Königsmacher erfordert Spieler, die sich selbst gerne und viel einbringen. Ein Großteil der Kampagne ist eine Sandbox, in der sich die Charaktere großzügig austoben können. Das kann für Anfänger vielleicht etwas zu viel sein. Es erfordert außerdem Improvisation und Vorbereitung gleichermaßen vom Spielleiter, da er ja nie wissen kann, was die Gruppe als nächstes macht - da viele Begegnungen in der Wildnis jedoch mit anderen verknüpft sind, ist es wichtig den großen Überblick und die Bedeutsamkeit all dieser Begegnungen zu kennen; handwedeln kann da manchmal später zu Problemen führen.
Kadaverkrone hat auf der anderen Seite relativ straffe Schienen, auf denen sich die Geschichte entlangbewegt. Viele klassiche Monster aus dem Horrorgenre haben ihre Auftritte; das ist war nett für die Monster, hat aber den Nachteil, dass jedes Abenteuer irgendwie in sich abgeschlossen ist. Aber man hat über die Bände hinweg wenigstens eine schöne Rundreise durch Ustalav gemacht. Am wichtigsten bei der Kadaverkrone ist der Bösewicht
Dieser wird erst sehr spät eingeführt. Band 5 oder 6. Kann aber problemlos bereits im ersten Band als NSC auftauchen, mitdem man interagiert. Ansonsten steht die Gruppe am Schluss etwas bedröppelt da und hat keine Ahnung, wer ihr Gegenspieler eigentlich ist.
Ja, der Plot ist mit 3 Charakteren zu schaffen. Zur Not gerade in der Koboldhöhle ein paar von den Biestern weglassen. Die Riesenfrösche sind auch fies!
Es bietet sich hier ganz gut eine Standardbesetzung von Magier, Kämpfer, Kleriker an. Schurke muss mMn nicht sein. Waldläufer und Druide können aufgrund der Wildnis auch nützlich sein.