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Pen & Paper - Spielsysteme => Systemübergreifende Themen => Thema gestartet von: Pyromancer am 11.04.2016 | 20:50
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Ich suche ein System für ein Low-Fantasy-Setting mit Horror-Einschlag. Das Kompetenzlevel der SCs soll eher geerdet sein, und Kämpfe sollen gefährlich und brutal sein. Ich will Fertigkeiten, und kampagnentauglich soll es auch sein. In der engeren Wahl sind momentan:
Savage Worlds
- Will ich dafür eigentlich nicht nehmen, das ist dafür zu "bunt", und die SCs sind im Kampf zu kompetent.
Warhammer 1st/2nd:
- Da müsste ich die Karrieren an das Setting anpassen, das ist Arbeit, die ich eigentlich nicht machen will.
GURPS:
- Ist mir insgesamt zu kleinteilig, und die Kämpfe zu lahm.
Zur Not würde ich wohl eines der drei Systeme nehmen, aber vielleicht gibt es da draußen ja ein System, das besser passt!
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Hârnmaster?
Kämpfe gehen schnell mal tödlich oder mit bleibenden Schäden aus, SCs sind eher Durchschnittstypen und der Mental Conflict Skill passt ganz gut zu Horror.
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Naja mit Midgard muss dir wohl keiner kommen...
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Ganz klar RuneQuest6!
Kompetente, geerdete Charaktere. Gefährliche Kämpfe. Diverse Magieschulen. Platz für schnelle Hausregeln. Deutsch.
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Naja mit Midgard muss dir wohl keiner kommen...
Ein Grund für diesen Thread ist, dass ich Smaskrifter nicht mit Midgard-Regeln spielen will. ;)
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The Shadow of Yesterday und die Keys entsprechend passend für Figuren in einem Horror-Streifen.
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BRP, Runequest oder in der aktuellen Inkarnation als Classic Fantasy.
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Ein Blick in die BRP Familie würde ich auch vorschlagen. Ob das jetzt Legend, Openquest, Runequest oder BASIC Roleplaying selbst ist, macht da meiner Meinung nicht so viel Unterschied.
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(http://ecx.images-amazon.com/images/I/51uPEUzB3-L._SX283_BO1,204,203,200_.jpg)
Wenn du das CoC System magst ist das was. Meiner Kenntnis nach ist es mit Runequest im Detail des Kampfes nicht zu vergleichen aber es ist tötlich. Dazu kommt noch, dass Horror gut möglich sein sollte ^-^
Kampftauglich ist jetzt halt ein wenig fraglich aber das kommt auch drauf an, was man drunter versteht.
Skillbasiert ist es auf jeden Fall.
Nachteil ist, dass du das CoC Grundregelwerk brauchst, also das Alte und da kommt man glaube ich nicht mehr dran, wenn man es nicht hat.
Ich hab jetzt viel drin gelesen und muss sagen ich steh drauf.
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Ganz klar RuneQuest6!
Kompetente, geerdete Charaktere. Gefährliche Kämpfe. Diverse Magieschulen. Platz für schnelle Hausregeln. Deutsch.
+1
Wobei Hârnmaster auch funktionieren sollte ;)
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Es dürfte zwar mehr Arbeit machen als die anderen Vorschläge, aber ich würde angesichts der Ausklammerung von SaWo und GURPS das verkappte Universalsystem Corporation nutzen :)
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Was ist denn mit Heroen (http://www.tanelorn.net/index.php/topic,76985.0.html) von unserem lieben Grey?
Gruß,
Klaus.
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Es dürfte zwar mehr Arbeit machen als die anderen Vorschläge, aber ich würde angesichts der Ausklammerung von SaWo und GURPS das verkappte Universalsystem Corporation nutzen :)
Selber viel Arbeit reinstecken will ich ja gerade nicht!
Ein Blick in die BRP Familie würde ich auch vorschlagen. Ob das jetzt Legend, Openquest, Runequest oder BASIC Roleplaying selbst ist, macht da meiner Meinung nicht so viel Unterschied.
Ich muss mir halt eines raussuchen. Wo liegen denn die Unterschiede?
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HârnMaster. Oder AERA.
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Rolemaster Standart Rules (Ich weiß viele mögen Rolemaster nicht, aber...)
- Ist ein Universalsystem (daher World dosen´t matter)
- Sehr Skilllastig
- Kampagnengeeignet
- Baukastensystem (Zusatzregeln können, müssen aber nicht)
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Rolemaster Standart Rules (Ich weiß viele mögen Rolemaster nicht, aber...)
- Ist ein Universalsystem (daher World dosen´t matter)
- Sehr Skilllastig
- Kampagnengeeignet
- Baukastensystem (Zusatzregeln können, müssen aber nicht)
Aber auch nicht daß, was ich als Low-Fantasy bezeichnen würde...
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Aber auch nicht daß, was ich als Low-Fantasy bezeichnen würde...
Kann man, meiner Ehrfahrung nach, sehr gut skalieren. Ich hatte damit schon alles zwischen Low- bis Highfantasy.
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Tolle Kämpfe:
http://www.drivethrurpg.com/product/114920/Blade-of-the-Iron-Throne-BW-Edition
https://www.rpg.net/reviews/archive/16/16137.phtml
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Ich muss mir halt eines raussuchen. Wo liegen denn die Unterschiede?
Kenne nicht alle, kann aber sagen:
RuneQuest6: Da hast du vor allem im Kampf das volle Programm mit Trefferzonen, Waffenreichweiten und ein gutes taktisches Element durch eine (überschaubare Anzahl von) Spezialmanövern. Habe es noch nie vollumfänglich gespielt, allerdings den Eindruck, dass zumindest die Kampfregeln so gut sind, dass das nicht in Gefrickel ausartet.
OpenQuest: Keine Trefferzonen (dafür ganz klassische Crit-Tabellen), keine Kampf-Spezialeffekte, nur drei Basismanöver im Kampf, sehr viel weniger Auswahl bei den Magiesystemen - das sind glaube ich die Unterschiede. Von der Tödlichkeit her nehmen die beiden Systeme sich wohl nix, würde ich vermuten.
Also je nach gewünschtem Komplexitätsgrad entscheiden, rund und durchdacht sind beide Systeme.
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Was ist eigentlich mit A Song of Fire and Ice RPG? Beim Durchblättern sahen die Kämpfe spannend und brutal aus, verschiedene Charakterkonzepte unterstützen verschiedene "Stile" des Kämpfens. Fertigkeiten umfassen in gleicher Weise körperliche Merkmal wie Ausdauer und erlernte Fähigkeiten. Kampagnenpotential sollte auch da sein, bzw. was wäre da ein Hindernis für dich?
Edit:"mit" ergänzt
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Song of Ice and Fire Rpg ist tatsächlich geeignet. Allerdings teilt das Chronicle System (das da verwendet wird) Chars is 3 Untergruppen auf, also terziär (einfache Wache), sekundäre (sinnvolle Interaktion) und primäre (gleichwertig mit Helden).
Die Chars sind in den meisten Fällen, zumindest in ihrem Spezialgebiet, dem Großteil der Bewohner der Welt überlegen.
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Song of Ice and Fire Rpg ist tatsächlich geeignet. Allerdings teilt das Chronicle System (das da verwendet wird) Chars is 3 Untergruppen auf, also terziär (einfache Wache), sekundäre (sinnvolle Interaktion) und primäre (gleichwertig mit Helden).
Die Chars sind in den meisten Fällen, zumindest in ihrem Spezialgebiet, dem Großteil der Bewohner der Welt überlegen.
Das war mir nicht klar, danke. Natürlich kann man das immer noch beim Abenteuerdesign lösen.
Mir fällt spontan auch nicht viel ein, wo die SCs am Anfang inkompetenter Pöbel sind. Außer natürlich Warhammer ;)
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Generell würde ich in so einem Fall wohl auch ins BRP-Horn blasen. Es ist eine Weile her, daß ich mich mit RuneQuest & Co. im Detail beschäftigt habe, aber die Versionen, an die ich mich so erinnere, sollten schon recht gut passen. Schlimmstenfalls könnte es mMn passieren, daß die speziellen mitgelieferten Magieregeln die Art von Zauberei, die für die Kampagne angedacht ist, nicht so richtig treffen.
Ein allgemeiner Kommentar allerdings: je gefährlicher die Kämpfe und weniger kompetent die Spielercharaktere in denselben sind, um so mehr werden sich die Spieler wahrscheinlich bemühen, Kämpfen möglichst weiträumig aus dem Weg zu gehen. Will ja keiner, der auch nur ein bißchen an seinem Charakter hängt, ihn schon nach dem allerersten Abenteuer als Alrik Ohnehand in den Ruhestand schicken müssen. Solange das auch der Sinn der Übung ist, will ich nichts gesagt haben; wenn aber von den Spielercharakteren erwartet wird, daß sie sich trotzdem regelmäßig ins Getümmel stürzen, dann wird sich das mit einem hochriskanten Kampfsystem früher oder später beißen.
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Meine erste Wahl wäre auch Hârnmaster, gefolgt (in einigem Abstand) von Runequest. Bei Hârnmaster hast du halt den Vorteil dass du sofort loslegen kannst, denn es ist genau für diesen Bereich gemacht. Bei Runequest wird man wohl ein wenig Arbeit reinstecken müssen.
Und kampfgeeignet ist vor allem Arcane Codex, auch wenn es die anderen Ansprüche nicht erfüllt, so besitzt es doch das Gewicht eines durchschnittlichen Kriegshammers und dürfte den Schlägen der meisten leichteren Waffen standhalten. ~;D
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Ich sage auch Hârnmaster: realistisch, tödlich, schnell, Fertigkeitenbasiert. Die erste Edition gibts auch auf deutsch, gebraucht z. T. recht günstig über die bekannten Onlineplattformen. Das Magiebuch (oder Shek-Pvar wie es bei Hârnmaster heisst) gabs auch dazu und das Pantheon der Götter Buch (Religion). Man muss allerdings erstmal die Charaktererschaffung schaffen, die dauert.
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Wenn es um "Bauergaming" geht, koennte ja Maelstrom was sein (hat mit dem "Domesday" Update ja wohl auch Fantasy-Tauglichkeit gekriegt ;) ) Wie das allerdings im Detail in Sachen "Kampfgeeignet" aussieht muesste ich selbst nochmal schauen (ist ewig her, dass ich da was gemacht habe)
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Ich schmeiß auch noch mal Rolemaster in die Runde.
Allerdings würde ich das nur empfehlen wenn man damit schon "gearbeitet" hat, da man halt den High-Fantasy-Teil etwas eindampfen muss. Das ist zwar nicht viel Arbeit, aber halt nur wenn man weiß was man tut.
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Ich würde auch zu BRP/cthulhu Mittelalter oder ASOIF raten.
Bei Zweiterem kann man die Gruppierungen ja einfach weglassen, das ist kein Problem.
Mein Tipp: Bei der CharGen das Punkte-Rumgeschiebe unbedingt beschränken und evtl die Baupunkte reduzieren.
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Ich werfe mal Victoriana in den Hut. Wenn du nicht auf Steampunk oder Sozialsysteme stehst vergiss es schnell wieder. Ansonsten gibt es ein halbes duzend Rassen und ein Magiesystem das jeder lernen kann.
Wenn man sich auf Magie spezialisiert kann man drei bis vier Tricks.
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Ich werde mir mal RQ6 und BRP genauer anschauen.
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Ich werde mir mal RQ6 und BRP genauer anschauen.
Für RQ6 kannst du dir die schon ziemlich umfassenden "Essentials", ein Kurzregelwerk, gratis auf der Verlagswebsite runterladen:
http://www.thedesignmechanism.com/products.php (http://www.thedesignmechanism.com/products.php)
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Sehe ich das richtig, dass es RQ6 gedruckt noch nicht auf Deutsch gibt, und BRP nur auf Englisch?
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PDQ?
Wurde mir zumindest bei einer ähnlichen Idee empfohlen.
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Sehe ich das richtig, dass es RQ6 gedruckt noch nicht auf Deutsch gibt, und BRP nur auf Englisch?
RQ6 kommt dieses Jahr in die Läden. Gedruckt, das Crowfunding war erfolgreich. Sphäri wird eine Handvoll Exemplare haben.
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PDQ?
Wurde mir zumindest bei einer ähnlichen Idee empfohlen.
PDQ widerspricht der Vorgabe, dass das Kompetenzlevel der Charaktere geerdet sein soll. Und vermutlich auch Pyros generellen Vorlieben.
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PDQ widerspricht der Vorgabe, dass das Kompetenzlevel der Charaktere geerdet sein soll. Und vermutlich auch Pyros generellen Vorlieben.
Ich mag PDQ eigentlich, aber alles, was ich mit PDQ spielen könnte, spiel ich statt dessen mit Fate.
Und für das, was ich hier will, taugt es mir nicht.