Ich fand den auch gut, vor allem, weil er so ungeheuer positiv ist. Es geht zwar ein Haufen Kram schief, aber es wird nie so richtig frustrierend oder gar düster.
Außerdem:
a) Sean Bean spielt mit und stirbt nicht! :o
b) "Project Elrond" "...I'm gonna be Glorfindel." ;D
Sehr toller Film. Auch wenn sie den Fokus etwas stärker auf den "lustig" Aspekt des Buches gelegt haben als das Buch selber. Was nicht heißen soll, dass das Buch selber nicht dort seinen Fokus hätte.
Wirklich vermisst hab ich nur die Szene in der....
Die eine Astronautin mit ihrem Vater über den Selbstmordpakt der Crew redet und ihren Vater darum bittet ihrer Mutter zu sagen dass das konventionelle Essen reichen würde
War am Wochenende drin. Mir hat der Film sehr gut gefallen. Trotz Laufzeit von über 2 Stunden wurde es nicht langweilig und den Humor fand ich besser als bei so mancher "Komödie". Landschaftlich sieht der Mars ein bisschen wie das Mad-Max Universum aus (allerdings ohne die vielen Autos). Zwischendurch ist mir aufgefallen, dass ich zuhause dieselbe Ikea-Schreibtischlampe hab wie das Marsteam der Nasa. ;)
Bei der Hard-Science kann man sich natürlich streiten was alles machbar ist und was nicht:
Kann man wirklich mit einer Plane und Panzerklebeband eine riesiges Loch in der Wohnkuppel luftdicht schließen?
Müsste die Folie nicht straff wie eine Hüpfburg nach außen gespannt sein und dürfte demzufolge nicht wie ein schlaff gespanntes Zelt bei Sturm herumschlackern? (innen 1 bar, außen ca 0 bar).
Diese "Wassererzeugungsanlage" mit Knallgas sollte viel öfter explodieren. Da entsteht unten Wasserstoff und dieses kleine Abdeckzelt darüber ist zu Beginn mit Luft gefüllt. Irgendwann sollte sich eine explosionsfähiges Gemisch bilden und das Ding in die Luft jagen. Und zwar jedes mal.
Zu den Botaniksachen kann ich nichts sagen. Aber das ist ja auch keine echte Wisschenschaft. ~;D
EDIT - IMDB erklärt das Problem mit dem Loch in der Wohnkuppel:
After the airlock was blown away, Watney repairs the breach with a plastic sheet and duct tape. The hole was large enough for an astronaut to walk through in length, suggesting the hole was at least 2 meters in diameter. With an atmospheric pressure of 1 Bar (100 kPa), it would equate to approximately 31.4 tons of pressure onto the seal(if the outside atmosphere is neglected, since it is less than 0.01 Bar). Such a repair would have broken as soon as he tried to pressurize.
Also, this repair is seen fluttering in the wind. Provided the seal would hold the entire 31.4 tons of pressure inside, it wouldn't flutter with that large inequality in pressure, no matter how strong the outside wind is.
Alles in allem ein sehenswerter Film für Leute die Mad Max und Gravity mochten. :d