Pfeffer aus einem versteckten kleinen Blasebalg wäre doch im Kampf auch schöner und passender Überraschungseffekt. [emoji48]Gefällt mir. :)
P.s. als Manöver würde ich Angriffe auf vitale Punkte und Schnitte gegen Muskeln und sehnen empfehlen. So ein richtig guter Assassine hat schließlich Anatomiekentnisse.Ich dachte auch an Spezialisierung in Richtung "Wurf in den Zweikampf", "besondere Trefferzone" und "gezielte Treffer".
Nimmst du nicht den Kämpfer einen guten Teil seines Spotlights, wenn du versuchst Dieben das gleiche Gewicht in einen offenen Gefecht einzuräumen?Gutes Argument. Behindern, umschmeissen etc. ist eigentlich das was ich suche ...
Trickwaffen sind eben nicht dafür gedacht. Schau nach Waffen, die assistieren: behindern, binden, umschmeissen und so weiter. Kusarigama,Tobiguchi,Kyoketsu-shoge, Jutte und besonders den Sasumata.
Noch eine Frage zum Ausgangspost - gibt es Regelwerke mit solchen "Ninjas"?
Bestimmt etliche, in der Regel halt zu den fiktiven und nicht den realen Ninja.DAnke. :)
Mir fällt da zum Beispiel ein:
Complete Ninja's Handbook (2e) (http://www.drivethrurpg.com/product/16904/PHBR15-Complete-Ninjas-Handbook-2e?it=1)
aber ich wette L5R oder Bushido bieten da auch was. Und natürlich Palladiums Teenage Mutant Ninja Turtles :D
Stimmt, wäre wirklich interessant, für welches System wird du suchst. Ist ja schon ein massiver Unterschied, ob wir von FATE, Ubiquity, DSA oder D&D reden.... Besonders im Hinblick auf Manöver, Waffenwirkung und Conditions.Wir spielen die 2. Edition von Spherechild (http://www.spherechild.de/downloads/Spherechild%202.0%20GRW%20-%20Webversion.pdf), ein System das (Dank Spezialisierungen und Manöver) ein sehr individuelles Lernen von Waffen ermöglicht. Der Aspekt des "Kampfhelfers" ist noch nicht ausgeprägt genug. Daher dieser post.
Zu Spherechild kann ich leider so mal überhaupt nichts sagen. Bislang hat mich das Cover-Artwork immer ausreichend abgeschreckt, um jede tiefere (oder auch nur oberflächliche) Beschäftigung damit zu verhindern. ~;DKein Problem. :)
... ein "harmloser" Nur-Einbruch schlicht besser als ein Einschleichen mit einem Dutzend Messern am Körper, ...
Noch eine Strategie die ich in einem DSA Roman gelesen habe. ~;Dmit den traurigen Ersatzbriefträgern könnte das funktionieren.
aber welcher Idiot kämpft schon fair.If you fight fair, your tactics suck.
nachts eine Giftschlange ins Zimmer werfendie Sache ist aufwendig, gefährlich und die Erfolgsaussichten nicht gerade überragend.
Warum ist jeder Gegner direkt ein Krieger?
Gibt es keine anderen Konflikte?
Fairness im Kampf ist und war nie Teil eines Kriegerkodexes, never everNaja, dann ist wohl eher die öffentliche "Darstellung" von Kriegerehre, solange normales Publikum dabei ist. Natürlich darf ich das in einem Fantasysetting auch etwas ernster nehmen ::)
zu den ach so angemessenen Verhalten der Samurai
Wie so viele Schlachten Japans wurde auch Sekigahara durch Verrat entschieden
Anschleichen, Hinterhalt Chevauchee klassisch für
die Sache ist aufwendig, gefährlich und die Erfolgsaussichten nicht gerade überragend.dir bekannt in Fiktion oder Realität? Siehe oben, wir reden hier ja nicht von einer Realitätssimulation. Das ist wie mit den ganzen Fernsehserien über Tatortermittler, Autobahnpolizisten. und Til Schweiger generell. Die sind auch überspitzt, weil niemand 100 Stunden dröge Fleißarbeit angucken will, um dann 10 Minuten Verhaftung zu sehen. Ich behaupte das ist ein Bereich, in dem sich diese Erzählformate und Rollenspiel vergleichen lassen. Insofern, ja, ich würde das in einem Fantasyrollenspiel versuchen. Und wenn der Spielleiter dann sagt "Mümümü, das ist unrealistisch" dann würde ich anschauen wie den ersten Menschen.
Der einzige mir "bekannte" Anschlag endete IIRC mit heilem Opfer, die Verschwörer hatten nicht soviel Glück
Naja, dann ist wohl eher die öffentliche "Darstellung" von Kriegerehre,Nein, war es nie
Ist aber eine grundsätzliches Problem, dass ich bei vielen Spieler-"Dieben" sehe. Warum sind sie überhaupt in einer Gruppe unterwegs und als was sehen sie sich selber eigentlich.
Nein, war es nieAufgrund meines doch mangelhaften Wissens will ich das jetzt nicht durchexerzieren. Ich bezog mich auf so etwas wie die sieben Tugenden nach Inazo Nitobe. Darunter fällt zumindest Mut, und daraus würde ich z.B. schließen, dass öffentliches Weglaufen vor einem einzelnen, ebenbürtigen Gegner inakzeptabel ist. Aber vielleicht meint das auch etwas anderes. Btw, was sind Rules of War?
Kriegerehre hat was mit Protect the Temple of your gods, the ashes of your fathers und ggf noch wie gut behandele ich einen Feind der sich ergeben hat, einhalten der Rules of War zu tun , nicht wie mache ich es dem Feind möglichst einfach mich umzubringen.
Ist aber eine grundsätzliches Problem, dass ich bei vielen Spieler-"Dieben" sehe. Warum sind sie überhaupt in einer Gruppe unterwegs und als was sehen sie sich selber eigentlich.
Das kann ich zumindest für mich und meine (sehr) gelegentlichen D&D-Diebe beantworten: die sehen sich in der Regel einfach als Abenteurer -- nicht mal zwingend mit kriminellem Hintergrund -- mit
A) Wenn Diebe im Kampf mit Kriegern mithalten können, wären sie Krieger
B) Wenn die Waffen der Diebe und Assassinen denen der Krieger überlegen wären, würden Krieger diese primär benutzen. Wenn der Trick mit dem Sand immer funktionieren würde...
Kriegerehre hat was mit [...]
Meine Vorbilder entstammen beide der Fiktion (Princess Bride, Ivanhoe). Das ist häufiger die Messlatte im Fantasy-Rollenspiel, weil... na... FANTASY-ROLLENSPIEL! Das ist ein seiner Gänze ja so watt von auf Fiktion ausgerichtet!
Entsprechend kann die Nische des Schleichers natürlich auch sein, dass er eben da auf Dirty Fighting zurück greifen kann, wo der werte Herr Ritter baff daneben steht und sagt: "Das ist jetzt aber ganz schön fies!" Die Abenteurergruppe ist in ihrer Gänze schon so unhistorisch, dass als Messlatte weniger tatsächliche Richtlinien zu gelten haben als eher eine neuzeitliche Bearbeitung vom Roland, Artus, was auch immer.
Entsprechend kann der Dieb zum strahlenden Rüstungsträger dann den (Comic-) Loki zum Thor mimen.
[...] Mir fehlt das Chemie-Wissen um (mit den Mitteln einer Fantasy-Welt) Blitzbomben, Nebelgranaten und Juckpulver herzustellen.
Kenne die Kampfmechanik nicht, aber in etwa: Trefferwurf --> Treffer --> Wen im Getümmel? --> 50% Feind / 50% daneben. Damit reduziert sich die Effektivität ebenso um 50%, aber er trifft nicht seine eigenen Leute.Ganz grob die Regeln:
Wirkungen auf die Haut: Die Haare bewirken sofort ein unerträgliches Jucken.erscheint mir, je nach dem wie jetzt "sofort" und "unerträglich" definiert ist, eine extrem gute Möglichkeit zu sein den Gegner sofort komplett kampfunfähig zu machen ohne ihn überhaupt zu verletzen. Aber bitte bei der Anwendung immer ganz genau auf die Windrichtung achten! ;)