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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Lesen => Thema gestartet von: KhornedBeef am 18.12.2017 | 08:53
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Ja, so ziemlich der Titel. Wenn ihr ein gutes Buch zu Kosmologie, Astronomie und Planetologie empfehlen müsstet, dass man als Fachfremder gut lesen kann, welches?
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Hmm.
Die Sonderhefte von Spektrum der Wissenschaft. Da kann man anfangen.
http://www.spektrum.de/shop/sterne-und-weltraum/sonderhefte/
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Die Klassiker von Hawking: "Eine kurze Geschichte der Zeit" und "Das Universum in der Nussschale".
Gerade als Laie ein super Einstieg.
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Wahrscheinlich mittlerweile veraltet, aber ich fand Carl Sagans Cosmos immer sehr charmant.
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Das kommt sehr darauf an, was genau Dich konkret interessiert.
Geht es eher um physikalische Ideen ist "We have no Idea" von Cham sehr gut.
Sehr gut lesbar ist das Lehrbuch "Astronomie" von Comins. Auch die Bücher von Lesch sind empfehlenswert.
Empfehlenswert ist auch "Tunnel durch Raum und Zeit" von Vaas. Auch "Ich war noch niemals auf Saturn" von Büker ist einen Blick wert.
"Das Universum in deiner Hand" kann ich nicht empfehlen, ist zu oberflächlich, ebenso nicht die Hawking Bücher, die
haben mit echter Physik wenig zu tun.
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DAnke für die Tips! Buchform wäre schon schön, trotzdem gute Idee mit Spektrum der Wissenschaft!
"Eine kurze Geschichte der Zeit" hab ich, aber das ist halt reine Kosmologie und sehr weit herausgezoomt. Schön wäre quasi noch dazu ein "Bestiarium der Milchstraße", sozusagen.
"Cosmos" klingt wie ein guter Start: Große Bandbreite abgedeckt, gut erklärt, schöne Bilder. Die Tv-Serie ist ja neu aufgelegt worden, vielleicht bringen sie ja auch mal ein Buch dazu.
Das kommt sehr darauf an, was genau Dich konkret interessiert.
Geht es eher um physikalische Ideen ist "We have no Idea" von Cham sehr gut.
Sehr gut lesbar ist das Lehrbuch "Astronomie" von Comins. Auch die Bücher von Lesch sind empfehlenswert.
Empfehlenswert ist auch "Tunnel durch Raum und Zeit" von Vaas. Auch "Ich war noch niemals auf Saturn" von Büker ist einen Blick wert.
"Das Universum in deiner Hand" kann ich nicht empfehlen, ist zu oberflächlich, ebenso nicht die Hawking Bücher, die
haben mit echter Physik wenig zu tun.
Die Physik kann sich auch gerne auf Zusatzkästen beschränken, ich gehe nicht davon aus, dass ich ein so breit angelegtes leicht lesbares Buch finde, das trotzdem zwei Universitätskurse abdeckt :) wichtiger wäre ein ÜBerblick darüber was es gibt und wo man weiter gucken kann. Danke schonmal!
Edit: Also letztendlich such ich etwas was halt bis zu einer gewissen Auflösung das ganze Universum beschreibt. Ohne mehr als gute mathematische und physikalische Grundbildung zu fordern.
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Einen tollen Gesamtüberblick über alle möglichen Themen bietet auch
"Gödel, Escher, Bach" von Douglas R. Hofstadter.
Oder "Computerdenken" von Douglas Penrose.
Letzteres hat jetzt weniger mit Universum zu tun, im ersteren schon, nähert man sich da auch mathematischen Themen.
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Einen tollen Gesamtüberblick über alle möglichen Themen bietet auch
"Gödel, Escher, Bach" von Douglas R. Hofstadter.
Auch eine gute wahl!
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"Gödel, Escher, Bach" klingt ebenso spannend wie absolut unverknüpft zur Weltallforschung, leider :) trotzdem danke
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Oh, hier kann ich für nächstes Jahr sicher nen paar Geschenkideen für meinen Vater abgreifen. ;D
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Falls du es irgendwo als Auslage in die Finger bekommst (Uni): Die Buchempfehlungen des Physik-Journals der DPG sind oft ziemlich gut, sowohl in der Auswahl, als auch in der konkreten Beschreibung. Viele Fach- und Lehrbücher, aber auch viele Biographien, Wissenschaftshistorien usw. Dadurch bin ich auf diese Perle gestoßen https://www.amazon.de/Large-Hadron-Collider-Pop-up-Book/dp/1906506418
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Kann mir irgendwer was zu "Cosmosapiens" von John Hand sagen?
Edit:
"Was wissen wir wirklich über den Ursprung von allem - Materie, Leben, Menschheit, Bewusstsein? Wo liegen die Grenzen des Erforschbaren? Ein grundlegendes Werk mit dem Zeug zum Klassiker der Natur- und Wissenschaftsgeschichte.
John Hands präsentiert eine einzigartige und umfassende Darstellung der aktuellen Erkenntnisse und Diskurse aus den vielen Teilgebieten der Astronomie und Biologie.
Was stand am Anfang unserer Welt? Woher kommt die Materie, die Energie, aus der sich alles entwickelte? Und wann begannen wir, darüber nachzudenken?
Der Engländer John Hands fängt bei der Entstehung des Universums an und zeigt den aktuellen Stand unseres Wissens - aber auch seine Grenzen. Er greift aktuelle Diskussionen der Evolutionsbiologie und Neurogenetik auf, hinterfragt Konzepte wie kosmische Inflation, dunkle Energie und egoistische Gene.
Spannend und klar verfolgt er die Entstehung des Lebens und die Entwicklung unseres selbstreflexiven Bewusstseins zurück, beschäftigt sich mit der Herausbildung von Sprache, Moral, Glauben und Religion. Betrachtet den Menschen als soziales Wesen zwischen Wettkampf und Kooperation und deckt dabei Muster auf, die uns befähigen, die Zukunft der Evolution zu beeinflussen.
In Cosmosapiens gelingt John Hands eine umfassende und aktuelle Darstellung des Wissens über den Ursprung und die Entwicklung von allem: Materie, Leben, Menschheit, Bewusstsein."