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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Sehen => Thema gestartet von: KWÜTEG GRÄÜWÖLF am 28.12.2015 | 17:13
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Jep, ich meinte die Art der schleichenden Machtergreifung, die Propaganda, das Aufbauen von Hassgegnern etcetera.
Obwohl ich auch gerne mal die Clonetrooper im Stechschritt mit Humpapatätärämusik gesehen hätte ;D
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Obwohl ich auch gerne mal die Clonetrooper im Stechschritt mit Humpapatätärämusik gesehen hätte ;D
Vielleicht im nächsten Film. ;)
Was übrigens darauf hindeuten könnte die Republik ist nicht so nett und perfekt wie uns Episode II - IIIzeigen
Du meinst als sie von einem Sithlord regiert wurde? :P
Das ist aber auch der Teil der für mich I-III interessant macht, und weniger die "tollen" Drehbücher und Spezialeffekte, man sieht eben das Ende der Republik und den Anfang des Imperiums.
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Nun auch da kann man Parallelen von Augustus zu Palpatine ziehen
Proskription, "schleichende" Machtergreifung des Primus Inter Pares, die Germanienfeldzüge des Drusus und Tiberius, das Bestrafen erfolgloser Offiziere
@Talasha
Als sie ihre Armee aus Kindersklaven bildete, übrigens ohne das Darth Yoda, Bail Organa oder Padme Amidala auch nur mit der Wimper gezuckt hätten.
Ich dachte beim Senat von Ep VII an die Republik der französischen Revolution
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@Talasha
Als sie ihre Armee aus Kindersklaven bildete, übrigens ohne das Darth Yoda, Bail Organa oder Padme Amidala auch nur mit der Wimper gezuckt hätten.
Ich dachte beim Senat von Ep VII an die Republik der französischen Revolution
Sag ich ja, als der Sithlord die Macht ergriffen hat. ;)
Der Rest war da schon eine ganze Weile nur noch am Reagieren. Das kommt halt leider durch die miesen Drehbücher nicht wirklich heraus. Wenn ich recht informiert bin war bei Episode 3 von den obigen schon geplant den Kanzler ab zu setzen und den Krieg irgendwie beenden. Die Szenen wurden dann aber zugunsten von The Force Unleashed fallen gelassen.
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Sag ich ja, als der Sithlord die Macht ergriffen hat. ;)
Nope, das war bevor er die Macht ergriffen hat, der Senat hätte das blockiren bzw. dem nicht zustimmen können und btw. die Jedi haben die Klone befehligt und Adme, Bail etc. wollten vielleicht den Krieg beenden aber gegen die Kindersklaven haben sie nie agiert mWn.
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Ja, nachdem der Sithlord den Krieg bereits angezettelt hatte, und eigentlich nur noch die Klonarmee die Republik retten konnte. Der Rest ist beste George Lucas-Qualitätsarbeit. ;)
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Ja, nachdem der Sithlord den Krieg bereits angezettelt hatte, und eigentlich nur noch die Klonarmee die Republik retten konnte.
Wenn die Republik nicht genug Freiwllige Soldaten zusammenbekam um eine Chance zu haben, let the damn Thing go down the drain.
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Wenn die Republik nicht genug Freiwllige Soldaten zusammenbekam um eine Chance zu haben, let the damn Thing go down the drain.
Wer soll sie ausbilden und so weiter? Das war ja schon auf Naboo das Problem. Es gab vorher einfach keine Armee in der Republik die den Namen tatsächlich verdient hätte.
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Naboo hatte die königliche Garde, der Senat auch etc etc und das macht den Einsatz der Klone nicht besser
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Naboo hatte die königliche Garde, der Senat auch etc etc und das macht den Einsatz der Klone nicht besser
Ja eben, eine reine Repräsentationseinheiten, und ein paar Leibwächter und Polizisten.
Deshalb wurde Naboo auch einfach überrannt.
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Das mit den Nazi-Anleihen war doch auch schon bei den Imperialen Uniformen der Fall, oder?
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George Lucas hat in einem Statement selbst ausgesagt, dass es mehrere Anleihen und Orientierungshilfen aus unserer Realität gegeben hat.
- Ende der Weimarer Republik und das NS Regime mit WW2
- Ende der römischen Republik und Beginn des römischen Kaiserreiches unter Augustus
- Napoleon
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George Lucas hat in einem Statement selbst ausgesagt, dass es mehrere Anleihen und Orientierungshilfen aus unserer Realität gegeben hat.
- Ende der Weimarer Republik und das NS Regime mit WW2
- Ende der römischen Republik und Beginn des römischen Kaiserreiches unter Augustus
- Napoleon
Danke. :d
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Ja eben, eine reine Repräsentationseinheiten, und ein paar Leibwächter und Polizisten.
Deshalb wurde Naboo auch einfach überrannt.
Naboo war kräftemässig zu massiv unterlegen, als Paradeschauspieler kamen mir die Soldaten Naboos nicht vor
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Schwerti: Die Republik hatte vor der den Klonekriegern kein signifikantes Militär, weil Militär immer gegen Angriffe von "aussen" gerichtet sind und es kein Außen gab, da die Republik de fakto die gesamte Galaxis umspannte.
Daher gab es nur Polizeikräfte - zB auch den Jedi-Orden.
Die einzelnen Fraktionen in der Republik hatten teilweise Streitkräfte, aber eben nur gemäß des Bedarfs.
Naboo war quantitaiv relativ wenig mit Streitkräften ausgestattet, weil es auf die republikanischen Ordnungskräften baute. Über die Qualität kann man relativ wenig aussagen.
Die Handelsföderation hatte verhältnismäßig mehr Streitkräfte, weil sie auf einen gewaltsamen Konflikt vorbereitet war, beziehungsweise sie initiierte.
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Naboo war kräftemässig zu massiv unterlegen, als Paradeschauspieler kamen mir die Soldaten Naboos nicht vor
The Royal Naboo Security Forces, also shortened as Royal Security Forces, or abbreviated as RSNF and RSF, were the premier line of defense for both the Theed Royal Palace and the citizens of Naboo. A peaceful people, the Naboo retained only security officers and guards, rather than a true military organization.
-aus http://starwars.wikia.com/wiki/Royal_Naboo_Security_Forces/Legends (http://starwars.wikia.com/wiki/Royal_Naboo_Security_Forces/Legends)
Legends ist sich da einig. Meinem alten Visual Guide zur Dunlen Bedrohung erzählt mir auch, dass es kein wirkliches Militär dab. Aber die Jungs auf Naboo haben ja schon Waffen und Ausrüstung bis zum Panzerknacker in Speederform. Eine der vielen Ungereimtheiten innerhalb der Prequels.
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Die Naboo hatten ja auch mit ihrem Plasmaquellen eine durchaus wertvolle Handelsware oder?
Also brauchten sie auch etwas um Piraten ab zu wehren, aber reguläre Truppen sind ein ganz anderes Kaliber.
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Schwerti: Die Republik hatte vor der den Klonekriegern kein signifikantes Militär,
hatten die US of A vor WWII auch nicht IIRC Marshall nannte sie drittklassig oder schlechter, legitimiert aber immer noch nicht den Einsatz von Kindersklaven.
Ne Raumpatrouille o.ä.v sollte die Republik schon gehabt haben
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Ne Raumpatrouille o.ä.v sollte die Republik schon gehabt haben
Das ist das was wir als Polizisten, Sicherheitskräfte und so weiter bezeichnen.
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The Security Forces, while mostly composed of volunteers, were trained in hand-to-hand combat, marksmanship, as well as responding to attacks such as assassination attempts against the Naboo monarch. However, the Security Forces were a policing organization, and not trained as a standing army. They include three divisions: the Palace Guard, the Security Guard, and the Naboo Royal Space Fighter Corps.[5]
aus http://starwars.wikia.com/wiki/Royal_Naboo_Security_Forces (http://starwars.wikia.com/wiki/Royal_Naboo_Security_Forces)
Im Canon ist es also noch schlimmer quasi fast Zivilisten...
Ne Raumpatrouille o.ä.v sollte die Republik schon gehabt haben
Es gibt auch eine ganze Menge an Prä-Clone-Wars Kriegsmaterial z.B. das gute alte Dreadnaught
The Dreadnaught-class heavy cruiser was designed and developed by Rendili StarDrive for the Republic Judicial Forces and as flagship for Planetary Security Forces[20] at least 80 years prior to the Clone Wars[21] and was based on the larger Mandalorian Kandosii-type dreadnaught from the time of the Mandalorian Wars.[22][23]
(http://vignette3.wikia.nocookie.net/starwars/images/9/93/Dreadnaught-class_heavy_cruiser_AoRCR.png/revision/latest?cb=20151026024140)
aus http://starwars.wikia.com/wiki/Dreadnaught-class_heavy_cruiser (http://starwars.wikia.com/wiki/Dreadnaught-class_heavy_cruiser)
Leider halt nur in dem StarWars Universum, das jetzt Legends heisst.
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Das ist das was wir als Polizisten, Sicherheitskräfte und so weiter bezeichnen.
stimmt, Piraten, Schmuggler etc.also eine Constabulary oder Gendarmen.
Sicherheitskräfte beinhalten auch professionelles Militär
@Grandala
Zivilisten die Kampfjets fliegen
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stimmt, Piraten, Schmuggler etc.also eine Constabulary oder Gendarmen.
Sicherheitskräfte beinhalten auch professionelles Militär
Die der Republik offensichtlich nicht.
Zivilisten die Kampfjets fliegen
Nun, im Star Wars Universum das Äquivalent zur Küstenwache.
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@Grandala
Zivilisten die Kampfjets fliegen
Naja Kampfjets, die von einem kleinen Jungen geflogen werden können:
(http://img2.wikia.nocookie.net/__cb20140716000452/starwars/images/5/55/Anakin_Naboo_Battle.png)
Außerdem war Luke ja auch nur ein Feuchtfarmer Machtsensitiv hin oder her.
Wenn man Speeder fliegen kann... kann man bei SW wohl auch alles Fliegen. Madame Rey fliegt ja auch als Schrottsammlerin den verdammten Falken. Ich meine die drei sind Machtsensitiv aber trotzdem... An dieser Front isses halt Sience Fantasy und nicht Sience Fiction.
PS: Das hab ich mir ja auch nicht ausgedacht sondern dieses Konglumerat an tollen Ideen kommt aus dem Kopf von Herrn Lucas. Die Quellen sind da auch alle recht eindeutig Realismus hin oder her.
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In den Filmen ist Star Wars reines Space Fantasy, in den Büchern kommt noch ganz gerne Military Sci Fi dazu.
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und das alles ändert kein Iota an der Legitimität der Kindersklaven.
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und das alles ändert kein Iota an der Legitimität der Kindersklaven.
Was erwartest du von einem Sithlord?
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Was erwarte ich v on DER REPUBLIK, den Jedi und dem Senat?
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und das alles ändert kein Iota an der Legitimität der Kindersklaven.
Jep aber da hört auch die Immoralität der Republik nicht auf. Keine sichtbare Gewaltenteilung mit einer internen Polizeigarde (Jedi), die durch nichts legitimiert sind, keine selbstschützende Verfassung (Stichwort: Ermächtigungsgesetz) und die Eingliederung von Handelsfirmen (-föderation) als Teil eines Senats???? Nebenbei ein allmächtiger Senat, in dem jedes System zwei Stimmen hat, egal wie viele Bewohner es gibt usw.
Und das schlimmste: Wenn eine Gruppe von Leuten sagt "den.... machen wir nicht mehr mit" überrollen sie dich mit einer Armee an Sklavensoldaten.
von der Amoralität des Jediordens brauchen wir hier garnich anfangen. Aber wie dies alles narrativ zusammen passen könne wird hier zu erklären versucht: https://www.youtube.com/watch?v=-2BNdF_NCVQ (https://www.youtube.com/watch?v=-2BNdF_NCVQ)
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Jep aber da hört auch die Immoralität der Republik nicht auf. Keine sichtbare Gewaltenteilung mit einer internen Polizeigarde (Jedi), die durch nichts legitimiert sind, keine selbstschützende Verfassung
was davon ist unmoralisch?
die Eingliederung von Handelsfirmen (-föderation) als Teil eines Senats????
warum sollten Spacer keine Sitze im Senat haben?
in dem jedes System zwei Stimmen hat, egal wie viele Bewohner es gibt usw.
wie in der EU oder den USA
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Was erwarte ich v on DER REPUBLIK, den Jedi und dem Senat?
Der Senat wird von einem Sithlord kontrolliert, nicht vergessen. Die Jedi dienen dem Sithlord unwissentlich und sind an die Gesetze gebunden.
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Was hat das jetzt eigentlich mit Episode VII zu tun? Ich hab den Faden verloren.
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was davon ist unmoralisch?
Das würde hier als Diskussion den Rahmen sprengen, ebenso wie der Rest der Punkte aber gerne als PM. Unmoralisch ist auch zu schlecht definiert sagen wir mal nicht an einer Staatsethik ausgerichtet, die ich als an dem Wohl der Bewussten ausgerichtet sehen würde.
Die Konstitutionellen Unterschiede in der EU und der USA und StarWars sollte auch an einem anderen Ort diskutiert werden.
Der Senat wird von einem Sithlord kontrolliert, nicht vergessen. Die Jedi dienen dem Sithlord unwissentlich und sind an die Gesetze gebunden.
Ja aber das die Jedi den Plot nicht durchschauen ist auch echt merkwürdig. Sagen wir einfach die Prequels haben so ihre Schwächen im Plot.
Was hat das jetzt eigentlich mit Episode VII zu tun? Ich hab den Faden verloren.
:btt: ??
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Die Jedi dienen dem Sithlord unwissentlich und sind an die Gesetze gebunden.
und die guten Jedi dienen und beschützen einen Staat dessen Gesetze es erlauben Kindersklavensoldaten zu züchten?
Das macht die Jedi schlimmer als die Reichswehr.
Wählte Ungehorsam wo Gehorsam nicht Ehre brachte.
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Ja aber das die Jedi den Plot nicht durchschauen ist auch echt merkwürdig. Sagen wir einfach die Prequels haben so ihre Schwächen im Plot.
Beste George Lucas-Qualität eben. :P
Nicht vergessen der Typ hat in seinem ersten Star Wars Film eine Kampstation mit einem Schacht direkt zur einzigen verwundbaren Stelle gebaut, und einen Kommandeur der sich weigert die Jägerflotte zu starten.
und die guten Jedi dienen und beschützen einen Staat dessen Gesetze es erlauben Kindersklavensoldaten zu züchten?
Das macht die Jedi schlimmer als die Reichswehr.
Tjoa und die Republik Sklavenhändlern und Piraten geführt von einem Sithlord namens Darth Tyrannus überlassen? Schwierig. Die Sith haben da echt tolle Arbeit geleistet.
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Beste George Lucas-Qualität eben. :P
Nicht vergessen der Typ hat in seinem ersten Star Wars Film eine Kampstation mit einem Schacht direkt zur einzigen verwundbaren Stelle gebaut,
Naja, ich hab mal nen Artikel von einem Ingenieur der US-Armee (und Star Wars Fan) gelesen, der meinte, dass genau dieser Punkt eigentlich das Realistischste an dem ganzen Film wäre. Bei einem derartigen Großprojekt kann man wohl darauf wetten, dass es zu solchen fatalen Fehlkonstruktionen kommt, die von den Verantwortlichen nicht bemerkt und von Aussenstehenden sofort entdeckt werden. ;D
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Nicht vergessen der Typ hat in seinem ersten Star Wars Film eine Kampstation mit einem Schacht direkt zur einzigen verwundbaren Stelle gebaut,
und die Bismarck wurden von einem Doppeldecker ausgeknockt, ehr
Tjoa und die Republik Sklavenhändlern und Piraten geführt von einem Sithlord namens Darth Tyrannus überlassen?
bevor man die Republik beschützt, verlangen das sie sowas verbietet.
Die Regierung und den Senat ihres Amtes entheben, bzw. ihnen die Unterstützung entziehen...
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und die Bismarck wurden von einem Doppeldecker ausgeknockt, ehr
Torpedobomber, an die einzige Stelle die nicht gepanzert werden kann. Den Luftschacht hätte man panzern können(Siehe: Episode VII - Ich hätte Star Wars so gedreht!!!!!!!). ;)
bevor man die Republik beschützt, verlangen das sie sowas verbietet.
Die Regierung und den Senat ihres Amtes entheben, bzw. ihnen die Unterstützung entziehen...
Also Die Republik Sklavenhändlern, Piraten unter Führung eines Sithlords überlassen oder Putschen und eine Militärdiktatur errichten? ;)
Es wäre schön wenn das Setting von EP I-III ein schönes Schwarz/Weiß-Setting wäre wie in Kotor I und II oder in Episode IV bis VI. Ist es aber nicht. Du darfst nicht übersehen das die Sith angefangen von Darth Bane haben eben seit 1000 Jahren auf genau diesen Punkt hin gearbeitet. Wir erleben eben den letzten finalen Schlag der die Republik zum Einsturz bringt mit.
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oder Putschen und eine keine Militärdiktatur errichten? ;)
warum nicht so?
Illegale Befehle, Verrat durch die Regierung und den Senat
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warum nicht so?
Weil es nicht geht, Szenarios wie es geht, ohne Änderungen am Setting wie z.B. das Einführen von Militär das rein aus Freiwilligen besteht was den Einsatz einer Klonarmee überflüssig machen würde sind gerne willkommen.
Die Grundbedingung für die Aufstellung der Klonarmee war eben das die Republik keine Armee und keine Flotte hatte.
Illegale Befehle, Verrat durch die Regierung und den Senat
Also den Senat absetzen und eine Militärdiktatur errichten, Jedi=Militär=Militär regiert=Militärdiktatur, nur ohne Militär, weil das gibts nicht wirklich also, uhm die Republik zum Einsturz bringen und dem Sithimperium direkt Platz machen?
Wieso glaubst du ist der Hintergrund von Episode I bis III Schwarz/Weiß?
Der Ist eigentlich recht offensichtlich ziemlich Grau mit einzelnen tief Schwarzen Figuren nämlich den Sith und teilen der Handelsföderation.
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Weil es nicht geht.
weil du so sagst
Die Grundbedingung für die Aufstellung der Klonarmee
das die Republik in ihrer grundlegendsten Pflicht nämlich ihre Bürger zu schützen kriminell versagte
Also den Senat absetzen und eine Militärdiktatur errichten
Nelkenrevolution
Wieso glaubst du
mir das unterstellen zu können
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weil du so sagst
Dann sag halt wie es gehen soll aber bisher kommt halt immer nur "die Republik ist nicht weiß" von dir als Antwort.
das die Republik in ihrer grundlegendsten Pflicht nämlich ihre Bürger zu schützen kriminell versagte
Vor Palpatines Bürgerkrieg gab es ja nichts wofür man Militär benötigen würde, für das bisschen was anfiel reichten eben Polizisten.
Nelkenrevolution
Die dummerweise aber nicht während eines Krieges gegen eine Armee von Sklavenhändlern und Piraten unter Führung eines Sithlords statt fand. Der letzte Krieg mit Portugisischer Beteiligung war wenn?
Mitten in Friedenszeiten hätten sich die Jedi niemals mit Klonkriegern unter die Decke begeben, aber mitten im Frieden hätte es auch keine Klonkrieger in der Republik gegeben. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.
mir das unterstellen zu können
Unter anderen Bedingungen funktionieren deine Ideen eben nicht.
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Ja, EP 1+2 insbesondere sind unerträglich schlecht.
Ich weiß nicht, was an Episode II schlechter sein soll, als an VII. Aber diese Diskussion gehört wohl nicht hierher.
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OT: Ich müsste E2 noch mal sehen um bei dieser hypothetischen Diskussion wirklich mitreden zu können. Ich war damals extrem von der hektischen, bonbonbunten Inszenierung schockiert und habe dem Film genau einmal, im Kino, gesehen. Außerdem fand ich den Schauspieler bzw. den Charakter des heranwachsenden Anakin fürchterlich.
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Was hat das jetzt eigentlich mit Episode VII zu tun? Ich hab den Faden verloren.
Nicht mehr viel, aber wenn Schwwerter tanzen und Tals dauernnörgeln, passiert das schon mal.
:btt:
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Momentan halte ich "Das Erwachen der Macht" für den drittbesten Star-Wars-Film, noch vor "Rückkehr der Jedi-Ritter".
Du magst wohl keine Ewoks? Wie kann man keine Ewoks mögen? Aber ich bin da wohl nicht objektiv, hatte als Kind die Ewok-Stadt und alle Ewok-Figuren...
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Du magst wohl keine Ewoks? Wie kann man keine Ewoks mögen? Aber ich bin da wohl nicht objektiv, hatte als Kind die Ewok-Stadt und alle Ewok-Figuren...
Er ist halt ein alter Sack. ~;D
(http://vignette2.wikia.nocookie.net/how-i-met-your-mother/images/a/ae/Ewokvortrag.png/revision/latest?cb=20120506165142&path-prefix=de)
(http://www.cinemablend.com/images/sections/35922/_1318338052.jpg)
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Dann sag halt wie es gehen soll aber bisher kommt halt immer nur "die Republik ist nicht weiß" von dir als Antwort.
eigentlich kommt von mir die Republik ist freiwillig in den moralischen Abgrund marschirt und die Jedi gleich mit
] Der letzte Krieg mit Portugisischer Beteiligung war wenn?
1961 - 74 glaube ich
Mitten in Friedenszeiten hätten sich die Jedi niemals mit Klonkriegern unter die Decke begeben, aber mitten im Frieden hätte es auch keine Klonkrieger in der Republik gegeben.
d.h. die Werte der Jedi wurden nur beachtet wenn es leicht war
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Ist mal gut jetzt, ihr zwei.
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eigentlich kommt von mir die Republik ist freiwillig in den moralischen Abgrund marschirt und die Jedi gleich mit
Tjoa, Gestoßen worden triffts wohl eher. Ohne die Klonarmee wer hätte die Armee von Sklavenhändlern und Piraten unter Führung eines Sith und seines mechanischen Handlangers aufhalten können? Die paar Jedi? Das die das nicht im mindesten stemmen können hat denke ich die Schlacht von Geonosis ziemlich offensichtlich bewiesen.
1961 - 74 glaube ich
Hmm ein Kolonialer Befreiungskrieg, also bitte. Solange du mir nicht erklären kannst wie die Rebellen aus den Kolonien direkt Portugal bedrohten und damit dein Szenario halbwegs vergleichbar machen würden.
d.h. die Werte der Jedi wurden nur beachtet wenn es leicht war
Von dir kommt also wieder nur: nicht weiß!
Erklär mir mal wieso der Sithlord in einem deiner Szenarios nicht die Macht übernimmt? Gibt es eines? Ich denke nicht. Jede deiner Handlungsoptionen führt unweigerlich zum Untergang der Republik, das einzige das meiner Einschätzung nach nicht direkt zum neuen Sithimperium geführt hätte war eben erstmal die Republik zu verteidigen und dann den Sithlord ausschalten.
Gucken wir mal:
Absetzung des Senats durch die Jedi und erstmal eine Militärdiktatur einrichten: Der Kanzler gibt Order 66 sofort aus löscht unter dem Jubel des Senats die Jedi aus und übernimmt nach und nach die Macht.
Nicht mitmachen der Jedi: Klonkriege nur halt eben ohne Jedirat vermutlich so ähnlich wie eben vor Kotor, das Ende ist wieder das Imperium.
Nun das von den Jedi gewählte Szenario:
Man verteidigt die Republik solange bis man den Sithlord ausgeschaltet hat: Da der Sithlord mindestens die Separatisten steuert und mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit die Klonarmee geschaffen hat endet der Krieg dann, entweder mit einer unabhängigen Konföderation oder mit einer wiedervereinten Republik die nach dem ausschalten der Sith wieder zu ihren alten Werten zurückfindet.
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Talasha und Schwerttänzer: Bitte verlegt eure Off-Topic-Diskussion auf PMs. Hier im Faden hat das nichts verloren und spammt das Thema zu.
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Talasha und Schwerttänzer: Bitte verlegt eure Off-Topic-Diskussion auf PMs. Hier im Faden hat das nichts verloren und spammt das Thema zu.
Gut ich wollte eigentlich darum bitten es auszugliedern
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Nur setzt du hier Episode 7 mit 4 - 6 gleich, in der Art gab es nur eine Szene in lV das Figurenspiel und Lukes "Training"
Öh, nein? In Ep4 gibt es mehrere Ellipsen dieser Art, sowohl zwischen den einzelnen Handlungssträngen als auch innerhalb derselben.
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Öh, nein? In Ep4 gibt es mehrere Ellipsen dieser Art, sowohl zwischen den einzelnen Handlungssträngen als auch innerhalb derselben.
dann missverstehen wir uns und btw Lukes Garderobe im Yoda System wirkt extrem unglaubwürdig, Wechselklamotten in einem Fighter...
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Ich finde Episode II und sogar Episode III (sehr schwacher Film!) noch deutlich besser als VII.
Dann hau mal Kritik raus mit Klappe halten is ja keinem geholfen. Weil was Kameraführung, Schnitt, Dialoge, Einsatz von CGI, dramaturgischer Aufbau, Koreographie und Entwicklung von Charakteren angeht (Dinge, die für mich zumindest einen Film in seiner Qualität maßgeblich bestimmen), kann ich das nicht so richtig nachvollziehen. Aber die Begründung fänd ich echt spannend. Vielleicht erschließt sich mir dann ja mal endlich die Daseinsberechtigung von Attack of the Clones, die über den Verkauf von Spielzeug und dem Kickoff von "The Clone Wars" hinaus geht. (Absichtlich harsch formuliert ohne Anspruch auf allgemeingültige Wahrheit).
PS: SWVII ist bei weitem nicht der beste Film aller Zeiten!!! Ich find nur die Einordnung kurios.
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Dann hau mal Kritik raus mit Klappe halten is ja keinem geholfen.
Episode VII habe ich ja schon vor Seiten hier kommentiert. Ich finde das ist eine gute Analyse (http://www.vox.com/2015/12/26/10664834/star-force-awakens-derivative), die mein Hauptproblem zusammenfasst. Für mich wirkte es wie ein Spoof. Ich musste tatsächlich während des Films öfters an Spaceballs denken.
Außerdem finde ich das totale Außenvorlassen der Entwicklung der politischen Situation seit RotJ wirklich jämmerlich. (Da kann man sich aber zumindest im Internet darüber informieren.)
Episode II hat halt diese für mich unglaublich gelungene Wendung, dass die Klone für die Guten arbeiten. Damit hatte ich nie gerechnet, obwohl ich über die Klonkriege spekulierte, seitdem der Satz mit den Klonkriegen in Episode IV gedroppt wurde.
Außerdem stehe ich total auf Arenen und langgliedrige, weißhäutige Aliens. ;D Aber das ist jetzt mal sehr subjektiv. 8)
Dass die Liebesschwüre irgendwelcher Teenies eher peinlich klingen, als dass sie große Literatur sind, macht für mich Sinn. Vielleicht hattet ihr ja in jungen Jahren mehr drauf, aber ich klang wohl noch lächerlicher als Anakin und Padme zusammen.
Die Szene, wo Anakin die Sandleute meuchelt, hat für mich gut funktioniert. Da wurde das einzige Mal in den Prequels, dass sein Weg zur dunklen Seite für mich überzeugend beleuchtet wurde.
Das einzige, was mich am Film wirklich störte, war R2D2s plötzliches Flugtalent. Den seltsame Droiden-SM-Fetisch von Lucas kann ich noch unter den Macken des Autorenkinos durchgehen lassen. Ein wenig Idiosynkrasie gehört ja dazu. Ich kann Wes Anderson ja auch nie böse sein.
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Dass die Liebesschwüre irgendwelcher Teenies eher peinlich klingen, als dass sie große Literatur sind, macht für mich Sinn. Vielleicht hattet ihr ja in jungen Jahren mehr drauf, aber ich klang wohl noch lächerlicher als Anakin und Padme zusammen.
Das will aber aus gutem Grunde auch keiner im Kino sehen...
Die Liebesgeschichte hatte halt null Chemie, unter anderem weil Padme als Schlaftablette und Anakin als irritierendes Arschloch geschrieben wurde.
Die Szene, wo Anakin die Sandleute meuchelt, hat für mich gut funktioniert. Da wurde das einzige Mal in den Prequels, dass sein Weg zur dunklen Seite für mich überzeugend beleuchtet wurde.
Das Problem mit der Szene ist eher Padmes lachhafte Reaktion, die ja nicht umsonst zur Zielscheibe etlicher Parodien wurde. Und alles um diese Szene herum ist so dämlich, und der Charakter von Anakin so unpassend für die Geschichte, dass ein nachvollziehbarer Hassausbruch auch nichts mehr hilft.
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Episode VII habe ich ja schon vor Seiten hier kommentiert. Ich finde das ist eine gute Analyse, die mein Hauptproblem zusammenfasst.
Der Analyse gebe ich auch recht! Aber das macht EpVII noch nicht zu einem schlechten Film. Die Anleihen sehe ich begründet in der massigen Aufgabe, der sich Abrahams gegenüber gesehen hat und ich kann das einfach tollerieren.
Weil was Kameraführung, Schnitt, Dialoge, Einsatz von CGI, dramaturgischer Aufbau, Koreographie und Entwicklung von Charakteren angeht (Dinge, die für mich zumindest einen Film in seiner Qualität maßgeblich bestimmen), kann ich das nicht so richtig nachvollziehen.
Das ist der Moment in dem die Prequels (mMn) alle versagen... und wo Filmkritik sich mit dem Film beschäftigt. Die Kritik an der Storykopie kann ich jedoch nachvollziehen, das macht mir den Film aber (zum Glück) nicht kaputt.
PS: ich finds echt (ungelogen) toll, dass du was von Attack of the Clones hast. Ich finde den (fast) noch schlimmer als EPI und damit unguckbar.
PPS: Ich glaube Redlettermedia bringt die Gesamtkritik an den Prequels am besten auf den Punkt (auch wenn ich nicht alle Argumente auch gültig finde) http://redlettermedia.com/plinkett/star-wars/ (http://redlettermedia.com/plinkett/star-wars/)
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Der Analyse gebe ich auch recht! Aber das macht EpVII noch nicht zu einem schlechten Film. Die Anleihen sehe ich begründet in der massigen Aufgabe, der sich Abrahams gegenüber gesehen hat und ich kann das einfach tolerieren.
Star Wars VII war einer der ganz wenigen Filme, wo ich tatsächlich gefühlte 70% der Vorführzeit Bauchschmerzen hatte, weil ich das alles so irrsinnig schlecht fand. Trotzdem habe ich bis zum Ende gehofft, dass das alles noch clever erklärt wird.
Ich find aber auch dass vom schauspielerischen weder die alten Helden noch die neue Generation überzeugen konnte. Also die Chemistry zwische Rey und Finn war genauso wenig vorhanden wie jene zwischen Han und Leia. Hat da wer was gefühlt?
(Wird das jetzt wieder rüber in den anderen Thread kopiert? ::) )
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Was ich an I-III doof finde: Wenn man die geschaut hat, empfindet man doch IV nicht mehr als logische Fortsetzung.
Es knüpft ja gar nicht an den liebgewonnenen Charakteren wie Anakin, Palpatine oder Obi-Wan an. Obi-Wan hat zwar in IV noch eine wichtigere Rolle, stirbt dann aber schnell weg. Anakin kommt nur als schablonenhafter Bösewicht vor. Palpatine sowieso so gut wie gar nicht. Ich hätte gerne gesehen, wie er den Senat auflöst! Und das nicht nur in einem Satz nebenbei gehört. Man fragt sich auch, was aus vielen anderen Charakteren geworden ist oder wie Leia eigentlich aufgewachsen ist, wieso wird nur Luke gezeigt? Auch schade, dass alte Handlungsorte nicht genutzt werden. Wie gesagt könnte doch toll Coruscan gezeigt werden und vielleicht der imperiale Palast. Oder warum nicht Naboo?
Nene, ich finde IV bis VI als Fortsetzung zu I-III nicht so pralle!
~;D
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Irgendwo zwischen IV und I wurde der Hintergrund geändert oder Lukas Verständnis davon
Mottes Verhalten über Vader, Grandmoff Tarkin der Vader vorgestzt oder zumindest gleich erscheint und dann in EP IV erdrosselt Vader so nebenbei Ozzel und wielange ist seit der Jedi Purge her
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Star Wars VII war einer der ganz wenigen Filme, wo ich tatsächlich gefühlte 70% der Vorführzeit Bauchschmerzen hatte, weil ich das alles so irrsinnig schlecht fand. Trotzdem habe ich bis zum Ende gehofft, dass das alles noch clever erklärt wird.
Ich find aber auch dass vom schauspielerischen weder die alten Helden noch die neue Generation überzeugen konnte. Also die Chemistry zwische Rey und Finn war genauso wenig vorhanden wie jene zwischen Han und Leia. Hat da wer was gefühlt?
(Wird das jetzt wieder rüber in den anderen Thread kopiert? ::) )
Was hast du geraucht, als du Episode VII gesehen hast? Vielleicht war das Zeug ja schlecht?
Ernsthaft, ich hab den Film jetzt zweimal gesehen und kann deine Einstellung so absolut Null nachvollziehen. Es macht den Eindruck, als wolltest du mit aller Macht, dass der Film Scheisse ist. Die Einzige, die wirklich schlecht war, war Carrie Fisher (und somit war auch die Verbindung Han-Leia für die Tonne), aber alle anderen haben super gespielt. Im Vergleich zu den lächerlichen Präsentationen in Episode I-III, die stellenweise wie billiges Amateurtheater wirkten, war das alles ja nahezu oscarverdächtig. Rey und Finn waren großartig. Was Hayden Christensen und Natalie Portman dagegen an schauspielerischem Rotz geliefert haben, ging gar nicht.
Also wie man den Müll der Prequels besser finden kann als Ep VII wird sich mir nie und nimmer erschließen.
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Ernsthaft, ich hab den Film jetzt zweimal gesehen und kann deine Einstellung so absolut Null nachvollziehen. Es macht den Eindruck, als wolltest du mit aller Macht, dass der Film Scheisse ist. .
Genauso ernsthaft.
Tjoa, und ich habe den Eindruck du möchtest den Film unbedingt großartig finden und nimmst jede abweichende Meinung richtig persönlich. Oder anders Ausgedrückt: du legst das Verhalten an den Tag dessen du mich weiter vorne beschuldigt hast.
Ich kann jedenfalls seit diesem Film z.B. die Leute die den Mormoa-Conan nicht mögen viel besser verstehen.
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Das Problem ist einfach, dass man mit abfällig negativen Meinungen viel massiver provoziert als mit überschwenglich positiven Meinungen. "Ich finde scheiße was Du toll findest" ist halt viel unhöflicher als "ich finde toll was Du scheiße findest". Aber trotzdem schlagen die abfälligen Kommentare der Kritiker hier viel stärker ins Extreme als die positiven Kommentare der Befürworter des Films.
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Es macht den Eindruck, als wolltest du mit aller Macht, dass der Film Scheisse ist.
Ich bin vorsichtig optimistisch in den Film gegangen. Ich war schon seit Episode III einer der Leute, der sicher war, dass man Star Wars würde retten können, wenn man Lucas davon fern hält (und das Expanded Universe mit seinem ganzen Schrott kippt). Als Disney Star Wars gekauft hat, war ich einer der wenigen der hier gejubelt hat, weil Lucas raus war, und man endlich objektiv gute Filme machen können würde.
Und in der Vorführung habe ich bis zum Abspann gehofft, dass der große Plottwist kommt, der endlich erklärt, warum wir hier eine Aneinanderreihung von Szenen vorgeführt kriegen, die eigentlich als Gedenkveranstaltung viel mehr Sinn macht, als als kohärenter Plot.
Was ich am Film mag: Kylo Ren und das Set des abgestürzten Sternenzerstörers.
Was ich nicht mag: die Mary Sue namens Rey. Der sooooo absehbare Spalt im Boden, wenn das Lasersschwert Duell zu Ende geht. (Ich habe wirklich mit mir selbst während der Kampfszene gewettet, dass sich ein Spalt öffnen wird, aber ich dachte mir "J.J. kann ja nicht so vorhersehbar jedes Klischee einbauen".). Der neue Todesstern-aber-viel-gigantischer(TM), der plötzlich aus dem Nichts der Fokus des Films wird. Die Tatsache, dass die Zuseher über die politische Situation vollkommene im Dunklen gelassen werden. (Hautpsache es ist so ähnliche Episode IV.) Und so viel mehr. Ich könnte hier ewig tippen.
Um was es im Grunde geht, meine Suspension of Disbelieve wurde durch das muntere Szenenzitieren vollkommen ausgehebelt. Ich konnte das was ich auf der Leinwand sah nicht mehr als Geschichte ernstnehmen. Dazu will ich anmerken, dass ich eigentlich für experimentelles Meta-Kino, das die 4th Wall durchbricht, sehr offen bin.
PS: Das letzte Mal, dass ich bei einem Film etwas ähnliches erlebt habe, war "Biutiful" von Alejandro González Iñárritu (ansonsten bin ich ein großer Fan von ihm): da wurden soviele tragische Wendungen präsentiert, dass ich nach der Hälfte des Filmes nur noch einen Haufen Filmstudenten in meinem Kopf sehen konnten, die sich brustend immer abstrusere Tragiksituationen ausdenken, und danach nach einem High 5 schnell einen Kurzen leeren, bevor sie auf noch übertriebenere Schicksalswendungen kommen.
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Die Tatsache, dass die Zuseher über die politische Situation vollkommene im Dunklen gelassen werden.
das unterscheidet sich jetzt wie von IV - VI?
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Das der Film ein paar Schwächen hat, hat hier niemand jemals bestritten. Die Vehemenz, mit der du und Talasha den zu Scheisse deklarierst, ist aber extrem irritierend und null nachvollziehbar. Warum?
Weil Star Wars Klischee IST. Der Spalt im Boden? Den fand ich um Längen besser als das dumme Ex und Hopp Ende von Dath Maul in Episode I.
Der Starkiller? Nicht schön, nicht elegant, ein Ballast aus dem EU, aber immer noch besser als die Handelsförderation und ihre beknackten Roger-Roger Droiden.
Das die politische Situation nicht erklärt wird ist auf jeden Fall (!) besser als das endlose Politgeschwafel in Episode I&II.
Hey, es gab wieder coole Oneliner! Wo waren die in den Prequels?
Es gab Charaktere, mit denen ich mich identifizieren kann! Nicht EINER davon in den Prequels.
Pacing wie in Episode IV, kein Ep II Kaugummi. Echte Landschaften und keine CGI-Kulissen!
Dass ich die Handlung nicht ernst nehmen konnte, passierte mir in den Prequels ab Episode I und ging durch bis zum Abspann von Episode III. Aber nicht durch eine angebliche Zitateschlacht, sondern weil die Handlung zu großen Teilen einfach völlig hanebüchen war. Besonders und im speziellen der Aufstieg und Fall des Anakin Skywalkers, und das ist das verdammte KERNTHEMA der Prequels!
Das Ding ist, dass Lucas die Prequels nicht in den Sand gesetzt, sonder mit aller Macht auf irgendwelchen Felsen zerschellt hat.
Und aus dieser Situation heraus ist die Entscheidung Abrams, den Fans Vertrates in neuer Form vorzusetzen, absolut logisch und nachvollziehbar. Zumal es ja eben auch sehr gut präsentiert wurde. Ich kann nachvollziehen, wenn jemand sagt, dass ihm das zuviel Reminiszenz war. Daraus dann aber solche Hasstiraden zu machen, wirkt doch sehr irritierend und wie Chiungalla schon anmerkte extrem provozierend.
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Leute, ich will ja nix sagen, aber das hier ist jetzt der Thread für Episode I-III. Soll ich mir wieder den Abend um die Ohren schlagen und alles zurück in den VII-Thread schubsen, nur weil ihr den Unterschied nicht bemerkt? :)
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Hey, es gab wieder coole Oneliner! Wo waren die in den Prequels?
https://youtu.be/hD7xZFLhTq8?t=564
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Leute, ich will ja nix sagen, aber das hier ist jetzt der Thread für Episode I-III. Soll ich mir wieder den Abend um die Ohren schlagen und alles zurück in den VII-Thread schubsen, nur weil ihr den Unterschied nicht bemerkt? :)
Ich habe schon nicht gerafft, warum die Diskussion überhaupt geteilt wurde. Wenn man Ep7 über "fand ich gut"/"fand ich nich so gut" hinaus diskutiert, kommen Vergleiche mit den Vorgängerfilmen natürlich vor. Und wenn das dann mal ein bißchen tangentiell wird, ist das off-topic? wtf?
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Es waren 56 Beiträge, die mit Ep VII nicht mal tangentiell was zu tun hatten, also auch nicht verglichen, sondern nur I-III zerpflückt. User haben darum gebeten, das OT-Geblubber abzutrennen, und 6 und ich waren der Meinung, das sei auch besser so. Bin ich immer noch und stehe dazu.
Echte Vergleiche zwischen VII und dem Alten gerne drüben.
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Das der Film ein paar Schwächen hat, hat hier niemand jemals bestritten. Die Vehemenz, mit der du und Talasha den zu Scheisse deklarierst, ist aber extrem irritierend und null nachvollziehbar. Warum?
Ich versuche zu erklären, warum es der zweite Film in meinen 37 Jahren Leben war, den ich im Kino einfach nicht ernst nehmen konnte. Und deshalb Bauchschmerzen hatte. Das ist eine Tatsache.
Für mich ist VII also tatsächlich ganz, ganz unten. Und das obwohl ich mich schon seit Jahre als großer Comicfan im Kino durch SÄMTLICHE Marvel-Filme quäle. Natürlich spielt die Erwartungshaltung eine Rolle. Ich habe versucht die bewußt unten zu halten, aber sie wurde trotzdem weit unterboten. Ich habe wirklich öfters an Spaceballs denken müssen. (Und ich habe Spaceballs sicher ein halbes dutzend Male gern gesehen.)
Es liegt auch nicht am Alter, denn Mad Max: Fury Road hat z.B. für mich alles richtig gemacht und ich habe den Film im Kino geliebt.
(Als Vergleich: andere Filme, die ich dieses Jahr erstmals auf DVD gesehen habe und gar nicht abkonnte: Prometheus, Star-Trek-Remake #1 (#2 fand ich dagegen zum Großteil sehr gut).)
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Was ich am Film mag: Kylo Ren und das Set des abgestürzten Sternenzerstörers.
Interessant, ich fand den irgendwie als bösen Anakin aus II und III.
Der Starkiller? Nicht schön, nicht elegant, ein Ballast aus dem EU,
Das EU wurde von Disney eingestampft, das ist keine Entschuldigung. Selbst wenn das EU nicht erschossen und den Aasgeiern überlassen worden wäre wäre es keine annehmbare.
Im Endeffekt ist der Film halt ein Haufen billiger zusammengeklaubterund bis in's Lächerliche übertriebener Versatzstücke. Im Endeffekt stimmt mit dem Film das gleiche nicht wie mit dem Mormoa-Conan und Fluch der Karibik 2. Wobei die beiden ihre Versatzstücke und vom Boden des Schneideraums zusammengeklaubte Filmfetzen wenigstens nicht so extrem übertrieben haben. Spätestens ab dem Satz "Sofort alle Jäger starten." hatte ich das Gefühl das JJ Abrams mit so einem Grinsen (http://www.ulisses-spiele.de/media/images/Tatzelwurm%281%29.jpg) neben mir hockt, mich anstößt und gen Leinwand nickt. Aber ganz ehrlich das wurde eigentlich schon lang und breit erklärt.
Das Problem ist einfach, dass man mit abfällig negativen Meinungen viel massiver provoziert als mit überschwenglich positiven Meinungen. "Ich finde scheiße was Du toll findest" ist halt viel unhöflicher als "ich finde toll was Du scheiße findest". Aber trotzdem schlagen die abfälligen Kommentare der Kritiker hier viel stärker ins Extreme als die positiven Kommentare der Befürworter des Films.
Was eigentlich darauf hindeutet das du mit dieser Einschätzung falsch liegst, und zwar so richtig.
Oder es liegt daran das wir den Film soooooooooooooooo gerne Lieben würden es uns aber einfach nicht gelingen will und wir unserem Frust irgendwo Luft verschaffen müssen.
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Es waren 56 Beiträge, die mit Ep VII nicht mal tangentiell was zu tun hatten, also auch nicht verglichen, sondern nur I-III zerpflückt. User haben darum gebeten, das OT-Geblubber abzutrennen, und 6 und ich waren der Meinung, das sei auch besser so. Bin ich immer noch und stehe dazu.
Echte Vergleiche zwischen VII und dem Alten gerne drüben.
Da stimme ich auch absolut zu. Mich hatte das nämlich auch genervt - man will was über Episode VII lesen, und ellenlange Posts drehen sich um die Prequels. Irgendwo muss theamtisch ja mal eine Grenze sein.
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Mal was zu Episode I-III, nämlich meine Meinung zu dieser Trilogie - ganz unabhängig von der Diskussion zum neuen Film.
Kurz gesagt: Mich haben diese Filme ganz ehrlich angekotzt!
Ich bin Star Wars Fan der ersten Stunde und habe als elfjähriger beim Intro des ersten Films (Ep4), als der Sternerstörer über meinen Kopf hinweggedonnert ist, die Star Wars Sucht inhaliert.
Für mich ist Star Wars das Star Wars des Kinos, nicht das des EU oder das von Comics oder Büchern.
Für mich ist Star Wars Han Solo und Chewie, blöde Frotzeleien über "einem Gundark das Fell über die Ohren ziehen", sich lieber von einem Whookie küssen lassen und "das ist nicht fair" beziehungsweise "ich habe da ein verdammt mieses Gefühl".
Mein EMailpasswort war Jahrelang 3-26-3827, weil das die Müllpresse im Todesstern war und der Gefangenenblock AA-23 wäre meine Antwort auf die entsprechende Frage auch frisch geweckt nachts um 5:00 Uhr ohne Probleme wie aus dem Blaster geschossen gewesen.
Ich habe jeden Film der Episode IV-VI weit mehr als 50 mal gesehen (Ich habe Mitte der 90er aufgehört zu zählen und damals war ich bei über 50).
Romane waren nie ein Thema für mich - nicht weil ich wenig lese - sondern weil nach der ersten Trilogie viele Jahre lang gar nichts kam und wir damals im Star Wars Fandom (ich war über 10 Jahre lang Mitglied im Europäischen Star Wars Fan Club) unsere eigenen Fictionen schrieben. Insofern fühlte sich alles geschriebene nur als Hypothese an, wie es mit Star Wars weitergehen konnte beziehungsweise was möglicherweise vorher geschehen sein könnte.
Kanon waren die Filme, sonst nichts.
Dann kam Episode I und das zu einer Zeit, wo ich emotional eigentlich recht weit weg von Star Wars war. Studium beendet, Beruf, Partnerin, Leben eben. Rollenspiel war Fantasy, nicht SF (im Gegensatz zu früher).
Trotzdem erfasste mich das Fieber und mir war klar, endlich würde ich was herausfinden, was in den Klonkriegen passierte, warum Lukes Vater so listenreich im Krieg gewesen war und warum Obi Wan mit seiner Ausbildung scheiterte.
Ep1 war dann sogar noch erträglich. Anakin war ein begabter Junge, Padme (was für ein Name) war eine interessante Königin mit eigenem Willen und die Story war viel versprechend - bis auf wenige NoGos
Die NoGos waren...
... Die Medichlorianer, die sich viel zu sehr nach Star Trek Techno-gebabbel anhörten, und die Tatsache, dass Obi Wan sie scheinbar per Teleport zum Raumschiff transferierte und scheinbar jede Luxusjacht einen Medichlorianer-Scanner besaß... WTF?
... Das Pod-Rennen, das einzig und allein in die Story gebastelt wurde, damit Lukas später ein Computergame lizensieren konnte.
... Der Gungan, der so dermaßen bescheuert rüberkam, dass auch die "Hey, in Episode VI hatten sie Ewoks!" Argumentation als Beschwichtigung funktionierte.
... Qui-Gon Jinn, den Jedimeister, der eine Machtfähigkeit entwickelte, mit der man den Tod überwinden kann, der als einziger (wenn vielleicht auch nur intuitiv) wahrnahm, wie sehr der Jedi-Orden im eignen Quark verdarb und der sich dann von einem Sith Praktikanten in einem offenen Duell hat töten lassen. Warum so ein ins Drehbuch geschriebener sinnloser Tod?
Ich glaubte damals zuerst, dass ich zu alt für diesen Kram war und der Film einfach für die Jugendlichen der Generation gemacht sei - falsche Zielgruppe... Das stimmte aber nicht. Die Kids fanden den Film ebenso daneben.
Episode II - a new hope destroyed
Was die Rahmeninformationen die Basis-Story anging, war dieser Film für mich der stärkste der drei. Die Klonkrieger, die nicht gegen die Republik kämpften und ihr das Ende bereiteten (wie von eigentlich allen nach Ep4-6 angenommen), die Sith, die geschickte Machtergreifung durch Kanzler Palpatine, die Jedi, deren Orden nach Jahrhunderten im eigenen Saft stagnierte und nicht in der lage war, sich flexibel einer solchen Entwicklung zu erwehren. Das war - gut. Aber das war nichts, was ich im Kino sehen will, wenn ich Star Wars sehen möchte. Das ist Dokumentation, ein Rollenspiel-Quellenbuch, oder was weiß ich.
Dafür wurden die NoGos drastischer...
... Das Roboralley-Factory Jump & Run Spiel, das einzig und allein in die Story gebastelt wurde, damit Lukas später ein Computergame lizensieren konnte.
... Der Lichtschwertkampf zwischen Count Dooku und Joda, der mehr von einem epileptischen Anfall hatte, als von einem Laserschwertduell.
... Dieser bescheuerte, undisziplinierte, spätpubertierende Klugscheißer Anakin Skywalker, der so durch jede Prüfung der Jedi hätte falen müssen und der mit seinem Verhalten niemals das Herz eine erwachsenen Frau hätte erobern können und in jedem Fall auch kein enger Freund seines Ausbilders Obi Wan hätte sein dürfen.
... Diese im Wesen völlig anders wirkende Padme, die diesen Pubertäts-Verehrer auslachen müsste ("Junge, Du warst mal ein niedliches Kleinkind, aber WERD MAL ERWACHSEN UND VERHALTE DICH SO!") und die auch in der folgenden Episode von einer aktiven Person in EP1 zu einer passiven "ich bin schön und doof und tauge nur zum Kinder kriegen" Frau an den Herd Rolle mutierte. (Wir erinnern uns - In Episode I kehrte sie ins herz ihrer Feinde [eine ganze Armee] zurück, um etwas zu bewirken - in Deprisode II läßt sie sich in den Bus nach Hause setzen, weil ein Atentäter zwei Anschläge auf sie vermasselte.)
... Der "Ich hasse das wenn er das tut, dann kneift es mir jedesmal im Tütü!" Obi Wan, der zum "ich bin zu gutmütig und zu treudoof, um ein guter Ausbilder zu sein" mutierte. Man, wer hat dem Kerl die Eier zwischen Ep1 und Ep2 geklaut? Im ersten Film haut der den Sith in zwei Stücke, der seinen Meister getötet hat (wohl unter Nutzung einiges an Dark Force). Und im zweiten Teil läßt er sich von einem Schüler auf der Nase herumtanzen.
... Der "ich verrate mal eben alle Pronzipien unseres Jediordens, um zwei undisziplinierten Kollegen und ihrer bekloppten Prinzessinentussi aus der Patsche zu helfen" Joda, der 900 Jahre lang hat mitglied gewesen sein im Jediorden und Jünglinge ausgebildet hat, aber zu doof zu sein, um zu erkennen, dass man diese Klonarmee nicht einsetzen darf, weil man damit auf der Sith-Sprosse der Star Wars Ethik-Leiter steht.
Am Ende des Films war ich unschlüssig - entweder ist Lukas senil geworden und glaubt, wahrscheinlich durch zu viele ja-Sager im Dunstkreis, verblendet daran, das sei Star Wars at it's best - oder der Kerl will die alte Star Wars Fan Riege verarschen und ärgern, weil wir ihm auf den Star Wars Cons zu oft aus Autositzfellen gebastelte Ewoks auf dem Lagerfeuer verbrannt haben (kein Scherz!).
Deprisode 3
Auch hier wieder: Informell gelungen, der Dramaturgie-Akku wurde leider überladen und explodierte.
Meine NoGo-Top Liste
...Pade "Schatz, ich bin schwanger" - "huch, wie das?" ...und das in einem Zeitalter, wo es kein Thema mehr sein sollte, dann ein Kind zu bekommen, wenn man es möchte, und nicht, wenn man es nicht möchte. Aber leider war Padme ja schon in Deprisode 2 schon zum Heimchen verkommen und vielleicht glaubte sie ja auch, damit ihre Beziehung zu Kindskopf Annie kitten zu können (der Junge wird schon erwachsen, wenn er erst mal eine Familie ernähren muss).
...Anakin Skywalker - aus den oben genannten Gründen
...vom Winde verweht Autor, der es hinbekommen hat, dass seine schwülstige Bürgerkriegsliebesdramatriefstory sogar nach Star Wars schwappte. Nein, das war NICHT romantisch - das war kitschig! Und nein, ich will keine pubertäts-Liebes-Schwüre sehen, wenn ich in einen Star Wars Abenteuerfilm gehe. Indiana Jones hat sich auch nicht so verhalten, als er im romantischen Venedig die schöne Blonde vernaschte.
... Die Chefs des Bankenklans, der Handelsföderation und der restlichen Separatistenfraktionen, die zwar interstellare Unternehmungen führen, aber zu dämlich sind, um vernünftige und weitsichtige Entscheidungen zu treffen. Mein Gott, und am Schluß treffen sich alle an einem geheimen Ort, um sich massakrieren zu lassen und diese Leute haben ALLE weder Stellvertreter oder andere Entscheider, die ihnen im Ernstfall ihr Unternehmen in Abwesenheit (oder Ablebenheit) weiterzuführen.
...General Grievious - wie kann man nur so einen Typ zum Kommandeur machen.
...Mace Windu, die alte Keule - Hey, ich bin Meister im Jedi-Orden, aber wenn es drauf ankommt, dann scheiß ich auf die Regeln und übe Selbstjustiz. Hey, holt doch schonmal die Fackeln und die Mistgabeln, liebe Jedikollegen.
...die Jedi - wie kann man so zentralistisch organisiert sein, dass man alle Jedi in null komma nix erledigen kann. Order 66 blabla. So ein Quatsch mit Soße. Die waren doch vorher schon immer mal auf externe Konflikte eingestellt. Da gibt es doch Exitstrategien, um eine totale Auslöschung zu verhinden.
...die Bevölkerung - Jahrtausende schufen die Jedi den Frieden in der Galaxis und dienten allen Wesen. Und dann in zwei Wochen schaffen es drei Propaganda-Wochenschauen, dass sie plötzlich als Verräter an der Republik angesehen werden. Der Vizekönig der Handelsföderation machte sich schier in die Hose, als er hörte, dass zwei Jedi-Botschafter gegen seine ganze Armee angeflogen kamen, um zu verhandeln. Und dann kommt die Nachricht "oh, die Jedi sind plötzlich Verräter, alle, bis auf den letzten" und die gesamte Galaxis glaubt das, und vergisst dann auch die gesamte Story in weniger als 20 Jahren...
Hab ich was vergessen? Bestimmt eine ganze Menge.
Zwei NoGo fällt mir noch ein:
C3PO und R2D2, das Superhelden Duo. In Episode 4-6 waren das Droiden, die die Story begleiteten und ab und zu einen Schmunzler produzierten. In Ep1-3 konnten sie plötzlich fliegen, hatten Capes, Masken und wahrscheinlich ein geheimes HQ.
CGI und Greenscreen - die dazu führten, dass die Schauspieler sichtbar keine Verbindung zu Story und Kulisse aufbauen konnten. Wie denn auch, wenn ich ausser grünen Leinwänden nichts sehe, teilweise nicht mal einen vernünftigen Interaktionspartner.
Dazu kommt:
Episode 1-3 hatte keine echten Identifikationsfiguren...
Qui Gon in Episode I war einer - der starb...
Padme in Episode I war eine - die mutierte so völlig...
Obi Wan? Vielleicht in Episode I, danach nicht mehr, auch mutiert...
Das war nicht mehr mein Star Wars. Was inhaltlich transportiert wurde, also die Erklärung, warum eine Republik in eine faschistische Diktatur verwandelt wurde, das war akzeptabel. Aber die transportierte Geschichte einzelner Protagonisten war schlicht Scheiße-in-groben-Klumpen.
Star Wars Episode IV-VI war "Bauer wird zum Ritter und rettet Prinzessin" zusammen mit einer prise "Wild West" und einer Portion "Roadmovie".
Es war voller Action, Frotzeleien unter den Protagonisten, es war Abenteuer, dramatische Wendungen und ein bisschen Lovestory. Es war auch manchmal etwas kitschig und die Ewoks als Marketing-Strategie nervten.
Aber das negative blieb im Hintergrund.
Bei Episode I-III wurde alles, was in der alten Trilogie störte in den Vordergund geschubst und hunderfach verstärkt. Und alles was Star Wars ausmachte, ging verloren. Es gab kein Mitfiebern. Es gab keine "Furcht vor dem Bösen" - das Böse war lächerlich geworden oder ein Politiker.
Insofern kann ich nicht verstehen, wie man diese Trilogie als Star Wars Fan über den Rahmen einer "Informationsgebenden Rahmenhandlung" hinaus schätzen kann.
Ach ja, ich vergaß: In Episode II sind zwei meiner guten Freunde (und ebenso Star Wars Fans) während des Films rausgegangen. Hab ich bei denen noch nie erlebt, nicht in den schlechtesten Filmen. Aber es sagt etwas aus, wie Star Wars I-III auf uns alte Säcke, die damals im Kino mitfieberten gewirkt hat: entgeisternd - der Star Wars Spirit schien plötzlich gestorben - getötet von seinem eigenen Schöpfer.
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Ich bin Star Wars Fan der ersten Stunde
ich nicht ich bin da erst Jahre später zu gekommen, IIRC war E I die erst, die ich im Kino sah.
Ich verstehe den Greedo schiesst zuerst Aufstand nicht, als er Han Solo mit der Waffe zu Jabba bringen wollte oder so ähnlich war er für mich fair game.
Wie schon gesagt Lukas hat den Hintergrund zwischen Episode IV und I geändert.
Erst war die Republik zum Imperium geworden, dann war das Imperium böse und die Imperatoren zu Marionetten.
Die Jedi waren seit Ewigkeiten in der Versenkung verschwunden.
btw. die Laserschwertkämpfe in Episode IV - VI sind besch...Eiden sch...lecht.
Mein Kommentar seit E I zum Jedi Orden.
Die Republik war verfault, der Orden war versteinert
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Die Laserschwertkämpfe in Episode IV-VI orientieren sich an Kendo. Die in Episode I-III an ... irgendwelchen Ballettphantasien. Dieses Herumgewirbele der Lichtschwerter macht Null Sinn, da die Klingen keine Masse haben, die herumgewirbelt werden könnte. Angesichts der Gefährlichkeit der Energieklingen wirken (zumindest für mich) die alten Kampfchoreographien realistischer. Beidhändig, Klinge weg vom Körper, mit Kraft zuschlagen da keine Schwungmasse vorhanden. In den Prequels wirkt das Herumgetanze nur albern. Und wird auch passend gleich mehrfach auf Youtube verarscht.
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Die Laserschwertkämpfe in Episode IV-VI orientieren sich an Kendo.
exactly das ist der Grund
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exactly das ist der Grund
Okay. Mir ist da Glaubwürdigkeit wichtiger als Posing for Coolness. ;)
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Die Jedi waren seit Ewigkeiten in der Versenkung verschwunden.
Wie alt war Luke Skywalker in Episode IV? 17? 18?
Genau SO lange waren die Jedi verschwunden - keine zwanzig Jahre...
...nachdem sie seit Jahrtausenden als Garant für den Frieden in der Galaxis galten.
Und das sollen die Menschen (und Aliens) innerhalb von 20 Jahren vergessen?
Ich traue der Propagandamaschinerie des Imperiums ja einiges zu, aber gerade, wo sich das Imperium immer mehr als faschistisches Regime erwies, würden die Bewohner sich der alten Werte erinnern. Da gab es doch mal was...
Oder glaubst Du, dass eine Religion auf unserer Welt, wenn diese von staatlicher Seite unterdrückt und verdrängt worden wäre, nach 20 Jahren vollständig in Vergessenheit geraten wäre?
(Ist eine "ja/nein" Frage! Ich wünsche EXPLIZIT keine (!!!) Diskussion über weltliche Religionen - SpeakersCorner Content)
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Um mal etwas pro Prequels loszuwerden:
Ich war von Yodas Kampf in Ep. II - positiv - überrascht. Das gab dem Charakter eine (nicht ganz, aber ziemlich) neue Note. Wobei der Kampf in Ep. III besser passte.
Auch die Ergänzungen zu R2D2 fand ich amüsant.
Allerdings gibt es nicht viel mehr zu erwähnen - für mich.
Zum Beitrag "Midichlorianer sind Star Trek-mäßig":
Finde ich nicht. Bei Star Trek hätten sie nicht die Fähigkeit zu erklären versucht (machten sie bei Apollo, Q, Troi, etc. auch nie), sondern sich eher über Rechte und Pflichten der dadurch entstehenden Macht unterhalten.
p^^
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Die Laserschwertkämpfe in Episode IV-VI orientieren sich an Kendo.
Ehrlich gesagt, das ist mir wurscht!
Die Schwertduelle in Ep4-6 sind etwas langsamer und statischer. Die in 1-3 rasanter und dramatischer.
Aber dazwischen liegen auch 20 Jahre. Die Schießereien in Westernfilmen, die in den 50ern gedreht werden darf man mit den aus der Spaghettiwesternzeit oder den heutigen auch nicht vergleichen.
Filme werden immer schneller, rasanter und dramatischer, weil der Konsument es gewohnt ist, abgestumpft ist und eine Steigerung zu damals fordert.
Deswegen ist DAS kein Kritikpunkt von mir.
Aber das Herumgezappel, gehüpfe und gezucke von Joda gegen Dooku und Palpatine war einfach nur daneben.
Das war nicht Dramatik, sondern da hat jemand einen Powerplayer an die PS3 Consolensteuerung gelassen und gemeint, das würde auch dramturgisch im Film gut rüberkommen. Tekken gekloppe wäre aber ein beschissener Film - und genauso sieht es bei Star Wars dann auch aus.
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So nebenbei: ich habe Boba Fetts Rant zu den Prequels mit sehr großen Genuss gelesen. Ich geh nicht mit allem konform, aber insgesamt spricht er einiges sehr amüsant aus, was mir da auch durch den Kopf ging.
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Sorry, deine Intention ist?
Weil das sage ich die ganze Zeit.
Mottel hält die Macht für Aberglaube und hat keine Probleme das Darth Vader ins Gesicht zu sagen, Han solo auch.
Darth Vader der in EP V so mir nix dir nix Ozzel erdrosselt mit der Macht
Die höheren Ränge der Imperialen Flotte sollten sich sehr gut an die Jedi aus EP I - III erinnern können und in EP IV war die Republik aus Korruption gefallen und durch das Imperium ersetzt worden, deremn Imperatoren später den Kontakt verloren.
Wenn mich ein Gewaltverbrecher, ein Killer mit vorgehaltener tödlicher Waffe entführen will zu seinem Boss, dann muss er nicht erst gezielt schießen damit ich eine PermanentNeutralisierung für legitim halte.
Ehrlich da würde mir die Hand an der Waffe genügen um ihn ohne ethische Probleme zu neutralisieren, wenn sinnvoll Permanent!
Greedo Hand an der Waffe , Gib mir einen Grund, Bang völlig in Ordnung.
Han Solo hat Gewalt vorbereitet sie aber erst angewandt als er direkt mit Gewalt bedroht wurde und Greedo war kein Kleinkrimineller sondern ein Killer.
Und Kendo Stil passt nicht zum Lightsaber IMPOV
@pharyon
Ich hätte fast gelacht
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Die Laserschwertkämpfe in Episode IV-VI orientieren sich an Kendo. Die in Episode I-III an ... irgendwelchen Ballettphantasien.
Wo steht Episode VII da bei euch? Für mich war es sehr unglaubwürdig, aber nach all den Klischee-Recycling in VII vorher abzusehen, dass Finn sich ohne Lichtschwerttraining so lange gegen Kylo halten können würde, bis Rey eingreift. Und dass der Kampy Rey-Kylo abgebrochen werden würde.
Der Kampf selbst war irgendwie nur entlang des zu erwartenden Ausgangs gestreamlinet, ohne dass er irgendwie Sinn machte.
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Ich würde sie dazwischen einordnen. Nicht ganz so nah an der Gefühlten Realität wie in der Ur-Trilogie aber auch nicht so extrem ADHS-mäßig wie in I-III. Nachdem Gezappel fand ich die Choreographien ziemlich.... wohltuend.
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Für mich war es sehr unglaubwürdig, aber nach all den Klischee-Recycling in VII vorher abzusehen, dass Finn sich ohne Lichtschwerttraining so lange gegen Kylo halten können würde,
für mich ist das Klappern mit Kokosnüssen, es gibt kein Lichtschwerttraining, nur Nahkampftraining das Finn als Stormtrooper drauf haben sollte.
Es gibt Stormtrooper mit Supertonfas, btw Waffen die "entwickelt" und genutzt wurden um Samurai zu töten.
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Zudem muss man ja auch berücksichtigen, dass Kylo Ren zum Zeitpunkt des Kampfes durch einen Blasterschuss aus der Wookie-Armbrust (wir erinnern uns an deren Durchschlagskraft) verwundet was.
Und ehrlich gesagt hält sich Finn genau so gut, wie ich es unter diesen Voraussetzungen erwarten würde. Beim zweiten Mal sehen fiel mir auch stärker auf, wie sehr Kylo Ren trotz seiner Verwundung den Kampf gegen Finn dominiert. Finn hält sich ganz wacker, ja, aber er ist weit davon entfernt, irgendwelche Stiche zu machen.
Auch Rey kämpft tapfer und später halt auch mit Machtunterstützung, aber (gerade am Anfang) auch sehr unbeholfen. Wäre Kylo Ren in Topform gewesen, hätte er sie zu diesem Zeitpunkt nach meiner Meinung fertig gemacht.
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In jedem Fall schau ich alle Filme gern, auch I-III, und denke alle haben ein paar gute Elemente. Und alle haben auch ein paar Macken, unrealistische Szenen und Plotschwächen, aber auch interessante Wendungen.
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btw. die Laserschwertkämpfe in Episode IV - VI sind besch...Eiden sch...lecht.
Die Kämpfe in Ep. I-III sind ebenfalls schlecht, aber aus ganz anderen Gründen ;)
In Ep. IV-VI sind sie "nur" technisch/kämpferisch schlecht, was sich immerhin halbwegs aus der Fiktion erklärt.
In Ep. I-III sind sie kämpferisch schlecht und obendrauf haben sie kein bisschen von der dramaturgischen Bedeutung wie in Ep. IV-VI.
Sehen halt flotter aus - wers mag...ein bisschen mehr technische Substanz hätte es für mich dann schon sein dürfen.
Die Schwertduelle in Ep4-6 sind etwas langsamer und statischer. Die in 1-3 rasanter und dramatischer.
Aber dazwischen liegen auch 20 Jahre. Die Schießereien in Westernfilmen, die in den 50ern gedreht werden darf man mit den aus der Spaghettiwesternzeit oder den heutigen auch nicht vergleichen.
Filme werden immer schneller, rasanter und dramatischer, weil der Konsument es gewohnt ist, abgestumpft ist und eine Steigerung zu damals fordert.
Ja, aber... :)
Diese ursprünglich lobenswerte Entwicklung hat ja nun den sweet spot längst verpasst und "schneller, bunter, lauter" ist zum Selbstzweck geworden, der obendrauf noch nicht mal von steigender Darstellungskompetenz getragen wird.
Deswegen gibt es ja Chaos Cinema, weil dem Zuschauer sonst auffallen würde, dass da rein gar nichts mehr zusammenpasst.
Das ist einer der Hauptgründe, warum z.B. The Raid so mit Lob überhäuft wurde - weil man da bewusst zurückgegangen ist zu mehr handwerklich "korrektem" Arbeiten statt nur noch schneller zu schneiden, noch mehr Leute ins Bild zu pressen, noch mehr zu mogeln und zu tricksen für billiges Spektakel.
Die hohe Kunst ist in meinen Augen eine Machart, die es erstens dem "normalen" Zuschauer erlaubt, sich von dem Ganzen einfach berieseln und unterhalten zu lassen und bei der sich zweitens dem Zuschauer mit einem Auge für bestimmte Dinge zeigt, mit wie viel Liebe zum Detail da gearbeitet wurde.
Paradebeispiel wäre für mich The Way of the Gun, in dem die Kämpfe beileibe nicht in "moderner" Weise hektisch inszeniert sind, aber für den normalen Betrachter auch nicht sterbenslangweilig.
Und die "vorbelasteten" Zuschauer sitzen beim ersten Schauen stellenweise ungläubig mit offenem Mund da, weil das so fachkundig umgesetzt ist.
Das zieht an den meisten Leuten freilich völlig unbemerkt vorbei, aber wer es sieht, der hat daran viel mehr Spaß als an allem hektischen Gefuchtel, Gefunkel und Geblitze.
Solche Filme bzw. Szenen merkt man sich dann auch viel eher als das tausendste 08/15-Gefuchtel mit überflüssiger Bullet Time o.Ä..
Aber Letzteres kann eben jeder so halbwegs, während die wirklich guten Umsetzungen selten sind - allerdings ist das nach einigen Jahren Durststrecke in letzter Zeit gefühlt deutlich besser geworden.
Wo steht Episode VII da bei euch?
Ich würde auch sagen: Irgendwo dazwischen.
Schwerpunkt ist eher die emotionale Konfrontation zwischen den beiden Kämpfenden als das eigentliche Lichtschwertgekloppe. Das krankt hier natürlich etwas daran, dass man nicht so genau weiß, wie die beiden zueinander stehen.
Es geht deutlich schneller zu als früher, und auch hier ist die mangelnde kämpferische Qualität zumindest teilweise aus der Fiktion erklärbar.
Statt sinnlosem Gefuchtel gibt es hier mehr Schnitte, um zu verdecken, dass die zwei Schauspieler das mit dem Kämpfen gar nicht so gut können.
Für mich ist der "WTF?"-Faktor deutlich niedriger als in Ep. 1-3.
Keine cinematische Großtat, aber schmerzfrei genießbar :)
Mich ärgert vor Allem ein kleiner Randaspekt:
Mit Iko Uwais und Yayan Ruhian hatte man zumindest zeitweise zwei Leute am Set, die das mehr oder weniger aus dem Handgelenk auf höchstes technisches Niveau hätten bringen können.
Aber die waren wie viele andere nur dabei, weil sie Bock drauf hatten, in einem Star Wars-Film mitzumachen.
Von daher kann man weder den beiden noch den Verantwortlichen einen echten Vorwurf machen, aber verschwendetes Potential ist es trotzdem.
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Nochmal nachgefragt zu Jeorge Lucas Teilhabe.
Er meinte das er die Bücher und Comics zu Starwars uninteressant findet aber da authorisiert , schonmal nachfragt ob seine neuen Ideen dazupaßen ? Oder das er das garnicht beruecksichtigt ? Und paßt das jedenfalls alles zusammen bei den Storys ?
Ich hab bisher nur ein par Sekunden Werbung zum Film gesehen. Carie Fisher und Han Solo sahen in den Sekunden so jung aus oder täusche ich mich ? Spielt Luke / Mark Hamil nicht mit ? Das wurde jedenfalls mal Zeit
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Weder Carrie Fisher noch Harrison Ford sehen im Film jung aus. Für Spoiler gibt es den Nachbarthread.
George Lucas selbst hat das EU authorisiert aber nicht berücksichtigt. Disney hat das EU komplett vom neuen offiziellen Kanon separiert.
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So, nachdem ich mich durch die Originale geschaut habe, kam ich nun nicht um die Prequels drum herum. Hier also mein Review zu Episode I.
(https://uebelator.files.wordpress.com/2016/02/episode1.jpg?w=779) (https://uebelator.wordpress.com/2016/02/17/star-wars-episode-i/)
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@Übelator
Was glaubst du wieso Yoda den Nervzwerg nicht im Orden haben wollte. ;)
Wobei Ani erst das Gleichgewicht wieder her stellt als er den Kuttentroll in den Schacht wirft und damit den Verursacher des Ungleichgewichts entsorgt.
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(Als Vergleich: andere Filme, die ich dieses Jahr erstmals auf DVD gesehen habe und gar nicht abkonnte: Prometheus,
Wird häufig mißverstanden. Ja. Wenn Du davon ausgehen mußt das es lauter blutige Amateure in Xenobiologie sind mit Null Ahnung wie man das sicher durchzieht und die absichtlich so ausgesucht wurden das sie nicht so helle sind.....
Dann geht das schon
Star-Trek-Remake #1 (#2 fand ich dagegen zum Großteil sehr gut).)
Auch #1 fand ich schon gut, zeitgemäßer als alle anderen ST Filme allemal.
Bei Episode I-III wurde alles, was in der alten Trilogie störte in den Vordergund geschubst und hunderfach verstärkt. Und alles was Star Wars ausmachte, ging verloren. Es gab kein Mitfiebern. Es gab keine "Furcht vor dem Bösen" - das Böse war lächerlich geworden oder ein Politiker.
Insofern kann ich nicht verstehen, wie man diese Trilogie als Star Wars Fan über den Rahmen einer "Informationsgebenden Rahmenhandlung" hinaus schätzen kann.
Ach ja, ich vergaß: In Episode II sind zwei meiner guten Freunde (und ebenso Star Wars Fans) während des Films rausgegangen. Hab ich bei denen noch nie erlebt, nicht in den schlechtesten Filmen. Aber es sagt etwas aus, wie Star Wars I-III auf uns alte Säcke, die damals im Kino mitfieberten gewirkt hat: entgeisternd - der Star Wars Spirit schien plötzlich gestorben - getötet von seinem eigenen Schöpfer.
Ich denke da hast Du einen Fehlwahrnehmung der Episoden IV bis VI. Ging mir aber auch so.
Wenn man davon ausgeht das Lucas sich nicht um 180° gedreht hat war er schon in Episode IV bis VI sehr skeptisch was Republiken und Demokratien angeht.
Und seine Helden sind, mindestens zu einem gewissen Teil, einer "Elite" angehörig die es besser machen als der Rest.
In Episode IV dachte ich noch das die Klonkriege ein halbes Jahrhundert oder länger her sind, also GESCHICHTE, und nicht gerade eben passiert.
Es hätte mich auch nicht überrascht wenn Obi Wan mehrere hundert Jahre alt ist. Und Vader ebenso.
Was in Episode I bis III gefehlt hat war ein ernst zu nehmender Gegner der alle drei Episoden durchhält und nicht einfach nur lächerlich ist.
Der spätere Imperator, Count Dooku und General Grievious gehen Teilweise, haben aber zu wenig Limelight und wirken nicht kontinuierlich bedrohlich, oder ihnen wird nicht genug Zeit dazu gelassen.
Das Lucas keine Schauspieler leiden kann und am besten Laien rumschubst, das war schon damals klar.
Ich fand Star Wars The Clone Wars interessanter und konsistenter als die Storyline von Episode I bis III
Die Zeichentrickserie, so sehr sie auf Kids zugeschnitten ist, so gut paßt sie trotzdem ins Gesamtbild von Star Wars. Ich fand auch die Lego Star Wars Computerspiele passend.
Heutzutage wäre es schade wenn man nur das Kino hat um etwas zu erleben und nicht auch andere Medien.
Trotzdem muessen die Filme auch fuer sich und ohne Vorwissen bestehen koennen. Das tun sie leider nicht zur Genuege.
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Ja, Darth Sidious ist viel zu selten zu sehen. Lucas hätte eher mit der Rekrutierung der Handelsföderation anfangen sollen und dort den Kapuzentroll als Spinne im Netz aufbauen sollen.
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Wird häufig mißverstanden. Ja. Wenn Du davon ausgehen mußt das es lauter blutige Amateure in Xenobiologie sind mit Null Ahnung wie man das sicher durchzieht und die absichtlich so ausgesucht wurden das sie nicht so helle sind.....
Dann geht das schon
der Typ der das ganze durchzog hatte sehr eigene Vorstellungen und einer meiner NSCs Kapitän des Schiffes hätte mal fast seinen Schiffsarzt(SC) massakriert weil der jegliche Quaräntegefahren missachtet hat.
In der Kapsel war ja nur ein Typ, dessen Schiff vor einiger Zeit Spurlos verschwunden ist.
Episode IV bis VI sehr skeptisch was Republiken und Demokratien angeht.
die können genauso auf Rechten rumtrampeln wie Monarchien und Diktaturen, während Tyrannen und Könige jedem ihrer Bürger Schutz, Recht und Gerechtigkeit wahren können.
Scherbengericht, Proskriptionslisten, Wohlfahrtssausschuss
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Die besondere Art der Demokratie in den USA tun ein übriges um diese bei Ihren Bürgern in Verruf geraten zu lassen.
Diese Haltung, das Politiker die Bösen sind, sieht man dann auch in amerikanischen Filmen.
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Die besondere Art der Demokratie in den USA .
a Die USA sind eine Republik
b die USA sind der erste Staat , die der Staatsgewalt Zügel anlegte, Kongress should make no law und sie sind der erste und einzige Staat mWn die ihren Bürgern das Recht auf Waffen garantierte um der Staatsgewalt Angst vor Verletzung der Rechte der Bürger zu machen.
Dazu kommt noch Freedom of Speech, Religion usw.
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a Die USA sind eine Republik
b die USA sind der erste Staat , die der Staatsgewalt Zügel anlegte, Kongress should make no law und sie sind der erste und einzige Staat mWn die ihren Bürgern das Recht auf Waffen garantierte um der Staatsgewalt Angst vor Verletzung der Rechte der Bürger zu machen.
Dazu kommt noch Freedom of Speech, Religion usw.
Hat ja auch alles ganz super geklappt. USA steht in aller Welt für Frieden, Wohlstand und Sicherheit. ::)
Wobei die ganz große Frage ja lautet: Was hat das alles mit Star Wars zu tun? wtf?
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Wobei die ganz große Frage ja lautet: Was hat das alles mit Star Wars zu tun? wtf?
Ihm ist langweilig und die SC ist dicht? >;D
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Wobei die ganz große Frage ja lautet: Was hat das alles mit Star Wars zu tun? wtf?
Das Republiken und Demokratien auch nicht gerade der Weisheit letzter und einziger Schluss sind
Liberte, Egalite, Fregalite reimt sich toll Auf Madame la Guillotine,
Eine korrupte Republik/eine Demokratie des Mobs, die von einem gerechten Imperator abgelöst wird ...
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Das Republiken und Demokratien auch nicht gerade der Weisheit letzter und einziger Schluss sind
Liberte, Egalite, Fregalite reimt sich toll Auf Madame la Guillotine,
Eine korrupte Republik/eine Demokratie des Mobs, die von einem gerechten Imperator abgelöst wird ...
Das ist insofern Quatsch als es in den anderen Regierungsformen noch weniger Möglichkeiten für die Bürger gibt sich gegen die Auswüchse derselben zu wehren.
Bei einer Monarchie, Diktatur, usw. hast Du NULL Möglichkeiten das friedlich abzuwenden.
Bei einer Demokratie hast Du wenigstens das Recht zu Demonstrieren. Das Recht frei deine Meinung zu äußern. Es gibt freie und allgemeine Wahlen. Du hast ein Recht auf Deine Menschenwürde.
In anderen Regierungsformen werden diese Rechte durch die Existenz und den Schutz des Status Quo in der Regel überboten.
Klar kann der angepaßte Staatsbürger in einer Monarchie gut leben. Das können einem viele Saudis bestätigen.
Und einige der Grundrechte die wir für uns in D reklamieren, die werden da nicht gewährt. Das können einem viele Saudis oder Chinesen bestätigen.
a Die USA sind eine Republik
b die USA sind der erste Staat , die der Staatsgewalt Zügel anlegte, Kongress should make no law und sie sind der erste und einzige Staat mWn die ihren Bürgern das Recht auf Waffen garantierte um der Staatsgewalt Angst vor Verletzung der Rechte der Bürger zu machen.
Dazu kommt noch Freedom of Speech, Religion usw.
Schon klar das die Ideen und Fundamente gut sind. Schaut man sich den Zustand, von außen, heute an, dann sieht man das einiges im argen liegt. Nicht an der grundsätzlichen Konstruktion sondern an einigen Merkmale. Die Wahlfinanzierung, aber nicht nur in den USA, ist schon kritisch zu sehen.
Insofern ist eine gewisse Sehnsucht nach "benevolent Monarchs" zu verstehen.
Aber ich halte das mit Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.
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Insofern ist eine gewisse Sehnsucht nach "benevolent Monarchs" zu verstehen.
Benevolent Monarchs oder Tyrannen kommen, wenn eine Aristokratie oder Demokratie fällt, benevolent Aristokratien kommen usw.
Wie die Regierung aussieht ist zweitrangig, vs ob sie wohlmeinend, positiv rechtsstaatlich und kompetent ist.
Da brauchen Demokratien(nicht nur die US) gar nicht so dick zu tun, vom athenischen Scherbengericht über Lle Terreur Mme La Guillotibe - zur französischen Doktrin.
UPS ich habe die Kolonialaktionen der Französischen Republik und die Dreyfus Affäre vergessen
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Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Debatte ins Speakers Corner Topic abdriftet...
Deswegen schließe ich das hier kurzzeitig.