Das Tanelorn spielt > [TSOY] Gonne-on-Maire
Vernissage (alle)
Don Kamillo:
D'anton löst sich aus den Schatten, sprintet kurz auf das Haupthaus zu und springt mit einem mächtigen Satz auf den Balkon im ersten Stock, der sicherlich seine 6 Meter über dem Boden thront.
"Hey Exalte, dies ist nicht euer Auftritt, verschwindet mit eurer Horde oder Ihr werdet diesen Garten nicht mehr lebend verlassen und ich werde dafür sorgen, daß Ihr auch nicht mehr ins Unleben zurückkehren könnt!"
Mit einigen Blicken schaute sich D'anton um, sah, daß Ferdinand ins Zelt stürmte, er sah Flammen und wurde ein wenig unruhig. Ein Wurfmesser lag in seiner Hand.
oliof:
Exalté blickt in Richtung D'Anton und scheint ihn zu erkennen, er antwortet:
„Du verstehst nicht, Du Narr! Ich versuche, die Wandelnden Toten zu beruhigen, sie zu besänftigen! Wenn Du mich jetzt tötest – und ich weiß sehrwohl, dass Du das ohne zu Zögern tätest, versprichst Du Dir oder dem Hause de Maire einem Vorteil – dann wird die Horde unter Orleanders Kontrolle fallen! Siehst Du nicht, dass ihr Wille gebrochen ist? Ich bin auch Deinetwegen hier, wegen …”
Dann sieht D'Anton eine bekannte Gestalt hinter Exalté auftauchen: Juliette, in einem silbergrauen Kleid, die eine schwere Astgabel mit beiden Armen hebt und ansetzt, Exalté den Schädel zu zertrümmern …
Silent:
Entsetzt sah Celia dabei zu, wie Llacuina die Klinge wieder aus dem Leb von Pierre zog und danach lässig und ohne Reue nach ihren Befinden sich erkündigte. Für einen Moment war die Lebefrau fassungslos und drohte wieder in ein Panikmuster zu fallen, aber diesmal biss sie sich einfach auf die Lippen und sah sich verwirrt um. Dann sah sie hoch zu der Elfe und fing an aufzustehen.
"Ja... Ja mir geht es gut..." formte Celia und dachte dann daran, dass sie das nicht von Pierre sagen konnte. Irgendwie hing sie ja an diesen Menschen. Vielleicht war es sein Machthunger? Oder vielleicht dachte Celia auch einfach nur, dass hinter seinen Worten nicht nur hohles Gewäsch steckte...
"Wir sollten zusehen, dass wir die Verwirrung ausnutzen und uns ungesehen machen..."
Joerg.D:
"Na dann wollen wir mal zu Ende bringen, was Llacuina angefangen hat."
Ferdinand machte einen Hechtsprung über ein runterfallendes Stück Plane und seine Klinge blitzte zuerst im Rot der Flammen und zeichnete dann ein Muster aus Blut an die Wand, welches ein O ergab.
"An dem Trick muss ich arbeiten, bloß das ich ein F für Ferdinand haben will."
Skyrock:
Nachdem die Klinge hinreichend gereinigt ist, schiebt sich Llacuina das Messer wieder ins Mieder und bietet Celia ihren Arm an.
"Unauffällig, hm?" Ohne Verzögerung verschiebt sie ihren Tonfall wieder zu dem, mit dem sie die Bediensteten im Pavillon genarrt hatte, ehe Pierre ihren Bluff durchschaute. "Dann lasst uns schnell gehen, Herrin."
* * *
Rasch waren sie draußen aus dem Qualm und Rauch, der immer dichter durch das geschlossene Zelt zog, und die Elfe atmete erst einmal unwillkürlich durch als sie aus dem direkten Zugriff des feindlichen Elements entkommen war. Ein kurzer Schulterblick zeigt ihr, wie das Feuer sich immer weiter durch das Zelt fraß - noch war nicht sicher ob und bis wann es den Rest des Palais zerfressen würde, aber sie hatte nicht im Sinn Wurzeln zu schlagen um es herauszufinden.
Eilig führt ihr Weg in die Menge hinein, Llacuina immer voraus und mit ihrer energetischen Art Platz schaffend für ihre noch schockierte Freundin. Immer wieder sieht man die schwarz-weißen Kleider der Dienerinnen inmitten der panischen Menge, aber die dunkle Haut Sirrahs ist nirgendwo auszumachen.
Als die Elfe schon daran glaubt dass sie schon geflohen sein muss, erhält Celia von hinten einen Stoß, der wiederum Llacuina erfasst. Gerade fängt sie sich noch an der harten Statue vor sich ab, deren Oberfläche verschorft und zerfressen wirkt wie eine fiebrige Narbe - und sieht um den Hals einen nackten, schwarzen Arm.
"Sirrah! Komm da runter!"
Sofort rennt die Elfe rechts um die Statue mit Celia im Schlepptau herum, als die Sklavin nicht hört - Llacuina würde sie schon züchtigen sobald sie hier draußen sind. Wie kann sie nur so verantwortungslos sein und ihren eigenen Tod durch das Feuer riskieren, wo doch eine so einmalig exotische Sklavin dem Ansehen der Rumans nutzt und die Elfe schon so viel Mühe in ihre Abrichtung gesteckt hat?
Auf der anderen Seite angekommen sieht sie, wie leblos Sirrah wirkt, wäre da nicht das Zittern und der Schweiß, so als ob sie sich im Würhgegriff des Grauen Schüttelfiebers befände, wie es immer wieder durch die Sumpfdeltas der Zarugebiete grassiert. Mit der anderen Hand hat sie einen Edelstein im gesprungenen Gesicht der Statue stecken, so wie man einen Pflock in das Erdreich eingeschlagen hätte.
Einen Moment fühlt sich Llacuina versucht sie einfach herunterzureißen, aber dann erinnert sie sich wieder an das was sie gesagt hat.
"Die lebenden Toten..." murmelt die Elfe, gut hörbar für Celia. "Sie hat gesagt, die lebenden Toten seien in die Statuen gebunden!"
Genau in dem Moment wird Sirrah wieder besonders heftig geschüttelt, und von ihrer Schläfe tropft... Blut? Blutiger Schweiß? Was auch immer es ist, es sieht nicht gut aus.
"Die Kleine scheint sich überschätzt zu haben... Und ich weiß nicht was passiert wenn wir sie jetzt runterreißen. Vielleicht greift uns das Ding schon an wenn wir sie nur anfassen."
Sie atmet einen Moment durch und ist dann entschlossen.
"Zerhauen wir die Statue - wo das Ding zerstört ist muss auch die Bindung zerstört sein, zumindest wenn es bei dieser seltsamen Magie so ist wie ich es mir denke. Und ich habe schon viel seltsame Magie gesehen."
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