D&D ist ein gutes Rollenspiel für mich, vor allem in der 5. Generation. Ich mag einfache und leichte Regelwerke. Alles was nach Simulation riecht, ist oft sehr schlimm für mich. Regelwerke, die den Anspruch haben, mit vielen Fertigkeiten alles abzudecken und dann sind da noch Punkte offen und so weiter und dann kann ein Charakter dies und jener nicht sind für mich gängeln. Bei allen Streitpunkten kann man mit einfachen Würfelmechanismen aus, ohne das sich jemand übervorteilt fühlt und ansonsten kann jeder seine Rolle spielen und die SL der Welt Leben einhauchen.
Rollenspiel ist für mich Interaktion zwischen den Menschen am Spieltisch und der Darstellung eines Charakters. Es ist nicht Würfelorgien, um Dinge nachzustellen, die eigentlich mit guter Erzählung zu erreichen sind. Soziale Interaktionen lassen sich auch einfach damit ausspielen, wenn ein Würfelwurf erforderlich ist. Ich weiß, das liegt nicht jedem, aber ich habe gelernt, dass die meisten gelockt werden können und zu coolen Spiel motiviert. Das die Kämpfe auch heroische Fantasysuperhelden ausgerichtet ist, finde ich nicht schlimm, so lässt gut auch cineastisches Spiel verwirklichen.
Aktuell leite ich zwei Runden einmal D&D 5und einmal Tales from the Loop, beides mit Regelwerken, die auf so viel Simulation wie möglich verzichten.