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[Ubiquity] Regelfragen Sammelthread
eldaen:
--- Zitat von: Rumpel am 16.10.2015 | 12:30 ---Und weiter:
Proben gehen normalerweise gegen einen Zielwert (zu erreichende Erfolge); Modifikatoren durch Umstände betreffen dagegen den Wert, mit dem gewürfelt wird.
Gibt es einen Grund, nicht einfach in jedem Fall den Zielwert zu modifizieren (dann entsprechend um die Hälfte)? Das hätte beispielsweise den Vorteil, dass man seinen Durchschnitt nicht neu berechnen muss.
Dann noch etwas, das mir ein Fehler in Space 1889 zu sein scheint:
Auf Seite 157 steht:
--- Zitat ---Ein Angreifer muss mehr Erfolge erzielen, als die Abwehr ihres Charakters beträgt, um ihn zu verletzen, andernfalls verfehlt er ihn.
--- Ende Zitat ---
Das klingt jetzt, also wäre der Mindestwurf für den Angreifer der gesamte Abwehrwert (nicht der Durchschnitt bzw. die Gegenprobe); im Kampfkapitel wird Angriff/Abwehr aber als vergleichende Probe beschrieben.
--- Ende Zitat ---
Deine erste Erklärung ist (fast) richtig: Erzielst du so mehr Erfolge, als dein Gegner bei seinem Verteidigungswurf, triffst du ihn und verursachst Schaden (tödlich, nicht tödlich) bzw. andere Effekte in höhe deiner Nettoerfolge. Erzielst du genau so viele Erfolge wie dein Gegner, so hat deine Attacke zwar getroffen, aber verursacht keinen Schaden - das kann z. B. bei Berührungsangriffen interessant sein.
Damit ist die formulierung im Space 1889 also in zweifacher Hinsicht unrichtig, denn sie ist zu binär.
Achamanian:
--- Zitat von: HEXer am 16.10.2015 | 13:42 ---Prinzipiell stimme ich da Orok zu - und dass das ohne Probleme und Aufwand geht, finde ich ja gerade so gut an dem System.
Aber es gibt da schon einen Unterschied: Wenn du anstatt des Würfelpools die Schwierigkeit veränderst, veränderst du (für mich als Mathe-Laie vom Spielgefühl her) die Zuverlässigkeit. Ein fixer Mindestwurf verändert statisch und hat in jedem Fall einen Effekt. Eine Veränderung des Würflepools ändert zwar die Wahrscheinlichkeit, aber (gefühlt) kann man es trotzdem schaffen, mit 3 statt 5 Würfeln drei Erfolge zu erzielen. Das ist einer der Punkte, die mich z. B. an FATE stören: Bringst du genug Aspekte ins Spiel kannst du einen Erfolg garantieren, weil es einen festen Bonus gibt. Dasselbe gilt ja auch bei den verschiedenen W20 Inkarnationen, bei denen ab einer gewissen Stufe manches einfach automatisch gelingt. Natürlcih ist das im Endeffekt bei Ubiquity auch so, aber es fühlt sich anders an und man hat vorher gefühlt mehr Bandbreite.
--- Ende Zitat ---
Das verstehe ich noch nicht - gerade die von dir angesprochenen Chance Dice bedeuten doch, dass es eher Abzüge auf den Wert sein können, die einen Erfolg gänzlich unmöglich machen (denn wenn der auf effektiv 0 sinkt, darf man ja keine Probe mehr ablegen), als Erhöhungen der Schwierigkeit (weil man die ja mit bis zu 10 Chance-Würfeln ausgleichen kann).
Beispiel: Wenn mein Wert 3 ist und die Erschwernis 4, darf ich keine Probe mehr ablegen, auch wenn sie gegen Schwierigkeit 2 geht; Wenn analog, bloß mit Schwierigkeitserhöhung statt mit Abzug auf den Wert, mein Wert 3 ist und die Schwierigkeit 2+2=4, dann kann ich mir zwei Chance-Würfel holen und mit 5 gegen 5 würfeln.
Am Rande: Ich dachte, die Möglichkeit, einen automatischen Erfolg zu wählen, ist gerade eines der Ubi-Feautures?
EDIT: Mir fällt gerade auf, dass beides (Schwierigkeit erhöhen und Wert senken) in dem System sogar exakt das Gleiche ist, weil ich, wenn mein Wert gesenkt wird, immer Chance-Würfel nehmen kann, die dann meine Wert wieder zurück auf den Ausgangswert bringen und dafür die Schwierigkeit entsprechend erhöhen. Der einzige Unterschied ist diese 0-Schwelle ...
Ludovico:
Wie funktioniert es mit der Bewaffnung von Fahrzeugen im Geheimnisse der Oberwelt?
Hat zum Beispiel die Scharnhorst 9 massive Geschuetze oder sind es bloss grosse? Wie ist es mit den anderen Waffen? Wie werden die eingeteilt? Und wenn eine Breitseite von so einem Schiff kommt, gelten die Waffen dann als gekoppelt?
Eine weitere Frage stellt sich mir bei Flugzeugen. Sind bewegliche MGs, die nach hinten schiessen koennen, bereits im Abwehrwert enthalten? Wie ist es, wenn sich der verfolgende Pilot entschliesst, den Geschuetzturm des verfolgten Fliegers nicht auszuweichen? Wie funktioniert das vom Ablauf?
Achamanian:
Frage zu den Talenten (nach Space 1889):
Bei den Talenten Ausweichen, Block und Parade steht, dass durch sie die entsprechenden Manöver zu instinktiven Aktionen werden; es steht aber nicht explizit da, dass man bei den Manövern seine Attacke behält, wenn man über diese Talente verfügt. Trotzdem deute ich das so, da einen ja instinktive Aktionen keine anderen Aktionen "kosten". So ganz eindeutig finde ich das im Regeltext allerdings nicht ... kann mir jemand sagen, was richtig ist?
Gilgamesch:
--- Zitat von: Rumpel am 11.11.2015 | 08:26 ---Frage zu den Talenten (nach Space 1889):
Bei den Talenten Ausweichen, Block und Parade steht, dass durch sie die entsprechenden Manöver zu instinktiven Aktionen werden; es steht aber nicht explizit da, dass man bei den Manövern seine Attacke behält, wenn man über diese Talente verfügt. Trotzdem deute ich das so, da einen ja instinktive Aktionen keine anderen Aktionen "kosten". So ganz eindeutig finde ich das im Regeltext allerdings nicht ... kann mir jemand sagen, was richtig ist?
--- Ende Zitat ---
Genau das ist Sinn und Zweck der Talente, man behält seine (Angriffs-)Aktion. :)
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