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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Lesen => Thema gestartet von: Stagger am 16.05.2017 | 06:40
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Ich bin nun mit der gesamten Literatur von Philip K. Dick durch. Es war spannend, es hatte seine Höhen und Tiefen, insgesamt bin ich sehr zufrieden.
Aber ich kenne keine vergleichbaren Schriftsteller. Helft mir! Ich brauche Nachschub.
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Doc EE Smith
Heinlein
Silverberg
Gibson
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Krieg der Klone von John Scalzi fand ich ziemlich gut. (Hat nichts mit Star Wars zu tun. Im englischen Original heißt es "Old Man's War".)
Oder "Der ewige Krieg" von Joe Haldeman.
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Danke. Ich google gleich mal Rezis. Mich hats richtig gefrustet, dass ich mit P.K.Dick durch bin und keine Reserve hatte.
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David Weber, die Honor Harrington Reihe
Robert A. Heinlein: Chroniken der Zukunft (fast sein ganzes Werk)
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Vielleicht trifft das auch deinen Geschmack...
Ulisses bringt die alten Battletech-Romane wieder auf den Markt und gerade die ersten 3 Romane der Trilogie über die Gray-Death-Legion kann ich nur wärmstens empfehlen.
http://www.ulisses-spiele.de/neuigkeiten/2017-05-15-battletech-rueckkehr-von-legenden/ (http://www.ulisses-spiele.de/neuigkeiten/2017-05-15-battletech-rueckkehr-von-legenden/)
Der Pegasus-Verlag wartet auch schon mit 2 neuen Shadowrun-Romanen auf. Allerdings kann ich hierzu noch nichts sagen. Sind gerade per Post angekommen.
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Danke. Ich google gleich mal Rezis. Mich hats richtig gefrustet, dass ich mit P.K.Dick durch bin und keine Reserve hatte.
Was mich als letztes richtig vom Hocker gehauen hat war "Blindsight" von Peter Watts. Das ist science-fictiger als Dick, hat auch ein bisschen Mindfuck, spielt auch mit Wahrnehmung und der Frage nach dem Menschsein, geht aber in eine völlig andere Richtung als Dick.
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Was mich als letztes richtig vom Hocker gehauen hat war "Blindsight" von Peter Watts. Das ist science-fictiger als Dick, hat auch ein bisschen Mindfuck, spielt auch mit Wahrnehmung und der Frage nach dem Menschsein, geht aber in eine völlig andere Richtung als Dick.
Gibts übrigens auch auf Deutsch, das lese ich aufgrund Pyros Empfehlung auf den Treffen gerade. Englisch war mir zu anstrengend.
Und es gibt eine Fortsetzung.
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Science Fiction ist wie jedes andere Genre ein weites Feld. Es gibt klassische Space Opera, Military Science Fiction, Hard Science Fiction, Cyberpunk, Zeitreisen, Utopien, Dystopien...etc.
Da ist es nicht ganz einfach, Dir allgemein Science Fiction zu empfehlen, da die Unterschiede zwischen den Untergenres schon allein beträchtlich sind. Beispielsweise finde ich persönlich Hard Science Fiction, also SF mit Fokus auf Technik und Wissenschaft, etwas anstrengend.
Ich kann Dir deshalb keine allgemeingültigen Empfehlungen geben, sondern nur auf Bücher hinweisen, die mir persönlich gut gefallen haben.
Die Klassiker:
Asimov: Foundation-Trilogie...
Stanislav Lem: Der Unbesiegbare...Die Novelle hat einen gewissen "Alien"-Vibe
Ken Grimwood: Replay...eines meiner Lieblingsbücher. Täglich grüßt das Murmeltier, aber innerhalb eines Menschenlebens.
Wolfgang Jeschke: Der letzte Tag der Schöpfung...Zeitreisen, Die USA lassen in die Vergangenheit reisen, um die Geschichte zu ihren Gunsten zu verändern. Das hat Konsequenzen.
Walter Jon Williams: Hardware...Klassischer, sehr actionreicher Cyberpunk
Dan Simmons: Hyperion Gesänge...noch nicht gelesen, aber gilt jetz schon als moderner Klassiker der SF
Neuere Science Fiction:
James S.A.Corey: Leviathan erwacht (Erster Teil der Expanse Serie)...Gibt es mittlerweile auch als TV-Serie. SF im Stile von Alien, Outland und 2010. Sehr empfehlenswert.
Peter F. Hamilton: Armageddon Zyklus; Commonwealth Saga...Vielschreiber Hamiltons Universen sind gewaltig, doppelbödig, sehr umfangreich und zuweilen etwas zu detailreich.
Philip P. Peterson: Transport...Science Fiction im Stile von Star Gate. Nicht anspruchsvoll, aber unterhaltsam
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Richard Morgan:
Unsterblichlichkeitsprogramm,
Gefallene Engel,
Heiliger Zorn
Eine Trilogie
Meine derzeit absolute Lieblings SF - da geht derzeit nix drüber.
Ist als Hörbuch quasi im endlos Dauer-Loop mit Joe Abercrombies Logen Ninefinger in meinen Ohren auf dem Weg zur Arbeit...
Englische Titel hab ich grad nicht parat.
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Battletech ist super! Das wird direkt bestellt.
Richard Morgan klingt auch interessant.
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Ich fand die Hyperion / Endymion Gesänge eigen ganz cool und irgendwie eigen. Nicht zwingend mein absolut liebstes sci Fi Buch aber trotzdem cool
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Nicht in irgendeiner wertenden Reihenfolge:
Orson Scott Card:
Ender's Spiel (deutlich besser als die Verfilmung),
Abyss (sehr gutes Buch zum Film, während der Dreharbeiten im Dialog mit den Schauspielern geschrieben.
David Brin:
Sternenflut (Meiner Meinung nach die beste Art seine Uplift Hexalogie zu beginnen)
Copy (Kiln People): Was kann fast völlige Transparenz und überbordende Automation bedeuten (Wurde mit Bruce Willis aber mit gebremstem Schaum verfilmt)
Erde
Der Übungseffekt
The Postman
Im Herzen des Kometen (mit David Benford)
Iain M. Banks:
Bedenke Phlebas (Beginn der Culture Reihe, einfach nur geil, mit das beste was SF zu bieten hat)
Against a Dark Backgound/Vor einem dunklen Hintergrund(episch vom Anfang bis zum Ende, in sich abgeschlossen)
The Algebraist
Neal Stephenson:
Snow Crash: Realistischer als Gibson, schaut man sich das eine oder andere heute an dann kann man wohl sagen es ist fast schon soweit), Cyberpunk
The Diamond Age: Nanotechpunk
Cryptonomicon: Cryptopunk
Reamde/Error: MMO-Punk
The Baroque Cycle: Mantel & Degen- Punk
Seveneves: Endzeit-Punk
James P. Hogan (Hard SF)
Der Tote Raumfahrer
Die Kinder von Alpha Centauri
Der Schöpfungscode
Robert L,Forward: (Even Harder SF)
Drachenei
Der Flug der Libelle
Die Bücher mit denen man eher anfangen sollte sind bei jedem Auto als erstes platziert.
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Das meiste, was ich empfehlen würde, ist schon in der Liste, deswegen noch ein Geheimtip, der mich persönlich weggeblasen hat: Neal Stephenson, "Anathem". Eine ganz ganz andere Art von SciFi. Wenn man kein Physiker/ Kosmologe ist, kann es ganz schön brainfucky werden, aber ich liebe die Art, wie Stephenson es schafft, eine Bande von Philosophen-Mönchen zu Helden einer planetaren Rettungsaktion aufzubauen. Und die scholastischen Streitgespräche! YEAH.
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Die "Singularity Sky"-Reihe von Charles Stross.
Alles von George R.R. Martin (einige seiner SciFi-Geschichten sind recht schwer zu bekommen, aber die Besten sind in "Dreamsongs" und "Tuf Yoyaging" (dt.: Planetenwanderer) drin).
Wenn es auch recht abgefahrene Space Opera sein darf: die "Deathstalker"-Reihe von Simon R. Green.
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Alfred Bester: "The Stars My Destination" und "The Demolished Man". Schon aus den 1950ern, wirkt aber unglaublich frisch, fand ich.
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David Weber, die Honor Harrington Reihe
Abseits des Honorverse ist "In Fury Born" definitiv auch empfehlenswert. K.A. ob es das auch auf deutsch gibt.