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"Anybody home?" - von entvölkerten Fantasywelten

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Streunendes Monster:
Idee, um mal diese ausufernde und erkennstnislose Magiediskussion abzuschließen:

Wenn die Prämisse eine stark entvölkerte Welt ist und man sich darauf verständigt, dass die wilde Natur auch entsprechend gefährlich für die Durchschnittbürger ist, dann wären doch wenige, aber dafür größere Communities sehr plausibel.
Man lässt sich an neuralgischen Punkten mit einer diversen, teils aus hochspezialisierten Profis bestehenden Community nieder und gründet große Dörfer. Diese wären von der wo-/manpower stark genug, sich gegen die Widrigkeiten "da draußen" zu verteidigen. Auch ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich seltenere Spezialisten unter den Bürgern finden (Zauberer, Kleriker, Waldläufer, etc). Eine solche Community wäre wehrhaft und überlebensstark.

Das könnte erklären, warum nur alle zwei, drei oder vier Tagesreisen klassische Fantasy-Siedlungen existieren.
Kleine Dörfer, Weiler oder Gehöfte wiederum hätten Seltenheitswert.

..und Bauer wäre eine veritable Charakterklasse  ~;D

Feuersänger:
Jap, ungefähr so dürfte oder müsste das aussehen, wenn es glaubhaft sein soll. Diese müssten vor allem an gut zu verteidigenden Lagen eingerichtet sein. Zum Beispiel Höhensiedlungen, um eine gute Übersicht nach allen Seiten und eine klare Befestigungslinie zu haben. Oder umgekehrt in irgendwelchen tiefen Talkesseln, Klammen oder wie auch immer, dass man weiß es gibt nur genau einen Zugang und den können wir (hoffentlich) dicht halten. Und maximal noch Stadtstaaten mit befestigten Städten.

Umgekehrt dürfte man in so einem Setting eher keine größeren zusammenhängenden politischen Strukturen ("Staaten", man verzeihe mir den Begriff) haben. Und genau das ist ja das Problem mit den von mir kritisierten offiziellen Settings, dass es da trotz post-pest-zombie-atomkrieg-apokalyptischer Bevölkerungsdichte haufenweise Flächen-Königreiche gibt, die idealerweise noch miteinander im Clinch liegen und sich um ihre Grenzen streiten, obwohl sie nichtmal ihr Kernland besiedelt bekommen. Und auch sonst eben in ihrer ganzen Gesellschaftsstruktur sich verhalten, als hätten sie 5-10x so viel Bevölkerung.
(Ich weiss, hab ich in diesem Thread alles schon mehrmals gesagt.)

Aedin Madasohn:
an gut zu verteidigenden Lagen eingerichtet sein

in einer solchen Lage (auf festem Boden/Steppe waren die Daeodons fürchterliche Raubtiere) hatte ich einmal die klassischen Pfahldörfer an einem See gesetzt.
einfach designt, das die Daeodons in diese sumpfige Wasserzone nicht wollen (zu großer Bodendruck, drohende Huffäule) und das man dann dort sicher Rast machen konnte, bevor die nächste Etappe kam

also nichts mit Präriemaisfeldern und endlosen Schafherden, dafür aber Fischerei und dementsprechend nur am See ein paar Menschen als Siedler

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