Wieviel Würfelwürfe sollen es denn sein?
1) Die einfachen Kampfregeln sagen: Würfle ob getroffen hast, danach würfelst du Schaden. Vom Schaden zieht man den Rüstungswert des Gegners ab
Das ist wirklich keine theoretische Frage. Ich bin geneigt, Contains Disease' Beitrag im Smalltalk-Faden zuzustimmen. Die meisten scheinen vergessen zu haben, was "Rollenspieltheorie" bedeutet.
@1of3 lustig, wusste ich garnicht, klingt irgendwie auch interessant, so ein Gruppenkampfsystem
Im Moment sieht es so aus:
- Der Angreifer würfelt seine Attacke
- Der Verteidiger würfelt ggf. seine Parade
- Bei erfolgreichem (Midgard: kritischem) Schaden wird zusätzlich die Trefferzone bestimmt.
Bei erfolgreicher Parade (also nur AP-Abzug) wird keine Trefferzone gewürfelt.- Jede Trefferzone hat auch einen eigenen Rüstungswert
- Für jede Waffe gibt es noch Schadensmodifikationen um die Wirksamkeit gegen unterschiedliche Rüstungstypen darzustellen
- Initiative wird nur bei Bedarf gewürfelt, und zwar nur dann wenn ein Treffer kampfentscheidend wird, und die Reihenfolge tatsächlich wichtig ist
Warum spielt ihr nicht HârnMaster? Das macht doch alles das...
@Hexer:
Führtdassolch eine starke Vereinfachung nicht zu dem Problem das sich alle Kämpfe / Gegner gleich anfühlen?*
Ich mag gleichzeitig das minimalistische des 1w6/EWS: Beide würfeln je einen Würfel (±W6 (http://1w6.org/w6)), wer das bessere Ergebnis hat triff, Schaden direkt aus Differenz plus Waffe.Nimm doch einfach was du lieber magst
…aber auch Kämpfe in Shadowrun mit meist über 8 Würfeln pro Probe und Angriff + Verteidigung + Schadenswiderstand, alles Verrechnet mit Waffen, Rüstungen und Konstitution.
Die Antwort auf die Frage ist daher meiner Meinung nach unmöglich, solange wir nicht wissen, welches Spielgefühl du erreichen willst.
Es geht ja eigentlich um die Anzahl der Würfe pro Runde hier. Da ist Fate sicher zu nennen. Aber gab es da nicht einen Verteidigungswurf?
Ah okay. Dabei kommt mir der Gedanke an Systeme mit 0 würfen pro Runde: Die in denen garnicht gewürfelt wird wie etüwa Amber oder Nobilis.Meiner Erfahrung nach geht da erheblich mehr Zeit bei drauf den Spielleiter zu belabern (zu versuchen), warum der eine oder andere Bonuspunkt bei rausspringen soll, der das Resultat dann 180° dreht. Passiert auch bei Spielen mit Würfel, aber da ist halt deutlich früher Ende, da man eben noch würfelt und nicht das quasi exakte Ergebnis erdiskutieren muss.
Da hat man dann wirklich eine enorme Zeitersparnis.
Aber halt auch das Problem damit einen Kampfverlauf mit Unwägbarkeiten ab zu bilden.
Nimm doch einfach was du lieber magstWas ich lieber mag hängt davon ab, was ich spiele - was der Fokus der Runde sein soll. Meistens aber 1w6/EWS mit Fokusmodul Kampf.
ich habe vor ein paar Tagen ein Brettspiel (Imperial Assault) gespielt, ist ja fast wie ein Tabletop und mir ist aufgefallen, daß der Kampf auch spannend und taktisch ist, obwohl man "nur" einmal pro Partei WürfeltOb Kampf im P&P eine Nebensache ist hängt von der Runde ab. In der letzten Umfrage, die ich aktiv verfolgt habe, hat sich 50% der Leute an komplexen Kampfregeln gestört. Die andere Hälfte also eher nicht. Kampf im P&P braucht aber meist viel Variabilität: Was passiert, wenn ich jetzt diesen Stuhl nehme statt einem Schwert? Was, wenn ich einen Stein werfe - oder einen Feuerball?
also Angriff trifft immer, man würfelt somit Schaden
der Verteidiger würfelt seine Rüstung
Das macht irgendwie auch fun, da dachte ich mir, warum gibts sowas schlankes im P&P nicht wo Kampf ja eigentlich ne Nebensache ist?
und das Thema: wie kämpfe ich? kann ich improvisieren... ist mir in diesem Topic nicht wichtig, sondern das was für alle Attacken gleich ist. Was würfelst du? Egal ob der Schaden von dem Wurfstein geringer ist als von der Wurfaxt oder dem Todeslaser ^^Die Frage ist allerdings wichtig: Sie ist Teil der Parameter dessen, was du würfelst.
Wobei einige Würfelmechaniken auch deutlich umständlicher und zeitraubender sind als andere.
Richtig ist: Wie oft willst du würfeln (die anzahl der Würfel, die Schwierigkeit, die Art des Würfel (w6, w20), die Waffe, spielen mir hier keine Rolle)Schreib zwei Kampfszenen auf (idealerweise als Prosa), die du damit abbilden willst, dann kann ich dir sagen, wie oft ich dafür würfeln will.
du Würfelst einen Angriff (System D&D mit W20, System WoD mit einer Anzahl W10, Shadowrun mit einem Eimer W6, ...)
oh waren meine zwei Prosa Beispiele so schlecht ~;DNicht so eine Hektik, ich hatte einfach 2 Tage lang den Kopf woanders :)
1) Der Kampf läuft: Du stehst vor deinem Gegner, hälst dein Schwert in der Hand, deine schwere Rüstung drückt auf den Schultern. Nun bist du an der Reihe, dein ledriger Schwertgriff liegt kühl in deiner Hand.
2) Der Kampf läuft:Du rennst dem flüchtigen Verbrecher hinterher. So schnell du kannst biegst du um die nächste Ecke nur um eine Knarre im Gesicht zu fühlen. Der Typ drückt ab und du machst dich auf den Schmerz gefasst, vielleicht kannst du sogar noch ausweichen?