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Wie lawful stupid werden Paladine von euch ausgelegt?

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nobody@home:

--- Zitat von: Belan am 20.03.2025 | 20:19 ---Andererseits, was unterscheidet denn den Paladin vom z.B. Krieger (vom Skillset mal abgesehen), wenn beide nur dann das Böse bekämpfen (müssen/sollen/wollen???), wenn sie auch eine gute Aussicht auf den Sieg haben?
--- Ende Zitat ---

Was unterscheidet überhaupt eine D&D-Klasse von der nächsten, wenn nicht das Skillset? Ist das nicht gerade ein ziemlich zentraler Teil der Definition eines Klassensystems? :think:

Und tatsächlich kann man das, denke ich, bei Bedarf auch ein Stück weit direkt an dem schlichten Unterschied in der Ausbildung  festmachen. Der Paladin ist besser für den Kampf gegen das "Böse" aufgestellt als der Standard-08/15-Kämpfer? Gut, dann kann man von ihm natürlich auch allein schon deshalb erwarten, daß er entsprechenden Herausforderungen mutiger entgegentritt -- er ist ja schließlich der Spezialist dafür!

Don-Lope:
Ich habe immer gerne Paladine gespielt.
Ich kann auch (für mich) wenig mit nicht guten Paladinen anfangen, aber es gibt da natürlich viele Spielarten.

Ein Paladin den ich gespielt habe war ein richtiger Herrführer, der gegen das Böse ins Feld gezogen ist.

Ein anderer eher ein bewaffneter Mönsch, der als reisender Gelehrte und Kämpfer fürs Gute durchs Land gezogen ist.

Wie schon mehrmals gesagt würde ich mich dem anschließen, das der Paladin ersteinmal seine moralischen Ansprüche an sich selbst stellt und keine Gruppenpolizei ist.

Aber es gibt schon ein paar Linien die so ein Paladin nicht mitmachen oder hinnehmen würde. Das dann auch mit der Konsequenz des eigenen Endes.

Wobei ein Paladin, der solch eine Überschreitung zuläßt, auch um sich nicht simpel in den Tod locken zu lassen, und dann später mit den Konsequenzen leben muss und versucht Buße zu tun, kann auch interessant sein.

nobody@home:

--- Zitat von: Don-Lope am 21.03.2025 | 16:25 ---Wobei ein Paladin, der solch eine Überschreitung zuläßt, auch um sich nicht simpel in den Tod locken zu lassen, und dann später mit den Konsequenzen leben muss und versucht Buße zu tun, kann auch interessant sein.
--- Ende Zitat ---

Ein Paladin muß nicht perfekt sein und könnte das als unvollkommener Mensch (oder was auch immer sonst, je nach Edition) auch gar nicht leisten. Nur die ehrliche Anstrengung darum, möglichst sein Bestes zu tun...die kann man schon einigermaßen erwarten. Gelegentlich mal Fehler zu machen und aus denen dann hoffentlich zu lernen, statt an ihnen zu zerbrechen, gehört dann eben mit zum Job.

Oder mit anderen Worten, +1. :d

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