Pen & Paper - Spielsysteme > D&D - Dungeons & Dragons
Was ist der D&D-spezifische Reiz an Dungeons?
YY:
--- Zitat von: Isegrim am 13.06.2021 | 13:37 ---Gygax & Co als Erfinder des Ganzen kamen doch vom Wargaming, soweit ich weiß. Da dürften Dungeons doch eher die Ausnahme sein. Wieso der starke Fokus darauf bei den ersten RPG?
--- Ende Zitat ---
Du liegst richtig:
Der Dungeon-Fokus kam in der Vorfeld- und Entwicklungsphase gar nicht so sehr auf; da sah das tatsächlich eher so aus, wie man es vom Wargaming (und Diplomacy) erwarten würde.
Und selbst danach hatte man bei vielen frühen D&D-Ausgaben i.d.R. im Hinterkopf (und im Regelwerk), dass die Dungeon-Phase im Charakterleben irgendwann vorbei ist und man a) genug mit eigenen Ländereien, Gefolgsleuten und großer Politik zu tun hat sowie b) so mächtig und gut ausgerüstet ist, dass man im Dungeon nichts mehr verloren hat.
Primär konzentrierten sich die Spieler außerhalb der Wargaming-Szene auf die Dungeons; das geschah also so richtig ausgeprägt erst, als D&D in der Breite bekannt wurde und Spieler erreichte, welche die Spielanteile jenseits der Dungeoncrawlerei nicht sowieso schon aus dem Wargaming kannten und damit auch nicht ganz so viel anfangen konnten.
Und - Zeitsprung ;) - in einem weiteren Schritt hat D&D 3 seinerzeit den Fokus auf Abenteurerkram und "Dungeoneering" erneuert, nachdem unmittelbare Vorgängereditionen ein ziemlich breites (aus Sicht der D&D 3-Macher: (zu) zerfasertes) Spielangebot gemacht hatten.
Dieser Beitrag von D&D 3 ist aus meiner Perspektive sogar der wirkmächtigere Anteil an der Wahrnehmung, dass D&D vor allem oder nahezu ausschließlich aus Kerkerkrabbeln besteht - so war das über weite Strecken von D&D 3 und 3.5 nämlich auch gedacht.
Zed:
hassran, das müsste sich ja leicht klären lassen:
@ghoul, wenn Du den Begriff Schwundform benutzt, beziehst Du Dich dann nur auf Brettspiel(isierung) oder auch auf Spiele, die mit DnD 3-5 oder anderen D20-Systemen gespielt werden?
Rorschachhamster:
--- Zitat von: YY am 13.06.2021 | 14:19 ---Du liegst richtig:
Der Dungeon-Fokus kam in der Vorfeld- und Entwicklungsphase gar nicht so sehr auf; da sah das tatsächlich eher so aus, wie man es vom Wargaming (und Diplomacy) erwarten würde.
Und selbst danach hatte man bei vielen frühen D&D-Ausgaben i.d.R. im Hinterkopf (und im Regelwerk), dass die Dungeon-Phase im Charakterleben irgendwann vorbei ist und man a) genug mit eigenen Ländereien, Gefolgsleuten und großer Politik zu tun hat sowie b) so mächtig und gut ausgerüstet ist, dass man im Dungeon nichts mehr verloren hat.
Primär konzentrierten sich die Spieler außerhalb der Wargaming-Szene auf die Dungeons; das geschah also so richtig ausgeprägt erst, als D&D in der Breite bekannt wurde und Spieler erreichte, welche die Spielanteile jenseits der Dungeoncrawlerei nicht sowieso schon aus dem Wargaming kannten und damit auch nicht ganz so viel anfangen konnten.
Und - Zeitsprung ;) - in einem weiteren Schritt hat D&D 3 seinerzeit den Fokus auf Abenteurerkram und "Dungeoneering" erneuert, nachdem unmittelbare Vorgängereditionen ein ziemlich breites (aus Sicht der D&D 3-Macher: (zu) zerfasertes) Spielangebot gemacht hatten.
Dieser Beitrag von D&D 3 ist aus meiner Perspektive sogar der wirkmächtigere Anteil an der Wahrnehmung, dass D&D vor allem oder nahezu ausschließlich aus Kerkerkrabbeln besteht - so war das über weite Strecken von D&D 3 und 3.5 nämlich auch gedacht.
--- Ende Zitat ---
Naja, stimmt zwar irgendwo schon, aber trotzdem fing es von Anfang an (eigentlich vor Anfang an ;)) mit Dungeons an. Dave Arneson mit Castle Blackmoore, Gary dann mit Castle Greyhawk. Und auch wenn das Außendrum immer schon Rolle gespielt hat, heißt das Spiel ja nicht ohne Grund "!.. und Dungeons"
Aber warum ist ja die eigentliche Frage? :think:
nobody@home:
--- Zitat von: Rorschachhamster am 13.06.2021 | 16:44 --- Naja, stimmt zwar irgendwo schon, aber trotzdem fing es von Anfang an (eigentlich vor Anfang an ;)) mit Dungeons an. Dave Arneson mit Castle Blackmoore, Gary dann mit Castle Greyhawk. Und auch wenn das Außendrum immer schon Rolle gespielt hat, heißt das Spiel ja nicht ohne Grund "!.. und Dungeons"
Aber warum ist ja die eigentliche Frage? :think:
--- Ende Zitat ---
Ich meine mich dunkel-anekdotisch zu erinnern, daß die Sache mal mit einem Wargaming-Szenario ihren Ausgang genommen haben soll, in dem es darum ging, buchstäblich durch die unterirdischen Verliese (="dungeon(s)") in eine darüberliegende Burg einzudringen...frag' mich jetzt aber nicht nach einer verläßlichen Quelle.
ghoul:
'' Ungültiger Würfelbefehl
--- Zitat von: Zed am 13.06.2021 | 14:48 ---hassran, das müsste sich ja leicht klären lassen:
@ghoul, wenn Du den Begriff Schwundform benutzt, beziehst Du Dich dann nur auf Brettspiel(isierung) oder auch auf Spiele, die mit DnD 3-5 oder anderen D20-Systemen gespielt werden?
--- Ende Zitat ---
3.0 ist schon Schwundform, ja! (Sorry für den Begriff, aber ich würde explizit gefragt).
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