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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: Lichtschwerttänzer am 21.04.2019 | 09:26
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Interessanter Artikel in der WaPo zu DnD
https://www.washingtonpost.com/entertainment/how-dungeons-and-dragons-somehow-became-more-popular-than-ever/2019/04/18/fc226f56-5f8f-11e9-9412-daf3d2e67c6d_story.html?utm_term=.6cfcbea8c1ed
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Schöner, positiver Artikel.
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Sehr interessanter Artikel. Mir gefällt auch gerade dort über Leute zu lesen, die nicht so sind wie ich und trotzdem zum gleichen Hobby gefunden zu haben. :d
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no more monsters with breasts
:'(
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Schön, einen positiven Artikel über das Hobby zu lesen.
Erstaunlich für mich ist allerdings, dass die Verkaufszahlen höher liegen sollen als in den 80ern.
Ehrlich gesagt - das glaube ich trotz des Bevölkerungszuwachses auf unserem Planeten nicht!
Ein Problem, das ich immer bei solchen Mainstream-Artikeln hab, ist die Botschaft, dass D&D (oder generell Rollenspiele) jetzt "cool" sind, weil Leute mit Erfolg das auch mal gespielt haben, hübsche Schauspielerinnen sich verkleiden und im Internet vorführen, wie das so geht und so toll hübsch sind un d verkleidet und vor allem so toll hübsch und auch Frauen (aber nicht nur!).
Hand auf's Herz , liebe Mitrollenden und Mitrollendinen:
Unser Hobby ist NICHT kühl!
Ins Stadion gehen und Fahnen schwenken auch nicht! Es erhitzt das Gemüt.
Marathon laufen ist sportlich, und es wird einem heiß dabei - nicht kühl!
Skifahren findet in kühler Umgebung statt. Es ist auch nicht kühl - das ist nur die Piste.
Eistauchen kühlt ab. Da wird einem kühl.
Was will ich damit sagen?
Dass es mir herzlich scheißegal ist, was andere von meinem Hobby ("Ist das cool oder doch nicht?") halten.
Es hat positive Aspekte (sozialer Aspekt ist kommunikativ, regt die Phantasie an, schult das Textverständnis und einfache mathematische Fähigkeiten usw.), aber das haben die anderen oben genannten Hobbys auch - sind nur andere.
Das kann aund sollte man ansprechen.
Aber auf Verkleide-Elsen, die dem Reporter und dann mir verklickern, das D&D nun endlich, ENDLICH "cool" ist, kann ich verzichten.
Und ja, ich weiß: Washington Post, große Reichweite, positiver Artikel ist besser als ein "Nani - alle doof!"-Artikel - geschenkt!
"Cool" kann mir trotzdem nachts im Park im Mondschein begegnen.
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Ein Problem, das ich immer bei solchen Mainstream-Artikeln hab, ist die Botschaft, dass D&D (oder generell Rollenspiele) jetzt "cool" sind, weil Leute mit Erfolg das auch mal gespielt haben, hübsche Schauspielerinnen sich verkleiden und im Internet vorführen, wie das so geht und so toll hübsch sind un d verkleidet und vor allem so toll hübsch und auch Frauen (aber nicht nur!).
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Es hat positive Aspekte (sozialer Aspekt ist kommunikativ, regt die Phantasie an, schult das Textverständnis und einfache mathematische Fähigkeiten usw.), aber das haben die anderen oben genannten Hobbys auch - sind nur andere.
Das kann und sollte man ansprechen.
Aber auf Verkleide-Elsen, die dem Reporter und dann mir verklickern, das D&D nun endlich, ENDLICH "cool" ist, kann ich verzichten.
Da möchte ich einmal entschieden nicken, denn das beschreibt mein "Problem" mit solchen Artikeln sehr treffend.
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Höhere Verkaufszahlen als in den 80ern glaube ich sofort, höhere als zur Blütezeit von d20/D&D3.5 - das müßte erst mal belegt werden.
Wie bei vielen Hobbys, so ist es auch beim Rollenspiel nicht ungewöhnlich, daß sie erst größere Beachtung finden, wenn irgendwelche Promies sie plötzlich bewerben oder damit hausieren gehen und die Hobbys dadurch "cool" werden (Stichwort: Vin Diesel). Solange das mehr gute als schlechte Folgen für mein Hobby hat, ist das in Ordnung für mich, auch wenn ich natürlich schmunzeln muß, daß mir "die Gesellschaft" plötzlich etwas als "cool" verkauft, das ich schon seit den 1980ern ebenso kontinuierlich wie auch gemütlich betreibe.
Seltsame Leute.
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no more monsters with breasts
:'(
Fand ich bei Warhammer 40.000 auch doof, wo die Dämonetten früher auch sichtbare Brüste hatte, aber ich kanns auch nachvollziehen. Spiele wie D&D oder WH40k wollen eine junge Zielgruppe ansprechen und müssen daher den Eltern, die das ganze bezahlen, möglichst viele Bedenken nehmen. Aber solange es auch düstere Rollenspiele gibt, die den Bedarf an Nicht-Friede-Freude-Eierkuchen-Geschichten decken, finde ich es das nicht so tragisch.
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Schön, einen positiven Artikel über das Hobby zu lesen.
Erstaunlich für mich ist allerdings, dass die Verkaufszahlen höher liegen sollen als in den 80ern.
Ehrlich gesagt - das glaube ich trotz des Bevölkerungszuwachses auf unserem Planeten nicht!
Ein Problem, das ich immer bei solchen Mainstream-Artikeln hab, ist die Botschaft, dass D&D (oder generell Rollenspiele) jetzt "cool" sind, weil Leute mit Erfolg das auch mal gespielt haben, hübsche Schauspielerinnen sich verkleiden und im Internet vorführen, wie das so geht und so toll hübsch sind un d verkleidet und vor allem so toll hübsch und auch Frauen (aber nicht nur!).
Hand auf's Herz , liebe Mitrollenden und Mitrollendinen:
Unser Hobby ist NICHT kühl!
Ins Stadion gehen und Fahnen schwenken auch nicht! Es erhitzt das Gemüt.
Marathon laufen ist sportlich, und es wird einem heiß dabei - nicht kühl!
Skifahren findet in kühler Umgebung statt. Es ist auch nicht kühl - das ist nur die Piste.
Eistauchen kühlt ab. Da wird einem kühl.
Was will ich damit sagen?
Dass es mir herzlich scheißegal ist, was andere von meinem Hobby ("Ist das cool oder doch nicht?") halten.
Es hat positive Aspekte (sozialer Aspekt ist kommunikativ, regt die Phantasie an, schult das Textverständnis und einfache mathematische Fähigkeiten usw.), aber das haben die anderen oben genannten Hobbys auch - sind nur andere.
Das kann aund sollte man ansprechen.
Aber auf Verkleide-Elsen, die dem Reporter und dann mir verklickern, das D&D nun endlich, ENDLICH "cool" ist, kann ich verzichten.
Und ja, ich weiß: Washington Post, große Reichweite, positiver Artikel ist besser als ein "Nani - alle doof!"-Artikel - geschenkt!
"Cool" kann mir trotzdem nachts im Park im Mondschein begegnen.
Ich widerspreche, ich finde es ganz deutlich cool dass unser hobby inzwischen deutlich inklusiver geworden ist und die Spieler diverser. Und der Ruf, den ein Hobby hat, färbt natürlich immer auch auf diejenigen ab, die jenes Hobby ausüben, und da finde ich es schon deutlich angenehmer wenn mein Hobby einen guten Ruf hat. Z.B. steigert es die Breitschaft enorm sowas auch mal unter Arbeitskollegen zu erwähnen.
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Passiert das nur in den USA?
Hab weiterhin nicht das Gefühl, dass TTRPG hierzulande eine große Rolle spielt. Ob D&D oder was anderes.
Und ja, das mit den hübschen Frauen die erklären dass das jetzt irgendwie cool ist finde ich auch beknackt.
Ich hab mal eine über Tinder vor ein paar Jahren kennengelernt, die irgendwie einen auf "Nerd-Chic" gemacht hat.
War sehr hübsch, hatte auf ihren Fotos aber ne dicke Brille auf, und hat mir dann erzählt dass sie irgendwelches Lego-StarWars-Gedöns an den Weihnachtsfeiertagen zusammenbasteln will.
Als ich sie besser kennengelernt habe, kam raus dass sie halt Big Bang Theory lustig und irgendwie modern fand. Aber an sich hatte sie von den Themen keine Ahnung. Und Star Wars fand sie eigentlich auch total bescheuert.
Und mein Nerdtum, bzw die Sachen die ich ihr dann erzählt habe waren ihr extremst suspekt... :D
Ich denke, das ist wie bei den COS-Playern halt früher. Es ist eine Nische wo solche Leute auffallen durch ihr Aussehen und erstmal wenig Konkurrenz bei der ihnen erwiesenen Aufmerksamkeit haben.
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Wenn das Hobby populaerer wird und mehr Interessenten aus der breiten Masse anspricht und langsam in die Mainstream (Pop)kultur inkludiert wird, ist das jedenfalls nicht schlecht. Natuerlich geht mir der aktuelle AwesomeHype um DnD auf die Nerven aber in dem Fall heiligt der Zweck die Mittel.
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Irgendwie hatte ich bis letzter Woche wo ich das mit dem "D&D-Hype" das erste Mal gelesen habe hier eher im Kopf, dass unser Hobby mit uns aussterben wird.
Also insofern, tolle Sache natürlich.
Hoffe nur, diese Leute bleiben auch dabei wenn der nächste Hype-Rummelzug durch die Stadt rollt... ;)
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Hoffe nur, diese Leute bleiben auch dabei wenn der nächste Hype-Rummelzug durch die Stadt rollt... ;)
Wer sind denn "diese Leute"? Ich finde es ja immer etwas naserümpfend, wenn jüngeren Leuten vorgeworfen wird, sie würden sich von einem Hype zum nächsten hangeln (als ob von den älteren Semestern heute noch einer Disco macht oder so). Aber vielleicht missverstehe ich das ja auch. :)
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"Jüngere Leute" hast du gesagt... :D
Und klar muss da nicht jeder Leib&Magen-Rollenspieler werden.
Wäre nur schön, wenn ein paar kleben bleiben täten. Sonst stirbt das Hobby doch wieder mit uns... ;)
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@ Jiba:
Och, da kenne ich eine gerasselt Anzahl, die noch jeden Samstag (oder halt so oft wie es geht) auf die Rolle gehen - alle in den 40ern und 50ern (oberes Ende).
Warum? - Is deren Hobby. Immer noch derselbe Schuppen. Und natürlich gehen Mami und Papi/ Oma und Opa nicht in die Läden der U-30er, denn "so ne Musik hören die nicht"!
Soviel zu den Hype-Rummelzüglern und zu den echten Fahrgästen.
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Höhere Verkaufszahlen als in den 80ern glaube ich sofort, höhere als zur Blütezeit von d20/D&D3.5 - das müßte erst mal belegt werden.
Das sollte man doch auch belegen können - von der d20-Blase mit ihren tausend Drittherstellern abgesehen.
Mike Mearls hat schon 2016 (!) gesagt, dass vom 5e-PHB mehr Exemplare verkauft wurden als vom PHB 3.0 und 3.5.
Ich widerspreche, ich finde es ganz deutlich cool dass unser hobby inzwischen deutlich inklusiver geworden ist und die Spieler diverser.
Mein Eindruck:
Früher hat man das einfach gemacht, heute muss man obendrauf noch drüber reden.
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Passiert das nur in den USA?
Laut meiner Filterblase scheint das in den USA wirklich viel Fahrt aufgenommen zu haben. Aber das ist eben Leuten folge die Rollenspiel betreiben ist das mit Sicherheit gefärbt. Also wären Zahlen die es möglichst unvoreingenommen bewerten zu begrüßen.
Ich denke mal wieder das es in Europa/Deutschland etwas verzögert stattfinden wird. Zum einen muss hier ein Trend irgendwie die Sprachbarrieren überwinden. Zum anderen ticken die Leute hier ja auch etwas anders und wir haben ein viel vielfältigeres Rollenspiel Angebot. Nicht das es das in USA nicht auch gibt, aber da ist DnD (vor allem wenn man Pathfinder grob dazu zählen möchte) extrem Dominant. Wenn ich hier auf z.B. bei Drachenzwingen schaue was für runden angeboten werden, sind das gut 40 - 50% DSA runden, der Rest ist ein bunter Mix. Und DSA 5 finde ich, auch wenn es entschlackt ist gegenüber 4.1, noch zu komplex um jemand anzufixen.
Ansonsten wäre es sicherlich sinnvoll diesen Schub des Hobbys Rollenspiel, der irgendwann von DnD aus den USA rüber schwappt, auch hier zu unterstützen und weiter anzuschieben.
Ich war auch ewige Jahre ehr bei Regel komplexen Systemen und regel-leichte waren ehr nichts für mich. Auch mit DnD 3.5 hab ich schon mal schnittpunkte gehabt, war aber nicht so herausragend das ich es näher ins Auge gefasst habe. Dann bin ich aber zusammen mit meiner Frau mal bei einem DnD5 Oneshot dabei gewesen und bäm, bei mir hat das Regelwerk genau den Sweet Spot erwischt zwischen: Die Regeln stören nicht den Spielfluß aber es gibt trotzdem genug vor das es nicht nur Handwedeln ist.
Gerade um jemand neu einzuführen finde ich es aktuell Ideal.
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Ich sag ja schon seit Ewigkeiten, dass es ein großes Problem fürs Hobby ist dass das größte deutsche Rollenspiel so kompliziert geworden ist.
Mit DSA1 konntest du jeden anfixen, weil man es sofort kapiert hat und man eh fast jede Regel auswendig wusste.
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Mike Mearls hat schon 2016 (!) gesagt, dass vom 5e-PHB mehr Exemplare verkauft wurden als vom PHB 3.0 und 3.5.
Die Aussage ist aber auch nur wahr (gewesen), wenn man on einem ganz bestimmten Punkt aus guckt. Verlässliche Zahlen gibt es fast gar nicht, und Amazon Sales sind auch kein Garant, weil z.B. das 3.5er PHB mehrfach dort gelistet wurde und kein direkter Vergleich möglich ist, mal davon ab dass der Internethandel in den 2000ern auch nicht mit heute zu vergleichen ist.
Dass 5E sich wirklich gut verkauft, glaube ich unbesehen, aber besser als 3E? Pix or it didn't happen :D
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Die Aussage ist aber auch nur wahr (gewesen), wenn man on einem ganz bestimmten Punkt aus guckt.
Der hat damals von "lifetime sales" gesprochen, d.h. abgesetzte Bücherzahl über die gesamte Produktlaufzeit.
Da gibt es doch eigentlich nicht viel dran zu deuten wtf?
Oder wie hat der das gemeint?
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Die Aussage ist aber auch nur wahr (gewesen), wenn man on einem ganz bestimmten Punkt aus guckt. Verlässliche Zahlen gibt es fast gar nicht, und Amazon Sales sind auch kein Garant, weil z.B. das 3.5er PHB mehrfach dort gelistet wurde und kein direkter Vergleich möglich ist, mal davon ab dass der Internethandel in den 2000ern auch nicht mit heute zu vergleichen ist.
Dass 5E sich wirklich gut verkauft, glaube ich unbesehen, aber besser als 3E? Pix or it didn't happen :D
WotC wird wohl interne Statistik ueber Verkaufszahlen haben wie jedes andere Unternehmen auch? ::) wtf?
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Ich sag ja schon seit Ewigkeiten, dass es ein großes Problem fürs Hobby ist dass das größte deutsche Rollenspiel so kompliziert geworden ist.
Mit DSA1 konntest du jeden anfixen, weil man es sofort kapiert hat und man eh fast jede Regel auswendig wusste.
Ich fürchte auch, dass es für einen ähnlichen Erfolg in Deutschland ein zugänglicheres DSA braucht - idealerweise in Kombination mit etwas, das Acquisitions Incorporated oder Critical Role ähnelt.
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Ich fürchte auch, dass es für einen ähnlichen Erfolg in Deutschland ein zugänglicheres DSA braucht - idealerweise in Kombination mit etwas, das Acquisitions Incorporated oder Critical Role ähnelt.
Wir haben doch Rocketbeans TV.
Zu D&D 3.x: 90% der Leute, die ich kannte, haben da mit gezogenen PDFs gespielt. Bei D&D5 sind das nur gefühlte 50%. Könnte auch einen Unterschied machen.
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dass unser hobby inzwischen deutlich inklusiver geworden ist und die Spieler diverser.
Das ist mir total schnuppe. Es ist nicht zwingend schlecht, definiert aber für mich kein Kriterium, das mir mehr Spaß am Spiel bringt.
Und wenn man sich als Hobby erst dem Mainstream via political correctness anpassen muss, um genügend positives Feedback zu erhalten,
sehe ich das auch nicht unbedingt positiv. Auch das Ungeschliffene, nicht angepasste war doch ein Merkmal von PnP-Nerdistan.
Aber zwischen eigener Runde und öffentlicher Wahrnehmung liegt ja noch ein breiter Fluss. ;D
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Wir haben doch Rocketbeans TV.
Und die haben - tatsächlich mit beachtlichem Erfolg - ihr eigenes Regelwerk verkauft und gerade kein DSA5 oder ein hypothetisches einsteigerfreundliches DSA beworben.
Freilich gibt es da auch Werbe-/Mitnahmeeffekte für das Hobby allgemein, aber es ist trotzdem eine ganz andere Nummer als z.B. Critical Role, wo eben D&D 5 gespielt wird.
Das müssten eher Ulisses oder Pegasus analog aufziehen (wobei Pegasus mit SR:A immerhin eine halbwegs brauchbare "Einstiegsdroge" für das Flaggschiff hat) - und auch das gibts ja in Anfängen, aber eben nicht mit der Frequenz, in dem Umfang und mit der professionellen Produktion wie Critical Role, wobei das ja auch schon wieder teils berechtigte Kritik auslöst, aber die kommt eben aus dem Hobby und nicht von außen.
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Wir haben doch Rocketbeans TV.
Zu D&D 3.x: 90% der Leute, die ich kannte, haben da mit gezogenen PDFs gespielt. Bei D&D5 sind das nur gefühlte 50%. Könnte auch einen Unterschied machen.
Oder an der Altersgruppe oder Sprachbarriere?
Bei meinen Runden hat immer Irgendjemand ein PHB Regelwerk als PDF für alle "zur Verfügung gestellt". Aber nach und nach haben sich ausnahmslos alle freiwillig das Buch geholt. Sogar eine bei der es Finanziell wirklich Eng ist hat ein paar Monate gespart um es sich als Original zu hohlen. Teilweise zwar auch um es einfach auf Deutsch zu haben, aber auf der anderen Seite Spiele ich mit einer Altersgruppe der 50 Euro, für ein Hobby das man betreibt, nicht mehr weh tut.
Als es noch Teenager waren welche die haupt Altersgruppe gestellt haben, gab es vermutlich ehr ein Buch für die ganze Spielgruppe am Tisch. Also generell sind es heute andere Zeiten/Altersgruppen welche die Verkaufszahlen beeinflussen.
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Das ist mir total schnuppe. Es ist nicht zwingend schlecht, definiert aber für mich kein Kriterium, das mir mehr Spaß am Spiel bringt.
Und wenn man sich als Hobby erst dem Mainstream via political correctness anpassen muss, um genügend positives Feedback zu erhalten,
sehe ich das auch nicht unbedingt positiv. Auch das Ungeschliffene, nicht angepasste war doch ein Merkmal von PnP-Nerdistan.
Aber zwischen eigener Runde und öffentlicher Wahrnehmung liegt ja noch ein breiter Fluss. ;D
Das kann dir gerne schnuppe sein, für das Rollenspiel an sich ist das schon ein deutlicher Gewinn. Nicht jeder möchte nur mit ungeschliffenen, ungewaschenen Neckbeards Rollenspiel betreiben :)
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Ich kriege immer wieder Andeutungen aus verschiedenen Ecken, dass es inzwischen eine stetig wachsende Gruppe junger Rollenspieler gibt, die über Rocket Beans und andere Youtube-Let's Plays ins Hobby gekommen sind, dann durchaus auch Material besorgt und Gruppen aufgemacht haben, aber überhaupt keinen Anschluss an die klassische Community finden (wollen). Ich bin mir inzwischen immer sicherer, dass da eine parallele Pen & Paper Kultur entsteht, von der wir und wahrscheinlich auch viele Verlage keine Ahnung haben.
Auch unser lokaler Händler sagt mir immer wieder, dass er viele seiner Pen & Paper-Produkte an Leute absetzt, die z.B. an unserem örtlichen Verein einfach kein Interesse haben, sondern lieber unter sich bleiben.
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Und die haben - tatsächlich mit beachtlichem Erfolg - ihr eigenes Regelwerk verkauft und gerade kein DSA5 oder ein hypothetisches einsteigerfreundliches DSA beworben.
Freilich gibt es da auch Werbe-/Mitnahmeeffekte für das Hobby allgemein, aber es ist trotzdem eine ganz andere Nummer als z.B. Critical Role, wo eben D&D 5 gespielt wird.
Das müssten eher Ulisses oder Pegasus analog aufziehen (wobei Pegasus mit SR:A immerhin eine halbwegs brauchbare "Einstiegsdroge" für das Flaggschiff hat) - und auch das gibts ja in Anfängen, aber eben nicht mit der Frequenz, in dem Umfang und mit der professionellen Produktion wie Critical Role, wobei das ja auch schon wieder teils berechtigte Kritik auslöst, aber die kommt eben aus dem Hobby und nicht von außen.
Ja, das war gemeint - in Deutschland kommen da noch nicht die richtigen Faktoren zusammen.
Nicht jeder möchte nur mit ungeschliffenen, ungewaschenen Neckbeards Rollenspiel betreiben :)
War vermutlich nicht so gemeint, aber ich finde, bei einigen Artikel und noch mehr Kommentaren ist das etwas, was immer mal wieder durchscheint: hier die schicken neuen Nerds und da die ollen Kellerkinder, über die man sich selbstverständlich gern weiter lustig macht.
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Ich bin mir inzwischen immer sicherer, dass da eine parallele Pen & Paper Kultur entsteht, von der wir und wahrscheinlich auch viele Verlage keine Ahnung haben.
Der überwiegende Großteil war doch schon immer im Dunkelfeld. Nur ein kleiner Teil geht auf Cons, in Vereine oder zeigt sich sonst wie öffentlich; der Rest schaut nicht über die eigene Gruppe hinaus (und hört ja oft genug genau deswegen auf, wenn die Gruppe auseinanderbricht), äußert sich kaum etc.
Als Verlag hat man schon immer im Dunkeln gestochert, wie viele aktive Spieler überhaupt hinter den verkauften Regelwerken stehen.
Man könnte jetzt vielleicht erwarten, dass diese Neulinge aufgrund der "Rekrutierungsmethode" eher präsent sind, aber auch online gilt ja, dass ein Großteil nur passiv konsumiert.
Die fügen sich also wunderbar in die bestehende, ohnehin sehr zersplitterte Szene ein.
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@aikar: Lustig, ich hatte heute auch den Gedanken, dass es mittlerweile eine zweite Generation des Rollenspielhobbys gibt, eben weil die Altspieler völlig anders auf die weitere Gesellschaft einwirken als ein schwach organisierter, aber auffälliger, junger "Untergrund"
@Artikel: Erstmal Werbung fürs Hobby, und sicher gut gemeint, aber das mit dem "Rollenspiel ist jetzt cool!" klang schon in bisschen nach "Endlich färbt Günther sich nicht mehr die Haare und steht wieder auf Frauen, da könnten wir doch eigentlich mal wieder Kegeln gehen?". Ist sicher nicht so gemeint, und Vin Diesel halte ich auch für authentisch und alles, aber diese Wert legen auf "cool" ist schon auffällig. Auf der anderen Seite, das ist halt ne Zeitung. Wenn die das Thema ihres Artikels nicht als "relevant!" hochschreien, wer dann ~;D
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Uih! Es gibt nun also einen "eine parallele Pen & Paper-Kultur" von jungen Rollo-Untergrundlern, die sich geheim und konspirativ von den alten Säcken trifft und nicht auf Cons geht, keinen Vereinen angehört und von denen nicht einmal die Verlage etwas wissen ....
Na denn: ;D ;D ;D
Also so wie schon immer!
Ich bin zwar auf Foren unterweges und bestellt auch viel, aber im ALden sieht man mich inzwischen eher so alle 3 Monate und auf Cons abseits der SPIEL - gar nicht!
Ich spiele seit 1983 in der von mir mitbegründeten Gruppe und selten mit wem anders. Reicht auch, mehr schaffe ich gar nicht.
Das ist auch nichts besonderes bei unserem Hobby:
Als Metal-Fan geht man meist in Diskos oder auf Konzerte.
Als Fußballspieler braucht man ne Mannschaft und andere Teams zum Spielen - also ab in den Verein. Swinger brauchen ihre Clubs.
Wir: vieleicht drei, vier Leute und den Wohnzimmertisch!
Da entsteht nichts "parallel", das war schon immer so.
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Ich glaube auch, das einzige, was sich wirklich seit damals geändert hat, ist die erhöhte Sichtbarkeit des Hobbies. Wahrscheinlich kann ich mich eine ganze Woche einsperren und über YouTube pausenlos Let's Plays von P&P Runden schauen.
Und ob das Hobby deshalb cool geworden ist... keine Ahnung.
Ich hab sowieso immer schon die Erfahrung gemacht, dass es in jeder größeren Ansammlung von Menschen (z.B. im Büro) mindestens 1-2 Leute gibt, die Rollenspielerfahrung haben. Man hat halt nur nicht drüber gesprochen, weil es nicht im Mainstream war.
Mittlerweile sieht man P&P Runden in jeder Serie, die in den 80ern spielt (gefühlt) - plus Big Bang, die erfolgreichste Comedy Sendung aller Zeiten. Das macht es einfacher darüber zu sprechen, was die Sichtbarkeit weiter erhöht.
Und höhrere Sichtbarkeit schlägt sich halt meist auch irgendwann in den Verkaufszahlen nieder.
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Ich habe schon den Eindruck, dass es neben der großen Welle an Spielern um die 40+, die in den 80ern und frühen 90ern ins Hobby gekommen sind, seit einigen Jahren eine neue relevante Menge junger Leute Anfang-Mitte 20 ins Hobby kommen, die über Youtube, Twitch und andere Social Media-Kanäle organisiert sind und sowas wie Cons oder Foren nur vom Hörensagen kennen. Die machen das zwar nicht heimlich und konspirativ, machen aber über andere Kommunikationswege auf sich aufmerksam.
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Also meine Streamerjungs (die Mädels sind wieder verschwunden) gehen auch auf Cons. Während ich in meinem Leben nur auf 2 war. Clubs und Vereine habe ich sowieso immer gemieden.
Was in Dublin übrigens sehr heiß zu sein scheint, ist D&D via meetup.com. Habe sowas nie selbst besucht, aber wirkt eher mainstreamig für Neueinsteiger und Versprengte.
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Ich lebte bisher auch weitgehend in meiner bequemen Veteranenblase, in der das Rollenspiel gut abgehangen mit den Spielern altert und man unter 25+ Jahren eigentlich gar nicht erst nach Geeks gucken muß. Wenn dann aber gemutmaßt wird, daß plötzlich die Generation Fortnitesmartphonwischitindertwitchiebitchie unter der Oberfläche fleißig rollenzockt, dann schubbere ich mir schon ganz schön erstaunt (und erfreut) mit dem Rückenkratzer den Hinterkopf.
;D
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@Aikar: Was ist denn eigentlich die klassische Community ?
Seit 96 bin ich Rollenspieler und hab bis vor 6 Jahren weder ne Con besucht, noch groß in irgendwelchen Foren oder Läden rumgelungert.
Ich muss eher sagen das es aus eigenem Antrieb kam (neue Leute und Systeme kennenlernen), das ich mich hier angemeldet hab, angefangen hab auf Cons zu gehen und jetzt Mitglied im Rollenspielverein Kurpfalz bin.
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Passiert das nur in den USA?
Ich kann seit einiger Zeit erklären, was ich tue, indem ich auf Stranger Things Szene 1 verweise und dann nicken die Leute.
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Ich finde das man die Zeit gerade ala Goldenes Zeitalter bezeichnen kann. Vor 10 Jahren waren die Prophezeiungen ja noch düster aber die Szene verjüngt sich wieder kontinuierlich.
YT Channels und Podcasts spriessen und gedeihen. Cons werden immer mehr besucht und in FB melden sich immer mejr Spieler an, die durch die RB zum Hobby gefunden haben.
Ich meine DnD 5 ist eben das präsenteste aber dennoch werden viele Systeme neu auf dem Markt geworfen und ich finde auch das mehr übersetzt wird.
Ich sehe das eben sehr positiv und man muss gucken wie man den Trend beibehält.
Klar gibt es immer die Schattenseiten. In Amerika ist es wohl der Mercer Effekt, also das die Zuschauer glauben das nur so Rollenspiel betrieben wird und ggf ist das bei RB auch der Fall und ja vlt bedarf es ein Regelärmeres DSA
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Solche Artikel stoßen mir vor allem deshalb ein bischen negativ auf weil sie immer nur das Spiel mit dem aktuellen Hype erwähnen. Dass es auch komplett anderes gibt wird ignoriert.
Es ist dann auch wirklich so dass solche Spiele wir D&D und davor PF zeitweise fast exklusiv gesucht werden weil viele Neulinge das ausprobieren möchten und alles andere geht dann in der Menge der Anfragen unter.
Generell ist nicht negative Presse natürlich immer gut.
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Fand ich bei Warhammer 40.000 auch doof, wo die Dämonetten früher auch sichtbare Brüste hatte, aber ich kanns auch nachvollziehen. Spiele wie D&D oder WH40k wollen eine junge Zielgruppe ansprechen und müssen daher den Eltern, die das ganze bezahlen, möglichst viele Bedenken nehmen. Aber solange es auch düstere Rollenspiele gibt, die den Bedarf an Nicht-Friede-Freude-Eierkuchen-Geschichten decken, finde ich es das nicht so tragisch.
Ich mockiere mich lediglich über amerikanische Verschaemtheit.
Wir Europäer zeigen sekundäre und primäre Geschlechtsorgane, wenn es sich ergibt, einfach wie sie sind. Auf Illustrationen, im Abend-TV-Familienfilm, etc.
Sexistische Werbung ausgenommen, die löst natürlich manchmal Debatten aus. Unverkrampfte Darstellungen i.d.R. nicht.
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Klar gibt es immer die Schattenseiten. In Amerika ist es wohl der Mercer Effekt, also das die Zuschauer glauben das nur so Rollenspiel betrieben wird und ggf ist das bei RB auch der Fall und ja vlt bedarf es ein Regelärmeres DSA
Was ist der "Mercer Effekt"?
(Achtung: Wenn das mit Bing Bang Theory zu tun hat - vooorsichtig erläutern: habe davon gerade mal fast eine Folge gesehen.)
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Naja Matt Mercer und seine Gruppe sind ja alle Synchronsprecher und legen natürlich viel Wert auf Schauspiel und legen dadurch die Messlatte sehr hoch und neue Spieler glauben sich dann damit messen zu müssen oder denken das jeder Spieler/SL so ist
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Was ist der "Mercer Effekt"?
(Achtung: Wenn das mit Bing Bang Theory zu tun hat - vooorsichtig erläutern: habe davon gerade mal fast eine Folge gesehen.)
Ist wohl auf "Critical Role" bezogen, einen von einem gewissen Matt Mercer geleiteten (und vermutlich auch ins Leben gerufenen?) Rollenspiel-Stream, dessen Spieler professionelle Synchronsprecher sind (Mercer u.A. in One Piece, Attack on Titan, Fallout 4, etcetc.). Ist extrem populär (der Kickstarter für eine Zeichentrickverfilmung ihrer Kampagne hat gerade wasweißichwieviele Millionen erreicht), was aber natürlich vor allem mit der Besetzung zu tun. Die könne unterhaltsam reden, und Mercer ist halt auch so ein "cool geek".
Edit: Siehe auch Undwiederda
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Ich begrüße den Artikel der Washington Post uneingeschränkt. Man muss dabei die Zielgruppe beachten und die ist nun mal die eher nicht tief in der Materie steckende Leserschaft der Zeitung.
Ich unterstützte einen allgemeinen Fokus auf das Hobby Rollenspiel und eine dadurch erzielte Aufmerksamkeit und potentielle Vergrößerung des allgemeinen Interesses.
Man kann natürlich beklagen, dass nicht alle Nischen und Sonderinteressen ausreichend beleuchtet werden, das ist aber sicher auch nicht Aufgabe des Mainstream-Mediums.
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Hab weiterhin nicht das Gefühl, dass TTRPG hierzulande eine große Rolle spielt. Ob D&D oder was anderes.
Und ja, das mit den hübschen Frauen die erklären dass das jetzt irgendwie cool ist finde ich auch beknackt.
Nur "echte" Nerds haben das Recht, im Internet zu sagen, dass sie Rollenspiel gut finden?
I disagree. Ich wüsste keinen Grund, warum ein Rudel Fotomodels, die total neu im Hobby sind, das nicht auch sagen dürfen. Man kann natürlich enttäuscht sein, dass die Presse lieber Artikel über hübsche Menschen als über Normalos bringt, aber so ist die Welt nun mal. Dem Hobby an sich dürfte das trotzdem eher nützen als schaden. Ich für meinen Teil nehme jedenfalls jede Aufmerksamkeit (und jeden zusätzlichen Rollenspieler, den uns das bringt), gerne mit.
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Das Gewese um Coolness ist typisch amerikanisch und hat mit deren Kastensystem an der Highschool zu tun. Das gibt es durch unser dreigliederiges Schulsystem und zumindest frühere weitreichende Abwesenheit der Ganztagsschule so nicht.
Aber auch hier ist nicht alles Gold was glänzt: Durch Bologna sind die Twentysomethings so stark eingespannt, daß viel, viel weniger gezockt wird als früher in D. Früher konnte man mit Studenten noch gut Termine finden, heute sind die organisierten Eltern sogar oft die "flexibleren"...Ausnahmen bestätigen die Regel; vermutlich war es bis Bologna eine Extremsituation, wie frei der deutsche Student da war. Vor allem die "auf Magister" :-)
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Klar gibt es immer die Schattenseiten. In Amerika ist es wohl der Mercer Effekt, also das die Zuschauer glauben das nur so Rollenspiel betrieben wird
Wobei ich mich wirklich frage wie ausufernd das ganze sein soll, oder ob von einer winzigen Minderheit wieder auf "alle" geschlossen wird? Im Schultheater wird die Mehrheit auch nicht die selbe Qualität erwarten erwarten wie auf der großen Bühne wo jemand Jahrelang Schauspiel gelernt hat. Oder auf dem Bolzplatz kicken wird doch wohl niemand das können von Profi Spielern erwarten.
Klar ist es blöd wenn Menschen es als die einzige "richtige" Art ansehen zu Spielen, aber da ist der eigene Tellerrand ohnehin etwas begrenzt. Aber es gibt ja zum glück einige Streams die gut da stehen, auch wenn CR natürlich das größte ist. Und die verschiedenen Stiele da im Tisch sind schon interessant, ich selbst klaue mir von verschiedenen Elemente zusammen dir mir zusagen und ignoriere den Rest.
@Grimtooth's Little Sister
Mich würde wirklich mal der Marktanteil der einzelnen Systeme in den USA Interessieren. Mir ist schon öfter aufgefallen das dort nur sehr wenige überhaupt was abseits von DnD/PF kennen. Da bin ihc zu wenig Reporter um sagen zu können: Es macht überhaupt sinn was anderes zu erwähnen.
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Zumindest die Shadowrun Community ist relativ groß, aber das ist halt auch so eine Welt die man nicht mal einfach so in einem Artikel erklären könnte. Fantasy versteht jeder.
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was hat den bitte Coolness spezifisch mit dem amerikanischen Schulsystem zu tun? Auch hier gab u gibt es die "feinen Unterschieden" die In/Exklusion regeln.
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Wobei ich mich wirklich frage wie ausufernd das ganze sein soll, oder ob von einer winzigen Minderheit wieder auf "alle" geschlossen wird? Im Schultheater wird die Mehrheit auch nicht die selbe Qualität erwarten erwarten wie auf der großen Bühne wo jemand Jahrelang Schauspiel gelernt hat. Oder auf dem Bolzplatz kicken wird doch wohl niemand das können von Profi Spielern erwarten.
Klar ist es blöd wenn Menschen es als die einzige "richtige" Art ansehen zu Spielen, aber da ist der eigene Tellerrand ohnehin etwas begrenzt. Aber es gibt ja zum glück einige Streams die gut da stehen, auch wenn CR natürlich das größte ist. Und die verschiedenen Stiele da im Tisch sind schon interessant, ich selbst klaue mir von verschiedenen Elemente zusammen dir mir zusagen und ignoriere den Rest.
@Grimtooth's Little Sister
Mich würde wirklich mal der Marktanteil der einzelnen Systeme in den USA Interessieren. Mir ist schon öfter aufgefallen das dort nur sehr wenige überhaupt was abseits von DnD/PF kennen. Da bin ihc zu wenig Reporter um sagen zu können: Es macht überhaupt sinn was anderes zu erwähnen.
Ich habe keine Zahlen aber die jenigen, die durch Critical Role, zum RP gestossen sind wäre es möglich. Weiss nur das nen dnd 5 youtuber da mal nen video zu gemacht hat. Aber das sind allea dunkelziffern
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Im Gegensatz zum quasi jeden bekannten Bolzplatzfußball kommt hier die Referenz von solchen youtubes oder dem entsprechenden Medienangebot.
Ich habe schon das Gefühl, dass da oft Neueinsteiger mit entsprechenden "professionellen" (Bespaßungs-)Ansprüchen auftreten, ab und zu auch gar nicht bewußt ist, dass die anderen Mitspielen nicht die Supportcrew für den Star sind.
Es wird also nicht primär als Spiel gesehen, sondern als etwas anderes Medienangebot.
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Ich habe keine Zahlen aber die jenigen, die durch Critical Role, zum RP gestossen sind wäre es möglich. Weiss nur das nen dnd 5 youtuber da mal nen video zu gemacht hat. Aber das sind allea dunkelziffern
Für alle die es Interessiert: Ich hätte da das im Angebot.
https://www.youtube.com/watch?v=Ze4LyCmEDIg
Bzw. Ursprünglich von diesem Reddit Post wo der Höchste antwort Post dann von M. Mercer selbst ist
https://www.reddit.com/r/DMAcademy/comments/a999sd/how_do_i_beat_the_matt_mercer_effect/
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Der Herr der Show bringt es auf den Punkt: Mach dein eigenes Ding! (siehe Reddit-Post oben)
Muss man den Leuten inzwischen wohl ins Gesicht brüllen, denn wir leben wir in Anspruchszeiten, in denen jeder ein Zehngängemenü in 30 Sekunden haben will, in lecker und toll und nur für ihn allein, weil ja jeder "einzigartig", "awesome" und so ein doller Hecht ist und natürlich individuell!
Und deshalb muss es auch GENAU SO sein wie im Fersehen, You Tube etc. ...
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Ich habe schon das Gefühl, dass da oft Neueinsteiger mit entsprechenden "professionellen" (Bespaßungs-)Ansprüchen auftreten, ab und zu auch gar nicht bewußt ist, dass die anderen Mitspielen nicht die Supportcrew für den Star sind.
Wobei ich jetzt nicht das Gefühl habe, dass das früher anders war. Schon in den 80ern hatten wir reichlich Spieler, deren größte Leistung darin bestand, einigermaßen pünktlich zur Spielsitzung zu kommen.
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So gesehen hat Weltengeist recht und wenn ich mir anhöre, wie das im Handballverein meines Arbeitskollegen zugeht - alles eher eine Sache des Zeit (nicht Welten-)geistes.
Bei den Interessierten renkt sich das ein, bei den anderen renkt es sich aus. Aber erst einmal muss man die Leute an den Tisch bekommen, damit sich da was renken kann.
Also unter dem Strich besser so als anders herum.
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Der "Mercer effect" besteht aus mehreren Teilen.
Zum Einen wird da manches nur für die Kamera bzw. für die Zuschauer gemacht. Das nehmen also schon die tatsächlichen Spieler von Mercer anders wahr, weil sie eben involviert sind - und erst recht macht man es anders, wenn man gar keine Zuschauer hat.
Dann besteht (fast?) die ganze Gruppe aus erfahrenen (Impro-)Schauspielern, was natürlich überhaupt keinen Einfluss hat...
Und nicht zu vergessen hat das einfach eine enorme Vorbildfunktion in Sachen Spielstil: Battlemap für Kämpfe, viel direkte Rede/Schauspielerei und "Tavernenspiel" etc. pp.
Die ersten zwei Punkte haben letztlich nur mit mangelnder Medienkompetenz zu tun, aber am letzten hat man ggf. schon etwas zu ackern, bis das bei den Neuspielern richtig einsortiert ist.
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Der Herr der Show bringt es auf den Punkt: Mach dein eigenes Ding! (siehe Reddit-Post oben)
Muss man den Leuten inzwischen wohl ins Gesicht brüllen, denn wir leben wir in Anspruchszeiten, in denen jeder ein Zehngängemenü in 30 Sekunden haben will, in lecker und toll und nur für ihn allein, weil ja jeder "einzigartig", "awesome" und so ein doller Hecht ist und natürlich individuell!
Und deshalb muss es auch GENAU SO sein wie im Fersehen, You Tube etc. ...
Ist das so? In dem Thread seh ich die ollen Opas mitmeckern über Dinge, über die man eben so meckert, die aber mit der Realität nicht viel zu tun haben müssen ;)
Die actionkinoverwöhnten ADHS-Spieler kenne ich eigentlich nur aus Runden von vor 15 Jahren.
Heute seh ich in der "Hannover-Group" Leute, die seit Monaten eine Dungeon World-Kampagne spielen oder sich in GURPS oder Pathfinder reinfuchsen. Oder spontan Quests für ihren Char erfinden, oder coole Mails schreiben mit Ideen für die Downtime, wo sie an Homebrew basteln.
Von den Youtube-Kanälen kriegen sie richtig Fahrt, ein ernüchterndes Erwachen aus der dortigen Glanzwelt steht wohl noch aus?
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Muss man den Leuten inzwischen wohl ins Gesicht brüllen, denn wir leben wir in Anspruchszeiten, in denen jeder ein Zehngängemenü in 30 Sekunden haben will, in lecker und toll und nur für ihn allein, weil ja jeder "einzigartig", "awesome" und so ein doller Hecht ist und natürlich individuell!
Also Spielleiter, die den Spielern ins Gesicht brüllten, dass sie nicht einzigart oder was besonderes seien, und sich gefälligst in ihre minderen Rolle einzufinden hätten, hatten wir in den 80igern auch schon. Kann man in den Annalen des Rollenspiels unter "Spielerkleinhalten" nachschlagen.
(Jaja, ich weiß, die "MTV-Generation" war ja auch wirklich schlimm...)
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Also Spielleiter, die den Spielern ins Gesicht brüllten, dass sie nicht einzigart oder was besonderes seien, und sich gefälligst in ihre minderen Rolle einzufinden hätten, hatten wir in den 80igern auch schon. Kann man in den Annalen des Rollenspiels unter "Spielerkleinhalten" nachschlagen.
Das sind zwei völlig unterschiedliche Baustellen.
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Heute seh ich in der "Hannover-Group" Leute, die seit Monaten eine Dungeon World-Kampagne spielen oder sich in GURPS oder Pathfinder reinfuchsen. Oder spontan Quests für ihren Char erfinden, oder coole Mails schreiben mit Ideen für die Downtime, wo sie an Homebrew basteln.
Von den Youtube-Kanälen kriegen sie richtig Fahrt, ein ernüchterndes Erwachen aus der dortigen Glanzwelt steht wohl noch aus?
Kannst du mir ein paar davon abgeben?
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Weil es gerade zur Diskussion passt:
(https://icv2.com/images/articles/1500x1500_2a7e56fe6bd9d7292b301f3c0a586a48ffcee9899013e9267aac05fa.jpg)
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Schon krass... Rollenspiele haben den groessten Zuwachs bekommen sind aber der mit Abstand kleinste Teil der "Spiele-Familie"
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Ich finde es ein bißchen merkwürdig, wenn Schlüsse von Zuständen und Phänomenen in den USA auf Zustände und Phänomene in Europa und in Deutschland geschlossen wird.
Ansonsten sind die Statistiken und insbesondere der finanzielle Teil selbiger einfach ein weiterer Beleg dafür, dass die Leute, die früher schon Rollenspiel gespielt haben, jetzt "richtig" bezahlte Tätigkeiten ausüben und entsprechend viel Zeug kaufen. Was die damit dann in Wirklichkeit machen, wissen wir alle selbst.
Am Rande gesagt: Auf Positivität von Seiten der WaPo kann ich gern verzichten.
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Ich finde es ein bißchen merkwürdig, wenn Schlüsse von Zuständen und Phänomenen in den USA auf Zustände und Phänomene in Europa und in Deutschland geschlossen wird.
Ich stimme Dir volkommen zu.
Ich meine 5 Jahre online damit verbracht zu haben, haarklein alle mir auffallenden Unterschied und Ihre Genese wenn vielleicht nicht zuklären, so doch zu untersuchen und zu diskutieren. Mein Modell bis zum Erscheinugnsjahr von 4e ist recht solide, und die Populationen werden ja erstmal durchgereicht. Die Idee, deutsche Sozialisation und Freizeitverhalten sind auch nur ansatzweise mit der an einer US-Highschool zu vergleichen, ist übrigens schonmal rein materieller Unsinn.
Wenn ich mir die letzten fünf Jahresabschlüsse von Ulisses angucke, dann muß man auch feststellen, was ich vor 10+ Jahren propheizeite: die Welle der nun-Verdiener-Rennaissance wird in Deutschland viel viel kleiner ausfallen, als in den USA zu 3.5-Zeiten (wir sind da im demographischen Versatz t+10a, durch die Erscheinungsdaten). Die Welle die gerade in den USA demographisch zugange ist, ist aber die erste, die einigermaßen zeitgleich mit Deuschland passieren KÖNNTE (BigBang/Netflix/YT als Antreiber). Nur wird sie undendlich viel kleiner sein, weil wir halt DSA-country sind. Weder die Netzwerke, noch die Kultur existieren, um diesen Sprösslingen einen ähnlich reichen Boden zu bieten um D&D zu spielen. Und darum geht es, D&D. Alles andere ist Nische. Im Falle von DSA doppelt, weil es ein sehr, sehr spezielles---Ahem---Erlebnis ist.
Die Alternativen greifen ab was sie können, aber die Welle verläuft mehr oder weniger im Sande, wie auch die vorherige.
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Auch unser lokaler Händler sagt mir immer wieder, dass er viele seiner Pen & Paper-Produkte an Leute absetzt, die z.B. an unserem örtlichen Verein einfach kein Interesse haben, sondern lieber unter sich bleiben.
Die Eigenbrötlerei gehört halt nunmal zum Hobby, oft genug beseelt sie es ja auch.
Man kann sich dem ja auch gar nicht entziehen, dass D&D5 das große Ding ist. Ich stelle mir daher eher noch die Frage, ob die große D&D-Welle, die ihren Scheitelpunkt in meinen Augen noch lange nicht erreicht hat, möglicherweise in der Lage ist, viel deutsche Rollenspielkultur einfach wegzuwaschen.
Das Potenzial dazu sehe ich absolut. Man hat doch heutzutage keinerlei Hemmschwelle mehr, sich im Rahmen aller seiner Interessensfelder komplett mit englischen YouTube Kanälen zuballern zu lassen (und das meine ich im besten Sinne, nicht irgendwie als Medienkritik oder so), und da ist D&D5 und seine großartige Fanbase halt einfach DIE Macht. Rollenspiele, die da schlecht aufgestellt sind, die existieren quasi gar nicht.
Ich meinerseits finde vor allem die Preise aber nach wie vor abschreckend. Für JEDES blöde Buch 50 Euro zahlen müssen, näh... ~;D Würden die hingegen einen auf Pegasus machen, ich besäße alles.
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Ich meinerseits finde vor allem die Preise aber nach wie vor abschreckend. Für JEDES blöde Buch 50 Euro zahlen müssen, näh... ~;D Würden die hingegen einen auf Pegasus machen, ich besäße alles.
Die Veröffentlichungsfrequenz von 5E ist aber echt langsam. Ob du 4-5 Mal pro Jahr 50 Taler hinlegst oder einmal im Monat was für 19,90 kaufst... das nimmt sich doch nichts. Auch wenn es kein Schnäppchen sein mag, wirklich teuer ist 5E nicht.
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Nur wird sie undendlich viel kleiner sein, weil wir halt DSA-country sind. Weder die Netzwerke, noch die Kultur existieren, um diesen Sprösslingen einen ähnlich reichen Boden zu bieten um D&D zu spielen.
wtf?
Der Knackpunkt an der YT-/Critical Role-Welle ist doch, dass sie weder etablierte Netzwerke noch lang bestehende "Kultur" braucht.
Wer darüber neu einsteigt, schnappt sich eine Handvoll Mitstreiter, legt sich ein Regelwerk zu und fängt an.
Diese Neueinsteiger in den USA wollen ja nicht D&D spielen, weil man dort keinen Stein schmeißen kann, ohne einen D&D-Spieler zu treffen. Die wollen D&D spielen, weil ihnen das ordentlich präsentiert wird. Für die wäre es so gesehen völlig egal, wenn es vor Critical Role keinen einzigen D&D-Spieler gegeben hätte.
Vergleiche hierzulande TEARS - wie viele Spieler gab es da vor einem Verkaufserfolg, nach dem sich viele Verlage die Finger lecken? Eine einzige Gruppe. Aber die ist/war eben präsent und wirkmächtig.
Das ist doch gerade der Unterschied zum "klassischen" Einsteiger, der über irgendwelche anderweitigen sozialen Kontakte in eine bestehende Gruppe kommt - für den ist relevant, welche Systeme schon wie stark in der Fläche präsent sind, weil das die Wahrscheinlichkeiten dafür stellt, ob er überhaupt mitbekommt, dass es Rollenspiel gibt und an welches System er gerät.
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Nur wird sie undendlich viel kleiner sein, weil wir halt DSA-country sind. Weder die Netzwerke, noch die Kultur existieren, um diesen Sprösslingen einen ähnlich reichen Boden zu bieten um D&D zu spielen. Und darum geht es, D&D. Alles andere ist Nische. Im Falle von DSA doppelt, weil es ein sehr, sehr spezielles---Ahem---Erlebnis ist.
Wobei ich durch Rollenspielverein (bei dem auch Jugendgruppen dabei sind) inzwischen mehrfach die Beobachtung gemacht habe, dass absolute Neulinge (die bisher also noch keinerlei Kontakt zu Rollenspielen hatten) erstmal nach D&D fragen, weil das tatsaechlich (inzwischen) die einzige Marke ist die auch Newbs (in groesserem Rahmen) erreicht.
DSA hingegen kennen fast nur Leute die schon eine Gruppe von DSA-Spielern haben die sie zum Rollenspiel gebracht haben...
Man merkt eben doch, dass nicht mehr die 80er sind wo D&D und DSA in normalen Spielwarenlaeden/-abteilungen standen (wenn es die heutzutage ueberhaupt noch gibt)
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Die Beschränkung von Rollenspielprodukten auf Fachläden und den Online-Handel hindern das mehr oder weniger zufällige Stoßen bzw. Beziehen der Produkte schon enorm.
Ich habe 1983 meine Rote Box einfach im Karstadt gekauft. Hätte ich dazu erst in den Fachladen nach Essen fahren müssen (der zudem noch superversteckt lag), dann würde ich jetzt wohl begeistert Fang-den-Hut spielen ...
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Die Beschränkung von Rollenspielprodukten auf Fachläden und den Online-Handel hindern das mehr oder weniger zufällige Stoßen bzw. Beziehen der Produkte schon enorm.
Wie man sieht, tun sie das immer weniger.
Mittlerweile stößt man eben auch eher online auf das Hobby an sich, als dass man zufällig das Produkt irgendwo sieht und keine Ahnung hat, was es eigentlich ist. Und in dieser Konstellation ist dann weitgehend egal, wo und wie man was kauft. Wer gezielt sucht, findet es ja in kürzester Zeit.
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Auch wieder wahr.
Hachja, ich bin so hoffnungslos analog. Muss am Alter liegen ... >;D
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Wie man sieht, tun sie das immer weniger.
Mittlerweile stößt man eben auch eher online auf das Hobby an sich, als dass man zufällig das Produkt irgendwo sieht und keine Ahnung hat, was es eigentlich ist. Und in dieser Konstellation ist dann weitgehend egal, wo und wie man was kauft. Wer gezielt sucht, findet es ja in kürzester Zeit.
Ich glaube, das ist mittlerweile tatsächlich der größte Unterschied zu früher.
Früher musste man entweder jemanden kennen, der P&P spielt oder eben zufällig auf das Produkt stoßen, um damit in Berührung zu kommen.
Heute kommt man mit der Anwendung des Spiels, sprich Spielsitzungen in Berührung (Youtube, Twitch). Wenn einem das gefällt, kriegt man das Produkt schon irgendwie gegoogelt, aber der Erstkontakt kann eben auf anderem Wege erfolgen und vor allem ist er eben auf Basis eines anderen Bezugpunkts.
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Mir ist klar das da keiner Interesse hat es in die Läden zu Packen weil es den "Regelplatz" für andere Dinge wegnimmt und der Umsatz zu gering ist. Bzw. niemand aktuell Rollenspiel in Deutschland über die Läden Pushen möchte.
Aber sowas wie das DnD Starter Set, das für 25 Euro alles drin hat um erst einmal loszulegen, würde sich IMO in kleinen Stückzahlen auch bei Karstadt verkaufen. Ich hab jetzt besagte Box auch erst mal für das Kind meines Cousins gekauft. Obwohl ich da normal nichts schenke und es über meinem max 15 Euro für ein Geschenk Limit liegt. Aber ich selbst bin erst Mitte 20 auf Rollenspiele gestoßen weil ich zufällig einmal als "NPC" in einer Runde mitgespielt hab. In meinen jüngeren Jahren wäre ich da aber auch schon feuer und flamme für gewesen, also schade das ich eben nicht wusste was es gibt.
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Ich glaube, das ist mittlerweile tatsächlich der größte Unterschied zu früher.
Früher musste man entweder jemanden kennen, der P&P spielt oder eben zufällig auf das Produkt stoßen, um damit in Berührung zu kommen.
Heute kommt man mit der Anwendung des Spiels, sprich Spielsitzungen in Berührung (Youtube, Twitch). Wenn einem das gefällt, kriegt man das Produkt schon irgendwie gegoogelt, aber der Erstkontakt kann eben auf anderem Wege erfolgen und vor allem ist er eben auf Basis eines anderen Bezugpunkts.
Auch wenn ich mich da jetzt als unwissenden alten Sack oute, aber da muss ich mal nachfragen.
Ich bin ja auf YouTube überhaupt nur unterwegs, wenn ich gezielt etwas suche, insofern kenne ich mich da nicht aus. Aber würde man denn z.B. auf solche Spielsitzungen überhaupt stoßen, wenn man nicht gezielt danach sucht? Stolpert man da auch zufällig drüber? Oder muss man nicht doch erst jemand kennen, von dem man darauf hingewiesen wird (nur halt online)?
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Auch wenn ich mich da jetzt als unwissenden alten Sack oute, aber da muss ich mal nachfragen.
Ich bin ja auf YouTube überhaupt nur unterwegs, wenn ich gezielt etwas suche, insofern kenne ich mich da nicht aus. Aber würde man denn z.B. auf solche Spielsitzungen überhaupt stoßen, wenn man nicht gezielt danach sucht? Stolpert man da auch zufällig drüber? Oder muss man nicht doch erst jemand kennen, von dem man darauf hingewiesen wird (nur halt online)?
Auf YouTube vielleicht nicht unmittelbar, es sei denn, Du hast jemanden abonniert, der das mit im Programm hat (Beispiel RocketBeans). Auf Twitch könnte man ggf. auch über aktuell populäre Streams stolpern (so sind wohl einige Leute bei Critical Role gelandet). Theoretisch könnte Dir auch der YouTube-Algorithmus sowas vorschlagen - das ist bei mir allerdings erst passiert, nachdem ich ohnehin schon Streams angesehen hatte.
Und je nachdem, wem Du bei Twitter so folgst (welche Kontakte Du bei Facebook hast), kann das natürlich immer mal hochblubbern.
Unabhängig von dem konkreten Artikel hier ist es natürlich auch ganz hilfreich, dass WotC/Hasbro die Sache mit dem Marketing mittlerweile ganz gut raus haben (inkl. Influencer-Kram).
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Auch wenn ich mich da jetzt als unwissenden alten Sack oute, aber da muss ich mal nachfragen.
Ich bin ja auf YouTube überhaupt nur unterwegs, wenn ich gezielt etwas suche, insofern kenne ich mich da nicht aus. Aber würde man denn z.B. auf solche Spielsitzungen überhaupt stoßen, wenn man nicht gezielt danach sucht? Stolpert man da auch zufällig drüber? Oder muss man nicht doch erst jemand kennen, von dem man darauf hingewiesen wird (nur halt online)?
Ich bin durch Zufall schon auf das eine oder andere Interessante gestoßen. Aber ich denke ohne das man Sachen grob in richtung Brettspiele/Rollenspiele/RPG Spiele sucht wird man nicht drüber stolpern. Wenn ich mal ein Inkognito Fenster aufmachen und damit auf Youtube gehe sehe ich 0,0 was mich interessieren würde. Erst durch die Channel die ich abboniert habe und das "Youtube weiß was dich interessieren könnte System" wird die Seit für mich erst nutzbar abseits von direktem Suchen.
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Auch wenn ich mich da jetzt als unwissenden alten Sack oute, aber da muss ich mal nachfragen.
Ich bin ja auf YouTube überhaupt nur unterwegs, wenn ich gezielt etwas suche, insofern kenne ich mich da nicht aus. Aber würde man denn z.B. auf solche Spielsitzungen überhaupt stoßen, wenn man nicht gezielt danach sucht? Stolpert man da auch zufällig drüber? Oder muss man nicht doch erst jemand kennen, von dem man darauf hingewiesen wird (nur halt online)?
Rocketbeans macht hauptsächlich Computerspiel-Zeug und die haben dann halt auch die Rollenspielsendungen. Da kann man als Computerspieler drüberstolpern. Irgendwie ähnlich wie früher halt mal in der Powerplay eine Mini-Rezi zum Shadowrun-PnP war und die Playtime ein bis drei Rollenspielseiten enthielt. Nur damals konnte man sich darunter halt auch nach der Lektüre nichts vorstellen, wenn man nicht schon DSA kannte.
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Okay, danke für die vielen Antworten. Damit kann ich das schon etwas besser einordnen.
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Wobei ich durch Rollenspielverein (bei dem auch Jugendgruppen dabei sind) inzwischen mehrfach die Beobachtung gemacht habe, dass absolute Neulinge (die bisher also noch keinerlei Kontakt zu Rollenspielen hatten) erstmal nach D&D fragen, weil das tatsaechlich (inzwischen) die einzige Marke ist die auch Newbs (in groesserem Rahmen) erreicht.
Genau das meine Ich!
Weil es in Deutschland dann einfach viel zu wenige D&D Spielleiter gibt, inkl. umgebender Kultur. Sämling-Nährboden; Die Pusteblumensamen von YT fallen in den USA auf eine Wiese (inkl. Moos, Unkraut, grasender Kühe "MMORPG" usw. ) und in Deutschland auf eine, sagen wir Stadtlandschaft, wo der Löwenzahn in Ritzen und an Baumrabatten wachsen muß, getreten und angepinkelt wird, von den DSAlern in ihrem Backfits auf dem Radweg mit Hund hinterher.
Der Neuling, der hingeht zum Verein und nach D&D fragt, der ist schon einer von Hundert. Der, der sich dann selbst D&D zu mastern beibringt, der ist Legende.
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Ich habe 1983 meine Rote Box einfach im Karstadt gekauft. Hätte ich dazu erst in den Fachladen nach Essen fahren müssen (der zudem noch superversteckt lag), dann würde ich jetzt wohl begeistert Fang-den-Hut spielen ...
Nachbrenner/FWIW:
Meine örtliche Mayersche-Filiale hat eine kleine Handvoll DSA-Gedöns in der Fantasy- und Comic-Ecke stehen.
Da könnte ich eigentlich mal nachhaken, auf wessen Betreiben das dort stattfindet (haben AFAIK andere Filialen nicht) und wie der Absatz ist.
Der, der sich dann selbst D&D zu mastern beibringt, der ist Legende.
So Legende wie all jene, die sich in den 80ern und 90ern auf gut Glück eine DSA-Box oder ein SR-GRW gekauft und mit ihren Kumpels drauflosgestümpert haben? ;)
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Wow! Ich bin eine LEGENDE!
:headbang: mir selbst!
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So Legende wie all jene, die sich in den 80ern und 90ern auf gut Glück eine DSA-Box oder ein SR-GRW gekauft und mit ihren Kumpels drauflosgestümpert haben? ;)
Emphatisches JA!
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Wow! Ich bin eine LEGENDE!
:headbang: mir selbst!
Das bist Du! :headbang:
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Was ich damit sagen wollte:
Früher war das schlicht normal, weil es an den meisten Orten gar keine Vereine u.Ä. gab, wo man hätte einsteigen können.
Und ich wüsste ehrlich nicht, warum das heute so großartig anders sein sollte, wenn der Rekrutierungsweg YT & Co. nicht nur von bestehenden Gruppen und Strukturen komplett unabhängig ist, sondern sogar noch ein wesentlich besseres Beispiel präsentiert als die anderthalb Seiten in der Basisbox, was man mit diesem Ding überhaupt macht.
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Und ich wüsste ehrlich nicht, warum das heute so großartig anders sein sollte, wenn der Rekrutierungsweg YT & Co. nicht nur von bestehenden Gruppen und Strukturen komplett unabhängig ist, sondern sogar noch ein wesentlich besseres Beispiel präsentiert als die anderthalb Seiten in der Basisbox, was man mit diesem Ding überhaupt macht.
+1, aber sowas von!
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Auch wenn ich mich da jetzt als unwissenden alten Sack oute, aber da muss ich mal nachfragen.
Ich bin ja auf YouTube überhaupt nur unterwegs, wenn ich gezielt etwas suche, insofern kenne ich mich da nicht aus. Aber würde man denn z.B. auf solche Spielsitzungen überhaupt stoßen, wenn man nicht gezielt danach sucht? Stolpert man da auch zufällig drüber? Oder muss man nicht doch erst jemand kennen, von dem man darauf hingewiesen wird (nur halt online)?
Es gibt Youtuber wie die RocketBeans, die allgemein zum Thema Games Filme produzieren. Und wenn die dann hin und wieder ein Pen&Paper bringen, dann stolpern da auch Unerfahrene drüber.
Dito bei Twitch.
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Nachbrenner/FWIW:
Meine örtliche Mayersche-Filiale hat eine kleine Handvoll DSA-Gedöns in der Fantasy- und Comic-Ecke stehen.
Da könnte ich eigentlich mal nachhaken, auf wessen Betreiben das dort stattfindet (haben AFAIK andere Filialen nicht) und wie der Absatz ist.
@YY
Da kann ich auf jeden Fall mal aus dem Nähkästchen plaudern:
- die Filialen bestellen die Rollenspiele auf eigene Faust. Im Normalfall, weil jemand vor Ort ist, der sich damit auskennt (ich schätze mal, die Filiale die Du meinst ist Essen oder Dortmund(?)). Zentral werden die nicht bestellt, weil man natürlich auch jemanden braucht, der die Dinger dann verkauft. Da sind die klassischen Spieleverlage (Schmidt, Asmodee etc.) weiter: sie veranstalten regelmäßig Seminare für Buchhändler mit den Neuerscheinungen oder Top-Produkten, wo die jeweiligen Spiele vorgestellt und ausführlich angetestet werden - dann kann man nämlich auch die eigene Begeisterung an Kunden weitergeben...
- Es gibt einige Hürden, warum Rollenspiele nicht breiter vertreten sind (selbst wenn Du einen passionierten Rollenspieler vor Ort hast):
- Was stellt man ins Regal? Nur Grundregelwerke? Damit kriegst Du die Veteranen nicht und insgesamt ist der Bereich zu unauffällig. Ausgewählte Werke (z.B. Neuerscheinungen oder gerade angesagte Sachen)? Dann hast Du trotzdem nie da, was der Käufer sucht. Komplette Reihen oder Verlagsprogramme? Das bringt die nächsten Probleme mit:
- Bücher brauchen Platz. Wenn sich ein Rollenspielbuch für sagen wir mal 29,90€ 1x im Monat verkauft (was schon extrem viel wäre) oder ich einen gut gängigen Roman für 9,99€ dort hin stelle (der sich 5-6x im Monat verkauft), muss man als Händler eine wirtschaftliche Entscheidung treffen (meist ist die Differenz wesentlich deutlicher). Das summiert sich natürlich, wenn man von einem ganzen Regal (5-6 Böden @ 1m Breite) spricht. Weniger lohnt sich kaum, da sonst die "Rollenspielecke" kaum wahrnehmbar ist.
- Man hat i.d.R. mit den Verlagen oder Zwischenhändlern Remissionsvereinbarungen (z.B. wenn sich ein Buch in 6 Monaten nicht verkauft, darf man es gegen eine Gutschrift zurückgeben). 0x verkauft in 6 Monaten ist bei Rollenspielbüchern (abseits der GRW) keine Seltenheit. Rücksendungen werden im Normalfall vom Warenwirtschaftssystem geflaggt, damit der Disponent weiß "war nicht gut, lieber nicht noch mal bestellen". Disclaimer: 6 Monate sind ein Beispiel und man hat natürlich die Entscheidungshoheit.
- Die Verlagslandschaft ist nicht so professionell aufgestellt wie beim klassischen Buch (es gibt einige wenige, z.B. Ulisses, Pegasus etc.). Das fängt bei der Qualität der Metadatenlieferung an, geht über die Lieferbarkeit bei den Barsortimenten (Zwischenhändlern) und hört bei Konditionen, Liefer- und Remissionsbedingungen sowie Rechnungsstellung usw. auf. Im Zweifel sind dann direkt mehrere Abteilungen damit beschäftigt, das Buch, was sich 2-3x pro Jahr/Filiale verkauft in den Laden zu bringen (Logistik, Warensteuerung, Buchhaltung etc.)
- Ich kann mir sehr gut vorstellen, das Starterboxen (z.B. D&D oder jetzt auch die neue "Stranger Things"-Box) funktionieren. Dann aber mit entsprechender Marketingtrommel des Verlags, Werbekostenzuschüssen für die Buchhandlung und Infos für die Mitarbeiter, was da überhaupt verkauft werden soll. Denn auch unter Buchhändlern sind die Rollenspieler rar gesät. Den Aufwand wird aber kaum ein Verlag (in D) stemmen können und wollen.
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- die Filialen bestellen die Rollenspiele auf eigene Faust. Im Normalfall, weil jemand vor Ort ist, der sich damit auskennt (ich schätze mal, die Filiale die Du meinst ist Essen oder Dortmund(?)).
Bochum - aber ja, so habe ich mir das im Großen und Ganzen auch gedacht.
Für einen "normalen" Buchhändler ist Rollenspiel aus wirtschaftlicher und logistischer Sicht ziemlich problematisch, da kann das ja eigentlich nur so sein, dass ein "Insider" irgendwo in der Filiale sitzt und sagt: Wenigstens ein bisschen Einstiegszeug will ich unbedingt hier haben, auch wenn die hoffentlich dadurch Angefixten letztlich für alles Weitere zum Fachhändler abwandern.
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Zumindest die Sachen von Ulisses, Pegasus, Uhrwerk etc. können über Nacht bestellt werden. Ist ja immerhin etwas...
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Was ich damit sagen wollte:
Früher war das schlicht normal, weil es an den meisten Orten gar keine Vereine u.Ä. gab, wo man hätte einsteigen können.
Und ich wüsste ehrlich nicht, warum das heute so großartig anders sein sollte, wenn der Rekrutierungsweg YT & Co. nicht nur von bestehenden Gruppen und Strukturen komplett unabhängig ist, sondern sogar noch ein wesentlich besseres Beispiel präsentiert als die anderthalb Seiten in der Basisbox, was man mit diesem Ding überhaupt macht.
Weil das Konsumenten sind, denen auf YT suggeriert wird, sie könnten einer globalen Bruderschaft von D&D-Nerds beitreten. Die es dann aber realiter in D nicht so gibt.
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Weil das Konsumenten sind, denen auf YT suggeriert wird, sie könnten einer globalen Bruderschaft von D&D-Nerds beitreten. Die es dann aber realiter in D nicht so gibt.
Die Antwort auf Village People ;D
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Zumindest die Sachen von Ulisses, Pegasus, Uhrwerk etc. können über Nacht bestellt werden. Ist ja immerhin etwas...
Klar, bedienen kann man einen durchaus, der schon genau weiß, was er will.
So weit muss man ihn nur kriegen.
Weil das Konsumenten sind, denen auf YT suggeriert wird, sie könnten einer globalen Bruderschaft von D&D-Nerds beitreten. Die es dann aber realiter in D nicht so gibt.
Ich weiß nicht (und kann auch nicht einschätzen), wie sehr das dabei Motivation ist. Gespielt wird doch nach wie vor zuallererst im kleinen Kreis.
Und ansonsten kommt da der selbe Fehleindruck zum Tragen wie bei den alteingesessenen Platzhirsch-Spielern: Man spielt sowieso nicht das gleiche Spiel wie alle anderen, auch wenn die selben Regelwerke auf dem Tisch liegen. Nicht dass diese falsche Wahrnehmung/Wunschvorstellung keine Auswirkungen hätte, aber den Zahn muss man sich halt irgendwann ziehen (lassen).
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Globale Bruderschaft der D&D-Nerds - eine Art Muslimbruderschaft, die aber einem ganz anderen Buch folgt und deren Anhänger sich im Zeichen des Zwanzigseitigen jedes Wochenende zu Kulthandlungen um einen Tisch herum versammeln. Und Gary & Dave heißen ihre Propheten.
Die Pilgerfahrt zum Gen Con kann durch Besuche auf der SPIEL ersetzt werden, ist aber eh eher optional.
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Globale Bruderschaft der D&D-Nerds - eine Art Muslimbruderschaft, die aber einem ganz anderen Buch folgt und deren Anhänger sich im Zeichen des Zwanzigseitigen jedes Wochenende zu Kulthandlungen um einen Tisch herum versammeln. Und Gary & Dave heißen ihre Propheten.
Ich wittere eine Spaltung, da viele neue Gläubige heimlich auch dem Mercer-Kult frönen - daher auch die erbitterten Glaubenskriege zwischen der D&D-Orthodoxie und den Reformern ;)
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Heftige Glaubenskriege ergaben sich nicht durch die Merceristen, denn diese sind immer noch Rechtspielende.
Vielmehr haben die Vierteditionisten (FLUUUUUCH auf ihre Würfel!) seinerzeit ein Unheiliges Kalifat der Pro-Enkaunter-Pauers errichtet, die allen Rechtspielenden zurecht vorkamen, als liefe man nackten Fußes über seine Vierseiter-Sammlung!
Doch die Propheten (Mögen ihre Würfel immer kritten!) haben auch dieses Schicksal von der Bruderschaft genommen:
Die Rechtspielenden konnten ja einfach die alten Sachen wieder weiterspielen oder fanden den Pfad der Finder, um die Zeit zur alle heilenden und die Umma alle Eumel wieder vereinenden 5. Ausgabe zu überbrücken.
Die Verfluchten Vierten wurden ins 13. Zeitalter verband, wo sich (Gary sei gepriesen!) jedoch ihre Abscheulichkeit unter neuem Namen in ein weiteres wunderbares Spiel der Verliese & Drachen wandelte.
Ja, ihr Rechtspielenden, so leben wir in einer Zeit der Sagen und Wunder!
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Nicht zu vergessen der apokalyptische Bettelorden. Die brauchen nicht viel zur Offenbarung. Nur zwei von den Würfel die vom Anbeginn der Zeit vom normalen Volk benutzt werden. Und dann koennen sie auch noch selbst ins Schicksal eingreifen oder Welten erschaffen. Dazu sind nicht mal mehr Zauberer von der Kueste aka falsche Goetter oder sonstwoher notwendig....
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Ein Freund von mir lebt in LA/Hollywood und ist dort Drehbuchautor/Regisseur. In dessen Umfeld spielen irgendwie plötzlich alle D&D (5e). Er sagte letztens, dass das total gehyped wird und in aller Munde sei.
Ich kann gern mal direkt nachfassen, wieso-weshalb-warum. Ich war nur bass erstaunt darüber, weil RPGs so lange in der öffentlichen Wahrnehmung tendenziell negativ wahrgenommen wurden.
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Ein Freund von mir lebt in LA/Hollywood und ist dort Drehbuchautor/Regisseur. In dessen Umfeld spielen irgendwie plötzlich alle D&D (5e).
Ich lebe zwar nicht in Hollywood, aber in meinem Umfeld spielen auch alle plötzlich D&D (5e). ~;D
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Naja, ich vermute mal, dass ein "Umfeld" etwas größer ist, als Dein oder mein "Umfeld" ;)
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Grade für jemand der Drehbücher und damit Storys erschafft ist das doch eine gute Übung die kreativen Säfte zum fließen zu bringen. Da würde es mich sogar fast noch mehr wundern wenn keiner aus diesen Kreisen es Spielt.
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Kann aber natürlich auch eine Ablenkung von dieser Tätigkeit sein.
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Oder als Inspiration.
Ein, zwei Runden als Spieler mitgemacht und - zack - kann man die Ideen (leicht verfremdet) als neues Drehbuch raushauen. >;D
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Vielleicht bedeutet das ja, dass da bald wieder bessere Drehbücher geschrieben werden - nicht nur mit "Handlungen", sondern mit HANDLUNG.
Na ja, vielelicht auch nicht ...
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Also nachdem ich die vierte Folge der neuen She-Ra-Staffel gesehen habe, bin ich nun auch etwas überzeugter dass da ein kleiner D&D-Hype in Amiland abgeht.
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Also nachdem ich die vierte Folge der neuen She-Ra-Staffel gesehen habe, bin ich nun auch etwas überzeugter dass da ein kleiner D&D-Hype in Amiland abgeht.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist Noelle Stevenson da irgendwie zentral involviert, oder? Die wäre nämlich mal wieder irgendwie mit den Critical Role-Leuten verbandelt - alles die gleiche Mischpoke sozusagen ;)
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Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist Noelle Stevenson da irgendwie zentral involviert, oder? Die wäre nämlich mal wieder irgendwie mit den Critical Role-Leuten verbandelt - alles die gleiche Mischpoke sozusagen ;)
Jetzt KÖNNTE man ja mal drüber nachdenken, warum es denen gelingt, eine solche Reichweite zu entwickeln, während die deutschen Let's Plays weiterhin ein Nischendasein fristen (jedenfalls kennt die außerhalb der Community niemand)...
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Jetzt KÖNNTE man ja mal drüber nachdenken, warum es denen gelingt, eine solche Reichweite zu entwickeln, während die deutschen Let's Plays weiterhin ein Nischendasein fristen (jedenfalls kennt die außerhalb der Community niemand)...
Jupp. Ich hätte auch ein paar Hypothesen, die allerdings eher auf persönlichen Eindrücken basieren - keine Ahnung, ob sich da jemand schon mal wirklich systematisch mit auseinander gesetzt hat.
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Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist Noelle Stevenson da irgendwie zentral involviert, oder? Die wäre nämlich mal wieder irgendwie mit den Critical Role-Leuten verbandelt - alles die gleiche Mischpoke sozusagen ;)
Nach wikipedia war sie in 2 episoden von cr zugegen. also es gibt berührungspunkte und bestimmt einflüsse.
es gibt zu wenig deutsche let's plays die sich als show verstehen. da bleiben nur die beans und vlt noch die alriks. zudem ist es natürlich auch nen unterschied wem man am tisch hat, otto normal verbraucher oder voical actor
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Nach wikipedia war sie in 2 episoden von cr zugegen. also es gibt berührungspunkte und bestimmt einflüsse.
Sie hat m.W. noch einen One-Shot auf dem Kanal geleitet und war vor kurzem auch in der Interview-Show (Between the Sheets, mit Brian W. Foster) - ich denke, man kann als relativ gesichert annehmen, dass da zumindest eine lose Freundschaft da ist. Ich bin mir jetzt nur nicht sicher, welche Rolle sie bei She-Ra hat (so wie ich's verstanden hatte, macht sie irgendwas im Story-Bereich).
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Also in der engl. Wiki heißt es She Ra developed by Noell Stevenson.
Ich denke das sie da mehr zu sagen hat als nur den Story Bereich aber ich kenne mich da auch mit den Strukturen nicht so aus
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Ich glaub es ist in Deutschland in der Tat schwieriger da was aufzubauen was eine Rollenspiel Show angeht.
Zum einen ist der Deutschsprachige Raum nun mal kleiner als der Englischsprachige. Dann impliziert für mich eine Show auch das man mehr Arbeit reinsteckt als sich nur beim Spielen zu Filmen, diese Mehrarbeit muss sich IMO auch irgendwie lohnen. Für 30 Zuschauer und keine nennenswerten Werbeeinnahmen muss man schon wirklich Spaß dran haben.
Edit: Ach ja im Deutschen raum gibt es eine größere Vielfalt an großen RPG Systemen. Heißt das verkleinert die potentiellen Zuschauerzahl noch mal.
Bei mir gesehen ist es so das ich auch gerne mal bei anderen oder kleinen Shows reinschaue als Critical Role. Allerdings bleibt es bei reinschauen, denn ich schaffe es nicht mal nur bei CR am Ball zu bleiben, geschweige denn bei 2 oder mehr wöchentlichen Streams. Und es gibt noch dazu wenige die auf dem Niveau von CR agieren (klar Geschmackssache), da hab ich dann auch kein Problem damit Mainstream zu sein, einfach weil es mir gefällt.
Abseits davon hab ich ja selbst meine kleine Youtube Serie mit etwas Tipps und so Versucht hinzubekommen. Aber es ist wirklich schwer regelmäßig was zu Produzieren was ein Mindestmaß an Qualität hat und wo einem auch laufend gute Ideen kommen. Es soll ja auch nicht nur eine Kopie von etwas sein was es schon gibt. Unsere Online runde hatte ich auch schon mal überlegt zu Streamen. Aber zum einen denke ich nicht das alle damit einverstanden wären, noch dazu hat nicht mal jeder ne Webcam. Und zu guter letzt hätte ich dann laufen das Gefühl ich müsste irgendwas Extra Tolles machen, bzw. würde auf dem Prüfstand stehen.
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Jetzt KÖNNTE man ja mal drüber nachdenken, warum es denen gelingt, eine solche Reichweite zu entwickeln, während die deutschen Let's Plays weiterhin ein Nischendasein fristen (jedenfalls kennt die außerhalb der Community niemand)...
"Was geschah auf Morriton Manor?" von den Rocket Beans hat 1,2 Millionen Abrufe bei Youtube, der erste Teil von T.E.A.R.S. fast 1 Millionen. Dass es also ganz und gar nicht nischig zugehen muss, wurde also gezeigt. In gewissem Sinne haben wir also schon ein deutsches Critical Role.
Dass ein handelsüblicher Hobby-Let's-Play-Kanal deutlich weniger Klicks hat, ist vollkommen normal und ist im Videospielbereich doch auch so.
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Vielleicht liegt das bei den Amis auch ein wenig daran, dass Stranger Things drauf anspielt oder Big Bang Theory oder die Dungeons, Dungeons und noch mehr Dungeons Folge von Gravity Falls.
Unsereins fragt sich hier in D wohl, was die für ein komisches Brettspiel spielen, während die Amis an ihre Kindheitstäume erinnert werden. Dann gibts es dort in jedem Staat Comic Cons etc. wo immer der neueste heiße scheiss der gerade in und nerdy ist, breitgetreten wird. Das ist mit dem eher konservativen Deutschland noch ein langer, langer Weg.
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wobei die comiccons ja hier auch kurzzeitig aus dem boden sproßen wie unkraut. nicht in jedem bundesland aber füe deutsche verhältnisse fand ich es viel
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"Was geschah auf Morriton Manor?" von den Rocket Beans hat 1,2 Millionen Abrufe bei Youtube,
Faszinierend, und total gut. Warum höre ich dann nirgends was davon / kenne niemanden, der das gesehen hat?
Dabei habe ich eigentlich viel mit der Zielgruppe "Junge Erwachsene" zu tun... wtf?
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Ich hab’s tatsächlich auch geschaut.
Die große Community haben sie aber wegen Videospielen und nicht Rollenspielen.
Da hat ein Großteil bestimmt mal reingeklickt, aber vermutlich nicht länger angeschaut.
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Die Abrufzahlen bei den Rocketbeans sind in der Tat erstaunlich - hätte ich nicht gedacht, dass das diese Höhen erreicht.
Passt aber zu meiner Vermutung, dass man
- ein paar Leute braucht, die halbwegs schauspielern können
- ein gewisses Produktionsniveau erreicht werden muss
- es besser funktioniert, wenn man eine hinreichend große Gruppe von Leuten hat, die die "Rollenspiel"-Inhalte mehr oder weniger zufällig entdecken können
- das konkrete Regelsystem wohl weniger wichtig ist, weil viele der (potentiellen) Zuschauer ohnehin (noch) keine Rollenspieler sind
Es schadet jetzt sicher auch nicht, wenn man - wie Critical Role - genau den richtigen Zeitpunkt abpasst (Twitch wird groß; D&D hat eine neue Edition, welche viele Fans zurückholt; Nerdsein ist eh gerade angesagt - zumindest in den USA). Wobei bei Critical Role wahrscheinlich noch dazu kommt, dass sie m.W. die ersten waren, die dieses Weekly-Soap-Impro-Theater-RPG-Hybrid-Ding auf ordentlichem Produktionsniveau gemacht haben, sich eine gewisse Authentizität auf die Fahne schreiben können und dann noch einen guten Geschichtenerzähler-SL haben.
Die Frage, die sich mir allerdings gelegentlich stellt ist, ob es für Rollenspielproduzenten - ähnlich wie im Videospielbereich - nicht vielversprechender wäre, ihre Produkte stärker auf Streaming zuzuschneiden (also wahrscheinlich noch deutlich mehr zu streamlinen als das bisher passiert ist).
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Die Frage, die sich mir allerdings gelegentlich stellt ist, ob es für Rollenspielproduzenten - ähnlich wie im Videospielbereich - nicht vielversprechender wäre, ihre Produkte stärker auf Streaming zuzuschneiden (also wahrscheinlich noch deutlich mehr zu streamlinen als das bisher passiert ist).
Da ist dann allerdings meine Frage. Wie soll das aussehen? Ich hab wirklich keine Idee was man da großartig machen könnte. Es ist nunmal doch etwas ganz anderes als ein Computerspiel. Das einzige was ich mir denke wäre evtl. die Zuschauer einzubinden. Das die in gewissem Rahmen die NPCs beeinflußen könnten..nach dem Motto: "A oder B was macht er jetzt?". Aber das könnte man auch jetzt schon machen.
Auf der anderen Seite braucht es IMO regeln die Ansprechend sind, etwas was DnD5e wohl gut getroffen hat. Nicht zu einfach das es langweilt, aber auch so komplex das die "Backseat Gamer" auf ihre Kosten kommen.
Runtergebrochen bleibt es aber eine art Aufführung. Nur das anstelle es auf einer Bühne zu zeigen eben beschrieben wird was passiert. Und das muss vom System ermöglicht werden ohne zu stören.
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Einbinden würde ich persönlich für eher kontraproduktiv halten. Wenn ich mich richtig entsinne, haben sie bei Acq:Inc C-Team eine Twitch-Integration (über eine Kooperation mit HyperRPG), bei der Leute spenden können, damit die Spieler etwas tun können - das ist aber m.E. dem Story-Eindruck eher abträglich.
Woran ich dachte: WotC hat die ganzen kleinteiligen Modifikatoren ganz gut eliminiert durch Vorteil/Nachteil, aber es gibt immer noch einen Haufen Fälle von "ein Bonuswürfel hier, ein anderer Bonuswürfel da"; außerdem halte ich Klassen, die auf die komplette Spruchliste Zugriff haben für ein Problem (das Raussuchen passender Sprüche dauert einfach recht lange und stört damit den Spielfluss; außerdem erhöht es das Risiko, dass Sprüche unvollständig gelesen oder falsch interpretiert werden). Ich hab' da jetzt keine konkrete Idee, wie ich das lösen würde, aber ich sehe da noch Potential, dass Spiel noch flüssiger zu gestalten und mehr Raum für Story zu lassen.
Grundsätzlich hast Du aber natürlich recht, dass das Ganze trotzdem so komplex bleiben muss, dass es nicht langweilig wird.
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RPGs geniessen eine Art Renaissance/Hochzeit des Nerdcools, weil sich aus dem einstigen kulturellen Abseits eine sehr profitable Angelegenheit ergeben hat. Das ist ganz nüchtern eine Hälfte der Erklärung: Nerds haben (jetzt) Geld und können es viel, viel effektiver für Brettspiele, RPGs, Computerspiele, Accessoires usw ausgeben. Das Angebot ist nicht nur exponentiell gewachsen und der Konsum ist einfacher denn je, eifrige Wale können praktisch beliebig Geld lassen. Beipielsweise kosten die teuersten Schiffspakete von Star Citizen, einem noch nicht mal erhältlichem Weltraum Opera PC Spiel um die 20-30000$.
Zum anderen, und das ist schwieriger zu ergründen, ist es eine kuriose Fügung von Zeitgeist, Konsumästhetik und Marketing, dass RPG sich teilweise als Bestandteil eines grösseren kulturellen Komplexes ausnimmt, welcher mit der gelenkten gesellschaftlichen Integration so ziemlich aller Subkulturen einhergeht.
Einer der Vorposter nutzte den orwellschen Begriff der Inklusion (als ob RPG jemals exklusiv war) und zeigt damit wie leicht es ist, Leuten das Hobby zu politisieren.
Irgendwann sind RPGs auch nicht mehr cool.
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Ich hab’s tatsächlich auch geschaut.
Die große Community haben sie aber wegen Videospielen und nicht Rollenspielen.
Da hat ein Großteil bestimmt mal reingeklickt, aber vermutlich nicht länger angeschaut.
Definitiv falsch, denn das zweite Video des ersten Abenteuers hat 723.000 Aufrufe, das erste Video des zweiten Abenteuers 693.000 und das zweite Video des zweiten Abenteuers immer noch 529.000 Aufrufe. Wenn die Leute nur mal reingeschaut hätten, hätten sie nicht auch so viel die anderen Teile geklickt.
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Definitiv falsch, denn das zweite Video des ersten Abenteuers hat 723.000 Aufrufe, das erste Video des zweiten Abenteuers 693.000 und das zweite Video des zweiten Abenteuers immer noch 529.000 Aufrufe. Wenn die Leute nur mal reingeschaut hätten, hätten sie nicht auch so viel die anderen Teile geklickt.
Ich bin durch Zufall auch darauf gestoßen, hab mir die ganze Morriton Manor Reihe angesehen und sie auch Freunden gezeigt. Also so etwa 3-4 Views je Video sind durch mich veranlasst ;-)
Daraufhin haben meine Freunding und ich auch einen Großteil der anderen Rocket Beans Pen und Papers geschaut. Finde Morriton Manor allerdings bis jetzt unerreicht und irgendwann war dann auch die Lust raus.
Aber ja, ich bin davon überzeugt: Das haben sehr viele komplett gesehen und ja, das ist richtig gute Werbung für unser Hobby.
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Morriton Manor ist großartig. Normalerweise nervt es mich irgendwann anderen beim spielen zuzusehen, aber da passt es.
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Wenn das Hobby populaerer wird und mehr Interessenten aus der breiten Masse anspricht und langsam in die Mainstream (Pop)kultur inkludiert wird, ist das jedenfalls nicht schlecht. Natuerlich geht mir der aktuelle AwesomeHype um DnD auf die Nerven aber in dem Fall heiligt der Zweck die Mittel.
Also ich hatte vor einiger Zeit mal gelesen, dass im Gegensatz zu früher, viel weniger von den Neueinsteigern andere Systeme probieren. Für die meisten von denen gilt: D&D oder gar nix. Was den Verdacht, dass es für die eine reine Imagesache ist, nahelegt. Ich halte jedenfalls die Marktdominanz von D&D in den USA für problematisch/nicht gut fürs Hobby und bin ganz froh, dass es in D etwas anders aussieht. Es müsste international 2 oder 3 Rollenspiele mehr geben, die "Household Names" sind. Hier gibt's ja wenigsstens DSA - ist aber auch etwas wenig.
Das Hobby ist vielseitig und es bildet sich nicht in den bekannten Marken ab.
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In dem Zusammenhang würde ich mir tatsächlich auch wünschen, dass in der Popkultur auch mal etwas anderes gespielt wird als D&D. Eigentlich müssten die Big Bang-Nerds ja auch eher auf GURPS abfahren. ;)
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Eigentlich müssten die Big Bang-Nerds ja auch eher auf GURPS abfahren. ;)
Bei dem Diss den z.B. die Skillkosten fuer Quantenphysik darstellen? Wohl kaum ;D
Ausserdem gibt es da doch garantiert irgendwelche unverzeihliche Rundungen die das Bild ja derart entstellen.
Aber Big Bang ist ja (zumindest in Amiland) durch... da kommt wohl nix mehr.
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Es ist halt so das für viele etwas gutes ausreichend ist. Auch wenn es evtl. etwas gibt das noch besser ist, muss man um das zu finden durch ein Meer von schlechterem Warten. Das kostet viel Zeit und Durchhaltevermögen um evtl. etwas tolleres zu finden.
Eine breiteres Spielspektrum kann man IMO nicht forcieren indem man es den Menschen aufzwingt. Das ist etwas das durch die Zeit von alleine passiert. Wenn jemand nach 5 Jahren DnD zu langweilig wird, kommt die lust was anderes zu testen von alleine. Macht es nach 5 Jahren noch genug Spaß, wir man wohl dabei bleiben.
Gibt auch viele Interessante Sportarten die IMO spannender als Fußball sind. Aber Fußball wird wohl auf unbestimmte Zeit in Deutschland am beliebtesten bleiben.
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Mal eine andere Story: über D&D und Freundschaft (https://amp.theatlantic.com/amp/article/591085/)
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Interessanter Artikel zur derzeitigen Popularität von Rollenspielen/D&D im Guardian (englisch):
https://www.theguardian.com/games/2019/jul/13/no-more-nerds-how-dungeons-dragons-became-cool-stranger-things-game-of-thrones
Bemerkenswert fand ich unter anderem die Info, dass D&D derzeit mehr Spieler habe als je zuvor (über 40 Millionen). Das Rollenspiel derzeit in ist, hatte ich ja auch mitbekommen, aber dass es sogar größer ist als in den 80ern hätte ich nicht gedacht.
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Wurde mittlerweile von WotC relativiert - 40 Millionen ist die Zahl aller Spieler über alle Editionen, nicht die aktuelle Spielerzahl.
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Danke für die Klarstellung. :d
Ich hatte mich über die Höhe der zahl schon gewundert.
Aber stimmt es denn trotzdem, dss es derzeit mehr Spieler gibt als jemals zuvor?
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Allemal denkbar.
Die Besucherzahlen des GenCon sind z.B. vor einigen Jahren enorm angestiegen, nachdem sie von Mitte der 90er bis zu Beginn der 2010er deutlich geschwächelt haben.
Auch die Verkaufszahlen von D&D 5 zeigten über die letzten Jahre einen deutlichen Aufwärtstrend und sind laut WotC höher als zu TSR-Spitzenzeiten, so weit man das heute noch nachvollziehen kann.
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Wobei Du beim GenCon aufpassen musst. Der Con konkurriert mittlerweile mit der SPIEL im gleichen Marktsegment. Sprich: Da tummeln sich extrem viele Brettspielfans, die mit D&D nichts bis wenig zu tun haben.
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Hast du da eine Jahreszahl parat, wann das aufkam?
Sollte man ja dem Besucheranstieg zuordnen können.
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Aber stimmt es denn trotzdem, dss es derzeit mehr Spieler gibt als jemals zuvor?
Da habe ich leider keine konkreten Zahlen gesehen, aber der entsprechende ENWorld-Artikel (https://www.enworld.org/forum/content.php?6462-40-Million-People-Play-D-D) hat zumindest Verkaufszahlen für das Starter Set, bei denen es so aussieht als ginge es solide nach oben. Und Ulisses berichtet im Sommerupdate von fünfstelligen Gesamtverkaufszahlen für die drei Basisbücher (Sommerliches Update aus der D&D-Redaktion (https://ulisses-spiele.de/sommerliches-update-aus-der-dd-redaktion/)).
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Danke. Sehr interessant.
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Nur mal so: Ich finde 4000$ für ein Wochenende DnD schon etwas heftig. Das ist dann wohl die sogenannte Luxuscon.
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Hast du da eine Jahreszahl parat, wann das aufkam?
Sollte man ja dem Besucheranstieg zuordnen können.
Boah. Ich weiss dass sich Tom Vasel schon sicherlich seit 10 Jahren mit den Europäern aus seiner Zuhörerschaft drum prügelt, ob jetzt die SPIEL oder der Gen Con die grösste Brettspielveranstaltung ist.
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Kommt ja ungefähr hin - im Zeitraum von 2010 bis 2015 haben sich die Besucherzahlen nach und nach verdoppelt und sind seitdem halbwegs stabil.
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Kommt ja ungefähr hin - im Zeitraum von 2010 bis 2015 haben sich die Besucherzahlen nach und nach verdoppelt und sind seitdem halbwegs stabil.
Jupp. Das sind die Brettspieler
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Die Nutzung des Tanelorns scheint auch etwas zugelegt zu haben sein 2015, oder?
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..., ob jetzt die SPIEL oder der Gen Con die grösste Brettspielveranstaltung ist.
Wenn man die Besucherzahlen betrachtet dann ganz klar Essen (ca 3x so viele Besucher wie die Gen Con in 2018).
Wenn man die Anzahl an Neuerscheinungen und Previews mit englischsprachigen Brettspielen (und Brettspielartigem) von US-Verlagen betrachtet könnte es mittlerweile die Gen Con sein.
Die meisten nicht USA basierten Verlage dürften eher die Spiel als Release-Events für ihre Games anpeilen (da die Gen Con früher im Jahr ist und die großen US-Publisher die Produktions- und Logistikzeiträume die für Gen Con Releases nötig sind gerne mal schon Jahre im Voraus buchen und blocken).
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Wenn man die Besucherzahlen betrachtet dann ganz klar Essen (ca 3x so viele Besucher wie die Gen Con in 2018).
Wenn man die Anzahl an Neuerscheinungen und Previews mit englischsprachigen Brettspielen (und Brettspielartigem) von US-Verlagen betrachtet könnte es mittlerweile die Gen Con sein.
Die meisten nicht USA basierten Verlage dürften eher die Spiel als Release-Events für ihre Games anpeilen (da die Gen Con früher im Jahr ist und die großen US-Publisher die Produktions- und Logistikzeiträume die für Gen Con Releases nötig sind gerne mal schon Jahre im Voraus buchen und blocken).
Für mich persönlich völlig irrelevant wer da wirklich die größte Veranstaltung ist. Für mich ist nur wichtig, dass ich 4 Tage in Essen brettspielen kann. :)
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Wenn D&D und andere Rollenspiele so irre populär sind, wieso schrumpft dann die Rollenspielhalle auf der SPIEL trotz höherer Besucherzahlen gefühlt von Jahr zu Jahr?
Wieso gab es im Ruhrgebiet in den 90er eine Rekordzahl von Läden und heute nur noch wenige (jaja, das Internet ist auch "schuld", aber die schlossen schon vorher)?
Gebe zu, dass in der derzeitigen "Dicke-Brillen-und-seltsam-anmutende-Hobbies-sind-soooo-cool"-Stimmung in manchen Medien und einer "Adelung" der Genre Fantasy und Superhelden sowie der Hochbewertung von Fernsehserien zur neuen Hochkultur werden auch Rollenspeile mit freundlicherem Interesse gesehen.
Aber da scheint keine Auswirkungen auf die (uN-)Popularität von Rollenspielen unter Jugendlichen zu haben. Und wenn, dann allenfalls als Computerspiel, die ja auch andere Möglichkeiten haben als anno dunnemals in den 80ern und 90ern.
Ja, es gibt so viele Systeme und Setting wie nie zuvor. Aber diese halten sich vor allem, weil die verbleibenen der Szene mittlerweile (und schon seit längerem) alt und erwerbstätig genug sind, um die Sachen über Bedarf zu kaufen.
Das sind dann aber nicht mehr, sondern wohlhabendere und kauffreudigere Hobbybetreiber als früher.
Wir hatten ja die Diskussion hier im Forum über Autoren- und Übersetzereinkommen, Verlage und Verkaufszahlen. 1984 (?) konnte Gary Gygax sich ein Büro in L.A. gönnen, um D&D an Hollywood zu vermarkten und lebte wohl ziemlich gut (und auf (zu) großem Fuß).
Wer kann das heute?
Die WotC-Leute konnten das vielleicht 1996-2000 - aber wegen Magic, nicht wegen Ars Magica! Und der Kauf von D&D war erstens Liebhabereie und zweitens profitable, denn die Marke hat schon ihren Wert (deshalb schlug Hasbro zu und kaufte die Zauberer, nicht, weil man mit D&D selbst viel Geld machen kann.)
Ich bin mit der Situation heute ganz und gar nicht unzufrieden, aber man muss sich die Situation auch nicht schön- oder tollreden:
Rollenspiele hatten ihre Hochphasen 1980-84, um dann 1990-94 und dann wieder 2000 bis vielleicht 2003. Und die letzten beiden "Hochphasen" waren solche in der Szene ohne große Außenwirkung.
Nun haben wir ein paar Promis und Nostalgie-Serien über die 80er, die das Ganze wieder ans Tageslicht bringen. Das ist alles.
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Aber da scheint keine Auswirkungen auf die (uN-)Popularität von Rollenspielen unter Jugendlichen zu haben.
Da der Nachwuchs nicht mehr (nur) auf traditionellem Wege kommt, ist er auch altersmäßig stark gestreut - würde ich jedenfalls vermuten.
Nun haben wir ein paar Promis und Nostalgie-Serien über die 80er, die das Ganze wieder ans Tageslicht bringen. Das ist alles.
Genau das ist die Frage.
Anscheinend gibt es doch einige, die speziell durch actual plays u.Ä. neu ins Hobby gelockt werden.
U.A. der fast schon absurde Erfolg von Critical Role lässt es mir glaubwürdig erscheinen, dass die Spielerzahlen zumindest "drüben" wieder steigen.
Und es kaufen bestimmt nicht die Altrollenspieler jedes Jahr immer mehr D&D 5-Grundregelwerke ;)
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Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, aber ich muss dir da widersprechen. Ich habe in den letzten beiden Jahren die Erfahrung gemacht, dass bei der jüngeren Gneration erstens die allermeisten schon mal von DnD gehört haben, einige auch schon durchaus Rollenspiele spielen und ein sehr großer Teil zumindest dem Ganzen so offen gegenüber steht, es zumindest mal auszuprobieren. Was, wie ich berichten kann, dann bei einigen dazu führt, dass sie es fortsetzen möchten. Ich habe schon einige beraten, wie sie am besten weitermachen können und was sie dazu kaufen sollten. Auch habe ich von einigen gehört, die bei mir mit SWCL das erste Mal reingeschnuppert haben und sich danach eine feste Gruppe gesucht haben in der sie jetzt spielen. Ausserdem bin gerade an einem Punkt an dem ich über Onlinerunden für ehemalige Teilnehmer nachdenke, da das schon öfter angesprochen und gewünscht wurde. Also nein, es sind nicht nur wir alten Säcke, die sich mit DnD und co nette Abende machen.
Schön zu beobachten ist halt auch immer, wie sehr die Teilnehmer eben die Handlungsfreiheit von Pen und Paper genießen, eben im Gegensatz zu Computerspielen. Wie es mal einer während einer Runde formulierte: "Alter, du kannst machen, was du willst. das ist alles in unserem Kopf."
Es kann sein, dass sich das vielleicht (noch) nicht signifikant in Verkaufszahlen und Honoraren bemerkbar macht, aber ich glaube es gibt eine RSR(Rollenspiel Renaissance). Und vermutlich in Amiland noch stärker als hier. Die 67 Millionen Klicks von Critical Role müssen ja auch irgendwo herkommen.
So, jetzt muss ich Time Stories spielen, deshalb bis später.
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Ich denke, dass sich auf jeden Fall das Altersspektrum unter den Spielern/Käufern vergrößert hat.
Während es in den 80ern, als Rollenspiele - zumindest hierzulande - etwas Neues waren, fast nur junge Leute gespielt haben, sind jetzt viel mehr Spieler im Alterbereich 40+ dabei. Einfach weil sie das Spiel immer noch spielen. Selbst wenn dann heutzutage weniger junge Spieler dazustoßen als damals, steigt die Gesamtzahl an Spielern, solange die Zahl neuer junger Spieler größer ist als alter Spieler, die aufhören.
(Das könnte noch ca. 20 Jahre so weiter gehen, bis dann die erste Generation so weit ist, dass die durchschnittliche Lebenserwartung erreicht ist.)
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USA ist eben ungleich Deutschland. Hier ist es noch nicht in dem Umfang angekommen. Aber die Verkaufszahlen steigen wohl auch hier.
Hier haben wir natürlich auch einen Markt wo sich mehrere Systeme untereinander Konkurrenz machen. Das ist zum einen schön als ein Quasi-Monopol von DnD in den USA. Auf der anderen Seite bremst es auch die Entwicklung das ein System richtig fahrt aufnimmt.
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USA ist eben ungleich Deutschland. Hier ist es noch nicht in dem Umfang angekommen. Aber die Verkaufszahlen steigen wohl auch hier.
Und das nicht zu knapp. Vor einigen Tagen wurde erst bekannt gegeben, dass das deutsche PHB für D&D5 in die 6. Auflage geht.
Gefühlt würde ich sagen, D&D hat DSA hierzulande ziemlich abgehängt.
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Und das nicht zu knapp. Vor einigen Tagen wurde erst bekannt gegeben, dass das deutsche PHB für D&D5 in die 6. Auflage geht.
Gefühlt würde ich sagen, D&D hat DSA hierzulande ziemlich abgehängt.
Und wiederum habe ich den Eindruck, dass die Wahl des Rollenspielsystems zu einem signifikanten Grad Imagesache ist - und damit vom Marketing/der Marke abhängt.
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Und das nicht zu knapp. Vor einigen Tagen wurde erst bekannt gegeben, dass das deutsche PHB für D&D5 in die 6. Auflage geht.
Gefühlt würde ich sagen, D&D hat DSA hierzulande ziemlich abgehängt.
Naja, das hängt ja auch zu einem Großteil davon ab, wie viele Exemplare sich hinter jeder Auflage verbergen. Wenn DSA von vornherein mit einer 10.000er Auflage gedruckt wurde, das D&D PHB aber nur mit 2.000, dann wäre DSA in der 2. Auflage D&D in der 6. wahrscheinlich trotzdem enteilt oder zumindest gleichauf...
Ich glaube, das kann man schwer vergleichen, wenn es keine genauen Zahlen gibt - was nicht heißt, dass dein Gefühl falsch sein muss.
Gefühlt würde ich aber auch sagen, dass DSA bei Ulisses viel mehr Raum eingeräumt bekommt als D&D - was dafür spräche, dass sie damit mehr Gewinn machen, was dafür spräche, dass DSA weiterhin die Nase vorn hat. Aber auch hier hab ich keine belastbaren Fakten ;-)
Alles Spekulatius...
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Und wiederum habe ich den Eindruck, dass die Wahl des Rollenspielsystems zu einem signifikanten Grad Imagesache ist - und damit vom Marketing/der Marke abhängt.
Natürlich.
Grad für den Einsteiger: wer noch gar nicht überblickt, was es alles gibt und wo die Unterschiede sind und selbst noch keine klaren Präferenzen entwickelt hat, auf welcher Grundlage wird der wohl seine Entscheidung treffen?
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Naja, das hängt ja auch zu einem Großteil davon ab, wie viele Exemplare sich hinter jeder Auflage verbergen. Wenn DSA von vornherein mit einer 10.000er Auflage gedruckt wurde, das D&D PHB aber nur mit 2.000, dann wäre DSA in der 2. Auflage D&D in der 6. wahrscheinlich trotzdem enteilt oder zumindest gleichauf...
Ich glaube, das kann man schwer vergleichen, wenn es keine genauen Zahlen gibt - was nicht heißt, dass dein Gefühl falsch sein muss.
Inzwischen rollt die D&D-Welle auch hierzulande ungebremst weiter. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage haben wir inzwischen die 6. Auflage für das deutsche Player’s Handbook in Auftrag gegeben, nachdem die 5. Auflage erst vor einigen Monaten bei uns eingetroffen war, nun aber fast wieder ausverkauft ist. Auch das Monster Manual geht in die 4. Auflage und zieht somit mit dem Dungeon Master’s Guide gleich. Alle drei Grundbücher gehen somit in den fünfstelligen Bereich. Aber auch das Grabmal der Vernichtung wird nun in der 3. Auflage gedruckt.
https://ulisses-spiele.de/sommerliches-update-aus-der-dd-redaktion/ (https://ulisses-spiele.de/sommerliches-update-aus-der-dd-redaktion/)
Also würde ich von einer +- 2.500er Auflage der Grundregelwerke ausgehen. Das finde ich dann schon beachtlich, insbesondere was die Frequenz der Nachdrucke angeht.
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Gefühlt würde ich aber auch sagen, dass DSA bei Ulisses viel mehr Raum eingeräumt bekommt als D&D - was dafür spräche, dass sie damit mehr Gewinn machen
Dass bei DSA mehr Gewinn abfällt, könnte man fast mit absoluter Sicherheit sagen.
DSA gehört ihnen immerhin, D&D ist lizenziert und das nur in 2. Instanz (WotC -> GF9 -> Ulisses).
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Juhu! Endlich ist D&D wieder Mainstream und man kann anständig dagegen lästern (und zwar so, dass es auch jemanden interessiert). >;D
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Juhu! Endlich ist D&D wieder Mainstream und man kann anständig dagegen lästern (und zwar so, dass es auch jemanden interessiert). >;D
It‘s lonely at the top... ;)
Ich muss gestehen, D&D lag den größten Teil meines Rollenspielerdaseins (...also seit den 80ern *räusper*) konstant außerhalb meines Interessenhorizonts; stufenlose Systeme wie die BRP-Familie (RQ, CoC, Nephilim, Mythras etc.), WFRP, GURPS, D6 (insb. WEG Star Wars), sowie in jüngerer Zeit Savage Worlds oder Cypher System (o.k. die haben ranks, bzw. tiers, die aber noch weit unter dem aufgehängt sind, was levels in D&D und Ablegern ausmachen) fand ich immer interessanter zu spielen und/oder zu leiten.
...und jetzt steht hier plötzlich ein 5e Schuber mit der heiligen Dreifaltigkeit (PHB, DMG, MM) rum, 8 SC und ein Eigenbau-Abenteuer warten darauf, in ein paar Wochen gespielt zu werden, und bei anhaltendem Zuspruch könnte ich das Ganze nahtlos in eine (*hust* Pathfinder AP *hust*) Kampagne überleiten.
Irgendwas muss Wizards mit der 5e richtig gemacht haben...
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Irgendwas muss Wizards mit der 5e richtig gemacht haben...
Jup der Sweet Spot eben. Hab es vor einiger Zeit mit einer neuen Gruppe angefangen zu Spielen. Die waren erst etwas hmm wirkt alles zu Simpel ohne den ganzen DnD3.5/Pathfinder kram. Mittlerweile sind alle richtig happy und finden das Regelwerk sehr elegant.
Was ich persönlich ja wirklich angenehm finde, ist das man nicht laufend irgendwelche Regelwerke nachkaufen muss um UpToDate zu bleiben. Irgendwie entspannt es mich nicht von Erweiterungsbänden überflutet zu werden. Und die paar die es gibt, sind so gemacht das ich sie nicht als "Muss" ansehe. Auch das noch kein DnD6 in sicht ist hilft IMO. All das macht es irgendwie leichter sich auf das System einzulassen.
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Ich habe diesen Strang mal ausgegraben, weil heute ein interessanter Artikel im Guardian ist zum Thema DnD.
Vielleicht interessiert es ja. :)
https://www.theguardian.com/games/2019/nov/29/gamers-back-under-dungeons-and-dragons-spell
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Ist zwar nur eine Anekdote, aber hab auf Tinder mit einer gechattet die letzten Monat mit D&D angefangen hat, im doch schon reifen Alter von 38 Jahren. Wirkt mir ansonsten komplett unnerdig. Und ist begeistert davon
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Vielleicht sollte ich mal Tinder runterladen, um eine neue Gruppe zu rekrutieren. Gute Idee!
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Vielleicht sollte ich mal Tinder runterladen, um eine neue Gruppe zu rekrutieren. Gute Idee!
Offensichtlich legt die aktuelle Entwicklung den umgekehrten Schluss nahe: endlich mit P&P anfangen, um auf Tinder massiv damit zu punkten ;)
Ansonsten freue ich mich auf Selbstporträts wie "Halbling mit Ohrenfetisch sucht sportliche Elbin mit Vorliebe für Behaarung nicht nur an den Füßen"
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Ist zwar nur eine Anekdote, aber hab auf Tinder mit einer gechattet die letzten Monat mit D&D angefangen hat, im doch schon reifen Alter von 38 Jahren. Wirkt mir ansonsten komplett unnerdig. Und ist begeistert davon
Die steht nur auf dich und faked das deshalb. :)
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"Fake gamers", demnächst in der Post
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Vielleicht sollte ich mal Tinder runterladen, um eine neue Gruppe zu rekrutieren. Gute Idee!
Gruppenfindung und Dating in einem - klingt nach beträchtlichem Synergiepotential :think:
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Gruppenfindung und Dating in einem - klingt nach beträchtlichem Synergiepotential :think:
Hört sich in der Kombi eher nach Special Interest an. :)
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Gruppenfindung und Dating in einem - klingt nach beträchtlichem Synergiepotential :think:
Nää. Denk langfristig: Wer soll sich denn um die gemeinsamen Kinder kümmern, wenn beide Partner rollenspielen? ;)
Außerdem kommen da bestimmt jede Menge verwirrte Leute, die den Begriff "Rollenspiel" falsch(!) verstehen. Das muss klar geregelt sein: Links wischen, rechts wischen, Pentagramm zeichnen->Gruppensuche.
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Immer nervig, wenn man bei der Session mit den ganzen, schweren Büchern auftaucht, und dann wollen sie einem wieder nur an die Wäsche.
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"You said D&D and chill." ;D
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Immer nervig, wenn man bei der Session mit den ganzen, schweren Büchern auftaucht, und dann wollen sie einem wieder nur an die Wäsche.
Ja, kenn ich nur zu gut. Zum Kotzen! Und was die mit den Würfeln machen wollen ... :puke:
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Nää. Denk langfristig: Wer soll sich denn um die gemeinsamen Kinder kümmern, wenn beide Partner rollenspielen? ;)
Sollte doch kein Problem sein Kind einfach einpacken und mitnehmen. Je nach alter eine Beschäftigung für die Kinder einpacken und gut ist. Wenn sie alt genug sind direkt ins Rollenspiel assimilieren.
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You know nothing Sphinx Snow. ;D