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Pen & Paper - Spielsysteme => Weitere Pen & Paper Systeme => Thema gestartet von: LushWoods am 18.10.2016 | 11:07
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Es is raus und gleich als PoD erhältlich, was mich sehr freut.
Kann schon jemand was Konkretes dazu sagen?
http://www.drivethrurpg.com/product/192736/Belly-of-the-Beast-RPG?hot60=0&src=hnum
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Noch nicht. Habe es allerdings direkt heute, mit meinem Discount Code vom Kickstarter, bestellt.
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Nur übers pdf geflogen, bestelle heut abend das Softcover
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Dito.
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Dito
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Meine Ausgabe ist gestern eingetroffen:
(https://lh3.googleusercontent.com/-8cvLyOjdvPU/WBprKafm-cI/AAAAAAAABNg/JwRgafVmJig8KvVRSTJ8tNzXfDmQtxKsQCL0B/w396-h528-no/BellyOfTheBeast.jpg)
Ich bin verzückt. Die Regeln sind zwar etwas umständlich erklärt, aber soweit ließt es sich schonmal gut.
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Hab's mir noch nicht angeguckt ... was meinst du mit "umständlich"?
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Ich habe erst über die Schnellstarter (Würfel-) Regeln meditiert und sie nicht kapiert.
Dann habe ich die Würfelregeln im vorderen Teil angeschaut und darüber nachgedacht.
Das hat dann auch noch etwas länger gedauert, allerdings hat dann, gerade nachdem ich raushatte wieviel Instinkt-Würfel ein Charakter hat, irgendwann doch noch geklickt.
Im Grunde würfelt man
Basis Würfel (einer) + Instinkt Würfel (bis zu fünf) + Advantage Würfel (bis zu fünf) mit einem maximalen Pool von 10
Die Erfolg-schwelle hängt von der Fertigkeit des Charakter ab und liegt, je nach Skill, zwischen 3+ und 6.
Daneben gibt es eine Schwierigkeit von 1 bis 5. Das sind die Anzahl der Erfolge die man braucht. Wobei durch z.B. die Rüstungsklasse eines NSC auch welche abgezogen werden können.
Wenn man nicht genügend Erfolge hat geschehen unleidliche Dinge. Jenachdem wieviel zu wenig man erzielt.
Das Problem ist das mir nicht wirklich kapierte wieviel Instinktwürfel man so im Schnitt hat oder das man mehr als einen AD bekommen kann. Weshalb mich die Sache mit der Schwierigkeit total verwirrte .. immerhin kommt man mit nur einen Basis Würfel net weit.
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Ok, danke. Werd ich dann mal genauer drauf achten.
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Hat mal jemand einen Vergleich zwischen Belly of the Beast und Eye of the Stone Thief gesehen?
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Der würde nicht viel Sinn machen, weil Belly of the Beast fast ausschließlich ein Regelsystem mit abstraktem Setting-Primer und Eyes of the Stone Thief je nach Sichtweise ein Dungeon oder ein kleines Kampagnensetting ist. Nur zur Verdeutlichung: Belly of the Beast beschreibt keinen einzigen spezifischen Ort und keine einzige benannte Person, mit Ausnahme des Mini-Abenteuers hinten drin.
Kommt also ganz drauf an, was man will. Ich denke aber, man könnte sehr gut Inspirationen aus dem einen für das andere nutzen. Vor allem Zeug aus EotS für BotB nutzen, wäre wohl sinnvoll; EotS ist ja schon recht detailliert ausgebaut.
Ach, ich seh grad, hab ja hier noch gar nix drüber geschrieben. :D
Mini-Review-Zeit! o/
Die Regeln wirken erstmal sehr klassisch (und dabei vergleichsweise minimalistisch), passen beim näheren Hinschauen aber schon sehr deutlich zum Setting. Ich halte das Buch in diesem Sinne für ein gutes Beispiel, um zu zeigen, wie klassische Regeln "moderneren" Vorstellungen von Regeldesign genügen können.
Das Setting ist tatsächlich eher ein Gerüst aus Konzept und Atmosphäre, angereichert mit allgemeinen Beschreibungen, die man im Spiel selbst spezifizieren muss. Dieses Gerüst ist aber tatsächlich sehr dicht, kohärent und einfach interessant konstruiert. Nur ein paar handfeste spezifische Ideen und Ansätze zur Inspiration hätte ich gut gefunden.
Optisch schafft es das Spiel, einerseits ziemlich minimalistisch (recht wenige Illustrationen), andererseits sehr passend und durchdacht zu wirken. Gefällt mir gut! Auch in dieser Hinsicht ist es also vorbildlich für Leute, die ein Rollenspiel mit wenig Geld machen wollen. :D Die Texte sind routiniert geschrieben, gut verständlich, recht atmosphärisch und legen im Großen und Ganzen vernünftige Prioritäten. Zumindest die Hardcover-Variante des Print-on-Demand-Diensts von DriveThru ist hübsch und wird dem Spiel gerecht.
Insgesamt cooles Ding. Recht speziell, durch das Setting, die bodenständigen Charaktere (keine Elfen, keine Mutanten, keine Magie, keine Technik), die tendenziell ebenso bodenständigen Abenteuer ("Finde Wasser! Finde Essen! Werde nicht verdaut!") und den allgemein gehaltenen Fokus des Buchs, aber die Umsetzung ist klasse.