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Pen & Paper - Spielsysteme => Cthulhu RPGs => Thema gestartet von: Der Läuterer am 31.03.2019 | 12:10

Titel: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Der Läuterer am 31.03.2019 | 12:10
Es gibt einen Begriff über ein Paradoxon i.B.a. positive Kunden Bewertungen (der exakte Begriff ist mir leider entfallen).
Der Begriff besagt, dass Kulanz und eine schnelle Fehlerbehebung von den Kunden unangemessen hoch positiv bewertet wird.

Sprich: baut ein Hersteller Mist und merzt diesen aus, wird er vom Kunden besser bewertet, als hätte er gleich ein einwandfreies Produkt abgeliefert.

Ist das der Grund weshalb Cthulhu Dtl. PDF Korrekturen auf seine Seite stellt, anstatt gleich ordentlich zu arbeiten?

Versteht mich nicht falsch.

Fehler passieren überall. Das ist nicht der Punkt, der mich stört.

Es ist wieder einmal dieser überhebliche, selbstgerechte Umgang mit den eigenen Fehlern, der mich so nervt.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 31.03.2019 | 13:17
Schaust du zufällig "Wer weiß denn sowas"? Da genau kam das mal irgendwann vor :D

Was du meinst ist das "Service Recovery Paradox". Ich bezweifel allerdings, das Pegasus das aus echtem Kalkül macht. Dazu reagiert die Redaktion (meiner Meinung nach) viel zu kontraproduktiv ihren Kunden gegenüber.

Hab auch ganz andere Kritikpunkte, weshalb ich ja auch (bis auf einen kleinen Ausrutscher jetzt) keine deutschen Cthulhu-Produkte mehr kaufe (zumindest nicht von Pegasus).

Wie immer gilt an dieser Stelle: Dies ist meine ganz subjektive Meinung...
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Ifram am 31.03.2019 | 13:25
Manche Verlage liefern halt Bananenware, die beim Kunden reift. Ulisses hat sich sogar mal von Mark Wachholz getrennt, weil er eine Qualitätssicherung vor der Veröffentlichung einführen wollte. Allgemein finde ich das zügige und kontinuierliche Nachreichen von Errata für Pdf-Kunden besser als keine oder spät welche zu liefern. Dass Buchkunden dabei in die Röhre gucken gefällt mir weniger.
Ein System zur Aufwertung der Wahrnehmung kann ich nicht erkennen, aber der Gedanke ist spannend. Ich werde versuchen es im Hinterkopf zu behalten.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 31.03.2019 | 13:30
Das Service Recovery Paradox ist durchaus schon ein System, welches in der Wirtschaft in einschlägigen Lehrbüchern vorhanden ist. Ich denke bloß nicht, dass die Redaktion danach handelt.

Allerdings (und das ist meine sehr subjektive individuelle Wahrnehmung) wirkt es schon so, als ob die Redaktion einen systematischen Versuch einer Aufwertung unternimmt. Nämlich indem es in verschiedenen Foren immer wieder versucht, Kritik kleinzubügeln. Das funktioniert in der Aufwertung meist aber nicht. Liegt aber wohl an der Kommunikationskompetenz der Redaktion (wie klein/groß diese auch immer ist :D )

Nachtrag: Ich finde natürlich Errata besser als gar nix, aber teilweise bekommt man schon das Gefühl, dass der Verlag sich ein bisschen mehr Mühe geben könnte. Ich habe jetzt "Totes Licht" aus "Horror Americana" gelesen und finde die Übersetzung teilweise unterirdisch....
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Maischen am 31.03.2019 | 13:40
Ich glaube es wird Zeit für so ein Pegasus Bashing Thread - echt. Ich habe auch meine Geschichte mit Cthulhu Deutschland - habe mich aber dafür entschieden, wieder konstruktiv an die Sache heranzugehen, Abenteuer einzureichen etc.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Der Läuterer am 31.03.2019 | 13:41
Der (nicht vorhandene bzw. ungute) Umgang mit den eigenen Fehlern stört mich.

Füher handelte man noch nach dem Motto 'Ich mach mich klein und Asche auf mein Haupt.'

Heutzutage geht es m.M.n. viel zu oft nach dem Motto, was mir in ähnlicher Form tatsächlich mal vom Verlag im Netz geantwortet wurde, 'Du bist nur ein Kunde.'
Frei nach dem Motto: einer von vielen interessiert nicht. Wir haben das Monopol.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Der Läuterer am 31.03.2019 | 13:44
Ich glaube es wird Zeit für so ein Pegasus Bashing Thread - echt.
Für mich nur noch Cthulhu Dtl.
Die Nennung des Verlags wäre schon Werbung.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Maischen am 31.03.2019 | 13:50
Für mich nur noch Cthulhu Dtl.
Die Nennung des Verlags wäre schon Werbung.

Siehste, geht ja schon los ;-)

Pegasus, Pegasus, Pegasus . . .
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Leonidas am 31.03.2019 | 13:51

Es ist wieder einmal dieser überhebliche, selbstgerechte Umgang mit den eigenen Fehlern, der mich so nervt.

Jedem seine Meinung, aber ich denke, hier schießt Du deutlich übers Ziel hinaus.  :q
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: felixs am 31.03.2019 | 14:22
Jedem seine Meinung, aber ich denke, hier schießt Du deutlich übers Ziel hinaus.  :q

Ich denke bezüglich der Symptomatik hat der Läuterer schon recht.
Das betrifft, meiner Erfahrung nach, Rollenspiele, Brettspiele, und Software. Es betrifft außerdem (wissenschaftliche) Fachbücher. Andere werden weitere Beispiele kennen.
Ärgerlich ist es allemal und es wäre vermeidbar - ging ja in allen Bereichen auch schon anders. Software ist da vielleicht eine Ausnahme - allerdings gibt es auch heute noch Konsolenspiele, die völlig ohne Updates auskommen.

Ärgerlich ist, dass das Ausliefern fehlerhafter Produkte als Normalzustand dargestellt wird. Ärgerlich ist auch, dass die Behebung von Fehlern (von einigen) als eine Art von gutem Service dargestellt wird. Ferner ist ärgerlich, dass all das offensichtlich in Kauf genommen wird und schlimmer noch, dass der Verdacht, dies könne gar absichtlich geschehen, nicht allzu fern liegt.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 31.03.2019 | 16:04
Jedem seine Meinung, aber ich denke, hier schießt Du deutlich übers Ziel hinaus.  :q

Ich muss leider dem Läuterer recht geben. So extrem wie bei Cthulhu Dtl (ich vermeide auch mal konkrete Verlagsnamen :D ) hab ich es in keinem anderen Forum gelesen. Ständig wird von offizieller Seite versucht, Kritik so gut es geht zu entkräften. Dabei kommen dann teilweise schon sehr obskure Aussagen zustande wo ich nur noch mit den Augen rolle. Im übrigen bleibt es bei dieser Gegenposition nicht beim Verlagsforum sondern schwappt durchaus auch mal auf andere Foren über.

Ansonsten: +1 für ein P... äh Cthulhu Dtl Bashing Thread :D :D (und das ist vllt wirklich nicht so verkehrt, denn dann kann manch einer, evtl. ich auch, ersehen wie groß oder auch wie klein die Unzufriedenheit ist.)
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Der Läuterer am 31.03.2019 | 17:09
Niemand sollte sich aufgrund von Fehlern in sein Schwert stürzen müssen, aber ich möchte als zahlender Kunde vom keinem ChefRed solch einen Satz lesen. Ganz ehrlich nicht.

"Fehler im Layout haben nichts mit dem Lektorat zu tun und selbst ein ansonsten fast perfekter Layouter kann mal was falsch machen."

Eine Entschuldigung klingt m.M.n. anders.

Und dass das Ganze dann auch noch 3x Korrektur gelesen worden sein soll, möchte ich dann gar nicht erst wissen. Die Info macht es m.M.n. nur schlimmer.

Allerdings werde ich mich auch an keinem Bashing, gegen wen auch immer, beteiligen.

Mir würde ein "T'schuldigung, wir tun was wir können." ohne Rechtfertigung, völlig genügen.
Dann könnte ich mir denken "Ja, das hatte ich befürchtet." und alles wäre gut.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Gunthar am 31.03.2019 | 17:18
Heutzutage geht es m.M.n. viel zu oft nach dem Motto, was mir in ähnlicher Form tatsächlich mal vom Verlag im Netz geantwortet wurde, 'Du bist nur ein Kunde.'

Bis der Kunde sagt, ich komme nicht mehr oder schlichweg bei dem Hersteller nichts mehr kauft. Wenn das alle Kunden machen, ist der Hersteller RIP.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: JaneDoe am 31.03.2019 | 17:45
Ich weiß nicht ob das nicht an sich klar ist aber das Layout kommt nach dem Lekotrat....es hilft also dahingehend nix wenn im Rohtext alles stimmt und der layouter dann aus Tabellen Grütze macht o.ä. War bei "Im Schatten des Doms" z.B. so. Rohtext NACH Lektorat war okay und trotzdem gibt es im Band eine fehlerhafte Tabelle... ich weiß halt nicht ob es nach dem Layout nochmal ne Kontrolle gibt (sollte es sinnvollerweise geben...) die sowas dann verhindert.

Das Layout ist aber insofern hatl vom Lektorat zu trennen. Und ja klar, ein Lektor kann gut und weniger gute Arbeit abliefern. Das letztere ist für alle Beteiligten wenig erfreulich.

da hab ich aber andererseits auch in alten DSA Publikationen die eine oder andere Errate drin liegen, insofern ist das jetzt aber auch bei anderen Rollenspielen nichts total ungewöhnliches, dass da mal was schief geht.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 31.03.2019 | 18:35
Naja, weil andere es auch schlecht machen, macht es das auch nicht besser....

Und wann wer lektoriert, kontrolliert, wann die Qualitätskontrolle greift, ist mir ehrlich gesagt als Kunde egal. Entweder ist das Ergebnis gut oder nicht Und für mein Empfinden war es in den letzten Jahren vorrangig letzteres...

P.S.: In den 90ern habe ich sehr viel DSA gespielt, aber heutzutage würde ich das Rollenspiel mit der Kneifzange nicht mehr anfassen. Insofern kann ich dazu nix sagen.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Tegres am 31.03.2019 | 19:26
Ich bin pro "Pegasus-Bashing"-Thema, ähnlich dem entsprechenden DSA-Thema, damit ich weiß, welchen Thread in definitiv NICHT zu lesen brauche.

Die berechtigte Kritik an Fehlern in Rollenspielprodukten und an der teilweise schwierigen Kommunikation in allen Ehren, aber bei einem Rollenspiel eine absichtliche Systematik im Ungang mit Fehlern zu sehen, halte ich schon für sehr gewagt. Rollenspiele sind Nischenprodukte und keine Gelddruckmaschinen. Da stellt sich doch kein Veraschungs-BWLer hin und überlegt, wie man am besten den Kunden ausnehmen kann.

Also: Macht gerne nen eigenes Thema auf, wie doof doch Pegasus ist, dann ploppen hier nicht mehr täglich Threads bzw. entsprechende Posts in Threads auf.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Der Läuterer am 31.03.2019 | 20:08
Tegres, es geht mir nicht ums Anklagen oder ums Draufhauen, sondern darum, dass etwas anders - besser - wird.

Das betrifft sowohl den Punkt der Ausmerzung von Fehlern, als auch den Punkt des Umgangs mit Kritik (egal, ob man sie jetzt für berechtigt hält oder nicht).

Ich könnte das Ganze auch auf einem einzigen Punkt herunterbrechen.
Das wäre dann der Punkt der positiven Gesprächsführung.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 31.03.2019 | 20:09
Rollenspiele mögen ein Nischenprodukt sein, Pegasus ist aber in erster Linie kein Rollenspielverlag. Ich mutmaße mal einfach, dass deren Jahresumsatz locker 7-8 stellig ist.

Ich vermute auch keine Systematik im Umgang mit Fehlern (und das wird auch kaum jemand ernsthaft mutmaßen). Aber der miserable Umgang mit (teilweise berechtigter) Kritik ist nicht von der Hand zu weisen. Das geht besser. Unabhängig von der Größe des Verlages.

Jetzt hat Läuterer zwischendurch schon geantwortet. Und dazu +1 von mir.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Maischen am 31.03.2019 | 20:19
Kasi: Jetzt mach doch endlich deinen Special bashing thread auf. Da können dann auch alle Erfahrungen aus der Vergangenheit rein und fertig ist der Cocktail für alle Gleichgesinnten.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: JaneDoe am 31.03.2019 | 20:29
Tegres, es geht mir nicht ums Anklagen oder ums Draufhauen, sondern darum, dass etwas anders - besser - wird.

Ich bin ehrlicherweise nicht davon überzeugt dass so ein thread an der geschilderten Problematik auch nur ein Quentchen ändern wird...
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Boni am 31.03.2019 | 20:32
Rollenspiele mögen ein Nischenprodukt sein, Pegasus ist aber in erster Linie kein Rollenspielverlag. Ich mutmaße mal einfach, dass deren Jahresumsatz locker 7-8 stellig ist.

Ein deutscher Brettspielverlag mit 30 Mitarbeitern? Glaubst du das ernsthaft?  :o
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 31.03.2019 | 20:41
Ein deutscher Brettspielverlag mit 30 Mitarbeitern? Glaubst du das ernsthaft?  :o

Die Antwort liegt in deiner Frage begründet. Sagen wir mal, jeder Mitarbeiter hat einen Bruttoverdienst von 3000 EUR. Dann wäre das auf 30 Mitarbeiter pro Jahr knapp über eine Million EUR. Damit Pegasus nicht innerhalb von kürzester Zeit dicht macht, muss allein für das Personal schon ein 7-stelliger Umsatz durchgeführt werden. Und wie gesagt: Das wäre dann nur das Personal.

Um es kurz zu machen: Ich glaube nicht, dass Pegasus einen 7-stelligen Umsatz macht... Ich weiß es inzwischen (gerade eben mal kurz im Bundesanzeiger nachgeschaut).
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Tegres am 31.03.2019 | 20:43
Tegres, es geht mir nicht ums Anklagen oder ums Draufhauen, sondern darum, dass etwas anders - besser
Ich sehe das so, wie JaneDoe: Ein Thread hier im Tanelorn bringt nichts. Wenn man möchte, dass deutsche Cthulhu-Produkte besser werden, muss man die Kritik direkt an die Redaktion und den Verlag richten. Hier liest meines Wissens nach niemand von Pegasus mit.
Eine weitere, aber natürlich zeitintensivere Methode wäre, selbst an den deutschen Cthulhu-Produkten oder an Alternativen, wie FHTAGN mitzuarbeiten.
Momentan hat so ein Thread hier eher die Funktion, dass Kritiker merken können, ob sie mit ihrer Kritik alleine sind oder nicht. Das ist ebenfalls eine wichtige Funktion, aber davon wird eben kein Produkt besser.

Aber der miserable Umgang mit (teilweise berechtigter) Kritik ist nicht von der Hand zu weisen. Das geht besser. Unabhängig von der Größe des Verlages.
Da hast du Recht, aber ich glaube - so frustrierend das auch ist - da hilft nur Hartnäckigkeit. Ich verstehe aber vollkommen, wenn man irgendwann keine Lust mehr auf Diskussionen mit bestimmten Leuten hat.

Mein Post vorhin kam vermutlich auch etwas übertrieben genervt vor, aber ich sehe das halt alles nicht so kritisch und deswegen war ich jetzt von der anhaltenden Kritik etwas genervt.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 31.03.2019 | 21:07

Da hast du Recht, aber ich glaube - so frustrierend das auch ist - da hilft nur Hartnäckigkeit. Ich verstehe aber vollkommen, wenn man irgendwann keine Lust mehr auf Diskussionen mit bestimmten Leuten hat.

Mein Post vorhin kam vermutlich auch etwas übertrieben genervt vor, aber ich sehe das halt alles nicht so kritisch und deswegen war ich jetzt von der anhaltenden Kritik etwas genervt.

Ich will auch niemanden seinen Spaß mit Cthulhu abstreiten. Aber ich glaube, dass es gar nix bringt bei Pegasus Kritik anzubringen. Ist einfach eine Erfahrungssache...

Trotzdem dir natürlich weiterhin viel Spaß mit den deutschen Cthulhu-Sachen (und das mein ich ernst). Ich beschränke mich hauptsächlich auf die englischen Sachen derzeit....
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Sir Markfest am 1.04.2019 | 08:28
Um es kurz zu machen: Ich glaube nicht, dass Pegasus einen 7-stelligen Umsatz macht... Ich weiß es inzwischen (gerade eben mal kurz im Bundesanzeiger nachgeschaut).

Ja. Mit Brettspielen. Die Rollenspielsparte wurde seit ca. 2011 deutlich zurückgefahren und macht wohl nur noch einen geringen Bruchteil davon aus.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Seraph am 1.04.2019 | 09:12
Ich sehe das so, wie JaneDoe: Ein Thread hier im Tanelorn bringt nichts. Wenn man möchte, dass deutsche Cthulhu-Produkte besser werden, muss man die Kritik direkt an die Redaktion und den Verlag richten. Hier liest meines Wissens nach niemand von Pegasus mit.
Eine weitere, aber natürlich zeitintensivere Methode wäre, selbst an den deutschen Cthulhu-Produkten oder an Alternativen, wie FHTAGN mitzuarbeiten.
Momentan hat so ein Thread hier eher die Funktion, dass Kritiker merken können, ob sie mit ihrer Kritik alleine sind oder nicht. Das ist ebenfalls eine wichtige Funktion, aber davon wird eben kein Produkt besser.

Das sehe ich auch so.
Läuterer, es ist völlig okay, dass du diese Meinung hast, aber man merkt in diesem Thread doch (so denke ich) sehr deutlich deine Antipathie gegen Pegasus. Sprüche wie "Cthulhu Deutschland. Den Verlagsnamen will ich nicht nennen..." - ja, das wird vermutlich als Überspitzung gemeint sein, aber es wirkt nun mal sehr subjektiv, sehr provokant und bei weitem nicht problemlösend oder einen Kompromiss herbeiführend.

Alleine die Fragestellung "Ist das der Grund weshalb Cthulhu Dtl. PDF Korrekturen auf seine Seite stellt, anstatt gleich ordentlich zu arbeiten?" ist polemisch und das weißt du mit Sicherheit auch. Ich kann mir also gerade beim besten Willen nicht vorstellen, dass du mit diesem Thread an der Situation etwas verbessern willst...
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Exar am 1.04.2019 | 10:13
Geht es hier jetzt eigentlich um die Foren von Pegasus, oder doch die Fehler in den Büchern?
Mir scheint, als wenn es eher Ersteres sein soll.
Ist es denn so schlimm dort?
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 1.04.2019 | 10:33
Ja. Mit Brettspielen. Die Rollenspielsparte wurde seit ca. 2011 deutlich zurückgefahren und macht wohl nur noch einen geringen Bruchteil davon aus.

Nichtsdestotrotz ist es der gleiche Verlag. Ob die Rollenspielsparte zurückgefahre wurde oder nicht spielt tatsächlich keine Rolle. Und hier kann man schon ein professionelles Auftreten erwarten, welches ich für meinen Teil nicht sehe.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Leonidas am 1.04.2019 | 10:34
Nichts ist perfekt. Aber mMn sind weder die Pegasus-Cthulhu-Produkte, noch das Pegasus-Cthulhu-Forum auch nur annähernd so schlimm, wie man hier den Eindruck gewinnen könnte.

Pegasus! Pegasus! PEGASUS!  ~;D
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 1.04.2019 | 10:41
Das sehe ich auch so.
Läuterer, es ist völlig okay, dass du diese Meinung hast, aber man merkt in diesem Thread doch (so denke ich) sehr deutlich deine Antipathie gegen Pegasus. Sprüche wie "Cthulhu Deutschland. Den Verlagsnamen will ich nicht nennen..." - ja, das wird vermutlich als Überspitzung gemeint sein, aber es wirkt nun mal sehr subjektiv, sehr provokant und bei weitem nicht problemlösend oder einen Kompromiss herbeiführend.

Alleine die Fragestellung "Ist das der Grund weshalb Cthulhu Dtl. PDF Korrekturen auf seine Seite stellt, anstatt gleich ordentlich zu arbeiten?" ist polemisch und das weißt du mit Sicherheit auch. Ich kann mir also gerade beim besten Willen nicht vorstellen, dass du mit diesem Thread an der Situation etwas verbessern willst...

Ich würde mich nie aus dem Fenster lehnen und für Läuterer antworten (das soll er mal schön selbst machen :D )

Aber ich kann an der Stelle nochmal meinen Standpunkt deutlich machen. Dies ist natürlich in höchstem Maße subjektiv (wie auch alle positiven Meinungen von Cthulhu Pegasus nur subjektiv sein können). Ich habe eine ziemliche Antipathie entwickelt gegenüber Cthulhu Pegasus. Die Produkte reißen mich allesamt nicht mehr vom Hocker. Ich sehe keine Struktur. Dem Chefredakteur wäre meiner Meinung nach eine Schulung im Umgang mit Kunden wärmstens zu empfehlen. Kritik wird rigoros abgeblockt. Teilweise werden Kunden wirklich klein geredet.

Und da frage ich mich schon: Wenn ich im Pegasus Forum auf eine derartige Ignoranz und Ablehnung stoße, kann es nicht ernsthaft meine Aufgabe sein, problemlösungsorientiert zu handeln... Das muss doch mal von der Cthulhu-Redaktion ausgehen. Aber scheinbar ist es eben nicht deren Bestreben, Kunden zu halten bzw. zu binden.

Sind nur meine 2 Cent dazu....
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 1.04.2019 | 10:42
Nichts ist perfekt. Aber mMn sind weder die Pegasus-Cthulhu-Produkte, noch das Pegasus-Cthulhu-Forum auch nur annähernd so schlimm, wie man hier den Eindruck gewinnen könnte.

Pegasus! Pegasus! PEGASUS!  ~;D

Inzwischen ist es im Forum mit Sicherheit nicht mehr so schlimm, weil die kritischen Stimmen wohl nicht mehr wirklich dort unterwegs sind (ist aber nur eine Mutmaßung von mir).
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Seraph am 1.04.2019 | 10:48
Ich würde mich nie aus dem Fenster lehnen und für Läuterer antworten (das soll er mal schön selbst machen :D )

Aber ich kann an der Stelle nochmal meinen Standpunkt deutlich machen. Dies ist natürlich in höchstem Maße subjektiv (wie auch alle positiven Meinungen von Cthulhu Pegasus nur subjektiv sein können). Ich habe eine ziemliche Antipathie entwickelt gegenüber Cthulhu Pegasus. Die Produkte reißen mich allesamt nicht mehr vom Hocker. Ich sehe keine Struktur. Dem Chefredakteur wäre meiner Meinung nach eine Schulung im Umgang mit Kunden wärmstens zu empfehlen. Kritik wird rigoros abgeblockt. Teilweise werden Kunden wirklich klein geredet.

Und da frage ich mich schon: Wenn ich im Pegasus Forum auf eine derartige Ignoranz und Ablehnung stoße, kann es nicht ernsthaft meine Aufgabe sein, problemlösungsorientiert zu handeln... Das muss doch mal von der Cthulhu-Redaktion ausgehen. Aber scheinbar ist es eben nicht deren Bestreben, Kunden zu halten bzw. zu binden.

Sind nur meine 2 Cent dazu....

Weißt du, als jemand der hin und wieder für Pegasus Abenteuer verfasst und das Forum jeden Tag verfolgt, kann ich deine Kritik sogar nachvollziehen.
Der Umgang gegenüber den Usern/der Käuferschaft ist nicht immer glücklich. Ich glaube aber auf keinen Fall, dass da Kalkül oder Antipathie hintersteckt, sondern dass sich einfach zu schnell und oft unüberlegt geäußert wird. Dann kriegt man Dinge in den falschen Hals, es entbrennen Diskussionen etc.
Wobei es jetzt nicht so ist, dass es jede Woche neuen Streit gibt.

Was mich aber stört ist die Intention dieses Threads hier, der eher nach Rant und "Ich kotze mich jetzt hier aus, wie doof Pegasus doch ist" klingt, ohne dass dies wirklich konstruktiven Nährwert hat. So empfinde ich das zumindest.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 1.04.2019 | 10:55
Weißt du, als jemand der hin und wieder für Pegasus Abenteuer verfasst und das Forum jeden Tag verfolgt, kann ich deine Kritik sogar nachvollziehen.
Der Umgang gegenüber den Usern/der Käuferschaft ist nicht immer glücklich. Ich glaube aber auf keinen Fall, dass da Kalkül oder Antipathie hintersteckt, sondern dass sich einfach zu schnell und oft unüberlegt geäußert wird. Dann kriegt man Dinge in den falschen Hals, es entbrennen Diskussionen etc.
Wobei es jetzt nicht so ist, dass es jede Woche neuen Streit gibt.

Was mich aber stört ist die Intention dieses Threads hier, der eher nach Rant und "Ich kotze mich jetzt hier aus, wie doof Pegasus doch ist" klingt, ohne dass dies wirklich konstruktiven Nährwert hat. So empfinde ich das zumindest.

Damit es keine Mißverständnisse gibt: Ich rede wirklich ausschließlich für mich.

Ich würde nie behaupten, dass das Unvermögen der Kommunikation Kalkül ist oder auch Antipathie. Es ist meines Erachtens nach wirkliches Unvermögen, Kritik als solches anzunehmen und als Chance zu sehen, seine Produktlinie zu verbessern. Und nach genug Diskussionen, bei denen potentielle Produktivität von der Redaktion wortwörtlich erstickt wurde, habe ich jetzt kein Problem mit einem Thread, bei dem sich der ein oder andere auskotzt ohne dass es konstruktiven Nährwert hat. Pegasus kassiert von mir für Ihre Produkte. Also ist Pegasus in der Verantwortung für Konstruktivität zu sorgen. So einfach ist das.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: JaneDoe am 1.04.2019 | 11:15
Nichts ist perfekt. Aber mMn sind weder die Pegasus-Cthulhu-Produkte, noch das Pegasus-Cthulhu-Forum auch nur annähernd so schlimm, wie man hier den Eindruck gewinnen könnte.

Pegasus! Pegasus! PEGASUS!  ~;D

Danke dafür...


Ist sicher nicht so dass die Kommunikation von seiten der Redaktion immer glücklich wäre. Aber was die Konstruktivität in Diskussionen angeht...da gehören immer zwei dazu.  ;) Der Tonfall mancher User im Pegasusforum macht mich z.B. hin und wieder sprachlos.

EDIT: Achja, ich spreche übrigens auch nur für mich selbst.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: felixs am 1.04.2019 | 11:34
Um es kurz zu machen: Ich glaube nicht, dass Pegasus einen 7-stelligen Umsatz macht... Ich weiß es inzwischen (gerade eben mal kurz im Bundesanzeiger nachgeschaut).

Interessant, hätte ich nicht erwartet. Auch nicht, wenn man die Brettspiele dazu nimmt. Danke für die Info.

Ich glaube aber auf keinen Fall, dass da Kalkül oder Antipathie hintersteckt, sondern dass sich einfach zu schnell und oft unüberlegt geäußert wird.

Da dürften wir ohnehin das Hauptproblem unserer Zeit auf fast allen Gebieten haben: Zu hohe Geschwindigkeit, zu hoher Ausstoß von halbgarem Zeug, das alles in der Beschleunigungsspirale.
Bloß: Wer nicht mitmacht, hat schon verloren.
Das betrifft auch die Betreuung von "sozialen Medien" und dem ganzen Kram. Unterhalb der ganz Großen (und damit ist jetzt eher Amazon gemeint als Pegasus) kann sich eigentlich niemand leisten, ausreichend Personal zu bezahlen, um den Überblick zu behalten und die meisten wichtigen Kanäle abzudecken. Gut gemachte Einflussnahme ist erstens richtig teuer (und zweitens ethisch fragwürdig).
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Der Läuterer am 1.04.2019 | 12:10
Ich möchte es mal vorsichtig formulieren.

Das Cthulhu Dtl. Forum ist jetzt ein völlig anderes als (sagen wir) noch vor 5 Jahren.

Damals wurden viele Ideen und Meinungen debattiert und es prallten viele, oft auch konträre, Ansichten aufeinander.
Es ging zu wie in der U-Bahn. Die Fanbase war überaus aktiv und bündelte sich im Forum.
Und selbst, wenn jemand nie etwas postete, dann hatte er tagtäglich Interessantes zum Lesen.

Dem ist jetzt nicht mehr so.


Es kommt ja nicht von ungefähr, dass sich vor drei Jahren das Forenleben dort verändert hat.

Viele Foristas haben sich von der Platform komplett abgewandt oder haben ihre Aktivitäten eingestellt.

Manche haben sich abgemeldet und werden nur noch als Gast geführt.

Teilweise haben die Nutzer ihre Einträge gelöscht, so dass es leere Kommentar Zeilen gibt.

Mehrere haben sogar ihre Posts aus Ärger (den ich nachvollziehen kann) komplett löschen lassen, was einigen alten Threads einen recht merkwürdigen Anstrich verleiht und oft nur noch dann einen Sinn gibt, wenn der vorherige Kommentar zitiert wurde.

So etwas macht niemand, wenn er sich wohlfühlt.

Im Prinzip kann man es auf den Punkt bringen.
Das Cthulhu Dtl. Forum hat es geschafft den harten Kern seiner aktiven Fanbase von der Plattform zu vergraulen.

Und damit sind jene gemeint, die dem Produkt seit Jahrzehnten die Treue gehalten haben.

Das ist leider so. Und es war eine Entwicklung, die bedauerlich ist.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 1.04.2019 | 12:42
zunächst mal ein +1 für Läuterer... Genau so eine Beobachtung habe ich eigentlich auch gemacht.

Insgesamt halte ich es sogar manchmal für geschickter, wenn die Redaktion sich mal ein wenig mehr bedeckt hält. Denn das ständige Gegenhalten hat durchaus sein übriges dazu getan, dass so viel Stunk damals entstanden ist.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 1.04.2019 | 12:45
Interessant, hätte ich nicht erwartet. Auch nicht, wenn man die Brettspiele dazu nimmt. Danke für die Info.

Da dürften wir ohnehin das Hauptproblem unserer Zeit auf fast allen Gebieten haben: Zu hohe Geschwindigkeit, zu hoher Ausstoß von halbgarem Zeug, das alles in der Beschleunigungsspirale.
Bloß: Wer nicht mitmacht, hat schon verloren.
Das betrifft auch die Betreuung von "sozialen Medien" und dem ganzen Kram. Unterhalb der ganz Großen (und damit ist jetzt eher Amazon gemeint als Pegasus) kann sich eigentlich niemand leisten, ausreichend Personal zu bezahlen, um den Überblick zu behalten und die meisten wichtigen Kanäle abzudecken. Gut gemachte Einflussnahme ist erstens richtig teuer (und zweitens ethisch fragwürdig).

Nur mal kurz: Grundsätzlich gebe ich dir ja auch Recht, dass so eine Betreuung durchaus teuer sein kann. Allerdings sollte man dann gar nicht erst versuchen, den Meinungsaustausch zu beeinflussen sondern sich mehr im Hintergrund halten.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Seraph am 1.04.2019 | 14:21
Ich möchte es mal vorsichtig formulieren.

Das Cthulhu Dtl. Forum ist jetzt ein völlig anderes als (sagen wir) noch vor 5 Jahren.

Damals wurden viele Ideen und Meinungen debattiert und es prallten viele, oft auch konträre, Ansichten aufeinander.
Es ging zu wie in der U-Bahn. Die Fanbase war überaus aktiv und bündelte sich im Forum.
Und selbst, wenn jemand nie etwas postete, dann hatte er tagtäglich Interessantes zum Lesen.

Dem ist jetzt nicht mehr so.


Es kommt ja nicht von ungefähr, dass sich vor drei Jahren das Forenleben dort verändert hat.

Viele Foristas haben sich von der Platform komplett abgewandt oder haben ihre Aktivitäten eingestellt.

Manche haben sich abgemeldet und werden nur noch als Gast geführt.

Teilweise haben die Nutzer ihre Einträge gelöscht, so dass es leere Kommentar Zeilen gibt.

Mehrere haben sogar ihre Posts aus Ärger (den ich nachvollziehen kann) komplett löschen lassen, was einigen alten Threads einen recht merkwürdigen Anstrich verleiht und oft nur noch dann einen Sinn gibt, wenn der vorherige Kommentar zitiert wurde.

So etwas macht niemand, wenn er sich wohlfühlt.

Im Prinzip kann man es auf den Punkt bringen.
Das Cthulhu Dtl. Forum hat es geschafft den harten Kern seiner aktiven Fanbase von der Plattform zu vergraulen.

Und damit sind jene gemeint, die dem Produkt seit Jahrzehnten die Treue gehalten haben.

Das ist leider so. Und es war eine Entwicklung, die bedauerlich ist.

Kann ich voll und ganz verstehen. Aber wozu dann dieser Thread hier?
Wenn du doch eh durch bist mit Pegasus und nichts mehr von ihnen hältst, warum das jetzt wieder zum Thema machen? Es liest sich halt einfach für mich nur wie Nachtreten.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Maischen am 1.04.2019 | 14:45
Ja, Seraph - ich empfinde das auch als Nachtreten. Wenn ich versuchte, das positiv zu formulieren, würde ich sagen: Das ist echtes Bedauern über die Entwicklung, was hier durchscheint. Dann gäbe es für mich zwei Alternativen: Sich hier im Tanelorn über Cthulhu „normal“ austauschen oder auch wieder im Cthulhu Forum aktiv sein. Aber so ein Nachtreten wie auch immer Thread ist echt nervig, weil null konstruktiv.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: JaneDoe am 1.04.2019 | 15:06
Ja, Seraph - ich empfinde das auch als Nachtreten. Wenn ich versuchte, das positiv zu formulieren, würde ich sagen: Das ist echtes Bedauern über die Entwicklung, was hier durchscheint. Dann gäbe es für mich zwei Alternativen: Sich hier im Tanelorn über Cthulhu „normal“ austauschen oder auch wieder im Cthulhu Forum aktiv sein. Aber so ein Nachtreten wie auch immer Thread ist echt nervig, weil null konstruktiv.

 :d
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Der Läuterer am 1.04.2019 | 21:44
Mir als Kunden ist es wichtig, wie mit meinen Befindlichkeiten umgegangen wird und das sowohl gegenüber dem Produkt, für das ich bezahlt habe, als auch im Forum.

Wenn ich als Kunde Mängel aufzeige, dann möchte ich von einem Hersteller, Verlag, Dienstleister, oder wem auch immer, ernst genommen werden und nicht irgendwelche Ausflüchte zu hören bekommen.

Fakt ist: Es haben sich Fehler eingeschlichen.
Fakt ist: Die Fehler werden klein geredet.
Fakt ist: Kunden, die darauf hinweisen, werden immer noch nicht ernst genommen.

Dieses drumherum lavieren; keiner wars; niemand ist Schuld und sonstwo ist es noch schlimmer; das nervt mich vehement.

Kann man als Verantwortlicher denn nicht ein einziges Mal schreiben: "Danke. Zur Kenntnis genommen. Schön, dass Du Dich als Kunde auch um eine Verbesserung unseres Produktes bemühst. Wir versuchen dergleichen zukünftig zu vermeiden."

Und wenn ich als Kunde in einem Forum, welches eine Werbeplattform ist, meine Wünsche äussere, eine Ansicht diskutieren will, oder etwas nachfragen möchte, dann wäre es wünschenswert, wenn das Ganze auf der Basis einer gleichwertigen Diskussionsebene stattfinden würde.
Manche Antworten kommen schon sehr von oben herab. Und ich möchte mir als Kunde nicht vorkommen, wie ein kleiner Junge, der mit der Hand in Papis Keksdose erwischt wurde.

Wenn andere das anders sehen. Gut. Da kann ich mit leben.
Es tut mir nur leid um Cthulhu als solches.

Habe fertig.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Tegres am 1.04.2019 | 21:59
Ist es denn so schlimm dort?
Aus meiner Sicht definitiv nein (ich bin seit etwas mehr als einem Jahr dabei). Manchmal ist Heikos (der Chefredakteur) Kommunikationsverhalten aber höchst unglücklich.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Ifram am 1.04.2019 | 22:10
Falls sie es wissen, soll er halt jemand anders kommunizieren lassen oder wenigstens das vier-Augen-Prinzip anwenden.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Seraph am 2.04.2019 | 07:30
Mir als Kunden ist es wichtig, wie mit meinen Befindlichkeiten umgegangen wird und das sowohl gegenüber dem Produkt, für das ich bezahlt habe, als auch im Forum.

Wenn ich als Kunde Mängel aufzeige, dann möchte ich von einem Hersteller, Verlag, Dienstleister, oder wem auch immer, ernst genommen werden und nicht irgendwelche Ausflüchte zu hören bekommen.

Fakt ist: Es haben sich Fehler eingeschlichen.
Fakt ist: Die Fehler werden klein geredet.
Fakt ist: Kunden, die darauf hinweisen, werden immer noch nicht ernst genommen.

Dieses drumherum lavieren; keiner wars; niemand ist Schuld und sonstwo ist es noch schlimmer; das nervt mich vehement.

Kann man als Verantwortlicher denn nicht ein einziges Mal schreiben: "Danke. Zur Kenntnis genommen. Schön, dass Du Dich als Kunde auch um eine Verbesserung unseres Produktes bemühst. Wir versuchen dergleichen zukünftig zu vermeiden."

Und wenn ich als Kunde in einem Forum, welches eine Werbeplattform ist, meine Wünsche äussere, eine Ansicht diskutieren will, oder etwas nachfragen möchte, dann wäre es wünschenswert, wenn das Ganze auf der Basis einer gleichwertigen Diskussionsebene stattfinden würde.
Manche Antworten kommen schon sehr von oben herab. Und ich möchte mir als Kunde nicht vorkommen, wie ein kleiner Junge, der mit der Hand in Papis Keksdose erwischt wurde.

Wenn andere das anders sehen. Gut. Da kann ich mit leben.
Es tut mir nur leid um Cthulhu als solches.

Habe fertig.

Jetzt bist du aber immer noch nicht drauf eingegangen, was du hiermit bezwecken willst, Läuterer. Du beziehst dich nach wie vor nur auf inhaltliche Kritik an Pegasus.
Ich versteh's gerade nicht...?

Aus meiner Sicht definitiv nein (ich bin seit etwas mehr als einem Jahr dabei). Manchmal ist Heikos (der Chefredakteur) Kommunikationsverhalten aber höchst unglücklich.
Ja, das kann ich beides so unterschreiben.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: JaneDoe am 2.04.2019 | 08:50

Kann man als Verantwortlicher denn nicht ein einziges Mal schreiben: "Danke. Zur Kenntnis genommen. Schön, dass Du Dich als Kunde auch um eine Verbesserung unseres Produktes bemühst. Wir versuchen dergleichen zukünftig zu vermeiden."

Und wenn ich als Kunde in einem Forum, welches eine Werbeplattform ist, meine Wünsche äussere, eine Ansicht diskutieren will, oder etwas nachfragen möchte, dann wäre es wünschenswert, wenn das Ganze auf der Basis einer gleichwertigen Diskussionsebene stattfinden würde.

Ist schon erstaunlich wie unterschiedlich man das sehen kann.

Heiko hat ja z.B. selbst auf einen Layoutfehler im jüngst erschienenen "Pforten in die Finsternis" hingewiesen und sich drüber geärgert.
Was soll die Redaktion bzw. der Verlag denn deiner Meinung nach tun wenn sowas passiert? Sich öffentlich selbst geißeln? Die Bücher wieder zurückrufen und verbrennen und dann neu drucken? Und es wird ja wohl hoffentlich niemand ernsthaft davon ausgehen, dass man nicht versuchen würde, Fehler zu vermeiden... Der Umkehrschluss wäre ja "hihi, lass uns mal wieder einen layoutfehler einbauen und unsere Kunden ärgern"...okay, sorry, nicht überzeugend.

Ich persönlich nehme das Pegasusforum jetzt auch nicht als Werbeplattform wahr sondern als Plattform zum Austausch über das Thema Cthulhu, denn das ist es was ich dort hauptsächlich tue. Nachfragen werden dort ja auch überwiegend schnell und freundlich beantwortet. Aber dass sich ein Chefred mal grundsätzlich vor die Mitarbeiter stellt wenn was schief geht finde ich jetzt auch nicht sooo extrem überraschend.
 
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Der Läuterer am 2.04.2019 | 08:56
Habe fertig.
Ich versteh's gerade nicht...?
Ich verstehe nicht, was daran nicht verstanden wird.

Es geht um Cthulhu.
Es wäre wünschenswert, wenn der Lizenzträger mehr Wert auf Qualitäts Prüfung legen würde.
D.h. mehr Lektorat und weniger höchst unglückliches Kommunikationsverhalten.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Viral am 2.04.2019 | 09:30
bin jetzt auch kein Fan des dt. Cthulhu, ich mag da insbesondere diese Geschwätzigkeit hinsichtlich dieses Historismus nicht - diese belanglosen Details ... aber darüber können sich vermutlich nur DSA-Bauerngamer freuen.
Aber wenn einem das englische, französische oder britische Cthulhu besser zusagt, kann man das ja kaufen. Oder man nimmt Fthang, A!C oder sonst was, man hat da ja echt die Auswahl.

Der Anspruch der hier mitschwingt ist, dass hier eine Premium-Qualität gefordert wird, die für ein Nischenprodukt schlicht nicht machbar ist. Wenn ich nur daran denke wieviele Lehrbücher aus meinem Studium in der 5. oder 6. Auflage dämlichste Fehler enthielten ... sind für Bücher in einer Erstauflage mit 1000 Stück gewisse Fehler einfach schwer vermeidbar ...

Wenn jetzt 95 % (nicht 5 Heinzis) der Kundschaft gewillt wäre 20 € mehr pro Buch zu zahlen, könnte man evtl. eine zusätzliche Qualitätsprüfung einführen. Am Ende rechnet sich das schlicht nicht. Man möchte wohl ungern die Bücher mit Verlust verkaufen.

Alternativ kann man sich ggf. als Lektor für Lau bewerben, um den Verlaug dabei unterstützen Bücher in einer besseren Qualität herauszubringen.

Bezüglich Qualität und Kundensupport geht es ja deutlich schlimmer (Prometheus, Nackter Stahl etc.)
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Der Läuterer am 2.04.2019 | 10:05
Es geht nicht darum, dass man (ich) auch andere Produkte kaufen könnte, viral.

Es geht darum, dass, egal welches Produkt und zu welchem Preis, dieses einwandfrei zu sein hat.

Wenn Du einen günstigen Neuwagen kaufst, dann beklagst Du Dich doch auch (zu Recht), wenn der Wagen viele Kratzer im Lack hat.

Das hat auch nichts mit der Papier Qualität zu tun. Die nehme ich als Kunde über den Preis in Kauf und darf mich darüber nicht beklagen, da mir das vor dem Kauf bereits bewusst war.

Bleiben wir beim Beispiel. Hat der Wagen keine Ledersitze, dann habe ich das mit dem Kauf akzeptiert.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: felixs am 2.04.2019 | 10:28
Was soll die Redaktion bzw. der Verlag denn deiner Meinung nach tun wenn sowas passiert? Sich öffentlich selbst geißeln? Die Bücher wieder zurückrufen und verbrennen und dann neu drucken? Und es wird ja wohl hoffentlich niemand ernsthaft davon ausgehen, dass man nicht versuchen würde, Fehler zu vermeiden...

Ich bin zwar nicht angesprochen, antworte aber trotzdem.

Das Problem ist, dass offensichtlich nicht genug getan wird, um Fehler zu vermeiden. Das nervt mich.

Und ja, die Redaktion darf es ruhig etwas persönlicher nehmen und darf durchaus mehr öffentliche Selbstkritik üben, wenn sowas passiert. Dann wird es vielleicht besser. Und die Gedanken zum Thema "Preisgestaltung vs. Qualität" darf in dem Zusammenhang auch mal wieder auf den Tisch. Vermutlich war sie das intern schon mehrfach. Es gibt auch keinen Anlass, sowas öffentlich zu diskutieren - würde ich auch nicht machen. Aber offensichtlich wurden bisher daraus Schlüsse gezogen, die ich falsch finde. Und das nervt mich.

Dass es auch grundsätzlich positives zu vermerken gibt, das ist ja an anderer Stelle ausreichend deutlich geworden. Kurze Zusammenfassung: Ich finde die meisten deutschen Cthulhu-Sachen inhaltlich für gut gelungen bis hervorragend.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Viral am 2.04.2019 | 10:57
 
Es geht nicht darum, dass man (ich) auch andere Produkte kaufen könnte, viral.
Es geht darum, dass, egal welches Produkt und zu welchem Preis, dieses einwandfrei zu sein hat.
Wenn Du einen günstigen Neuwagen kaufst, dann beklagst Du Dich doch auch (zu Recht), wenn der Wagen viele Kratzer im Lack hat.

Jo und wenn die Lackierung zwar in Ordnung ist, aber dennoch für einen Fachmann leichte Mängel aufweist, wird die Karre trotzdem gekauft. Um ein paar Klischees zu bedienen: Der Audikäufer nimmt Staubeinschlüsse im Lack nicht hin, der Renaultkäufer eher schon.

Du verwechselst zudem Einwandfreiheit mit Produktmängeln. Oder mit anderen Worten du scheinst deine persönlichen Ansprüche an Produktqualität mit den Ansprüchen von Produkthaftung bei mangelnder Qualität gleichzusetzen.

Zitat
Nach dem Text der Norm ISO 9000 liegt ein Mangel stets dann vor, wenn ein Gerät (genauer: ein Arbeitsergebnis) zu seinem vorgesehenen Zweck nicht in vollem Umfang geeignet ist.

Da steht erstmal nicht, dass es besonders hübsch sein muss oder frei von Mängeln. Es muss nur so frei von Mängeln sein, dass du damit spielen/arbeiten kannst. Sprich, wenn du dir ein Buch kaufst mit einem deutschen Abenteuer, es aber auf Latein verfasst ist, könnte ggf. ein "echter" Mangel vorliegen.

Wenn dir die Qualität von Renault/Pegasus nicht zusagt, musst du ja nicht kaufen.

Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: JaneDoe am 2.04.2019 | 10:59

Das Problem ist, dass offensichtlich nicht genug getan wird, um Fehler zu vermeiden. Das nervt mich.

Das ist vollkommen okay, dass dich das nervt. Aber weißt du, ich habe hier auf der Festplatte auch die Errata zu vorherigen Cthulhu-Ausgaben und Büchern früherer Editionen liegen..und ich frage mich ob man damals unter Frank Heller Fehler auch so harsch angegangen hätte...meine Vermutung ist: nein. Da gabs´s nämlich auch Fehler... oder gruselige Buchbindungen a la Dementophobia.
Wie Viral schreibt: wenn ich nur ein absolut einwandfreies Buch als Produkt akzeptiere, dann dürfte ich 50% meiner Fachbücher zurückschicken. Und die kosten nicht 20 Euro sondern halt mal 100 Euro +.

Ich denke in dieser Diskussion vermischen sich auch gerade ganz heftig verschiedene Topics: Probleme mit dem Kommunikationsverhalten im Cthulhu-Forum, Kritik am Umgang mit Fehlern im Buch, allgemeine Kritik an der Qualität. Kann man alles diskutieren. Den Weltuntergang des deutschen cthuloiden Rollenspiels, den kann ich allerdings nicht erkennen. Wer die deutschen Sachen nicht mag kauft halt die englischen. Punkt.

Für mich persönlich ist diese Diskussion ähnlich wie offenbar für den Läuterer an dieser Stelle dann auch beendet, denn da prallen nur Meinungen aufeinander aber konstruktiv ist das alles nicht.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Maischen am 2.04.2019 | 11:03
JaneDoe: Meine volle Zustimmung!
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: felixs am 2.04.2019 | 11:19
Das ist vollkommen okay, dass dich das nervt. Aber weißt du, ich habe hier auf der Festplatte auch die Errata zu vorherigen Cthulhu-Ausgaben und Büchern früherer Editionen liegen..und ich frage mich ob man damals unter Frank Heller Fehler auch so harsch angegangen hätte...

Keine Ahnung. Ich kenne die meisten alten Cthulhu-Sachen nicht.
Der Berlin-Band scheint mir qualitativ besser zu sein als die meisten gegenwärtigen Sachen.

Wie Viral schreibt: wenn ich nur ein absolut einwandfreies Buch als Produkt akzeptiere, dann dürfte ich 50% meiner Fachbücher zurückschicken. Und die kosten nicht 20 Euro sondern halt mal 100 Euro +.

Fachbücher im Bereich Geschichte, Philologie, Kultur- und Politikwissenschaften sind auch nicht unbedingt fehlerfrei, aber die Qualität liegt deutlich oberhalb von dem, was einem bei Rollenspielbüchern präsentiert wird. Für andere Fachbücher kann ich nur sehr eingeschränkt sprechen.
Es gibt aber - allgemein gesprochen - bei Fachbüchern (und erst recht bei "Fachbüchern" der Sorte Print-on-demand) einen deutlichen Qualitätsschwund in den letzten Jahren, das ist leicht zu belegen. Die Gründe dafür sind auch einfach zu finden: Mehr Ausstoß, weniger Lektorat, Selbstsatz durch die Autoren (fast immer mit Microsoft Word), daraus folgend insgesamt geringere Qualität. Vieles von dem, was ich in den letzten fünf Jahren in den Händen hatte, wäre vor zwanzig Jahren nie gedruckt worden.

Wer die deutschen Sachen nicht mag kauft halt die englischen. Punkt.

Die Aussage funktioniert so nicht. Deutsches Cthulhu ist ja nicht nur die Sprache, sondern vor allem das Setting und der "Stil" (diffuse Kategorie, deshalb in Anführungszeichen). Qualitativ sind die meisten englichen Sachen tatsächlich besser. Aber das hilft ja nichts, wenn man diese Art Spiel gar nicht spielen will.
Und wohlgemerkt habe ich mich inhaltlich über die deutschen Cthulhu-Sachen nie beschwert. Es ist die Produktqualität (Lektorat, Satz), die ich für verbesserungswürdig halte.

Und im Interesse gewaltfreier Kommunikation wäre es nett, auf Dinge wie "Punkt" zu verzichten. Fügt der Aussage nichts hinzu, fühlt sich aber beim Lesen wie ein Angriff an.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Seraph am 2.04.2019 | 11:19
Ich verstehe nicht, was daran nicht verstanden wird.


Och komm, ernsthaft? Erst trittst du diesen Thread (+ eine Diskussion) los und gehst dann nicht mal auf kritische Rückfragen ein?
Dass du jetzt mauerst, finde ich schwach.

Aber gut, dass akzeptiere ich jetzt so und damit soll es gut sein.

Ein Gedanke zum Thema an sich: kennt sich jemand mit der personellen Struktur der Rollenspielabteilung von Pegasus aus? Mein Vater musste letztens mit Erschrecken feststellen, dass bei der Flut an DSA-Crowdfundings bei Ulisses gerade mal ein Nebenberufler (!) als Übersetzer für das neueste Projekt beschäftigt ist. Dort ist es wohl regelmäßig so, dass in sehr kurzem Abstand zur Veröffentlichung eines Produktes bereits eine korrigierte 2. Auflage auf dem Markt erscheint. Besitzer des CF oder des "normalen" Kaufproduktes erhalten dann eine DinA4-Errata.
Klar, Erratas sind nichts Neues, aber auch da drängt sich der Gedanke auf, dass die Qualitätssicherung nicht hunderprozentig greift...

Ich denke in dieser Diskussion vermischen sich auch gerade ganz heftig verschiedene Topics: Probleme mit dem Kommunikationsverhalten im Cthulhu-Forum, Kritik am Umgang mit Fehlern im Buch, allgemeine Kritik an der Qualität. Kann man alles diskutieren. Den Weltuntergang des deutschen cthuloiden Rollenspiels, den kann ich allerdings nicht erkennen. Wer die deutschen Sachen nicht mag kauft halt die englischen. Punkt.

Für mich persönlich ist diese Diskussion ähnlich wie offenbar für den Läuterer an dieser Stelle dann auch beendet, denn da prallen nur Meinungen aufeinander aber konstruktiv ist das alles nicht.
Volle Zustimmung übrigens, JaneDoe!
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Exar am 2.04.2019 | 11:40
Aus meiner Sicht definitiv nein (ich bin seit etwas mehr als einem Jahr dabei). Manchmal ist Heikos (der Chefredakteur) Kommunikationsverhalten aber höchst unglücklich.

Geschriebene Worte in einem Forum können häufiger mal falsch verstanden werden. Nicht jeder bewegt sich da mit traumwandlerischer Sicherheit.
Und vermutlich klingt manche Aussage für Person x auch harscher als für Person y.

Was die Qualität der deutschen Cthulhu Bücher angeht, kann ich mich jetzt nicht so sehr beklagen.
Mir sind zwar diverse Fehler und merkwürdige Formulierungen aufgefallen, aber irgendwo muss ja gespart werden, wenn ein dickes Werk nur 19,90€ kostet.
Das passiert dann eben häufig beim Papier, dem Lektorat, usw.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: rillenmanni am 2.04.2019 | 11:52
Ich bin mir nicht sicher, inwieweit ich dem Läuterer zustimme. Und ich denke, dass man lieber in einer anderen Cthulhu-Diskussion, zB darüber, ob der Bandtitel "Königsgambit in Kamborn" bekloppt oder toll sei, diskutieren sollte, statt sich hier am Ende noch in die Wolle zu kriegen.

Aber es gibt immer Möglichkeiten, Letorat und Korektorat auf preis- und zeitgünstige Weise zu verbessern, die viele Rollo-Verlage mW nicht ausnutzen. Löbliches Beispiel sei der Uhrwerk-Verlag, der den Autorenschwarm nutzt, um die ärgerlichsten und vermeidbarsten Fehler vor Drucklegung auszumerzen. Das macht echt einen Unterschied. Ließe sich für Pegasus grundsätzlich auch einrichten, würde ich meinen. Das hängt aber davon ab, wie sehr ein Verlag auf "interne Community" setzen möchte.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Der Läuterer am 2.04.2019 | 12:18
Frage
Kann ich voll und ganz verstehen. Aber wozu dann dieser Thread hier?

Antwort
Mir als Kunden ist es wichtig, wie mit meinen Befindlichkeiten umgegangen wird und das sowohl gegenüber dem Produkt, für das ich bezahlt habe, als auch im Forum.

Wenn ich als Kunde Mängel aufzeige, dann möchte ich von einem Hersteller, Verlag, Dienstleister, oder wem auch immer, ernst genommen werden und nicht irgendwelche Ausflüchte zu hören bekommen.

Frage
Jetzt bist du aber immer noch nicht drauf eingegangen, was du hiermit bezwecken willst, Läuterer.

Antwort
Es geht um Cthulhu.
Es wäre wünschenswert, wenn der Lizenzträger mehr Wert auf Qualitäts Prüfung legen würde.
D.h. mehr Lektorat und weniger höchst unglückliches Kommunikationsverhalten.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: JaneDoe am 2.04.2019 | 12:22

Und im Interesse gewaltfreier Kommunikation wäre es nett, auf Dinge wie "Punkt" zu verzichten. Fügt der Aussage nichts hinzu, fühlt sich aber beim Lesen wie ein Angriff an.

Sollte kein Angriff sein und wenn es so ankam entschuldige ich mich. Ich meinte das eher im Sinne von "dann macht man das halt und fertig".
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Der Läuterer am 2.04.2019 | 12:38
Das mit dem Punkt hat mich nicht gestört. Kein Grund meinerseits.

Aber was machen die Gamer, die meine Meinung teilen, aber nicht so fit in Englisch sind?
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Exar am 2.04.2019 | 12:49
Aber was machen die Gamer, die meine Meinung teilen, aber nicht so fit in Englisch sind?

Verzichten, sich vom Pegasusforum fernhalten, oder in den leicht sauren Apfel beißen und die Fehler überlesen.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Viral am 2.04.2019 | 13:06
was anderes spielen
Fremdsprache lernen
oder mit den Fehlern leben

Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Der Läuterer am 2.04.2019 | 13:07
Verzichten, sich vom Pegasusforum fernhalten, oder in den leicht sauren Apfel beißen und die Fehler überlesen.
Alles doch eher unglückliche Möglichkeiten.

Was mir aber bei diesem Gedankenaustausch sehr wohltuend auffällt, ist, dass sich hier weder ein Mod noch der Red einschaltet.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: rillenmanni am 2.04.2019 | 13:09
Man kann sich auch beschweren. Das ist ja völlig legitim. Im Sinne: Ich habe Geld bezahlt und finde mE zu viele Fehler, und bei vergleichbarem Verlag X oder Y läuft es besser.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Der Läuterer am 2.04.2019 | 13:15
Man kann sich auch beschweren. Das ist ja völlig legitim. Im Sinne: Ich habe Geld bezahlt und finde mE zu viele Fehler, und bei vergleichbarem Verlag X oder Y läuft es besser.
Wie toll das funktioniert, sieht man ja an Cth.Dtl.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: rillenmanni am 2.04.2019 | 13:17
Wie toll das funktioniert, sieht man ja an Cth.Dtl.

Letztlich funktionieren die Dinge doch aber über Feedback. (Nur einsame Rufer im Wald überhört man freilich gern.)
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: felixs am 2.04.2019 | 13:29
Man kann sich auch beschweren. Das ist ja völlig legitim. Im Sinne: Ich habe Geld bezahlt und finde mE zu viele Fehler, und bei vergleichbarem Verlag X oder Y läuft es besser.

Genau. Tun wir ja auch gerade  ;)

Ob es bei Verlag X besser läuft, ist übrigens sogar unerheblich für meine Zufriedenheit.
Natürlich ist es noch schlimmer, wenn man starke Indizien dafür hat, dass es anderswo besser läuft.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 2.04.2019 | 14:30
Nachdem ich jetzt eigentlich die ganze Zeit arbeiten musste  ;D ;D ;D gebe ich auch nochmal meinen Senf dazu.

Ich persönlich weiß, dass ein fehlerfreies Produkt sehr schwierig zu erreichen ist. Aber wenn man auf Fehler aufmerksam macht, will man doch nicht hören, dass die Fehler nicht weiter schlimm sind und man sich nur zu sehr aufregt. Das ist es, was mich persönlich bei der Pegasus-Redaktion stört.

@rillenmanni: Ich bezweifel, dass das System bei Pegasus über Feedback funktioniert. Denn de facto wird nur positives Feedback angenommen, negatives Feedback wird abgeblockt. Kürzlich hat irgendein Rezensent an einer Veröffentlichung die Anzahl der Fehler in der Veröffentlichung kritisiert. Anstatt sich dem wirklich anzunehmen, hat der Chefredakteur gemahnt, doch ein wenig subtiler in seinen Rezensionen zu sein. Für mich (Betonung liegt hier wirklich FÜR MICH) fühlt es sich so an, als würde der Redakteur hier schon fast (auch nur fast) in Richtung Zensur gehen.

Für mich stellt es sich am Ende wirklich so dar: Kritik wird weder gesammelt noch gar angenommen sondern regelmäßig weggebügelt. Das geschieht zu großen Teilen vom Chefredakteur. Dabei kommen derart haarsträubende Aussagen zustande dass mir oftmals die Sprache fehlte. Aus diesem Grund kaufe ich keine Pegasus-Produkte mehr. Und das kürzliche Schwachwerden hat mir auch wieder gezeigt, dass diese Entscheidung die richtige ist (meine ganz persönliche Meinung: Die Übersetzung von "Dead Light" ist miserabel).

Ich kritisiere nicht den inhaltlichen Aspekt, wobei ich nicht so ein Megafan von dem ganzen Historizimus bin. Wenn in einer Kirche was unheimliches passiert, muss ich mir erst nicht die Geschichte dieser Kirche durchlesen. Und ja, bevor jemand was sagt: Ich mache es. Ich kaufe die englischsprachigen Produkte (gerne auch die paar von Chaosium). Trotzdem finde ich die (für mich) maue Entwicklung vom deutschen Cthulhu bedauerlich. Und dieses Bedauern sollte man äußern dürfen.

P.S.: Ich hoffe, durch die Anmerkungen habe ich hinreichend gezeigt, dass es meine individuelle sehr subjektive Meinung ist
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Maischen am 2.04.2019 | 15:04
Die Übersetzung von Deadlight ist laut Impressum übrigens von Frank Heller, lieber kasi. Und jetzt? Was hast du denn als Community-Mitglied dazu beigetragen, dass das aus deiner Sicht besser wird? Und bevor du dich auf deine Kunden-Position zurückziehst: Wir sind alle Kunden, auch wenn wir mit an dem arbeiten, was da veröffentlicht wird.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: NurgleHH am 2.04.2019 | 15:12
Um es mal ganz klar zu sagen: Ich werde weiterhin die Cthulhu-Produkte kaufen und sehe diese Diskussion etwas überspitz. Wie immer - besonders in Deutschland - wird über den a) Preis oder b) die ach so sinkende Qualität gemeckert. Ich erinnere mich noch gut an AD&D 1. Edition, in der Torch mit Taschenlampe übersetzt wurde. Und trotzdem haben es viele gekauft und gespielt. Und so extrem schlecht finde ich die Übersetzungen nicht. Ich bin froh, dass es sie überhaupt gibt.
Eine Sache würde ich gut finden: Wenn man als Käufer der Bücher für wirkliche kleines Geld zwei PDF-Updates mit Fehlerkorrekturen bekommen würde. Das wäre kulant...
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Exar am 2.04.2019 | 15:52
Alles doch eher unglückliche Möglichkeiten.

Ist das Forum von Pegasus denn so essentiell notwendig, dass man da als Spieler/SL von Cthulhu nicht darauf verzichten kann?
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 2.04.2019 | 15:58
Die Übersetzung von Deadlight ist laut Impressum übrigens von Frank Heller, lieber kasi. Und jetzt? Was hast du denn als Community-Mitglied dazu beigetragen, dass das aus deiner Sicht besser wird? Und bevor du dich auf deine Kunden-Position zurückziehst: Wir sind alle Kunden, auch wenn wir mit an dem arbeiten, was da veröffentlicht wird.

Eine schlechte Übersetzung bleibt schlecht, egal von wem sie stammt.

Und ich muss tatsächlich nix dazu beitragen. Wenn ich die Redaktion auf die Mängel in der Übersetzung aufmerksam mache und nur zurückbekomme, dass alles so toll ist, sag ich nur: Das ist nicht mein Job. Das spricht mir aber nicht das Recht ab, Cthulhu-Produkte und vor allem den Umgang mit Kunden zu kritisieren, wenn nach meiner Auffassung hier Mängel vorliegen.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: felixs am 2.04.2019 | 16:23
Es wäre für den Fortgang hier sehr hilfreich, wenn ihr eure Rhetorik wieder in den Griff bekommen könntet.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 2.04.2019 | 16:28
Es wäre für den Fortgang hier sehr hilfreich, wenn ihr eure Rhetorik wieder in den Griff bekommen könntet.

Du hast recht, ich habe meinen Post dahingehend geändert, um die Spitzen zu entfernen.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Der Läuterer am 2.04.2019 | 17:24
Es ist für mich absolut unerheblich, von wem ein Szenario geschrieben wurde, oder wer auch immer es übersetzt haben mag.
Das hier aber auch nur, weil ein Name gefallen ist.

Inhaltlich kann ein Szenario gefallen oder auch nicht. Das ist Geschmacksache. Da kann man vortrefflich seine Meinungen zu austauschen.

Wenn es aber Fehler gibt, die gemacht wurden und die auffallen, dann lässt sich darüber nicht streiten. Die Fehler sind Fakt und lassen sich nicht wegdiskutieren.
Ob das jetzt orthographische, inhaltliche, historische oder sonstige Fehler sind, ist erst einmal für mich nebensächlich. Sie sollten schlicht primär vermieden werden.

Wie dann damit umgegangen wird, ist ein anderer Punkt. Da kommt für mich dann doch zu oft der alleinige Wahrheitsanspruch des Red zu unverständlich selbstherrlich rüber.

By the way.
So weit ich das beurteilen kann, entspricht die dt. Übersetzung von Dead Light doch recht gut dem Original.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Maischen am 2.04.2019 | 17:34
Ich habe die entfernten Spitzen von kasi sehr wohl gelesen und verabschiede mich hiermit aus diesem thread.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 2.04.2019 | 17:56
Es ist für mich absolut unerheblich, von wem ein Szenario geschrieben wurde, oder wer auch immer es übersetzt haben mag.


By the way.
So weit ich das beurteilen kann, entspricht die dt. Übersetzung von Dead Light doch recht gut dem Original.

Eine wörtliche Übersetzung funktioniert leider weitgehend so nicht. Kleines Beispiel (ist aber auch mein persönliches Cremeschnittchen):
Im Original steht "While for oneoff games, the gloves can come off more readily!"

Übersetzung hierzu: "Wird das Abenteuer hingegen als unabhängiges Einzelabenteuer gespielt, kann der Spielleiter die Handschuhe ausziehen!"

The gloves can come off ist in geflügeltes Wort. Sowas sollte man nicht wortwörtlich übersetzen.

Ansonsten gibt es durchaus mehrere Wiederholungen, welche unangenehm auffallen, und auch gewisse Punkte, die so im deutschen nur begrenzt Sinn ergeben.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Leonidas am 2.04.2019 | 18:30
Ts, Eure Sorgen möchte ich haben.  :ctlu:
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: felixs am 2.04.2019 | 19:02
Eine wörtliche Übersetzung funktioniert leider weitgehend so nicht. Kleines Beispiel (ist aber auch mein persönliches Cremeschnittchen):
Im Original steht "While for oneoff games, the gloves can come off more readily!"

Übersetzung hierzu: "Wird das Abenteuer hingegen als unabhängiges Einzelabenteuer gespielt, kann der Spielleiter die Handschuhe ausziehen!"

The gloves can come off ist in geflügeltes Wort. Sowas sollte man nicht wortwörtlich übersetzen.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Ich habe die entfernten Spitzen von kasi sehr wohl gelesen und verabschiede mich hiermit aus diesem thread.

Ich nehme jetzt mal an, dass das alles keine Vorgeschichte hat. Wenn doch, dann kenne ich die nicht und ihr müsst das bitte unter euch regeln. Hier ein Verständigungsvorschlag: Och komm, er hat sie doch sogar rausgenommen. An besserer Kommunikation müssen wir alle arbeiten, dann bitte auch ohne Beleidigungsjoker und mit gutem Willen bei allen  :)
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 2.04.2019 | 19:10
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)


:D Ich habe im Computer-Bereich auch schon das beste vom besten an Übersetzungen gehabt... Irgendwie scheint die Computerbranche für grottige Übersetzungen prädestiniert zu sein...
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Der Läuterer am 2.04.2019 | 19:26
Dass Maischen seinen Status geändert hat und jetzt nur noch als GAST geführt wird empfinde ich als sehr, sehr bedauerlich.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 2.04.2019 | 19:43
Wenn es eine Reaktion auf meinen ursprünglichen Post ist bin ich ehrlich gesagt baff...

Er hatte zwar Spitzen und war auch durchaus provokant und etwas flapsig formuliert... Hab es als direkte Reaktion auf den entsprechenden Post von Maischen gesehen... Aber meiner Ansicht nach kein Grund, deswegen direkt das Forum zu verlassen.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: rillenmanni am 2.04.2019 | 21:26
OMG! Da bin ich jetzt auch baff.

Vielleicht muss man entsprechend bei Kritik an Bänden dem Herrn Gill ggü auch die Samthandschuhe (!) anziehen? Vielleicht nimmt er's sonst zu persönlich.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 2.04.2019 | 21:44
Tja da bin ich auf den Standpunkt: Wenn man was kostenpflichtig veröffentlicht, muss man mit Kritik umgehen können. Ansonsten sollte man es lassen.
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: Ifram am 2.04.2019 | 21:54
Als Chefredakteur gleich zweimal, denn "je höher der Affe klettert desto besser kann man seinen Arsch sehen".
Titel: Re: Bugfixing Provokanz
Beitrag von: kasi45 am 2.04.2019 | 21:57
Als Chefredakteur gleich zweimal, denn "je höher der Affe klettert desto besser kann man seinen Arsch sehen".

Ich oute mich mal als Dummkopf :D Ich versteh es nicht  wtf?