Kommt halt auf die Leute an die Mitspielen. Wenn ich SL bin bereite ich mich hinsichtlich Plot, Ereignisse, Artefakte/Schätze und Zufallsbegegnungen vor.
Sprich das Rätsel würde von Anfang an stehen. Damit die Welt organischer wird, arbeite ich mit Zufallstabellen. Einige Ereignisse würfle ich davor aus und schmücke sie mit Fluff aus, wobei diese ausgewürfelten Ereignisse nicht zwangsläufig stattfinden müssen. Beispielsweise anstelle mit einer Karavane durch die Wüste zu reisen, bezahlen die Charaktere einen Magier der sie an ihr Reiseziel teleportiert. Vorher ausgewürfelte und vorbereitete Ereignisse, wie beispielsweise Wüstenreiter, Oase mit einer Ruine etc. finden nicht statt. Liegen dann auf Halde, um sie irgendwann zu recyclen.
Fluff um nenn Ronin zu spielen, überlasse ich dem Spieler. Damit der Charakter funktioniert, muss ich als SL auf das Charakterkonzept eingehen.
Oder anders gesagt, wenn ich als SL weder auf die Charakterkonzepte, noch die Spielwelt/Kampagne eingehen will - warum leite ich dann eigentlich? Damit ich mich selbst gerne reden höre? Sowas hab ich auch schon erlebt und bin dann aus einer Hörbucherzählerrunde wieder ausgestiegen - mir kommt da das Grausen. Allerdings hat die Gruppe so schon seit Jahren gespielt ... ich als neue war schockiert, denen gefiel es.
Ist eben Geschmackssache. Ich probiere auch gerne neue Sachen aus ... trotz großer Vorbehalte habe ich vor kurzem DSA 5 mal angespielt. Abenteuer war nett, aber die Spielmechaniken waren für mich grauenhaft. Aber es gibt ja einige denen es gefällt.
Insofern besteht der Trick darin, spielstilkompatible Leute zu finden
