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Was ist der D&D-spezifische Reiz an Dungeons?

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Crimson King:
Ich würde ja sagen, dass der Dungeon was von Closed Room Szenario hat und eigentlich nicht so sehr in Einzelbegegnungen zerfällt, weil die Dinge zu nah beieinander liegen, macht auch einen Teil des Reizes aus.

nobody@home:

--- Zitat von: Ainor am 13.06.2021 | 09:07 ---Das ist Teil der Firewall. Was in Raum 14 passiert, bleibt in Raum 14. natürlich könnte man auch längere Gänge zwischen den Räumen haben, aber das wäre unpraktisch für das "Spielbrett".
--- Ende Zitat ---

Oder man könnte ein Dungeon haben, das insgesamt auf Alarmbereitschaft schaltet, sobald sich die Eindringlinge (beispielsweise durch ihren ersten lauten Kampf mit offen hinterlassenen Leichen) mal zu sehr bemerkbar gemacht haben. Natürlich wäre das dann wohl weniger ein klassisches "Dungeon" als schlicht eine funktionierende "Festung", und auch mit der Einfachheit wäre es zu einem guten Teil Essig, sobald sich die Monster und sonstigen NSC von ihren anfangs festgelegten Positionen einfach so weg bewegen dürften...

Letztendlich verläßt sich die Idee vom "klassischen Dungeon" halt einfach zu einem guten Teil auf den passenden freiwilligen Tunnelblick aller Beteiligten. Daran ist auch nichts Schlimmes, nur allzu penibel auf "Realismus" abklopfen wollen sollte man solche Entwürfe dann nicht gleichzeitig auch noch. :)

Rorschachhamster:
Ich glaube, hier gibt es die irrige Konzeption, das klassiche Dungeons einen Raum mit Monstern neben den andren haben - wenn es intelligente Gegner gibt, sind gerade in den Klassikern interaktionen zwischen intelligenten Gegnern und Reaktionen auf Ereignisse dabei beschrieben - und normalerweise liegen halt die unterschiedlichen Monster nicht direkt nebeneinander, sondern da sind zumindest nicht mit Monstern bestückte Räume und auch "leere" Räume dazwischen. Außerdem Zufallbegegnungen bei Lärm.  :think:

Caves of Chaos aus B2 Keep on the Borderlands, gutes Beispiel: Bree-Yark!  ;D

ghoul:

--- Zitat von: nobody@home am 13.06.2021 | 09:26 ---Oder man könnte ein Dungeon haben, das insgesamt auf Alarmbereitschaft schaltet, sobald sich die Eindringlinge (beispielsweise durch ihren ersten lauten Kampf mit offen hinterlassenen Leichen) mal zu sehr bemerkbar gemacht haben. Natürlich wäre das dann wohl weniger ein klassisches "Dungeon" als schlicht eine funktionierende "Festung", und auch mit der Einfachheit wäre es zu einem guten Teil Essig, sobald sich die Monster und sonstigen NSC von ihren anfangs festgelegten Positionen einfach so weg bewegen dürften...

Letztendlich verläßt sich die Idee vom "klassischen Dungeon" halt einfach zu einem guten Teil auf den passenden freiwilligen Tunnelblick aller Beteiligten. Daran ist auch nichts Schlimmes, nur allzu penibel auf "Realismus" abklopfen wollen sollte man solche Entwürfe dann nicht gleichzeitig auch noch. :)

--- Ende Zitat ---

Mein Herz bekommt jedes Mal einen Knacks, wenn ich so etwas lese.  :'(
Was du beschreibst ist kein klassischer Dungeon, sondern, und das meine ich nicht wertend, eine Schwundform.

Rorschachhamster:

--- Zitat von: ghoul am 13.06.2021 | 09:45 ---Mein Herz bekommt jedes Mal einen Knacks, wenn ich so etwas lese.  :'(
Was du beschreibst ist kein klassischer Dungeon, sondern, und das meine ich nicht wertend, eine Schwundform.

--- Ende Zitat ---
Naja, ich finde man kann das schon werten: Ist ja wie Banana-Split ohne Banane...  >;D

Nee, aber im Ernst, Talisman etc. ist ja völlig ok, aber das kommt doch nicht ran an die volle D&D-Experience, oder?  :)

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