Echt? Du fandest, dass die 3 Staffeln, in denen erzählt wird, wie
Barney sich vom Weiberheld zum tatsächlich aufrichtig eine einzige Frau liebenden Mann ändert und Robin ihre Beziehungsängste in den Griff kriegt, mit der "achja, wir haben uns scheiden lassen, Barney vögelt wieder alles, was nicht bei 3 auf dem Baum ist und ich stelle wieder meine Karriere über alles"-Nummer im Finale NICHT quasi annulliert wurden?
und persoenlich fand ich vor allem die Hauptfigur klasse, konnte aber auch bei den anderen viele Wiedererkennungsmerkmale bei mir und anderen in meinem Umfeld feststellen.
Die Charaktere mag ich auch nach wie vor und gerade die ersten Staffeln sind auch toll. Irgendwann wurde es mir aber zu viel mit den tausend Schlenkern, Geschichten wieder und wieder erzählen, der 43. Sandwich-Gag ... es waren einfach ein paar Staffeln zu viel.
Barney sich vom Weiberheld zum tatsächlich aufrichtig eine einzige Frau liebenden Mann ändert und Robin ihre Beziehungsängste in den Griff kriegt, mit der "achja, wir haben uns scheiden lassen, Barney vögelt wieder alles, was nicht bei 3 auf dem Baum ist und ich stelle wieder meine Karriere über alles"-Nummer im Finale NICHT quasi annulliert wurden?
War imo so angelegt. Die Beziehung war eher ein "Verliebt sein" und keine "Liebe" (zumindest habe ich das in Staffel 7+8 so empfunden) - sie haben versucht das (durch eine Ehe) auf die nächste Ebene zu heben, das hat dann halt nicht geklappt. Die einzige Gemeinsamkeit dieser Charaktere war ja auch ihre Karrieregeilheit, wodurch sie sich (aufgrund unterschiedlicher Zeitpläne) eher voneinander entfernen. Zudem erfolgte Robins und Barneys Charakteränderung eher in den FlashForwards, als in den Staffeln davor (sie findet einen Ausgleich zwischen Privatleben und Karriere - wird etwas gesetzter, er vögelt zwar immer noch rum - es wird aber ziemlich deutlich dass ihm das keinen Spaß mehr macht und er sogar froh darüber ist, wieder (mit Nr. 30) in die Ehemann-Rolle zu schlüpfen).
Nope, sehe da keinen Widerspruch. Die Beziehung ist an der Karriere von Robin gescheitert und somit wurde Barney wieder zu dem Frauenhelden, weil er das gut kann und kennt.
Und fuer Robin war die Karriere eh immer wichtig. Da Barney seinen Job bei der Bank nicht mehr hat, ist es auch nur logisch, dass sie sich darauf konzentriert.
Dieser Fast Forward machte auch insofern Sinn, als dass dieser quasi der Epilog zum Treffen von Ted und seiner Frau am Bahnhof war, denn das war das Finale. Die Serie heisst ja "How I Met Your Mother".
Allerdings kam der halbwegs ueberraschende Wendepunkt im Epilog, als herauskam, dass Ted frei ist und die Erzaehlung eigentlich von Robin handelte unf sie dann zusammenkommen.
Passte rundum, fand ich.
Und wenn man dann Robin total doof findet und die ganze Zeit eigentlich darauf wartet, dass Ted (der allerdings auch ein Unsympath ist) nun endlich mal ne richtig gute Partnerin findet, dann ist dieses "Und da eure Mutter nun sofort wieder aus der Story herausgestorben wurde, bin ich wieder solo." "Alles klar Dad, du willst mit Ms. Vollhonk wieder zusammen kommen. Unseren Segen hast du." so richtig laaaaaaaame. ;)
Gibt es für die Serie tatsächlich keinen Faden, in dem ihr darüber diskutieren könnt, ohne mit euren Spoilern angeben zu müssen? ~;D
;)
Und wenn man dann Robin total doof findet und die ganze Zeit eigentlich darauf wartet, dass Ted (der allerdings auch ein Unsympath ist) nun endlich mal ne richtig gute Partnerin findet, dann ist dieses "Und da eure Mutter nun sofort wieder aus der Story herausgestorben wurde, bin ich wieder solo." "Alles klar Dad, du willst mit Ms. Vollhonk wieder zusammen kommen. Unseren Segen hast du." so richtig laaaaaaaame. ;)
So unterschiedlich können die Ansichten sein: ich fand Robin (in ihrer ganzen neurotischen Art) immer richtig knuffig und bei ihrer "How I met your Dad"-Folge (bzw. NOT!) habe ich geweint. Die richtige Mutter... naja sie sah ganz niedlich aus, hatte auch guten Dialog.
Ihr großes Problem war aber: sie war nur ein Genderflipped-Ted, in ihren Interessen und Zielen fast komplett identisch zu unserem Protagonisten. Als jemand, dem Teds massiver Narzissmus ("Ich muss die perfekte Frau finden. Jemand, der genauso ist wie ich.") seit Staffel 1 auf den Sack ging, fand ich das unschön. Aber dann kam der FlashForward und Ted musste einsehen, dass man nicht alles auf sich selbst beziehen kann (gerade, wenn man für einen kranken Partner sorgen muss - außer natürlich man heißt Newt Gingrich). Das war der Moment der charakterlichen Reifung des Protagonisten und ich fand es absolut passend, dass er - als letzte Konsequenz - dann doch mit Robin zusammenkommt (abgesehen davon sind seine Kinder einfach nur cool).
Eben. Robin und Barney waren toll zusammen. Und hatten am Ende eigentlich den Mut, sich das auch einzugestehen.
Ehe dann in der letzten Doppelfolge alles umgeworfen werden musste, damit das in Staffel 1 geplante Ende ranpasst.
Vor allem fand ich die letzte Staffel blöde erzählt. 20 Folgen oder so an diesem Hochzeitswochenende und dann 2 Folgen mal schnell das Ende abgespult. Dass Tracey (die Mutter) nicht mal eine Beerdigungsszene bekommen hat oder Ted in seiner Trauer um sie gezeigt wurde, fand ich echt schwach.
Und die Kinder fand ich zum kotzen am Ende. Scheiß auf die gestorbene Mutter, jetzt geh mal fix Aunt Robin pimpern.
Letztendlich kann man sich über das Ende wohl ewig streiten. Allein das Review zur Finalepisode bei Serienjunkies hat 180 Kommentare oder sowas.
Bei mir isses halt so, dass mir das Wissen um das Ende wirklich das Schauen vermiest, vor allem gegen Ende der Serie.
Wobei die Serie halt schon irgendwie sehr viele ikonische Momente hat und auch durchaus viele sehr tolle Folgen hat.
Staffel 9 fand ich eher mäßig, aber z. B. die Folge, die 20 Minuten lang komplett in Reimen erzählt wird - die ist genial. Ist also immer mal wieder was Gutes zwischen.
Ich finde, man hätte mit den Flash Forwards eher in der Staffel anfangen müssen (ein paar gabs ja auch schon vor der Finalfolge) oder halt nur die halbe Staffel auf die Hochzeit verwenden und den Rest auf die Zeit danach, wo Ted und Tracey sich besser kennenlernen. So wirkte das doch alles sehr gehetzt.
Ich fand Tracey halt schon ziemlich großartig und toll gespielt. Die kam so sympathisch rüber, ich hätte gerne mehr von ihr gesehen. Da war das Ende dann irgendwie noch blöder.
Achja, und was ich ja auch grandios dämlich fand, war diese Geschichte am Ende mit Barney und
seinem Kind. Dass er mal aus Versehen eins zeugt - klar, kann passieren. Aber wieso zur Hölle LEBT die Tochter bei ihm? Ist die Mutter einfach weg? Und wenn nicht, wieso überlässt die so einem Chaoten das Kind, statt es selber aufzuziehen? Fand ich dämlich und unlogisch.
Zumal es eh ein wenig zum kotzen war, dass diese "jeder findet seinen Partner oder zumindest eine Familie"-Ideologie bis zum Erbrechen durchgezogen wurde. Sogar Barney muss am Ende noch ein Kind haben. Und Tracey war, wenn man es ganz fies betrachtet, auch nur das Mittel zum Zweck, dass Ted am Ende zu Robin zurückkehren und trotzdem Kinder haben kann.