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Attribute verbessern
Haukrinn:
In AGE steigt mit jedem Stufenaufstieg auch ein Attribut. Da die Dinger aber ganz zentral für deine Probenwerte sind, ist das schon anders als bei D&D.
Allgemein: Monster, Vergiftungen oder Flüche können dir Attributspunkte entziehen und Zauber können die vielleicht wieder herstellen.
Fezzik:
Attributsteigerung war bei D&D früher eher nicht vorgesehen. Es gab in AD&D 2nd im DMG ein Kapitel, wie das Steigern mit dem 9. GRAD Spruch "Wunsch" zu handhaben ist.
Ab Attributwert 16, steigert man pro Wunsch immer 1/10, also 10 Wünsche bis man bei 17 ist.
Labyrinth Lord ( und ich vermute auch B/X) sagt bei Ogerkrafthandschuhen sie setzen die Stärke auf 18. Riesenkraftgürtel verleihen Riesenstärke (kein Wert genannt) und ermöglichen Felsen werfen und der Nahkampfschaden wird verdoppelt. Keine Aussage über den Attributwert.
D&D 3 kam dann mit +1 auf den Attributwert alle 4 Stufen. Das war neu, früher kannte ich das nur von DSA.
Ein paar OSR Hacks wie Beyond the wall sagen das man Attribute erhöhen darf. Bei BtW in Stufe 3 und 7 je zwei verschiedene +1.
Black Pudding Fanzine gibt eine Hausregel dazu,1 Roll pro Stufe über eine Schwierigkeit in Abhängigkeit vom Attributwert, dann erhöht sich das Attribut um 1 bis maximal 18. The
Nightmare underneath lässt einen auch würfeln ob sich die Attribute erhöhen, ebenso Knave 1E oder The Black Hack 1E.
In der Regel würfel 1W20 über den alten Wert und dieser steigt um 1. Max 18. Nur 1 Versuch pro Level up.
Ainor:
--- Zitat von: Fezzik am 26.03.2025 | 17:30 ---Attributsteigerung war bei D&D früher eher nicht vorgesehen.
--- Ende Zitat ---
Es gab die Tomes of XYZ. In 3E wurden die dann mit dem Wunsch gleichgesetzt.
Ansonsten, ja, 3E hatte stufenbasiert plus Bonusitems. 4E hatte nur stufenbasiert aber dafür mehr.
5E hat stufenbasiert, aber auf 20 beschränkt was man relativ schnell erreicht.
Haukrinn:
--- Zitat von: Fezzik am 26.03.2025 | 17:30 ---Attributsteigerung war bei D&D früher eher nicht vorgesehen.
--- Ende Zitat ---
Ja, war ja eigentlich auch kein Ding. Dass die Attribute fest waren war bei allem Whiteboxigen mit den niedrigen Modifikatoren ja nicht so schlimm. Gut, Magic User mit INT 4 war jetzt nicht prall, aber der wird stirbt dann direkt am Dungeoneingang durch Ausrutschen auf einer rutschigen Fussmatte. Bei späteren Varianten (D&D, AD&D1) war das schon ärgerlicher, ließ sich aber noch ganz gut mit magischen Gegenständen kompensieren. Ab AD&D2 war es dann echt ärgerlich, D&D3+ würde ohne Steigerungen wahrscheinlich nicht funktionieren.
Ich glaube allgemein, je stärker die Auswirkungen von Attributen aufs Spiel sind, desto eher sollten sie steigerbar sein. In welchem Umfang ist dann auch eigentlich wieder eine sehr konkrete Spielfrage. Wenn das Spiel Kompensationsmechanismen (insb. Belohnungen) bereit hält, um niedrige Attribute auszugleichen, dann ist das wohl unnötig. Wenn du ständig darauf würfelst - eher nicht.
Mouncy:
Gabs nicht auch so nen Headband of Intellect oder sowas? War glaub AD&D 2e. Also ja stimmt schon, gab es eher weniger, aber über Umwege halt dann doch.
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