... seien besondere Gotteskrieger. Aus dem historisch-legendären Paladinbegriff jedenfalls nicht. Da waren Paladine zuallererst besondere Gefolgsleute des Kaisers oder Königs. Dass für diese dann im Lauf des Mittelalters der starke Glaube herausgestellt wurde: okay, das galt aber wiederum für eigentlich jeden. Und mit göttlichen Kräften war auch nicht wirklich so viel los.
Da waren Paladine zuallererst besondere Gefolgsleute des Kaisers oder Königsdas kommt von den spätantiken Herrschern
Karl der Große sah sich in deren Tradition
die Heldenlyrik seines Hofes übernahm diesen lateinischen Begriff für "fränkische Recken"
https://de.wikipedia.org/wiki/Chanson_de_geste Und mit göttlichen Kräften war auch nicht wirklich so viel losübermenschliche Kräfte/Geschick in der Schlacht/Ausdauer und so fort waren schon immer Bestandteil der Heldengesänge
nicht immer wird regelkonsistent erklärt, WOHER diese Recken der Heldenzeit ihre Kräfte herhätten
Herakles durfte noch der Sohn von Zeus sein
andere waren (ur)Enkel von Aphrodite, Wotan, dem (Ur)Heng(i)st, der Walküre...wie auch immer
der frühwalisische Arthur war mit seiner Warband "einfach" nur "der Held" - ob er einfach so schon "funktionierte" oder die Klosterzensur alles zu offensichtlich nichtdchristliche unterdrückte?
mangels Quellen eine geschlossene Nebelwand, sucht es auch nach belieben aus
später wurde sehr konsequent alles auf den christlichen Gott gemünzt und bezogen
Artusroman etwa und seine Tafelrunde.
Wem es hier an sittlicher Reife mangelte, der versagte nachher in seinen Questen (und durfte den heiligen Gral nicht erlangen)
Auch sonst wurden die Tafelritter genüßlich durch den menschlichen Zwiespalt aus hoher Ehtik und menschlicher Libido gezogen.
Etwa Gawain und der grüne Ritter
kurzum, das Motiv, dass die Superkräfte eines Heldenritters verpuffen, wenn er unkeusch-unethisch handelt, ist hier schon angelegt.
Über allem waltet dann die letzte Instanz: Gott
Hochmittelalterliche Ritterromane beginnen damit, im Spätmittelalterritterroman ist der Fall der Tafelrunderitter dann das amtierende Game of Throne (mit shock!ngs sells)
tja...
bei D&D Kleriker stand wohl mehr der Exorzistenpfarrer und Gesundbeter pate
um dann mit Powarsz prestige-Schwert/ikonisch-Hammer zu führen die geistlichen Ritterorden des Mittelalters
und deren klösterlichen Statuten hatten mehr mit formaljuristischer Erbteilungszersplitterungs-Verhinderung zu tun als mit frommen Glauben

überzählige Rittersöhne ohne legale Ehe und dementsprechend ohne Erben lagen dann nicht dem Stammhalter des Adelsgeschlechtes auf der Tasche. Beispiele von in Bedeutungslosigkeit abfallende Häuser durch zu viel Erbteilung gibt es zur Genüge.
Sollte hingegen der Stammhalter zu früh das zeitliche segnen, wurde so ein Bruder aus dem Orden zurück ins (Ehe)Leben gerufen. Denn aussterben wollten die Häuser ja auch nicht. Quasi eine Art stiller Reserve.
zum Deutschorden ind Pruzzia - viele Ritter kamen zur Reysa ins alte Preußen, um dort einen Schwertzug gegen die Heiden durchzuführen. Ordensritter waren dementsprechend rar. Aber nicht jeder dieser Reysa-Ritter war ein Söldner. Die kamen für den Winterfeldzug (weil dann die Sümpfe gefroren waren) und zogen dann wieder ab - war auch als Ritterschlagsfahrt beliebt