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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Sehen => Thema gestartet von: Supersöldner am 23.02.2017 | 21:44
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hört sich spannend an .aber kann man das überhaupt verstehen ohne die Anime s Manga s zu kenne ?
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Die Frage kannst Du am besten hier stellen: http://www.tanelorn.net/index.php/topic,98025.0.html
Und eine weitere Antwort: Der Trailer besteht für mich zu etwa 50% Szenen, die 1:1 aus dem Oshii Film gekl... übernommen wurden. Und den fand ich vor 20 Jahren, auch ohne Vorkenntnisse, doch recht zugänglich, vor allem, wenn man jedes verdammte Cyberpunk-Klischee überhaupt kennt. ;)
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Gestern habe ich noch einmal den Trailer gesehen. Zwei Sachen fielen mir negativ auf.
Erstens kopiert der Film extrem viele Bilder des ersten Animes. Das ist irgendwie verständlich und zugleich schade, weil ihm dadurch das Eigenständige abhanden kommt. Ich hoffe hierbei, dass der Film noch etwas eigenes findet.
Zweitens verrät er viel zu viel von der Geschichte. Schade-Marmelade.
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Gestern habe ich noch einmal den Trailer gesehen. Zwei Sachen fielen mir negativ auf.
Erstens kopiert der Film extrem viele Bilder des ersten Animes. Das ist irgendwie verständlich und zugleich schade, weil ihm dadurch das Eigenständige abhanden kommt. Ich hoffe hierbei, dass der Film noch etwas eigenes findet.
Zweitens verrät er viel zu viel von der Geschichte. Schade-Marmelade.
Zum ersten hast du recht, aber da sind auch Szenen drin, die eine eigenständige Story versprechen oder vielleicht Elemente der Serien.
Zum zweiten, du hast einen anderen Trailer als ich gesehen, wo verrät der zuviel von der Geschichte?
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Zum zweiten, du hast einen anderen Trailer als ich gesehen, wo verrät der zuviel von der Geschichte?
Diesen hier. (https://www.youtube.com/watch?v=bapP1DOtvWM) Die Dialoge aus dem Off erzählen zu viel.
Mich gruselt im Weiteren dieser Matrix-Architekten-Zusammenschnitt. Bild, Farbgebung und sehr ähnlicher Wortlaut. #brrr #1:47
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Diesen hier. (https://www.youtube.com/watch?v=bapP1DOtvWM) Die Dialoge aus dem Off erzählen zu viel.
Ok, hast recht, das ist der 2. Trailer ich kannte nur den ersten. Na ja, zum Glück gibt es noch Luft für Überraschungen, ich weiß auch nicht woher die Angewohnheit kommt immer soviel in die Trailer zu packen.
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Ich hoffe hierbei, dass der Film noch etwas eigenes findet.
Nach beiden Trailern habe ich eher das Gefühl / die Befürchung, dass die 'eigenständigen' Szenen eher Umsetzungen bzw. Ersatz für jene(r) Szenen aus dem Anime sind, in dem Leute rumstehen und sich was erklären ("Er hat das Gehrin der Dolmetscherin gehackt.", der komplette Monolog des Puppetmasters im Museum etc.)
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Hier gibts die ersten 5min. des Films als Teaser https://www.youtube.com/watch?v=HlXuACzsPcw
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Nach den ersten (rechtlich zweifelhaften) Reviews, die auf die Weltpremiere in Japan folgten, wurde der Film im Vergleich zur Vorlage derartig heruntergedummt, dass Angst vor mangelnden Vorkenntnissen so ziemlich das letzte ist, worüber man sich Sorgen machen sollte.
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War das nicht auch die Herangehensweise von David Lynchs "Dune"-Verfilmung? Hat wohl nicht sooo ganz geklappt >;D
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Nach den ersten (rechtlich zweifelhaften) Reviews, die auf die Weltpremiere in Japan folgten, wurde der Film im Vergleich zur Vorlage derartig heruntergedummt, dass Angst vor mangelnden Vorkenntnissen so ziemlich das letzte ist, worüber man sich Sorgen machen sollte.
kannst du das verlinken?(außer ich muss japanisch können)
Hab nur Kommentare auf Reddit gefunden.
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Hier ist eins auf Englisch (oder wahlweise auf Flämisch ;)): http://www.geekster.be/films/ghost-in-the-shell-review/ (http://www.geekster.be/films/ghost-in-the-shell-review/)
P.S.: Gab wohl anderswo auch schon Vorpremieren.
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Und mittlerweile gibt's auch Reviews auf Deutsch...
https://www.wired.de/collection/life/ghost-shell-kritik-review-film-kino-remake-scarlett-johansson (Oh, das haben sie wohl aus Versehen vor dem Ablauf des Embargos gepostet)
http://www.blogbusters.ch/reviews/ghost-in-the-shell
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Gesehen und positiv überrascht. Kein tumbes Remake. Da stecken Respekt gegenüber dem Original und Interesse dahinter. :d
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Aber ich will ja nicht nur meinem Ruf als Hater gerecht werden: Es kann sogar etwas Positives bei der Sache herauskommen. Wenn der Film nämlich - wie anzunehmen ist - aufgrund der anderen erwähnten Faktoren grottig wird, wurden wenigstens keine talentierten japanischen Schauspieler in einem von seelenlosen und lernunfähigen Studiobossen entworfenen Disaster a la 47 Ronin verbraten. ^-^
43% auf Rotten Tomatoes, anemische 19 Millionen Einspielergebnis am Startwochenende in den USA... sieht gut aus. >;D
Kann zwar immer noch ein Gewinnzonenkratzer oder ein moderater Erfolg werden, wenn er im durch Eyecandy zu blendenden, auf eine gute Story nicht angewiesenen Ausland (in China und Japan ist er ja noch nicht angelaufen) ordentlich anzieht, aber ein richtiger Hit, wie sich das die Produktionsfirmen wohl mal erhofft haben... keine realistische Chance. Und es ist nicht auszuschließen, dass er ein richtiggehender Flop wird.
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Ich fand ihn ok. Persönlich hat mich am meisten gestört, dass der Film aus dem Major das Zentrum des Universums macht, absolut unnötigerweise. Ansonsten durchaus ansehbar, wenn auch nicht gerade die Rettung des Anime-Realfilm-Genres.
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Mit der Küchenphilosophie, dem Nolaning und den ungeschickten Actionszenen von GitS lockt man halt heutzutage niemanden mehr hinter dem Ofen vor.
Wie moviebob schon richtig bemerkt hat: seit 1989 gab es einen ganzen Haufen Filme, welche in wesentlichen Bereichen genau dasselbe wie GitS gemacht haben - und das z.T. sogar besser. So ist die Realverfilmung nur eine Pflichtübung, die nichts neues zu bieten hat (ähnlich dem xten-Sportlerdrama: seit Rocky ist da nichts neues mehr gekommen, und der war schon nicht besonders gut).
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Der Film macht ein paar Dinge sehr richtig (Ästhetik!), krankt aber an zwei großen Krücken:
Scarlett Johansson und einer zu kurzen Laufzeit.
Die transhumanistischen Ideen bleiben viel zu kurz angerissen und SJ ist ne absolute Fehlbesetzung in der Rolle.
Ihr Gesicht passt ja eigentlich, aber die Frau hätte man erstmal durch ein halbes Jahr knüppelhartes Sporttraining schicken müssen damit sie nicht mehr wie ne Ente rumläuft.
Der dumme Bodysuit hilft auch nicht.
Schade, die Ansätze waren ganz solide aber die Umsetzung ist dann leider doch nur mit dem Unterhaltungswert besserer Us-Comicverfilmungen gesegnet.
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Hab ihn gestern in der OV gesehen.
Kann man sich anschauen, ist vor allem optisch toll gemacht, aber die Geschichte ist ziemlich 08/15, d.h.
es wurde sehr viel Potenzial verschenkt im Vergleich zu den Vorlagen.
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43% auf Rotten Tomatoes, anemische 19 Millionen Einspielergebnis am Startwochenende in den USA... sieht gut aus. >;D
Kann zwar immer noch ein Gewinnzonenkratzer oder ein moderater Erfolg werden, wenn er im durch Eyecandy zu blendenden, auf eine gute Story nicht angewiesenen Ausland (in China und Japan ist er ja noch nicht angelaufen) ordentlich anzieht, aber ein richtiger Hit, wie sich das die Produktionsfirmen wohl mal erhofft haben... keine realistische Chance. Und es ist nicht auszuschließen, dass er ein richtiggehender Flop wird.
Das Problem ist dann nur, welchen Schluss die Macher in Hollywood hinterher daraus ziehen. :-\
Z.B.:
- Das nächste Remake machen wir 1:1, sonst vergraulen wir das Kernpublikum.
- Wir machen keine asiatischen Sachen mehr, die laufen nicht.
- Wir machen nur noch europäisch-amerikanische Geschichten. Da gibt es keine lästigen Whitewash-Proteste.
- Scarlett Johansson bekommt keine Actionhauptrollen mehr, die bringt kein Publikum.
- Frauen in der Actionhauptrolle bringen es nicht, das gibt nur Flops.
...
Mit anderen Worten, die Gefahr ist nicht klein, dass sie daraus Schlüsse ziehen, die einem nicht gefallen,
bzw. deren Auswirkung einem nicht gefällt.
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Für mich persönlich wäre folgende Schlussfolgerung ideal:
Wir versuchen nicht mehr, solche ausländischen IPs zu halbe-Milliarde-Dollar-Blockbustern zu verwursten. Denn alles, was mit dem Film schief gelaufen ist, das Whitewashing inklusive, ist ein Symptom der Blockbuster-Fabrik-Denkweise.
Wenn jemand 30, 40 Millionen in die Hand genommen hätte und damit...
a.) eher unbekannte, aber fähige Japanisch-Amerikanische (und ja, auch ein paar andere) Darsteller engagiert hätte
b.) beim Skript direkt interessante Elemente aus der Vorlage verwendet hätte, statt die Story durch auswechselbare Auftragsschreiber dem kleinsten gemeinsamen Massen-Nenner anzupassen
c.) mit ein bißchen weniger ostentativem Eye Candy, aber guten Special Effects (die in so einem Budget locker drin sind) in Hong Kong und einer japanischen Stadt, die nicht Tokyo ist (weil man außerhalb Tokyos für viel weniger Geld drehen kann) on Location gefilmt hätte
... würde ich mal behaupten, da wäre unter der Voraussetzung eines wirklich daran interessierten Drehbuchschreibers ein besserer Film bei herausgekommen. Klar: Der hätte vermutlich auch nicht mehr eingespielt, vermutlich sogar weniger als die 200-300 Millionen, die für GitS 2017 veranschlagt wurden. Aber für einen Film mit dem oben skizzierten Budget wären 200 Millionen schon ein schöner Erfolg.
Aber das ging natürlich nicht. Wenn schon Dreamworks die Rechte hat, dann muss da auch ein Spielbergscher Mega-Erfolg daraus werden. Darum muss ein Spielbergsches Mega-Erfolg-Budget herangeschafft werden. Darum muss die Geschichte auf eine Hollywood-08/15-Origin Story mit Robocop-Elementen reduziert werden, nach Spezifikation von willigen Auftragsschreibern entworfen. Darum müssen wir einen "Box office draw"-Star haben, unabhängig davon, ob die bei näherer Betrachtung irgendwas für die Rolle taugt. Darum müssen wir selbst als Alibi-Japaner einen verfallenen Altstar heranschaffen, von dem die Leute zumindest schon mal was gehört haben - egal, dass der kein Englisch kann und auch keinen Bock hat, seinen Text phonetisch zu lernen.
(Was sich damit nicht erklären lässt, sind die Besetzungen für die ganzen Nebenrollen... da ist eher schlichte Gedankenlosigkeit zu vermuten.)
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"einen verfallenen Altstar"
*seufz*
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Oh, ein großer Kenner und Liebhaber von Beat Takeshis Arbeit der letzten 20 Jahre... ::)
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also habe die Anime Filme angekuckt und fand die ganz OK
Es gibt ja noch 2 Anime Serien mit je 26 Teilen. Die sind auch gut.
Der Film war jetzt wirklich wie ein dejavü von den Anime Filmen :(
das fand ich sehr schade
SJ ist ne bildhübsche Frau, aber in dem Film wirkte sie deplaziert auch wegen diesem Body Suite.
im Anime kam das cooler weil es toller ausschaute, nicht so ein hulk nackt modell :(
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Ich fand den Film hervorragend und - wenn man Matrix nicht als Cyberpunk zählt - ist es seit Johnny Mnemnonic der beste Shadowrun-artige Film für mich. Hab daher ewig darauf gewartet. Mir gefiels und ich kann die negativen Kritiken nicht verstehen. Unabhängig davon, dass ich auf sowas gewartet habe, ist der Film halt immer noch ein durchschnittlicher Actionfilm. Hab erst DANACH das 1995er Original zum ersten Mal gesehen und das Original ist weitaus schlechter. Die Mangas mögen besser sein, aber der Anime ist genauso ein Flickerlteppich von Szenen. Die große Story dahinter kommt, wenn auch sehr offensichtlich, besser im 2017er Film rüber. Der Bösewicht ist interessanter. Die Anlehnung an die vielen Szenen aus dem Anime finde ich nett gemacht.
Kann das GitS-Gebashe daher nicht verstehen...
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Mit anderen Worten, die Gefahr ist nicht klein, dass sie daraus Schlüsse ziehen, die einem nicht gefallen,
bzw. deren Auswirkung einem nicht gefällt.
Ja, das machen die öfter mal, wenn "sichere" Erfolge doch in die Hose gehen.
Und mit dem Geldbeutel abstimmen geht nur bedingt, weil man ja nicht ausreichend Einfluss auf den Rest der Menschheit hat.
Da machste nix...
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http://deadline.com/2017/04/ghost-in-the-shell-scarlett-johansson-box-office-flop-whitewash-1202061479/
(http://s2.quickmeme.com/img/73/732b0b61628088b3e0c41ad6fdbad98c04581515e682478399edc9b40adc271e.jpg)
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Also bis auf den aktuellen habe ich alle Resident Evil Filme im Kino gesehen, alle Underworld Filme und natürlich auch Filme wie Ultraviolet. Und bei solchen Filmen ordne ich Ghost in the Shell ein. Solide gemacht, ganz nett, bisschen Action, bisschen Scifi, bisschen Story mit bösen Drahtziehern. Da musste dann auch gar nicht alles genau aufgeschlüsselt werden. Halt ein kleiner Spaß für zwischendurch. Ich habe mich nicht gelangweilt, aber hin und weg war ich auch nicht.
Die Kritik wg. Whitewashing finde ich fehl am Platze. Man sich aus Gründen der Zugänglichkeit wohl entschieden, den Film nicht in Japan spielen zu lassen, sondern in einem unbenannten Land. Es ging ferner um Entfremdung/Depersonalisation, klassisches Thema des Cyberpunk. Major war nicht mehr in ihrem Körper. Wie besser könnte man das darstellen, als sie durch einen Schauspieler einer anderen Hautfarbe darstellen zu lassen? Die Weiße, die ihre alte japanische Mutter trifft - macht das nicht erst so richtig deutlich, was da mit Major geschehen ist und hilft das nicht, ihre Gefühle der Entfremdung besser verstehen zu können? Dass sie das nicht zeigen kann - ob schlecht geschauspielert oder Absicht - ist Teil der Entfremdung!
Naja. Kann man sich ansehen, muss man nicht.
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Die Kritik wg. Whitewashing finde ich fehl am Platze
Alleine die Tatsache, dass das in erster Linie weiße Zuseher stört, zeigt was für ein extremer Bullshit das ist. Gibt ja genug Beispiele dafür, dass am asiatischen Markt, dass komplett anders gesehen wird als in der ach so heilen und tollen westlichen Welt, die glücklicherweise für die Rechte und Fairness aller kämpft. Bin da ganz beim freundlichen Herrn Narren.
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Alleine die Tatsache, dass das in erster Linie weiße Zuseher stört, zeigt was für ein extremer Bullshit das ist. Gibt ja genug Beispiele dafür, dass am asiatischen Markt, dass komplett anders gesehen wird als in der ach so heilen und tollen westlichen Welt, die glücklicherweise für die Rechte und Fairness aller kämpft. Bin da ganz beim freundlichen Herrn Narren.
Wenn ich einen Film sehe der in Japan spielt dann will ich höchstens Bill Murray als Touristen sehen oder Brittany Murphy als beklopptes weißes Mädchen das Ramen kochen will, aber nicht Keanu Reeves als Samurai oder Scarlett Johannson als Kusanagi. Das ist ungefähr so merkwürdig wie eine skandinavischer Winnetou oder ein Shaft aus China.
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Wenn ich einen Film sehe der in Japan spielt dann will ich höchstens Bill Murray als Touristen sehen oder Brittany Murphy als beklopptes weißes Mädchen das Ramen kochen will, aber nicht Keanu Reeves als Samurai oder Scarlett Johannson als Kusanagi. Das ist ungefähr so merkwürdig wie eine skandinavischer Winnetou oder ein Shaft aus China.
Das war Tom Cruise ;)
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Das war Tom Cruise ;)
Nein, Ich meine 47 Ronin.
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Nein, Ich meine 47 Ronin.
Stimmt, den gabs ja auch noch ;D
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Das ist ungefähr so merkwürdig wie eine skandinavischer Winnetou oder ein Shaft aus China.
Also wir hatten jahrzehnte einen französischen Winnetou und die Deutschen haben ihn geliebt. >;D
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Man sich aus Gründen der Zugänglichkeit wohl entschieden, den Film nicht in Japan spielen zu lassen, sondern in einem unbenannten Land.
Einem unbenannten Land mit japanischen Werbebannern, Geishas, und japanischen Statisten in mehr japanischer Kleidung als man in Japan innerhalb eines Monats zu Gesicht bekommt. ~;D
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Je nach Background heisst das nur das Japan zur kulturell - ökonomische Leitnation wurde a la Shadowrun
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Also wir hatten jahrzehnte einen französischen Winnetou und die Deutschen haben ihn geliebt. >;D
Damals dachten wir ja auch Karl May wäre wirklich im Wilden Westen gewesen. ;)
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Wenn ich einen Film sehe der in Japan spielt dann will ich höchstens Bill Murray als Touristen sehen oder Brittany Murphy als beklopptes weißes Mädchen das Ramen kochen will, aber nicht Keanu Reeves als Samurai oder Scarlett Johannson als Kusanagi. Das ist ungefähr so merkwürdig wie eine skandinavischer Winnetou oder ein Shaft aus China.
Abgesehen von der Tatsache, dass im Original bereits einige Nicht-Japaner vorkommen und Major ein Cyborg ist. Ja, bei der Menge an nicht-österreichisch-aussehenden Menschen hier in Österreich, da graut es mich auch total. Ganz schlimm sind dann Filme in denen jemand in Wien nicht wie Mozart verkleidet rumläuft, da krieg ich immer so einen kalten Schauer über den Rücken. #checkyourprivilege.
(Ne, Scherz. Mir ist das ziemlich egal, ich mach mich über das Getue halt gerne lustig. Ist daher auch wirklich nicht Ernst gemeint. Jeder hat da seine Vorstellungen und Wünsche und wenn die nicht erfüllt werden, ist man halt enttäuscht und das kann sogar ganz ohne Grunde passieren.)
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Je nach Background heisst das nur das Japan zur kulturell - ökonomische Leitnation wurde a la Shadowrun
Nur dass alle wichtigen Leute komischerweise keine Japaner sind. Das Szenario wirkt eher so, als hätten Typen Japan unterjocht, die so drauf sind wie viele westliche Anime-Fans: Lieben japanische Kultur - verachten japanische Menschen. 8]
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Abgesehen von der Tatsache, dass im Original bereits einige Nicht-Japaner vorkommen
Nur interessehalber: Welche der Figuren im Original (ist damit der 1995er Film gemeint) sind Deiner Meinung nach keine Japaner? Oder allgemein keine Ostasiaten?
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Der Chef von Smersh und ihre Mutter, btw. welche Geishas?
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Deine Stream-of-Consciousness-Kommunikation lässt mich hier leider mal wieder ratlos zurück, Radul...
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Smersh - Abteilung 9
Im Fim ist mir keine Geisha aufgefallen, nur die Robotpuppen
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@Wulfhelm - geht ja nicht nur mir so:
- Major - Sieht so "asiatisch" aus wie die meisten weiblichen Anime-Charaktere und das macht aber beinahe nur die Stupsnase aus und der kleine Mund. Dass "Motoko" selbst ganz klar Japanerin ist, ergibt sich ja auch aus der Geschichte (laut 1995, SAC sagt dazu ja mehr) - aber ich meine ja den Cyborg-Körper.
- Batou - Vermutlich japanischer Staatsbürger, aber ober nicht ein Immigrant sein könnte, darüber gibts durchaus Fandiskussionen - lange bevor irgendwer von GitS 2017 wissen konnte
- Dr. Willis - Minute 55 credited als Amerikaner - von dem bärtigen Nichtasiaten (name grad nicht im Kopf)
- Maven (Nicht 1995, sondern erst SAC) - ziemlich sicher nicht asiatisch
- Puppeter, komplett nationalitätsfrei, da "gesichtslos" (der Körper ist Japaner: Tateaki Koshiki)
- Kuze
Dass viele davon aber "ganz klar" Japaner sein sollen, hat ein Fan hier sehr schön herausgearbeitet https://www.quora.com/Is-Major-Motoko-Kusanagi-from-Ghost-in-the-Shell-Caucasian - insbesonders bei Vorlagen zu den Charakteren. Lustigerweise war die Vorlage für Batou laut Wikipedia "Ein Minotaur" :) Das macht die Ethnien-Sache natürlich schwieriger :) Die Fans dort haben das viel besser und detaillierter herausgearbeitet, als ich das hier beschreiben könnte.
Btw - damit will ich auf keinen Fall argumentieren, warum SJ aus Schauspielerin gewählt wurde. Da dürfte allen klar sein, dass es darum ging Kinokassen klingeln zu lassen um bei einem 100+ Millionen$ Film möglichst viele in die Kinos zu ziehen. Aber stilistisch, finde ich gerade bei Major in vielen Side-By-Side Vergleichen, wurde der Stil extrem gut getroffen!
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Dr. Willis - ziemlich sicher kein Asiate
Äußerlich ist er defintiv keiner, was sich eben daran zeigt, dass japanische Charaktere (Kusanagi, Togusa, Ishikawa, Aramaki) ihn als "Weißen" bezeichnen, wenn es darum geht, ihn deskriptiv von Nakamura abzugrenzen. Das zeigt des weiteren auch, dass die "Cyborgs haben keine Ethnie"-Geschichte - die ja ohnehin in direktem Widerspruch zu den Einleitungs-Blurbs von Manga und Film steht - schlicht nicht zutrifft und dass besagte japanische Charaktere sich offensichtlich nicht als "weiß" wahrnehmen. Der 1995er Film hat nicht nur Bilder, sondern auch ein Drehbuch! >;D
Wie kommst Du bei Kuze darauf, wenn er doch bekanntlich nach einem japanischen Schauspieler modelliert wurde?
Der Puppenspieler im Film ist "offiziell" Amerikaner, aber das sagt natürlich für ein Programm nichts aus... 8)
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Kuze : Ich meinte ja das war mein Eindruck beim Sehen. Da konnte ich ja nicht wissen wer für wen die Vorlage war :) Den Artikel hab ich beim zusammensuchen für den Post oben erstöbert. Er gefiel mir weil er viele Beispiele brachte WARUM manche Charaktere als kaukasisch wahrgenommen werden - auch wenn ich damit falsch lag.
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Hätte man Japaner genommen, dann hätte sicher bald einer gemeckert, dass die alle gar nicht aussehen wie im Manga/Anime.
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Ich finde jetzt gerade das Einspeilergebnis für China nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass es deutlich niedriger ausgefallen würde, wenn alle Hauptrollen von Japanern gespielt worden wären. ~;D
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Ach je, immer noch dieses Drama.
Der Film liefert ne plausible Begründung für die Rassenveränderung des Majors, das ist IMHO das einzig relevante.
Man hätte da genausogut ne schwarze nehmen können.
SJ ist in der Rolle ne Fehlbesetzung, das liegt aber nicht an ihrer Hautfarbe.
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Hab ihn mir gestern angeguckt. Visuell definitiv ganz großartig, der FIlm an sich... Hab mich gut unterhalten gefühlt aber nicht mehr. Bezüglich er ganzen Whitewashing-Diskussion hab ich mir persönlich ne Begründung zusammengereimt warum das das Thema unterstreicht und deswegen nicht so tragisch ist. Fazit: War ein netter Abend aber kein Burner.
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Ich finde jetzt gerade das Einspeilergebnis für China nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass es deutlich niedriger ausgefallen würde, wenn alle Hauptrollen von Japanern gespielt worden wären. ~;D
Scheinbar ist er in China ganz gut gelaufen, in Japan aber nicht, zumindest laut diesem Artikel:
http://variety.com/2017/film/box-office/ghost-in-the-shell-box-office-1202027114/
Paramount, Reliance, and DreamWorks backed the picture, which stars Scarlett Johansson as a cyber warrior. “Ghost in the Shell” did get a boost from China, where it opened to $21.4 million. Japanese audiences were less receptive. The film debuted to a modest $3.2 million.
Wobei ich aber die Märkte nicht gut genug kenne, um zu wissen, ob diese Schlussfolgerungen zulässig sind.
Und woran es in Japan lag, ist ja auch nicht sicher.
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Ich fand den Film okay. Optisch gut, Scarlett Johannsen mag ich eh, coole Effekte ... naja, aber mehr auch nicht, die Story war nu echt total vorhersehbar (nee, ich kenne den alten Anime nicht) und irgendwie hätte man aus dem Thema mehr machen können. Oder, wie ich meiner Kinobegleitung sagte: Wenn du die Thematik spannend findest, guck mal Westworld. ;)
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die deutsche DvD kommt wohl nächste Woche Raus.
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Ich hab ihn gerade gesehen und er hat mir gefallen. 8)
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Ich hab ihn gerade gesehen und er hat mir gefallen. 8)
+1 den Strang hatte ich noch nicht gesehen - ich war allerdings im Kino 8)
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Freitag angeguckt, und zwischendrin ausgeschalten.
Ein paar nette visuelle Effekte, aber letzten Endes irgendwie doch auch totaler uninspirierter Quatsch irgendwie.
Irgendwie funktioniert außerhalb von Blade Runner Cyberpunk auf der Leinwand nicht für mich.
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Freitag angeguckt, und zwischendrin ausgeschalten.
Ein paar nette visuelle Effekte, aber letzten Endes irgendwie doch auch totaler uninspirierter Quatsch irgendwie.
Irgendwie funktioniert außerhalb von Blade Runner Cyberpunk auf der Leinwand nicht für mich.
Generell fehlt bei vielen Animes die dann real verfilmt werden der reiche Background der Comics was dann entweder zu einer totalen Komprimierung oder zu einer sehr auf Fan-wissen aufbauenden Erzählung führt.
Ein Gegenbeispiel wäre Akira
Bei uns fehlt mir zumindest die Manga Kultur. (ok, habe die wohl gerade so verpasst)
Die ist in den USA deutlich stärker und früher losgetreten worden. Schon in den 1970-ern denke ich mal, auf jeden Fall in den 1980-ern.
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Das alte Anime von 1995 (?) mochte ich ja sehr.
Aber der "neue" Film krankt schon sehr an einem Übergewicht an Visuellem.
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Freitag angeguckt, und zwischendrin ausgeschalten.
Ein paar nette visuelle Effekte, aber letzten Endes irgendwie doch auch totaler uninspirierter Quatsch irgendwie.
Irgendwie funktioniert außerhalb von Blade Runner Cyberpunk auf der Leinwand nicht für mich.
Versuche es mal mit "Upgrade" (https://www.youtube.com/watch?v=1hTLGlgZ4Z8). Reduzierter, böser, herausragender Cyberpunkthriller, auf den Punkt gebracht...
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Versuche es mal mit "Upgrade" (https://www.youtube.com/watch?v=1hTLGlgZ4Z8). Reduzierter, böser, herausragender Cyberpunkthriller, auf den Punkt gebracht...
Aber nicht spoilern lassen >;D Wäre schade.
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Für mich ist das Anime das "District 9" der 90er.
Visuell beeindruckend (zumindest für seine Zeit - heute gibt es besseres) und eine prinzipiell interessante Idee, aus welcher der Film leider so gar nichts macht und deren aufgestellte Prämissen gegen Ende komplett ignoriert werden. Und der Realfilm ist auch nicht besser.
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Bin gerade ein bisschen aus allen Wolken gefallen, als ich gesehen habe dass der Kollege von Scarlett vom Schauspieler von Euron Greyjoy aus Game of Thrones verkörpert wird. Spricht für den Schauspieler, finde ich, die beiden Figuren hätte ich im Kopf nie zusammenbekommen...
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@BBB. Witzig fand ich, dass beide schon einmal in einem Film und in einer asiatischen Stadt zusammen spielten: Lucy. Ich sah ihm neulich erstmalig, fand diese parallele sehr amüsant.
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Ernsthaft, in Lucy hat er auch mitgemacht?
Langsam wird er zu meinem Lieblingsschauspieler... verschwindet so sehr in der ROlle, dass ich ihn nicht erkenne.
Normalerweise ist mein Problem genau andersherum...
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Als Ausgleich dazu: Er hat sogar schon einen ESC moderiert. ;)
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Gibt es hier einen "mind blown" Smiley?
Scheinbar nicht.
Aber der hier passt auch:
:pray:
Ich hab den ESC damals sogar gesehen...
Meine Güte. Bin gerade seine IMDB List durchgegangen. Der Kerl hat ja echt in einigen Filmen mitgewirkt, ohne dass er mir als "er" aufgefallen wäre. Gut, jetzt nicht immer die allerbesten Filme (*hust*Great Wall*hust*), aber ich bin trotzdem tief beeindruckt.
Ich werde dich mir merken, Pilou Asbaek!