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Pen & Paper - Spielsysteme => D&D - Dungeons & Dragons => D&D5E => Thema gestartet von: Koruun am 16.06.2015 | 12:18
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Angeregt durch die letzten Posts im Out of the Abyss Thread, in dem über die Frequenz der offiziellen Abenteuer diskutiert wird, interessiert mich gerade ob die 5e DMs hier eher auf (die nicht allzu zahlreichen) Kaufabenteuer zurückgreifen, oder eigene Kampagnen und Welten entwerfen?
Meine Kampagne, die jetzt fast ein halbes Jahr läuft, spielt in einer eigenen Welt und die Abenteuer wurden auch mehr episodenhaft entworfen als dass sie einen roten Faden durch die Kampagne darstellen.
Wie macht ihr das? Kreiert ihr eigene Welten, und wenn ja, laufen die Abenteuer auch episodenhaft, oder spielt der Verlauf in einer in sich übergreifenden großen Kampagne? Oder spielt eure Gruppe so unregelmäßig, dass die offiziellen Abenteuer ein halbes Jahr halten?
Anscheinend ist hier leider keine Umfrageoption möglich, der Thread ist ja eher eine Umfrage als eine Diskussionsgrundlage.
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Unsere Gruppen hatten bislang LMoP, den Anfang von HotDQ sowie was eigenes gespielt.
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Unsere Gruppen hatten bislang LMoP, den Anfang von HotDQ sowie was eigenes gespielt.
Nicht zu vergessen ein selbst konvertiertes OD&D-Modul. Weiss jetzt nicht den offiziellen Titel, ich nenne es "Patriotische Karameiker Gegen die Goblinisierung des Regenlandes". ;)
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"Patriotische Karameiker Gegen die Goblinisierung des Regenlandes"
~;D :d
Ich hatte das Abenteuer geistig "Ey Mann, wo sind die Pferde?" getauft :P
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Wir spielen derzeit "Rise of the Runelords" mit 5E weiter. Eine so lange Kauf-Kampagne werde ich aber danach eher nicht wieder leiten. Auf fertige Settings reife ich gerne zurück, sonst sehe ich mich gerade eher bei eigenen, mittellangen Kampagnen, die eher frei und questbasiert sind. Kurze Module/Kaufabenteuer baue ich gerne ein, ergänzt von eigenen Ideen.
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Ich meinerseits hab nur einmal was vorgefertigtes gespielt, war in dem Fall "Curse of the crimson Throne". Im Nachinein war es super, aber im Endeffekt auch kein bisschen weniger Arbeit, als etwas eigenes. Sonst bevorzuge ich meist Geschichten, die sich über einige Abende erstrecken und bin damit auch sehr zufrieden. Derweil sind wir den 9ten Abend (pro Abend effektiv 6 std Spielzeit) an einer Geschichte, die langsam dem Finale entgegengeht (vielleicht noch 2-3 Abende). Find ich ganz angegnehm so und so verliert man auch nicht den Überblick über die Geschehnisse.
Die Geschichten spielen zumeist in Golarion auch in der 5ten Edition.
Besonders in der 5th lassen sich Abenteuer und eigene Kreaturen sehr angenehm entwerfen und es bietet sich irgendwie noch eine ganze Ecke mehr dafür an, etwas eigenes zu machen, da NPC's hier erheblich besser von der Hand gehen.
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Ich habe bisher nur eigenes geleitet unter der 5e, bzw. ein aus der 2e abgewandeltes Einstiegsabenteuer. Die bisherigen Abenteuer scheinen ja alle eher Grütze zu sein.
Die LMoP waren ganz witzig zur Einführung, schön und übersichtlich präsentiert, aber schlecht gebaut, was Encounterdesign anbelangt. Aber halt auch nichts besonderes, es hat einem lediglich Arbeit erspart, das wäre nichts, was man selber nicht genausogut hingekriegt hätte. Also nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Preis/Leistung aber sehr gut.
Die Drachenschlontze will ich mir schon gar nicht erst antun, Elemental Evil könnte was taugen. Aber warum in den Reichen?
Und damit kommen wir zu meinem eigentlichen Problem mit der 5e: Nachdem man die Reiche als Setting ruiniert hat, was soll ich da mit irgendwelchen Abenteuern, die in dieser vehunzten Welt angesiedelt sind? Und weil WotC das weiß, sind sämtliche Abenteuer ja auch so generisch gehalten, dass man sie quasi in allen D&D-Settings irgendwie spielen könnte. Somit kommt man dann auch zu Elemental Evil in den Realms.
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Nachdem man die Reiche als Setting ruiniert hat, was soll ich da mit irgendwelchen Abenteuern, die in dieser vehunzten Welt angesiedelt sind?
Your opinion. ;)
Bin aber grundsätzlich für Kaufabenteuer, die halt angepasst werden.
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You´re opinion. ;)
(http://www.tanelorn.net/index.php?action=dlattach;topic=94313.0;attach=21094)
[gelöscht durch Administrator]
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Weisst doch gar nicht, was ich sagen wollte. Vielleicht sollte es heissen: "Du bist Meinung!".
Klugscheisser! ~;D
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Weisst doch gar nicht, was ich sagen wollte. Vielleicht sollte es heissen: "Du bist Meinung!".
Klugscheisser! ~;D
Ich wollte unbedingt mal den den Stannis auspacken ~;D :P
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Your opinion. ;)
Schon, wie bei so ziemlich allem hier. Aber ich bin mit der Meinung auch nicht grade alleine, insbesondere da ja alles Quellenmaterial der 4e-Nichtspieler derartig veraltet ist, dass es gar nicht mehr so richtig mit den "aktuellen" Reichen kompatibel ist.
Bin aber grundsätzlich für Kaufabenteuer, die halt angepasst werden.
Aber dann müssten sie ja auch Settingmaterial herausbringen, welches das unterstützt. Und das wird wohl nicht passieren, da das dann gar nicht mehr dem so versöhnlichem Ton und Gedanken der 5e entsprechen würde, sondern alle direkt wieder mit dem letzten Fiasko konfrontieren würde.
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Also ich mag und leite beides bzw. bediene mich gerne an vorgefertigten Sachen. Was ich schön fände wäre sowas wie diese 30 Encounter Sache die es bei 4E gab, nur mit vielleicht ein wenig mehr Fluff versehen. Quasi kleine "Bits" die man ohne groß Aufwand in jedes Setting, egal ob offiziell oder Eigenbau, hinein packen kann.
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Schon, wie bei so ziemlich allem hier. Aber ich bin mit der Meinung auch nicht grade alleine, insbesondere da ja alles Quellenmaterial der 4e-Nichtspieler derartig veraltet ist, dass es gar nicht mehr so richtig mit den "aktuellen" Reichen kompatibel ist.
Mag zwar hier so sein, aber wenn man z. B. auf Candlekeep liest, hält es sich doch eher in Grenzen.
Und das wird wohl nicht passieren, da das dann gar nicht mehr dem so versöhnlichem Ton und Gedanken der 5e entsprechen würde, sondern alle direkt wieder mit dem letzten Fiasko konfrontieren würde.
Das Fiasko waren nicht zwingend die 4E Realms. Klar, es gab natürlich wieder Kritiker, die einen mehr, die anderen weniger (habe auch Dinge, die mich stören, keine Frage). Aber vieles ist ja gerade "back to the roots".
Und mal ehrlich:
Greyhawk--> "From the Ashes"
Planescape--> "Faction Wars"
Ravenloft--> "Great Disjunction"
Forgotten Realms--> "Grey Box"-->"2nd Box"-->...
Jedesmal wird ein Abgesang auf die jeweilige Spielwelt angestimmt.
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Ich will es ja auch keinem madig machen. Ich habe ja alles an Material, was ich jemals wollen könnte zu den Reichen, die mir zusagen. Nur wüsste ich nicht, wie ich neue Quellenbücher in meine Sammlung einpflegen sollte, einfach weil das alles ja quasi ein komplett neuer Stand wäre, also ein neues Setting, welches auf dem alten basiert. Von 2e auf 3e waren die Brüche auch schon gewaltig und ich habe das nie mitgemacht und stets die alte Zeitlinie beibehalten, aber da konnte ich dann doch die neuen Quellenbücher als Ergänzungsmaterial verwenden. Und bei den aktuellen Sachen sehe ich das halt nicht mehr.
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Angeregt durch die letzten Posts im Out of the Abyss Thread, in dem über die Frequenz der offiziellen Abenteuer diskutiert wird, interessiert mich gerade ob die 5e DMs hier eher auf (die nicht allzu zahlreichen) Kaufabenteuer zurückgreifen, oder eigene Kampagnen und Welten entwerfen?
Eigene Kampagne + Welt, wobei ich munter ganz verschiedene Kaufabenteuer in den Verlauf der Geschichte hineinstricke.
Obwohl Abenteuerbücher wohl der neue Weg von WotC sind, reizen mich die bislang veröffentlichten bzw. angekündigten nicht so recht. Einen Weltenband würde ich mir viel eher leisten. Wenn es ihn denn gäbe. :-\
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Das Setting ist doch **** egal, sag mir mal, was der Unterschied zwischen den Relams ist und Greyhawk.
Keiner den die Spieler wirklich mit bekommen. Klar gibt es immer den EINEN (z.B. Rhylthar) der sich in der Welt besser auskennt als du als SL und dann sagt das Dorf hier hat aber nur einen Gasthof und der wird betrieben von Mitandir dem Halbelfen und die Schankmaid ist seine uneheliche Tochter... . Aber da gibt es 1000 Mögichkeiten damit um zugehen.
In DarkSun ist der einzige Unterschied, dass Halblinge und Elfen etwas anders sind vom Hintergrund. Wer den Wasserverbraucht tatsächlich rechnet spielt auch Master of Orion 3.
Und selbst auf der DSA Welt könnte man HotDQ spiele. Dann ist es eben nicht Tiamat sondern der Namenlose
Ich bin froh, wenn die Spieler wissen wie die anderen PCs heißen, das was das letzte Mal passiert ist weiß eh keiner mehr
:btt:
Ich bin ein großer Freund von Kauf- bzw Fremd ATs.
Ich habe da schon richtige Perlen erwischt und natürlich auch Schlonz. Ist wie ein Roman gibt keine Garantien.
Klar steckt man da einiges rein, aber bei den meisten veröffentlichen ATs hast Du eine oder zwei Proberunden, die die gröbsten Bugs rausgefunden haben, die erst rauskommen wenn Spieler das Beta-Testen.
Bei eigenen sind deine Spieler die Beta -Tester und das finde ich deinen Spieler gegenüber nicht fair,
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Auf Selganors freundlichen Hinweis hin, gibt es ja doch eine Umfragemöglichkeit. Ihr könnt hier einfach abstimmen bzgl. Kaufabenteuer vs. Homebrew, Selganor wird es dann wohl in den richtigen Thread verschieben.
Es geht ausschließlich um 5e Runden, da ja das Thema "zu wenige offizielle 5e Abenteuer" zu dieser Frage hier geführt hat. Ich lass die Umfrage mal für 30 Tage offen, vielleicht sieht eine gleiche Umfrage in einem Jahr ja anders aus. Wobei, bei dem Angebot an Kaufabenteuern wohl eher nicht. ;)
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Bei eigenen sind deine Spieler die Beta -Tester und das finde ich deinen Spieler gegenüber nicht fair
Im Ernst? Es ist den Spielern gegenüber unfair, wenn man sie mit Abenteuern konfrontiert, die noch nicht durch mehrere Testrunden gegangen sind? Das halte ich für eine bescheuerte Aussage.
Das Setting ist doch **** egal, sag mir mal, was der Unterschied zwischen den Relams ist und Greyhawk.
Klar, wenn das Setting nur Hintergrund ist, weil man nur generische Kaufabenteuer spielt, die überall spielen könnten und keinen konkreten Bezug zur Spielwelt haben, dann ist da wenig Unterschied. Wenn man aber eben die konkreten Spannungen und Begebenheiten des Settings als Abenteuer spielen möchte, dann ist der Unterschied schon da.
Eine wilde Hobgoblin-Armee und Drachenbedrohung á la Red Hand of Doom kann ich tatsächlich in den meisten Welten stattfinden lassen, so lange ich ein Plätzchen finde, dass recht dünn besiedelt ist und keine mächtigen NSCs hat. Aber spiele ich dann auf Greyhawk oder in den Reichen? Nicht wirklich. Ich spiele dann in diesem einen entlegenen Tal, ziemlich abgekapselt vom Rest der jeweiligen Spielwelt. Das Setting gibt dann nur noch einen vagen Kontext, wo all die exotischen Helden so herkommen und wie die Götter heißen.
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Klar steckt man da einiges rein, aber bei den meisten veröffentlichen ATs hast Du eine oder zwei Proberunden, die die gröbsten Bugs rausgefunden haben, die erst rauskommen wenn Spieler das Beta-Testen.
Bei eigenen sind deine Spieler die Beta -Tester und das finde ich deinen Spieler gegenüber nicht fair,
Quatsch, du kannst froh sein wenn ein Abenteuer tatsächlich getestet und anschließend sogar die Ergebnisse - vor allem in Bezug auf die Core-Rules - eingepflegt wurden. Ich zerlege regelmäßig Systeme und Abenteuer, weil ich neugierig darauf bin was unter der Haube steckt. Und da stolpere ich regelmäßig über Sachen, die in einer Testrunde hätten auffallen müssen. Das betrifft aber nicht nur D&D. Wobei die aktuelle Edition mit ihren Abenteuern ja noch die Besonderheit aufweist, dass es keinen Settingband gibt, was sich negativ auf die Abenteuer auswirkt. Hierbei hat Kobold Press eindeutig den schwarzen Peter zugeschoben bekommen, während Sasquatch Game Studios ein wenig in die Trickkiste gegriffen hat, um das Problem zu kaschieren.
Bei HotDQ ist mehr als einmal zu sehen was passiert, wenn kein Settingband vorhanden ist, eben weil es nicht möglich ist das Abenteuer problemlos und mit wenig Arbeit in eine andere Welt zu transportieren (vor allem nicht nach Aventurien, dagegen spräche schon der Maßstab). PotA ginge dagegen etwas leichter, eben weil Trickkiste.
Wenn Spieler für die Gruppe selbst erstellte Abenteuer spielen, dann sind sie keine Betatester, außer das Abenteuer soll später für andere Gruppen zugänglich gemacht werden. Ansonsten trifft das Abenteuer allerdings wahrscheinlich den Stil der Spielgruppe, weil es ja vom SL angefertigt wurde - in Bezug auf die Vorlieben am Tisch. Und da kann auch beliebig improvisiert und ausgebrochen werden. Bei einem Test nicht.
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Wobei, bei dem Angebot an Kaufabenteuern wohl eher nicht. ;)
Naja... Es gibt ja (auch gerade als PDFs) schon einiges an Abenteuern zur 5e. Der En5ider bringt jeden Monat ein Abenteuer raus, und in der 5e-Kategorie bei RPGNow (http://www.rpgnow.com/browse.php?filters=0_0_45189_0_0) findet sich auch schon einiges... Nur eben nicht so viel "offizielles" auf dem WotC draufsteht...
Das hat zu 3.x-Zeiten aber ja auch nicht gestoert (sonst haette es wohl kaum Pathfinder als "3.75" gegeben), oder? ;D
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Das hat zu 3.x-Zeiten aber ja auch nicht gestoert (sonst haette es wohl kaum Pathfinder als "3.75" gegeben), oder? ;D
Im Gegensatz zur 3.5 sind viele der Abenteuer aber eher "Hm, najo...", während es in 3.5 richtig gute gab, gerade jene aus dem DUNGEON.
Habe die Goodman Games-Werke und einige aus dem Kickstarter. Nettes Beiwerk, aber auch nicht gerade überragend.
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Ich selbst meistere nur eigene Abenteuer in eigenen Settings. Ich habe in der Vergangenheit auch schon sehr gute Fertigabenteuer gesehen. Grundsätzlich befürchte ich aber immer das Fertigabenteuer einen entweder Einschränken oder keine Infos bieten wenn man zuläßt das die Gruppe vom Weg abweicht.
Liegt vielleicht auch daran das meine prägenden Fertigabenteuer-Erlebnisse aus DSA-Zeiten stammen ;)
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Von Legendary Games läuft gerade ein Kickstarter für einen Sword & Planet Adventure Path, auch als D&D5E Version. Der AP soll universell adaptierbar sein, aber wenn der KS gut läuft wollen die daraus ein komplettes Campaign Setting strricken. Sicherlich interessant für Leute die etwas Science in ihrer Fantasy mögen :)
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Mensch, Winterknight. Jetzt kennen wir uns schon so lange und Du schaffst es immer wieder, mich zu überraschen. :o
Drum höre hier meine Ode an das Selbstgemachte. ;D
Das Setting ist doch **** egal, sag mir mal, was der Unterschied zwischen den Relams ist und Greyhawk.
In DarkSun ist der einzige Unterschied, dass Halblinge und Elfen etwas anders sind vom Hintergrund.
Ich bin hier anderer Meinung. Ein gutes Abenteuer nimmt den Hintergrund der Welt auf. Regeltechnisch ist der Unterschied vielleicht klein,
aber mein Kopfkino ist ein ganz anderes, ob ich als Elfennomade zu Fuß durch die Wüste renne oder ob ich als Gnombastler einen
Steamjack in die urbane Schlacht schicke. Ich war schon ab und zu Spieler bei einem "angepassten" Abenteuer, wo mir der Transfer nur allzu bewusst
war und meinen Spielspaß merkbar gedämpft hat.
Bei eigenen sind deine Spieler die Beta -Tester und das finde ich deinen Spieler gegenüber nicht fair,
Ich finde ein selbst geschriebenes Abenteuer ist wie ein Maßanzug oder ein leckeres selbstgekochtes Gericht. Kaufabenteuer sind Klamotten von der Stange oder Fertigpizzen. Nix falsch daran, einen Anzug von der Stange zu kaufen, aber für den Maßanzug wurden dann eben *beide* Arme vermessen und wenn die unterschiedlich lang sind, dann wird das berücksichtigt. Aber: Wenn's der DM nicht drauf hat, dann wäre ein Kaufabenteuer evtl. besser. (Wobei auch hier meine ganz persönliche Meinung ist, dass es auch das Unperfekte aber Persönliche wertvoller ist als das Geschliffene aber Unpersönliche.)
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Ich finde ein selbst geschriebenes Abenteuer ist wie ein Maßanzug oder ein leckeres selbstgekochtes Gericht. Kaufabenteuer sind Klamotten von der Stange oder Fertigpizzen. Nix falsch daran, einen Anzug von der Stange zu kaufen, aber für den Maßanzug wurden dann eben *beide* Arme vermessen und wenn die unterschiedlich lang sind, dann wird das berücksichtigt.
Hm...hmmm....hmmmmmm...Nein, also sehe ich anders.
Ein selbstgeschriebenes Abenteuer ist quasi ein neues Anzugsdesign, in der Hoffnung, dass es dem Träger gefällt. Man hat zwar gewisse Anhaltspunkte, aber ob alles wirklich passt, wird sich zeigen. Ebenso mit dem Kochen...das ist Freestyle, ohne großartiges Rezept, eben auch mit der Hoffnung, dass es schmeckt.
Kaufabenteuer sind der Anzug von der Stange, der individuell angepasst wird. Bzw. das Gericht nach Rezept, mit den individuellen Gewürzen für den/die Konsumenten. Natürlich nur, wenn man sie auf die Gruppe anpasst; by-the-book stimmt der Vergleich wohl.
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Ein selbstgeschriebenes Abenteuer ist quasi ein neues Anzugsdesign, in der Hoffnung, dass es dem Träger gefällt. Man hat zwar gewisse Anhaltspunkte, aber ob alles wirklich passt, wird sich zeigen. Ebenso mit dem Kochen...das ist Freestyle, ohne großartiges Rezept, eben auch mit der Hoffnung, dass es schmeckt.
Das klingt mir zu "negativ". Ein eigenes Abenteuer entsteht ja nicht ohne jedes Rezept und auf purer Hoffnung, d.h. man hat doch Erfahrung, die einfließt. Wenn ich weiß, dass ein Spieler gerne Orks mit Bratpfannen verkloppt, dann baue ich einen Kampf mit Orks in einer Küche ein. Der Magier, der mir gesagt hat, dass er seinen verschollenen Bruder sucht, kann diesen treffen usw.
Bei einem Kaufabenteuer ist übrigens auch nicht garantiert, dass es gefällt. Man kauft da sogar oftmals die Katze im Sack. Z.B. habe ich das hochgelobte "Pyramid of Shadows" gekauft und es trotz Anpassungen sehr bereut.
Kaufabenteuer sind der Anzug von der Stange, der individuell angepasst wird. Bzw. das Gericht nach Rezept, mit den individuellen Gewürzen für den/die Konsumenten. Natürlich nur, wenn man sie auf die Gruppe anpasst; by-the-book stimmt der Vergleich wohl.
Anpassung von Kaufabenteuern ist ein Aspekt, auf den ich nicht eingegangen bin. Da kann man sicher sehr viel tolles machen. Das reklamiere ich aber als weiteres Indiz, dass Selbermachen cooler ist.
(Was nicht heißt, dass es keine coolen Kaufabenteuer gibt. Ich finde einige der Savage Worlds Plot Point Campaign sehr toll. Bei DnD tue ich mir manchmal schwer, weil ich große Dungeons nicht so sehr mag.)
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Anpassung von Kaufabenteuern ist ein Aspekt, auf den ich nicht eingegangen bin. Da kann man sicher sehr viel tolles machen. Das reklamiere ich aber als weiteres Indiz, dass Selbermachen cooler ist.
Ach, da lässt sich nicht groß drüber streiten, es kommt halt immer darauf an, wie man das Pferd aufzäumen will.
Ich halte Selbstgemachtes häufig für nicht so toll, wie es der Macher selber sieht. Sind aber meine Erfahrungen. Dann doch lieber schon was fertiges nehmen (und umso mehr man davon kennt, umso mehr kann man beurteilen, ob es taugt oder nicht) und auf die Bedürfnisse der Gruppe anpassen.
Bin da aber auch wirklich kein guter Diskussionpartner; hier dürften um die 300+ Kaufabenteuer rumfliegen. ;)
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Ach, da lässt sich nicht groß drüber streiten, es kommt halt immer darauf an, wie man das Pferd aufzäumen will.
Bin da aber auch wirklich kein guter Diskussionpartner; hier dürften um die 300+ Kaufabenteuer rumfliegen. ;)
Ich verstehe Deine Argumentation. Ich denke das hängt auch immer viel vom Einzelfall und vom Geschmack ab. Was sind denn Deiner Meinung nach die besten Kaufabenteuer für D&D? (Es gibt viele Threads dazu, aber mich würde Deine Meinung interessieren.)
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Ich finde die DnD Abenteuer sind oft recht einfach gestrickt, keines von der 4e hat mich irgendwie begeistert. Es war mehr oder minder - Encounter , NPC, Encounter etc .. ziemlich heftig Railroad orientiert, das Madness of Gardmoore Abby war da schon etwas netter, weil es noch erlaubte das man sich mit unterschiedlichen Fraktionen verbündet.
Ich benutze die DnD Abenteuer aber gerne als Quell material, und stricke da meine eigenen Plots drum herum, dafür ist das Zeug sehr gut.
Ich finde im Allgemeinen hat man weniger Arbeit , wenn man selber ein Abenteuer strickt, ausserdem improvisiere ich ganz gerne. Wenn das alles zu fix ist, nimmt einem das die Luft zum Atmen als GM.
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Was sind denn Deiner Meinung nach die besten Kaufabenteuer für D&D?
Editionsübergreifend inklusive d20 3rd Party Publisher?
Puuh, da gibt es ziemlich viele, ich beschränke es mal auf 3. Keines von denen ist perfekt in sich, also individuell anpassen muss man wohl immer, aber ingesamt gesehen sind es wohl die, die ich sowohl sehr sehr gerne leiten als auch spielen würde.
a) Tears for Twilight Hollow (DUNGEON 90)
b) Vault of Larin Karr (Necromancer Games)
c) Legacy of the Crystal Shard (WotC)
Und eines, was ich total mag, aber nicht jedermanns Sache ist: The Ebon Mirror (Atlas Games).
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Und eines, was ich total mag, aber nicht jedermanns Sache ist: The Ebon Mirror (Atlas Games).
+1 :d
Die d20 Abenteuer von Atlas Games waren IMO mit die besten aus der gesamten Ära... 3 Days To Kill, The Last Dance, In The Belly Of The Beast, The Tide Of Years, alles wirklich gute Module mit Ideen und Plots die man so selten woanders gesehen hat. Vor allem The Last Dance bricht wirklich mit ein paar D&D Konventionen.
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a) Tears for Twilight Hollow (DUNGEON 90)
b) Vault of Larin Karr (Necromancer Games)
c) Legacy of the Crystal Shard (WotC)
Das könnte zumindest eine Ursache für unsere unterschiedliche Auffassung sein, denn ich kenne keines dieser Abenteuer. :-)
Ich glaube ich muss mir die mal anschauen, soweit möglich. (Dungeon 90 werde ich wohl nicht mehr auftreiben können.)
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Wir haben seit dem Aufkommen der "Adventure Paths" im Grunde nur noch Kaufabenteuer in Kaufwelten gespielt. Ich hatte eigentlich gehofft zumindest den Kaufwelten mit dem Wechsel zur 5E zu entrinnen, doch meine Spieler wollten unbedingt in den Vergessenen Reichen spielen. Mittlerweile habe ich mich auch damit anfreunden können.
Mit der 5E haben wir bisher nur LMoP gespielt. Die Struktur des wohl besten Starter Set-Abenteuers hat uns hier sehr zugesprochen und ich als SL konnte die "Kampagne" um viele Begegnungen und zusätzliche Handlungsstränge erweitern. Das hat mir schon sehr gut gefallen und ich denke wir werden vorerst in den VR weiterspielen. Allerdings bin ich von meinem ursprünglichen Plan, nach LMoP auf HotDQ oder PotA umzuschwenken vorerst abgekommen.
Wir sind nach 16 Spielabenden in den letzten Zügen von LMoP und ich denke ich werde die Storylines (so heissen die doch jetzt oder?) ToD und EE lediglich als Hintergrund für ein paar Eigenkreationen, eher "bessere" Begegnungen als ganze Abenteuer, nutzen. Mal sehen was OotA bzw. RoD kann!
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Ich glaube ich muss mir die mal anschauen, soweit möglich. (Dungeon 90 werde ich wohl nicht mehr auftreiben können.)
Den habe ich vielleicht noch irgendwo rumliegen - ich sehe mal bei Gelegenheit nach.
Zu den guten WotC-Abenteuer würde ich noch Reavers of Harkenwold zählen.