Tanelorn.net
Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: Vampirwurst am 2.02.2016 | 15:04
-
Huhu.
Ich wolive mal wie ihr es mit Chars und verschiedenen Runden mit dem selben System handhabt.
Also wir haben da einen Spieler A , der spielt DSA und hat einen Charakter namens Alrik Immerda. A spielt in verschiedenen Gruppen DSA. Spieler A fühlt sich mit Alrik am wohlsten , was sich auch auf sein Spiel auswirkt. Da die Gruppen nichts miteinander zu tun, so schwirren ca 4 verschiedene Alriks durch das DSA-Universum, die verschiedenes erlebt und sich verschiedentlich entwickelt haben.
Wie handhabt ihr das so? Wenn ihr ein Setting in verschiedenen Gruppen spielt , ist dann euer Char mit von der Partie und ihr könnt beobachten wie ausschlaggebend selbst winzige Ereignisse sein können oder habt ihr für jede Gruppe einen eigenen Charakter?
-
Früher hatte ich dann meist einen Charakter und den hab ich dann unter mehreren SL gespielt. Da haben wir auch nur "Abenteuer" gespielt. Heute spielen wir meist "Kampagnen" und das in unterschiedlichen Settings, da werden dann meist neue Charaktere gemacht.
-
Mir würde die Abwechslung fehlen.
Aber wenn es niemanden stört warum nicht.
-
Solange jeder Alrik bei seinem jeweiligen SL bleibt sehe ich da keine Probleme.
Ich kenne auch jemanden, der in Shadowrun immer den gleichen Zwerg mit dicken Wummen spielt. :P
-
Wird auf Dauer vielleicht etwas schwierig, das Charakterwissen in den verschiedenen Kampagnen zu separieren "Aber das ist doch ein Dings, den wir 1024 in Dings gedingst haben!" "..wir waren nie in Dings."
Außer natürlich man spielt explizit mit verschiedenen ähnlichen Universen oder mit Zeitreisen und dem Charakter fliegen Erinnerungen anderer Ichs zu :)
-
Solange bei den Gruppen keine Überschneidung existiert, sehe ich da auch kein Problem.
Würde ich als Spieler in zwei dieser Gruppen spielen, ginge es mir vermutlich auf den Zeiger, aber wohl nicht genug um mich zu beklagen.
-
Am liebsten ist mir, wenn ein Charakter nur in einer Kampagne gespielt wird.
Gruß Dimmel
-
Ich würde sagen der Spieler von Alrik hat seine Rolle gefunden :-)
Wenn jd. Alrik seine eigenen XP erwirtschaftet und es keine "Ich packe meinen Level 17 Charakter in einer Level 1-Runde aus"-Geschichte ist, meinetwegen. Ich meine wenn ich nicht gerade Alrik bin weiß ich doch davon eh nix? Oder erzählt Alrik in jd. Runde das er in drei weiteren spielt in denen er auch Alrik spielt? Dann frage ich mich aber - hat Alrik nichts anderes zu erzählen. Naja dann verstehe ich gleich ein bisschen besser wieso er so viel Alrik ist/sein muss. Verwirrend.
-
Ich habe damit auch kein Problem. Als ich noch Shadowrun geleitet habe, hatte ich jedoch mal einen Experten, der das auch so gemacht hat, allerdings hat er nicht verschiedene "Klone" seines Charakters bei unterschiedlichen SL's gespielt, sondern immer den Gleichen... was halt nicht sofort aufgefallen ist, da mir der Spieler das nicht mitgeteilt hat. Es fiel dann auf, als wir an einem Abend den Shadowrun unterbrechen mussten und die Weiterführung auf einen späteren Abend verschoben haben. Der Char hat während dem Spiel sein Auto als Schrotthaufen zurücklassen müssen und hatte keinen Zweitwagen. Zum nächsten Spiel hatte er dann allerdings ein neues Auto (was er sich bei einem anderen SL in der Zwischenzeit besorgt hat) und einen Raketenwerfer... und er hat verlangt beides einsetzen zu dürfen. Wohlgemerkt durfte er diesen Char nicht weiterspielen.
-
Ich hab das auch mal gemacht und den "Vorfahren" meines Vampire-Charakters in meiner Ars-Magica-Runde gespielt - mit dem gleichen Namen, ähnlichem Aussehen und fast den gleichen Macken.
Mittlerweile haben die außer dem Namen nicht viel gemeinsam... gut, der Vampir mag Rock und Metal, und der Magier ist Terram-Spezialist... das ist aber Zufall. Vielleicht. Hm.
Aber den Vampir spiele ich eh nicht mehr. Den Magier hin und wieder schon noch. :)
-
Ein Charakter - ein Spielleiter.
Allerdings darf dieser Charakter 100 Brüder, mit gleichem Namen, gleichen Aussehen und gleichen Fähigkeiten besitzen die bei anderen Spielleitern spielen. Das geht den Spielleiter und die Gruppe ja eigtl. überhaupt nichts an, was derjennige in einer anderen Gruppe spielt.
-
Ich hab teilweise einen Charakter noch mal neu für eine andere Runde gemacht, wenn ich das Gefühl hatte, ihn beim ersten mal nicht "richtig" gespielt zu haben, etwa weil die Runde früh eingeschlafen ist.
-
EIN SC wird nur in einer Kampagne aktiv.
-
Ich sehe da kein Problem.
Von ein paar experimentellen Ausnahmen abgesehen (meistens Oneshots außer der Reihe), spiele ich in verschiedenen Runden auch jeweils eigens entwickelte Charaktere. ABER: Ich spiele meistens einen Schurken und habe meine Vorliebe für einen bestimmten Archetyp. In der Regel variiert dieser zwar, aber irgendwo bleibt es der gleiche Archetyp eines Schurkens. Das ist nicht ganz derselbe Charakter in verschiedenen Runden, aber recht ähnlich und bisher gab es damit nie Problene.
Deshalb sehe ich jetzt auch kein Problem damit, wenn jemand in ähnlicher Manier einen Charakter in verschiedenen Runden/Versionen spielt.
-
Ich hätte auch kein Problem damit. Mir selbst könnte das allerdings nie passieren, denn die Auswahl des ersten Charakters fällt mir aufgrund meiner ganzen Charakterideen, die mir im Kopf rumschwirren, schon schwer, so dass ich in einer anderen Kampagne sicherlich irgendetwas anderes spielen würde.
-
Mein Domino ist meist "Zauberer-Kämpfer-Bauer-Zauberer-Kämpfer-Bauer" und gleichzeitig "erdig-ausgeflippt-erdig-ausgeflippt-ausgeflippt".
Ich wechsel gerne, eben auch die Konzepte. Den Klassiker "Zauberer-Kämpfer-Zauberer-Kämpfer" beobachte ich auch oft bei meinen Spielern.
Aber manche bleiben gerne beim immergleichen Magier bzw Dieb auch ok.
Ob mit gleichem Namen oder nicht betrachte ich eher als Skurilität.
Ich persönlich neige eher dazu, meine Charaktere mit abgelegten Charakteren dramaturgisch zu verzahnen. Gleiche Familie, Ort oder Adelshaus, Nichte, Neffe, Schwager, whatever.
So "lebt" der alte Charakter noch irgendwie weiter.
-
Ich spiele nie den gleichen Charakter bei wechselnden SL.
Liegt zum Einen daran, dass wir Kampagnen spielen und zum Anderen, dass ich auch gern etwas Neues ausporobiere, wenn sich ein SC zur Ruhe setzt.
Und zur Ruhe setzen bedeutet für echte Abenteurer natürlich NICHT auf dem Ruhebett einzuschlafen.
-
Geht es um den identischen SC? Alrik Immerdar, MU: 12, KL: 11, CH:.... Dann finde ich das ein bisschen seltsam. Das könnte natürlich von der Seite interessant sein, dass jemand ausprobieren möchte, wie sich Alrik in verschiedenen Umgebungen entwickelt. Aber spätestens das SR-Beispiel von oben ("Ich habe wieder ein neues Auto aus einer anderen Runde.") würde von meiner Seite für Diskussionsbedarf sorgen.
Ähnliche Konzepte mit im Kern sehr gleichen Charakteren? Ohja und das hat manchmal ein bisschen was pathologisches. Zum Beispiel hat ein guter Freund immer und überall Elfen gespielt. Durchaus mit weiteren Parallelen bei Verhalten, Aussehen etc. Aber da hat er auch selber irgendwann Witze drüber gemacht. Ich selbst hatte mal ein Phase, in der mich meine SC der Reihe nach direkt in einen Antiaggressionskurs hätten befördern können. Mal grünhäutig, mal ein genetisch veränderter Supersoldat, mal eine Art Frankensteins Monster. Mal ein Schlägertyp aus dem fernöstlichen organisierten Verbrechen. Alles Typen mit einem psychologischen Knacks und einfachen Problemlösungsstrategien.
Und dann gibt es noch als drittes die Typen, die ich gerne mal weiter- oder anders erzählen möchte. Zum Beispiel habe ich da einen preußischen Landedelmann / verrückten Wissenschaftler / guten Protestanten im Browserspiel Fallen London, den ich unbedingt mal als RPG-SC auf die Menschheit loslassen muss, um ihn einfach weiter zu erforschen. Der hat sich in meiner Vorstellung so wunderbar verselbstständigt, dass er einfach noch nicht auserzählt ist. Aber der würde in ein spezielles Setting mit einer bestimmten Gruppe eingesetzt werden.
-
Mein Spitzname ist "Troll", weil ich so viele Trolle gespielt habe. Aber die waren immer unterschiedlich.... jdfs in meinen Augen.
Unser Magierspieler hatte letztens seinen 200. "Enri", bevor er seinem neuen Magier jetzt endlich mal nen anderen Namen verpasste. Wir waren überrascht.
-
Der Typ hat 200 SC gespielt? In welchem Zeitraum?
-
Hallo zusammen,
Damals, also so etwa 30 Jahre her, als wir nur DSA Fertigabenteuer und ganz selten Mal was handgemachtes gespielt haben war es durchaus üblich das ein Charakter in verschiedenen Abenteuern gespielt wurde.
Ich habe diesen Charakter dann aber auch gesplittet. Es bekam also jeder seine eigene Ausrüstung, eigene Lebens- und sonstige Punkte und die Erfahrungs, hier Abenteuer, Punkte wurden dann am Ende erst übertragen. Es gab also immer einen Basischarakter und dann jeweils einen Abenteuer Charakter.
Alle Änderungen flossen dann am Ende eines Abenteuers in den Basischarakter ein.
Inzwischen habe ich bei jedem System für jeden Spielleiter einen anderen Charakter. Mein letzter Charakter mit einer etwas gespaltenen Persönlichkeit war mein 7th Sea Charakter. Weil absehbar war das ich wegen Wochenendarbeit ein paar Termine verpassen würde habe ich dann nach Abstimmung mit meinen Mitspielern den gleichen Charakter in verschiedenen Runden gespielt. Später haben wir uns dann auf gleiche EP für Alle geeinigt. Da ist der Charakter dann in der einen Runde gestorben, da war mir selbst nach Absprache und Heldentod etwas flau ums Herz und wurde in der anderen Runde weitergespielt.
Gruß Jochen
-
Früher, damals, im Alten Zeitalter in den 80ern, da spielte man bei uns einen D&D-Charakter - der wurde dann in dem gerade am Tisch zu spielnenden Abenteuer geführt. Da war der dann schon mal in zwei Dungeons gleichzeitig! Oder war plötzlich weg vom Fenster, weil er eben letzte Woche im "Sumpf des Todes" von einem Riesenquallerich gefressen wurde - dann kann der dann ja nicht mehr im "Turm des Todes" weiter mitmachen, ne?! ist doch tot ... ~;D
Hatten wir gaaaanz lange nicht nur keine Probleme mit - da hat überhaupt NIEMAND drüber nachgedacht! Spaß gemacht hat es doch.
Irgendwann sind wir dann SC für die jeweilige kampagne gespielt - alleine schon wegen verschiedener Systeme:
Dass D&D-Kämpfer Huxley in zwei oder drei Abenteuern gleichzeitig gegen Orks kämpft, in Gefangenschaft gerät und in der Seufzerwüste nach der Pyramide des Schwarzen Pharaos sucht, das leuchte ja noch ein ( ::)), ABER ein Sternengarde-Dralasit hat da NIX verloren!
Das ist doch klar, oder!?! ~;D
-
Solange das Machtlevel zu den anderen Chars in der Kampagne passt, habe ich kein Problem damit. Gerade für Gruppen,¹ bei denen nie ganz klar ist, wer zum nächsten Treffen kommen kann, ist das sehr praktisch.
¹: Das sind leider statistisch gesehen die meisten Gruppen: http://1w6.org/deutsch/anhang/gedanken/statistische-zwaenge-im-rollenspiel-und-kampagnendesign
-
Ich habe ja bisher nur aus Spielersicht geantwortet.
Als SL habe ich Charaktere nicht gern, die andernorts hochgespielt wurden.
Ich weiß nicht, ob die Gegenstände angemessen sind, ich hätte vielleicht Probleme, den SC glaubwürdig in meinen Handlungsstrang einzubinden.
Oftmals stellen diese Punkte kein Problem dar, aber ich gehe lieber von einem worst-case aus.
Zu guter letzt leite ich bevorzugt kurze oder längere Kampagnen. Da wäre ein Ein- und Ausbauen eh etwas schwieriger.
-
Wenn Alrik dann in den 4 Runden auch 4 verschiedene Charakterbögen hat und nicht in Runde A mit Fähigkeiten aufläuft, die er mit AP aus Runde B gekauft hat und Gegenstände aus Runde C dabei hat - wär mir egal, hätte ich als Mitspieler an sich kein Problem mit.
Selber machen würde ich das nie - hätte ich mehrere Runden, könnte ich vielleicht ENDLICH mal all die Charakterkonzepte spielen, die mir noch im Kopf rumfallen.
-
Ich spiele in so ziemlich allen Spielen effektiv immer den selben Charakter. Dabei ist es fast egal, ob es ShadowRun ist, D&D oder Rolemaster. Streng mechanisch gesehen sind es natürlich völlig unabhängige Charaktere, jeweils nach den gültigen Tisch- bzw. Kampagnenregeln gebaut, die aber alle den selben Namen tragen und identische Persönlichkeiten aufweisen.
-
Ist mir ja so ziemlich egal wenn jemand Spaß daran hat in diversen Runden immer den gleichen Charakter zu spielen, insbesonderewenn es der gleich und nicht derselbe Charakter ist ()wie ja auch schon viele geschrieben haben). Soll ja jeder spielen dürfen was ihm Spaß macht und wenn halt jemand da wenig Variation in seinem Konzept hat, hat das ja auch Vorteile (Man weiß was einen erwartet). Mir persönlich wäre das zwar zu langweilig, ich mag die Abwechslung, aber in ein paar Punkten neige ich ja auch dazu mich zu widerholen, da ich spezielle Features in speziellen Systemen halt gerne mag, oder auch nicht mag.