite, die stabilen Eigenschaften zu erheben.Mit der Frage nach generellen Vorlieben hast du das Problem, dass du nicht die stabilen Eigenschaften erhebst, sondern das Bild, das Leute von sich selbst haben. „Ich bin eine Person, der X gefällt“. Das kann deutlich von dem abweichen, was den Leuten am Spieltisch wirklich Spaß macht.
Ich hab' tatsächlich überlegt ein Seminar zur Fragebogenkonstruktion anzubieten und das zum Thema zu machen, aber ich hatte zu große Angst, dass dazu zu wenig Rollenspieler unter unseren Studis sind und mein Anliegen dafür doch ein wenig, äh, zu egoistisch wäre. *g*Dann könntest du den Studierenden doch als Aufgabe geben, Fragebögen zu ihren eigenen Themen auszuarbeiten ☺
Mit der Frage nach generellen Vorlieben hast du das Problem, dass du nicht die stabilen Eigenschaften erhebst, sondern das Bild, das Leute von sich selbst haben. „Ich bin eine Person, der X gefällt“. Das kann deutlich von dem abweichen, was den Leuten am Spieltisch wirklich Spaß macht.
Wenn du genug Leute fragst, dürfte sich bei der Frage nach der letzten Runde kurzfristiges rausmitteln. Wenn du zu wenige erreichst, hast du allerdings recht.
Wie wäre es in der Suchphase mit beidem?
So aus Neugier: Wo hast du den Fragebogen bisher überall publik gemacht, und wieviel Rücklauf gab es bisher? Mit wieviel Rücklauf wärst du zufrieden/ glücklich? (Ab einer bestimmten Menge wird es dann ja potenziell überfordernd.)
Wünschst du dir Weiterverbreitung des Links durch uns? (Speziell dafür ist die erste Frage oben gedacht.)
EDIT: Nach Lesen von Ecoras Beitrag: Tut mir Leid, falls was ich schreibe für dich nur unqualifizierte Kommentare sind. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn ich Leute frage, was sie beim Spiel wollen, die Antworten zwar spannend und meist ehrlich, aber nicht unbedingt wahr sind.Ach was, unqualifizierte Kommentare! Rückmeldungen und Input von Euch sind immer gut! Je mehr Leute hier mitdenken, desto mehr Perspektiven werden eingebracht und desto besser wird das Ganze! :d
[...] die Antworten zwar spannend und meist ehrlich, aber nicht unbedingt wahr sind.Kann man etwas ehrlich beantworten und dabei nicht die Wahrheit sagen? Et vice versa?
Ja, wenn man sich selbst etwas vormacht. Und genau das war hier wohl auch gemeint.
Fragst du in der endgültigen Vesion auch persönliche Daten (Alter, Angefangen mit Rollenspiel, Geschlecht...) ab?
Ich bin nicht sicher, ob sich solche Probleme für alle zufriedenstellend beheben lassen.Wohl nicht, aber bei dieser Frage würde ich halt zu einer anderen Antwort kommen, je nachdem, wie ich "Spiel" deute. Wenn ich relativ sicher wäre, wie es gemeint ist, hätte ich nicht nachgefragt. Ich hänge das Problem auch nicht so hoch, dass ich den Fragebogen an der Stelle abbrechen würde. :)
Vielen Dank für euer Feedback, der Fragebogen ist jetzt gelauncht und ich freue mich über jeden, der teilnimmt! :dBeim Lieblingssystem prophezeihe ich viele Einträge unter "Sonstiges" (unter anderem, weil da auch ein paar große Systeme wie BRP/Cthulhu/Runequest, Warhammer40K, Midgard, ... fehlen und kleinere wie ApocWorld drin sind. Schön hätte ich auch gefunden, wenn es einen Eintrag für Freiform-Spiele - Amber, Everway, Theatrix - gegeben hätte).
Hier nochmal der Link: https://qtrial2009.qualtrics.com/SE/?SID=SV_bCTfk3t2BVNjg69
Ja, tatsächlich habe ich dabei an den gemeinsamen Vorstellungsraum/die "Phantasie" gedacht.Ah, okay.
Beim Lieblingssystem prophezeihe ich viele Einträge unter "Sonstiges" (unter anderem, weil da auch ein paar große Systeme wie BRP/Cthulhu/Runequest, Warhammer40K, Midgard, ... fehlen und kleinere wie ApocWorld drin sind. Schön hätte ich auch gefunden, wenn es einen Eintrag für Freiform-Spiele - Amber, Everway, Theatrix - gegeben hätte).
Da wäre es mMn sinnvoll gewesen die relevanten Systeme nicht nach Gefühl zu ermitteln, sondern Erhebungen, wie sie z.B. ENWorld zusammengestellt hat, zu berücksichtigen (ICv2-Charts (http://www.enworld.org/forum/content.php?1984-Top-5-RPGs-Compiled-Charts-2008-Present#.VaAkZZs9_GC), Hot Roleplaying Games (http://www.enworld.org/forum/hotgames.php), Fantasy Gounds Games played % (http://www.enworld.org/forum/content.php?2730-FANTASY-GROUNDS-Confirms-D-D-5E-Lead-On-VTTs#.VaAlIJs9_GB) und Roll20 ... Tabletop RPG via internet/Roll20 - ranking (http://www.enworld.org/forum/content.php?2732-The-Orr-Group-s-Q2-Usage-Data-Also-Puts-D-D-5E-In-The-Lead#.VaAl_Js9_GA)) . Ergänzt um den Versuch das Ganze den deutschen Gegebenheiten anzupassen.
Guter Hinweis und danke für die Liste, da war ich echt faul. (Und unmotiviert, weil ich dachte es eh niemandem recht machen zu können...).Sieht soweit recht gut aus. Ein paar Sachen würde ich anders machen. Meine Vorschläge hab ich in Violett mal eingebaut.
Alternativvorschlag:
13th age
Apocalypse World-Systeme (DungeonWorld, Monsterhearts, ...)
Basic Roleplaying (Runequest, Elric!, ... + Abkömmlinge wie Renaissance Deluxe, Legend, ...)
Cthulhu
CORTEX System (Marvel Heroic, Smallville, Serenity, ...)
d6 (Star Wars, Ghostbusters, ...)
Der Eine Ring
Dragon Age
DSA 1 & 2
DSA 3 & 4
D&D 4
D&D 5
d20/OGL (D&D 3, d20 modern, FantasyCraft, True20, ...)
Earthdawn
Exalted
Fate (Desden Files, Diaspora, Malmsturm, Spirit of the Century, ...)
Freiform-Spiele (Amber Diceless, Everway, Daidalos, ...)
GUMSHOE (Ashen Stars, Night's Black Agents, Trail of Cthulhu, ...)
GURPS
HERO System (Champions, Fantasy HERO, ...)
ICONS
Indies (Burning Wheel, Dogs in the vineyard, Fiasco, Montsegur 1244, RISUS, ...)
Legend of the 5 Rings
Midgard
Mutants & Masterminds
Cypher System (Numenera, The Strange, ...)
OSR (alte rote Box & Co, AD&D, Labyrinth Lord, DCC RPG, ...)
Pathfinder
Savage Worlds
Scion
Shadowrun
Song of Ice and Fire
Splittermond
Fantasy Flight Games: Star Wars
Traveller
Ubiquity (Uhrwerk: Space 1889, Hollow Eath Expedtion, ...)
Warhammer (WFRP 1 & 2, 40K-Rollenspiele)
Warhammer FRP 3
WoD (Changeling: the Lost, Mage: the Awakening, Vampire: die Maskerade, ...)
Sonstiges
Ich habe keine Spielvorlieben
Sieht soweit recht gut aus. Ein paar Sachen würde ich anders machen. Meine Vorschläge hab ich in Violett mal eingebaut.
Anmerkungen: Wichtig finde ich bei Abkürzungen und System-Namen, dass Beispiele dabei sind. Andernfalls tauchen ggf. Verständnisprobleme auf. Die Zahl der Beispiele könnte noch auf je 2 gekürzt werden.) Etwas weniger überzeugt bin ich von der Aufteilung von D&D, DSA, Warhammer und Star Wars. Das macht die Liste lang. Andererseits funktioniert DSA1 ganz anders als DSA4 ... dasselbe gilt für die anderen drei.
Ggf. könnte man ICONS unter FATE packen und Mutants & Masterminds unter d20/OGL. Superhelden spielen in Deutschland einfach mal keine Rolle. L5R und Der Eine Ring könnte man wahrscheinlich streichen. Ich glaube nicht, dass die so viel beliebter sind als Rolemaster/MERS oder das Unisystem [All flesh must be eaten, Buffy, ...] oder Dungeonslayers. Vielleicht könnte man Scion und Exalted auch unter WoD packen und das ganze Storytelling/Storyteller System nennen.
Cthulhu würde ich allerdings einzeln aufführen. Unter anderem, weil die deutsche Spielkultur sich bei dem Spiel sehr vom BRP weg entwickelt hat. HERO wäre die Gegenprobe zu GURPS.
Meine Wünsche zusammengefasst: Beispiele - Cthulhu separat - nochmal überlegen, wie mit D&D, DSA, WH, Star Wars und der WoD umzugehen ist. Außerdem: Welche 2nd - 3rd tier Spiele machen Sinn aufzuführen (L5R, Der Eine Ring, Arcane Codex, Rolemaster, SLAY-Engine, ...)?
Aber sprechen sie ähnliche Zielgruppen an?Gehts denn hier um die rollenspielerischen Vorlieben oder um das benutzte System? Die Zielgruppen von Mutants & Masterminds und d20/OGL (Fantasy) dürften weiter auseinanderliegen als die von Exalted und Scion. Vor allem, da M&M in der dritten Edition bereits ein so stark gehacktes System ist, dass man schon etwas genauer hinschauen muss, um die Gemeinsamkeiten mit anderen d20 Derivaten zu erkennen.
Gehts denn hier um die rollenspielerischen Vorlieben oder um das benutzte System?Nach meinem Verständnis geht es um rollenspielerische Interessen. Darunter verstehe ich bei der Spielefrage das Gesamtpaket aus Regeln UND Setting.
Die Zielgruppen von Mutants & Masterminds und d20/OGL (Fantasy) dürften weiter auseinanderliegen als die von Exalted und Scion. Vor allem, da M&M in der dritten Edition bereits ein so stark gehacktes System ist, dass man schon etwas genauer hinschauen muss, um die Gemeinsamkeiten mit anderen d20 Derivaten zu erkennen.Da kann ich durchaus zustimmen. Allerdings fasst Mutants & Masterminds (im Sinne einer kurzen Liste) alle drei Editionen. (Und soweit ich das mitbekommen habe, wird gerade die 2nd neben der 3rd gern auch weiter gespielt.)
Dagegen finde ich DSA in 1+2 und 3+4 zu unterscheiden widersinnig. Die Helden des Schwarzen Auges und Mit Mantel, Schwert und Zauberstab spielen sich bis auf winzige Details komplett gleich (in unserer Gruppe haben wir das Ganze nur als Update unseres gewohnten Spiels wahrgenommen und nicht als neue Edition, sozusagen DSA 2.5), wogegen DSA 1 und 4 von diesem System extrem weit entfernt sind. Also wenn man da schon unterscheiden will, muss man die Aufteilung in DSA 1, DSA 2+3 und DSA 4 vornehmen.Kann man sicher so machen. Wobei ich DSA1 dann gleich unter OSR packen würde.
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Ha, das finde ich einen guten Vorschlag (auch wenn mir begrifflich Tourismus zu negativ klingt, aber ich hab' eh noch sehr wenig Hirnschmalz in eine schöne Benennung der Faktoren gesteckt)! Meine erste Assoziation war casual gaming, aber dein Vorschlag trifft's besser.
Generell ohne da fachlich etwas beitragen zu können: Mir gefallen die 6 Items schon ziemlich gut! Das trifft meines Erachtens ganz gut, was es für Vorlieben gibt. :)
Ich finde den Begriff auch zu negativ :)
Aber vielleicht passt etwas Richtung... "Erlebnisreise" oder etwas in diesem Kontext?
Ich sehe hier neben dem bespaßt werden übrigens noch stark die Gesellschafts-Komponente (die beim Casual Gamer ja auch drin ist).
Vielleicht "Gemeinsames Erleben und Spaß haben in der Spielwelt"?
hat also schon mal alles zwischen Aalsalat
und Venustransit bezeichnet.
Der Fragebogen scheint nicht mehr da zu sein. Oder gibt es einen anderen Link ?