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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Pen & Paper - Umfragen => Thema gestartet von: Lichtbringer am 30.04.2018 | 13:06
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Ich muss hier mal eben etwas loswerden und möchte um eure Erfahrungen bitten, um den Plural von Anekdote zu gewinnen:
In meinem Rollenspielerleben hatte ich schon mit vielen, vielen Spielern zu tun. Auch mit vielen "Problemspielern", also Leuten, die mich und den Rest der Gruppe ziemlich ankotzten.
Damit meinte ich jene Menschen, die am Spieltisch:
1.) Ständig unterbrachen und den Meister bevormunden wollten.
2.) Rollenspiel als Kompensation für ihren Minderwertigkeitskomplex betrieben.
3.) Unfreundlich oder gar grausam gegenüber Mitspielern waren.
4.) Sexistisch, rassistisch oder sonst irgendwie intolerant auftraten (die Spieler, nicht bloß ihre Figuren).
5.) Spieler- und Charakterwissen nicht trennen konnten (nicht bloß nicht wollten, nicht konnten).
6.) Absichtlich und ohne plausiblen Grund das Abenteuer oder die Gruppe torpedierten.
7.) Schummelten und sich dann auch noch als Opfer fühlten, wenn man das unterband.
8.) Erwarteten, dass sie sämtliche Planung der Spielsitzung nach ihnen richtete.
9.) Respektlos mit dem Eigentum anderer Umgingen (z. B. Regelwerke achtlos beschädigten).
10.) Oder Ähnliches…
Da kamen über die Jahren bestimmt 20 oder 30 solcher Personen vor.
Nun resümierte ich letztens und stellte fest: All diese Leute hatte alle eine Eigenschaft gemeinsam: Ihre Rechtschreibung war unterirdisch. Schreibfehler schon in simplen Wörtern, ständig falsche und auch unterschiedliche Schreibweise von Eigennamen (Eluminati, Illominati, Illuminarti…), abwesende Zeichensetzung usw.
Diese Feststellung ist leider nicht umkehrbar (auch Legastheniker können gute Spieler sein), aber die Korrelation ist trotzdem verdächtig. Nicht jeder Rechtschreibschwache in meinen Runden war ein Störenfried, aber ausnahmslos jeder Problemspieler konnte keine Orthografie.
Deshalb frage ich mich nun, ob das purer Zufall gewesen sei (wenn man genügend Variablen betrachtet, korreliert immer irgendwas) oder ob hier wirklich ein Warnzeichen vorliegen mag.
Wie sehen eure Erfahrungen da aus?
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Kann ich nicht so bestätigen - ich war auch schon in Gruppen, in denen die Koordinationsemails unauffällig waren, aber das tatsächliche Spiel ziemlich unterirdisch. Fairerweise muss man dazu sagen: besondere Eloquenz war da auch nicht vorhanden, aber es war eben auch kein Ausreißer nach unten.
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Allein mit der Vermutung begibst Du dich schon auf dünnes Eis zum Thema Diskriminierung.
Anderseits sind es nun mal deine Erfahrungen und ich will dir ein Solches auf keinen Fall unterstellen.
Ich kann das zum Glück in keiner Weise bestätigen. Nein, ich kann da keinen Zusammenhang sehen.
Ich bin aber auch immer noch einer Theorie, die auf der Kopfform basiert, auf der Spur.
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Allein mit der Vermutung begibst Du dich schon auf dünnes Eis zum Thema Diskriminierung.
Finde ich auch, hier wird ein relativ triviales Merkmal ("Orthografie") mit einem negativ bewerteten und verallgemeinernden Charaktermerkmal ("Problemspieler") in Verbindung gebracht.
Würde ich gefragt werden, ob ich erwarte mit "intelligenten" Menschen eher lieber zu spielen ("lieber spiele" meint, daß ich erwarte, daß gut mit ihnen klarkomme und "intelligent" lässt sich halbwegs objektiv messen) würde ich wohl zustimmen.
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Hm, ich habe auch mit Kindern gespielt, die jedes zweite Wort falsch schreiben. Daran kann es nicht liegen. Evtl. gibt es tiefere Gründe für die von dir geschilderten Fälle?
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Ich möchte erst einmal sammeln, bevor ich mich wieder groß beteilige, aber eine Klarstellung scheint mir wichtig:
Allein mit der Vermutung begibst Du dich schon auf dünnes Eis zum Thema Diskriminierung.
Das halte ich für kategorisch falsch. Diskriminierung ist aktiv und normativ, wohingegen ich deskriptiv vorgehe.
Es ist keine Diskriminierung festzustellen, dass 4 von 5 Mördern männlich sind. Das ist kein Sexismus, das ist die Faktenlage - egal wie negativ Mord ist und wie neutral Y-Chromosomen.
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Eine direkte Ursächlichkeit fände ich auch gefährlich nah an Diskriminierung. Darum zunächst einmal danke, dass du @Lichtbringer das Thema sensibel aufgezogen hast und deine Überlegungen in angemessener Weise mit uns teilst.
Indirekte Zusammenhänge könnten schon eher denkbar sein, dass jemand gerade auf Grund seiner rechtschriftlichen Einschränkung einige Erfahrungen sammeln musste, die ihn eben anfälliger machen im Spiel irgendwas zu kompensieren. Kommunikation ist die Kernkompetenz im Rollenspiel. In dem Bereich um eigene Defizite zu wissen oder schlechte Rückmeldungen über die Jahre gesammelt zu haben kann natürlich schon das aktuelle Kommunikationsverhalten beeinflussen. Vielleicht weht der Wind aus dieser Richtung? Ich selber werde eher hellhörig, wenn jemand nicht zwischen gesprochener und Schriftsprache unterscheidet. Geschrieben wie gesprochen wirkt auf mich oft so, als ob sich jemand keine Mühe macht für seine Mitmenschen, die das dann lesen sollen. Und dass triggert meine Küchenpsychologie und macht mich vorsichtig. Dahinter steckt auch ein gutes Stück von Johnny Peaces Vorliebe. Auch ich habe lieber clevere Mitspieler. Vermutlich macht uns dass zum Teil des von mir beschriebenen Problemmechanismus. Dass behalte ich bei mir künftig mal im Blick.
edit: Typo ;)
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Meine kurze Zusammenfassung zu dem Thema ist:
Jeder Mensch besteht auch aus Schwächen und jeder hat seine individuelle Methode, diese zu kompensieren.
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:Ironie:
Ich muss hier mal eben etwas loswerden und möchte um eure Erfahrungen bitten, um den Plural von Anekdote zu gewinnen:
Aussage?
In meinem Rollenspielerleben hatte ich schon mit vielen, vielen Spielern zu tun. Auch mit vielen "Problemspielern", also Leuten, die mich und den Rest der Gruppe ziemlich ankotzten.
Stil! Besser "aufregten", alternativ "vomitables Verhalten der Problemspieler..."
Damit meinte ich jene Menschen, die am Spieltisch:
1.) Ständig unterbrachen und den Meister bevormunden wollten.
2.) Rollenspiel als Kompensation für ihren Minderwertigkeitskomplex betrieben.
3.) Unfreundlich oder gar grausam gegenüber Mitspielern waren.
4.) Sexistisch, rassistisch oder sonst irgendwie intolerant auftraten (die Spieler, nicht bloß ihre Figuren).
5.) Spieler- und Charakterwissen nicht trennen konnten (nicht bloß nicht wollten, nicht konnten).
Grammatikalisch falsch. Entweder "nicht bloß nicht wollten, sondern nicht konnten" oder "nicht bloß nicht wollten: Nicht konnten!" So wirkt es wie eine Aufzählung.
6.) Absichtlich und ohne plausiblen Grund das Abenteuer oder die Gruppe torpedierten.
7.) Schummelten und sich dann auch noch als Opfer fühlten, wenn man das unterband.
8.) Erwarteten, dass sie
"sich"sämtliche Planung der Spielsitzung nach ihnen richtete.
9.) Respektlos mit dem Eigentum anderer Umgingen (z. B. Regelwerke achtlos beschädigten).
10.) Oder Ähnliches…
Da kamen über die Jahren
"über die Jahre" ist bereits Pluralbestimmt 20 oder 30 solcher Personen vor.
Nun resümierte ich letztens und stellte fest: All diese Leute hatte alle eine Eigenschaft gemeinsam: Ihre Rechtschreibung war unterirdisch. Schreibfehler schon in simplen Wörtern, ständig falsche und auch unterschiedliche Schreibweise von Eigennamen (Eluminati, Illominati, Illuminarti…), abwesende Zeichensetzung usw.
Hier fehlt ein Punkt. Der vorhandene dient der Abkürzung. Es fehlt der satzbeendende Punkt!
Diese Feststellung ist leider nicht umkehrbar (auch Legastheniker können gute Spieler sein), aber die Korrelation ist trotzdem verdächtig. Nicht jeder Rechtschreibschwache in meinen Runden war ein Störenfried, aber ausnahmslos jeder Problemspieler konnte keine Orthografie.
Deshalb frage ich mich nun, ob das purer Zufall gewesen sei (wenn man genügend Variablen betrachtet, korreliert immer irgendwas) oder ob hier wirklich ein Warnzeichen vorliegen mag.
Wie sehen eure Erfahrungen da aus?
:Ironie:
Ich habe mir mal erlaubt, deine Rechtschreibfehler und die grammatikalischen sowie stilistischen Mängel zu korrigieren. ~;D
Ich finde, dass gerade bei "einem Sichaufregen über die orthografischen o.ä. Mängel anderer" man oft mit zweierlei Maß misst.
Die eigenen Schwächen werden nicht gesehen, aber sich herzlich über die der anderen aufgeregt.
Das Bildung mit Sozialverhalten korreliert stimmt bedingt. Aber eben nur bedingt. Manchmal hat auch beides ähnliche Ursachen.
Aber längst nicht immer.
Spätestens wenn es sich um - recht verbreitete - Legasthenie o.ä. statt Bildungsmangel oder Nachlässigkeit handelt, wäre jede Interpolierung aufgrund Unterstellung eines statistischen Zusammenhanges auf Rektalcharakteristiken profelin.
Ich empfinde den Thread etwas zebristisch.
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Zebrismus= "Schwarzweißmalerei", "übertrieben"
DISCLAIMER:
Man möge meine etwas satirisch-überspitzte Antwort verzeihen!
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Ich kann das nicht bestätigen, da ich zwei Spieler(innen) kennen die unter Dislexie leiden, aber super Spieler sind (und sehr angenehme Menschen) und auf der anderen Seite die Spieler, die mir unangenehm aufgefallen sind, keine mir auffälligen Probleme mit dem schriftlichen Ausdruck hatten/haben.
Vielleicht ist das hier ein Fall von Projektion, also dass die orthographischen Schwächen der "schlechten" Mitspieler aufgrund von Erwartungshaltung mehr herausstechen ?
Oder es ist einfach die Erwartungshaltung "So wie Der schreibt, ist das bestimmt ein schlechter Spieler", die dann diverse Charakterschwächen verstärkt.
Ich persönlich hatte mal eine zeitlang für mich festgestellt, dass Leute mit speziellen Vornamen eine bestimmte Persönlichkeit haben, was fast immer zugetroffen ist, bis ich mich von dem Gedanken gelöst habe und festgestellt habe das ich da doch sehr stark projeziert habe.
Ich würde betreffends der Theorie aber mal einwenden, das es zwei Arten von Leuten mit schlechter Orthographie gibt. Zum einen diejenigen, dier es nicht besser können (aus Gründen wie Dislexie, mangelnder Schulbildung, Deutsch als Fremdsprache, etc...) und denen die sich schlichtweg nicht dafür interessieren (also so schreiben wie sie wollen). Bei den zweiteren Gruppe zeichnet sich für mich ein gewisser Mangel an Respekt gegenüber der Umwelt ab, was sich auch in den oben genannten Problemen am Spieltisch abzeichnen kann (meist in Kombination mit Unzuverlässigkeit und Unpünktlichkeit).
Oder um den Umkehrschluss zu ziehen, wer so egozentrisch ist, das er am Spieltisch keine Rücksicht auf seine Mitspieler nimmt (und keinen Respekt zeigt) wird das wohl auch nicht in schriftlicher Form tuen. So könnte ich mir das angesprochene Phänomen zumindest erklären.
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Wie sehen eure Erfahrungen da aus?
Wenn einer rechtschreibschwach ist, dann bekommt er von der Gesellschaft unablässig attestiert, dass er irgendwie zweitklassig ist. Wer rechtschreibschwach ist, der wirkt dumm, Dummheit wird in unserer Gesellschaft hart sanktioniert (im Gegensatz z.B. zu einer körperlichen Behinderung).
Viele der von dir genannten Probleme könnten sich also vielleicht einfach ex negativo ergeben.
Milchmädchen-Beispiel: Rechtschreibschwäche -> wird von der Gesellschaft andauernd dafür bestraft -> Minderwertigskeitskomplex -> kompensiert das beim Rollenspiel
Vielleicht ist der Vergleich mit ADHS bei Erwachsenen hilfreich. ADHS wird mörderisch sanktioniert. Wenn ich nicht total daneben liege, dann haben harte ADHS Fälle ne irre hohe Chance, nie einen gescheiten Job zu bekommen, niemals eine Frau zu küssen und sie haben eine Selbstmordrate, die durch die Decke geht. Wenn so jemand kein gutes Rollenspielmaterial ergibt, das wäre doch nur verständlich.
Habt ihr mal einen Vollblut-ADHSler in die Spielgruppe bekommen? Mir ist das passiert, das ist unerträglich.
In beiden Fällen (oder: wenn ich nicht falsch liege, denn das ist natürlich alles ein ziemliche Küchenpsychologie, klar), sollte man in meinen Augen eher unterstützend und verständnisvoll bzw. nachsichtig sein.
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Würde ich gefragt werden, ob ich erwarte mit "intelligenten" Menschen eher lieber zu spielen ("lieber spiele" meint, daß ich erwarte, daß gut mit ihnen klarkomme und "intelligent" lässt sich halbwegs objektiv messen) würde ich wohl zustimmen.
und was hat das jetzt mit Schreibschwäche zu tun?
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Ģgf laesst sich die Unachtsamkeit ggue Mensch u Schrift u Dingen durch das Herkunftsmilieu zT erklaeren? Nicht jedem/r ist es vergoennt ausreichend soziales/kulturelles Kapital in der Sozialisation zu erwerben...
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Ich hatte die letzten 15 Jahre oder so immer mal wieder Totalausfälle bei den Spielern dabei. An der Rechtschreibung war das aber nie auszumachen. Im Gegenteil würde ich für mich behaupten das es überpropotional viele "gebildete" (= Studenten) waren, die nicht in die Rollenspielgruppe gepasst haben und daneben waren. Kann ich jetzt davon ableiten das alle Studenten nicht zum Rollenspiel taugen? Eher nicht.
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Ich kann das nicht bestätigen, da ich zwei Spieler(innen) kennen die unter Dislexie leiden, aber super Spieler sind (und sehr angenehme Menschen) und auf der anderen Seite die Spieler, die mir unangenehm aufgefallen sind, keine mir auffälligen Probleme mit dem schriftlichen Ausdruck hatten/haben.
Vielleicht ist das hier ein Fall von Projektion, also dass die orthographischen Schwächen der "schlechten" Mitspieler aufgrund von Erwartungshaltung mehr herausstechen ?
Oder es ist einfach die Erwartungshaltung "So wie Der schreibt, ist das bestimmt ein schlechter Spieler", die dann diverse Charakterschwächen verstärkt.
Ich persönlich hatte mal eine zeitlang für mich festgestellt, dass Leute mit speziellen Vornamen eine bestimmte Persönlichkeit haben, was fast immer zugetroffen ist, bis ich mich von dem Gedanken gelöst habe und festgestellt habe das ich da doch sehr stark projeziert habe.
Ich würde betreffends der Theorie aber mal einwenden, das es zwei Arten von Leuten mit schlechter Orthographie gibt. Zum einen diejenigen, dier es nicht besser können (aus Gründen wie Dislexie, mangelnder Schulbildung, Deutsch als Fremdsprache, etc...) und denen die sich schlichtweg nicht dafür interessieren (also so schreiben wie sie wollen). Bei den zweiteren Gruppe zeichnet sich für mich ein gewisser Mangel an Respekt gegenüber der Umwelt ab, was sich auch in den oben genannten Problemen am Spieltisch abzeichnen kann (meist in Kombination mit Unzuverlässigkeit und Unpünktlichkeit).
Oder um den Umkehrschluss zu ziehen, wer so egozentrisch ist, das er am Spieltisch keine Rücksicht auf seine Mitspieler nimmt (und keinen Respekt zeigt) wird das wohl auch nicht in schriftlicher Form tuen. So könnte ich mir das angesprochene Phänomen zumindest erklären.
Nur ganz kurz,
tolles Post.
1. Eigene Erfahrung
2. Mögliche Problematik an der Ursprungserhebung andeuten (nicht unterstellend, sondern sachlich)
3. Differenzierung des Problems und Relativierung der eigenen Erhebung/Erfahrung
4. & Zwischenfazit
5. Vereinfachung des Fazits zum herausstreichen.
Fein.
Ich habe "leider" in dieser Hinsicht kaum Erfahrungen und daher kann ich wenig beitragen.
Persönlich glaube ich nicht, dass Rechtschreibschwächen ein Zeichen sind.
Wer allerdings "Ist doch egal, er versteht mich jawohl"-Attitüden hat, der hat vielleicht auch ein egozentrischeres Weltbild. Das ist aber nur geraten.
(Ansprechen sollte man solche Dinge mit Sicherheit, vor allem so Sachlich wie das hier geschehen ist.)
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Darf ich mal fragen, wo der Sinn dieser Zusammenstellung sein soll?
Du hast ja schon den Umkehrschluss ausgeschlossen (Schlechte Rechtschreibung macht nicht automatisch Schlechte Spieler) und aus eigener Erfahrung kenne ich auch die andere Kombination (Gute Rechtschreibung aber trotzdem Schlechter Spieler)
Was soll uns das Posting also sagen?
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und was hat das jetzt mit Schreibschwäche zu tun?
Ich wollte Dir das nicht in den Mund legen, falls das so ankam. Das ist eine These die bei mir entsteht, wenn ich meinen Assiziationen zu Deiner These folge. Kein Anspruch auf Korrektheit oder Angemessenheit.
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Ich wollte Dir das nicht in den Mund legen, falls das so ankam.
Nein, das kam nicht so an.
Was ankam war das Schreibschwäche = dumm.
zu Deiner These folge
Welcher?
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Welcher?
Hmm, ich versuch die mal aus deinem Originalpost zu extrahieren.
... All diese Leute hatte alle eine Eigenschaft gemeinsam: Ihre Rechtschreibung war unterirdisch. ...
... ob hier wirklich ein Warnzeichen vorliegen mag.
Die These lautet: Schlechte Rechtschreibung ist ein Warnzeichen dafür ein "Problemspieler" zu sein. Aber korrigier mich gern wenn ich mich täusche.
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Schieb mir keine NICHT von mir getätigten Aussagen unter!
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Wie sehen eure Erfahrungen da aus?
Ich habe bei Forenspielen nicht immer, aber oft vergleichbare Beobachtungen gemacht. Wie du schon selbst anmerkst, ist es aber so gut wie unmöglich, bei derart komplexen Fragestellungen aus Korrelationen auf echte Kausalzusammenhänge zu schließen (ein Fehler, der übrigens im wissenschaftlichen Bereich gern gemacht wird und mir selbst leider auch immer wieder unterläuft).
Insofern würde ich hier keinen brauchbaren Indikator in deinem Sinne sehen - es ist mir zwar noch nicht untergekommen, aber auch bei einem Spieler, der sich gewählt ausdrückt und dessen schriftliche Beiträge eine geringe Fehlerquote aufweisen, könnte ich feststellen, dass mir sein Stil oder seine Ansichten in anderer Hinsicht nicht behagen.
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Schieb mir keine NICHT von mir getätigten Aussagen unter!
Das war jetzt eine unnötig eskalierende Antwort.
Wesentlich konstruktiver wäre es gewesen zu schreiben: 'Du verwechselst mich gerade mit Lichtbringer. Ich bin Lichtschwerttänzer.'
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Hmm, ich versuch die mal aus deinem Originalpost zu extrahieren.Die These lautet: Schlechte Rechtschreibung ist ein Warnzeichen dafür ein "Problemspieler" zu sein. Aber korrigier mich gern wenn ich mich täusche.
Er merkt es glaube ich nicht, daher schnell die Intervention:
Lichtschwerttänzer und Lichtbringer sind nicht die gleiche Person.
Kleiner, unschuldiger Vertuer.
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Hubs, das tut mir Leid!
[EDIT] habs grade nochmal nachverfolgt. Ja, hab den Namen verwechsel. Sorry, meine Unachtsamkeit.
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Das war jetzt eine unnötig eskalierende Antwort.
das war nicht meine Absicht, ich wollte nichteskalierend*, mit Nachdruck** spez. darauf hinweisen spez. diese Aussage stammt definitiv nicht von mir.
*sonst hätte ich das ganze in Zornhau geschrieben und gemeldet
**dafür habe ich Gründe
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Dass das nicht Deine Absicht war, ist mir klar. Ich wollte Dir nur aufzeigen, dass das Aufklären eines Missverständnisses bei einer Diskussion zielführend und notwendig ist.
Wenn das unterbleibt führen weitere Dreierdringen, besonders wenn sie nachdrücklich geführt werden zu unnötigen Eskalationen.
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Zum Thema:
Ich kann das nicht bestätigen, da ich auch Menschen mit einwandfreier Rechtschreibung kennengelernt habe, mit denen ich nie, nie, nieeeee wieder spielen möchte.
Das einzige, das mir bisher aufgefallen ist, ist der Fakt, dass sehr viele, die den Begriff „Meister“ statt „Spielleiter“ verwenden im Rollenspiel eher negativ aufgefallen sind. Viele impliziert natürlich, dass es auch da Ausnahmen gegeben hat.
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Haben wir hier vielleicht den Ansatz eines "Kevin"-Syndroms?
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Haben wir hier vielleicht den Ansatz eines "Kevin"-Syndroms?
"Rollenspieler allein zu Haus"? wtf?
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Kevins (Jacquelines, etc.) bekommen schlechtere Schulnoten als SuS mit anderen Namen.
Jetzt steht man vor dem Problem, ob das am Namen liegt oder Lehrer/-innen hier Vorurteile haben und sich eine "Self-Fulfilling Prophecy" auftut.
Auflösung: Die Namen werden in sozialschwachen/bildungsferneren Familien häufiger vergeben. Hauptgrund für schwächere Leistungen in der Schule.
Hier:
Rechtschreibschwäche (wenn nicht krankheitsbedingt) könnte ein Hinweis auf niedrige Schulbildung sein. Wenn dies Hand in Hand mit einem schwachen sozialen Umfeld geht, könnte dies eben auch zu Problemen im sozialen Spiel "RPG" führen.
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Vielleicht ist der Vergleich mit ADHS bei Erwachsenen hilfreich. ADHS wird mörderisch sanktioniert. Wenn ich nicht total daneben liege, dann haben harte ADHS Fälle ne irre hohe Chance, nie einen gescheiten Job zu bekommen, niemals eine Frau zu küssen und sie haben eine Selbstmordrate, die durch die Decke geht. Wenn so jemand kein gutes Rollenspielmaterial ergibt, das wäre doch nur verständlich.
Habt ihr mal einen Vollblut-ADHSler in die Spielgruppe bekommen? Mir ist das passiert, das ist unerträglich.
In beiden Fällen (oder: wenn ich nicht falsch liege, denn das ist natürlich alles ein ziemliche Küchenpsychologie, klar), sollte man in meinen Augen eher unterstützend und verständnisvoll bzw. nachsichtig sein.
Hi. Gesprochen als jemand der also "Anschauungsobjekt" bei einer medizinsichen Studie zu "ADHS bei Erwachsenen" ist (entweder die erste oder einer der ersten): Du liegst ziemlich daneben. Wobei ADHS nicht gleich ADHS ist, da gibt es verschiedene Arten, manche davon vererblich.
EDIT: ADHS ist bei Erwachsenen wie gesagt ein bisher kaum erforschtes Thema.
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Wenn ich bei Problemspielern eine Gemeinsamkeit feststellen konnte, dann ein extremes Minderwertigkeitsgefühl, das mit Regulationsmechanismen wie übertriebene Selbsterhöhung oder Kontrollsucht äußerte.
Auch Formen von Erniedrigung anderer Mitspieler zur Selbsterhöhung, kamen vor.
Die Werte der Problemspieler waren auch häufig auf Anerkennung und Erfolg ausgerichtet. Das eigene Selbstbild war entweder gestört oder nicht vorhanden. Und die meisten hatten eine stark beeinträchtigte Mutter Beziehung, die es ihnen erschwerte einen gesunden Kontakt zu Frauen aufzubauen.
Und allen mangelte es an Selbstreflektion und Kritikfähigkeit.
(Viele davon konnten sich im Gegenteil- ausgezeichnet schriftlich und mündlich ausdrücken. Und sind unter den Akademikern zu finden)
Und hilft das hier jetzt wirklich irgendwem weiter? 8]
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Ich betrachte es mal neutral und wertungsfrei mit wissenschaftlicher Neugierde. So wie ich es beim OP vermute.
Korrelation verlockt immer recht schnell dazu Kausalität zu sehen wo eventuell keine ist. Vielleicht gibt es unter Rollenspielern ja einfach viele Legat, Legi, ... Leute die nicht so gut schreiben können. ~;D
Wahrscheinlich haben die Problemspieler auch gerne Chips gegessen und viele Würfel besessen. D.h. eine starke Korrelation aus der Übergruppe findet sich dann auch in der Untergruppe. Betrachtet man nur die Untergruppe, dann besteht die Korrelation natürlich weiterhin. Was meint ihr anderen Hobbystatistiker dazu?
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Weit über 90% aller Straftäter in Bayern sind katholisch...
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Ich kann in meinen Kreisen keine Korrelation feststellen.
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Ich glaube auch, dass "Problemspieler" einfach zu weit gefasst ist, um eine eigene Kategorie aufzumachen.
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Weit über 90% aller Straftäter in Bayern sind katholisch...
:verschwoer: >;D
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:verschwoer: >;D
Zur Verschwörung wird es dadurch, dass auch über 90% der Polizisten und Richter Katholiken sind. ;)
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Ich sehe da keinen Zusammenhang.
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Aber mit physikalisch nicht messbaren Daten tu ich mich immer schwer. Ebenso mit Pseudo-Logik aus dem nicht mathematischen Bereich. (Aus A folgt B, weil meistens C und etwas D und natürlich viel *Blubb*.)
"50% der Hausmeister haben 25% der Putzfrauen belästigt."(*) O-Ton meines Mathematikprofs. zum Thema Statistik.
(*) erste waren 2, letztere 4 und das eigentliche Verb hieß verg...
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Zur Verschwörung wird es dadurch, dass auch über 90% der Polizisten und Richter Katholiken sind. ;)
Nein. Und auch in Bayrischen Gefängnissen liegt der Anteil der Katholiken unter 50%. Nur, um mal das Vorurteil anzugreifen.
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Nein. Und auch in Bayrischen Gefängnissen liegt der Anteil der Katholiken unter 50%. Nur, um mal das Vorurteil anzugreifen.
Ich bevorzuge ja die Schreibweise "bayerisch" um mal wieder das Orthographiethema aufzunehmen. >;D
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Ich bedaure auch immer, dass mein ganz persönliches Wohlbefinden beim Rollenspiel leider vom mich umgebenden Spielermaterial abhängig ist. :Ironie:
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Kevins (Jacquelines, etc.) bekommen schlechtere Schulnoten als SuS mit anderen Namen.
Jacqueline?
Und ich dachte immer die weibliche Form von Kevin wäre... :gasmaskerly:
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"bay(e)risch" mit und ohne 'e' geht beides.
Zum Katholiken-Problem...
https://www.familie-ahlers.de/witze/katholikenproblem.html (https://www.familie-ahlers.de/witze/katholikenproblem.html)
Der Bericht ist so alt, den gab's in der Form bereits in der 80ern.
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Orthografie und Spielerqualität - gibt es einen Zusammenhang?
Nein.
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Weit über 90% aller Straftäter in Bayern sind katholisch...
Ihr Anteil an der Bayrischen Bevölkerung betrug 2016 aber nur 50,5% (https://de.wikipedia.org/wiki/Bayern#Religion_und_Weltanschauung). Sofort abschieben, sag ich nur. Die haben doch ein sicheres Heimatland (http://w2.vatican.va/content/vatican/de.html)! ~;D
edit: Der Läuterer war schneller, seht es als Kurzversion.
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Jacqueline?
Und ich dachte immer die weibliche Form von Kevin wäre... :gasmaskerly:
Jaqueline Chantal (Schreibweise beabsichtigt) hiess mal eine Schülerin von mir. War mit Kevin-Klaus in einer Klasse.
Ruhrpott ist schön. Haben aber beide die These widerlegt, überaus sympathisch und gute SuS.
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Kevinismus und Chantalismus wäre doch einen eigenen Thread wert >;D :d
Emilismus war ja seinerzeit die bildungsbürgerliche Gegenbewegung. Kindernamen, nee, wat 'n Thema ...
@Topic: Ich kenne schlaue Leute (so Kaliber Geltungs-Mensaner), die eine grottige Orthographie haben und mega-beschi**ene Rollenspieler waren. Bildungsferne Rollenspieler kenne ich nur aus meiner Anfangszeit als Schüler, die ziemlich viele Punkte Deiner Liste erfüllen. Heute spiele ich mit Leuten, die kaum Punkte auf Deiner Liste erfüllen und allesamt eine gute, bis sehr gute Orthographie besitzen.
Dennoch bin ich geneigt, der These nicht zuzustimmen.
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Jaqueline Chantal (Schreibweise beabsichtigt) hiess mal eine Schülerin von mir. War mit Kevin-Klaus in einer Klasse.
Ruhrpott ist schön. Haben aber beide die These widerlegt, überaus sympathisch und gute SuS.
Nur so für die Statistik:
Waren sie denn katholisch? :P >;D :Ironie:
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Nur so für die Statistik:
Waren sie denn katholisch? :P >;D
Kann ich nicht sagen. Hier im Ruhrpott ist alles möglich. Ich bin ja eher der Exot mit meiner evangelisch-reformierten Konfession. ;)
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Kann ich nicht sagen. Hier im Ruhrpott ist alles möglich. Ich bin ja eher der Exot mit meiner evangelisch-reformierten Konfession. ;)
Und ich wohne in Bayern und kenne keinen katholischen Rollenspieler. ~;D
(Obwohl einige gute Freunde katholisch sind)
Wie bitte kann das denn sein?
Edit: Jetzt nur nicht das Tempo drosseln, ich seh die Landebahn schon klar und deutlich im Speakers Corner Bereich! ;D
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Na, mal wieder in die Spur bringen:
Wenn man einen Zusammenhang ergründen wollte, müsste man mMn erstmal nach dem "Warum?" für die schlechte Rechtschreibung fragen.
Ist es wirkliches Unvermögen oder nur reines Desinteresse (und ja, ich werde täglich mit dem Unterschied konfrontiert)?
Und wenn es nun Unvermögen ist, woher kommt es? Und ist da vielleicht ein Ansatz zu finden, warum es auch mit dem Rollenspiel nicht klappt?
Eine direkte Verbindung sehe ich kaum.
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Hi. Gesprochen als jemand der also "Anschauungsobjekt" bei einer medizinsichen Studie zu "ADHS bei Erwachsenen" ist (entweder die erste oder einer der ersten): Du liegst ziemlich daneben.
Hm, weiß ich nicht.
Wenn man mal hier schaut (The Quality of Life of Adults with Attention Deficit Hyperactivity Disorder) (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3398685/) bei "Quality of Life" / ADHS-Korelation, dann spricht das schon eine sehr klare Sprache:
"A review of available studies (Table 2) shows that the ADHD population suffers greater anxiety, depression, and increased daytime sleepiness than the non-ADHD population."
Mir sind (diffus) mehrere solcher Studien bekannt, also wundert es mich ehrlich gesagt, dass das so gar nicht erforscht sein soll. ADHS ist ziemlich offensichtlich ein hartes Brot, gerade dann, wenn die Gesellschaft meistens komplementäre Anforderungen stellt, als sie das Krankheitsbild liefert.
Ist aber nur flott gegoogelt und ich habe ehrlich gesagt keine Zeit, mich jetzt gründlicher damit auseinanderzusetzen. Erfahrungen aus erster Hand sind freilich immer höher zu gewichten.
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Da fehlt mir einfach zu viel. Aber das führt jetzt zu weit.
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Ich danke für die Antworten. War wohl wirklich eine Scheinkausalität.
@Greifenklause: Touché. Wobei es ja nicht ausschließt, dass ich vielleicht einfach ein furchtbarer Mitspieler bin. >;D
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Interessantes Thema, hab' mich neulich auch dabei ertappt so zu denken, als ich die wohl unverständlichste Spieler-"Bewerbung" aller Zeiten gelesen hab (die war Hammer, darf man sie hier posten?). Die Beiträge in diesem Thread haben mich dann überzeugt, etwas zurückhaltender zu sein.
Ich möchte dann noch für etwas Verständnis werben (ohne Aussagen über Statistik zu machen), nämlich dass auch einige sogenannte gebildete Menschen ohne Rechtschreibschwäche manchmal schlechte Rechtschreibung betreiben. Einige Gründe:
- Sie schreiben Mails und in Foren v.a. unterwegs am Handy, wo Vertipper oft passieren. In der Situation kann man Zeitaufwand für gute Rechtschreibung auch als kleinkariert verstehen ("Kampf mit dem blöden Handy" -> "wird mal schon verstehen").
- Sie sehen generell keinen Grund dafür, ihre schöne Zeit dafür aufzuwenden.*
- Es ist Humor (ich finde "vong" sehr lustig) oder Nostalgie (so schrieb man in seinen E-Sports-Zeiten). Anders gesagt: Man fühlt sich wohl damit.
*: Wer da schreit "damit geht das Abendland unter!", sollte mal daran denken, wie dumm, kleinkariert und vom Thema ablenkend Rechtschreibpolizei in SPON-Kommentarzeilen wirken kann (als wäre das nicht schon sumpfig genug dort :D).
Wer denkt "so weit denken die von mir gemeinten Leute nicht": Das kann auch ablaufen, ohne reflektiert zu werden.
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Ich kann solche Gedankengänge durchaus verstehen. Mir ging es zuletzt auf Cons so, dass ich dachte ich bin nur noch von männlichen, übergewichtigen Typen mit Schweißgeruch in zu engen schwarzen T-Shirts umgeben. Enweder nerdigen Kram auf dem Shirt oder irgendeine Metalband. Außerdem häufig in den Spielrunden absolut abtörnend.
Dann habe ich genauer hingeschaut und gemerkt, dass ich solche Personen einfach viel zu sehr im Fokus hatte und es noch genug Andere gab und außerdem nicht Jeder dieser Typen auch wirklich so nervig war, wie von mir vorab schon vermutet.
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Du meinst Vorurteile?
Ich habe für mich festgestellt, das Orthographie, Bildungsstand oder Vorname völlig irrelevante Kriterien in Bezug auf den "mit der Person würde ich wieder spielen" Faktor sind.
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Wenn ich deine Ausführung jetzt richtig verstanden habe, liegt deiner Annahme schon eine falsche, weil tendenziöse, Erhebung zu Grunde. Denn deine Betrachtung fängt bereits mit einer Teilmenge an (Rollenspieler mit Rechtschreibschwäche). Richtigerweise sollte die Betrachtungsmenge aber alle Rollenspieler umfassen. (sodass man dann erheben kann, welcher Anteil der Gesamtmenge an Spielern dieses Verhalten an den Tag legt. Und hieraus dann ermitteln, wie viele davon tatsächlich ein Problem mit der Orthografie haben) Erst dann könnte man eventuell Rückschlüsse auf persönliche Begabungen/Schwächen ziehen. Aber auch nur, wenn die Studiengröße eine relevante Personenmenge umfasst. Und die Betrachtung von einem Nicht-Rollenspieler durchgeführt wird, der keinerlei persönlichen Bezug zu den Studienteilnehmern hat.
Meine persönliche Meinung: bei korrekter wissenschaftlicher Betrachtung wird man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit feststellen können, dass die bei der Vollbetrachtung/Teilmengenbetrachtung ermittelten prozentualen Anteile der störenden Spieler an den jeweiligen Gruppen innerhalb der statistischen Varianz liegen.
EDIT: Ja, gerade bei solchen sensiblen Themen bin ich für eine logisch-wissenschaftliche Herangehensweise. Wobei ich nicht ausschließen mag, dass ich in den fünf Minuten, in denen ich oben meinen Entwurf hingetippt habe, auch formale Fehler eingebaut habe.
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Ich konnte bisher keinen Zusammenhang feststellen, allerdings überprüfe ich die Aufzeichnungen meiner Mitspieler auch nicht.
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EDIT: Ja, gerade bei solchen sensiblen Themen bin ich für eine logisch-wissenschaftliche Herangehensweise.
Da die aber nicht stattfinden wird, weil niemand die Ressourcen dafür hat, wird es die nicht geben.
Man kann also entweder versuchen, aufgrund persönlicher Erfahrungen darüber zu sprechen. Das kann durchaus fruchtbar sein und oft kann man daraus auch schon ganz brauchbare Erkenntnisse gewinnen.
Oder man äußert sich gar nicht. Das hilft allerdings zumindest dann nicht, wenn man bereits Gedanken und Meinungen dazu im Kopf hat, die einen bereits beeinflussen.
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@Lichtbringer
ich kenne auch die Probleme von denen du sprichst, aber ich konnte einen Zusammenhang mit schlechter Orthografie erkennen.
Ich glaube sogar einer der schlimmsten Spieler, den ich je getroffen habe, war promovierter Sprachwissenschaftler ... (es blieb glücklicherweise bei einem singulären Treffen ;) )