Ich bin ursprünglich über die Diskussion Ausweichen vs. schwere Rüstung darauf gestoßen. Da geht es darum, dass man mit der Ausweichen-Meisterschaft und geeigneter leichter Rüstung auf sehr gute Verteidigungswerte kommt. Auf die kommt man mit schwerer Rüstung auch, und sie reduziert den Schaden etwas. Andererseits behindert sie massiv (was Kampffähigkeiten nicht direkt betrifft) und macht einen langsamer (was auch die Angriffsfrequenz deutlich senkt).
Nun ist mir aber aufgefallen, dass Splittermond magische Gegenstände mit generellen Boni nicht kennt (also sowas wie das Langschwert +2 aus DnD). Statt dessen gibt es das Konzept der Gegenstandsqualität, von der man diverse Boni für den Gegenstand kaufen kann. Interessanterweise hängen die Preise dafür aber vom Grundpreis des Gegenstands ab. Was die Sache etwas eigentümlich macht:
Verbessert man z.B. einen Dolch für +2 Schaden, braucht das Qualität 2, was den 5fachen Grundpreis kostet was in dem Fall 15 Lunare sind.
Verbessert man aber z.B. eine schwere Zweihändige Waffe für +2 Schaden ist das gerne mal 4mal so teuer (wegen dem höheren Grundpreis) und ferner kommt der zusätzliche Schaden auch nur halb so oft zur Geltung (Tick-System, Waffengeschwindigkeit von zweihändigen schweren Waffen ist üblicherweise recht hoch).
Sprich: Ich zahle 4mal soviel, kriege aber letztlich nur halb soviel raus.
Da stellt sich mir die Frage: Wurde das beim Design bedacht? Und wenn ja: Wieso wurde es in dieser Form umgesetzt?
Seit mir das Regelwerk vorliegt mehren sich meine Zweifel, aber sollte ich es doch mal leiten, würde ich wohl die Kosten der Verbesserungsqualität unabhängig vom Grundgegenstand gestalten.