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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Lesen => Thema gestartet von: Swafnir am 1.01.2017 | 20:32
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Ich suche interessante Romane die aus Sicht eines Indianers Nordamerikas geschrieben wurden.
Momentan find ich da vor allem Romane von Kerstin Groeper. Habt da noch Geheimtipps für mich?
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Kein Indianer-Roman, aber vielleicht ist das trotzdem was für dich?
http://www.phantastik-couch.de/richard-adams-traveller.html
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Tony Hillerman könnte ich empfehlen, mit seinen Protagonisten Jim Chee und Joe Leaphorn. Die beiden Herren sind Navajos und arbeiten bei, Achtung, der Navajo Tribal Police: Es ist eine Krimi-Reihe. Eine ziemlich gute, mit starker Betonung der kulturellen Perspektive.
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Notiere ich mir - klingt sehr interessant :d
Aber ich suche einen Roman für die Lesechallenge für die Kathegorie: "Ein Buch, in dem der Hauptcharakter eine andere ethnische Herkunft hat als du". Und da dachte ich eben an einen Nordamerikanischen Ureinwohner. Das kann ich dann gleich als Inspiration für Deadlands nutzen 8). Eine Katze wäre - glaube ich - geschummelt ~;D
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Ich fand die hier ziemlich cool: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_S%C3%B6hne_der_Gro%C3%9Fen_B%C3%A4rin
Sind halt schon etwas älter.
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Sind die so fern der Realität wie Karl May oder fundierter?
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Sind die so fern der Realität wie Karl May oder fundierter?
Zitat aus dem verlinkten Wikipedia-Eintrag:
Einflüsse
Als Quellen verwendete Welskopf-Henrich (wie auch Karl May) beispielsweise George Catlin, aber auch „Ohijesa, der Indianerknabe“ von Charles Eastman und „Das Werden eines Indianerkriegers“ von Büffelkind Langspeer, die alle als völkerkundliche Werke hoch angesehen waren. Später ergänzte sie das Werk dann noch durch Details, die sie direkt bei den Ethnologen Walter Krickeberg und Eva Lips einholte. Auch besuchte sie ab 1963 mehrere Reservationen in Nordamerika und Kanada. Weitere belletristische Werke, mit denen sie sich auseinandersetzte, waren die Bücher von Karl May und James Fenimore Cooper. Von Karl May hat sie sich später in drastischer Form distanziert.
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Zitat aus dem verlinkten Wikipedia-Eintrag:
Sehr schön! :d
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Der Anti-Western Little Big Man von Thomas Berger hat einen Protagonisten, der teilweise bei den Cheyenne aufgewachsen ist. Dem wird durchaus Raum gegeben, aber auch einigen anderen Lebensphasen, die durch den Wilden Westen führen.
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Von Liselotte Welskopf-Henrich habe ich noch zwei andere Bücher, die ich in der Wikipedia-Liste irgendwie gar nicht gefunden habe, Stein mit Hörnern und Licht über weißen Felsen. (Kann natürlich auch sein, dass ich einfach nur blind bin) Die spielen in den 1960ern oder so und haben mir immer sehr gut gefallen, weil sie eben das heutige (naja, das 1960er heutige) Leben des Stammes abbilden, nicht die Zeit im Westen.
Der rote Seidenschal und Der Türkisvogel von Federica de Cesco haben mich als Jugendliche auch schwer beeindruckt. Das sind Jugendbücher, die tatsächlich in der Zeit der Indianerkriege angesiedelt sind. Die habe ich aber ewig nicht gelesen; ich kann also nicht sagen, wie ich sie heute fände. Es gibt auch noch einen dritten Teil, Sonnenpfeil, den kenne ich aber gar nicht.
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Brian Moore - Schwarzrock (verfilmt unter dem Titel Black Robe - Am Fluß der Irokesen)
Werner J. Egli - Im Sommer als der Büffel starb (uralt aus den 70ern, aber gut)
Werner J. Egli - Als die Feuer erloschen (uralt aus den 70ern, usw ...)
Lucia St. Clair Robson - Die mit dem Wind reitet, Die Schwester des Apachen, u.a.
Ruth Beebe Hill - Hanta Yo: Eine Indianer-Saga
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Von Liselotte Welskopf-Henrich habe ich noch zwei andere Bücher, die ich in der Wikipedia-Liste irgendwie gar nicht gefunden habe, Stein mit Hörnern und Licht über weißen Felsen. (Kann natürlich auch sein, dass ich einfach nur blind bin) Die spielen in den 1960ern oder so und haben mir immer sehr gut gefallen, weil sie eben das heutige (naja, das 1960er heutige) Leben des Stammes abbilden, nicht die Zeit im Westen.
Der rote Seidenschal und Der Türkisvogel von Federica de Cesco haben mich als Jugendliche auch schwer beeindruckt. Das sind Jugendbücher, die tatsächlich in der Zeit der Indianerkriege angesiedelt sind. Die habe ich aber ewig nicht gelesen; ich kann also nicht sagen, wie ich sie heute fände. Es gibt auch noch einen dritten Teil, Sonnenpfeil, den kenne ich aber gar nicht.
Die gehören zur "Blut des Adlers"-Reihe von Liselotte Welskopf-Henrich.
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Ah. Danke.
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Auch wenn's ein Klassiker ist und durch die vielen Verfilmungen die Story schon fast totgetreten wurde:
James F. Cooper: Der letzte Mohikaner (bitte keine Jugendbuchversion lesen).
Peter Marsh: Das Herz des Sioux- Reihe
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Auch wenn's ein Klassiker ist und durch die vielen Verfilmungen die Story schon fast totgetreten wurde:
James F. Cooper: Der letzte Mohikaner (bitte keine Jugendbuchversion lesen).
Peter Marsh: Das Herz des Sioux- Reihe
Den letzten Mohikaner würde ich sofort nehmen...aber da kann man kaum unterscheiden welches die Originale und welches die gekürzte Version ist.
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Den letzten Mohikaner würde ich sofort nehmen...aber da kann man kaum unterscheiden welches die Originale und welches die gekürzte Version ist.
Doch das geht eigentlich ganz gut: Als Taschenbuch würde ich die Ausgabe aus dem Fischer- Verlag nehmen; und im Hanser- Verlag ist vor ein paar Jahren eine neue Übersetzung im Hardcover erschienen.