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Spiel: Würfelwürfe, Kommentare

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Gorilla:
Ich fange mal vorne an und wickel deine Aktion regeltechnisch Schritt für Schritt ab.
Bei den möglichen Interpretationen gehe ich jetzt einfach mal davon aus, wie ich aus deinem Ingame-Post aufgefasst habe.

a) Wir sind in einer Konfliktsituation und da handhabe ich es immer so, dass wir in "Kampfrunden" (als ganz abstrakter Begriff und nicht als klassische Zeiteinheit von x Sekunden) bleiben. Pro Kampfrunde hat ein Charakter eine Aktion.
Veeti könnte als nahkämpfen oder einschüchtern.

b) Es gibt zu jeder Fertigkeit die vier Aktionen (auch wieder abstrakt zu verstehen) Angriff (Attack), Vorteil schaffen (Create Advantage), Verteidigen (Defend), Überwinden (Overcome) (eine Hürde, ein Hinderniss).
Du hast dich für Angriff entschieden, was ja auch naheliegend ist.
Genauso könntest du jedoch auch sagen, du willst den überraschenden Auftritt nutzen, um mit deiner Nahkampffähigkeit einen Vorteil zu schaffen (also einen Aspekt auf die Räuber zu legen, der dann gegen diese genutzt werden kann - u.U. sogar ohne dass es FATE-Punkte kostet).
Ein möglicher Aspekt wäre "Da kuckt ihr jetzt aber dumm aus der Wäsche!" (oder was in der Art).
Im Anschluss könnte Veeti (oder ein anderer Charakter) diesen Aspekt dann nutzen, um eine beliebige Aktion zu "boosten". Es ist also eine Art "Buff".

c) Wenn ihr euch beim "Mindestwurf" (also der passiven Opposition) unschlüssig seid, lasst das einfach offen und ich liefere diese Info nach.
Für multiple Gegner gibt es im FATE-Core auf S. 174 unter Teamwork eine regelseitige Lösung.
Ich schlüssel die Würfelwürfe für Veeti einfach beide mal auf:
Über allem steht der 4d3-8 als 4dFATE.

Nahkampf: +3 Nahkampf; +2 Stunt gegen passive Opposition +1 Ausweichen +1 (der zweite Mann unterstützt(support))
Wolltest du den Aspekt "Nur Augen für die Opfer" für die Aktion nutzen (was ich locker zulassen würde), um den Wurf zu unterstützen, kostet das 1 FATE-Punkt. Umsonst gibt es nur, was vorher durch eine Aktion als Vorteil geschaffen wurde.
Ich würde dir aber durchaus gerne zugestehen, dass du in Vorbereitung eine Aktion Vorteil schaffen ausführen darfst. Ingame hast du ja genau dieses "Anschleichen" sehr schön beschrieben.
Heißt also konkret in unserem Fall, du würfelst einmal Heimlichkeit und je nach Ergebnis hast du den Vorteil "Nur Augen für die Opfer" mit ein oder mehreren freien Ausnutzen (mehrere dann, wenn es sich auch erzählerisch argumentieren und auflösen lässt).
Du kannst natürlich auch einen anderen von dir zu benennenden Aspekt als Vorteil erschaffen.

Ohne Vorteil sind wir bei: 4d3-8 +(+3+2) -(+1+1) = 4d3-8 +5 -2 = 4d3-8 +3 = 4d3-5

Einschüchtern: +3 Provzieren gegen +1 Willenskraft +1 (ein weiterer Räuber hat die Fertigkeit Willenskraft und kann somit unterstützen).
Auch hier könntest du im Vorfeld einen Vorteil (=Aspekt) geschaffen haben, den du frei (oder durch aufwenden von FATE-Punkten) nutzen könntest.

Ohne Vorteil sind wir bei: 4d3-8 +(+3) -(+1+1) = 4d3-8 +3 -2 = 4d3-8 +1 = 4d3-7

---
Wenn ich dich jetzt insgesamt richtig verstehe, möchtest du die Räuber ja mit deinem Auftritt so beeindrucken, dass sie erschrocken das Weite suchen. Das unterstützt du mit einer Demonstration der Konsequenzen, sollten sie ihr Heil nicht in der Flucht suchen.
D.h. du willst die Räuber nicht totknüppeln, sondern eigentlich vertreiben. Das ist an sich eher sozialer Kampf (also Einschüchtern (über Provozieren)) als Angriff. Der körperliche Angriff soll das nur unterstützen. Es soll also ein Vorteil geschaffen werden.

Ich würde die Situation also wie folgt lösen:
Du würfelst für dein Anschleichen und damit auf Vorteil erschaffen einmal auf Heimlichkeit (passive Opposition: -1; die achten wirklich kein bisschen auf dich und haben in dem Chaos quasi keine Chance (Regeltechnisch ganz detailiert: einer hat Aufmerksamkeit +1, ich nutze (mit einem FATE-Punkt für sie nach Ende der Szene) den Aspekt "geordnetes Chaos" gegen die Räuber.)

Dann kommt ein Wurf Nahkampf für den Vorteil "Jetzt kuckt ihr aber dumm aus der Wäsche". Dafür kann der Vorteil aus dem o.g. Heimlichkeitwurf genutzt werden, sofern vorhanden.

Und dann (allerdings erst in der nächsten "Kampfrunde") kommt der eigentlich Einschüchternversuch als sozialer Angriff (oder u.U. einfach als Überwinden). Vielleicht bringt ja dazu noch einer der anderen SC einen weiteren Vorteil ins Spiel, den du dann ebenfalls noch ausnutzen könntest?
Mit ein paar Vorteilen auf eurer Seite kommst du also u.U. ganz leicht an den Punkt, wo ein von Veeti geknurrtest "Ich habe gesagt, ihr sollt veschwinden." so viel Eindruck macht, dass die armseligen Räuber sich ruckzuck vom Acker machen. Oder eben auch nicht. Aber das entscheiden die Würfel - und vor allem die Spieler (inkl. SL). :)

Fragen?

Glassquid:
hm, das ganze Regelwerk ist doch etwas komplizierter, als ich es ursprünglich verstanden hatte.^^

Okay, dann versuch ich es mit dem Anschleichenwurf um den Aspekt "Nur Augen für die Opfer" zu generieren.
+2 für Heimlichkeit, -1 passive Opposition --> +1 --> 4d3-8+1
Gewürfelt 4d3-7 : 3, 3, 3, 3 - 7, Summe 5

Ich fänds auch absolut in Orndung, wenn du das Würfeln für mich übernimmst, dann kannst du die Modifikatoren gleich reinnehmen und musst nicht immer auf meine Pläne warten um sie dann aufzuschüsseln. Wie wäre das?

Gorilla:
Es ist nicht wirklich kompliziert. Nur... anders ;)
FATE-Regeln spielen einfach eindeutig auf der Meta-Ebene und nicht "wie Brettspiel, nur anders" á la DnD und Konsorten.
Nach den ersten paar Mal, sollte es ziemlich locker von der Hand gehen.

Das Würfeln (oder nicht) geht bei FATE ohnehin immer im Dialog Spieler<>SL. Viele Spieler würfeln lieber selber, deshalb wollte ich nicht vorgreifen.
Du kannst z.B. immer gleich mal würfeln, wenn du meinst, der SC tut etwas das wichtig sein könnte (regeltechnisch).
Auch Althena handhabt es ja z.B. einfach so, dass sie würfelt und ich die Modifikatoren dann nachschieben - funktioniert imho ganz gut.
Wenn dann doch mal ein Würfelwurf "fehlt", den ich gerne hätte, dann übernehme ich das natürlich auch gerne.

Zu deinem Anschleichen:
Das klappt ausgezeichnet und du hast zwei freie Ausnutzen frei. Die gestehe ich dir für beide Aktionen: Vorteil erschaffen mit Nahkampf  und  Angriff mit Einschüchtern (Provozieren) zu.
Ok so?


EDIT: Handhabe das mit den Würfen einfach wie am Spieltisch: Du erzählst, was dein SC so tut oder plant, bis zu dem Punkt, wo du meinst, erst Feedback vom SL zu brauchen. Wenn umgekehrt der SL sich einmischen will, dann macht er das schon und fordert Würfelwürfe (oder was er sonst so wissen will) ein.

EDIT2: Also, los, Glassquid, würfel auf Nahkampf und Heimlichkeit (Opposition s. o. und bei beiden das frei Ausnutzen vom Vorteil mit +2 zusätzlich).

Glassquid:
Das geht für mich okay! Würfelst du dann meinen Nahkampfwurf? Oder soll ich das machen?

Gorilla:
Ich antworte auf diese Frage jetzt nicht mit würfel du...  :o
;)

Da mach ich's gleich selber (was du wohl auch geschafft hättest, statt zu fragen ;) ):

Nahkampf+3; Stunt+2; Vorteil+2 (Da kuckt ihr jetzt aber dumm aus der Wäsche) gegen +1+1
4d3-8+3+2+2-1-1=4d3-3
Gewürfelt 4d3-3 : 2, 1, 3, 1 - 3, Summe 4

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