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Pen & Paper - Spielsysteme => D&D - Dungeons & Dragons => D&D5E => Thema gestartet von: Malron am 11.03.2018 | 07:35
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Hallo Ihr,
Gibt es hier sowohl Pathfinder erfahrene als auch 5e kennende Spielleiter?
Was sind aus Eurer Sicht die grossen Designunterschiede zwischen den neuen 5e Abenteuern und den Paizo Kampagnen?
Gibt es überhaupt einen grossen Unterschied der sich wie ein Faden durch die Paizo Bände zieht und den es bei Transfer auf 5e zu beachten gilt?
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Der wichtigste Unterschied für mich ist, dass die meisten Kampagnen in DnD momentan nur bis Stufe 10/11 gehen, im Gegensatz dazu gab es in PF auch öfter mal Kampagnen bis Stufe 17+ und im Schnitt so Stufe 15.
Des Weiteren sind die Abenteuerpfade auch öfter mal „mutiger“ als die DnD-Kampagnen die derzeit viel altes klassisches wieder neu auflegen. MMn. sind die aber trotzdem auch nicht schlecht. Wir hatten bisher einigen Spaß damit.
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Gibt es aber so etwas wie mechanische Unterschiede z.B. Paizo hat mehr encounter pro Tag?
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Gibt es aber so etwas wie mechanische Unterschiede z.B. Paizo hat mehr encounter pro Tag?
Es wirkt für mich so, als wären die Paizo-AP ab und an mehr auf den Kampf zentriert. Und sie sind gradliniger.
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Hab keinen großen Unterschied gemerkt, ausser dass die Paizosachen ein wenig übersichtlicher sind. WotC's Abenteuer sind zumindest für mich immer verwirrend was in wleche Reihenfolge gehört bzw gespielt werden sollte.
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Habe nur den Runenherrscher Prachtband von PF, aber dieser zumindest ist gradliniger als die 5E Kampagnen die zudem immer noch zusätzlich ein Quellenbuch sind (ausser die 2 Remakes, CoS und TftYP).
Davon ausgehend würde ich sagen, dass man bei PF die klassischere (wenn auch bewährte) Art von Abenteuersammlung bekommt, während man bei D&D5 immer "nur" einen Plot-Aufhänger bekommt, denn man aber nach seinen Bedürfnissen anpassen kann (oder sogar muss). Mir gefällt dieses Sandkastenprinzip eigentlich recht gut :)
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Vielleicht ist es grade das was mich verwirrt, es wirkt nicht immer sandboxig, auch wenn es dann so gehandhabt wird.
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Sandbox ist nicht ganz das richtige Wort, dafür haben die 5e-Kampagnen zu wenig "Fleisch" auf den Knochen (aber das betrifft auch die Wilderlands).
Am ehesten sind sie mit den Plot Point Campaigns von Savage Worlds zu vergleichen (eine Sammlung von Abenteuern/Encountern/Aufhängern, welche man in relativ freier Abfolge angehen kann).
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Guter Vergleich.
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Alexandro trifft es ganz gut. Ideal wenn man eine Kampagne an seine Spieler anpassen will und nicht umgekehrt.
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Das kann man aber genauso mit Paizozeugs.