wegen der eingangs erwähnten Miniaturen, ich liebe sie, bin nur sehr schlecht im Bemalen, weil ich seit Ewigkeiten nicht dazu komme.
In den Neunziger habe ich in meiner Palladium Fantasy Runde eine Battlemap eingeführt.
Dazu haben wir tatsächlich einen großen Bastelbogen genommen und die Linien von Hand gezogen, nicht ohne die unwichtigen Kommentare meines sehr verkopften Physiker Kumpels, der etwas von Abweichungen schwafelte aber mir nicht beantworten konnte, was die paar Millimeter für eine Rolle spielen würden.
Das ganze mit einer etwas dickeren Klebefolie beklebt, um sie abwischbar zu machen.
Das funktionierte auch ganz gut aber auch nur, weil meine damaligen Spieler kein Theater of Mind hatten, es war nicht viel mehr als "draufhauen, parieren, draufhauen, parieren" bis einer heult.
Ein weiterer Grund war, ein Spieler der es immer ganz genau wissen wollte und immer mit einem "JA? Wie jetzt? Das geht doch GAR NICHT!!!" ankam, gut die Battlemap auch nicht geholfen aber es besserte sich ein wenig.
In den letzten Jahren, wenn am Tisch so ein Ding ausgepackt wurde, bedeutet es für ich aber, daß es unerträglich langsam werden wird, das die Vorstellung sich auf das reduziert, was da drauf gemalt ist und das war es dann auch schon.
Kämpfe haben in meinen Runden sowieso eine eher untergeordnete Rolle und die Massen die sich gegenüber stehen sind auch überschaubar geworden. Da kann man getrost drauf verzichten und die Handlungen der Charaktere sind viel dynamischer und einfallsreicher geworden.