Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Wo 5e krampfhaft 4e vermeidet
Slayn:
@Vendes:
Ich vermute mal, du hast die eigentliche Kritik damals nicht verstanden. Die hatte nicht damit zu tun das man die gewählte Klasse nicht spielen/darstellen kann wie man möchte, sondern das man streckenweise auf den immer gleichen Optionen festhängt. Wie war der Update Zyklus der Powers nochmal? 1 alle 4 Stufen? Ich hatte an den Klassen, die ich länger gespielt habe, schon meine Spaß, das stelle ich da auch gar nicht in Abrede (Deva Avenger, Tiefling Invoker), das Spielgefühl war nur über längere Strecken einfach identisch weil sich nicht viel verändert hat und das rauskloppen der Powers dann einfach nur noch mechanisch daherkommt.
Sashael:
Was natürlich angesichts der Unflexibilität vieler Klassen in der dritten Edition ziemlich bescheuerte "Kritik" ist.
Aber die armen Fullcaster, die sich nicht mehr zu eierlegenden Wollmilchsaugöttern entwickeln konnten, waren mit der 4E wirklich angearscht.
Sie tun mir so leid. Nicht!
Slayn:
--- Zitat von: Sashael am 13.09.2014 | 10:30 ---Was natürlich angesichts der Unflexibilität vieler Klassen in der dritten Edition ziemlich bescheuerte "Kritik" ist.
Aber die armen Fullcaster, die sich nicht mehr zu eierlegenden Wollmilchsaugöttern entwickeln konnten, waren mit der 4E wirklich angearscht.
Sie tun mir so leid. Nicht!
--- Ende Zitat ---
Das sind aber zwei unterschiedliche Paar Stiefel. Ich stimme voll und ganz zu das in der 3.5, stärker noch in der 3.0, viele Klassen einfach so richtig fade waren und ihnen die Optionen fehlten, gar kein Thema.
Ich stimme auch voll und ganz zu dass das Designziel hinter der 4E, also allen Beteiligten gleichwertig was zu tun zu geben vom Grundgedanken her toll war und einen Schritt in die richtige Richtung darstellt.
Die Umsetzung des Designziels ist nur schlecht gelaufen.
Am Fullcaster Thema scheiden sich aber die Geister. Es ist schon extrem auffällig wie sehr hier die Meinungen auseinander gehen zwischen "Fullcaster sind OP" und "Fullcaster stören das Spiel nicht und sind oft Luschen". Diese Trennlinie gibt es heute noch sehr stark und ist wohl das Kommunikationsproblem No.1 im D20-Bereich.
Sashael:
--- Zitat von: Slayn am 13.09.2014 | 10:38 ---Am Fullcaster Thema scheiden sich aber die Geister. Es ist schon extrem auffällig wie sehr hier die Meinungen auseinander gehen zwischen "Fullcaster sind OP" und "Fullcaster stören das Spiel nicht und sind oft Luschen".
--- Ende Zitat ---
Die zweite Meinung habe zur 3er Edition noch nie gehört. ;)
Vendes:
@Slayn:
--- Zitat ---Ich vermute mal, du hast die eigentliche Kritik damals nicht verstanden.
--- Ende Zitat ---
Ich weiß nicht, was du mit "damals" meinst, aber da ich erst nach Essentials in D&D 4E eingestiegen bin, ist mir diese Art von Kritik nicht so geläufig. Viele der Essentials-Klassen folgen ja nicht dem gleichen Schema wie die PHB-Klassen, sondern setzen auf Standardangriffe statt Spezialangriffe, ähnlich wie bei älteren D&D-Editionen. Diese Klassen erhalten zwar auch alle paar Stufen eine Utility-Power o. ä., aber längst nicht so viele wie die PHB-Klassen. Stattdessen haben/bekommen sie einzigartige Klassen-Features, die zumindest für eine gewisse Differenzierung sorgen. Ein Spieler in meiner Gruppe, der von einem Mage auf einen Thief umgestiegen ist, hat sich mir gegenüber verwundert geäußert, wie radikal unterschiedlich sich der neue Charakter spielt.
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