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Welchen Spielsinn haben Gesinnungen beim Old School?

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Settembrini:
Ja genau, Gesinnungen haben Königreiche, Götter und Ebenen. Und die Charaktergesinnung zeigt an, welche er von diese übergeordneten Dingen strukturell besser findet, welchen er angehört oder zustrebt oder aus denen er kommt.

Ist doch ein Koordinatensystem für ein Kontinuum von Abstrakta, die sich in den drei genannten Konkreta realisieren.

Mit dem Individuum hat das ganz zum Schluß zu tun, wenn man will und vlt.

ADD: Macht euch mal frei von eurem Psychologiekram, es geht nicht um das Innenleben von jemandem.

Rorschachhamster:

--- Zitat von: Pandelume am 24.01.2017 | 16:59 ---Ich wollte hauptsächlich darauf hinaus:

Kämpfer Hannes sucht sich sein Alignment nicht aus, er hat es halt. Sein Alignment bestimmt aber nicht zwangsläufig seine Persönlichkeit. Seine Persönlichkeit mag mit seinem Alignment einhergehen, muss es aber nicht. Er kann tun und lassen was er will, fällt aber möglicherweise aus der Gunst der seinem Alignment entsprechenden "kosmischen Mächte", wenn er es zu bunt treibt.

--- Ende Zitat ---
Naja, wobei man schon bedenken muß warum die kosmischen Kräfte interessen an Hannes haben, wenn seine Wesenszüge überhaupt nicht kompatibel zu ihrer Philosophie sind? Bzw. andersrum, warum bestimmt Hannes' Spieler die Gesinnung als RG, wenn er Lust an Zerstörung und Blutvergießen aus einer Laune heraus hat? Also gibt es da schon Berührungspunkte, klar.


--- Zitat von: alexandro am 24.01.2017 | 17:25 ---Der Justizgrad ist ein schlechtes Beispiel, denn den haben Planeten (bzw. manchmal Systeme) und nicht Charaktere.

Wenn Gesinnung wirklich nur die Art ist, wie die Welt auf die Charaktere reagiert... warum zum Teufel schreibt man Gesinnung dann überhaupt auf den Charakterbogen?

--- Ende Zitat ---
Hä, selbst innerhalb deiner fehlerhaften Argumentation macht das keinen Sinn: Damit man weiß, welche kosmischen Kräfte auf ihn reagieren?  wtf?

Pandelume:

--- Zitat von: Rorschachhamster am 24.01.2017 | 18:00 ---Naja, wobei man schon bedenken muß warum die kosmischen Kräfte interessen an Hannes haben, wenn seine Wesenszüge überhaupt nicht kompatibel zu ihrer Philosophie sind? Bzw. andersrum, warum bestimmt Hannes' Spieler die Gesinnung als RG, wenn er Lust an Zerstörung und Blutvergießen aus einer Laune heraus hat? Also gibt es da schon Berührungspunkte, klar.

--- Ende Zitat ---
Natürlich gibt's da Berührungspunkte. Die Ausgangssituation (sprich: Level 1) ist normalerweise schon die, dass Hannes' Spieler ihm ein passendes Alignment* verleiht. Aber durch seine Erfahrungen in der Welt kann Hannes eine Persönlichkeit entwickeln, die von seinem Alignment abweicht - mit mehr oder weniger schweren Konsequenzen für Hannes. Hannes selber weiß ja nicht, welches sein Alignment ist. Spieler und Spielleiter schon :)

*ich schreib absichtlich nicht Gesinnung

Rorschachhamster:
Der Spieler bestimmt alle Einzelheiten über Hannes' Charakter - auch eventuelle Gesinnungskonflikte und oder Handlungen, die zu solchen führen, wie der Spielleiter meint. Und ja, das gehört dazu, wenn Gesinnungen eben keine reine Gedankenstruktur sind. Zumal Hannes' Spieler die ersten zwei Stufen praktisch einen Freifahrtschein hat, die Gesinnung anzupassen. Siehe Settimbrini oben und AD&D-Spielleiterhandbuch.  ;)

Pandelume:
Natürlich. Hab nie was anderes behauptet :)

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