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[Beyond the Wall] Das Tanleorn Weihnachtsabenteuer 2017

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Flocomotion:
D1
An diesem äußerst trostlosen Fleckchen, erstrecken sich tiefe Risse in dem trockenen Boden. Hier und da liegen Skelette von jämmerlich verreckten Bestien. Die fast schon lächerlich erscheinenden verdorrten Bäume haben sich im Laufe der Zeit durch raue Witterung und starke Winde verdreht und gebogen. Man könnte fast meinen sie wollten der Region entfliehen.
Am Rande eines vertrockneten Teiches sieht man große Kratzspuren, tief eingeschnitten und voller Verzweiflung. Irgendetwas scheint in dem zerfurchten, tief nach unten abfallenden Grund der ehemaligen Oase zu hausen. Etwas, was seiner gesamten Umgebung das Leben entzieht.

Hellstorm:
G-7

"Gesichter in den Bäumen"

Die Bäume sind gesund doch etwas hat sich in ihre Rinde gebrannt. Fast jeder Baum an diesem Ort zeigt ein schrecken verzerrtes Gesicht. Einige scheinen auch Schmerzen zu haben. Alle Gesichter sind ausgerichtet auf einen Punkt. Dabei handelt es sich um einen hüfthohen Monlithen, in mitten des Waldstückes. Auf dem Monolithen liegt eine schwarze, glattgeschliefene Kugel aus unbekannten Gestein.

Was könnte geschehen sein?

1. Eine misslungene Beschwörung eines Dämonenkultes. Ein Dämon hat zur Strafe die Kultistenseelen in die Bäume verbannt.
2. Eine Armee des Guten vernichteten an diesem Ort ein altes Übel. Die welche bei dem Kampf starben, wachen nun über diesen Ort und schauen durch die Augen der Gesichter.
3. Ein wahnsinniger Einsiedler brennt diese Gesichert in die Bäume um seine "Dämonen" loszuwerden.
4. Dieser Teil des Waldes ist verflucht. Wer auch immer in diesem Waldabschnitt stirbt, hinterlässt ein Gesicht in den Bäumen.

Dr. Clownerie:
Gutes Zeug hier :)

Strand:
C-4
Dicht stehende Fichten bilden schmale Schneisen, die den Wald wie ein Labyrinth durchziehen. Der Frost überzieht alles mit weißglitzernder Schönheit, die trotzdem abweisend wirkt. Jede Gabelung gleicht der vorangegangenen, und auch der graue Himmel ist keine Hilfe. Die Dunkelheit zwischen den alten Bäumen erscheint wie eine Wand und macht ein Vorankommen abseits der Pfade fast unmöglich.

(Immer wenn die Charaktere das Hex verlassen wollen, ohne aktiv einen korrekten Weg zu suchen, Maßnahmen gegen Verirren ergreifen oder evtl. gejagt werden, kommen sie an einer zufällig ermittelten Hexfeldkante heraus:  1W6 -> 1: C3, 2: D3, 3: D4, 4: C5, 5: B4, 6: B3)   

Issi:
E1
Auf diesem Feld liegt die Ruine einer alten
Burg.

Gerüchte: Es heißt, der Graf, der dort vor vielen Jahrhunderten lebte, wäre sehr reich gewesen und hätte sieben Frauen geheiratet.
Aber keine seiner Ehefrauen, hatte man nach der Brautnacht je wieder gesehen. Sie waren allesamt nach der Hochzeit verschwunden und tauchten auch nie wieder auf.
Eine Tatsache, die seine Untertanen misstrauisch machte und gegen ihn aufbrachte.
Man erzählt sich, die Familien der verschwundenen Frauen, hätten ihn schließlich aus Rache getötet und dann verbrannt..
Alles Tafelsilber, alles von Wert, sollen sie aus der Burg geschleppt haben. Nur seinen geheimnisvollen Schatz nicht, der ihren Augen verborgen blieb.
Da der Graf keine Nachkommen und Erben hatte, blieb das Gemäuer lange Zeit unbewohnt, und begann zu verfallen.
Viele hatten später versucht dort sesshaft zu werden, und den kostbaren Besitz ansich zu reißen.
Doch niemand der dort eine Nacht verbracht hatte, war je wieder gesehen worden.
Manchmal, wenn der Wind die alten Mauern umweht, kann man leise Stimmen darin hören, wie ein lieblicher Gesang.
Ruft da jemand?

Was kann dort geschehen?
1. In der Nähe der Burg hört man bei Beginn der Dämmerung wunderschönen Gesang, der den Besucher näher lockt.  Die Burg hat noch einen funktionierenden Kamin, und einige wenige, erhaltene Zimmer mit sehr altem, teils modrigen Mobilar. Tagsüber hört man in der Nähe der Burg kaum etwas. Nicht mal Vögel, es ist totenstill.
2. Die Burg hat ein riesiges altes  Kellergewölbe.
Mit Fledermäusen und Ratten. Dazu einen Geheimgang der zum Familiengrab führt.
In der Gruft der Burg wartet ein großer Schatz. Mit ihm begraben sind auch alle ehemaligen Frauen, des Grafen. Sie sind Vampirinnen und beschützen das Grab vor Eindringlingen und Räubern. Nachts erwachen sie und kommen nach oben um die Gäste zunächst freundlich willkommen zu heißen. Sie alle tragen immer noch ihr Brautkleid.- Und vermissen schmerzlich ihren Gemahl. (Potentielle Heiratskandidaten könnten erst umgarnt und später verspeist werden)
Tagsüber hält sie jedoch das Sonnenlicht fern. Doch in der Gruft und im Kellergewölbe ist es auch tagsüber dunkel genug, um sie zu gefährlichen Gegnern zu machen.

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