Autor Thema: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?  (Gelesen 6260 mal)

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Supersöldner

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Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« am: 13.08.2017 | 18:26 »
welches lässt sich am leichtesten leiten ? ich hab die ,,Deutschen,, vier also Schattenjäger ,Freihändler, DW, und Schwarzer Kreuzung. Hab in einem andern Trend ja schon mal gefragt welches für Spieler die War.40k nicht kenne als einstige am beste geigten ist. (offenbar Freihändler ) Aber welches der Vier lässt sich am beste leichtesten leiten wen man zwar War40k kennt aber wenig bis keine SL Erfahrung hat ?

Offline Korig

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #1 am: 13.08.2017 | 18:30 »
Meiner Meinung nach Schattenjäger. Hat die geringste Komplexität und spielt gerade am Anfang noch in einem bodenständigeren Bereich.

Offline YY

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #2 am: 13.08.2017 | 18:38 »
Ja, ganz klar Schattenjäger - mMn das beste Einsteigerspiel auf beiden Seiten des SL-Schirms.
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
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Offline Odium

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #3 am: 13.08.2017 | 18:41 »
Würde ich auch sagen. Schattenjäger bietet eine recht klare Struktur und man kann die Spieler immer auf neue Missionen schicken, die problemlos völlig unabhängig voneinander sein können.
Die Gratis und Kaufabenteuer zu Schattenjäger sind auch nicht schlecht.

Freihändler ist dagegen deutlich komplizierter, sowohl für Spieler als auch für den SL, da die Motivation WAS und WIE etwas getan werden soll von den Spielern kommen muss und sie dabei quasi unendliche Möglichkeiten haben.

Die anderen zwei haben so ein stark spezialisiertes Setting, dass da schon alle Bock drauf haben müssen, das zu spielen, da man nicht so viel Freiraum hat...
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alexandro

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #4 am: 13.08.2017 | 20:41 »
Wrath & Glory (ja, es ist noch nicht erschienen - aber es kann nur besser sein, als der FFG-Schwampf, denn schlechter geht ja nicht).

Supersöldner

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #5 am: 13.08.2017 | 20:47 »
bis das auf deutsch kommt könnten Jahre vergehen.

Offline KhornedBeef

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #6 am: 13.08.2017 | 21:15 »
+1 für Schattenjäger, der Fokus ist am engsten. Die Charaktere haben wenig persönliche Macht und konkrete Aufträge. Bei den anderen (außer Only War) suchen sie sich potentiell mehr selbst aus, was Agenda ist (und das kann bei Freihändler heißen "Wir nehmen jetzt mal so einen Hinterwäldlerplaneten ein...SL, zieh bitte was aus dem Hut!"
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Offline Koronus

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #7 am: 4.12.2017 | 13:02 »
Only War da man dort am ehesten Dank Befehlskette Railroaden kann gefolgt von Schattenjäger da es wie schon bereits gesagt am bodenständigsten ist.
"Naja, ich halte eher alle FATE-Befürworter für verkappte Chemtrailer, die aufgrund der Kiesowschen Regierung in den 80er/90er Jahren eine Rollenspielverschwörung an allen Ecken wittern und deswegen versuchen, möglichst viele noch rechtzeitig auf den rechten Weg zu bringen."

Samael

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #8 am: 4.12.2017 | 22:18 »
Schattenjäger.

Only War mag auch gut gehen.

Alexandro, ich denke in diesem Board teilen nur wenige deine, dir selbstverständlich unbenommene, Einschätzung.
« Letzte Änderung: 4.12.2017 | 22:20 von Samael »

Offline K!aus

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #9 am: 4.12.2017 | 22:38 »
Also ich mochte Deathwatch am liebsten.

Da war auch immer relativ klar, warum die Charaktere zusammen rumlaufen, ähnlich zu Only War, nur dass man eben keine Nulpen spielt.

Bedingt durch die verschiedenen Chapter war genug Vielfalt geboten.

Darüber hinaus hatte ich immer den Eindruck, dass es stets ein Display of Power war und damit gefolgt von Kompromissen, da die Space Marines sich immer mit den verschiedenen anderen Institutionen des Imperiums herumschlagen mussten, die lokal i.d.R. Heimvorteil hatten.

Ich denke gerne daran zurück, wie darüber diskutiert wurde, ob jetzt wirklich ein ganzer Planet ausgelöscht werden soll, nur weil ein Eldar darauf gefunden wurde ... den anscheinend auch ein paar Chaos Marines haben wollen, die gerade im Orbit erscheinen ... wo die Tyraniden sich doch schon zuvor angekündigt hatten. Ganz großes Kino.  8)
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Offline KhornedBeef

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #10 am: 5.12.2017 | 00:41 »
Planeten killen, Tyraniden, Chaos Space Marines, vielleicht doch nichts für Einsteiger; )
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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #11 am: 5.12.2017 | 06:29 »
Also in meiner Vorstellung ist Dark Heresy als SL eher schwer zu leiten. Um eine spannende investigative Story zu leiten in einer korrupten Gesellschaft, muss ich mir um genau solch eine politische / wirtschaftliche (adlige?) Struktur Gedanken machen.

Und dann rennen die Akolythen auf Spurenssuche in den verschiedenen Ebenen dieser Gesellschaft rum? Da bist du doch massiv mit Mind Maps und improvisieren beschäftigt.

Da finde ich Deathwatch entspannter, weil durch das Power Level ein gewisser Bodensatz wegfällt und durch die Verantwortung der Charaktere interessante Rollenspielgelegenheiten entstehen können.

Gruß
  Klaus
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Offline KhornedBeef

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #12 am: 5.12.2017 | 08:31 »
Also in meiner Vorstellung ist Dark Heresy als SL eher schwer zu leiten. Um eine spannende investigative Story zu leiten in einer korrupten Gesellschaft, muss ich mir um genau solch eine politische / wirtschaftliche (adlige?) Struktur Gedanken machen.

Und dann rennen die Akolythen auf Spurenssuche in den verschiedenen Ebenen dieser Gesellschaft rum? Da bist du doch massiv mit Mind Maps und improvisieren beschäftigt.

Da finde ich Deathwatch entspannter, weil durch das Power Level ein gewisser Bodensatz wegfällt und durch die Verantwortung der Charaktere interessante Rollenspielgelegenheiten entstehen können.

Gruß
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Du hast vielleicht auch hohe Ansprüche an Investigation. Dark Heresy wird ja nicht umsonst nachgesagt, es sei "Cthulhu IN SPAAAAACE!". Bei einer normalen Runde würde ich also auch die Komplexität eines Cthulhu-Abenteuers erwarten. Klar, das Setting gibt, wenn man will, mehr her als die 1920er. Aber z.B. das Intro "Am Rande der Finsternis" ist ja ein Beispiel, in dem die Charaktere auf einen kleinen Bereich begrenzt sind, in dem es die SL eher leicht hat.
Und die politische Struktur und ähnliche Elemente kann man in W40k auch gut in Form überzeichneter Schlaglichter behandeln, wie sie die Regelbücher reichlich bieten. Das ist nicht Aventurien, das ist PRol IX, wo die halbblinden und tauben Schriftjünger stündlich mehr Schriftsätze transskribieren und wieder verwerfen als ein Akolyth in seinem Leben sieht. Wer über die Struktur dieser Dinge ernsthaft nachdenkt, kann gleich ungeschützt in den Warp blicken ;)
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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #13 am: 5.12.2017 | 08:53 »
Du hast vielleicht auch hohe Ansprüche an Investigation.
Das ist genau mein Punkt.
Auch bei Deathwatch kann ich Szenarien haben, in denen z.B. die Alpha Legion ein Chapter unterwandert oder ein Magos grenzwertige Experimente durchführt, d.h. es kann schnell investigativ und konspirativ werden.

Nur im Gegensatz zu Dark Heresy können sich die Charaktere bei Deathwatch selbst drum kümmern und werden nicht zu Zuschauern der Großen Jungs, wenn die Situation eskaliert.
Das Ausmaß der Bedrohung lässt sich viel einfacher nach oben skalieren, ohne dass die Spieler auf die Ersatzbank müssen.

Ich habe nie verstanden wozu ich Dark Heresy brauche, was ich nicht auch mit Deathwatch spielen kann... nur eben in cool.

Wenn du jetzt allerdings Cthulhu ansprichst, dann ist anscheinend explizit gewünscht, dass die Charaktere dem Wahnsinn um sie herum anheim fallen können, klar.
Aber das hat ja nichts mit der Komplexität der Session zu tun, die der GM überblicken muss. Auch die Einstiegabenteuer für Deathwatch sind lokal stark begrenzt.   ;)

Gruß
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Offline KhornedBeef

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #14 am: 5.12.2017 | 09:09 »
Das ist genau mein Punkt.
Auch bei Deathwatch kann ich Szenarien haben, in denen z.B. die Alpha Legion ein Chapter unterwandert oder ein Magos grenzwertige Experimente durchführt, d.h. es kann schnell investigativ und konspirativ werden.

Nur im Gegensatz zu Dark Heresy können sich die Charaktere bei Deathwatch selbst drum kümmern und werden nicht zu Zuschauern der Großen Jungs, wenn die Situation eskaliert.
Das Ausmaß der Bedrohung lässt sich viel einfacher nach oben skalieren, ohne dass die Spieler auf die Ersatzbank müssen.

Ich habe nie verstanden wozu ich Dark Heresy brauche, was ich nicht auch mit Deathwatch spielen kann... nur eben in cool.

Wenn du jetzt allerdings Cthulhu ansprichst, dann ist anscheinend explizit gewünscht, dass die Charaktere dem Wahnsinn um sie herum anheim fallen können, klar.
Aber das hat ja nichts mit der Komplexität der Session zu tun, die der GM überblicken muss. Auch die Einstiegabenteuer für Deathwatch sind lokal stark begrenzt.   ;)

Gruß
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Ich meinte ja nur dass Dark Heresy nicht komplexer als CoC werden muss. Oder vielleicht meinte ich auch, dass bei dir auch jedes Spiel komplex wird ;)
Und ja, der Punkt ist natürlich das DH ein anderes Spiel ist. Du kannst nicht mit Space Marines einfach das gleiche spielen, weil sie eben keine Menschen sind. Du kannst ähnliche, bloß eskalierte Probleme angehen, klar. "Zuschauer werden" ist übrigens nicht der Standardspielmodus für DH, weil es eben ein anderes Spiel ist bei dem Missionen das nicht als Standard vorsehen sollen (DH sieht das mit Reinforcements tatsächlich vor. Der Unterschied ist aber auf der Ebene des Abenteuerdesigns, dass du trotzdem die SCs nicht aufs Abstellgleis stellst).
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Offline Koronus

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #15 am: 5.12.2017 | 15:39 »
Das ist genau mein Punkt.
Auch bei Deathwatch kann ich Szenarien haben, in denen z.B. die Alpha Legion ein Chapter unterwandert oder ein Magos grenzwertige Experimente durchführt, d.h. es kann schnell investigativ und konspirativ werden.

Nur im Gegensatz zu Dark Heresy können sich die Charaktere bei Deathwatch selbst drum kümmern und werden nicht zu Zuschauern der Großen Jungs, wenn die Situation eskaliert.
Das Ausmaß der Bedrohung lässt sich viel einfacher nach oben skalieren, ohne dass die Spieler auf die Ersatzbank müssen.

Ich habe nie verstanden wozu ich Dark Heresy brauche, was ich nicht auch mit Deathwatch spielen kann... nur eben in cool.

Wenn du jetzt allerdings Cthulhu ansprichst, dann ist anscheinend explizit gewünscht, dass die Charaktere dem Wahnsinn um sie herum anheim fallen können, klar.
Aber das hat ja nichts mit der Komplexität der Session zu tun, die der GM überblicken muss. Auch die Einstiegabenteuer für Deathwatch sind lokal stark begrenzt.   ;)

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Für das schwere Jungs selbst vermöbeln gibt es ja den Zusatz Agenten des Throns. Ansonsten hat Schattenjäger den Vorteil für neue SLs wegen Niveau, das sie haufenweise Abenteuer haben die einen den Einstieg erleichtern und es in Das Buch des Richters sogar einen eigenen Guide gibt wie man seine eigenen Abenteuer bauen kann. Bei Deathwatch scheinen die Abenteuer mehr freier ohne wirkliche Leitfäden zu sein und das man als Astartes schlecht sich irgendwo infiltrieren kann.
"Naja, ich halte eher alle FATE-Befürworter für verkappte Chemtrailer, die aufgrund der Kiesowschen Regierung in den 80er/90er Jahren eine Rollenspielverschwörung an allen Ecken wittern und deswegen versuchen, möglichst viele noch rechtzeitig auf den rechten Weg zu bringen."

Offline Prisma

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #16 am: 5.12.2017 | 22:07 »
Von der Sprache abgesehen, welches Dark Heresy ist leichter oder empfindet ihr als leichter? Die erste oder die zweite Edition?
Mit einem 7er-Set, stehen ganze Universen offen.

Offline KhornedBeef

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #17 am: 5.12.2017 | 22:13 »
Von der Sprache abgesehen, welches Dark Heresy ist leichter oder empfindet ihr als leichter? Die erste oder die zweite Edition?
Hm. Das Regelsystem tut sich nicht sehr viel in der Hinsicht, aber: Abenteuerdesign ist im Grundregelwerk der zweiten Edition besser erklärt. Um genau zu sein hatte die erste kaum Material zu Ermittlungsabenteuern (immerhin ein Hauptaspekt), und davon das meiste in einem Ergänzungsband (Book of Judgement).
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Samael

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #18 am: 5.12.2017 | 22:19 »
Beide Editionen sind sprachlich verschwurbelt und 40k-typisch voller pseudo-lateinischer pseudo-mittelalterlicher pseudo-technischer Neologismen. Eher anspruchsvoll.

Offline YY

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #19 am: 5.12.2017 | 22:20 »
Wenn man sich frei entscheiden kann, wüsste ich generell keinen Grund für die erste Edition.
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Samael

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #20 am: 6.12.2017 | 05:59 »
Calixis gefällt mir besser als Askellon. Allgemein stehen die Flufftexte der 2nd im Vergleich etwas zurück.

Offline KhornedBeef

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #21 am: 6.12.2017 | 11:19 »
Der wichtigste Grund für die erste Edition ist die Anzahl der Veröffentlichungen, es ist schlicht mehr abgedeckt. Natürlich kann man einiges für die zweite adaptieren, aber Backgrounds und so muss man schon umschreiben.
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Offline Koronus

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #22 am: 6.12.2017 | 11:41 »
Außerdem starten bei 1  die Charaktere viel niedriger weshalb weniger Optionen sind die man anfangs beachten muss.
"Naja, ich halte eher alle FATE-Befürworter für verkappte Chemtrailer, die aufgrund der Kiesowschen Regierung in den 80er/90er Jahren eine Rollenspielverschwörung an allen Ecken wittern und deswegen versuchen, möglichst viele noch rechtzeitig auf den rechten Weg zu bringen."

Offline Prisma

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #23 am: 6.12.2017 | 20:57 »
Ich hatte den Eindruck gewonnen, dass DH2 "sperriger" als DH1 ist . Ich kann mich da aber auch irren. Dazu hat DH2 Gimmicks wie die Sanktionierung der Psyker (Tabelle) nicht mehr. Okay, die kann man übernehmen, aber dennoch schade. Ebenfalls schade finde ich, dass es übehaupt keine mehr Preise gibt, sondern nur noch ein Verfügbarkeitssystem, dass man sogar etwas hausregeln muss, sonst können Merkwürdigkeiten entstehen.
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Offline YY

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #24 am: 6.12.2017 | 21:03 »
Calixis gefällt mir besser als Askellon. Allgemein stehen die Flufftexte der 2nd im Vergleich etwas zurück.

Ok, das hat mich nie großartig interessiert, deswegen hatte ich das nicht auf dem Schirm.
Und auch die ganzen Erweiterungen empfinde ich großteils als Ballast und Regelwust.

Aber ja, das kann natürlich ein Faktor sein.

Ebenfalls schade finde ich, dass es übehaupt keine mehr Preise gibt, sondern nur noch ein Verfügbarkeitssystem, dass man sogar etwas hausregeln muss, sonst können Merkwürdigkeiten entstehen.

Auch nicht merkwürdiger als die konkreten Preisangaben, die sich ansonsten völlig im luftleeren Raum bewegen.
Damit konnte man auch nichts anfangen.
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Offline Koronus

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #25 am: 6.12.2017 | 21:30 »
Inwiefern Luftleeren Raum? Es gibt eine eigene Gehaltstabelle wer was bekommt und nur der (SC) Abschaum schwammig gehalten wird von Einnahmen.
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Offline KhornedBeef

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #26 am: 6.12.2017 | 23:19 »
Die Einkommen und Preise waren vielleicht auch so ein bisschen ein Relikt der rübenkauenden Warhammer-Fantasy-Welt. Ich verstehe schon, dass die Agenten zu Beginn nicht einfach alles requirieren können sollten, aber das System aus DH2 fand ich trotzdem ok. Und man muss nicht dauern Erbsen zählen.
 Man kann das aber auch alles rauswerfen und sagen "Ihr bekommt Standardgear und müsst für alles andere Deals machen".
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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #27 am: 7.12.2017 | 06:39 »
Inwiefern Luftleeren Raum? Es gibt eine eigene Gehaltstabelle wer was bekommt und nur der (SC) Abschaum schwammig gehalten wird von Einnahmen.

Anhand der Gehaltstabelle gibts halt nur Klicker und Knöppe.
Die kann man mMn für die Spielpraxis komplett vergessen, weil man sich damit vieles ungefähr niemals leisten kann und andere Einnahmequellen und sonstige Bezugsvarianten von Ausrüstung u.Ä. so viel relevanter sind.


Im Endeffekt habe ich das damals alles ignoriert und nur danach bewertet, was a) zur Legende passte, wenn man inkognito unterwegs war und b) was faktisch überhaupt verfügbar war, egal ob man das jetzt auf normalem Wege kaufen wollte oder mit dem Imperialen Dürf-Schein gewedelt hat.

Wie meistens hätte ich da gerne noch ein bisschen mehr easy come, easy go gehabt, allerdings hängen Spieler ja bekanntlich an ihrem Kram...aber es war schon ziemlich oft so, dass man das dicke Zeug irgendwo zwischengelagert und nur ausgepackt hat, wenn die grobe Kelle angesagt war.

Grad bei Dark Heresy war es für mich immer sehr gut nachvollziehbar, dass man je nach Situation mit enorm unterschiedlicher Ausrüstung unterwegs war.
Aber da waren dann eben ganz andere Überlegungen wichtig als wer grad welche völlig lächerlichen Beträge auf dem Gehaltszettel stehen hat.
« Letzte Änderung: 7.12.2017 | 06:41 von YY »
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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #28 am: 7.12.2017 | 07:29 »
Haben wir ähnlich gemacht. Das Gehaltssystem in DH1 ist ein totaler Schuss in den Ofen.

Offline K!aus

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #29 am: 7.12.2017 | 07:39 »
Wieder ein Punkt, der für Deathwatch spricht.  ~;D
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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #30 am: 7.12.2017 | 08:08 »
Im Grunde ist es doch für alle gleich:
Der Imperator gibts und der Imperator nimmts  ~;D
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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #31 am: 7.12.2017 | 08:46 »
Wieder ein Punkt, der für Deathwatch spricht.  ~;D

Nicht wirklich, in DH2 ist es ja repariert.

Offline Lichtschwerttänzer

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #32 am: 7.12.2017 | 14:45 »
Halte ich mich an die Vorlagen, gibt es sowas als Geschenk, Gabe etc. weil benötigt, Dank, Auszeichnung  etc. diese Erbsenzählerei ob der  die Inquisition ihren Agenten kein "angemessenes und ausreichendes" Spesenkonto und Ausrüstung stellt, ja sehr glaubhaft.

Das geht dann  so entweder
Das Ding ist alt, gut und wurde schon von so manchem mit Namen geführt und an einen würdigen neuen Träger weitergegeben.
oder neu und an den Träger angepasst.

die andere Version ist, neue Agenten können sich in angemessenem Rahmen ausrüsten(werden ausgerüstet), das ist dann gutes Standardzeug oder je nach Mission eben nicht

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“Uh, hey Bob?”
“What Steve?”
“Do you feel like we’ve forgotten anything?”
Sigh. “No Steve. I have my sword and my bow, and my arrows and my cloak and this hobbit here. What could I have forgotten?”
“I don’t know, like, all of our stuff? Like the tent, the bedroll, my shovel, your pot, our cups, the food, our water, your dice, my basket, that net, our spare nails and arrowheads, Jim’s pick, my shovel, the tent-pegs…”
“Crap.”

Offline Koronus

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #33 am: 7.12.2017 | 18:44 »
Diese Erbsenzählerei kommt daher, weil die Akolythen nur dauerhaft ihrer Organisation entliehen wurden und die sie weiterhin bezahlt. Das was die Inquisition denen gibt wäre Spesenkonto, Stipendium etc dafür, dass sie irgendetwas machen, was dem Inquisitor auffällt und er deshalb der Meinung ist, sie haben es nun verdient auf den Reichtum der IQ zurückzugreifen. Ihr vergesst dabei, dass dies Akolythen sind, quasi Kanonenfutter welches den Feind erstmal aufspüren muss. Als Thronagent bekommt man wenn man weiter bares möchte mindestens 9000 Throne pro Monat.
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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #34 am: 7.12.2017 | 18:55 »
Ihr vergesst dabei, dass dies Akolythen sind, quasi Kanonenfutter welches den Feind erstmal aufspüren muss.

Das hat für mich nie zusammengepasst.

Wenn sich die Inquisition schon den Aufwand macht, Leute zu rekrutieren und irgendwo hin zu schicken, dann soll das auch klappen und die Ausrüstung bis deutlich ins Mittelfeld hinein bezahlt man dann aus der Portokasse.

Auf dieses unterschwellige "Ihr arbeitet zwar für die Inquisition, aber ihr könnt euch weder ernsthaft ausweisen noch bekommt ihr sonst irgendeine Form von Unterstützung, viel Spaß beim Verrecken", was im DH-Grundregelwerk mitschwingt, hatte ich von Anfang an ganz entschieden keine Lust.
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Offline Lichtschwerttänzer

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #35 am: 8.12.2017 | 17:00 »
Diese Erbsenzählerei kommt daher, weil die Akolythen nur dauerhaft ihrer Organisation entliehen wurden und die sie weiterhin bezahlt.
ROTFLOL

Zitat
Ihr vergesst dabei, dass dies Akolythen sind, quasi Kanonenfutter welches den Feind erstmal aufspüren muss.
Erzähl das mal Eisenhorn, Ravenor  oder Draco oder besser noch ermorde mal Akoluthen von ihnen
“Uh, hey Bob?”
“What Steve?”
“Do you feel like we’ve forgotten anything?”
Sigh. “No Steve. I have my sword and my bow, and my arrows and my cloak and this hobbit here. What could I have forgotten?”
“I don’t know, like, all of our stuff? Like the tent, the bedroll, my shovel, your pot, our cups, the food, our water, your dice, my basket, that net, our spare nails and arrowheads, Jim’s pick, my shovel, the tent-pegs…”
“Crap.”

Supersöldner

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Re: Welches lässt sich am Leichtesten Leiten ?
« Antwort #36 am: 8.12.2017 | 17:16 »
neue sind Kanone Futter.   ab stufe 4 sind sie interessant ab 7 Material für die mögliche Beförderung zum Thron Agenten .