Tanelorn.net
Pen & Paper - Spielsysteme => Systemübergreifende Themen => Thema gestartet von: Supersöldner am 5.03.2018 | 15:17
-
Diener Spielen unerwünscht ? ich hab oft den Eindruck das spielen als entbehrlicher zb Leibwächter,Soldat usw der zb einer Sub Spezies der herrschenden an gehört und daher nie die selben rechte haben Wird ist extrem un erwünscht bei der Mehrheit der Spieler ?
-
Du hast innerhalb von 7 Minuten drei Themen gestartet. Nimm dir doch bitte lieber mehr Zeit und achte auf eine einigermaßen verständliche Themeneröffnung.
@Topic:
Nein.
Die meisten SpielerInnen wollen Entscheidungen treffen und das tun, was auch immer sie unter Rollenspiel verstehen (oft beinhaltet das, eine Person mit "Macht" zu spielen - dazu passt selten eine Person aus der Dienerschaft). Meistens benötigen sie dafür einen gewissen Freiraum, der ihnen durch eine settingbedingte Vorgabe (z. b. indem sie einen Sklaven spielen) verwehrt werden kann. Allerdings geben es genug Settings und Systeme her, eben dennoch Sklaven/Diener/whatever zu spielen, ohne diese Einschränkung zu erleiden.
-
Das liegt daran,
a) dass gebalancede Systeme bis vor einiger Zeit nicht so verbreitet waren
b) Zuckerbäcker und dergleichen als Synonym für "Taschenlampenfallenlasser" galten
c) Sich viele gute Regelautoren im Bereich Kampf oder Zauberei austobten, aber weniger im Bereich Handwerk und Soziales
d) Synergetische Effekte oft aus Angst vor Exploits eingespart wurden
e) Sich in der Spielerschaft immer noch das Gerücht hält, ein Zuckerbäcker oder ein Leibdiener könnte nichts zum Abenteuer beitragen.
Man muss nur mit Grips dran gehen, dann bekommen Zuckerbäcker und Leibdiener nette Fähigkeiten, die authentisch oder stimmungsvoll oder gar beides sind.
Beispiel: "Diener" darf 1/Spielabend "Das habe ich bereits erledigt, Herr!" ansagen und eine Aktion als bereits in der Vergangenheit erfolgt deklarieren.
"Zuckerbäcker" darf eine Probe für "hochwertiges Essen" machen. Anschließend steigen die Kampfwerte für den nächsten Tag um 1 oder entsprechende Abzüge werden verhindert.
"Friseur/Schneider": Wenn er sich Zeit nimmt, kann das CH der Gruppe für den nächsten Tag um 1 erhöht werden.
"Model oder Bauer": Kann am ersten Tag die Abzüge für mangelnde Rationen ignorieren
-
Es gibt nicht wenige Spieler, die dagegen allergisch sind Befehle anzunehmen.
Aber das muss nicht durchgehend gelten und es gibt sogar ein paar Spieler, die "gütiger Führung" nicht abgeneigt sind, einfach weil sie selbst eben eher introvertiert und auch unsicher sind.
Rumschubsen lassen dürfte jedoch nahezu generell unbeliebt sein, außer es ist schon Grundprämisse des Spiels.
Lakai sein heißt übrigens nicht direkt wieder inkompetent oder gar Taschenlampfenfallenlasser wie bei b) angedeutet geht aber mit der Stoßrichtung auf "Zivilisten" an der eigentlichen Frage vermutlich hier vorbei.
-
Ich würde das als typische Geschmacksfrage betrachten, ähnlich wie "Sind Halblinge nicht mehr so beliebt bei Spielern?".
In meinem RPG-Dunstkreis werden seit langem Spiele wie Warhammer (und seit neuerem Zweihänder) gezockt oder sind "so beliebt das sie immer mal wieder hervorgeholt werden" - daher kann ich das für die Mehrheit meiner rollenspielenden Freunde und Bekannte verneinen. Auch z.B. DSA gibt einem ja einfach so viele Möglichkeiten, das sicherlich auch eine größere Anzahl an Spielern mit Dienern, Zuckerbäckern und Heckenpennern ihre Abenteurerkarriere starten.
Bei Warhammer (1st & 2nd Edition) war es eher die Regel.
Aktuelle Anekdote:
Vor 14 Tagen hat ein alter Freund einen relativ spontanen One-Shot mit einer Gruppe aus Diener, Marketender und einem Pagen gestartet, welche sich im Haushalt eines Kaufmannes aufhalten und dort eben ihren Dienst tuen. Die einen schon seit Jahren, die anderen eher seit neulich. Liebevoll gestaltete NSC und ein sehr athosphärisches Setting haben echt Laune gemacht. Nebenbei hat man eine Verschwörung entdeckt, Unheil abgewendet und unseren Dienstherren das nackte Leben gerettet.
Und das trozdem man keine Kohle, keine Waffen, keine Ausrüstung, kein Mitspracherecht hat und das Dienstmädchen für "respektlos Sprechen bei Tisch" immer was hinter die Löffel bekommen hat. Das war ne richtige Challange mit der Wahl zwischen Pest und Cholera. Der letzte Drache lies sich in einem anderen System wesentlich einfacher Köpfen.
Jetzt machen wir eine Mini-Kampagne draus und es war, einhellige Meinung der beteiliten Spieler, besser als alle Kaufabenteuer - System völlig egal - seit Jahren in die Hände gefallen ist. Klar hat nicht jeder Lust sich von dem Leibwächter eines Händlers verprügeln zu lassen, belanglosen aber höher stehenden NSC den Po verbal zu küssen oder ähnliches. Unseren Nerv hat es aber absolut getroffen!
-
Diener Spielen unerwünscht ? ich hab oft den Eindruck das spielen als entbehrlicher zb Leibwächter,Soldat usw der zb einer Sub Spezies der herrschenden an gehört und daher nie die selben rechte haben Wird ist extrem un erwünscht bei der Mehrheit der Spieler ?
Genau sowas spiele ich gerade!
(Eine unfreie Figur in der Dienerrolle (als SC!))
Freiheit ist natürlich eine wichtige Motivation für den Charakter
Macht großen Spaß! :)
Edit. Ich wollte das mal ausprobieren, weil es sonst keiner macht.
Meine andere Figur ist adlig. Da ist das mal ein Kontrastprogramm.
-
Kampfunfähig müsse sie ja nicht sein Grade der in seine Rolle hinein geboren Leibwächter ist ja sicher ein Super Kämpfer. Und Guhle und Blutgeschwister in der WoD sind deutlich Stärker und vielseitiger als Normale Menschen . Aber ebnend Diener.
-
Kampfunfähig müsse sie ja nicht sein Grade der in seien Rolle hinein geboren Leibwächter ist ja sicher ein Super Kämpfer.
Genau- das dachte ich mir auch!
Und Guhle und Blutgeschwister in der WoD sind deutlich Stärker und vielseitiger als Normale Menschen . Aber ebnend Diener.
Vor Allem haben solche Untergebene wunderbar die Möglichkeit im Hintergrund zu agieren.
Während der Herr und Meister in der Öffentlichkeit steht und sein Gesicht hinhalten muß, kann der Diener "unbemerkt im Schatten arbeiten"
-
Also...selbst bei Leuten, die sich wie stereotypische Abenteurer regelmäßig in Gefahren stürzen, in denen man auch schon mal umkommen kann, sollte mMn zumindest der Rest der Welt erwarten, daß die einen Chef, Anführer oder sonst was haben, an den man sich als Ansprechpartner wenden kann. Ob der jetzt SC oder NSC ist, ist zweitrangig, aber eine Gruppe aus Nur-Häuptlingen ohne Indianer macht einfach einen etwas zweifelhaften Eindruck. ;)
-
Häuptlinge ? Indianer ? mh alle SC sind die Geister Toter Indianer Häuptlinge und wollen gemeinem ihre Ländereien befreien . ....nein nicht noch mehr Ideen . Auch wenn es cool klingt.
-
gibt auch schöne Rollenspiele wie:
http://www.monkeyfunstudios.com/what-is-bedlam-hall/
wo alle Diener spielen.
-
Man kann coole untergeordnete Charaktere spielen bzw. die meisten Charaktere würden rational vor irgendwem kuschen.
Man sollte aber auch so ehrlich sein und einsehen, das manche reale Tätigkeiten zu sehr sehr viel weniger typischen Abenteuerherausforderungen beitragen sollten als andere, und das man entweder spielt "wir wollen trotzdem Spaß und ziehen uns was völlig aus dem Arsch " oder oldschoolig "Is nich, also is nich" und sich darüber einig ist. When ich jetzt Delta Green spiele und jemand will nen Nahkampfbonus für Herrentortefressen, der bekommt den Vogel gezeigt. Andere Stile? Andere Sache.
-
Der SC, den ich neulich einige Sessions gespielt habe, hatte einen Leibsklaven. War die Idee bzw der Wunsch eines anderen Spielers, der einen Hexer (?) spielte, der... schwarze Magie beherrschte? die falschen Götter verehrte? beides?... der halt nicht ganz koscher war. Meinem SC, einem Krieger, war das nicht bewusst, und ist während der Spielzeit auc hnicht rausgekommen. Aber als WUndarzt, zum Wäsche waschen und allgemein den A... nachgetragen bekommen wars natürlich sehr praktisch.
Das Problem ist mE die (befürchtete oder reale) Einschränkung, und da kann auch was dran sein, wenn der "Herr" vom falschen Spieler gespielt wird. Ohne zu wissen, wer das ist (bspw in einer neuen Gruppe mit neuen Spielern), würde ich das auch nicht machen. Dabei hab ich auf LARPs schon den Wirt gespielt (also mit echtem Getränkeverkauf), was real Einschränkung und Arbeit und Dienstleistung für andere bedeutet, oder meine Freunde, die Adlige spielten, bedient. Aber nur und so weit ich das will.
-
... Aber nur und so weit ich das will.
Das ist die Grundvoraussetzung!
-
Der Herr meiner aktuellen Figur ist ein NSC.
Ich hätte evtl. auch mit einem SC keine Probleme.
Aber es ist mir fast lieber diesen Job dem SL "aufzubuerden. "
Ich selbst würde als Spieler auch nicht so gerne andere dauerhaft in Rolle befehligen wollen.
Das könnte vermutlich auch schnell in Slapstick enden.
-
Mein Berserker sieht den Gruppenpriester als moralische Distanz, weil er nunmal der Priester ist.
Mein Berserker sieht den Ritter als Anführer an, weil er nunmal der Ritter ist.
Da haben die Spieler nicht drum gebeten, aber ich mach das so.
Funzt!
Wer gerne mehr haben will, bittesehr!
-
Gerade die Stände und Hierachien werden im Rollenspiel vermutlich viel zu wenig ausgespielt.
Obwohl es die gibt.
Wobei die Gruppe irgendwann sowieso meist eine Freundschaft auf Augenhöhe entwickelt.
Was ja auch gut so ist.
Unser Ordenskrieger hat z. B. dennoch (NSC)Vorgesetze, und ist deshalb nicht so frei wie der Gluecksritter.
Selbst der Dieb hat einen Chef in der Diebesgilde.
Insofern ist man so oder so abundzu auch mal der Befehlsempfaenger.
-Und muss sich vor seinem Hauptmann, Lehnsherrn , Vorgesetzten etc. verantworten.
Veranschaulicht mEn. die Gesellschaft und bringt Stimmung rein.
-
Wenn ich denn schonmal zum spielen komme habe ich kein problem damit, Lehnsleute zu spielen wenn das Setting es hergibt
-
Das ist die Grundvoraussetzung!
Ja, sicher. Aber in dem Fall ist es nicht mit einer vorherigen Absprache oder so getan. Wenn ich keine Lust habe, einen Auftrag auszuführen, dann mach ich das nicht (evtl mit dem OG-Hinweis: "Äh, nö, jetzt nicht, sry.")
Wenn der Spieler des "Herren" dadurch seine Autorität angegriffen führt und meint, sich aus "IG-Logik" or whatever zu (durchaus realistischen) Straforgien veranlasst zu sehen, mach ich mir nen neuen Charakter. Meine Erfahrung (wie gesagt, eher aus dem LARP, aber da zahlreich): Damit kommen viele nicht klar. Die Meinung, wenn man sich erstmal auf das Diener-Spiel eingelassen habe, müsse man nun auch jedem sinnigen oder unsinnigen Befehl Folge leisten (IG wie gesagt ja durchaus logisch bzw richtig), ist vorhanden...
-
...einfach mal ´ne Runde Ars Magica spielen. Da kommst du um "Diener spielen" gar nicht drum herum.
Und ja... es ist eine permanente Gratwanderung zwischen Fremdbestimmung und Grenzen ausloten.
Macht Spaß und bringt großartige Rollenspielmomente.
-
Was heißt schon Diener sein?
Wenn mein Krieger der Dame der Runde schwört, dass er von nun an ihr Leben auf immer beschützen wird, ist das eine tolle Sache.
Die Troubleshooter bei Paranoia sind auch nur Befehlsempänger des Computers.
Und wenn man bei Vampire:die Maskerade im Auftrag des Prinzen unterwegs ist...
Wenn ein Spielcharakter dem anderen "dient", ist es recht einfach. Wenn er jemand anders dient, dann dem Hauptauftraggeber. Ansonsten wird es eher schwierig.
-
Ja, sicher. Aber in dem Fall ist es nicht mit einer vorherigen Absprache oder so getan. Wenn ich keine Lust habe, einen Auftrag auszuführen, dann mach ich das nicht (evtl mit dem OG-Hinweis: "Äh, nö, jetzt nicht, sry.")
Wenn der Spieler des "Herren" dadurch seine Autorität angegriffen führt und meint, sich aus "IG-Logik" or whatever zu (durchaus realistischen) Straforgien veranlasst zu sehen, mach ich mir nen neuen Charakter. Meine Erfahrung (wie gesagt, eher aus dem LARP, aber da zahlreich): Damit kommen viele nicht klar. Die Meinung, wenn man sich erstmal auf das Diener-Spiel eingelassen habe, müsse man nun auch jedem sinnigen oder unsinnigen Befehl Folge leisten (IG wie gesagt ja durchaus logisch bzw richtig), ist vorhanden...
Ich stimme dir doch zu. Die Initiative muss vom "dienenden" SC/Spieler ausgehen. Der "befehlende" SC/Spieler hat da nichts einzufordern, sondern allenfalls steuernd bzw vorschlagend einzugreifen.
Formulieren wir es so:
Wenn ICH einen Diener spiele, würde ich auch hinundwieder bewusst unsinnige Befehle befolgen.
Wenn ICH den Herren spiele, würde ich zwar hinundwieder auch unsinnige Befehle geben, aber nicht davon ausgehen, dass der dienende Spieler sie auch zwingend befolgt.
Ausnahmen dazu kann und soll es geben, aber eben nur als Ausnahmen.
Im Grunde ist das hier nämliche eine komplexere Variante der "Verbots-Paladin"-Problematiken. Sobald man das begreift, ist klar, dass der "Herren"-SC sich im Zweifel zurücknimmt.
Machen wir uns nichts vor:
"Diener und Herr" zu spielen ist eine nichtsexuelle nichtkörperliche SM-Variante.
-
Ich persönlich habe in der Regel so absolut keinerlei Lust in einem Spiel den Bimbo/Diener für einen anderen Mitspieler zu geben.
Weder mit der Argumentation das es innerhalb des Setting so ist, noch mit der Argumentation das sich der Charakter des anderen mal entsprechend mächtig anfühlen soll.Scheinbar ist es beim Vampire Live mitunter nicht unpopulär tatsächlich die Dreistigkeit zu besitzen mit beiden Argumenten andere Spieler, gerade neue, zu bitten den Fußabtreter zu spielen.
Was meines Erachtens nichts damit zu tun hat wenn alle Spieler Charaktere von niedrigen Stand haben.
-
Einen "Herren" zu spielen, ist kein "anspruchsvolles Rollenspiel(tm)". Es kann sogar kindisches "ich bin der tollste"-Gehabe sein.
Einen "Herren" so zu spielen, dass der, der den "Diener" spielt, auch dran Spaß hat, das ist "anspruchsvolles Rollenspiel (tm)"!
-
Mein SL hat das so gelöst: Der Herr meiner unfreien Figur ist ein verpeilter Magister(NSC), der so vergeistigt ist, dass er im echten Leben nichts auf die Reihe bekommt. Daher ist er ohne Dienstpersonal kaum ueberlebensfaehig.
Er hat meine Figur als sie klein war gekauft, um sie vor Schlimmerem zu bewahren. Und er spielt auch nicht den Despoten. Meine Figur hat Essen und ein Dach über dem Kopf. Und würde etwas Geld aus der Kasse fehlen, so fiele es ihm gar nicht auf.
Wenn es mal zum Tragen kommt, dass sie von niederem Stand ist, dann deshalb weil versnopte oder despotische NSC Gäste oder Gastgeber auftauchen, die sie etwas anders behandeln.
Ein paar Feinde will man ja schließlich auch sammeln im Spiel! ~;D
-
Wenn ich denn schonmal zum spielen komme habe ich kein problem damit, Lehnsleute zu spielen wenn das Setting es hergibt
Es ging um Diener, nicht um Lehensleute. Ich mein, zwischen dem Leibdiener, der dir den Arsch abwischt, und dem König von Böhmen, der in seiner Funktion als Erzmundschenk des Heiligen Römischen Reiches dem frisch gekürten Monarchen einmalig einen Becher Wein hinhält, gibt es schon ein, zwei kleine Unterschiede...
-
Mir kommt es halt stark auf die Aufgaben des Dieners an. Wenn ich für den Speiseplan und die Kleidung meines "Herren" verantwortlich bin trifft das nicht meine Interessen. Wenn ich Berater oder Leibwächter bin kann ich damit gut leben.
-
Mir kommt es halt stark auf die Aufgaben des Dieners an. Wenn ich für den Speiseplan und die Kleidung meines "Herren" verantwortlich bin trifft das nicht meine Interessen. Wenn ich Berater oder Leibwächter bin kann ich damit gut leben.
Oder man führt ein Doppelleben.
Tagsüber Diener und Nachts Assassine.
Eine "Scheinidentitaet" ist viel wert! :)
-
[...]
Machen wir uns nichts vor:
"Diener und Herr" zu spielen ist eine nichtsexuelle nichtkörperliche SM-Variante.
Bei dem Rest stimme ich zu, aber das ist sehr gewagt :)
Wenn ich einen dominanten SC spiele, dann normalerweise nicht, um einen Spieler zu dominieren. Halte ich auch ganz selten für ok.
Also nur ich jetzt.
-
"Wie heißt nochmal dein Herr? "
......"em,... Mr. Grey... !" ~;D
(Ob das jemand tatsächlich spielt?)
Edit. Andererseits ist man da auch als Diener voll ausgerüstet : Peitschen, Handschellen, alles da! ;D ~;D
-
Bei dem Rest stimme ich zu, aber das ist sehr gewagt :)
Wenn ich einen dominanten SC spiele, dann normalerweise nicht, um einen Spieler zu dominieren. Halte ich auch ganz selten für ok.
Also nur ich jetzt.
Hm in hierachischen Gesellschaften ist diese Ordnung "Ich Chef", ein Stück weit normal. Und wird deshalb nicht Frage gestellt.
Das jetzt jmd. automatisch auch Vergnügen daraus zieht, ist denke ich nicht der Fall. Dafür braucht es schon eine leicht sadistische Ader und den geheimen Wunsch sich an der Angst und Unterwürfigkeit eines Dieners zu erfreuen.
-
Ich sagte "nichtsexuell und nichtkörperlich", also bleibt mir weg mit Mr. Grey! EDIT: ;D EDITENDE
Natürlich ist die Bezeichnung SM gewagt. Aber in Nuancen findet da eine spielerische Dominierung und Unterwerfung halt statt.
In dem Moment, wo das Verhalten deines SC von einem anderen Spieler in Teilen vorgegeben wird, ist das so!
Nur halt in den allermeisten Fällen sehr sanft. Manchmal halt weniger.
Und darauf will ich hinaus (Wie man es nennt, ist zweitrangig): Der, den den dominanteren Part spielt, hat auch die größere Verantwortung!
-
Ich sagte "nichtsexuell und nichtkörperlich", also bleibt mir weg mit Mr. Grey!
Ich weiß, ich wollte trotzdem mal einen Spaß machen. Nicht auf deine Kosten sondern einfach so. ;)
Und ja- Dadurch entsteht uU. Spannung.
(Mehrheitlich wird sich die auch über Humor und Lachen entladen. Weil es unter Spielern eine künstliche Hierachie ist)
Ob es auch Genuss für jmd ist, ist mMn. eine ganz andere Frage.
-
Ich persönlich mag hierarchisches Spiel, bin aber ziemlich alleine auf weiter Flur. ich hatte viel Spaß an dem Knappen der von seinem Ritters umhergescheucht wurde. :) Und ja, da fand eine spielerische Dominierung und Unterwerfung statt. Ohne SM. :)
Ich denke, dass man aus Bücher und Filmen eher an die gleichberechtigte Spezialisten-Truppe gewöhnt ist, eben wie in "Herr der Ringe" oder "Robin Hood". Der einzige Diener, der mir spontan einfällt, ist aus Quijote.
Im SciFi-Bereich ist das übrigens anders, da gibt es zwar keine Diener aber öfters eine Befehlskette (eine militärische Spezialeinheit oder Raumschiffscrew), wie man es halt auch aus Filmen kennt.
-
Ich hab schon seit Jahren mega Bock, mal eine Runde Ghoule in Vampire: the Requiem zu bespielen. Allein schon, weil das Quellenbuch dazu so ein Knüller ist. Leider will der einzige SL in meinem Umfeld, der Vampire leitet, sowas nicht machen. Eventuell wage ich irgendwann mal das Experiment, mir in einer Vampir-Runde einen Ghoul als SC zu basteln. Ich befürchte allerdings, dass, wenn das nicht sehr anarchische Vampire sind, ich dann da nicht viel zu melden habe. Da müsste ich mir schon einen verdammt guten Grund (vielleicht ne Vollmacht eines enorm wichtigen Herrn oder so) ausdenken, warum ich in der Gruppe Vamps unterwegs bin. Oder ich baue mir einen absurd mächtigen Ghoul, der von sich aus Autorität hat. Beides verkompliziert halt den Einstieg ins Spiel etwas.
-
...
Ich denke, dass man aus Bücher und Filmen eher an die gleichberechtigte Spezialisten-Truppe gewöhnt ist, eben wie in "Herr der Ringe" oder "Robin Hood". ...
Möhp!
Sowohl Gandalf als auch Robin Hood sind ingame eine Autorität. Hinzukommen Lady Mariann bei Robin Hood, der sicher der Arsch gepudert wird. Interne Hierarchien in der Räuberbande sowieso.
Bei HdR fällt mit noch der Hausdiener von Frodo ein, wie hieß er doch gleich? Sam, Mary?
Nicht offiziell, aber er verhält sich so!
Oder Gollum, der am Nasenring durchs Abenteuer geschleppt wird...
~;D
Was ich damit sagen will: Hierarchien finden sich, wenn man nur drauf achtet.
-
Tja und es gibt immer jemanden,der über einem steht, und dem man wiederum untergeben ist. Ging auch meiner adligen Figur so.
Nur die Konsequenzen, bei Ungehorsam sehen vermutlich anders aus:
Die Unfreie Figur kriegt uU. eine gescheuert, wenn sie den Dienst verweigert.
Die adlige Figur verliert Land, Verbündete oder wird in den Krieg schickt. ~;D
-
Bei HdR fällt mit noch der Hausdiener von Frodo ein, wie hieß er doch gleich? Sam, Mary?
Sam, ja. Wenn man so will, der stille eigentliche Held des Herrn der Ringe -- alle anderen sind irgendwie "was Besonderes" (selbst die drei anderen Hobbits in der Gruppe sind zumindest so was wie kleinerer Landadel), und nur er stapft als 08/15-"Gewöhnlicher" aus reiner Gutmütigkeit und Loyalität mit und rettet Meister Frodo in Mordor letztendlich mehrfach den Allerwertesten. ;)
-
Und SO wie Frodo und Sam kann auch ein spielspaßtaugliches Gespann "Adliger und Diener" funktionieren.
-
Und SO wie Frodo und Sam kann auch ein spielspaßtaugliches Gespann "Adliger und Diener" funktionieren.
Wäre Sam ein Mädchen gewesen, wäre daraus sicher auch eine tolle Liebesgeschichte geworden! :D
-
Da fällt mir ein, dass wir bei DSA mal eine Runde gespielt hatten mit einem Ork und seinen Goblindienern. Hat auch tierisch Spaß gemacht. Man hat ab und zu eine gescheuert bekommen und ansonsten irgendwie als Chaotentruppe um einen Ork mit gerade genug Grips zum rumabenteuern gespielt.
-
@ Issi:
Rechnet man die spätviktorianische Zensur raus, KANN das eine Liebesgeschichte gewesen sein. ~;D
Muss natürlich nicht. Auch muss man Bedenken, dass das Verhältnis zwischen einem viktorianischen Edelmann und seinem 1. Leibdiener oft (nichtsexuell) inniger war als zur eigenen Frau.
Im Grunde wette ich Geld drauf, dass dat Ding zwischen Frodo und Sam sich eher an einem gängigen Bild von Edelmann und 1. Leibdiener orientiert, als an einer Romanze...
... leider kann man Tolkien nimmer fragen.
-
@ Issi:
Rechnet man die spätviktorianische Zensur raus, KANN das eine Liebesgeschichte gewesen sein. ~;D
Muss natürlich nicht. Auch muss man Bedenken, dass das Verhältnis zwischen einem viktorianischen Edelmann und seinem 1. Leibdiener oft (nichtsexuell) inniger war als zur eigenen Frau.
Im Grunde wette ich Geld drauf, dass dat Ding zwischen Frodo und Sam sich eher an einem gängigen Bild von Edelmann und 1. Leibdiener orientiert, als an einer Romanze...
... leider kann man Tolkien nimmer fragen.
Ok, ich beginne zu verstehen, was Du gemeint hast...
Vielleicht ist eine gewisse Spannung schon mal eine gute Voraussetzung für "Beziehungen aller Art"
(Man ist aneinander gebunden aber darf sich gleichzeitig nicht nahe sein)
Und diese Hierachien schaffen uU. die dafür nötige Distanz/Spannung etc.
Hat vielleicht sogar was von "Verbotener Liebe. "
-
Man muss da denke ich nicht zu viel hineininterpretieren. Tolkien war einfach einer der Vorreiter der Bromance.
P.S.: In meinen Spielrunden bemerke ich ja auch oft eine Abneigung gegen das Spielen von Anführern. Darum funktionieren Settings mit eigenem Raumschiff bei uns auch oft nicht gut bzw. wir hatten immer NPC-Captains. In D&D ist neulich bei uns sogar ein SC gestorben, weil niemand Ansagen im Kampf gemacht haben und wir wie die Schlümpfe auseinandergestoben sind und jeder hat was anderes gemacht. Hinterher hieß es dann gegenüber dem toten SC "wieso hast du nicht gesagt, ob wir nun kämpfen sollen oder uns zurückziehen", Antwort "Waaas, XYZ war ja wohl der Anführer!" Hehe, klassisch.
-
Was mir dazu einfällt:
1. Man ist immer irgendjemandes Diener.
Es existieren immer irgendwelche Abhängigkeiten, wenn man nicht gerade den sinnlosen Murderhobo spielt.
2. "Dienerschaft" klingt nach Gehorsam und Abgabe der eigenen Entscheidungsfähigkeit.
und das wäre dem Rollenspiel abträglich, denn Rollenspiel ist doch "Entscheiden, Handeln und Konsequenzen erleben".
Wenn die Entscheidungen jetzt von außen vorgegeben werden, sei es, dass der Herr/Master oder eben im militärischen der Befehlshabende die Anweisungen gibt
und die eigene Spielfigur zum Gehorsam verdammt ist, dann wird dem Rollenspiel einiges genommen.
Denn dann sind letztendlich auch die Konsequenzen irrelevant, denn sie entstehen ja nicht aus den eigenen Entscheidungen.
Und widersetzt man sich (Rebellion! Freiheit! könnte natürlich interessanten Spielinhalt geben), dann hört man letztendlich auf, ein Diener zu sein.
Ich persönlich bin sehr gerne Herr meiner eigenen Entscheidungen und das gilt auch fürs Rollenspiel.
Wenn es irgendeine Befehlshierarchie gibt, sollte es für mich Entscheidungsfreiräume und Interpretationsspielräume geben.
Wie groß die sind, entscheidet, wie viel Spielvergnügen ich abgewinnen kann.
-
Im Grunde wette ich Geld drauf, dass dat Ding zwischen Frodo und Sam sich eher an einem gängigen Bild von Edelmann und 1. Leibdiener orientiert, (...)
Offizier (und Gentleman) und Batman, ist aber nah dran.
https://en.wikipedia.org/wiki/Batman_(military)
Allgemein:
In der Ausgangsfrage ging es um Diener, nicht um jede Form von Hierarchie. Frodo & Sam passen da rein, viele anderen hierarchischen Verhältnisse nicht. Nicht jeder Befehlsempfänger ist ein Diener! Vielleicht liegt es an meinen LARP-Erfahrungen (die ja zugegebenermaßen nicht 1 zu 1 aufs PnP übertragbar sind), aber diese Gleichsetzung geht mir ziemlich auf die Nerven. Ein "Befehlsempfänger" ist auch der General, solange der Generalstabschef vorhanden ist. Die Gefahr, da i-einem Egoisten den A.... nachzutragen oder den Fußabtreter für i-einen Egomanen zu spielen, ist da einfach nicht wirklich vorhanden. Bei einem Diener ist diese Gefahr real gegeben. Hab ich erlebt (inkl der verdutzten Empörung, wenn der "Diener" echt ein Problem damit hat, für ein wildfremdes A........ den Lakaien zu mimen), hab ich aber keinen Bock drauf. Insofern:
Man ist immer irgendjemandes Diener.
NEIN, ist man nicht. Nicht im Sinne eines "Hey, hol mir mal ein Bier!"-Leibdieners.
-
Naja ein Diener ist auch nur eine Rolle. Innerhalb dieser Rolle sollte noch Freiheit für eigene Entscheidungen sein.
"Was der Herr nicht weiß, macht ihn nicht heiß."
Und ggf. auch für Rebellion.
Ein reiner Befehlsempfaenger, der nichts in Frage stellt, macht mMn. keinen Spaß.
-
@ Isegrimm:
Check!
@ Der Narr:
Die Wahrnehmung zwischen Spieler und SC kann variieren als auch gegenüber den NSC.
Deshalb mache ich das - wenn ich als SL ingame einen Anführer benötige - meist so.
Ohne auf das Werteportfolio zu schauen, lasse ich meine NSC nach ihrer ingame- Wahrnehmung entscheiden.
Da wird dann im Zweifel der höchste Adlige als Anführer der Gruppe, selbst wenn die SC oder gar die Spieler sich da anders entschieden haben.
Anschließend kann man das dann intern immer noch anders regeln oder offiziell mit Sonderkompetenzen arbeiten um sich ingame nicht unmöglich zu machen.
Bei meinem Homebrew DSE (Die Sternen-Eroberer) haben wir einen Piloten, der ein UFO .... äh FO gefunden hatte. Das machte die Gruppe nachundnach gemeinsam fit. Bald haben sie es startbereit und natürlich wird der Pilot der Käptn des Schiffes sein....... bis er oder die Gruppe sich anders entscheiden. Da sollten sie die Kompetenzen schon aufteilen, damit es kein heilloses Chaos an Bord gibt.
Aber für derlei Tips gibt es ja die KI*.
*Was ein Problem sein könnte, da sie derzeit nur die Auswahl zwischen "Devote Dienerin" und "herrischer Feldwebel" haben. Ach ne, ne Backautomaten-KI haben sie ja auch schon gelootet.
-
Ach ne, ne Backautomaten-KI haben sie ja auch schon gelootet.
"Kommt es außer mir noch irgendjemandem merkwürdig vor, daß unsere Schiffs-KI immer möglichst nahe an die nächste Sonne heransteuern will, damit die Besatzung schön knusprig wird?" ;)
-
MUHAHAH!!! ;D ;D :d
Die Backautomaten-KI ist noch die sozialkompetenteste. Aber vielleicht finden sie ja noch ne KI, die besser passt.
Derzeit sind sie in der Kreidezeit gefangen im Kampf gegen reptilianische Zeitmanipulatoren. Unmittelbar zur Zeit der großen Zerstörung durch außerirdische Superintelligenzen.
1. Ziel: Reptilianer besiegen
2. Ziel: Mit deren Zeitmaschine fliehen
Wie ich da noch ne neue KI einbauen soll, ist mir schleierhaft.
BTT: In der Gruppe ist es derzeit der Echsenmensch (Pistolero/Schmied/Streuner), der den Ton angibt, weil er der Einzige ist, der den Dialekt der dortigen Echsenrevolutionäre beherrscht. Unser elfischer Schütze gibt sich eh traditionell eher abwartend. Und unser Mutant (Tank/Manschaft/Bodybuilder) wartet eh nur auf den Befehl zum Zuschlagen.
-
Allgemein:
In der Ausgangsfrage ging es um Diener, nicht um jede Form von Hierarchie.
Ich wage die These das die Ausgangsfrage nicht gerade messerscharf gestellt war. Schließlich heißt es da (nach Korrektur bzgl. Rechtschreibung und Grammatik):
"[..] das Spielen als Entbehrlicher z.B. Leibwächter, Soldat usw. der z.B. einer Sub-Spezies der Herrschenden angehört und daher nie die selben Rechte haben wird [..]"
Da geht es wohl um so ziemlich alles wo der Spieler-Charakter den Fußabtreter gibt. Ich finde dahingehend die Verwunderung, das Spieler es nicht prall finden, wunderlicher als der Umstand als solcher. Gerade wenn dann Szenen, in welchen der Charakter nicht der reine Fußabtreter ist, als Rechtfertigung herangezogen werden.
Das heißt, hätte sich Frodo gegenüber Sam so aufgeführt wie es oftmals im Rollenspiel zwischen Herrschenden und Diener geschieht - so nur im Befehlston angekarrt, ohne Respekt/Anerkennung, ohne irgendwelche Würde - wäre Sam vermutlich nicht bis nach Modor mitgelaufen. Heißt die Szene nach Kranka, wo Frodo tatsächlich so ziemlich eklig gegenüber Sam wird, funktioniert nur weil er davor Sam halbwegs normal / respektvoll behandelte. (Und iirc rudert er nachdem Konflikt auch was zurück damit Sam nichtstiften geht? Ist etwas her das ich es lass)
-
Das heißt, hätte sich Frodo gegenüber Sam so aufgeführt wie es oftmals im Rollenspiel zwischen Herrschenden und Diener geschieht - so nur im Befehlston angekarrt, ohne Respekt/Anerkennung, ohne irgendwelche Würde - wäre Sam vermutlich nicht bis nach Modor mitgelaufen.
Das ist der Grund dafür, dass Untergebene bei uns in der Ars Magica Runde so gut wie immer auch anders behandelt werden.
Der führende Charakter hat oft zwei Probleme:
1. Er hat einen Sack voll Individualisten dabei, deren Tätigkeitsdrang er in eine organisierte Bahn zu bringen hat.
2. Wenn´s schief geht, hat er die Verantwortung.
Das ist oft eine anspruchsvolle Angelegenheit... und sie geht auch oft genug schief oder läuft zumindest nicht ganz so, wie man es gern hätte. Die Spieler genießen es daher oft genug auch, wenn sie mit einem hierarchisch tiefer stehenden Charakter einfach ´mal drauflos spielen können.
-
So ging es unserem DSA4.1-Adligen (Kontorist/Taugenichts). Ständig waren irgendwelche "Freunde von Freunden" auf seinem Landgut.
Die konnte er als Gegenleistung auch mal für Spezialaufträge einspannen, aber seinen guten Ruf hatte er zu verlieren.
War schon dubios, dass er als lediglich Sohn eines Barons gleich zwei Magier im Gefolge hatte. Irgendwie unverfroren und aufspielerisch sowas, neinneinnein.
EDIT: Habe mich verzählt, waren drei...
-
Ich fände es ehrlich gesagt eher amüsant, als Angestellter Aufgaben zu bekommen oder herum geschubst zu werden.
Ich könnte das in einem Spiel gar nicht zu Ernst nehmen.
Also die Gefahr, dass ich das (Spieler)Persönlich nehme, besteht defakto nicht.
Notfalls sag ich dem Spieler OT, wenn es mir zu bunt würde.
Es gibt keinen Grund sich IT still und heimlich zu ärgern.
Oder das "Opfer seiner eigenen Rolle" zu sein.
-
und wer kennt dieses Rollenspiel? :
http://www.drivethrurpg.com/product/124551/Maid-The-RolePlaying-Game?src=also_purchased
~;D
-
und wer kennt dieses Rollenspiel? :
http://www.drivethrurpg.com/product/124551/Maid-The-RolePlaying-Game?src=also_purchased
~;D
Von gehört, aber bisher nicht persönlich kennengelernt. ;)
Daneben gibt's, glaube ich, auch noch "My Life with Master" (https://en.wikipedia.org/wiki/My_Life_with_Master) (Wikipedia-Seite leider nicht auf Deutsch verfügbar), das wohl in eine recht ähnliche Kerbe schlagen soll.
-
Ich spiele gelegentlich ganz gerne mal Diener, Angestellte, Untergebene etc. Man trägt keine/kaum Verantwortung und kann je nach gesellschaftlichen Umständen sogar freier agieren als der Dienstherr. In einem auf Effizient getrimmten Dungeon Crawl ist das natürlich eher unpassend, aber z.B. in einem Ermittlungs-Szenario in der High Society ist ein treuer Diener ein Ass im Ärmel jedes adeligen Ermittlers.
-
... und ggf gibt es dafür genau die Nachteilspunkte, die man braucht um die Baukosten des hohen Herrn auszugleichen ~;D
-
Im Grunde wette ich Geld drauf, dass dat Ding zwischen Frodo und Sam sich eher an einem gängigen Bild von Edelmann und 1. Leibdiener orientiert, als an einer Romanze...
mkn geht man vom Verhältnis Offizier - Batman/Offiziersbursche aus
-
Wir hatten mal eine Runde im antiken Rom, in der wir einen jungen Patrizier, seinen Leibwächter, seinen Leibarzt und seine Leibsklavin gespielt haben. Das hat ganz gut geklappt, weil der junge Herr nicht allzu helle und leicht zu beeinflussen war.
@Befehle geben: Ich zitiere mal einen unserer Magier (die bei Ars Magica zumindest nominell die Anführer sind), als er eine verdächtige Gestalt bemerkt: "Alle Mann hinterher" Gruppe rennt dienstbeflissen los "...wäre jetzt eine schlechte Idee ... äh ..." Nein, das war keine Absicht vom Spieler des Magiers.