Autor Thema: [was ich schon immer wissen wollte, über] ... RoleMaster  (Gelesen 767 mal)

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Offline Namo

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Re: [was ich schon immer wissen wollte, über] ... RoleMaster
« Antwort #25 am: 16.03.2025 | 23:51 »
Wie gesagt MERS. Da hat der Balrog 90 DB. Ww Furcht muss gegen Stife 18 gemacht werden.

Legolas zu Zeiten LotR St 28, OB Fernkampf 240. Bedeutet immer Höchstergebnis außer bei Patzer. Bogen der Geschwindigkeit, also 3 Angriffe je Runde alle 2 Runden. Also 3x Höchstergebnis und krit. alleine durch Legolas. In der Stufe vermutlich magische Pfeile.

Auch Borohmir und Aragorn sind recht gut im Fernkampf, so dass die Feueraura kaum eine Rolle spielt. Und dann haben wir nicht über Gandalf gesprochen. Alles eigentlich eine imho typische Heldenparty Kombination.

Und das alles ohne irgendwelche Kraftakte oder Fähigkeiten aus Companions, nur Vanilla Regeln. Ne, sehe da nen sehr schweren Kampf für den Balrog.

Edit. Wobei das jetzt schon zu nerdig ist. Es sollte eigentlich nur zeigen wie schwer es ein einzelner sehr starker Bossgegner gegen ein kompetente Gruppe hat. Sehe da nur Drachen sehr stark und weiterhin wehrhaft
« Letzte Änderung: 16.03.2025 | 23:53 von Namo »

Offline D. M_Athair

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Re: [was ich schon immer wissen wollte, über] ... RoleMaster
« Antwort #26 am: 17.03.2025 | 01:54 »
Was ich schon immer mal wissen wollte ... über Rolemaster:

Ob wer von Erfahrungen mit Robin Hood: The Role Playing Campaign und/oder Run Out the Guns! berichten kann?
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Offline Streunendes Monster

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Re: [was ich schon immer wissen wollte, über] ... RoleMaster
« Antwort #27 am: 17.03.2025 | 09:47 »
a) Was interessiert euch?
Mich als alten Rolemaster-Hasen interessiert an diesem System vor allem die Modularität. Spielt es sich mit den Grundregeln sehr leicht, kann man die Regeln per Baukasten immer mehr zu dem machen, was man als Gruppe haben möchte.

Die Core Rules reichen leider nicht. Das Spell Law benötigt man schon. Das Treasures hätte man getrost nach hinten schieben können, um den Creatures den Vorzug zu geben.
Und da Erfahrung und Grundverständnis vorliegen, ist das System für Dich genau so ein Baukasten, wie ältere Editionen. Ich persönlich finde es sogar etwas leichter. Die ersten SCs sind recht locker erschaffen. Die Generierungsmethode für die Stats ergibt sehr unterschiedliche Werte, aber das ist auch ein guter Schritt zurück zu etwas oldschooligerem Spiel, wie ich finde.

Zitat
b) Was schreckt euch ab?
Mich nichts. Aber ich kann mir vorstellen, dass die kaum vorhandene Verfügbarkeit deutscher Regeln/Abenteuer für viele abschreckend genug ist.

Das ist gut  ;D Deutsches Material wäre toll, leider gibt es mWn keinen Verlag in Planung. Mit Colin habe ich dazu aber zuletzt Anfang 2024 geschrieben.

Zitat
c) Was hört man da draußen über das System?
Das man sich über RMU freut.

In meiner Bubble höre ich nämlich nichts. Aber mein Buddy und ich sind sehr angetan.

Zitat
d) Warum fremdelt Ihr damit?
Tue ich nicht

 :d

Zitat
e) Wie sind erste Gehversuche und Erfahrungen verlaufen?
Hervorragend. Sehr eingängig und interessant.

Magst Du dazu berichten?
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Offline Streunendes Monster

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Re: [was ich schon immer wissen wollte, über] ... RoleMaster
« Antwort #28 am: 17.03.2025 | 09:49 »
Ich rätsele eigentlich schon länger (nicht nur bei Rolemaster), was man bei einem wirklichen Kampf eigentlich macht: Überlegt man sich da wirklich langfristig vorher "Ich muss mal auf das Knie zielen", wie man das im Rollenspiel tut? Zumindest ich war dazu nie gut genug. Bei mir lief das eher so: Man beobachtet, welche Schwachstellen der Gegner anbietet, und versucht dann, eine davon auszunutzen. Und man hofft, dass er diese Schwachstelle nicht absichtlich angeboten hat, um den Angreifer in die Falle zu locken...

RM hat ja den Ansatz, dass der Würfelwurf die Narrative ergibt.
Zielen kann man in RMU, aber dann wird der nächst-schlechte Krit in der Region genommen. Das sollte nur in absoluten Einzelfällen von Vorteil sein ...

Zitat
So gesehen wäre Rolemaster gar nicht soooo unrealistisch, wenn es sagt, dass du als Angreifer gar nicht so viel Kontrolle hast, wie du glaubst, sondern eher opportunistisch kämpfst und nimmst, was du kriegen kannst. Und Spielsysteme, bei denen man unabhängig von Gegner und Kampfverlauf angesagte Treffer auf Zone XY ins Ziel bringen kann, verkaufen eher eine Illusion, die IRL nur gegen einen klar unterlegenen Gegner funktioniert.

Exakt  :d
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Re: [was ich schon immer wissen wollte, über] ... RoleMaster
« Antwort #29 am: 17.03.2025 | 09:50 »
Was ich schon immer mal wissen wollte ... über Rolemaster:

Ob wer von Erfahrungen mit Robin Hood: The Role Playing Campaign und/oder Run Out the Guns! berichten kann?

Leider nichts - sorry und schade eigentlich!
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Offline Raven Nash

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Re: [was ich schon immer wissen wollte, über] ... RoleMaster
« Antwort #30 am: 17.03.2025 | 10:11 »
Ich rätsele eigentlich schon länger (nicht nur bei Rolemaster), was man bei einem wirklichen Kampf eigentlich macht: Überlegt man sich da wirklich langfristig vorher "Ich muss mal auf das Knie zielen", wie man das im Rollenspiel tut? Zumindest ich war dazu nie gut genug.
Und da liegt der Hund begraben. Der typische Freizeit-Kampfsportler wird kaum besser sein.
Leute auf einem höheren Niveau (da ziehe ich mal z.B. unsere Fechtbuch-Autoren heran, oder auch Profi-Kampfsportler) arbeiten taktisch. Die haben einen Plan, die bereiten sich den Gegner vor und nutzen Gelegenheiten, die sie selbst herbeiführen. Druck, Einladungen, Finten, etc. Klar funktioniert das nicht 100%ig jedes Mal, denn der Gegner hat ja auch noch ein Wörtchen mitzureden. Aber zufällig sollte daran eigentlich wenig sein (zumindest darin sind sich die Profis der Vergangenheit in Ost und West einig).

Jetzt haben wir im RPG aber eigentlich nicht den Freizeit-Kämpfer im Sinn, sondern einen Typen, der mehr als genug praktische Erfahrung hat. Der vor allem eine Menge Kämpfe auf Leben und Tod überlebt hat. Und dem gesteht man nur zu, auf Blößen warten zu müssen, bzw. ohne Plan und Taktik zu kämpfen?

Ist übrigens auch der Grund, warum ich zufälliger Trefferzonen-Bestimmung in anderen Systemen nichts abgewinnen kann.

Dann lieber gleich nur HPs und alles andere ins Narrativ verschoben.
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Re: [was ich schon immer wissen wollte, über] ... RoleMaster
« Antwort #31 am: 17.03.2025 | 10:52 »
In einem simulatorischen Ansatz fände ich das aber wichtig und beispielsweise HârnMaster kriegt das ja auch gut hin (weil die Crits anders funktionieren)

Ja genau.
In HârnMaster kannst Du ja nur hoch oder tief zielen mit einem Malus für Deinen (E)ML.
Wir hatten seinerzeit noch die Hausregel, dass man seine Skillbase zusätzlich zum Verschieben nutzen darf. Hat natürlich zu sehr schnellen vitalen Verletzungen geführt.
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