In der Beschreibung des Talentes wird ausgeführt, dass der Charakter zunächste eine physisches Wunde (Angeschlagen zählt) erleiden muss und dann noch zusätzlich eine Verstandsprobe verhauen muss, um das Talent zu aktivieren.
Soweit von den Regeln her klar.
Was mir daran missfällt, ist, dass ich mir erst eine aufs Maul einfangen muss und dann noch meinen Verstandswurf vergeigen muss, damit ich ein Talent, für das der Charakter ja "bezahlt" hat (ist ja eine Vorteil) aktivieren kann.
Zumal. Sebst als Olaf der Lobotomierte (Verstand W4) hat der Wilde Würfel es zu 50% raus - und der W4 zu 25% - macht also ... jedenfalls mehr als 50%! Und wenn ich nicht bis zum Ende dumm wie Brot sein möchte, dann kann ich mir das Talent ganz in die Haare schmieren.
In anderen Systemen (z.B. HERO oder GURPS), wo Berserkerwut ein Nachteil ist (man wird wild und schlägt auch auf die eigenen Leute, hat aber (wenn nicht zusätzlich gekauft) keinen Vorteil), habe ich damit kein Problem - aber hier bleibt das Gefühl, betrogen zu werden.
Meine Überlegungen (alle oder eine Option davon):
1) Bei Verwundungen wird der Charakter zur Kampfsau, weil er willentlich den Wurf vergegeigen kann.
2) Der Charakter kann sich mit einer Aktion und mit einem Willenskraftswurf in Kampfrage steigen - mit einer Steigerung hat er sogar noch seine volle Aktion (analog zum Aufheben des Angeschlagenseins).
3) Das ganze kann er auch mit einem Bennie machen - dann hat er auch keine Aktion verschwendet.
Was meint ihr/ wie haltet ihr es?