...Und jetzt nochmal auf deutsch und für alle, die keinen Doktor in Rollenspiel-Theorie haben,bitte. Danke.
Nicht jeder versteht das gleiche unter "taktisch" und innerhalb kürzester Zeit streiten sich zwei Leute, dass etwas besonders taktisch sei. Ist es nicht! DOCH! NIE IM LEBEN! ABER SICHER DOCH!
Das fängt schon damit an, dass meistens nicht klar ist, wer denn besonders taktisch agiert. Sollen die Kämpfe das taktische Geschick der Spieler fordern? Oder soll das System besonders gut geeignet sein, ein taktisches Vorgehen des SC zu simulieren. Das sind zwei sehr unterschiedliche Dinge, die einander oft ausschließen.
Mein Lieblingsbeispiel kommt allerdings aus dem Tabletopbereich. In Deckung gehen ist meistens schlau. Nicht so in Battletech, wo die allgemeine Trefferwahrscheinlichkeit fällt, während die Nettochance auf einen sofort tödlichen Kopftreffer aber hoch geht. Und solche Skurrilitäten findest du auch schnell bei RPGs. Halt jedes Mal, wenn sich was "gamey" anfühlt.
Beispiel:
- Das ganze Tank vs. DPS-Zeug
- Aus taktischer Sicht (SC) sind Faustfeuerwaffen sicher toll, bis man mal gesehen hat, was ein starker SC in einigen Systemen mit Treten anrichten kann.
- Fate ist ungefähr so granular wie ein Sack Ziegelsteine und bietet kaum Number Crunching. Aber man hat eine quasi unendliche Palette an Handlungsoptionen für das taktische Handeln der SC.
- Shadowrun hat so eine unglaubliche Palette an Klein-, Sonder- und Sonstwasregeln, dass man immer noch irgendwo einen Bonus rausholen kann. Eine Spielwiese für das taktische Handeln der Spieler.
- Initiativeregeln?!?