Tanelorn.net

Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Sehen => Thema gestartet von: General Kong am 22.09.2018 | 19:46

Titel: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: General Kong am 22.09.2018 | 19:46
Rausgetrennt aus dem Captain Marvel (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,108102.0.html)-Thread:

JUHUUUUU! Ach ne, ... doch nicht.

Bin ich der Einzige (Langzeitsuperheldenrollenspieler), dem die Superheldenfilme zu den Ohren herauskommen? Echt, mich langweilt es zu Tode.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Kurna am 22.09.2018 | 22:16
Gab es da nicht gerade schon einen anderen Strang zu? Vielleicht könnte man die verschmelzen?
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Achamanian am 22.09.2018 | 22:57
JUHUUUUU! Ach ne, ... doch nicht.

Bin ich der Einzige (Langzeitsuperheldenrollenspieler), dem die Superheldenfilme zu den Ohren herauskommen? Echt, mich langweilt es zu Tode.

Ich brauch die Dinger auch nicht so dringend, die MCU-Sachen gucke ich mir aber nach wie vor noch an, wenn die Blue-Ray-rauskommt, ist aber mehr der Serieneffekt, dass ich denke: "Na, den nächsten kann ich auch noch mitnehmen." Wobei ich an Black Panther und Infinity War schon Spaß hatte.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: First Orko am 4.12.2018 | 15:18
JUHUUUUU! Ach ne, ... doch nicht.

Bin ich der Einzige (Langzeitsuperheldenrollenspieler), dem die Superheldenfilme zu den Ohren herauskommen? Echt, mich langweilt es zu Tode.

Nope. So langsam... Der letzte Superheldenfilm, den ich gesehen habe war glaube ich Wonder Woman. Der hatte mich auch gut unterhalten, aber nicht _weil_ Superhero sondern _trotz_  ^-^
Die beiden Cpt. Marvel-Trailer finde ich extrem uninspiriert. Außerirdische Superfrau (Aber nicht Superwoman!) fliegt / schießt Strahlen / kämpft und dazu generische Dialoge. Puh.  :snoring:
Fällt mir gerade nicht schwer, dem MCU den Rücken zuzudrehen.

Im Übrigen finde ich die Idee, einen Superhelden nach dem eigenen Verlag zu benennen schon immer.. ein bißchen narzistisch  >;D
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Noir am 5.12.2018 | 10:29
Ich habe den Wunsch, mich selbst etwas mit dem MCU zu versöhnen ... nach dem Motto: "DC oder Marvel? Völlig Wurst ... solang irgendeiner in dem Streifen ein Superheld ist, guck ich den Scheiß, Mann!" - aber ich bleibe weiter skeptisch.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Crimson King am 5.12.2018 | 10:32
Bei den Marvel-Eigenproduktionen kommt zumindest kein Murks raus. Die schlechtesten Streifen sind immerhin ok. Der Metaplot ist auch ein Gewinn.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Teylen am 5.12.2018 | 10:44
Für mich persönlich sind die meisten Marvel-Streifen "durchschnittlich".
Wohingegen DC eher zwischen "fantastisch, genial" (Wonder Women) und "Watt'en Scheiß" schwankt (Nolan Batman).
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Noir am 5.12.2018 | 10:51
@Crimson King: Da gehen halt die Meinungen auseinander. Ich halte viel von dem MCU-Kram bisher für eine einzige Beleidigung (z.B. Thor 3). Und vieles, was von DC verrissen wird, halte ich für grandios (Batman v Superman). Aber ich wollte auch gar nicht schon wieder einen Verlags-War anzetteln.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Ludovico am 5.12.2018 | 11:15
Ich krieg MCU nicht mehr runter. Es ist immer das Gleiche und schauspielerische Leistungen werden vom CGI vollkommen erdrückt.
Allerdings trifft das für mich auch auf das DC Universe zu.
Es gibt keine Abwechslung.
Lediglich Deadpool und die Batman-Reihe mit Christian Bale (alleine aufgrund der Bösewichte und weil alle normale Menschen waren ... sozusagen und zudem Setting) sind für mich löbliche Ausnahmen.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Grubentroll am 5.12.2018 | 12:17
Den MCU Hype verstehe ich auch nicht.
Das ist so extremer Trash teilweise.

Ich guck die gern bei nem Kumpel wenn wir Männerabend machen, aber im Kino würde ich mir sowas nicht anschauen wollen.


Diesen Cpt Marvel Trailer fand ich sowas von Durchschnitt dass ich es kaum fassen kann.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: lowfyr am 5.12.2018 | 13:34
Na ja bei Trash würden mir sehr viel andere Sachen einfallen^^

Es sind halt einfach Unterhaltungsfilme nicht mehr aber auch nicht weniger.

Während bei DC zu häufig versucht wurde quasi Watchmen auf alles zu übertragen und das dann mit düster = anspruchsvoll begründet wurde. Lag wohl eher daran, das man aus dem Erfolg von Nolans Batman-Filmen die falschen Schlüsse gezogen hat.

Außerdem allein dafür das  ich mir früher die alten Spider-man Filme aus den 70igern und 80igern angesehen habe, ist das ein überfälliger Ausgleich^^
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Ludovico am 5.12.2018 | 14:56
@lowfyr
Die Filme sind technisch gesehen, super gemacht und bieten viele tolle Schauspieler.
Doch ich hab mittlerweile den Eindruck "Kennst Du einen, kennst Du alle."
Das war bei GotG noch anders zu Beginn und auch bei Captain America (der insbesondere bei 2 und 3 doch anders daherkommt), aber der Rest... Es wirkt auf mich, als wäre es immer dieselbe Leier.

Und so toll das CGI auch ist, es ist too much. Statt Robert Downey Jr. können sie auch irgendeinen Hänsel von der Straße hinstellen, der Iron Man darstellt, weil es zu viele Spezialeffekte gibt, so dass ein Schauspieler nach meinem Eindruck nur noch da sein muss. So richtig schauspielern muss er nicht mehr.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Supersöldner am 5.12.2018 | 15:30
ich wünschte es gebe noch andre Verlage Gruppen und so die  viele viele Superheldenfilme machen. da wäre dann vielleicht mal wieder was Gutes dabei. Und Superschurken Filme !!!
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Crimson King am 5.12.2018 | 15:46
Ich bin erstaunt. Ich finde schon, dass die Thor-Filme einen starken Planetary Romance haben und sich dadurch von den anderen unterscheiden. Guardians of the Galaxy ist eigentlich nicht mal ein Superheldenfilm. Dr. Strange hat eine spezielle metaphysische Komponente. Lediglich bei Antman und Black Panther hatte ich so ein Same Old Same Old-Gefühl, und die Avengers-Filme 2 und 3 haben ein zu großes Ensemble, um den Charakteren wirklich Platz zu geben.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Ludovico am 5.12.2018 | 15:49
Es ist eher so:
Bösewicht tritt auf den Plan. Superheld bekämpft ihn und kriegt was auf die Nuss.
Superheld begeht Quest zur Selbstfindung (oder um eine tolle Waffe zu finden, oder um das Team wieder zusammenzusetzen).
Superheld kämpft gegen Bösewicht und gewinnt.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Orlock am 5.12.2018 | 15:50
JUHUUUUU! Ach ne, ... doch nicht.

Bin ich der Einzige (Langzeitsuperheldenrollenspieler), dem die Superheldenfilme zu den Ohren herauskommen? Echt, mich langweilt es zu Tode.

Nein, da bist Du nicht der Einzige.
Die Entstehungsgeschichten finde ich ja meistens noch interessant. Aber die weiteren Filme sind dann doch irgendwie immer das Selbe. Wenn es nicht gerade um meine Lieblingshelden geht, bin ich da schon länger raus.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Sir Mythos am 5.12.2018 | 15:54
Es ist eher so:
Bösewicht tritt auf den Plan. Superheld bekämpft ihn und kriegt was auf die Nuss.
Superheld begeht Quest zur Selbstfindung (oder um eine tolle Waffe zu finden, oder um das Team wieder zusammenzusetzen).
Superheld kämpft gegen Bösewicht und gewinnt.

Das ist der Plot von nahezu allen Action-Filmen.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: lowfyr am 5.12.2018 | 16:09
ich wünschte es gebe noch andre Verlage Gruppen und so die  viele viele Superheldenfilme machen. da wäre dann vielleicht mal wieder was Gutes dabei. Und Superschurken Filme !!!

Gibt es doch. Und auch  die machen doch Filme. Ist vielleicht nur nicht so bekannt, das die auf Comics basieren. Men in Black ist da das beste Beispiel. Neuere Beispiel wären Hellboy oder Liga der außergewöhnlichen Gentleman.

Und Superschurkenfilme gab es auch schon mit Suicide Squad.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Ludovico am 5.12.2018 | 16:13
@Sir Mythos
Ich überlege gerade, aber so viele fallen mir da nicht ein.
Sogar wenn, dann sind die Art und das Ambiente nicht derart repetiv wie beim MCU.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: First Orko am 5.12.2018 | 16:15
Ich bin erstaunt. Ich finde schon, dass die Thor-Filme einen starken Planetary Romance haben und sich dadurch von den anderen unterscheiden. Guardians of the Galaxy ist eigentlich nicht mal ein Superheldenfilm. Dr. Strange hat eine spezielle metaphysische Komponente. Lediglich bei Antman und Black Panther hatte ich so ein Same Old Same Old-Gefühl, und die Avengers-Filme 2 und 3 haben ein zu großes Ensemble, um den Charakteren wirklich Platz zu geben.

Zustimmung zu Guardians 1 und dass das ab 2 (leider) zu ner Zirkusveranstaltung mutiert. Thor kann ich als Marvelfigur so schon nicht ernst nehmen, insofern wird Teil 2 + X für immer an mir vorbeiziehen ;)
Ansonsten hat mich frühzeitig schon diese Pseudo-Konsistenz aufgeregt, wo einem einerseits mit Infinity-Stones ständig wie mit einer Wurst vor der Nase rumgewedelt wird, andererseits aber Charakterentwicklungen in Filmen zT angestoßen werden (Iron Man 3), die aber zugunsten des "Meta-"plots wieder völlig verworfen werden.
Alles wird beliebig, ersetzbar. Alles größer, lauter, bunter. Aber auch egaler. Welcher Held da nun genau mit welchen gegen welche Gruppe von Gegner kämpft.. *ppfft* ist doch eigentlich egal.
Man weiß letztlich, dass die Helden überleben, damit die Marke überlebt. Und damit ist es für mich mittlerweile egal.

Ich mochte die alten Spiderman-Filme. Ich mochte Iron Man ,Guardian, Doctor Strange und Wonder Woman. Abseits davon wird es aber sehr eng. Muss ich Green Lantern erwähnen..? ;) Und Deadpool? Lustig, aber irgendwie auch flach. Und dafür, dass er *ooh wie edgy*  als Superpower quasi die Vierte Wand durchbrechen kann fand ich die Filme wirklich sehr harmlos und total auf Massenpublikum hinproduziert.

Ich weiß, dass ist keine besonders salonfähige Meinung und ich bin da offenbar deutlich in der Minderheit. Aber wenn das MCU für mich wegfällt hab ich mehr Zeit für Anderes, ist ja auch schön  ^-^
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Thandbar am 5.12.2018 | 16:23
Während bei DC zu häufig versucht wurde quasi Watchmen auf alles zu übertragen und das dann mit düster = anspruchsvoll begründet wurde. Lag wohl eher daran, das man aus dem Erfolg von Nolans Batman-Filmen die falschen Schlüsse gezogen hat.

Stimmt schon irgendwie, aber nach meinem Eindruck haben sie auch *daraus* wieder einen falschen Schluss gezogen, nämlich dass das DCEU plötzlich dadurch besser/erfolgreicher würde, wenn sie einfach mehr Witze und bunte Bildchen einbauen. Doch auch das ist eben kein Automatismus, wenn bestimmte grundlegende Sachen nicht stimmen (Charakteraufbau, Dialoge, Schlüssigkeit der Handlung etc.).

Übrigens finde ich Wonder Woman auch total überschätzt, eigentlich wirkt er nach meinem Eindruck überhaupt auch nur deshalb "gut", weil ein Großteil der anderen DC-Filme kaum guckbar ist. Und doppelt schade bleibt, dass die einzige Figur, die sie einigermaßen vernünftig aufgestellt haben, im Justice-League-Film zur blassen Nebenrolle verkommen ist.

Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Teylen am 5.12.2018 | 17:34
Ich finde den Wonder Woman Film auch ohne Vergleich zu den DC-Nietenfilmen super.
Heißt, nach dem Ledger-Nolan-Batman habe ich mir bis Wonder Woman keinen DC-Film mehr angesehen. Wonder Woman dafür gleich zwei mal. Der Film hat sogar meine Kino-Leidenschaft für etwa ein Jahr wiederbelebt.

Das ihre Rolle in Justice League eher bedauerlich war, sowohl vom Umfang als auch von dem Herunterstufen ihrer Fähigkeiten, stimmt dann leider.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: lowfyr am 6.12.2018 | 09:02
Ich finde den Wonder Woman Film auch ohne Vergleich zu den DC-Nietenfilmen super.
Heißt, nach dem Ledger-Nolan-Batman habe ich mir bis Wonder Woman keinen DC-Film mehr angesehen. Wonder Woman dafür gleich zwei mal. Der Film hat sogar meine Kino-Leidenschaft für etwa ein Jahr wiederbelebt.

Das ihre Rolle in Justice League eher bedauerlich war, sowohl vom Umfang als auch von dem Herunterstufen ihrer Fähigkeiten, stimmt dann leider.

Problem war einfach, das alle anderen Helden überflüssig wurden, als Superman wieder da war. Im Vergleich zu den anderen Der hat den Gegner gefühlt sehr einfach gestoppt, während er für die anderen zu stark war. Dabei hatte ich am Anfang in London und selbst nach der Wiederbelebung in Metropolis noch Hoffnungen, das sie das richtig hinbekommen.

Aber so wird dann immer die Frage im Raum stehen "Superman ist da, wofür brauchen wir dann den Rest?"
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: First Orko am 6.12.2018 | 09:15
Problem war einfach, das alle anderen Helden überflüssig wurden, als Superman wieder da war. Im Vergleich zu den anderen Der hat den Gegner gefühlt sehr einfach gestoppt, während er für die anderen zu stark war.

Wogegen WW in Justice League Doomsday ggü. deutlich besser dastand. Womit sich DC bezüglich Konsistenz auch keinen Deut besser ist als Marvel. Alles ist glattgeschliffen und wird gefällig gedreht, wie es gerade passt. Wonder Woman soll vorsgestellt werden? Hm. Wäre doch awesome, wenn die mal krasser ist als Supermann? Ja nu, aber damit ist sie dann allen anderen auch überlegen - nee das ja auch doof, das ignorieren wir dann später. Das darf sie dann in ihrem eigenen Film noch sein, aber abseits muss dann wieder jemand anders noch viieeel krasser 11!1elf!! abgehen... jo. *schnarch*

Für mich würden beide Comicuniversen ungemein dazugewinnen, wenn sie ihre eigenen, aufgebauten Prämissen mal über 1,5 Filme hinaus einhalten würden und dann daraus die Story entwickeln lassen. Wäre dann aber vermutlich nach kurzer Zeit schon inkompatibel zu den Comics und damit ein zu hohes Risiko.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Achamanian am 6.12.2018 | 09:20

Lediglich Deadpool und die Batman-Reihe mit Christian Bale (alleine aufgrund der Bösewichte und weil alle normale Menschen waren ... sozusagen und zudem Setting) sind für mich löbliche Ausnahmen.

Gibt es eigentlich jemand außer mir, der die Nolan-Batman-Trilogie nicht leiden kann? Batman Begins: zäh und belanglos, The Dark Knight: Trotz tollem Joker-Darsteller extrem inkonsistent und prätentiös, TDKR: Prätentiös hoch drei und nebenbei so was von faschistoid ...
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Vash the stampede am 6.12.2018 | 09:33
@Rumpel.
Liest du sie nicht oder wie oft soll es Teylen noch schreiben? Sie mag Nolan-Batman nicht.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Achamanian am 6.12.2018 | 09:41
@Rumpel.
Liest du sie nicht oder wie oft soll es Teylen noch schreiben? Sie mag Nolan-Batman nicht.

Ah, dann muss ich mal bei ihr nachsehen, habe also eine Leidensgenossin!

EDIT: Ach, jetzt kapiere ich, dass ich ihren letzten Beitrag hier falsch verstanden habe. Ich dachte, sie meint: "Nach den Nolan-Filmen war nichts mehr lohnenswert", aber sinngemäß steht da ja: "Nach dem zweiten Nolan-Film hatte ich endgültig die Nase voll!"
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: First Orko am 6.12.2018 | 09:50
Gibt es eigentlich jemand außer mir, der die Nolan-Batman-Trilogie nicht leiden kann? Batman Begins: zäh und belanglos, The Dark Knight: Trotz tollem Joker-Darsteller extrem inkonsistent und prätentiös, TDKR: Prätentiös hoch drei und nebenbei so was von faschistoid ...

Ich fand die Filme jetzt nicht unbedingt schlecht - allerdings unwahrscheinlich überschätzt. Vor allem diese posthume Pflicht-Lobhudelei auf Ledger ging mir von Anfang an auf den Keks  :bang:
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Noir am 6.12.2018 | 09:58
Ich mag die Nolan-Filme zwar ... finde aber, dass Batman Begins der mit Abstand beste Film, der Trilogie ist. The Dark Knight ist dann schon ein spannender Film ... aber auch kein MEGA-ÜBER-MEISTERWERK!!!!!!1111EINSEINSELFELF. The Dark Knight Rises merkt man leider an, dass er aus der Not entstanden ist. Da war mit Sicherheit noch einiges mit dem Joker geplant, was jetzt so halbgar beendet wurde ... total schade.

Bzgl. DCEU:

Ich glaube, der größte Fehler war, sich in die erste Vision reinreden zu lassen. Ja, die Leute waren zunächst etwas abgetörnt von dem gritty Ton. Entsättigte Farben bei Superman hatte man nicht erwartet. Und als dann der selbe Ton in Batman v Superman fortgeführt wurde und Warner dann auch noch mit der Schere daherkam ... sind die Produzenten eingeknickt und haben Snyders Vision mehr und mehr verändert, bis davon nix mehr übrig war. Ich glaube, wenn das alles so durchgezogen worden wäre, wie es geplant gewesen ist, sähe das DCEU heute ganz anders aus. Sicher nicht so mega erfolgreich wie das MCU ... dafür ist "bunt und witzig" einfach zu in ... aber es wäre konsistent gewesen. Wenn man sich mal Snyders Vision vom Justice League Film durchliest, wird mir als Comicfan schon ziemlich warm ums Herz. Das hätte geil werden können.

Und Suicide Squad war ja zunächst auch ganz anders ... wurde dann noch "witzig" umgebaut ...

Der Fehler liegt also imho weder am Source-Material oder an den Ideen ... oder an den technischen Möglichkeiten ... sondern einzig und allein an den Geldgebern, die sich einmischen.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Teylen am 6.12.2018 | 10:15
Problem war einfach, das alle anderen Helden überflüssig wurden, als Superman wieder da war. Im Vergleich zu den anderen Der hat den Gegner gefühlt sehr einfach gestoppt, während er für die anderen zu stark war. Dabei hatte ich am Anfang in London und selbst nach der Wiederbelebung in Metropolis noch Hoffnungen, das sie das richtig hinbekommen.
Ja, den Eindruck teile ich.
Was mich irritierte da ich nachdem Wonder Women Film, ohne Kenntnis der Comics, eigentlich annahm das Diana ihm durchaus halbwegs gleichwertig ist. Im Gott-Modus vielleicht sogar etwas über. Das er sie dann mit Kopfstoß deutlich stärker niederwirft und mit einer Hand festhält während er noch nachdem Flash guckt passte mir nicht.

Ah, dann muss ich mal bei ihr nachsehen, habe also eine Leidensgenossin!
Oh, an mein Herz Bruder :D

Zitat
sinngemäß steht da ja: "Nach dem zweiten Nolan-Film hatte ich endgültig die Nase voll!"
Genau. Den ersten fand ich nur durchschnittlich und war vom Marketing irritiert.
Als ich nachdem zweiten raus bin, habe ich mich über die Entscheidung zum Kinobesuch geärgert . ^^;
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Ludovico am 6.12.2018 | 11:14
Gibt es eigentlich jemand außer mir, der die Nolan-Batman-Trilogie nicht leiden kann? Batman Begins: zäh und belanglos, The Dark Knight: Trotz tollem Joker-Darsteller extrem inkonsistent und prätentiös, TDKR: Prätentiös hoch drei und nebenbei so was von faschistoid ...

Jo, Teylen mag die Reihe nicht.
TDKR war faschistoid?
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Supersöldner am 6.12.2018 | 11:16
Der Fischmann Film kommt bald. weiß jemand wer da der Gegner ist ?
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Achamanian am 6.12.2018 | 11:18
Jo, Teylen mag die Reihe nicht.
TDKR war faschistoid?

Vielleicht etwas übertrieben ... aber es war schon "The Return of the Starke Staat rettet uns in der gesellschaftlichen Krise".
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Supersöldner am 6.12.2018 | 11:19
Batmann war doch der Retter ? der Statt hat nur versagt.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Ludovico am 6.12.2018 | 11:20
Vielleicht etwas übertrieben ... aber es war schon "The Return of the Starke Staat rettet uns in der gesellschaftlichen Krise".

Sorry, verstehe ich nicht.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Achamanian am 6.12.2018 | 11:22
Batmann war doch der Retter ? der Statt hat nur versagt.

Ja eben, weil der Staat halt ein Weichei war und Batman zwischendurch auch ... und dann muss Batman sich halt stellvertretend wieder stark machen.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Ludovico am 6.12.2018 | 11:24
Sorry, verstehe ich immer noch nicht in dem Zusammenhang:
"The Return of the Starke Staat rettet uns in der gesellschaftlichen Krise"

Der Staat versagt, Superheld muss sich fit machen und rettet die Stadt. Wieso rettet der starke Staat aus der gesellschaftlichen Krise?
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 6.12.2018 | 11:25
Der Staat  war kein Weichei, der Staat hat versagt, nicht im Sinne von schwach sondern begeht Verbrechen.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Achamanian am 6.12.2018 | 11:27
Sorry, verstehe ich nicht.

Für mich stand da halt als Grundbotschaft: Der Staat versagt aus Schwäche, während das Volk von Bösewichtern aufgewiegelt wird. (Irgendwo wurde auch angemerkt, dass TDKR stark die Nachrichtenbild-Ikonografie der zu dem Zeitpunkt gerade relevanten Occupy-Proteste aufgegriffen hat). Lösung ist nicht etwa irgendein politischer Prozess, sondern die Rückkehr eines die Ordnung wiederherstellenden Helden.

Ich nehme mal an, dass so eine Botschaft nicht unbedingt intendiert war - aber das ist halt das Problem, wenn man politisch ein ganz bisschen "brisant" sein will, dann aber inhaltlich doch nur Superhelden und deren Geboxe auf dem Programm hat. Marvel hat es ehrlich gesagt mit "Civil War" und "Infinity War" auch nicht so viel besser gemacht, wobei dort sogar für mein Gefühl trotzdem noch ein paar mehr Zwischentöne zu hören waren als beim gedankenschwer daherkommenden TDKR.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Flamebeard am 6.12.2018 | 11:29
Der Fischmann Film kommt bald. weiß jemand wer da der Gegner ist ?

Ocean Master, Black Manta und König Nereus. Wohl teilweise mit unterschiedlichen Motivationen.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Ludovico am 6.12.2018 | 11:30
Der Staat  war kein Weichei, der Staat hat versagt, nicht im Sinne von schwach sondern begeht Verbrechen.

Welche Verbrechen hat der Staat begangen?
Der Staat war schwach, weil er Gotham abgeschottet und den Terroristen überlassen hat.

@Rumpel
Ok, kann ich verstehen. Ich stimme nicht zu, aber ich verstehe es.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: First Orko am 6.12.2018 | 12:07
Der Fehler liegt also imho weder am Source-Material oder an den Ideen ... oder an den technischen Möglichkeiten ... sondern einzig und allein an den Geldgebern, die sich einmischen.

Das entspricht auch meiner Wahrnehmung - die Vorlage gäbe es wohl her, aber der Markt lässt es nicht zu. Meh. Hätte ich vielleicht Bock auf eine Arthouse-DC-Linie!  :gasmaskerly:
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Ludovico am 6.12.2018 | 12:10
Es würde mich nicht wundern, wenn sich die Wanda Group erheblich einmischt.
Immerhin betrachten diese Disney als Hauptkonkurrenten.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Achamanian am 6.12.2018 | 12:17
Das entspricht auch meiner Wahrnehmung - die Vorlage gäbe es wohl her, aber der Markt lässt es nicht zu. Meh. Hätte ich vielleicht Bock auf eine Arthouse-DC-Linie!  :gasmaskerly:

Ich fand Man of Steel ja auch nicht so übel, mit Macken, aber wirklich ausbaufähig ... BvS hat dann leider eher die Macken ausgebaut, und Justice League habe ich mir dann schon nicht mehr angesehen.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Noir am 6.12.2018 | 12:26
Ich hätte extrem Bock darauf, die ursprüngliche Version von Suicide Squad mal zu sehen. Wenn ich mich da damals an die ersten Trailerveröffentlichung erinnere ... mit dem "I started a joke"-Song im Hintergrund ... das war schon ziemlich cool.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: lowfyr am 6.12.2018 | 15:55
Ja, den Eindruck teile ich.
Was mich irritierte da ich nachdem Wonder Women Film, ohne Kenntnis der Comics, eigentlich annahm das Diana ihm durchaus halbwegs gleichwertig ist. Im Gott-Modus vielleicht sogar etwas über. Das er sie dann mit Kopfstoß deutlich stärker niederwirft und mit einer Hand festhält während er noch nachdem Flash guckt passte mir nicht.

Sie sollte ihm gleichwertig sein. Er ist vielleicht stärker, aber das gleicht sie mit ihren erheblich besseren Kampffertigkeiten wieder aus. Vor allem hätte das alles nicht so einseitig gemacht werden sollen. Mehr Erfolg auf ihrer Seite hätte da viel ausgemacht.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Noir am 6.12.2018 | 16:13
Wobei die Szene ja durchaus mehr Style over Substance war. Und ich hab die Szene GELIEBT. Die hat die anderen vielleicht schwächer aussehen lassen ... aber dieses "Flash rennt verzweifelt los und Clark guckt ihm einfach hinterher" ... ich fands geil.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Teylen am 6.12.2018 | 16:24
Der Blick war durchaus stylish gemacht.
Daneben hat der Film aber halt kommuniziert das Supes mit der einen Hand Diana halten kann, mit der anderen Aquaman, mit der Brust Cyborg und sich noch nachdem Flash umschauen während Bats eh schon am Boden liegt. Was dann imho jenseits von Gut & Böse ist und wo auch die anderen Helden keine vergleichbare Szene bekamen.
 
Zumal es ja dann nicht nur einmal Style für die Szene war, sondern auch beim Kampf gegen Steppenwolf so herüber kam das Diana, Aquaman, Cyborg und der Flash nix reißen und als wäre die restliche Justice League quasi nur Deko bis Supes aufkreuzt.
 
So sehr das ich mich etwas fragte weshalb Flash überhaupt einen Wettlauf probiert wenn er so im Vergleich zu Supes doch eine Schnecke ist.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Noir am 6.12.2018 | 16:34
Supes wurde definitiv zu stark dargestellt - zumindest im Kampf gegen Steppenwolf. Im Kampf nach seiner Erweckung hab ich das eh so verstanden, dass er ne Art "Ragemodus" hat und deshalb extreme Kräfte freisetzt ... das hab ich nicht als schlimm empfunden. Zumal Diana durchaus so dargestellt wurde, dass sie Superman sogar in diesem Modus Schmerzen zufügt (der Kopfstoß lässt ihn sich ja sogar schütteln, was im Anbetracht der Tatsache, wie er sonst in der Szene drauf war, schon recht heftig ist). Auch sagt sie ja, dass sie ihn nicht verletzen will (und deshalb hab ichs so verstanden, dass sie nicht volle Power gibt)

Gegen Steppenwolf dann, war er zu krass ... zumindest hätte Steppenwolf gerne den einen oder anderen Schlag gegen ihn noch austeilen können ... das hätte imho ja durchaus schon gereicht, weil gerade Diana eben auch ganz gut mit Steppenwolf mithalten konnte. So wirkte er zu krass. Fand es auch heftig, wie extrem hell er geleuchtet hat, als er auftaucht. Das war mal das andere Extrem. Nachdem die Leute nach Man of Steel geschrien haben "Bitte mehr Farben!", war das imho viiiiiiel zu krass.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: YY am 6.12.2018 | 16:55
Für mich würden beide Comicuniversen ungemein dazugewinnen, wenn sie ihre eigenen, aufgebauten Prämissen mal über 1,5 Filme hinaus einhalten würden und dann daraus die Story entwickeln lassen. Wäre dann aber vermutlich nach kurzer Zeit schon inkompatibel zu den Comics und damit ein zu hohes Risiko.

Die Comics sind ja schon zu sich selbst inkompatibel  :P ;D
Will heißen: Wo, wenn nicht im Comicbereich, hat man in vergleichbarer Weise die Möglichkeit, alternativen Verläufen nachzugehen?
Der harte Kern an Comicfans kennt das schon und wer nur die Filme schaut, zieht und braucht den Vergleich sowieso nicht.

Mit den neuen/parallelen/alternativen X-Men-Filmen hat man ja gezeigt, dass das auch im Mainstream funktionieren kann.

Gibt es eigentlich jemand außer mir, der die Nolan-Batman-Trilogie nicht leiden kann? Batman Begins: zäh und belanglos, The Dark Knight: Trotz tollem Joker-Darsteller extrem inkonsistent und prätentiös, TDKR: Prätentiös hoch drei und nebenbei so was von faschistoid ...

Den ersten fand ich mittelmäßig, den zweiten ganz gut gelungen (wobei ich mir schon denken kann, an welchen Stellen wir da auseinandergehen) und den dritten abartig schlecht.

Insgesamt schließe ich mich dem hier gefallenen "deutlich überschätzt" an.
Und das gilt für die Marvel-Filme genau so; die schaue ich ziemlich selektiv und selbst dann mogelt sich immer wieder mal einer durch, der mir so gar nicht gefällt. Von Black Panther hätte ich z.B. wesentlich mehr erwartet und finde ihn grottenschlecht.

Das entspricht auch meiner Wahrnehmung - die Vorlage gäbe es wohl her, aber der Markt lässt es nicht zu. Meh.

Das ist doch das alte Leid: Irgendwer an strategisch relevanter Position behauptet einfach ins Blaue, dass es der Markt nicht hergäbe und dann wird es auch erst gar nicht versucht.
Bzw. wenn es versucht wird, dann mit einem missratenen Schrottfilm und hinterher wird davon auf die ganze Sparte geschlussfolgert.

Wenn ich mir allein schon anschaue, was warum als "Kassengift" gilt, könnte ich ein Eck aus dem Tisch beißen. Da wird mit schönster Regelmäßigkeit der Gegenbeweis geführt, aber irgendwie merkt kaum einer, dass man vor Allem gute Filme abliefern muss.

"Superhelden sind grad voll der Renner, wir machen auch irgendwas mit Superhelden und kassieren fett ab!" - das geht vielleicht mit Bildern auf der Müslipackung, aber abseits davon muss man schon ein bisschen mehr liefern.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Oberkampf am 6.12.2018 | 17:00
Dass Superhelden in ihrer Stärke je nach Film- bzw. Comicstory variieren, ist doch völlig normal. Das Kräfteverhältnis zwischen Superman und Wonder Woman ändert sich auch in den Comics immer mal wieder. Manchmal ist sie ihm ebenbürtig (wenn er einen Gastauftritt in ihrer Reihe hat), manchmal ist er eindeutig stärker (wenn sie in seiner Comicreihe einen Auftritt hat).


Bisher habe ich den Justice League Film vermieden, weil ich die Lieblingscharaktere meiner Jugend nicht vermurkst sehen will. Dafür genieße ich aber die Serien im DCversum. Schade, dass Gotham anscheinend eingestellt wurde. 
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Teylen am 6.12.2018 | 17:26
Dafür genieße ich aber die Serien im DCversum.
Ich auch, bisher habe deutlich weniger DC-Serie abgesetzt (Krypton, Preacher), als Marvel-Serien (Carter, Iron Fist, Daredevil, Runaways, Cloak & Dagger... bei Inhumans kam man mir zuvor, Agents of Shield rettet sich noch weil es wöchentlich erscheint und ein Schrecken mit Endstaffel ist, vielleicht).

Bezogen auf Realserien, Zeichentrickserien schaue ich von beiden keine.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Chief Sgt. Bradley am 9.12.2018 | 01:24
Eigentlich kann man das nicht oft genug sagen:
Die Serien im Arrowverse machen eigentlich alle Spaß (wobei mir Arrow da am wenigsten gefällt)
Und wer großartige Geschichten der Justice League sehen will, dem empfehle ich wärmstens Die Animationsserien Justice League und Justice League Unlimited
https://www.youtube.com/watch?v=g6Qrz_P6yN0 (https://www.youtube.com/watch?v=g6Qrz_P6yN0)
und auch Batman Beyond, Young Justice und Avengers Earths Mightiest Heroes sind auch toll.
Diese Serien haben tolle Charaktere, Herz und Seele. Das ist das was dem DCEU (WW und die Whedon-Bits in JL sind da mMn die Ausnahme) bisher extrem stark abgeht.

Und zum Thema Superman und wie er eigtlich wirklich fühlt und ist:
https://www.youtube.com/watch?v=4GDNd8b_QOo (https://www.youtube.com/watch?v=4GDNd8b_QOo)

Ach ja und den dritten Nolan-Batman fand ich ganz furchtbar kacke.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: YY am 9.12.2018 | 06:23
Ach ja und den dritten Nolan-Batman fand ich ganz furchtbar kacke.

Das Beste an dem Film ist deine Darstellung eines generischen Bane-Batman-Dialoges  ;D
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Chief Sgt. Bradley am 9.12.2018 | 22:23
Das Beste an dem Film ist deine Darstellung eines generischen Bane-Batman-Dialoges  ;D
Danke :)
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: TaintedMirror am 10.12.2018 | 13:49
Und zum Thema Superman und wie er eigtlich wirklich fühlt und ist:
https://www.youtube.com/watch?v=4GDNd8b_QOo (https://www.youtube.com/watch?v=4GDNd8b_QOo)

Und zu seiner wahren Macht: https://www.youtube.com/watch?v=zexXH3lS8Uw

Superman ist einfach extrem stark und hält sich ständig zurück. In den meisten Comics gegen WW gewinnt er, aber sie so zu halten wie im Film ist echt übertrieben. Aber eine Faustregel in Comicfilmen ist eh, dass jeder Teilnehmer, der allein gegen ein Team kämpft, stärker ist, als würde er gegen Einzelmitglieder des Teams vorgehen.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Supersöldner am 10.12.2018 | 13:52
DC muss mal ,,Für immer böse ,, umsetzen. Als mehrteiliger Kinofilm. und Marvel muss die Idee Klauen . Und seine Filme weniger verweichlichen .
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: TaintedMirror am 10.12.2018 | 13:57
,,Für immer böse ,,

Kenne ich garnicht. Worum gehts da?

Aber an ambitionierten Projekten, würde ich mir Blackest Night wünschen. Ohne großes Vorgeplänkel einfach rein in das Chaos und den Film machen. Am besten als 2 Teiler, um wirklich alles auzukosten. Mit einer neuen Resolution im Vergleich zu den Comics.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: am 10.12.2018 | 13:58
Von Erde drei komme die Bösen Varianten der JLA erobere die Erde lösen einen Schurken aufstand aus und legen Städte in Trümmern .
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: TaintedMirror am 10.12.2018 | 14:04
Kannte ich bsiher nur unter Forever Evil oder im Deutschen die Herrschaft des Bösen.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Supersöldner am 10.12.2018 | 14:05
ja das meinte ich.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Vash the stampede am 10.12.2018 | 14:11
@Supersöldner. Verweichlichen? Du schaust offensichtlich nicht genau hin.

@Böse.
Halte ich zu 99% für Quatsch. Die 1% finde ich dann in nicht-Marvel/DC Filmen wie z.B. Split oder BrightBurn, dessen Trailer ich richtig gut finde.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Supersöldner am 12.12.2018 | 09:21
wann kommt der Fischmann Film ?
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Issi am 12.12.2018 | 09:27
wann kommt der Fischmann Film ?
Ich glaube kurz vor Weihnachten. 20.12.?

Ich mag “Drogo“ ja. Aber nach dem Trailer bin  ich nicht so überzeugt.Hoffentlich werde ich positiv überrascht.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Unspeakable am 12.12.2018 | 10:30
wann kommt der Fischmann Film ?

Fischmann :D
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Supersöldner am 12.12.2018 | 10:30
er hat selber gesagt er sein ein Fischmann kein Fischjunge .
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 13.12.2018 | 18:36
Eigentlich kann man das nicht oft genug sagen:
Die Serien im Arrowverse machen eigentlich alle Spaß (wobei mir Arrow da am wenigsten gefällt)
Ich muss sagen dass ich langsam das Interesse verliere, und mir zunehmend auf den Senkel geht, dass sie ihren weiblich Charakteren alle 5 Minuten sagen müssen wie toll und stark sie sind.
Bin mir auch nicht sicher ob ich Batwoman (so dass denn eine neue Serie wird) überhaupt gucken würde.

Die einzige neuen Serien die mich momentan reizen sind die Live Action Titans serie und die neue Staffel Young Justice.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 13.12.2018 | 18:38
Ich auch, bisher habe deutlich weniger DC-Serie abgesetzt (Krypton, Preacher), als Marvel-Serien (Carter, Iron Fist, Daredevil, Runaways, Cloak & Dagger... bei Inhumans kam man mir zuvor, Agents of Shield rettet sich noch weil es wöchentlich erscheint und ein Schrecken mit Endstaffel ist, vielleicht).
Agent Carter und Cloak & Dagger fand ich eigentlich ganz unterhaltsam und Dare Devil fand ich auch ganz gut (oh da häng ich glaub ich noch eine Staffel hinterher), Agents of Shield hab ich glaub ich schon nach 6 Folgen aufgegeben.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Supersöldner am 31.01.2019 | 09:55
DC/Warner Bros... ist nicht mehr an einem zusammenhängende Serien Universum interessiert.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Spidey am 31.01.2019 | 10:11
Ich schau mir das meiste an, vieles davon gefällt mir auch immer noch. Die Avengers-Reihe eigentlich hauptsächlich wegen dem Ensemble, das hat schon fast Soap-Charakter. Die Einzelfilme allerdings auch nur, wenn mich wirklich interessiert was das passiert.

Thor Ragnarök hab ich anfangs gehasst und später lieben gelernt, den zweiten Teil fand ich aber sehr schnarchig. Ant-Man hab ich nach Teil 1 abgeschrieben, weil mich die Story und der Held kaum interessieren.

Die DC-Filme fand ich eigentlich alle ganz unterhaltsam, auch wenn mir der Cast nur bedingt zusagt (Flash zum Beispiel geht mir eher auf die Nerven und Eisenberg als Lex Luthor war für mich auch ein Fehlgriff). Wonder Woman hat mir ordentlich Laune gemacht.

Die Marvel-Serien halten sich bei mir im Augenblick am längsten. Mit den DC-Sachen kann ich da nicht viel anfangen bisher. Die Titans-Serie war ganz okay, aber ein bisschen sehr edgy und auf dunkel und Gewalt getrimmt, fand ich. Wollte sich vielleicht ein bisschen zu deutlich an Daredevil und Co anbiedern und hat es aber in meinen Augen nicht so ganz geschafft, da mitzuhalten.

Ich glaube meine Einstellung zu dem ganzen Komplex ist deswegen so unterschiedlich, weil es einfach schon so ungemein viel gibt. Ich kann verstehen, dass das Einigen zum Hals raushängt. Das war wahrscheinlich bei diesen (hartnäckigen oder lang anhaltenden) Genre-Trends schon immer so.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Noir am 31.01.2019 | 10:18
DC/Warner Bros... ist nicht mehr an einem zusammenhängende Serien Universum interessiert.

Quelle?

@Spidey: Titans hebt sich schon sehr deutlich von Daredevil und co. ab. Gott sei dank. Wenn Titans so lahmarschig wie die Marvelserien wäre, hätte ich da auch aufgegeben.

Thor Ragnarök kann ich mir nicht angucken ... ich habs am Wochenende tatsächlich nochmal versucht ... aber schon nach dem Intro hab ich ausgemacht. Geht einfach nicht. Witzigerweise finde ich Thor 1 und 2 sehr viel geiler ;)
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Supersöldner am 31.01.2019 | 10:57
Film Universum meinte ich. habe ich auf der Internet Seite der PC Games gelesen.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Spidey am 31.01.2019 | 11:39
@Spidey: Titans hebt sich schon sehr deutlich von Daredevil und co. ab. Gott sei dank. Wenn Titans so lahmarschig wie die Marvelserien wäre, hätte ich da auch aufgegeben.

Ich hab bisher nur ein paar Folgen von Titans gesehen, das wirkte auf mich schon so, als wollten sie in die gleiche Richtung. In wie weit hebt es sich denn sehr von den Marvel-Äquivalenten ab? Ich fand vor allem, dass es reißerischer war und ein wenig unelegant darin, die Gewalteskapaden in den Kontext der Handlung einzubetten. Daredevil und vor allem Punisher haben für mich das Gewaltorchester und die Eskalationspirale eigentlich immer sehr gut an die Dynamik der Serie angepasst.

Vor allem bei der Stunt-Koordination muss ich bisher wirklich sagen, dass Titans da sehr viel rudimentärer arbeitet. Wenn ich da einige der mittlerweile ikonischen No-Cut-Sequenzen mit dem ersten Auftritt von Robin vergleiche, liegen da Welten dazwischen. Und sowas wie die CGI-Wurfsterne reißen mich immer irgendwie aus der Immersion.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Noir am 31.01.2019 | 11:52
Also ich für meinen Teil hab gerade die Kampfsequenzen bei Daredevil immer unfassbar künstlich aufgefasst. Die tanzten da 10 Minuten umeinander herum, hier und da fällt mal einer um ... aber dafür, dass der Rest so sehr auf "realistisch" zu pochen scheint, wirkten gerade die Kämpfe immer ganz furchtbar schwach. Toll choreographiert, keine Frage. Aber spannend? Nicht wirklich. Titans ist da einfach sehr viel deutlicher wie aus einem Comic. Das ist einfach ein fleischgewordenes Comicbuch. Ob das jetzt "rudimentärer" ist ... das halte ich für eine reine geschmacksfrage. Das mag filmisch vielleicht durchaus eine Leistung zu sein, das Ganze ohne Schnitte hinzubiegen ... aber sehenswerter wird das dadurch für mich nicht wirklich. Ich denke schon, dass man dem viel abgewinnen kann, wenn man ohnehin ein Faible für Kampfsport hat ... aber für mich war das einmal nett ... und dann nur noch lästig. Da waren für mich die dramatischen Kämpfe in Titans (inkl. Fanboy-Nerdgasms natürlich) deutlich spannender und interessanter.

Zum anderen hat man einfach deutlich mehr plotrelevantes Zeug in die Folgen gepackt. Auch das imho sehr schön, wie aus einem Comic. Während die Marvel-Serien da ewig lang auf der Stelle treten (die zweite Staffel Daredevil war da schon besser als die erste, durch die ich mich ewig durchbeissen musste), hab ich hier eigentlich in jeder Folge das Gefühl, etwas neues zu erfahren. Und selbst in den Rückblickfolgen, bringt man noch "Aha-Elemente" ein.

Abschließend muss ich sagen, dass Titans einfach wirklich ein Real Life Comic ist. Während Daredevil das eben nicht ist ... will es vermutlich auch gar nicht sein ...
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Sir Mythos am 31.01.2019 | 13:01
Witzigerweise finde ich Thor 1 und 2 sehr viel geiler ;)

So können die Meinung auseinander gehen. Für mich ist Thor 2 neben dem Hulk-Film der schlechteste der ganzen Marvel-Reihe.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Noir am 31.01.2019 | 13:10
Jo ... das sind die Geschmäcker. Thor 3 ging für mich gar nicht klar und hat Iron Man 3 bei mir als schlechtester Marvelfilm abgelöst.

Meine Flop 5 ist derzeit:

1. Thor Ragnarök
2. Iron Man 3
3. Avengers 2 (wobei ich nich sicher bin, ob ich den hier mit Platz 4 tauschen möchte)
4. Iron Man 2 (siehe Platz 3)
5. Black Panther oder Civil War ... vermutlich eher Civil War.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: tartex am 31.01.2019 | 13:19
Hier ist der ursprüngliche Thread: Eure favorisierten Marvel & DC Universe Filme (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,104484.0.html)

Und der Fernseh-Serien-Spin-Off: Euer Superhelden-Fernsehserien-Ranking  (https://www.tanelorn.net/index.php?topic=105868.0)
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Spidey am 31.01.2019 | 13:21
Also ich für meinen Teil hab gerade die Kampfsequenzen bei Daredevil immer unfassbar künstlich aufgefasst. Die tanzten da 10 Minuten umeinander herum, hier und da fällt mal einer um ... aber dafür, dass der Rest so sehr auf "realistisch" zu pochen scheint, wirkten gerade die Kämpfe immer ganz furchtbar schwach. Toll choreographiert, keine Frage. Aber spannend? Nicht wirklich.

So gehen auch die Wahrnehmungen auseinander  ;D Ich fand gerade diese Sequenzen immer voll von dramatischer Erzählung und Spannung.

Aber gut, darum gehts ja hier weniger - sondern darum obs einem generell zum Hals raushängt.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Supersöldner am 31.01.2019 | 13:28
ohne zusammenhängendes Film Universum wird DC noch mehr ins Hintertreffen kommen gegen Marvel.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Teylen am 31.01.2019 | 13:59
Ich hab bisher nur ein paar Folgen von Titans gesehen, das wirkte auf mich schon so, als wollten sie in die gleiche Richtung. In wie weit hebt es sich denn sehr von den Marvel-Äquivalenten ab?
Es ist meines Erachtens deutlich mehr im Comic Genre verortet.
Die Leute ziehen sich an wie Superhelden und verhalten sich wie Superhelden. Gerade Hawk und Dove ziehen sich direkt ordentliche Kostüme an, anstelle so pseudo-realistisch herum zu drucksen.

Der Social-Drama respektive Soap-Faktor ist deutlich kleiner.
Es gibt wesentlich weniger Beziehungsdrama, keiner kämpft mit Krebs, man setzt sich nicht nur zusammen und labert ewig, keine Firma oder Kanzlei wird vom Bankrott bedroht und man tut jetzt nicht so als wäre Robins Elternverlust super-realistisch und emotional glaubwürdig - die machen den Abtritt eher so wie Bats Eltern. Statt dessen konzentriert man sich auf Ravens krasse Superpower, das Zusammenfinden und den Welten vernichtenden Schurken.

Die Cast an Superhelden ist deutlich größer.
Man hat Raven, Robin, Starfire, Beastboy, Dove, Hawk und Wonder Girl auf der Seite der Helden. Dazu kommt noch eine ganze Familie an obskuren gestalten bei Beastboy, Bats, Ravens Eltern und eine komische 50er Jahre Familie. Heißt, mehr als wenn sich die Defenders mal alle zusammen wöllen.

Die Kämpfe sind anders.
Man hat durch den Superhelden-Fokus erst gar nicht den Ansatz unbedingt so super realistisch sein zu wollen. Was zumindest für mich dazu führt, das mir das Gekloppe in der Betrachtung mehr Spaß macht.
Der Gewaltfaktor ist mir jetzt so nicht aufgefallen, außer bei Jason-Robin. Liegt vielleicht an meinem TV-Program.

Es gibt mehr Locations.
Man beschränkt sich bei Titans halt nicht nur auf ein Stadtviertel von Detroit (oder New York). Was recht erfrischend ist, wie ich finde.

Insofern, meines Erachtens hat es nicht allzuviel mit den Marvel-Serien zu tun. Die ich soweit auch fast alle schlechter finde (Jessica Jones Staffel 1 ist die Ausnahme).
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Spidey am 31.01.2019 | 14:08
Ich glaube wir können dem Vergleich noch richtig in die Tiefe gehen, aber das ist im Grunde ein anderes Thema. Vielleicht aber interessant?

Mir hat bisher Titans ganz gut gefallen, find vor allem das Casting passt. Wie gesagt, einige Aspekte find ich einfach sehr reißerisch und ein wenig unsubtil umgesetzt, aber das ist wie alles sicher nur persönliche Präferenz.

Ich bin allerdings auch die Teen Titans in ihren Comic- und Cartoon-Iterationen gewohnt. Ich glaube da war der betont düstere und dreckig-brutale Ansatz der Serie jetzt einfach überraschend. Ich weiß auch noch nicht ob ich ihn passend finde und mir persönlich ist er einfach zu plakativ und gewollt. Hat sicher auch einfach mit Erwartungshaltungen und Erfahrungsschätzen zu tun.

Zur Gewalt:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Noir am 31.01.2019 | 14:16
Jo ... darüber kann man ganze Doktorarbeiten verfassen, vermutlich.

Tatsächlich hab ich Titans so gar nicht wahrgenommen. Nichts von dem, was da passiert ist, kam mir irgendwie "unsubtil" oder "plakativ" vor ... gerade die von dir angesprochene Szene, hat genau den Schock in mir ausgelöst, den man wohl erwartet hat :D

Ist wohl alles eine Sache der Wahrnehmung.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: tartex am 31.01.2019 | 15:13
 Das mit dem Schulbus, aber auch der Mutter sind halt Beats, die man schon 100x gesehen hat. Man vergleiche z.B. den Barbesitzer am Anfang der ersten Staffel von Stranger Things.

Das einzige was mich da noch schockt, ist, dass man sich tatsächlich traut so bekannte Klischees nochmals abzuarbeiten.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Noir am 31.01.2019 | 15:41
Tjo ... in der Form (also Stichwort "Mutter") hab ichs noch nicht 100 mal gesehen ;) Deshalb: Für mich völlig ok.

Die Busszene war für mich aber auch überhaupt nicht wichtig...sondern zeigte halt schnell und deutlich auf, welches Standing Raven im Privatleben hat. Jeder versteht es. Jeder weiß worum es geht. Und zack weiter gehts mit der Story.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Selganor [n/a] am 31.01.2019 | 15:53
Wollt ihr ausfuehrlichere Gespraeche zur Serie Titans nicht im Titans-Thread (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,109299.0.html) machen?

Dann sind die an einem Ort und man kann sie auch wiederfinden wenn man spaeter darauf nochmal zurueckkommen will.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Vash the stampede am 31.01.2019 | 16:11
DC/Warner Bros... ist nicht mehr an einem zusammenhängende Serien Universum interessiert.

Ich sehe es als Chance, um interessante Einzelgeschichten und, vor allem,  Interpretationen zu ermöglichen. Ich fände ein Genosse Superman z.B. mega-spannend.

Hierbei könnten sie bei jedem Film in die Vollen gehen und müssten sich nicht um Kontinuität kümmern/sorgen.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Chief Sgt. Bradley am 31.01.2019 | 18:16
Zum Thema Gewalt:
Ich kann kaum in Worte fassen, wie extrem mich das anpisst wie diese Serie damit umgeht.
So wies momentan steht sind das keine Helden sondern psychopathische Massenmörder.

Als Kory in Folge 2 oder 3 unterbewusst ihre Flammenwelle gegen die 3 Goons einsetzt und diese frittiert, ist ihre Reaktion nicht etwa ein "OMFG was habe ich getan?" sondern ein "LOLZ ich bin voll kewl"-Gelächter.
Wie Dick anfangs die Verbrecher verstümmelt fand ich auch ganz furchtbar.

Die Szene mit Jason"Ich verkrüppel echt gerne einfach mal so Cops"Todd hat mich fast zum Abschalten gebracht.

Und Irrenhaus mit unbekannt vielen wehrlos gemachten Leuten drin fand ich schon echt widerwärtig.

Verdammt ich möchte die Serie mögen und wünsche mir eine bessere 2. Staffel :-\

Edit: Huch eigentlich wollte ich das in den Titans-Trööd schreiben :o Habe ihn auch dort gepostet
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Scurlock am 31.01.2019 | 19:00
Tatsächlich fand ich es ganz erfrischend, dass Titans gerade den Weg geht und auch (Superhelden)Gewalt in ihrer Konsequenz zeigt. Kory ist eine mächtige Ausserirdische mit Erinnerungslücken, nicht unbedingt eine Heldin. Warum sollte sie also Gewissensbisse haben?  Und Jason Todd ist auch in den Comics kein so netter Kerl.
Graysons/Robins erster Auftritt hat mich allerdings tatsächlich etwas überrascht, wobei ich es wie gesagt um einiges konsequenter empfunden habe als dieses Rumgeiere bei den Marvelserien zuletzt oder eben die Weichspülernummer der bisherigen DC-Serien wie Arrow oder Flash.

Ja, Titans macht storytechnisch mächtig Tempo. Aber auch das empfinde ich als angenehm im Vergleich zu den mittlerweile sehr zähen Storylines der Marvelserien. Alles wird doppelt und dreifach durchgekaut, um ja genügend Futter für die Staffel zu haben. Das Futter ist dann aber am Ende nur noch ein Kaugummi, das weitgehend frei von Geschmack ist. Danke reicht mir spätestens nach der zweiten Staffel vom Punisher. Das war uninspiriert, unspannend und auch noch schlecht inszeniert. Lauter hässliche Closeups, die wohl dem limitierten Budget geschuldet waren. Nur Staffel 2 von Luke Cage sah noch beschissener aus. Im Vergleich dazu sind deutsche Daily Soaps fast noch kreativ in Szene gesetzt.
Und auch hier kann Titans glänzen. Aufwändige Sets, schöne Kameraeinstellungen unterstützt durch einen passenden Schnitt. Das macht Spaß, das gucke ich gerne weiter...
   
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Supersöldner am 2.02.2019 | 15:44
wenn die DC Kinofilme nun nicht mehr zusammen hängen wird das die Wahrscheinlichkeit für Green Lantern Filme jetzt eigentlich verringern ?
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Supersöldner am 14.02.2019 | 16:19
Morgen kommt die  Doom Patrol .
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: tartex am 14.02.2019 | 17:26
Morgen kommt die  Doom Patrol .

Freu mich schon.  ;D

Wird an einem Samstag im Juli dann früh gleich geschaut.
Titel: Re: Superheldenfilme (DC und MCU)
Beitrag von: Selganor [n/a] am 15.02.2019 | 13:50
wenn die DC Kinofilme nun nicht mehr zusammen hängen wird das die Wahrscheinlichkeit für Green Lantern Filme jetzt eigentlich verringern ?
Hat das nicht schon der Film mit Ryan Reynolds genug gemacht? (sncr) ;D