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Pen & Paper - Spielsysteme => D&D - Dungeons & Dragons => D&D5E => Thema gestartet von: guantanamo_jay am 21.11.2016 | 19:59
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Hi Leute,
wollte demnächst mit ein paar Freunden anfangen eine Runde D&D 5 zu spielen, doch manche von denen haben ein paar Probleme Englisch auf diesem Niveau zu verstehen und sich in die Welt hinein zu versetzen in einer fremden Sprache. Jetzt wollte ich hier mal nachfragen, ob es irgendwo offizielle oder Fankampagnen auf Deutsch gibt und welche ihr da empfehlen könnt?
Und kann man theoretisch auch eine deutsche Kampagne aus 3.5 oder so spielen? Habe zuletzt vor 10 Jahren DSA gespielt, bin deswegen ein bisschen raus aus der Materie. Würde mich sehr über Hilfe freuen.
Beste Grüße
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Es gibt keine offiziellen deutschen 5. Edition Bücher. Man kann altes Material konvertieren, gibt auch so Rechner online, mit denen man einigermaßen bequem umrechnen kann.
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Aber:
Ich wüsste nicht, ob jemals, editionsübergreifend, eine gute Kampagne in deutscher Sprache herausgekommen ist. Rote Hand des Unheil evtl.
Sonst auf Pathfinder ausweichen und konvertieren.
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Wenn ein, zwei Leute mit der Materie gut zurechtkommen, sollte es auch so gehen.
Ich habe auch zwei Einsteigerinnen, die nicht Fit in Englisch sind, aber Fertigkeiten und übliche Begriffe sind schnell übersetzt.
Eine spielt mittlerweile sogar den Kleriker der Gruppe und da werden die Zauber auch übersetzt, was bisher ganz gut funktioniert.
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Ich würde einen Pathfinder (entspricht in etwa D&D 3.x) Abenteuerpfad von Ulisses erwerben und die entsprechenden Gegner auf D&D 5 ummünzen.
Empfehlenswert finde ich persönlich "Das Erwachen der Runenherrscher".
Die ist sogar bei Drivethru bzw. Ulisses PDF Shop als PDF erhältlich.
In Kürze erscheint "Der Fluch des Scharlachroten Throns", den ich auch nur wärmstens empfehlen kann.
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Danke schon mal für die Hilfe Leute! Spielen die Pathfinder Abenteuer denn in der gleichen Welt wie D&D?
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Pathfinder-Abenteuer spielen auf Golarion, Paizos eigenem Haus&Hof-Setting.
D&D hat kein festes Setting, sondern eine Reihe von Kampagnensettings wie Greyhawk, Forgotten Realms, Mystara, Spelljammer, Eberron, Ravenloft etc.
5e hat in seinen bestehenden Abenteuern bisher v.a. die Forgotten Realms abgedeckt.
FR und Golarion sind aber beides generische Küchenspülenfantasysettings. Außer der Landkarte, den Götternamen und der Aufschrift auf dem Ortsschild ändert sich nicht viel, wenn man vom einen ins andere Setting wechselt.
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Pathfinder ist nicht schlecht, besonders wenn deine Spieler wirklich selber Material lesen wollen. Andererseits gibt es nicht so viel sinnvolles Material für Spieler, wenn Ihr D&D 5 spielen wollt. Denn der Großteil der Bücher befasst sich mit Rassen- und Klassenoptionen, die sich nicht so einfach übertragen lassen. Ich bin kein Experte aber mir scheint, so bleibt hauptsächlich der Golarionband übrig. Und natürlich gewisse Handouts und Namen, die in Abenteuern vorkommen. Der Rest ist Spielleitermaterial...
Das derzeitig aktive Setting für D&D 5 sind die Forgotten Realms, auf Deutsch Vergessene Reiche. Dazu gibt es auch auf Englisch nur sehr wenig neues Material. Deshalb muss man, sofern man glaubt das zu brauchen, auf altes Material zurückgreifen. Von D&D 4-Material würde ich (persönlicher Geschmack) die Finger lassen und lieber Material für 3.5 oder sogar AD&D anschaffen. Beides gibt es auf Deutsch, natürlich hauptsächlich gebraucht.
Wenn Du ein bisschen vom Standardsetting abweichen willst, gibt es Eberron (seit 3.5, zum Teil auch auf Deutsch). Das Abenteuermaterial ist da allerdings recht begrenzt, da müsstest Du eher selber kreativ werden.
Das schon erwähnte Rote Hand des Unheils ist aus meiner Sicht die einzige nennenswerte Kampagne für 3.5 auf Deutsch und meines Wissens nicht für ein bestimmtes Setting geschrieben. Für AD&D gibt es deutlich mehr, zum Beispiel die Wüste der Verdammnis (http://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=m570.l1313&_nkw=w%C3%BCste+der+verdammnis&_sacat=0).
Die Konvertierung, egal ob von AD&D, 3.5, Pathfinder oder 4 zu D&D 5 ist, was Abenteuer angeht, relativ dankbar. Einfach die 5e-Version der Monster übernehmen und die Schwierigkeitsgrade von Proben (im Falle von 3.5 oder 4e) etwas reduzieren tut es in den meisten Fällen schon. Trotzdem ist Augenmaß gefragt und es bedeutet Zusatzarbeit für den DM.