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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau => Thema gestartet von: Supersöldner am 13.03.2018 | 17:41
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Länge und Anzahl von Kurzgeschichten ? Fast jedes Grundregel Werk enthält Kurze Geschichten die so zu sagen im Setting spielen und einen Einblick davon vermitteln sollen . Wie viel davon gehören ungefähr in ein Grundregel Werk und was ist eine Passende Länge ?
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Kapitelanfang max 1 Seite
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"Geschichten" als solche gar nicht. Das bringt nur auf dumme Gedanken.
Aber die Beispiele (und Beispielcharaktere) können durchaus an ein oder zwei Abenteuergruppen aufgehangen werden und kurzen Szenen aus deren Agieren.
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Eigentlich schwer zu sagen, da es extrem von der Qualität der Kurzgeschichte abhängt (und dem eigenen Geschmack).
Ich unterscheide zwischen dem reinen Regelwerksteil und dem Settingteil. Oft ist letzteres ja auch in einem extra Buch ausgegliedert. Das Regelwerk lese ich am liebsten möglichst schlank. Wenig Schwurbelei und bitte keine einzige Kurzgeschichte. Maximal anekdotenhafte Erlebnisse der Archetypen oder eine kleine Geschichte im Rahmen eines Spielbeispiels.
Im Settingteil dürfen dann Kurzgeschichten enthalten sein, wobei die Betonung auf KURZ liegt. Eine DINA4-Seite ist für mich das Maximum. Wenn irgendwo solche Geschichten drin sind, überlese ich die allerdings immer dann, wenn mir das Setting relativ klar ist. Nur wenn ich nicht weiß, wie es sich anfühlen soll oder es allgemein nicht einschätzen kann, lese ich dann auch noch die Kurzgeschichte.
Ich erinnere mich da positiv an SCION, wo die Geschichte sehr dazu beigetragen hat zu verstehen, wie das Spiel zu spielen ist. Negativbeispiele sind bei mir alle generischen Fantasysysteme - was das passiert, ist doch sowieso jedem klar, wieso eine schlecht geschriebene Kurzgeschichte einbinden?
Ganz großartig gemacht hingegen ist es in Monsters and other childish Things, da hier das Gefühl des Settings perfekt transportiert wird.
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Also, wenn eine Kurzgeschichte benötigt wird, dann sollte man das Setting in Gänze neu schreiben... :P
Ein gut geschriebenes Setting sollte evokativ genug in sich selbst sein.
EDIT: Und da in ein Grundregelwerk mMn kein Setting gehört, keine Kurzgeschichte.
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Und da in ein Grundregelwerk mMn kein Setting gehört
Bitte was? Bei Universalsystemen mag das vielleicht stimmen, beim Rest sind die Regeln gerne so tief mit dem Setting verzahnt dass es ohne nicht geht - und dann gibt es noch die Systeme ohne zig Zusatzbände die lediglich ein Hauptbuch mit Regeln und Setting haben bei denen es erst gar nicht anders geht. (Im übrigen sollte man JEDES System alleine mit dem GRW spielen können, sonst hat man ein Buch bei dem es keinerlei Sinn macht es einzeln zu verkaufen)
Deine Vorstellung ist ja schön, aber den Realitätsbezug sehe ich nicht ganz...
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1-2 DINA4-Seiten.
Das sollte reichen, um einen IC-Eindruck von dem jeweiligen Setting zu bekommen.
Ich erinnere an die guten alten Vorgeschichten im "V:tM"-GRW, wo die verschiedenen Clans letztendlich auch so eingeführt wurden, und die einen guten Einstieg für "Clanneulinge" boten und gleichzeitig die WoD der "Masquerade" gespiegelt haben.