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Pen & Paper - Spielsysteme => D&D - Dungeons & Dragons => D&D5E => Thema gestartet von: Dr. Rjinswand am 26.10.2015 | 12:49

Titel: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Dr. Rjinswand am 26.10.2015 | 12:49
Guten Tag allerseits,

ich habe mich hier im Forum angemeldet, da mir scheint, es gibt hier eine recht rege D&D-Community. Ich selber habe nun drei, vier Freunde gefunden, die gerne einmal Pen&Paper ausprobieren möchten, eigene Erfahrungen hatte ich selber schon mit einigen Abenden DSA 3 gesammelt.
Die FR sind mir nur aus allerlei Computerspielen (IWD 1&2, BG 1&2, NWN 1&2; jeweils inkl. Addons) und ein paar Romanen (Drizzt - oje) bekannt, dafür wird das Setting von mir - und meinen potentiellen Mitspielern -  sehr geschätzt. Daher steht eines schon fest: Wir wollen definitiv in den FR spielen.

Bleibt zunächst einmal zu klären, welches System wir nutzen wollen. So wie ich das einschätzen kann sind die drei sinnvollen Optionen: D&D 3.5 oder D&D 4 oder D&D 5.

1. Das 3.5-System ist mir aus NWN 2 in (stark vereinfachten, auf ein PC-Spiel zugeschnittenen) Grundzügen vertraut, insbesondere die Charakterentwicklung gefiel mir eigentlich gut. Hier gibt es wohl ein großes Problem beim Auftreiben von Regelbüchern etc., da vergriffen oder zu teuer?

2. 4E. Persönlich habe ich keinerlei Erfahrungen gemacht, aber die verbreitete Kritik am "WoW-Klon" und der Fokus auf den Kämpfen schrecken mich sehr ab. Ohne eine DSA vs. D&D-Diskussion anfangen zu möchten, aber unsere Abenteuer in den Vergessenen Reichen sollen aus mehr als nur Kämpfen bestehen.

3. Mein Favorit wäre die aktuelle 5. Edition. Rezensionen und Spielberichte sprechen mich persönlich sehr an, die Mischung aus Einsteigerfreundlichkeit und dem Besten vergangener Editionen scheint mir sehr attraktiv. Dass es nur englisches Material gibt, ist prinzipiell kein Problem, wobei ich aus atmosphärischen Gründen gerne auf deutsche Texte setzen würde. Einen deutschen Charakterbogen habe ich hier im Forum schon gefunden, mit etwas Regelvertrautheit und Fantasie lassen sich ja auch sicherlich alte Abenteuer in deutscher Übersetzung auf 5E übertragen? Die FR bekommen ja wohl in ein paar Tagen auch endlich eine Art Setting-Buch mit dem Sword Coast Adventurer's Guide, das sehe ich auch als persönlichen Pluspunkt. Zudem kann man mit dem Starter-Set auch erstmal gefahrlos ein Abenteuer ausprobieren, ohne gleich für viel Geld DMG etc. ausgeben zu müssen.

Bleibt zusammenzufassen: Wir würden gerne in den FR Abenteuer erleben, die aus mehr als nur Kämpfen und Powerleveln bestehen, welche Edition sollen wir uns also aussuchen?

Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Rev. Bilk am 26.10.2015 | 13:07
Hiho und hätzlich willkommen,

die Kekse gibbet aber nicht in diesem Thread.  ~;D

So, nun zu Deiner Frage: im Prinzip ist es nur Geschmackssache, welche Edition man mag, spielbar sind die Realms mit allen, obwohl ich 3.5 und 5 den Vorzug geben würde. Die 4E ist für mich (und meine Mitspieler) halt gnadenlos durch...gerade aufgrund des MMO-Touches. YMMV.

Der Vorteil der 3.x ist die Masse an Material - und ist somit auch gleich wieder die Krux, da mit dem Material viel Powercreep und Hardcore-Optimierung Tür und Tor geöffnet werden. Und die englischen Sachen dürften auch zu akzeptablen Preisen zu kriegen sein, die deutschen Übersetzungen gingen teilweise in Liebhaberpreise.

Die 5e habe ich bisher nur angelesen, aber auch da hat der Funke noch nicht gezündet, obwohl ich manchmal einen Hauch von AD&D 2nd rieche und somit etwas Nostalgie entwickle.

Am besten schaust Du mal, ob Du hier in Deiner Nähe jemand mit den Materialien findest, um mal reinzuschauen....
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Lichtbringer am 26.10.2015 | 13:26
Auch ein Willkommen vor mir!

Wenn du zwischen 3/3.5 und 5 schwankst, dann stellt sich für mich die Frage, ob du eine Weltbeschreibung brauchst. Für D&D 5 ist noch keine zentrales Werk erschienen und wird es auch sobald nicht, was mMn unter anderem daran liegt, dass D&D 4 die FR so kaputt zurück ließ, dass WotC sich unsicher ist, wie sie weitermachen wollen.
Wenn du also D&D 5 spielen willst, musst du entweder viel konvertieren oder viel selbst erschaffen.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Antariuk am 26.10.2015 | 13:33
Willkommen im Tanelorn! ;)

Vorweg: was in Sachen Infos auch hilft wenn man ein FR leiten will ist die Webseite RealmsHelps (http://realmshelps.net/). soweit ich weiß ist dort alles auf Prä-4E Stand, aber wenn das nicht stört ist die Seite klasse zum Recherchieren und Ideen finden weil die quasi alle Beschreibungstexte aus den 3.X Quellenbänden drin haben, plus etliche Karten und Regelkrams (den du wohl nicht brauchst). Die 3.5 Wizards Archives (http://archive.wizards.com/default.asp?x=dnd/arch/dnd) haben auch eine Sparte für Artikel rund um die FR, ebenfalls eine Fundgrube an Ideen für den bedürftigen Spielleiter (auf der verlinkten Seite rechts in der Mitte).

Editionen: da sich die letzten drei D&D Editionen doch recht deutlich voneinander unterscheiden solltest du das vielleicht eher daran festmachen was dir (euch) vom Spielgefühl mehr zusagt. Für 3.5 und 5E gibt es die Basisregeln kostenlos im Netz, da kann man also bedenkenlos mal mit einem Oneshot reinschnuppern. Bei 4E ist das Problem dass man, wenn man mit Errata spielen will, die günstigen Hardcover die man Ebay und Co. hintergeschmissen bekommt um Grunde nicht benutzen kann da so viel verändert wurde. Die Edition ist aber eigentlich nicht so schlecht wie ihr Ruf, leidet aber unstreitbar an der zuweit gegangenen Balance-Doktrin sowie dem Problem dass Charaktere nach 3-4 Runden cooler Spezialeffekte nur noch ihre Dailies haben und das ganze schnell im sog. Sumo Padding enden kann (nicht muss).

Wenn Kämpfen und Powerleveln nur ein Teil eurer Runde und kein Fokus sein sollen, wäre 5E vielleicht echt eine Empfehlung. Bei 3.5 kommt das zu großen Teilen ganz automatisch dass Kampf und Powerleveln wichtiger Bestandteil des Spiels werden, vor allem wenn viele Quellenbände erlaubt sind und die Leute diese dann nach Rosinen abgrasen. Dazu kommt dass so viele Dinge in den Regeln abgebildet sind dass, vor allem wenn es ein Ungleichgewicht in der Systemkenntnis zwischen SL und Spielern gibt, gerne mal Probleme am Spieltisch entstehen die keiner haben will. Soweit ich die 5E verstanden habe ist dieses Phänomen dort weniger stark weil bei vielen Dingen im Grunde steht "Der SL denkt sich aus wie das genau funktioniert".
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Oberkampf am 26.10.2015 | 13:35
Nehmt die 5. Edition.

Die kriegt man verhältnismäßig leicht und sie erschlägt einen nicht mit Regelwust.

Ansonsten ist die Frage riskant, weil jeder hier aus guten Gründen seine Lieblingsedition hat und oft auch eine Hass-Edition. Die Statistik schlägt wahrscheinlich zugunsten der 3.x und zuungunsten der 4E aus, aber das bedeutet nicht sonderlich viel.

Du kannst mit jeder Edition ein kampfarmes Spiel spielen, wenn du willst, weil es schlichtweg egal ist, ob du dich an XP-Vorgaben hälst, wonach Charaktere nach 13.5 Kämpfen auf ihrem Encounterlevel aufsteigen sollen. Die 5. ist allerdings die einzige, wo die fast komplette Entkoppelung von Kämpfen und Leveln als Möglichkeit explizit so im GRW steht, aber praktisch hab ich oft genug erlebt, dass der SL/die Gruppe solche Vorgaben wie X Kämpfe pro Level ignoriert.

Davon abgesehen ist D&D - auf jeden Fall in 3E + 4E - ein kampflastiges Rollenspiel, und die Vorstellung, dass man 3 - 4 Kämpfe pro Abenteuertag durchstehen sollte, spiegelt sich schon in den Regeln wieder.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Feuersänger am 26.10.2015 | 13:45
Hallo und willkommen,

ich habe mich hier im Forum angemeldet, da mir scheint, es gibt hier eine recht rege D&D-Community.

Die mit Abstand aktivste im deutschsprachen Internet, nach allem was ich weiß. *eigeneschulterklopf* ;)

Zitat
Bleibt zunächst einmal zu klären, welches System wir nutzen wollen. So wie ich das einschätzen kann sind die drei sinnvollen Optionen: D&D 3.5 oder D&D 4 oder D&D 5.

Ich empfehle ganz stark die 5E. Selber bin ich zwar auch ein alter 3.5-Fanboy, aber wenn man die Bücher noch nicht hat, braucht man jetzt nicht mehr mit dem Sammeln anfangen. Außerdem muss man ganz klar sagen, dass 3.5 als System ziemlich kaputt ist (was aber witzigerweise bei Anfängern nicht so tragisch ist wie mit Leuten, die sich schon damit auskennen). Das ist dir vielleicht schon in NWN2 aufgefallen, dass das Spiel mit einem Rogue oder Monk kackschwer ist und dagegen mit einem Kleriker "Schwierigkeitsgrad Leicht". Ähnlich verhält es sich im PnP.

Also, wie gesagt, nimm 5E - das funktioniert tatsächlich. (Ich war am Anfang selber sehr skeptisch, habe mich aber inzwischen sehr damit angefreundet.)
Mechanisch funktioniert sie sehr gut, v.a. was die Balance zwischen den Klassen angeht. Als ein Kritikpunkt muss das sehr rudimentäre Skillsystem angesehen werden. Aber da beruft sich das Spiel gerne auf "rulings, not rules", sprich, SL-Ansagen statt hart verregelte Mechaniken.

Wir spielen auch in den Reichen, derzeit im Jahre 1371DR, und verwenden als Basis die alten AD&D-Quellenbücher. Überhaupt lässt sich AD&D-Material ziemlich gut mit der 5E verwenden.
(Entsprechend ist natürlich der ganze Blödsinn mit der Spellplague, mit dem WotC in der 4E das Setting zerstört hat, nie passiert und wird auch in unserer Timeline nie passieren.)

Es ist natürlich blöd, dass es - bis auf den SCAG demnächst - keine _richtigen_ 5E-Settingbücher zu den Reichen gibt und voraussichtlich auch nie geben wird, jdf nicht in dem Umfang der älteren Editionen. Da bleibt einem halt nur, entweder die frei verfügbaren Informationen zusammenzusuchen, oder sich auf dem Sekundärmarkt alte Bücher zu besorgen. Ich habe aber keine Ahnung, wie es da heutzutage mit der Preisgestaltung aussieht.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Rhylthar am 26.10.2015 | 13:47
Wieviel Geld wolltest Du für Bücher ausgeben?   ;)

Mein Vorschlag:
Regelsystem: 5E

Weitere Bücher:
- Forgotten Realms Campaign Setting 3.0
- Faiths & Pantheons 3.0
- Lords of Darkness 3.0
- ...

Hier alles an Regeln ignorieren. Sie dienen nur der Hintergrundbeschreibung.

So würde ich anfangen.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Antariuk am 26.10.2015 | 13:49
Es ist natürlich blöd, dass es - bis auf den SCAG demnächst - keine _richtigen_ 5E-Settingbücher zu den Reichen gibt und voraussichtlich auch nie geben wird, jdf nicht in dem Umfang der älteren Editionen. Da bleibt einem halt nur, entweder die frei verfügbaren Informationen zusammenzusuchen, oder sich auf dem Sekundärmarkt alte Bücher zu besorgen. Ich habe aber keine Ahnung, wie es da heutzutage mit der Preisgestaltung aussieht.

Die Kampagnenbücher für 3.0 und 4E sind bei Ebay regelmäßig für unter 10,- Euro zu haben, das wäre also das kleinste Problem. Für AD&D habe ich keinen Plan, denke aber mal die sind wie alle alten Sachen mittlerweile deutlich gefragter.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Dr. Rjinswand am 26.10.2015 | 13:54
Prinzipiell will ich natürlich so wenig Geld wie möglich für Bücher ausgeben, aber um einige kommt man ja wohl nicht rum. Für 5E braucht man dann wohl DMG, PH, und MM? Für 3E wird es im Zweifel nur teurer (auf deutsch)?
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Feuersänger am 26.10.2015 | 13:58
Wenn der 3.0er Kram so günstig ist, dann würde ich Rhylthars Vorschlag unterstützen. Das Zeug ist definitiv auch brauchbar.
Und man muss sich ja auch nicht sklavisch an den Metaplot halten. Bei uns haben sich in der letzten Kampagne die Dinge auch ganz anders entwickelt als "offiziell", und dieses Universum führen wir mit der neuen Kampagne fort.

@Rijnswand: vor allem ist nur 3.5 Core quasi auf Dauer nicht spielbar, da es für Nichtzauberer nur Material bis etwa zur 12. Stufe enthält, während für Zauberer der geile Scheiss um etwa diese Stufe erst richtig losgeht.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Forlorn am 26.10.2015 | 13:59
Prinzipiell will ich natürlich so wenig Geld wie möglich für Bücher ausgeben, aber um einige kommt man ja wohl nicht rum. Für 5E braucht man dann wohl DMG, PH, und MM? Für 3E wird es im Zweifel nur teurer (auf deutsch)?

Exakt. Die deutschen 3E Übersetzungen der Grundregelwerke kosten gerne mal bis zu 100€ in gebrauchtem Zustand. In englischer Variante gab es kürzlich einen Reprint und da pendeln sich die Schinken bei ca. 50€ ein.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Antariuk am 26.10.2015 | 14:05
Eine Alternative zu 3.5 wäre dann vielleicht Pathfinder, weil da nicht nur die Grundregeln kostenlos sind. Das PRD enthält genug Material für mehrere Lebenszeiten an Spielen. Und das PRD gibts sogar auf Deutsch (http://prd.5footstep.de/) (nicht 100% komplett, aber die arbeiten dran). Damit wären die Investitionskosten deutlich geringer weil man im Grunde nur Settingbände kaufen muss (und sogar die könnte man, wenn man mit englischen Sachen leben kann, durch die obigen Links von mir ersetzen). Pathfinder leidet allerdings an den gleichen Krankheiten wie 3.5 - anders im System verteilt, aber nicht von der Hand zu weisen.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Dash Bannon am 26.10.2015 | 14:08
Würde Dir und deiner Gruppe da auch die 5. Edition empfehlen. Die ist meines Erachtens nach schlank genug um Einsteigerfreundlich zu sein.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Archoangel am 26.10.2015 | 14:18
Ich würde dir empfehlen die Amigo-Versionen der "Vergessenen Reiche" zuzulegen. Die bassieren zwar auf der 2nd Edition, sind aber sehr sehr gut aufgemacht (und in deutscher Sprache) und bieten alles was man an Hintergrund wissen muss (und mehr). Spielen solltest du mit der 5E, da a) aktuell, b) relativ günstig und c) sehr einsteigerfreundlich. Die Basisregeln sind - wie bereits erwähnt - kostenlos auf der Wizards-Homepage zu beschaffen. Hol dir auf jeden Fall die Einsteiger-Box ... bei dem Preis kannst du überhaupt nichts falsch machen: du erhältst ein brauchbares (bis gutes) Einsteigerabenteuer und Würfel ... da sind die Regeln/Charakterbögen bereits extra und die Box eignet sich zudem gut um später die Hardcover-Bücher zu transportieren. Gutes Geschäft!

Innerhalb der Amigo-Reihe würde ich zu "Die Talländer und Cormyr" (http://www.tsrinfo.net/archive/gr/tallander.htm) raten ... eine wirklich hervorragende Startregion ; alternativ kann man auch die "Randall Morn"-Abenteuer empfeheln, die mit sehr geringem Aufwand 5E-tauglich gemacht werden können (Monster im neuen MM nachschlagen - fertig!) und gerade für Einsteiger eine sehr schöne "epische" Kampagne auf niedrigen Stufen darbietet.

Das "AD&D-Kampagnen-Set Die-vergessenen-Reiche" (http://www.tsrinfo.net/archive/gr/frbox3.htm)-Box ist immer wieder zu vernünftigen Preisen gerade beim ebabe zu erwerben und ist - meines Erachtens - die sinnvollste Grundausstattung zu dieser mehr als phantastischen Welt, die es in deutscher Sprache gibt. Die 3E-Variante ist a) teurer, b) regellastiger und c) nicht umfassend genug, es sei denn man erwirbt den ganzen Zusatzzirkus.

Alternativ kannst du auch noch ein paar Tage warten und das 5E-Produkt "Sword-Coast-...dingens" erwerben, das umfasst zwar nicht die ganzen FR, aber eben - wie der Name schon sagt - die Schwertküste, welche ebenfalls eine nette Startregion ist.

Edit: links eingefügt
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Grimtooth's Little Sister am 26.10.2015 | 14:21
Ich rate da auch eher zu Pathfinder oder 3,5 ,vor allem weil die FR ja hochmagisch sind und 5e dafür überhaupt nicht ausgelegt ist

Dazu dann den Weltenband (auf englisch) für 3,5- die deutschen Versionen lassen meiner Meinung nach stark zu wünschen übrig - und vor allem hast du da fast alles Wichtige in einem
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Arldwulf am 26.10.2015 | 14:22
Am Ende wirst du das sicher selbst entscheiden müssen - ein paar Entscheidungshilfen kannst du aber natürlich bekommen.

Darum mal ein wenig das ganze als Frage Antwort Spiel:



Wie lösen die Systeme Kampfsituationen?

In der 4E wird hierbei der Fokus sehr stark auf Zusammenarbeit gelegt, einzelne Charaktere und Aktionen können nur selten einen Kampf entscheiden. In 3.5 und teilweise auch der 5E ist dies häufiger der Fall, man spricht hierbei ein wenig von Spotlightverteilung. In der 4E liegt das Scheinwerferlicht stärker auf der Gruppe, in den anderen beiden Editionen eher auf der Frage wer die eine entscheidende Aktion macht.

Auch das Powerniveau ist deutlich unterschiedlicher, da die Gruppe häufiger zusammenspielt sind die Monster deutlich stärker und abwechslungsreicher - was sich am Ende aber natürlich ungefähr ausgleicht. Das Balancing der Monster, Klassen und sonstigen Dinge ist in der 3.5 am schlechtesten und in 4E am besten. Aber ob das immer so gut ist, darauf gibt es hier verschiedene Antworten. Viele empfanden es als problematisch, dass Magier und Krieger auf ähnliche Ressourcenpools zugriffen, und auch das sie gleich stark sein können.




Wie lösen die Systeme Nicht-Kampfsituationen?

Hier gehen alle drei Systeme verschieden heran. 3.5 hat ein Skillsystem, bei dem man Fertigkeitspunkte frei verteilt, das kennst du ja schon aus NWN. Der Vorteil dabei ist eine hohe Individualisierbarkeit mit einem simplem System. Der Nachteil ist, dass Skills auf hohen Stufen zu einem entweder/oder verkommen. Entweder man hat den Skill maximiert oder eben nicht. In der Folge bietet das System Alternativen an, Zauber und magische Gegenstände. Einen Wert von +20 über einen magischen Gegenstand in einem Skill zu erhalten ist beispielsweise sehr einfach. Und viele Zauber ersetzen später Skills, so dass es für Spieler und Spielleiter selten Sinn macht auf höheren Stufen Herausforderungen außerhalb der Kämpfe zu machen. Schwierig sind auch die verschiedenen Ressourcenpools. Während ein Zauberwirker in einem Detektivabenteuer (mit entsprechend wenig Kämpfen) sehr einfach seine Zauber für Dinge nutzen kann mit denen er etwas herausfindet und die Story weiterbringt hat ein Krieger keine Möglichkeiten für das Abenteuer eigene Ressourcen einzusetzen und dieses so weiterzubringen (was natürlich über das Rollenspiel immer geht, das darf man da nicht vergessen).

Die 4E hat dies ziemlich komplett umgekrempelt. Die Abstände zwischen gelernten Skills und ungelernten sind geringer, vor allem aber hat man ein System eingeführt um Nichtkampfaktionen besser einbringen zu können. Dabei ist wieder der Grundgedanke, dass solche Dinge nicht mit einem Skillwurf oder Zauber erledigt sein sollten, sondern die Gruppe als ganzes zusammenarbeiten sollte. Man hat dort also viel seltener den Fall, dass jemand einfach herumsteht weil er nichts beitragen kann. Gleichzeitig wurden die Questlösezauber/Skillersetzenden Zauber etwas zurückgenommen. In der Folge gibt es natürlich auch deutlich häufiger solche Situationen, und es ist einfacher mal eine Runde mit vielen Kämpfen und mal eine Runde mit wenigen Kämpfen zu spielen.

Oder anders gesagt: "...unsere Abenteuer in den Vergessenen Reichen sollen aus mehr als nur Kämpfen bestehen. " je wichtiger dir dies ist, umso interessanter wäre für dich die 4E.

Die 5E hat dies wieder entfernt, und ein eher rudimentäres Skillsystem welches eigentlich eher Attributswürfen mit einem einfachem oder doppeltem Bonus entspricht. Skillersetzende Zauber sind leicht zu bekommen und einzuprägen - dafür gibt es aber anders als in 3.5 wenig magische Gegenstände welche hier mit hineinspielen. Während die 4E wohl die Edition ist welche am meisten Regelhilfen für den SL bereit stellt um Nichtkampfsituationen darzustellen ist die 5E klar die mit den wenigsten. Aber auch dies muss nicht negativ sein, es gibt hier viele welche darin eine größere Handlungs-/Handwedelfreiheit für den SL sehen.




Welche Settingwerke gibt es?

3.5 hat viele der Settingbände der 3E übernommen, und weitgehend den Settingstand den du von NWN kennst. Es gab auch eine Ergänzung / Aktualisierung auf den 3.5 Stand, die aber wenig neues brachte. Trotzdem hast du mit 3E und 3.5 wohl den größten Bestand an Settingwerken.

4E hat nur zwei Settingbücher, eins für Spieler und eins für Spielleiter, dazu ein gedrucktes Abenteuer (welches doof ist), ein Stadtsetting (eben für Niewinter) und einige Online verfügbare. Allerdings hast du hier sehr viele Onlineartikel über die Realms, welche du über den Insider herunter laden kannst. Außerdem gibt es aus 4E Zeiten noch mehrere Settingneutrale Bände, darunter den großartigen Elminster's Guide to the Realms und Menzoberranzan über die Drow. Der große Knackpunkt sind aber die Settingumwälzungen. Die 4E Realms machen einen Zeitsprung, setzen also 100 Jahre später an. Ein verheerendes Ereignis hat damals die Reiche verwüstet und verändert, der Zusammenstoß mit einer Art Parallelwelt die einst von Toril getrennt wurde und die Zauberplage. Durch den Zeitsprung und dieses Ereignis sind viele der früheren NSC Tod (Drizzt, Elmi und Co. aber natürlich nicht), und das Setting ist ein wenig Abenteuerfreundlicher geworden, es gibt seltener Gründe warum ein NSC den Job machen sollte anstatt der Spielergruppe.

Einige der neuen Dinge, z.B. den neuen Westkontinent und einige der Storyansätze (Dragonbane, Order of the blue fire, Eminence of Araunt) mag ich sehr - ich spiele auch gern auf den 4E Realms, und habe auch einiges davon in die 5E übernommen. Für viele war dies aber eher ein "Zerstören" der Reiche, hier wirst du am ehesten Leute finden welche die 4E komplett ablehnen.

Die 5E hat bisher kaum Settingmaterial, bis auf die Romane und ein paar Andeutungen in einigen der Abenteuer gibt es noch sehr wenig. Bald soll aber zumindest ein erster Band über die Schwertküste rauskommen. Der Zeitsprung bleibt, es spielt also ebenfalls über hundert Jahre nach NWN, aber viele der katastrophalen Auswirkungen der Zauberplage

Es gibt sicher noch einige andere Fragen die du dir oder uns stellen kannst, und natürlich könnte man noch viel stärker ins Detail gehen. An deiner Stelle würde ich zunächst grundlegende Fragen klären, z.B. wie wichtig dir die Frage ist ob alle in der Gruppe gleichberechtigt mitarbeiten können, oder wie hoch das Powerlevel sein soll. Setting und Regelwerk kann man eigentlich ganz gut trennen, du kannst also auch mit 5E Regeln oder 4E Regeln in den 3E Realms spielen, oder eben mit 3.5er Regeln in den 5E Realms. Wenn dich die Schwertküste im besonderem interessiert ändert sich in allen 3 Editionen nicht allzu viel insgesamt betrachtet, auch wenn einzelne Städte durchaus große Umwälzungen erfahren (Niewinter z.B.)

Bei anderen Regionen macht es mehr Sinn im Detail auf die Unterschiede in den einzelnen Settings für diese Region einzugehen, aber dafür müsstest du natürlich erstmal sagen wo du spielen willst.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: K!aus am 26.10.2015 | 14:25
Wenn schon derart strikt die Settingbände von dem Regelkern losgelöst betrachtet werden, warum nicht einfach 13th Age ausprobieren? Ja, Vergessene Reiche sind hochmagisch, lässt sich das mit 13th Age eleganter spielen als mit DnD3.5 bzw. Pathfinder und detailierter als mit DnD5?

Gruß,
  Klaus.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Archoangel am 26.10.2015 | 14:28
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Edit sagt: und herzlich Willkommen in den Editionskriegen 2.0 ;)
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Grimtooth's Little Sister am 26.10.2015 | 14:32
Klar, 13th Age hab ich noch nie selbst probiert aber da hört man genug Gutes von
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Arldwulf am 26.10.2015 | 14:35
^^ Archoangel hat recht, AD&D wäre auch eine sinnvolle Wahl, du kannst die Regelwerke sogar als Neudruck oder eben gebraucht erwerben. Das System ist toll zu spielen, schnell und hat viele charmante Elemente.

Nichtkampfsituationen müsstest du da natürlich ähnlich wie in der 5E weitgehend über Zauber oder Handwedelei regeln, als Spielleiter bekommt man nur wenig Hilfe um diese Situationen dort in den Fokus zu rücken und vergleichbar spannend wie die Kämpfe zu gestalten. Aber es geht natürlich dennoch alles.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Archoangel am 26.10.2015 | 14:38
Ardl: ich rate ihm zur 5E. Ich rate nur dazu den Fluff der (sehr guten) deutschen Amigoversion zu erwerben. AD&D werde ich sicher keinem Neueinsteiger im Jahr 2015 ans Herz legen ... wie auch kein 3.PF oder 4E ... die Züge sind abgefahren.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Arldwulf am 26.10.2015 | 14:45
 :dAh, missverstanden, sorry. Na dann mach ich das halt:  ~;D

AD&D ist ein tolles System, und wenn ich dir nicht zur 4e raten würde (gutes Balancing, viele Spielleiterhilfen, FR Settingbücher und die beste Unterstützung für Nichtkampfsituationen) würde ich dir zu AD&D raten. Die Bücher gibts frisch neu gedruckt zu kaufen, die Settinginfos sind toll und das System ist am Ende zwar manchmal schrullig, insgesamt aber durchdachter als die 5e.

Im Prinzip wäre das meine Wahl für ein schnelles Spiel, während die 4e mit ihrem Questsystem, den Skillchallenges und der größeren Individualisierbarkeit besser für längere Kampagnen mit mehr Charakterentwicklung und Plot taugt.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Darius am 26.10.2015 | 14:45
Ich rate klar zur 5E. Weil sie modern, schnell und gerade aktuell ist. Sie ist aus meiner Sicht sehr einsteigerfreundlich und wir spielen auch mit der 5E in den FR. Macht super Spaß und hat wirklich ein tolles Flair. Erinnert uns stark an AD&D.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Dr. Rjinswand am 26.10.2015 | 14:47
13th Age habe ich als Name schon gehört, habe aber keine Ahnung. Pathfinder ist mir auch schon aufgefallen, habe aber auch keine wirkliche Ahnung.  Auch wenn prinzipiell wohl möglich, sagt mir meine kurze google-Suche aber, dass es etwas zu viel Aufwand für meinen Geschmack ist 13th Age oder Pathfinder zu nutzen und die Abenteuer entsprechend auf FR umzumünzen.

Allerdings macht mir nun die ganze 4E-Umwälzung doch auch Sorgen, ich würde gerne die mir aus Games etc. bekannten FR bereisen. Vielleicht wird es eine Kombination aus 5e-Regeln und 3E-Setting.

@Arldwulf:
Prinzipiell sollte schon jeder Möglichkeiten haben im Kampf oder im Nicht-Kampf sich einzubringen. Da vertraue ich aber zunächst auf unsere Fantasie und Rollenspielkünste. Das hatte bei DSA 3 auch gut geklappt, furchtbar genervt hatte mich da aber die mehr oder weniger vollkommene Abwesenheit von Skills im Kampf. Bsp: Alle außer Magier können eigentlich im Kampf nur Attacke und Parade würfeln, individuelle Aktionen, Einsatz spezieller Fertigkeiten - das gibt es nicht. Da erwarte ich mir von D&D mehr Abwechslung und Individualisierung der verschiedenen (Kampf-)Stile. Jenseits des Kampfes kann man sich und seine Persönlichkeit ja selber so viel und sinnvoll wie möglich einbringen, insbesondere wenn man sich nicht sklavisch an bestimmte Fantasy-Topoi klammert.

Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Arldwulf am 26.10.2015 | 14:56
@Arldwulf:
Prinzipiell sollte schon jeder Möglichkeiten haben im Kampf oder im Nicht-Kampf sich einzubringen. Da vertraue ich aber zunächst auf unsere Fantasie und Rollenspielkünste. Das hatte bei DSA 3 auch gut geklappt, furchtbar genervt hatte mich da aber die mehr oder weniger vollkommene Abwesenheit von Skills im Kampf. Bsp: Alle außer Magier können eigentlich im Kampf nur Attacke und Parade würfeln, individuelle Aktionen, Einsatz spezieller Fertigkeiten - das gibt es nicht. Da erwarte ich mir von D&D mehr Abwechslung und Individualisierung der verschiedenen (Kampf-)Stile. Jenseits des Kampfes kann man sich und seine Persönlichkeit ja selber so viel und sinnvoll wie möglich einbringen, insbesondere wenn man sich nicht sklavisch an bestimmte Fantasy-Topoi klammert.

Mhh...das würde sehr stark für die 4e sprechen, es ist die Edition bei der die Klassen (insbesondere die Nichtmagischen) am häufigsten spezielle Dinge tun über die man anschließend natürlich auch Charaktereigenschaften transportieren kann, auch das Hintergrundsystem und die Möglichkeit den Charakterhintergrund einzubringen ist dort komplexer als z.B. in der 5e. Was hast du denn noch so für Vorstellungen wie das Spiel aussehen soll?
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Rev. Bilk am 26.10.2015 | 15:10
Zitat
Was hast du denn noch so für Vorstellungen wie das Spiel aussehen soll?

Stimmt. Vor allem. wie stark soll der "Brettspiel"-Anteil sein, sprich: sind Battlemaps und Miniaturen gewünscht oder eher nicht? Die 4e lebt auch sehr stark von Miniaturen und strategischem Zusammenspiel bzw. ist darauf stärker fokussiert als alle anderen Versionen.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Feuersänger am 26.10.2015 | 15:13
Achja:

@Antariuk bzgl 4E
Zitat
Problem dass Charaktere nach 3-4 Runden cooler Spezialeffekte nur noch ihre Dailies haben und das ganze schnell im sog. Sumo Padding enden kann (nicht muss).

Den Begriff "Sumo Padding" kannte ich noch nicht, kann mir aber vorstellen was du damit meinst. Wo kommt das her?
(Ich gehe auch davon aus, dass du At-Wills meinst, nicht Dailies.)
Im Prinzip läuft es halt darauf hinaus, dass man in 4E immer erstmal seine Encounters und ggf Dailies rausklatscht, und dann den verbleibenden HP-Fleischberg mühselig mit At-Wills runterklopft und gelegentlich seine Heals triggert, was für meine Begriffe überhaupt nicht spannend war, sondern einfach nur dröge.

Ich rate da auch eher zu Pathfinder oder 3,5 ,vor allem weil die FR ja hochmagisch sind und 5e dafür überhaupt nicht ausgelegt ist

Eigentlich nichtmal. Wenn man mal drüber nachdenkt, ist es sogar umgekehrt: die FR würden mit einem niedrigeren Power/Magieniveau besser funktionieren. Potentiell hat man in dem Setting erstmal den Disconnect, dass man einerseits Mini-Staaten mit regulären Streitkräften, Burgen etc hat, diese "konventionelle" Kriegsmaschinerie aber eigentlich gar keinen Sinn ergibt, wenn es überall vor mächtigen Magiern und Herkulessen nur so wimmelt.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Dr. Rjinswand am 26.10.2015 | 15:15
Battlemaps und Miniaturen wollte ich tendenziell eher vermeiden, eine kurze Skizze mit Stift und Papier, falls überhaupt notwendig, sollte reichen. Ein Kampf, ein spannender noch dazu, ist natürlich zu begrüßen - und jeder soll sich zumindest mit Aktionen daran beteiligen können (ob Spieler A jetzt X Trefferpunkte mehr Schaden als Spieler B macht, ist hingegen egal). Den größten Spaß werden wir aber an Interaktionen untereinander und mit NPCs während der Abenteuer haben, da bin ich mir sicher.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Dr. Rjinswand am 26.10.2015 | 15:19
Achja:

@Antariuk bzgl 4E
Den Begriff "Sumo Padding" kannte ich noch nicht, kann mir aber vorstellen was du damit meinst. Wo kommt das her?
(Ich gehe auch davon aus, dass du At-Wills meinst, nicht Dailies.)
Im Prinzip läuft es halt darauf hinaus, dass man in 4E immer erstmal seine Encounters und ggf Dailies rausklatscht, und dann den verbleibenden HP-Fleischberg mühselig mit At-Wills runterklopft und gelegentlich seine Heals triggert, was für meine Begriffe überhaupt nicht spannend war, sondern einfach nur dröge.

Das war dann einer der Aspekte, der mir in Berichten über 4E sehr unattraktiv erschien.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Archoangel am 26.10.2015 | 15:19
Damit sind 3.5/4E/PF für dich soeben verschieden ... Friede ihrer Asche. Die gehen zwar auch ohne Spielbrett, aber eben genausogut wie Schach.

Bleiben also eigentlich nur noch 2E und 5E übrig.

@Magic-Level: die Fr sind nicht so magielastig wie das von manch einem immer dargestellt iwrd. Sie haben halt eine ordentliche Anzahl hochstufiger Magieanwender ... aber das wars eigentlich. Der "magische Basar" wurde erst durch die 3E eröffnet.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Oberkampf am 26.10.2015 | 15:19
13th Age ist ne ganz andere Baustelle. Konvertieren würde ich nicht so als Problem ansehen als vielmehr die Frage, warum man 13th Age für ein so detailliert beschriebenes Setting nehmen sollte.

Pathfinder ist im Grunde ne überarbeitete Variante von 3.x, die einiges anders macht und einige Ergänzungen hat, aber in vielem die gleichen Stärken und Schwächen hat.

Die Amigo-Übersetzungen habe ich auch, die sind ein guter Einstieg in die FR und müssten sich auch mit dem vertragen, was man zumindest aus Baldurs Gate 1 und NWN 1 kennt, aber dazu können FR-Experten wohl mehr sagen.

Was Nichtkampfsituationen angeht, so bietet 4E eigentlich das am weitesten entwickelte Werkzeug an für alle mundanen Probleme, die nicht einfach über Laienschauspiel am Tisch, Handwedeln oder letztlich doch Kampfregeln gelöst werden soll. Also Abenteuersituationen wie das Erklimmen eines Berges oder die Evakuierung eines brennenden Hauses oder eine Verfolgung über einen Marktplatz oder das rechtzeitige Entschlüsseln obskurer Runen an einer halb kaputten Maschine, ehe die Bude in die Luft fliegt. Klar kann man das alles irgendwie auch mit den anderen Regeln machen, aber in 3.x übernehmen das nach ein paar Stufen die Vollzauberer mit Utility Spells, und vorher hat man nur ein bescheidenes Skillsystem zur Verfügung, das gewaltige Differenzen in der Kompetenz der Charaktere mit sich bringt. 5E ist in dem Bereich etwas entspannter, da Skills nicht so eine gewaltige Bedeutung haben, Attribute aber schon.

Was Fantasie und Rollenspielkünste angeht, so trägt da jedes System gleich viel und gleich wenig bei. 5E vielleicht noch am meisten, weil über die Rulings-Mechanik den Spielern Advantage und Inspiration gegeben werden kann, wenn sie clevere Ideen haben oder sich gemäß den Rollenspielwuschvorstellungen der Gruppe einbringen.

Was unterschiedliche Kampfmanöver usw. angeht, so glänzt da meiner Ansicht nach 4E durch die verschiedenen Powers, die jeder Charakter hat - allerdings um den Preis, dass Kämpfe manchmal lang dauern können. Ebenfalls recht vielseitig, zumindest bei einigen Klassen, aber deutlich schneller im Kampf ist das bereits genannte 13th Age. Bei 3E hängen die Optionen der Nichtzauberer meistens vom Bau des Charakters und der Wahl seiner Feats/Talente ab, die letzten Endes seinen Kampfstil bestimmen.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Arldwulf am 26.10.2015 | 15:20
@Antariuk bzgl 4E
Den Begriff "Sumo Padding" kannte ich noch nicht, kann mir aber vorstellen was du damit meinst. Wo kommt das her?
(Ich gehe auch davon aus, dass du At-Wills meinst, nicht Dailies.)
Im Prinzip läuft es halt darauf hinaus, dass man in 4E immer erstmal seine Encounters und ggf Dailies rausklatscht, und dann den verbleibenden HP-Fleischberg mühselig mit At-Wills runterklopft und gelegentlich seine Heals triggert, was für meine Begriffe überhaupt nicht spannend war, sondern einfach nur dröge.

Das ist nicht nur dröge, sondern ineffektiv und eine schlechte Taktik, wer so herangeht nutzt schlichtweg seine Möglichkeiten nicht klug. (und dürfte zumindest in den vielen Runden die ich kenne relativ schnell dabei drauf gehen)

Was Battlemaps angeht: Wirklich brauchen tut man sie in keiner Edition, benutzen tue ich sie editionsübergreifend in knapp 50% aller Runden. Jeweils mit den gleichen Vor und Nachteilen, Battlemaps kosten Zeit und bringen dafür Übersicht, aus meiner Sicht kosten sie aber auch viel Stimmung.

Am ehesten "nötig" empfinde ich sie bei 3,5 weil dort die Bewegungsregeln und die Regeln für Gelegenheitsattacken und für Flächenschaden am kompliziertestem sind. In der 4E wurden diese deutlich vereinfacht, 5E hat sie wieder etwas verkompliziert. Aber brauchen tut man sie nie, man sollte nur verstehen das sie auch nützlich sein können.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Feuersänger am 26.10.2015 | 15:24
Battlemaps und Miniaturen wollte ich tendenziell eher vermeiden, eine kurze Skizze mit Stift und Papier, falls überhaupt notwendig, sollte reichen.

Damit fallen 3E und 4E quasi weg, die leben beide relativ stark von der "Miniaturisierung".
Da ja auch AD&D genannt wurde: ja, das ist auch immer noch ein ganz passables, spielbares System (und geht ganz gut ohne Battlemap); dennoch würde ich es heutzutage einfach nicht mehr für Neueinsteiger empfehlen. Wir haben da letztes Jahr mit großem Gusto eine Kampagne mit gespielt, und es hat riesigen Spaß gemacht, was aber eben zumindest für manche Spieler auch mit dem Nostalgiefaktor zusammenhing, nochmal so zu spielen "wie in den 90ern". Und teilweise haben wir eigentlich unsinnige Mechaniken so richtig tongue-in-cheek ausgekostet, haben das System also mit einer gewissen ironischen Distanz verwendet.  ;D

Also wie gesagt, nimm die 5E, die ist wirklich solide. Da ist das Kampfsystem auch bewusst so simpel gehalten, dass man es auch ohne Bodenplan sinnvoll spielen kann.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Archoangel am 26.10.2015 | 15:27
Wie du spätestens hier merken dürftest, ist es eine echte Herausforderung an die Gemeinde bei solch einer Frage unparteiisch zu bleiben. Einge hier finden, dass die 4E die beste Erfindung seit geschnitten Brot ist, die alles richtig und nichts flasch macht ( ;) ). Egal was du schreiben wirst - die 4E kann es (TM) und macht es besser (TM) als alles was jemals da war. Für andere ist eben PF unschlagbar und neuerdings gibt es auch eine kleine, aber nicht minder fanatische 13th Age Fraktion.

Daher rate ich dir dazu eher logische Entscheidungsgründe walten zu lassen, z.B. a) Preis b) Verfügbarkeit/Support c) Sprache d) Einsteigerfreundlichkeit usw. ... ganz nach deinem Gusto.

Da du - wie eher wenige Leute - eher von DSA zu D&D gekommen bist, solltest du eventuell nach entsprechender Vorerfahrung derjenigen Fragen, die dich hier zu beraten gedenken ... das könnte in der Tat helfen.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Arldwulf am 26.10.2015 | 15:29
Bei der 5E macht die Battlemap halt insofern durchaus Sinn, als das wie oben schon gesagt in das System wieder mehr verschieden geformte Flächeneffekte und kompliziertere Regeln für Gelegenheitsattacken hineinkamen. Da hat man es bei der 4E etwas einfacher. Aber am Ende kann man vieles davon auch einfach handwedeln, und wenn man dies macht ist die Edition so oder so egal.

Karoblatt und Stift reichen so oder so.

Was für AD&D sprechen würde ist, dass du die Regeln über Baldur's Gate & Co. halt schon etwas kennst. Dagegen spricht aber die oben angesprochene geringe Vielfalt in den Aktionen gerade der Kämpferklassen. Aber wenn du das willst helfen dir auch 3.5 und 5E nur bedingt.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Oberkampf am 26.10.2015 | 15:32
Battlemaps und Miniaturen wollte ich tendenziell eher vermeiden, eine kurze Skizze mit Stift und Papier, falls überhaupt notwendig, sollte reichen. Ein Kampf, ein spannender noch dazu, ist natürlich zu begrüßen - und jeder soll sich zumindest mit Aktionen daran beteiligen können (ob Spieler A jetzt X Trefferpunkte mehr Schaden als Spieler B macht, ist hingegen egal). Den größten Spaß werden wir aber an Interaktionen untereinander und mit NPCs während der Abenteuer haben, da bin ich mir sicher.

Wenn ich das jetzt lese, würde ich vielleicht doch 13th Age in die Runde werfen. Die Icons müssten natürlich durch irgendwelche Powergroups ersetzt werden. Ansonsten hat es einige gute Ideen, ohne Battlemap zu spielen und trotzdem einigermaßen die Übersicht zu behalten, wer wo steht und wen angreifen kann.

Täusch dich übrigens nicht, wie frustrierend es ist, wenn dein Charakter auf gewissen Leveln nur noch in der Gegend herumsteht, sobald irgendein Problem auftaucht oder ein Kampf anfängt. Je nach Edition geht es bei der "Balancing-Frage" nicht um 20- 30% Unterschied im Schaden, sondern darum, ob man im Kampf überhaupt in der gleichen Liga spielt. Kennst du den Spruch: Das ist ein Job für Aquaman?
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Feuersänger am 26.10.2015 | 15:33
Wenn man die 5E ohne Bodenplan spielen will, sollte man halt Polearm Master und Sentinel weglassen. Davon abgesehen spielen Opportunity Attacks einfach nicht so die Rolle in dem System.

Zitat
Einge hier finden, dass die 4E die beste Erfindung seit geschnitten Brot ist, die alles richtig und nichts flasch macht ( ;) )

Eigentlich ist das nach meiner letzten Zählung genau einer. ;)
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Dr. Rjinswand am 26.10.2015 | 15:38
Da du - wie eher wenige Leute - eher von DSA zu D&D gekommen bist, solltest du eventuell nach entsprechender Vorerfahrung derjenigen Fragen, die dich hier zu beraten gedenken ... das könnte in der Tat helfen.

Das letzte möchte ich gerne noch einmal aufgreifen und meine Erfahrung kurz schildern: Wie oben schon erwähnt ist mein Hauptkritikpunkt an DSA 3 der Kampf. In unserer bisherigen Gruppe und den dort verwendeten Regeln gibt es keinerlei Möglichkeiten für Taktik, Innovation oder überhaupt nur Abwechslung. Wie gesagt: Alles außer Magier kann nur Attacke und Parade würfeln und würfeln und würfeln, bis zum Sieg; außer man stirbt oder rennt vorher weg.
Daneben stört mich aber auch der eher Low-Fantasy-mäßige Vibe der ganzen Welt und die etwas ungelenke und spießige Atmosphäre Aventuriens. Im Gegensatz dazu sind mir die FR (auch mit all ihrer ebenso kritisierbaren Atmosphäre - statt spießig könnte man bspw. für die FR das Wort klischeebeladen benutzen) eben vertraut und gefallen mir einfach besser.
Dazu kommt, dass prinzipiell die DSA-Welt einige Dinge vermissen lässt, die es bei D&D gibt (und die mir wichtig sind): Helden sind Helden, Bsp: Ein Kleriker zaubert ordentlich und kann austeilen (und kann natürlich auch von einem Spieler rollenspielhaft als Talosprister gespielt werden) und ist nicht nur ein Hesinde-Geweihter, der im Kampf nicht zu gebrauchen ist und überhaupt nur mit Spaß zu spielen ist, wenn man alle Aventurischen Boten seit den frühen 1990ern gelesen hat.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Dr. Rjinswand am 26.10.2015 | 15:44
Bei der 5E macht die Battlemap halt insofern durchaus Sinn, als das wie oben schon gesagt in das System wieder mehr verschieden geformte Flächeneffekte und kompliziertere Regeln für Gelegenheitsattacken hineinkamen. Da hat man es bei der 4E etwas einfacher. Aber am Ende kann man vieles davon auch einfach handwedeln, und wenn man dies macht ist die Edition so oder so egal.

Karoblatt und Stift reichen so oder so.

Was für AD&D sprechen würde ist, dass du die Regeln über Baldur's Gate & Co. halt schon etwas kennst. Dagegen spricht aber die oben angesprochene geringe Vielfalt in den Aktionen gerade der Kämpferklassen. Aber wenn du das willst helfen dir auch 3.5 und 5E nur bedingt.

"Handwedeln" steht für "Der Spielleiter entscheidet"? Falls ja, dann finde ich das gut. Ich finde es nicht so wichtig, ob Spieler X jetzt genau so und so viel Feet von Monster Y entfernt steht und daher Z mehr oder weniger Schaden macht. Ergo: Weniger Battlemaps, mehr benevolente Spielleiterwillkür!

AD&D und die mir aus BG gut vertraute geringe Vielfalt von bspw. Kämpfern will ich auf gar keinen Fall! Das schließt ja auch an meine Kritik an DSA 3 an (s.o.).
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Arldwulf am 26.10.2015 | 15:46
Wenn man die 5E ohne Bodenplan spielen will, sollte man halt Polearm Master und Sentinel weglassen. Davon abgesehen spielen Opportunity Attacks einfach nicht so die Rolle in dem System.

Jein, problematisch ist das Thema in erster Linie bei Monstern mit Reichweite, sowie bei Monstern mit verschiedenen Reichweiten. Und natürlich bei Fragen wie der ob ein Gegner einen Weg blockiert oder nicht, da man in der 5e sehr einfach um ihn herum kann.

Eigentlich ist das nach meiner letzten Zählung genau einer. ;)

^^ und ich bin es nicht mal. ;)

Ganz im Ernst, ich glaube nicht das es "das beste" D&D gibt, man muss immer schauen für welche Zwecke man das ganze einsetzen will, und die 4E ist natürlich auch nicht für jeden dieser Zwecke "das beste". Deshalb ja oben die vielen Fragen, je nachdem wie wichtig einem bestimmte Aspekte sind kommen da völlig verschiedene Editionen heraus die ich empfehlen würde. Die 3.5 war und ist z.B. für mich immer noch das beste System zum Charakterbasteln, man kann da Stunden und Wochen verbringen und hat nahezu unendliche Möglichkeiten und extrem viele Erweiterungen und Varianten. Gerade wenn man Pathfinder noch hinzurechnet.

AD&D ist viel schneller als die 4E, wer viele schnelle Kämpfe will ist dort deutlich besser aufgehoben.

Was die 4E besser macht sind halt Nichtkampfsituationen und Storyeinbindung, es ist auch viel leichter den Charakter im Kampf "weiterzuspielen" und dabei nicht auf ein Mini-Spiel im Spiel umzuschalten. Aber wie jeder Vorteil kommt dies halt nicht ohne Preis, und den zahlt man bei jeder Entscheidung. Holt man sich die "schlanke" 5E, muss man eben damit leben das die Unterschiede der Charaktere geringer sind als dies bei 3.5 oder der 4E so wäre, und auch das das System eben viel stärker auf die "Core Story", das klassische Dungeonspiel ausgelegt ist. Und das viele Elemente die in  der 4E helfen sollten auch andere Dinge einzubringen nun fehlen.

Wenn er ein Detektivabenteuer spielen will würde ich ihm etwas anderes empfehlen als für die Erstürmung alter Ruinen. Es gibt schlichtweg nicht die beste Lösung für alles. Und der Vorwurf man würde dies anders sehen basiert letztlich nur auf dem Beißreflex der kommt wenn man der Meinung ist es gäbe durchaus auch Dinge für die eine Edition sinnvolle Dinge reinbringt die das Gegenüber halt nicht für sinnvoll hält. ^^
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Arldwulf am 26.10.2015 | 15:49
"Handwedeln" steht für "Der Spielleiter entscheidet"? Falls ja, dann finde ich das gut. Ich finde es nicht so wichtig, ob Spieler X jetzt genau so und so viel Feet von Monster Y entfernt steht und daher Z mehr oder weniger Schaden macht. Ergo: Weniger Battlemaps, mehr benevolente Spielleiterwillkür!

AD&D und die mir aus BG gut vertraute geringe Vielfalt von bspw. Kämpfern will ich auf gar keinen Fall! Das schließt ja auch an meine Kritik an DSA 3 an (s.o.).

Ja, genau dies bedeutet es. Wenn du Handwedelst brauchst du an der Stelle halt gar nicht mehr über die Unterschiede der einzelnen Editionen was Bewegungsregeln, Flächeneffekte und Gelegenheitsattacken angeht nachdenken. Das kannst du ja schließlich immer. Interessant werden die Unterschiede nur wenn du dies nicht tun willst, sondern tatsächlich nach den Regeln spielen willst. Dann gibt es Unterschiede, und dann ist für die Frage ob du auf die Battlemap verzichten willst auch wichtig ob es nun 4-5 verschiedene Flächeneffekte mit eigenen Schablonen gibt oder doch nur 1-2, und wie kompliziert die Bewegungsregeln sind.

Was die Vielfalt angeht: Vielleicht würde dir da ein Beispiel helfen? Einfach ein paar beschriebene Beispielcharaktere, jetzt ohne tiefer in die Regeln hineinzugehen. Die kann man ja durchaus in den verschiedenen Editionen vergleichen.

EDIT: Oh, ein vielleicht interessanter Punkt noch: Wie wichtig ist dir Improvisation? Die 4E hat dafür recht viele Freiheiten und sogar ein eigenes System um improvisierte Aktionen umzusetzen und viele Beispiele dafür. Auch die 5E ist eher Improvisationsfreudig, hat ein (leider zu selten genutztes und zugegebenermaßen auch simpleres) System um kluge Ideen zu belohnen. 3.5 ist leider eher ein wenig nach dem Motto geschrieben "kauf dir ein Feat wenn du was machen willst"

Ich hab dazu vor einiger Zeit auch mal einen kleinen Thread aufgemacht, da kannst du evtl. einen Eindruck bekommen: http://www.tanelorn.net/index.php/topic,93428.0.html
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Oberkampf am 26.10.2015 | 16:01

Eigentlich ist das nach meiner letzten Zählung genau einer. ;)


^^ und ich bin es nicht mal. ;)


Ups, bin ich damit gemeint?  :-[

Dann mal gleich zur Klarstellung: Ja, ich finde 4E in vielen Bereichen sehr gut, aber für mich hat sie einen enormen Nachteil: Die Kämpfe können sich ziehen, und zwar bereits in den ersten Stufen.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Arldwulf am 26.10.2015 | 16:02
Ups, bin ich damit gemeint?  :-[

Ich glaube nicht, nein.  ;)
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Arldwulf am 26.10.2015 | 16:19
Dann mal gleich zur Klarstellung: Ja, ich finde 4E in vielen Bereichen sehr gut, aber für mich hat sie einen enormen Nachteil: Die Kämpfe können sich ziehen, und zwar bereits in den ersten Stufen.

Ich würde sogar sagen, dass sich dies nicht nur auf die Kämpfe allein bezieht. Auch für Nichtkampfszenen hat die 4E ja eher den Ansatz diese auszugestalten. Wo man in einem anderem System halt eher mal nur Charakter X vorschickt um das Problem zu lösen und dies dann mit einem Wurf oder einem Zauber abhandelt versucht die 4E mehrere Charaktere der Gruppe einzubinden, mehrere Lösungswege aufzuzeigen und ähnliches. Und sowas bringt natürlich nicht nur mehr Möglichkeiten für Charakterspiel und eigene Ideen, sondern "kostet" natürlich auch Zeit. Wenn man sowas eher schnell abhandeln will ist man auch mit anderen Systemen besser dran.

Ist so ein wenig wie der Unterschied zwischen z.B. Baldurs Gate und anderen eher actionlastigeren Rollenspielen (auch wenn das nun nur als Vergleichsbeispiel dienen sollte) - auch in Baldur's Gate verbringt man halt viel Zeit mit Dialogen, Quests und dergleichen und die Kämpfe sind durchaus taktisch angelegt. Auf diese Weise braucht man am Ende mehr Spielzeit für die gleiche Anzahl Quests und Kämpfe, gewinnt aber meiner Meinung nach auch eine Menge Stimmung und Vielfalt in den Entscheidungsmöglichkeiten.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Feuersänger am 26.10.2015 | 16:32
::)
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Dr. Rjinswand am 26.10.2015 | 19:30
So, ich habe heute mal die kostenlosen Grundregeln von 5E gelesen. Sieht gut aus, aber weit kommt man nun ja damit nicht. Ich werde für unsere Gruppe dann erstmal das Einstiegsabenteuer besorgen. Falls wir dann weiterspielen wollen: Dann kommen wir um den Erwerb des DMG, des PHB und des MM nicht herum, oder? Abgesehen von Abenteuern und Kampagnen (aber das ist ja ein weiteres Thema).
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Rhylthar am 26.10.2015 | 19:35
Reihenfolge sollte sein:

- Starterbox zum Testen
- bei Gefallen: PHB, DMG, MM
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Feuersänger am 26.10.2015 | 19:46
So, ich habe heute mal die kostenlosen Grundregeln von 5E gelesen. Sieht gut aus, aber weit kommt man nun ja damit nicht. Ich werde für unsere Gruppe dann erstmal das Einstiegsabenteuer besorgen. Falls wir dann weiterspielen wollen: Dann kommen wir um den Erwerb des DMG, des PHB und des MM nicht herum, oder? Abgesehen von Abenteuern und Kampagnen (aber das ist ja ein weiteres Thema).

Wenn ihr das nicht alles auf einmal stemmen könnt (sind ja dann doch je nach aktuellem Kurs ca 90-130 Euro), ist das Wichtigste natürlich erstmal das PHB.
Monster gibt es erstmal auch eine Auswahl in den Basic Rules, über eine erkleckliche Auswahl an CRs ("Monsterstufen"). Man hat halt nicht >30 verschiedene Drachen sondern nur einen, aber das dürfte ja für den Anfang auch reichen. Eine kleine Auswahl Magic Items ist auch dabei.

Mittelfristig braucht man freilich auch DMG und MM, aber wie gesagt, die erste Zeit kann man schonmal bequem mit PHB plus DM Basic Rules überbrücken.

- Starterbox zum Testen

Ich hingegen sage, die Starterschachtel ist rausgeschmissenes Geld.

Insbesondere das mitgelieferte Abenteuer ("LMoP") ist sehr kontrovers; vor allem ist es so bockelhart, dass es mich nicht wundern würde, wenn viele neue Spieler dadurch sofort wieder vergrätzt würden. Da haben schon erfahrene Spielergruppen 3-4 TPKs hingelegt bevor sie mal mit Ach und Krach durchgekommen sind.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Koruun am 26.10.2015 | 19:46
Keine Battlemaps, mehr Theatre of the Mind? Fällt 3.x raus.
Mehr Optionen im Kampf für Kämpferklassen? AD&D auch raus.

Bleibt mMn eigentlich nur die 5. Edition (habe die 4. nie gespielt und lasse sie daher mal aus meiner persönlichen Empfehlung raus), mit der meine Gruppe und ich auch (oder vor allem) mit Rückblick auf AD&D und D&D 3.0 sehr zufrieden sind.

Es gibt natürlich in der 5. Edition Archetypen (eine von meist 3 Subklassen pro Klasse, die man ab der 3. Stufe wählt), die mehr Optionen bieten und solche, die weniger haben z.B. beim Fighter der Battle Master und der Champion. Aber bis auf den Champion und den Barbar (und vielleicht den Ranger und Rogue..  ::)) dürften eigentlich alle Klassen viele Kampfoptionen bieten, so dass der Kampf nicht monoton wird.

Zitat
Dann kommen wir um den Erwerb des DMG, des PHB und des MM nicht herum, oder?
Das DMG bietet hauptsächlich eine Liste mit magischen Gegenständen und einen Batzen an alternativen Regeln, letzteres ist für Einsteiger mMn uninteressant. Für die Berechnung von Encounter-Schwierigkeit gibt es online Tools (z.B. http://kobold.club/fight/#/encounter-builder), wodurch der Teil auch kein must have ist. Alles in allem wäre der DMG mein dritter Kauf. Wenn du als Spielleiter aber kompletter Neueinsteiger bist, lohnen sich die Passagen über Welten- und Abenteuerbau doch mehr als für einen älteren Hasen.

Das PHB wird dann Pflicht, wenn ihr mehr als nur die Core-Rassen und -Klassen spielen wollt, bis dahin sollten die Basic Rules ausreichen, v.a. wenn ihr regelarm und improvisatorisch leitet (danach klingen deine Posts zumindest).

Das MM steht auch erst dann auf dem Plan, wenn ihr die Basic Monster durch habt und dann solltet ihr ja wissen, ob ihr langfristig bei der 5e bleibt und sich ein Erwerb lohnt. Neben den Basic-Monstern gäbe es noch so was wie hier (https://www.reddit.com/r/monsteraday) als konstenlose Variante.

edit: das Starter-Set würde ich auch überspringen, ein paar Wochen lang die Basic Rules testen und bei Gefallen gleich das PBH zulegen.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Rentin am 26.10.2015 | 19:59
Von den genannten Editionen wempfehle ich die 5. zum Einstieg. Wenn ihr mehr Optionen braucht (und Euch keine eigenen ausdenken wollt) könntet Ihr auf die 3.5 umsteigen, da gibt es alles was das Herz begehrt.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Lichtbringer am 26.10.2015 | 20:41
Ich glaube, langsam machen wir uns das zu kompliziert. Wir kommen zu so kleinteiligen Details, dass die tatsächliche Spielerfahrung das einzig Aussagekräftige ist. (Empirie sticht jede Theorie.)
Schnapp dir die 5. Edition, an die kommt man am leichtesten und in die kommt man am leichtesten rein. Wenn sie euch nicht gefällt, dann wechselt. Die Edition ist aktuell genug, dass man sie im Notfall gut weiterverkaufen kann.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Wormys_Queue am 26.10.2015 | 21:07
So, an der Editionsfrage beteilige ich mich nur soweit: Wenn du keine Probleme mit leichten Regeladaptionen hast, dann nimm einfach die 5E weil am neuesten. Wenn du nur Settingmaterial benutzen willst, für dass du auch die Regeln benutzt, musst du dich halt entsprechend entscheiden.

Worauf ich aber hinweisen möchte (weil ichs noch nicht in diesem Thread gesehen habe). Bei drivethrurpg (http://www.drivethrurpg.com) kommt man recht günstig an die alten Settingbände heran, und gerade bei den noch für AD&D geschriebenen Hintergrundbänden hält sich der Regelanteil oft arg in Grenzen. Da lässt sich so manche Perle heben
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Arldwulf am 26.10.2015 | 23:09
So, ich habe heute mal die kostenlosen Grundregeln von 5E gelesen. Sieht gut aus, aber weit kommt man nun ja damit nicht. Ich werde für unsere Gruppe dann erstmal das Einstiegsabenteuer besorgen. Falls wir dann weiterspielen wollen: Dann kommen wir um den Erwerb des DMG, des PHB und des MM nicht herum, oder? Abgesehen von Abenteuern und Kampagnen (aber das ist ja ein weiteres Thema).

Wäre in jedem Fall toll wenn du deine Eindrücke dann schilderst. :)

Gibt viel zu wenig Threads die sich auf das konkrete Spielgeschehen beziehen.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Timo am 26.10.2015 | 23:28
Ich möchte nochmal einen Zaun für die Starterbox der 5tenEdition brechen (die 5te Edition ist wohl wirklich die sinnvollste und beste Edition für den Threaderöffner).

Ich hab sie mit 1 D&D Neuling (bzw. vorher nur AD&D2nd ein paar mal gespielt), einem D&D Veteranen (alle Editionen vor der 5ten viel gespielt und spielt/leitet hauptsächlich Pathfinder) und einem erfahrenen Rollenspieler (der mWn nur D&D4 vorher gespielt hat als D&D Spiel) durchgespielt.


Mit dem Startabenteuer verbringt man schon viel Zeit und das einzige "Problem" das wir ja sogar mit Unterbesetzung hatten waren die ersten beiden Charakterlvl zu überleben, mit ein bisschen Handwedeln geht das aber schon gut und ich als SL würfel offen, die Gruppe wurde im ersten "Dungeon" umgeholzt, aber die Gegner müssen ja nicht auf Todschlag aus sein, was bei den meisten Gegnern im Startabenteuer Sinn macht (also gefangennehmen der Helden statt töten) und dann sollen sich die Spieler was ausdenken wie sie aus der Gefangenschaft entkommen.

Aber ich schweife ab,

Starterbox PLUS:
-Tolle Karten, wie geschaffen für Handouts(und auch digital kaufbar beim Ersteller Mike Schley)
-Das Abenteuer hat eine Masse an Handlungsoptionen für die Spieler, so das sie eigentlich immer was zu tun finden und damit den Plot auch voranbringen
-Plot ist gut, will sagen, die Gegenspieler und die vorhandenen Schätze/Belohnungen agieren logisch sinnvoll bzw. haben einen Grund da zu sein wo sie sind, das fand ich besonders toll gemacht
-Monsterwerte sind vorhanden, Werte für die vorkommenden magischen Gegenstände sind vorhanden
-viele NSCs die aber immer noch überschaubar bleiben

Starterbox MINUS:
-durch den klassisch hohen Tödlichkeitswert auf niedrigen Stufen, muss man ein bisschen an der Masse der Gegner drehen, bzw. statt tödlich zu schlagen nur auf KOs abzielen als SL (lt. Regelwerk in Nahkampf problemlos möglich, einfach schummeln und auch im Fernkampf erlauben)
-der Drache suckt, das einzige Element was absolut nicht geht im Abenteuer, viel zu mächtig, selbst als so ein Jungspund, SL sollte ihn rausnehmen oder die Spieler extrem warnen, es gibt eine Internetseite die hier zur Starterbox verlinkt war in der die Drachenbegegnung besser ins Abenteuer eingefügt wurde, sogar mit logischen Gründen a la Rest des Abenteuers
-erwähnte ich das der Drache zu tough ist?

Als Fortsetzung eignet sich übrigens die Princes of Apocalypse Kampagne viel mehr als Hoard of the DragonQueen, da diese (princes) von den gleichen Leuten wie das Einstiegsabenteuer gemacht wurde.

Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Pandelume am 28.10.2015 | 14:03
Ich würde gern eine Frage an alle stellen, die das Abenteuer aus der 5E Starter-Box und Princes of Apocalypse kennen:

Lassen sich diese beiden Abenteuer auch gut in den Realms vor den Times Of Troubles spielen? Oder müsste ich da viel konvertieren?
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Timo am 28.10.2015 | 23:38
Ich bin ja einer der Spielleiter denen das ganze Zeitgedöns schnuppe ist, aber mal kurz überlegt würde ich sagen, dass das problemlos in jeder Epoche spielbar ist, es sei denn die Spieler sind klassische Nerds und kennen den FR Atlas auswendig...

"Kritische" Punkte:
-Neverwinter ist beschädigt, ist aber sch... egal für beide Abenteuer, da die Helden normalerweise da nichts machen, bzw. kann man die Zerstörung ignorieren
-Die Dörfer sind anders, oder untergegangen oder klassische Charaktere leben halt nicht mehr dort, alles Zeugs was mich nie störte. Im Einstiegsabenteuer sind das:
Thundertree(zerstört durch Aschezombies)
Conyberry (tuacht nur auf, wenn die Helden Umwege gehen)
OldOwlWell(da das sowieso alle 2 Jahre anders ist nicht relevant, ist auch nur evtl. für eine Szene im Abenteuer)
Phandalin (Hauptort des Abenteuers, wenn die Spieler von den Dorf vorher noch nie gehört haben ist der Background auch egal

Princes: (spielt normalerweise ausschliesslich im Dessarin Valley)
-Waterdeep hat eine Beschreibung, die könnte aber auch direkt aus einem AD&D Buch entnommen worden sein, oder kann ausgetauscht werden, irrelevant für das Abenteuer/die Kampagne(wie es da aussieht)
-Red Larch ist die wichtigste Ortschaft/die "Basis", auch hier ist die Beschreibung austauschbar/gab es nicht soo viel Infos in alten Publikationen
-Westbridge, Triboar, Beliard, Womford können angesteuert werden, sind aber auch nicht so massive beschrieben worden und können so übernommen werden.
-Goldenfields ist soweit ich das mitbekommen habe als SL am stärksten geändert worden(ist jetzt halt befestigt) aber auch das ist nicht relevant für das Abenteuer

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Wie gesagt solange du oder die Spieler keine Nitpicker sind, kann man beide Sachen auch in AD&D1,2, D&D3/3.5 oder D&D4 Zeiten spielen ohne irgendwas auszutauschen, außer direkte Erwähnung der magischen Katastrophen, die aber auch echt in beiden Sachen nur mal nebenbei historisch erwähnt werden
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Pandelume am 28.10.2015 | 23:54
Danke für die ausführliche Antwort!  :d

...die Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Kampagnenband besorge ist nun drastisch gestiegen :)
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Feuersänger am 29.10.2015 | 00:16
Ich kenne bisher nur eine einzige 5E-Karte (von LMoP), und da ist mir augenblicklich ein Unterschied aufgefallen, nämlich dass auf dieser das Mere of Dead Men südlich der Sword Mountains liegt, statt wie gewohnt nördlich zwischen diesen und Neverwinter. Insofern finde ich es etwas bedenklich, wenn gleich der erste Blick auf die erste Karte so einen geographischen Unterschied zutage fördert. Aber ich habe keine Ahnung, ob sich das so durchzieht.
Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Timo am 29.10.2015 | 11:56
QED  ;D

bezogen auf meinen Kommentar, dass sich nur Leute die den FR Atlas auswendig kennen monieren.

Ich konter mal (nicht allzu ernst gemeint) mit:
 1. als wenn die Bewohner der Welt eine perfekte Karte der Welt hätten
 2. Mercatorprojektion ! 

Titel: Re: Neuanfang in den Vergessenen Reichen
Beitrag von: Feuersänger am 29.10.2015 | 13:04
Auch auf einer Mercatorkarte liegen die Alpen nicht nördlich der Donau. :p