Ich frage mich aber, warum dieses Abgrenzen für eine Vorstellung so wichtig ist und ein Projekt nicht für sich selbst gut sein darf.
Weil aus Sicht des Vorstellers ist das jetzt erst mal Gegenwind. Grenzt man sich von was ab, wird man auch sofort an eben dem gemessen.
Wenn man sich Splittermond ansieht ...Hm, korrigiert mich, aber sind die Kollegen hinter Splittermond nicht Splitter der DSA-Redaktion? Ich hätte Splittermond nämlich nicht als kleines Garagenprojekt verstanden, wo das Word-Dokument so cool war, das man es illustrieren hat lassen, sondern das von Anfang an als so ein - mir fällt kein höflicheres Wort ein - Alternativprojekt zu DSA angegangen und geplant wurde.
Ich würde die Frage auch so interpretieren: "Wieso sollte ich dein Spiel spielen, anstatt ein herkömmliches Spiel?"Lass mich meine Fragestellung umformulieren. Würde überhaupt jemand derer, die gerne diese Frage aufbringen, um eine Vorstellung besser zu verstehen, überhaupt ein Homebrew eines anderen spielen? Oder ist die Frage irrelevant, weil aus Zeit/Lust/wasauchimmer Not man sich sowieso nicht mit dem Garagenprojekt beschäftigt, ehe da ein hübsch illustrierter Kickstarter oder einer der etablierten Verlage sich dem annimmt?
Ich frage mich aber, warum dieses Abgrenzen für eine Vorstellung so wichtig ist und ein Projekt nicht für sich selbst gut sein darf. Benötigt das der zu Informierende, damit man für sich die Relevanz des Projektes bestimmen kann? Will man dem Schreiber bloß helfen, zu erkennen, dass da das Rad neu erfunden wird? Steckt da Imponiergehabe dahinter?
Lass mich meine Fragestellung umformulieren. Würde überhaupt jemand derer, die gerne diese Frage aufbringen, um eine Vorstellung besser zu verstehen, überhaupt ein Homebrew eines anderen spielen? Oder ist die Frage irrelevant, weil aus Zeit/Lust/wasauchimmer Not man sich sowieso nicht mit dem Garagenprojekt beschäftigt, ehe da ein hübsch illustrierter Kickstarter oder einer der etablierten Verlage sich dem annimmt?Ja, wenn mich ein Produkt reizt, dann spiele ich es auch als Garagenprodukt.
Gerade die Grenze zwischen Garagenprodukt und Kickstarter ist ja fließend.Im englischen Bereich vielleicht, aber deutschsprachige, nicht von etablierten Rollenspielverlagen gemachtes Crowdfunding ist in der Rollenspielszene noch eher die Ausnahme. Da wird zumindest derzeit noch eher unterstützt, was man schon kennt und nicht etwas Unbekanntes, das die Frage nach dem Was-ist-anders so schön beantwortet hat :)
Wenn man sich Splittermond ansieht - da war ja anfang auch nicht so ganz klar, was die erreichen wollten - kein Alleinstellungsmerkmal, eher "noch ein fantasy spiel" - aber mit etwas durchhalten sind sie jetzt doch groß gewordne, ohne sich je auf solche Vergleiche einzulassen.
Lass mich meine Fragestellung umformulieren. Würde überhaupt jemand derer, die gerne diese Frage aufbringen, um eine Vorstellung besser zu verstehen, überhaupt ein Homebrew eines anderen spielen? Oder ist die Frage irrelevant, weil aus Zeit/Lust/wasauchimmer Not man sich sowieso nicht mit dem Garagenprojekt beschäftigt, ehe da ein hübsch illustrierter Kickstarter oder einer der etablierten Verlage sich dem annimmt?Hmmm ... Was ist denn ein deutschsprachiges Garagenprojekt?
Hmmm ... Was ist denn ein deutschsprachiges Garagenprojekt?Ich nehme das mal als Grund für etwas Eigenwerbung ☺
Sind das Sachen, die im Selbstverlag rauskommen wie Trauma2, Lite oder Portal? Oder PDF-Kram wie Daidalos oder 1w6 | Ein Würfel System?
Für den englischsprachigen Raum ist für mich die Antwort: Das, was es nur PoD (und als PDF) gibt. Deutschsprachige RSP auf LuLu oder auf OBS mit Print-Option, da wüsste ich jetzt auf Anhieb nichts.
Es gibt auf LULU die 1w6 Grundregeln: http://www.lulu.com/shop/arne-babenhauserheide/ein-w%C3%BCrfel-system-1w6-regeln-261/paperback/product-21368221.htmlSowas gehört mMn prominent auf die Homepage.
Sowas gehört mMn prominent auf die Homepage.Das sollte ich machen, ja… liegt übrigens an mir, dass das so unscheinbar ist. Ich habe immernoch Probleme damit, für irgendwas Geld zu verlangen. Ich habe zwar vor Jahren schon rational erkannt, dass das idiotisch ist (mein Projekt ist mir wichtig, deswegen sollte ich versuchen, es Vollzeit machen zu können, und am Besten auch anderen Vollzeit-Arbeit daran zu ermöglichen), aber emotional sieht das anders aus. Der Artikel „Der will ja nur Geld machen…“ (http://www.1w6.org/deutsch/anhang/gedanken/der-will-ja-nur-geld-machen) ist insofern nicht nur für andere geschrieben, sondern vor allem auch für mich.Ich jedenfalls habe den Verweis zur Kaufversion auf 1w6.org nicht finden können.
Gefunden. Da muss man aber fast schon wissen, wo man suchen muss. Ich würde mir das eher wie bei diversen OSR-Blogs (z.B. von John M. Stater (http://matt-landofnod.blogspot.com)) vorstellen.
... Wirtschaftlichoder von der Spielerperspektive ausmuss ein Spiel definitiv nicht irgendwie anders sein.
Wenn man sich anschaut, welche drei Platzhirsche (Fantasy) hier in D ihr Unwesen treiben: DSA, Pathfinder, Splittermond.Ist Splittermond in so kurzer Zeit schon zum Platzhirsch geworden?
Ich frage mich aber, warum dieses Abgrenzen für eine Vorstellung so wichtig ist und ein Projekt nicht für sich selbst gut sein darf. Benötigt das der zu Informierende, damit man für sich die Relevanz des Projektes bestimmen kann? Will man dem Schreiber bloß helfen, zu erkennen, dass da das Rad neu erfunden wird? Steckt da Imponiergehabe dahinter?
Wenn man sich Splittermond ansieht - da war ja anfang auch nicht so ganz klar, was die erreichen wollten - kein Alleinstellungsmerkmal, eher "noch ein fantasy spiel" - aber mit etwas durchhalten sind sie jetzt doch groß gewordne, ohne sich je auf solche Vergleiche einzulassen.Production value und Herkunft sind da eben die Merkmale. Das ist Aufmachung, langanhaltender & ständiger Support, keine Abhängigkeit von Übersetzungen und Marketing (= das Spiel ist verbreitet und bekannt). Das reicht in dem Fall auch aus, da Setting und Spielmechaniken ja sehr typisch, und damit sowieso ne sichere Sache sind.