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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Sehen => Thema gestartet von: JollyOrc am 10.02.2020 | 08:36

Titel: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: JollyOrc am 10.02.2020 | 08:36
ganz viel Glitter, Konfetti, nasale Stimme, gebrochene Beine, noch mehr Glitter, und generell ein sehr unterhaltsamer Film. Meine Favoriten sind
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Sequenzer am 10.02.2020 | 09:00
Also muss man nicht im Kino gesehn haben?
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Selganor [n/a] am 10.02.2020 | 09:06
  • BERNIE!
Harley's Biber Bernie ist im Film dabei?

Dann muss ich den ja doch noch irgendwie schauen
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 10.02.2020 | 09:08
Also muss man nicht im Kino gesehn haben?
den darf man nicht verpassen
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: takti der blonde? am 10.02.2020 | 09:09
ganz viel Glitter, Konfetti, nasale Stimme, gebrochene Beine, noch mehr Glitter, und generell ein sehr unterhaltsamer Film. Meine Favoriten sind
  • die nicht mehr ganz junge Renée Montoya
  • Ewan McGregors overacting
  • Huntress ist glaubhaft sozial unfähig
  • BERNIE!

Wie nah ist Montoya an der Montoya aus Gotham PD dran? Kannst du dazu was sagen?
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: JollyOrc am 10.02.2020 | 09:30
Wie nah ist Montoya an der Montoya aus Gotham PD dran? Kannst du dazu was sagen?

Ich würde jetzt spontan sagen: Nah, aber schon etwas anders. Gotham PD habe ich tatsächlich nur einige Hefte quergelesen, da ich irgendwie das Artwork nie mochte.

Sie ist im Film verbittert, etwas älter, immer noch Detektive, hat aber auch immer noch den Ehrgeiz, gute Polizeiarbeit zu leisten.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: JollyOrc am 10.02.2020 | 10:43
Also muss man nicht im Kino gesehn haben?

Es ist gute Action-Kost, aber kein Bild- und Kamera-Meisterwerk wie Gravity oder Interstellar. Sprich: Es lohnt sich im Kino, aber ein großer TV Bildschirm tut es sicher auch. Wenn man die Figur Harley Quinn mag, dann ist der Film auf jeden Fall gelungen und sehenswert. Und diverse Szenen profitieren sicherlich von der großen Leinwand (die längere Sequenz in der Harley sich durch Gegner beanbagged ist schon sehr großartig).
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 10.02.2020 | 10:49
Hab den Film nicht gesehen, aber basirend auf reviews und proma material, hab ich den Eindruck dass man als Fans von irgendeinem Charactere außer Harley wohl nicht auf seine Kosten kommt, und deren Version von Cassandra Cain überhaupt nichts mit dem Comics zu tun hat.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Sequenzer am 10.02.2020 | 10:57
Es ist gute Action-Kost, aber kein Bild- und Kamera-Meisterwerk wie Gravity oder Interstellar. Sprich: Es lohnt sich im Kino, aber ein großer TV Bildschirm tut es sicher auch. Wenn man die Figur Harley Quinn mag, dann ist der Film auf jeden Fall gelungen und sehenswert. Und diverse Szenen profitieren sicherlich von der großen Leinwand (die längere Sequenz in der Harley sich durch Gegner beanbagged ist schon sehr großartig).
Okay dacht ich mir schon. Danke
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: JollyOrc am 10.02.2020 | 11:06
Hab den Film nicht gesehen, aber basierend auf reviews und promo material, hab ich den Eindruck dass man als Fans von irgendeinem Charactere außer Harley wohl nicht auf seine Kosten kommt, und deren Version von Cassandra Cain überhaupt nichts mit dem Comics zu tun hat.

Black Canary & Montoya haben ausreichend eigene Screentime und Handlungsbögen. Ich fand nicht, dass die zu kurz gekommen seien. Das ist bei Huntress schon spürbar weniger. Cassandra Cain ist hier definitiv keine Batgirl-Kandidatin. Die Figur im Film ist aber für sich genommen interessant, hat viel Interaktion mit anderen und ist IMO gut gespielt.

(Das ist etwas, was Fans der Comics halt bemerken und bemängeln, andere aber überhaupt nicht mitbekommen. IMHO hätte man dem Mädel auch einfach einen anderen Namen geben können, und alles wäre gut gewesen, aber andererseits mag ich es, wie sich das Batman-Universum stetig neu erfindet. Nie vergessen: Huntress war ursprünglich als Helena Wayne, nicht Bertinelli, eingeführt, und damit Bat&Cats Tochter!)

Aber ja, das ist vor allem ein Harley Quinn Film.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: takti der blonde? am 10.02.2020 | 11:09
@JollyOrc

Danke für die Auskunft. Klingt nach einem Film, den ich gucken werde, aber wahrscheinlich nicht im Kino.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 10.02.2020 | 13:03
Black Canary & Montoya haben ausreichend eigene Screentime und Handlungsbögen. Ich fand nicht, dass die zu kurz gekommen seien. Das ist bei Huntress schon spürbar weniger.
Wie treu zu den Comics sind denn Black Canary, Montoya und Huntress?

Nie vergessen: Huntress war ursprünglich als Helena Wayne, nicht Bertinelli, eingeführt, und damit Bat&Cats Tochter!
Wobei Helena Wayne alledergings auch von einer ganz anderen Erde stammt, und in den Comics (abgesehen von ein paar wenigen Besuchen auf Erde 1) nie wirklich Teil des Mainstream Batman Serie war.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Kurna am 10.02.2020 | 14:07
[...]
Wobei Helena Wayne alledergings auch von einer ganz anderen Erde stammt, und in den Comics (abgesehen von ein paar wenigen Besuchen auf Erde 1) nie wirklich Teil des Mainstream Batman Serie war.
Aber es zumindest auch in die Fernsehserie Birds of Prey geschafft hatte (wenn auch als Helena Kyle).
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Supersöldner am 10.02.2020 | 14:11
in den USA soll es ein Negativ Rekord sein was Zuschauer zahlen an geht ?
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Kurna am 10.02.2020 | 14:15
Es ist wohl das niedrigste Startwochenende eines DCEU-Films. Ist aber auch nicht ab 12, sondern R-rated, was die anderen DCEU-Filme außer Joker (gilt der überhaupt als DCEU oder ist der eigenständig?) nicht waren.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 10.02.2020 | 17:49
Es ist wohl das niedrigste Startwochenende eines DCEU-Films. Ist aber auch nicht ab 12, sondern R-rated, was die anderen DCEU-Filme außer Joker (gilt der überhaupt als DCEU oder ist der eigenständig?) nicht waren.
Wobei das R-rating by anderen Filmen wie Joker, Loagan und Deadpool kein Problem war, wobei die aber eventuell auch eine ältere Zielgruppe hatten.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Alexandro am 10.02.2020 | 20:51
Wobei Helena Wayne alledergings auch von einer ganz anderen Erde stammt, und in den Comics (abgesehen von ein paar wenigen Besuchen auf Erde 1) nie wirklich Teil des Mainstream Batman Serie war.

Ursprünglich stammt Helena Wayne von der ursprünglichen Erde (die aus den ersten Detective Comics, wo Batman in den 30ern das erste Mal aufgetaucht ist) - irgendwann hat man (lange bevor man auf die Idee mit dem Multiversum kam) einen Großteil der Figuren still und leise rebooted. Später hat man nochmal geschaut, was aus den "ursprünglichen" Figuren geworden ist und da wurde Bruce Wayne halt eine Ehe mit Catwoman und eine gemeinsame Tochter angedichtet.

Zitat
Es ist wohl das niedrigste Startwochenende eines DCEU-Films. Ist aber auch nicht ab 12, sondern R-rated, was die anderen DCEU-Filme außer Joker (gilt der überhaupt als DCEU oder ist der eigenständig?) nicht waren.

Technisch gesehen gibt es das DCEU nicht mehr. DC/WB schaut erstmal, das die Filme für sich alleine stehen können und vermeidet großflächige Referenzen auf das, was sonst noch so rumspringt. Sogar die existierenden DCEU-Filme wurden durch das kürzliche Arrowverse-Event retroaktiv getilgt/editiert.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 10.02.2020 | 22:06
Ursprünglich stammt Helena Wayne von der ursprünglichen Erde (die aus den ersten Detective Comics, wo Batman in den 30ern das erste Mal aufgetaucht ist) - irgendwann hat man (lange bevor man auf die Idee mit dem Multiversum kam) einen Großteil der Figuren still und leise rebooted. Später hat man nochmal geschaut, was aus den "ursprünglichen" Figuren geworden ist und da wurde Bruce Wayne halt eine Ehe mit Catwoman und eine gemeinsame Tochter angedichtet.
Weiß ich, aber zu der Zeit war das trotzdem nicht mehr der Maintream Batman, und war auch nicht Teil der Birds of Prey.
Das war der Batman von Erde 1 und bei dem waren auch noch alle Golden Age stories Canon, da es bei Batman nie einen klaren schnitt zwischen Golden und Silver age gab.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: JollyOrc am 10.02.2020 | 22:12
Worum es mir bei der Referenz ging: Es gibt keinen Batman Kanon. Bzw., der erfindet sich stets neu, teils mit Ansage (Crisis), teils implizit, und manchmal auch einfach aus Schusseligkeit heraus.

Das ist im Endeffekt etwas, was ich schätze, weil es eben immer neue Geschichten erlaubt. Ist doch toll!
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Kurna am 10.02.2020 | 23:19
Inzwischen habe ich ihn gesehen (in der OV).

Der Kinobesuch hat sich definitiv gelohnt, denn ich wurde sehr gut unterhalten.  :d

Vielleicht schaue ich ihn mir zum Vergleich auch noch auf Deutsch an.  :think:

Die Comics kenne ich nicht, insofern kann ich da keine Vergleiche ziehen.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: tartex am 11.02.2020 | 00:38
Das Skript ist ziemlich makellos, und wird durch Harley als unzuverlässige und umherspringende Erzählerin ziemlich aufgeppt - zumindest bis zum 3. Akt. Der ist dann allerdings sehr konventionell und ich konnte keinerlei Wendung mehr entdecken.

Ich finde es wäre viel eleganter gewesen, wenn Harleys Grundkonflikt vom Beginn - ihre Lösung von Joker - nochmals im Finale thematisiert worden wäre. Das hätte dem Film nochmals anständig Oomph gegeben. Man kann natürlich auch argumentieren, dass gerade der fehlende Rückbezug auf ihren Ex die Emanzipation darstellt. Aber irgendwie hätte man das schon noch darstellen können, ohne dass der Joker selbst auftaucht. Stattdessen halt einfach so: Girl Power. Ist halt schon mehr 90ies als noch spannendes Konzept.

Aber Ewan MacGregor war einfach großartig. Wahrscheinlich mein liebster Superhelden-Film-Schurke, der nicht Anti- ist. Natürlich sehr stark von Gangster-Filmen inspiriert.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Grubentroll am 11.02.2020 | 09:44
Glaub da warte ich bis er auf Netflix angekommen ist.

Außer Margot Robbies Aussehen reizt mich da wirklich gar nix den Film anzuschauen...
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: BobMorane am 11.02.2020 | 13:11
Ich hatte Spaß, muss ich noch mal schauen um mir ein abschliessenden Urteil zu bilden. Ich war an dem Tag recht ausgelaugt. Er macht viel richtig, z.B. keim langes erklärendes bla bla sonders direkt rein ins Geschehen. Von der Erzählstruktur ist er etwas zerfasert, was natürlich passt, weil Harley die Geschichte erzählt, aber es hat für mich auch was am Seevergnügen gehakt. Margot Robie als Harley ist großartig. Die anderen Charaktere sind gut. Bei Huntress hätten sie sich beim Outfit mehr an einem ihrerComicoutfits orientieren sollen und warum die Taschendiebin Cassandra Cain heissen musste erschliesst sich mir nicht.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: tartex am 11.02.2020 | 14:14
Ich finde es ist ein klassischer, guter Film, wo man nicht das Gefühl hat, dass wegen einem Studio-vs-Regisseur-Konflikt soviel rumgedoktort wurde, dass einem die einzelnen Teile entgegenfliegen. In der Hinsicht tatsächlich für heutige Verhältnisse fast Autoren-Kino. Aber das scheint ja auch die neue Strategie bei DC zu sein: Filme werden als Film gemacht, nicht als Rädchen in irgendeiner Maschinerie.

Mir sagt das wirklich zu!

Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Teylen am 11.02.2020 | 14:51
Sollte man vorher Suicide Squad gesehen haben?
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: JollyOrc am 11.02.2020 | 15:16
Sollte man vorher Suicide Squad gesehen haben?

es gibt zwar ein oder zwei Referenzen, aber im Grunde ist der Film komplett eigenständig.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Grubentroll am 11.02.2020 | 15:42
Aber das scheint ja auch die neue Strategie bei DC zu sein: Filme werden als Film gemacht, nicht als Rädchen in irgendeiner Maschinerie.
Ja, das finde ich auch spitze. Dass jeder gemeint hat, er muss jetzt aus jedem Furz ein "Cinematic Universe" machen ging mir schon schwerst auf den Senkel.

Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Supersöldner am 11.02.2020 | 15:51
ich halte das für die größte schwäche von Dc im Vergleich zu Marvel.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Teylen am 12.02.2020 | 11:50
Wenn ich mir für Harley Quinn sowas wie Superman vs Batman reinziehen müsste, wäre DC arm dran XD
Und meines Erachtens hat Wonderwoman der Justice League Film nicht gut getan.

Umgekehrt sind imho 95% der Marvel-Filme "eh". Durchschnitt, der hauptsächlich von Referenzen lebt
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 12.02.2020 | 12:49
Wobei bei Marvel mMn eigendlich auch nur die Avengers und Captain America Filme wirklich nötig sind um dem Hauptplot folgen zu können.

Viele der Solo Reihen (Antman, Iron Man, Thor, Guardians of the Galaxy ...) können in meinen Augen auch Problemlos als für sich allein gesehen werden (Zumindestens bevor Endgame, ich schätze mal in den nächsten Filmen wird Endgame schon irgendwie einen Einfluss haben).
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Grubentroll am 12.02.2020 | 13:01
ich halte das für die größte schwäche von Dc im Vergleich zu Marvel.

Geht mir andersrum.
Sonst hätte es Filme wie Shazam oder Joker nicht gegeben.





Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 12.02.2020 | 13:29
Geht mir andersrum.
Sonst hätte es Filme wie Shazam oder Joker nicht gegeben.
Shazam ist auch Teil des DCEU. Und viele der der ersten Filme der verschieden Marvel Reihen sind auch weitesgehen Standalone Filme, in denen Erstmal die Origin Story des Protagonisten erzählt wird.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Space Pirate Hondo am 12.02.2020 | 15:15
Ich fand den Film wirklich gut. Der kommt schon fast an den ersten Deadpool Film ran.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: tartex am 12.02.2020 | 16:37
Und viele der der ersten Filme der verschieden Marvel Reihen sind auch weitesgehen Standalone Filme, in denen Erstmal die Origin Story des Protagonisten erzählt wird.

Allerdings ist es schon länger her, dass wir dort sowas hatten.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Alexandro am 12.02.2020 | 17:16
2019 ist "lange her"?
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 12.02.2020 | 17:18
Allerdings ist es schon länger her, dass wir dort sowas hatten.
Naja der letzte dürfte Captain Marvel gewesen sein (den hab ich allerdings nicht gesehen), und ein Großteil der nächsten Filme sind auch Origin Stories mit neuen characteren.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: tartex am 12.02.2020 | 17:31
Naja der letzte dürfte Captain Marvel gewesen sein (den hab ich allerdings nicht gesehen), und ein Großteil der nächsten Filme sind auch Origin Stories mit neuen characteren.

Captain Marvel (ich habe übrigens alle Marvel-Filme gesehen) ist u.a. die 1990iger-Backstory von Nick Fury und endet mit der Erfindung des Namens der Avengers Initiative. Nebenbei werden auch noch deutlich spürbar zumindest ein Charakter für Filme oder Fernsehserien in 5 Jahren aufgebaut.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Alexandro am 12.02.2020 | 17:38
Letzteres stimmt nicht.

Und ersteres ist kein Selbstzweck - man muss Nick Fury nicht kennen, um diesen Film genießen zu können (wenn man erst Captain Marvel schaut und dann Iron Man freut man sich genauso über die Referenz).
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: tartex am 12.02.2020 | 17:55
Letzteres stimmt nicht.

Und ersteres ist kein Selbstzweck - man muss Nick Fury nicht kennen, um diesen Film genießen zu können (wenn man erst Captain Marvel schaut und dann Iron Man freut man sich genauso über die Referenz).

Was stimmt nicht?

Man merkt Captain Marvel deutlich an, dass da nicht ein Regisseur fokusiert seine Geschichte erzählen konnte - wie es Birds of Prey tut -, sondern dass Content vorne, hinten und an der Seite angeflanscht wird, damit Fans anderer Marvel-Filme auch mitgenommen werden. (Übrigens mag ich Captain Marvel als Film. Kann man hier nachlesen (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,108102.msg134736931.html#msg134736931).)
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Alexandro am 12.02.2020 | 18:12
Dass ein Haufen neuer Charaktere eingeführt wurden, deren einziger Daseinszweck ist, später ein Spin-Off zu bekommen. Das stimmt nicht.

Ebensogut könnte man auch sagen, dass "Oddjob" bei James Bond nur eingeführt wurde, um einen Oddjob-Solofilm zu machen. Selbst wenn ein solcher Film später einmal herauskommen sollte - trotzdem ist der Charakter mehr als ein Vehikel für dieses Spin-Off.

Und naja, ich bezweifle mal stark, dass DC die Birds nicht auch nochmal in irgendeiner Form verwenden wird.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: tartex am 12.02.2020 | 18:41
Dass ein Haufen neuer Charaktere eingeführt wurden, deren einziger Daseinszweck ist, später ein Spin-Off zu bekommen. Das stimmt nicht.

Ich habe nie "ein Haufen" gesagt, sondern "zumindest einer" (und habe mich auf Monica Rambeau bezogen).
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: tartex am 12.02.2020 | 18:49
Und naja, ich bezweifle mal stark, dass DC die Birds nicht auch nochmal in irgendeiner Form verwenden wird.

Was nichts daran ändert, dass Bird of Prey an jeder Stelle den Eindruck macht, darauf optimiert zu sein die beste Geschichte innerhalb des Rahmens genau eines Filmes zu erzählen.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Alexandro am 12.02.2020 | 18:51
Ich hatte in Captain Marvel nicht das Gefühl, dass Monica Rambeau eingeführt wurde, um später nochmal verwendet zu werden (im Gegensatz zu einem Großteil der Charaktere in Suicide Squad). Sie war in erster Linie ein eigenständiger Charakter, in zweiter Linie eine Referenz auf die Comics (so wie die "10 Rings" im ersten Iron Man).

Marvel schaut idR erstmal, wie der Charakter beim Publikum ankommt, bevor sie so etwas planen (siehe auch Ant-Mans Tochter... der Gedanke an die "Young Avengers" war zu diesem Zeitpunkt noch komplett unrealistisch).
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Teylen am 12.02.2020 | 19:08
Man muss bei Marvel die ganzen anderen Filme nicht kennen, aber wenn man sie nicht kennt sind sie noch durchschnittlicher als eh schon - imho.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Kurna am 12.02.2020 | 21:16
Nachdem ich gestern Bad Boys for Life gesehen habe, ist mir noch deutlicher geworden, dass Birds of Prey genau die passende Länge hatte. Dadurch stimmte die Geschwindigkeit beim Erzählen der Geschichte. Es gab keine Durchhänger, aber war auch nicht zu wenig.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Erzdrakon am 15.02.2020 | 01:22
Meine Frau und ich waren gerade im Kino und fühlten uns gut und spaßig unterhalten.

Auch wenn die Charaktere vermutlich nicht ganz so sind, wie man sie aus den Comics kennt, sondern deutlich dusseliger, lustiger und/oder abgedrehter, ist das wohl der Erzählweise Harleys geschuldet. Die Mädels passen auch sehr viel besser zu Quinn als die Suicide Squad Truppe und machen auch für sich allein gesehen ne Menge Spaß.

Man merkt dem Film deutlich den Deadpooleinfluss an ohne das einfach nur kopiert wurde. Harley etabliert sich hier deutlich neben Wade Wilson und Nick Sax.

Ich freu mich schon auf die DVD um ihn noch mal zu gucken.

PS: ganz großer Pluspunkt für mich ist das der Jared Leto-Joker tatsächlich (bis auf eine klitzekleine Rückblende) nicht vorkommt. Aber das mag jeder sehen wie er möchte.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Alexandro am 22.02.2020 | 23:18
War ein toller Film. Spaßig und intelligent. Auf jeden Fall Platz 3 der neueren DC Filme (gut, das ist - bis auf Joker - auch eine relativ geringe Messlatte).

Die Figuren wurden leichter verändert, behalten aber den Kern ihrer Persönlichkeit (besonders gut fand ich Huntress und wie ihre "einsamer Rächer"-Nummer immer total uncool wirkte).

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Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Greifenklaue am 28.02.2020 | 07:05
Erstmal kurz zum Inhalt:
Harley Quinn hat ein Problem, sie hat mit dem Joker Schluß gemacht - und damit dessen Protektion verloren. Für Clubbesitzer und Fiesling Black Mask genau der richtige Zeitpunkt, sie aus dem Weg zu schaffen  aber Harley kann sich retten, indem sie ihm verspricht, seinen Diamanten wiederzubesorgen. Damit gerät sie in ein Schlamassel wie einige andere Frauen, welche später die Birds of Prey bilden. Da ist die Killerin und Rächerin, die noch keiner kennt, die Sängerin, die sich nun in der Rolle des Fahreres von Black Mask wiederfindet, das taschendiebende Mädel, welches den Diamanten gediebt und verschluckt hat und die eigentlich fähige Polizistin, deren Erfolge aber immer von anderen beansprucht wird.

Die Erzählung findet aus der Sicht Harley Quinns statt, die quasi zeitgleich sich mit Zuschauer und Filmfiguren unterhält (Stichwort: 4te Wand), fängt mittendrin an, wird zurück- und hin- und hergeblendet - aber sehr gelungen. Auch gut hat mir der Bösewicht gefallen, der mal ganz anders ist - mal fiese Drecksau, mal kleines Kind, in jedem Fall wahnsinnig - gelenkt von seiner rechten Hand Victor Sass (ganz anders als in Gotham), der ein gnadenloser Sadist ist. Sie schaffen es im an sich lustigen Unterton der Erzählung auch sehr düstere, unheimliche Momente zu setzen - nur kurz, aber das Lächeln ist eingefroren.

Die Kampfchoreographien sind herrlich over the top, wohl inszeniert vom John Wick-Team und machen einfach nur Spaß. Und Harley Quinn mit ihrer athletischen Cheerleaderart hat einige ikonische Moves bekommen...

Kurzum, nach dem enttäuschenden Suicide Squad wurde hier ein wirklich guter DC hingelegt, vielleicht der Beste, wenn man den Joker nicht dazuzählt (der ja nicht im DCU spielt und ganz anders ist).

Ich geb 5 von 5 schwarzen Masken ...
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: tartex am 28.02.2020 | 11:33
Ich geb 5 von 5 schwarzen Masken ...

Ich stimme dir zu, aber wenn man mich das Drehbuch zur Überarbeitung gegeben hätte,  wären doch 6 von 5 schwarzen Masken rausgekommen...  >;D
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Selganor [n/a] am 28.02.2020 | 12:28
Wie kommt es, dass der offiziell gesponsorte Princess Rap Battle: Harley Quinn & Birds of Prey (https://www.youtube.com/watch?v=vC6JQ0GdcBk) hier noch nicht gepostet wurde?
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Noir am 28.02.2020 | 12:53
Von den fantastischen DC-Filmen der letzten Zeit (Wonder Woman, Aquaman, Shazam - um nur ein paar zu nennen) eher der schwächste ... aber trotzdem sehr unterhaltsam. Die Musik ist mir besonders positiv im Gedächtnis geblieben.

Etwas doof fand ich ...

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Insgesamt wäre es ehrlicher gewesen, man hätte den Film gleich "Harley Quinn" genannt ... Wirklich "Birds of Prey" gabs ja nur in den letzten 10 Minuten.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Kurna am 29.02.2020 | 15:47
Inzwischen habe ich ihn auch noch einmal auf Deutsch gesehen. Die Synchro ist ganz okay.
Ein Gag fehlte, aber der wäre auch schwer zu übersetzen gewesen.

Diesmal habe ich auch bis zum Ende des Abspanns gewartet, um den kleinen Gag mitzubekommen. :)
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Alexandro am 1.03.2020 | 00:07
Inzwischen habe ich ihn auch noch einmal auf Deutsch gesehen. Die Synchro ist ganz okay.
Ein Gag fehlte, aber der wäre auch schwer zu übersetzen gewesen.

Diesmal habe ich auch bis zum Ende des Abspanns gewartet, um den kleinen Gag mitzubekommen. :)

Welcher Gag? Ich bin bis zum Ende sitzen geblieben, aber irgendwie ist der mir entgangen.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Kurna am 1.03.2020 | 01:33
Welcher Gag? Ich bin bis zum Ende sitzen geblieben, aber irgendwie ist der mir entgangen.

Ich packe es mal in Spoiler:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: tartex am 1.03.2020 | 02:32
Da hat Captain America bei Spider-Man oder so schon einen besseren Gag (https://youtu.be/47n6v4e3QJE) geliefert.
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Cugel am 1.03.2020 | 09:11
Ich fühlte mich sehr gut unterhalten.

Was im Film korrekt zu den Comics des DC-Universums passte und was nicht, ist für mich nebensächlich.

Margot Robbie hat für mich gehalten, was ich mir nach Suicide Squad erhofft hatte.  :d
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Alexandro am 2.03.2020 | 22:19
Ich packe es mal in Spoiler:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Danke. Jetzt wo du es sagst erinnere ich mich auch dran (war auch eher schwach, weswegen ich es wohl so schnell vergessen habe).
Titel: Re: [Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn
Beitrag von: Noir am 2.03.2020 | 22:37
Ich fand den Gag nett. Nichts bombastisches ... aber muss ja auch nicht immer.