The Shape of Water von Guillermo del Toro hat nicht nur den Oscar für den besten Film bekommen, sondern auch den Regisseur, den Komponisten Alexandre Desplat und das Szenenbild von Paul Denham Austerberry, Shane Vieau und Jeff Melvin geehrt.
Trailer (https://www.youtube.com/watch?v=XFYWazblaUA)
Ich kann es nicht verstehen. Ich fand den Film in Ordnung. Entgegen meiner Frau, die ihn als unentschlossen - "weder Fisch noch Fleisch" (Zitat von ihr nach dem Film) - und sogar ab der zweiten Hälfte als schlecht empfand. Ihr war er unnötig brutal und mit störendem Wechsel in ein anderes Genre und zurück sowie fragwürdigen moralischen Momenten versehen.
Die Gewalt störte mich nicht, weil es durchaus zum Stil von Guillermo del Toro gehört (siehe Pan's Labyrinth; den meine Frau überhaupt nicht mag). Und den Genrewechsel konnte ich fraglos hinnehmen.
Mich störte da schon eher, dass er plumpe Szenen drin hatte, die als rein funktionial zu erkennen sind. Zudem war die Laufzeit zu hoch. Was sich wiederum auf die Anzahl der Szenen auswirkte. "Ein Teufelskreis!"
Das Szenenbild ist dabei wirklich genauso gelungen, wie die Effekte sowie das Design und die Umsetzung des Wesens. Und was ich hierbei besonders beeindruckend finde - 19,5 Mio. Dollar Produktionskosten. Respekt, dass sieht man ihm nicht an.
Der Rest ist leider ein durchschnittlicher Film, der in meinen Augen den Oscar für den Besten Film und den Hype nicht verdient hat. Insbesondere, weil ich allein Three Billboards Outside Ebbing, Missouri von den anderen nominierten Filmen als Welten besser empfand. Und auch Get Out oder Dunkirk, um jene zu nennen, die ich bereits sah, waren besser als The Shape of Water.