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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau => Pen & Paper - Eigenentwicklungen => Thema gestartet von: Gunthar am 10.12.2020 | 18:27

Titel: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Gunthar am 10.12.2020 | 18:27
Ich möchte jetzt doch in mein System 9 oder 10 Attribute einführen.

Körper:
Stärke
Geschick
Konstitution

Geist:
Intelligenz
Willenskraft
Wahrnehmung/Sinne

Seele:
Aura
Charisma
Glück *1

*1 Bei Glück bin ich noch nicht sicher, ob ich das separat nehme und was anderes bei Seele (gesucht wird was Defensives) verwenden soll.

Sind das zuviele Attribute?
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Maarzan am 10.12.2020 | 19:04
Meinem Geschmack nach nicht.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Zed am 10.12.2020 | 19:05
Wären die Oberkategorien denn auch von Bedeutung?
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: tartex am 10.12.2020 | 19:06
Wenn du dir ein Skill-Sytem sparst, passt das für mich so.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: KhornedBeef am 10.12.2020 | 19:16
Wenn es zum Spiel passt, warum nicht.
Glück ist hier nicht luck sondern happiness, richtig? Also ich sage mal, das soll ja die Verteidigung gegen die dunkle Seite sein, also passt das einigermaßen. Ich würde aber nochmal fragen, wie es im Spiel eingesetzt werden soll. Eventuell passt ja etwas, das Selbstsicherheit beschreibt, oder ein Insichruhen.
Und die Frage ist, welche Charaktere das Spiel vorsieht. Wenn sich jemand mit seinem kalten Zynismus verteidigt, passt Glück ja nicht.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Gunthar am 10.12.2020 | 21:19
Dazu kämen noch ca. 24 weit gefasste Skills.

Und ja. Die Oberbegriffe haben auch einen Einfluss. Denn die ergeben die Lebenspunkte usw.

Glück ist im Sinne von Luck = Gummipunkte für den Gebrauch nach der Probe.

Das Szenario ist eine Welt bestehend aus etlichen Völkern, die auf einem intelligenten Planeten leben, der sich gegen Eindringlinge von aussen und gegen Dämonen und Untote wehren muss.

Technologiestufen gibt es 6 (T0 bis T5), wovon die Völker zwischen T0 und T2 angesiedelt sind und die Eindringlinge T3 und T4 Technologien besitzen. T5 sind versteckte Artefakte im Inneren des Planeten.
T0 (Primitiv)
T1 (Mittelalter)
T2 (Industrial etwa der Erde ca 1960 mit einigen Abweichungen)
T3 (Etwa der Erde ca. 2020)
T4 (Etwa wie Shadowrun)
T5 (Weit entwickelte uralte Sci-Fi-Technologie)
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Nomad am 10.12.2020 | 22:11

Rolemaster hat 10 Attribute, World of Darkness 9 und bei Shadworun bin ich mir nicht sicher, aber das spielt auch oben mit.

Das ist halt eine Design Entscheidung, da gibt es kein richtig oder falsch. Auf jeden Fall hast du damit dann halt kein regelleichtes Indie Erzählrollenspiel. Aber wenn das nie dein Ziel war, ist doch alles gut. Danach sieht es ja auch nicht aus, was du noch so vom Rest der Regeln erzählst.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Zed am 10.12.2020 | 22:18
Übersichtlichkeit ist zuerst eine Frage der inneren Logik.

Darum stimme ich dem Chor hier zu: Kann auch mit 9 bis 13 Attributen klappen.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: 1of3 am 10.12.2020 | 22:22
Ich weiß nicht, ob es zu viele sind. Aber sie sagen nicht:

Zitat
Das Szenario ist eine Welt bestehend aus etlichen Völkern, die auf einem intelligenten Planeten leben, der sich gegen Eindringlinge von aussen und gegen Dämonen und Untote wehren muss.

Und das ist eigentlich schade. Letztendlich sind die Namen, die diese Spielwerte haben Schall und Rauch. Sie sind so ziemlich das letzte, dass du für dein Spiel festlegen kannst. Der finale Anstrich. Und dieser Anstrich lässt sich eben gut benutzen, um das Gefühl des Spiels zu vermitteln. Die Liste so wie sie ist, könnte dabei in jedem x-beliebigen Spiel auftauchen. Tatsächlich - das ist meine Jugendsünde - sahen die Attribute bei AERA (http://aera-rpg.de/downloads.html) so ziemlich genauso aus. Nutzlos wars. Man kann sich halt noch so feine Attributslisten ausdenken, wenn nicht klar ist, wie das Spiel dahinter gespielt wird.

Für das was du beschreibst, könnte ich mir einige Sachen ausdenken, die das Spiel aber völlig anders wirken lassen.

Herz, Verstand, Stärke - Das klingt wie Shera und die Rebellenprinzessinnen
Blut, Hirn, Stahl - Das klingt wie Starship Troopers

Beides Abwehr von irgenwelchen Aliens, nur sehr unterschiedlich. Also würde ich mich fragen: Was spielt man da für Leute? Was machen die?

@Nomad: Shadowrun hat 6 oder 8, wenn du Essenz und Magie mitzählen willst, aber die sind anders.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Gunthar am 10.12.2020 | 22:25
Zauberei wird es auch geben. Aber die ist nicht so mächtig als in vielen High Fantasy Spielen. Etwa 40 Sprüche könnten es am Schluss werden. Für was braucht man Gazillionen von Angriffszauber, wenn es auch paar wenige tun?
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Nebelwanderer am 11.12.2020 | 04:46
Rolemaster hat 10 Attribute, World of Darkness 9 und bei Shadworun bin ich mir nicht sicher, aber das spielt auch oben mit.


8 + Edge und/oder Magie/Resonanz. Also 9 bis 10 je nach Charakter
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: bobibob bobsen am 11.12.2020 | 08:05
Mich würden 9 Attribute abschrecken. Zu viel Verwaltung bei zu wenig Mehrwert.
Ist aber nur meine ganz persönliche Erfahrung.
Wenn ich z.b. einen krieger spielen will dann sind doch eh alle drei körperlichen Werte hoch und die Geistigen maximal im Mittelfeld.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Faras Damion am 11.12.2020 | 09:04
Wie sollen denn typischen Abenteuer aussehen? Oneshots oder Kampagnen?
Wie stark soll die Werteprogression der Figuren sein?
Wer ist die Zielgruppe? Systemhoppende Indiespielerinnen oder konservative Mainstream-Spielerinnen?
Willst Du für Optimiererinnen, Barbiespieler, Improschauspieler oder Taktikerinnen etwas bieten?
Wie oft soll pro Session gewürfelt werden?
Wie spezialisiert sollen die Figuren sein?

Ich persönlich finde 9 Attribute nicht zu viel für ein Spiel, das ähnliche Kunden wie SR oder die WoD ansprechen soll.
 
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: 1of3 am 11.12.2020 | 09:22
Wenn ich z.b. einen krieger spielen will dann sind doch eh alle drei körperlichen Werte hoch und die Geistigen maximal im Mittelfeld.

Das ist glaube ich eher ein Problem damit, was die Werte tun und wie man sie bekommt, als unbedingt mit der absoluten Anzahl. Grundsätzlich ist es eine gute Idee, wenn man ein ausgeklügeltes Kampfsystem hat, entweder diese Kampfwerte von den "zivilen" komplett getrennt zu halten, oder jeden Wert in beiden Bereichen einzusetzen. Danach sieht die von Gunthar gegebene Liste aber nicht aus.

Zauberei wird es auch geben. Aber die ist nicht so mächtig als in vielen High Fantasy Spielen. Etwa 40 Sprüche könnten es am Schluss werden. Für was braucht man Gazillionen von Angriffszauber, wenn es auch paar wenige tun?

Das kommt drauf an. Bei D&D hat das mit Resistenzen und Effektbereichen zu tun. Feuerball aber Blitzstrahl. Aber wenn du sagst, Sprüche und davon 40 und nur ein paar Kampfzauber sind richtig, dann wird das wohl so sein. Wenn du eine genauere Einschätzung möchtest, müsstest du mehr Informationen liefern.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Gunthar am 11.12.2020 | 11:41
Das ganze Spiel wird als Sandbox ausgelegt. Man kann gegen Dämonen oder Untote vorgehen. Oder die Eindringlinge aus dem All zurückdrängen. Artefakte suchen oder seltene Ressourcen abbauen, die in gefährlichen Gebieten liegen usw.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Gunthar am 15.12.2020 | 14:46
Mal eine Tabelle gemacht. Bei Geist habe ich das Problem, dass Willenskraft sowohl offensiv als auch defensiv genutzt werden könnte. Darum neu Selbstbeherrschung als Defensive. Nur passt jetzt Wahrnehmung/Sinne nicht mehr ins Gitter. Und zu Seele Defensiv ist mir kein passenden Begriff eingefallen.

KörperGeistSeele
OffensivStärkeWillenskraftAura
UtilityGeschickIntelligenzCharisma
DefensivKonstitutionSelbstbeherrschung????

Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: 1of3 am 15.12.2020 | 14:48
Ja, nun. Lass ab von Symmetrie. Es macht jedes beliebige Spiel einfach nur Kacke. Ich mein, es kann funktionieren. Dann aber eher zufällig hinterdrein und nicht vorweg als Plan.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Zed am 15.12.2020 | 15:48
Wenn Du Dir Zeit mit der Entwicklung Deines Systems lässt, dann gibt es "Brückenideen": Ideen, die erstmal richtig sind, sich weiter entwickeln und sich später eventuell überlebt haben werden. Insofern kann die geometrische Idee jetzt gerade richtig sein.

Ich schlage vor

KörperGeistSeele
OffensivStärkeWahrnehmenAura
UtilityGeschickIntelligenzCharisma
DefensivKonstitutionSelbstbeherrschungResilienz*

*Oder "Optimismus" oder schlicht "Mut"

Unter einer Sache kann ich mir nicht recht etwas spielrelevantes vorstellen. Ausstrahlung wäre ja Charisma. Aber was macht Aura?

Edit: Aura des Mutes zB...!?
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Gunthar am 15.12.2020 | 16:08
Wenn Du Dir Zeit mit der Entwicklung Deines Systems lässt, dann gibt es "Brückenideen": Ideen, die erstmal richtig sind, sich weiter entwickeln und sich später eventuell überlebt haben werden. Insofern kann die geometrische Idee jetzt gerade richtig sein.

Ich schlage vor

KörperGeistSeele
OffensivStärkeWahrnehmenAura
UtilityGeschickIntelligenzCharisma
DefensivKonstitutionSelbstbeherrschungResilienz*

*Oder "Optimismus" oder schlicht "Mut"

Unter einer Sache kann ich mir nicht recht etwas spielrelevantes vorstellen. Ausstrahlung wäre ja Charisma. Aber was macht Aura?

Edit: Aura des Mutes zB...!?
Aura wird primär zum Zaubern verwendet. Man kanalisiert die Äther-Energie durch die Seelenaura hindurch zu einem Effekt. Da aber jedes Lebewesen eine Aura hat, kann die Aura mit Hilfe von Charisma aufgespürt werden.
Wahrnehmung als offensiv einzuteilen, finde ich nicht optimal. Wahrnehmung hat für mich eher Utility-Charakter. Für die PSI-Kräfte ist Willenskraft da.
Die Seele Defensiv Attribute passen hingegen ziemlich gut.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Oberkampf am 15.12.2020 | 16:45
Für mich im Moment eher zu viele Attribute. Momentan folge ich einer "weniger ist mehr"-Logik: 4 Attribute, ca. 15 Fertigkeiten (wenn überhaupt) und Besonderheiten durch Vorteilswürfel:

Meine Überlegungen gehen in Richtung von 4 Grundattributen:

1) Körper (schließt Stärke, Ausdauer und Konstitution mit ein, daraus leiten sich auch Trefferpunkte ab)

2) Geschick (Fingerfertigkeit, Beweglichkeit, Hand-Auge-Koordination usw., wichtig für Fernkampf und Verteidigung)

3) Geist (Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Erinnerungsvermögen/Bildung usw., daraus leiten sich Manapunkte für Zauber/Sonderfertigkeiten ab)

4) Ausstrahlung (Überzeugungskraft, Willenskraft, Mut, "Charisma" usw., daraus leiten sich Trefferpunkte und Manapunkte ab)

Jeder dieser Werte kann defensiv und offensiv eingesetzt werden, praktisch für Rettungswürfe/Widerstandswerte und Aktions- bzw. Angriffswürfe. Attribute reichen von -5 bis +10 (wobei die menschliche Reichweite -2 bis +3 beträgt, für Halbgötter/Legenden bis +5).

Dazu die Fertigkeiten, ganz grob gehalten:

Athletik (Schwimmen, Springen, Klettern usw.)
Belastbarkeit
Akrobatik (Balancieren, Geländelauf, Winden usw.)
Heimlichkeit
Diebeskunst
Naturkunde (inkl. Pflanzenkunde, Kräuterkunde, Tierkunde, Mechanik usw.)
Geisteswissenschaft (Geschichte, Heraldik, Sprachen usw.)
Religionskunde
Zauberkunde
Suchen
Überzeugen
Täuschen
Einschüchtern
Auftreten
Handwerkskunst (Herstellen)
Überleben
Reiten

An den Formulierungen müsste ich noch feilschen, ist ne Rohfassung. Fertigkeitswerte reichen von +0 bis +7 (für übermenschliche Wesen max. +10)

Irgendwelche Besonderheiten werden über Bonuswürfel (+1w6 bis +3w6 Vorteilswürfel) abgehandelt. Der Barbar ist besonders stark? Bonuswürfel auf Körper für Stärkeproben. Der Magier ist besonders belesen? Bonuswürfel auf Geist für Wissensproben (Kundeproben). Von den Bonuswürfeln (die noch um Bonuswürfel durch Umstände und Ausrüstung ergänzt werden können) wird nur das höchste gewürfelte Ergebnis addiert.

Das ganze wird mit W20 + Attribut + Fertigkeit + Bonuswürfel gegen Schwierigkeiten zwischen SG 5 (leicht) und SG 30 (übermenschlich schwer) gewürfelt. Alle vollen 5 Punkte über dem Zielwert gibt es einen zusätzlichen Erfolgsgrad. Alle vollen 5 Punkte darunter einen Verlustgrad.

Ungefähr so würde es für mich völlig ausreichen, um die in einem "typischen" Fantasyrollenspiel anfallenden Fertigkeitsproben abzuhandeln. Mir erschließt sich der Sinn von vielen Attributen nicht, weil sonst einige immer in Gefahr geraten, zu Dump-Stats zu werden. wenn man wenige hat, die immer irgendwo gebraucht werden (z.B. zur Defensive, zur Berechnung der Trefferpunkte/Manapunkte oder in Kombination mit nützlichen Fertigkeiten), werden die Charaktere etwas ausgeglichener. Und wer unbedingt drastische Schwächen haben will, darf sich Nachteilsürfel (umgekehrte Bonuswürfel) aussuchen.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Aedin Madasohn am 15.12.2020 | 16:46
Und zu Seele Defensiv ist mir kein passenden Begriff eingefallen.

mal als Vorschlag - ja ich weiß, ist reines Begriffefummeln -

Seele
Offensiv, nach außen gerichtete Energie um etwas zu bewegen etc.pp      : Corona  ~;D >;D (Ätherleib)
Utility                                                                                                    Charisma/Ausstrahlung
Defensiv, zu überwindende Energie, bevor der Char selber verzaubert wird: Aura(Panzer), Ätherpanzer
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Ninkasi am 15.12.2020 | 17:02
Mal eine Tabelle gemacht. Bei Geist habe ich das Problem, dass Willenskraft sowohl offensiv als auch defensiv genutzt werden könnte. Darum neu Selbstbeherrschung als Defensive. Nur passt jetzt Wahrnehmung/Sinne nicht mehr ins Gitter. Und zu Seele Defensiv ist mir kein passenden Begriff eingefallen.

KörperGeistSeele
OffensivStärkeWillenskraftAura
UtilityGeschickIntelligenzCharisma
DefensivKonstitutionSelbstbeherrschung????

Ähnelt sehr der WoD Einteilung, dort allerdings physisch, mental und sozial mit jeweils einer Kraft, Finesse und Resistenz.
Seele defensiv: Seelenstärke ?
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Gunthar am 15.12.2020 | 21:02
Für mich im Moment eher zu viele Attribute. Momentan folge ich einer "weniger ist mehr"-Logik: 4 Attribute, ca. 15 Fertigkeiten (wenn überhaupt) und Besonderheiten durch Vorteilswürfel:

Meine Überlegungen gehen in Richtung von 4 Grundattributen:

1) Körper (schließt Stärke, Ausdauer und Konstitution mit ein, daraus leiten sich auch Trefferpunkte ab)

2) Geschick (Fingerfertigkeit, Beweglichkeit, Hand-Auge-Koordination usw., wichtig für Fernkampf und Verteidigung)

3) Geist (Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Erinnerungsvermögen/Bildung usw., daraus leiten sich Manapunkte für Zauber/Sonderfertigkeiten ab)

4) Ausstrahlung (Überzeugungskraft, Willenskraft, Mut, "Charisma" usw., daraus leiten sich Trefferpunkte und Manapunkte ab)

Jeder dieser Werte kann defensiv und offensiv eingesetzt werden, praktisch für Rettungswürfe/Widerstandswerte und Aktions- bzw. Angriffswürfe. Attribute reichen von -5 bis +10 (wobei die menschliche Reichweite -2 bis +3 beträgt, für Halbgötter/Legenden bis +5).

Dazu die Fertigkeiten, ganz grob gehalten:

Athletik (Schwimmen, Springen, Klettern usw.)
Belastbarkeit
Akrobatik (Balancieren, Geländelauf, Winden usw.)
Heimlichkeit
Diebeskunst
Naturkunde (inkl. Pflanzenkunde, Kräuterkunde, Tierkunde, Mechanik usw.)
Geisteswissenschaft (Geschichte, Heraldik, Sprachen usw.)
Religionskunde
Zauberkunde
Suchen
Überzeugen
Täuschen
Einschüchtern
Auftreten
Handwerkskunst (Herstellen)
Überleben
Reiten

An den Formulierungen müsste ich noch feilschen, ist ne Rohfassung. Fertigkeitswerte reichen von +0 bis +7 (für übermenschliche Wesen max. +10)

Irgendwelche Besonderheiten werden über Bonuswürfel (+1w6 bis +3w6 Vorteilswürfel) abgehandelt. Der Barbar ist besonders stark? Bonuswürfel auf Körper für Stärkeproben. Der Magier ist besonders belesen? Bonuswürfel auf Geist für Wissensproben (Kundeproben). Von den Bonuswürfeln (die noch um Bonuswürfel durch Umstände und Ausrüstung ergänzt werden können) wird nur das höchste gewürfelte Ergebnis addiert.

Das ganze wird mit W20 + Attribut + Fertigkeit + Bonuswürfel gegen Schwierigkeiten zwischen SG 5 (leicht) und SG 30 (übermenschlich schwer) gewürfelt. Alle vollen 5 Punkte über dem Zielwert gibt es einen zusätzlichen Erfolgsgrad. Alle vollen 5 Punkte darunter einen Verlustgrad.

Ungefähr so würde es für mich völlig ausreichen, um die in einem "typischen" Fantasyrollenspiel anfallenden Fertigkeitsproben abzuhandeln. Mir erschließt sich der Sinn von vielen Attributen nicht, weil sonst einige immer in Gefahr geraten, zu Dump-Stats zu werden. wenn man wenige hat, die immer irgendwo gebraucht werden (z.B. zur Defensive, zur Berechnung der Trefferpunkte/Manapunkte oder in Kombination mit nützlichen Fertigkeiten), werden die Charaktere etwas ausgeglichener. Und wer unbedingt drastische Schwächen haben will, darf sich Nachteilsürfel (umgekehrte Bonuswürfel) aussuchen.
Danke. Will doch keine D&D-Variante machen. Das mit nur 3 bis 5 Attribute: Körper, Geist, Seele, (Wahrnehmung und Glück), werde ich mal ins Auge fassen. Würde alles einfacher machen.
Das System hätte ich so überlegt: Attribute zwischen 1W2 bis 1W12 ähnlich wie Savage World + Fertigkeit, die ebenfalls zwischen 0 und 1W12 plus Werkzeug/Umgebung, das ebenfalls zwischen 0 und 1W12 liegt, gegen einen Schwierigkeitsgrad. Pasche (2er und 3er) geben je nach Zahl drauf einen Patzer, eine suboptimale Ausführung, einen Bonus oder einen Krit.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Space Pirate Hondo am 15.12.2020 | 21:22
Mal eine Tabelle gemacht. Bei Geist habe ich das Problem, dass Willenskraft sowohl offensiv als auch defensiv genutzt werden könnte. Darum neu Selbstbeherrschung als Defensive. Nur passt jetzt Wahrnehmung/Sinne nicht mehr ins Gitter. Und zu Seele Defensiv ist mir kein passenden Begriff eingefallen.

KörperGeistSeele
OffensivStärkeWillenskraftAura
UtilityGeschickIntelligenzCharisma
DefensivKonstitutionSelbstbeherrschung????

Behalte doch "Glück". Es hilft dir nicht getroffen zu werden bzw. einen zufälligen Vorteil zu bekommen. Außerdem ist es ebenfalls so schwer fassbar wie Aura und Charisma, dass es unter Seele ganz gut passt.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Doc-Byte am 15.12.2020 | 21:53
Mal eine Tabelle gemacht. Bei Geist habe ich das Problem, dass Willenskraft sowohl offensiv als auch defensiv genutzt werden könnte. Darum neu Selbstbeherrschung als Defensive. Nur passt jetzt Wahrnehmung/Sinne nicht mehr ins Gitter. Und zu Seele Defensiv ist mir kein passenden Begriff eingefallen.

Selbstbewußtsein oder -vertrauen? :think:
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: OldSam am 15.12.2020 | 21:56
Weisheit würde ich vorschlagen... (statt Glück)
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Maarzan am 15.12.2020 | 21:59
... Und zu Seele Defensiv ist mir kein passenden Begriff eingefallen.
...
Resilienz
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Nomad am 15.12.2020 | 22:44

Chakra?
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: AlucartDante am 15.12.2020 | 23:51
Ich finde 9 Attribute super, erinntert mich starkt an WoD (Vampire etc.) und Ars Magicka.

Wobei ich die Verteidigung von Seele und Geist etwas willkürlich finde. Willenskraft wäre für mich auch eine gute Verteidigung für die Seele, genauso wie Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Resilienz war aber auch schön. Weitere Idee: Unerschütterlichkeit.

Was bringt denn einen klaren Verstand dazu, Verwirrung durchzuhalten? Ist es wirklich Selbstbeherrschung oder gar Willenskraft? Für mich ist das ein Teil der Seele. Was ist der Geist denn? Ist damit der Verstand gemeint? Dann würde ich die Verteidigigung umbenennen. ich würde dafür so etwas wie Scharfsinnigkeit oder Gegenteil von Naivität, gesunder Menschenverstand, Urteilskraf und Urteilsvermögen in den Ring werfen.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Gunthar am 22.12.2020 | 16:28
Momentan sieht die Liste so aus und es ist alles drin:

KörperGeistSeele
OffensivStärkeWillenskraftAura
AgilityGeschickIntelligenzGlück
UtilityAussehenWahrnehmungCharisma
DefensivKonstitutionSelbstbeherrschungResilienz

Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Zed am 22.12.2020 | 16:32
Ich meine, das sieht nach "Hand und Fuß" aus.

Bin gespannt, wie es weitergeht!
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Gunthar am 22.12.2020 | 16:41
Aber es ist ja schon ein bisschen peinlich, dass ich auf englische Begriffe zurückgreife, weil mir kein passendes deutsches Wort einfällt. Denn die englischen Begriffe das Ganze irgendwie besser beschreiben. Utility sind sowohl Werkzeug als auch Nutzen. Agility ist Beweglichkeit oder Flexibilität.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Zed am 22.12.2020 | 17:11
Aber es ist ja schon ein bisschen peinlich, dass ich auf englische Begriffe zurückgreife, weil mir kein passendes deutsches Wort einfällt. Denn die englischen Begriffe das Ganze irgendwie besser beschreiben. Utility sind sowohl Werkzeug als auch Nutzen. Agility ist Beweglichkeit oder Flexibilität.
Oder Du switchst gleich ganz auf Englisch....?! Andererseits: Wenn es auf Homebrew-Niveau bleiben soll, ist es auch egal.

Ansonsten - ja, es ist schwierig, die Begriffe sinnvoll und schön einzudeutschen...
Manchmal hilft es ja, "das Andere" anzugleichen, ja, manchmal "das Andere" mieser zu machen, damit das Furchtbare weniger heraussticht. Darum könntest Du auch offensiv und defensiv, die zudem beides keine Nomen sind, auch noch "deutscher machen":

Offensiv: Angriff
Agility: Beweglichkeit
Utility: Dienlichkeit
Defensiv: Verteidigung
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Gunthar am 22.12.2020 | 17:14
Oder Du switchst gleich ganz auf Englisch....?! Andererseits: Wenn es auf Homebrew-Niveau bleiben soll, ist es auch egal.

Ansonsten - ja, es ist schwierig, die Begriffe sinnvoll und schön einzudeutschen...
Manchmal hilft es ja, "das Andere" anzugleichen, ja, manchmal "das Andere" mieser zu machen, damit das Furchtbare weniger heraussticht. Darum könntest Du auch offensiv und defensiv, die zudem beides keine Nomen sind, auch noch "deutscher machen":

Offensiv: Angriff
Agility: Beweglichkeit
Utility: Dienlichkeit
Defensiv: Verteidigung
Danke. Das nenne ich mal eine Hilfe.  :d
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Gunthar am 28.12.2020 | 18:54
Offensiv: Angriff
Agility: Beweglichkeit
Utility: Dienlichkeit
Defensiv: Verteidigung
Noch besser denke ich würde passen:
Offensiv: Kraft
Agility: Beweglichkeit
Utility: Dienlichkeit
Defensiv: Abwehr

KörperGeistSeele
KraftStärkeWillenskraftAura
BeweglichkeitGeschickIntelligenzGlück
DienlichkeitErscheinungWahrnehmungCharisma
AbwehrKonstitutionSelbstbeherrschungResilienz

Aussehen wurde in Erscheinung umbenannt.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Sequenzer am 28.12.2020 | 19:33
Dienlichkeit ist irgendwie sperrig
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Gunthar am 28.12.2020 | 19:37
Dienlichkeit ist irgendwie sperrig
Irgendwie gibt es für den englischen Begriff Utility kein sauberes deutsches Wort.

Google schlägt das Wort Nutzen vor.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: TinyMine87 am 28.12.2020 | 20:13
Utility = Kompetenz?
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: KhornedBeef am 28.12.2020 | 20:37
Ich glaube ja, "utility" ist schon eine Krücke. Was ist denn die Gemeinsamkeit von Aussehen, Wahrnehmung und Charisma? Gelegenheit nutzen? Umstände beeinflussen?
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Gunthar am 28.12.2020 | 21:00
Ich glaube ja, "utility" ist schon eine Krücke. Was ist denn die Gemeinsamkeit von Aussehen, Wahrnehmung und Charisma? Gelegenheit nutzen? Umstände beeinflussen?
Die Gemeinsamkeit ist, dass die einen Nutzen haben wie einen Einfluss beim Handeln (Erscheinung), Zwischenmenschliches (Charisma) oder man eben Sachen entdeckt (Wahrnehmung), die andere nicht erkennen.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: KhornedBeef am 28.12.2020 | 21:15
Nutzen haben die anderen Sachen mutmaßlich auch! Aber hier klingt alles danach, Optionen zu eröffnen, die andere bei noch so viel Offensive und Agilität nicht haben. Siehst du keinen Ork, kannst du ihn nicht hauen. Bis du zu hässlich um in den Club zu kommen, dann kannst du drin nichts machen. Hast du eine schwarze Seele, dann redet der Sphärische nicht mit dir.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Gunthar am 28.12.2020 | 21:24
Nutzen haben die anderen Sachen mutmaßlich auch! Aber hier klingt alles danach, Optionen zu eröffnen, die andere bei noch so viel Offensive und Agilität nicht haben. Siehst du keinen Ork, kannst du ihn nicht hauen. Bis du zu hässlich um in den Club zu kommen, dann kannst du drin nichts machen. Hast du eine schwarze Seele, dann redet der Sphärische nicht mit dir.
Eine tiefe Erscheinung heisst nicht, dass der Händler nicht mit dir handelt sondern eher, dass er dann von dir einen höheren Preis versucht zu ergattern. Wenn ein Orc versteckt ist, musst du ihn dann suchen oder passiv wahrnehmen. Wenn der Orc sichtbar ist, brauchst du sicher keine Probe.
Zudem werden die Überbegriffe nicht ins Spiel übernommen. Die waren nur da zum Brainstormen. Da sieht man nur Körper: Stärke, Geschick, Erscheinung und Konstitution.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Fulko Aktienindex am 28.12.2020 | 22:33
Als großer Fan von Harn Master 1 finde ich neun Attribute/Eigenschaften gut zu meistern.

Ich tue mich eher schwer mit dem Begriff "Geschick", der zumindest im Hochdeutschen nicht gleichbedeutend mit "Geschicklichkeit" ist. Mag im Schweizerdeutschen anders aussehn, von daher nur als Vermerk. Wahlweise kann man hier beispielsweise die bereits angesprochenen "Gewandheit" und/oder "Fingerfertigkeit" verwenden.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: KhornedBeef am 29.12.2020 | 01:05
Eine tiefe Erscheinung heisst nicht, dass der Händler nicht mit dir handelt sondern eher, dass er dann von dir einen höheren Preis versucht zu ergattern. Wenn ein Orc versteckt ist, musst du ihn dann suchen oder passiv wahrnehmen. Wenn der Orc sichtbar ist, brauchst du sicher keine Probe.
Zudem werden die Überbegriffe nicht ins Spiel übernommen. Die waren nur da zum Brainstormen. Da sieht man nur Körper: Stärke, Geschick, Erscheinung und Konstitution.
Dann müsstest du doch mal erklären, worum es in deinem Spiel gehen soll. Was soll das System machen? Ist feilschen um Äpfel auf dem Markt wichtig genug, um ein Attribut daran auszurichten?
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Aedin Madasohn am 29.12.2020 | 11:37
Dann müsstest du doch mal erklären, worum es in deinem Spiel gehen soll. Was soll das System machen? Ist feilschen um Äpfel auf dem Markt wichtig genug, um ein Attribut daran auszurichten?

gerne setzen hier ja "Talente" mit ganz vielen Ästen, Stämmen und "Unterholz" ein.

Der Ansatz, statt Talent-Listen zur Darstellung auf eine Attribut-Schiene zu verweisen (etwa ein Metawert aus diesen Attributen zu bilden, der dann für Betören, Verführen, Verhandeln, Feilschen nutzbar gemacht wird)

das hätte den Charm, den Bürokratieaufwand der Talente-Listen zu reduzieren und im Gegenzug die Attribute aufzuwerten 
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Gunthar am 29.12.2020 | 13:30
Das Ziel sind die 12 Attribute plus geplant sind 24 weitgefasste Fertigkeiten. ZB Soziales: Mit Erscheinung + Soziales kann man feilschen. Kann aber auch für den ersten Eindruck des Gegenüber benutzt werden. Mit Stärke + Soziales kann man jemand einschüchtern.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: KhornedBeef am 29.12.2020 | 13:33
Ja, aber ich meine: was wird damit gespielt? Bei "Topmodel RPG" spielt Erscheinung eine andere Rolle als bei Warhammer.
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Gunthar am 29.12.2020 | 13:57
Ja, aber ich meine: was wird damit gespielt? Bei "Topmodel RPG" spielt Erscheinung eine andere Rolle als bei Warhammer.
Eine Art Science-Fantasy RPG. Quasi wenn eine Fantasy-Welt in den Zeiten der Industrialisierung (etwa vergleichbar mit der Erde 1940 bis 1960) ankommt und dann von ausserirdischen Eindringlingen, von Untoten und Dämonen angegriffen wird. 
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: KhornedBeef am 29.12.2020 | 14:13
Eine Art Science-Fantasy RPG. Quasi wenn eine Fantasy-Welt in den Zeiten der Industrialisierung (etwa vergleichbar mit der Erde 1940 bis 1960) ankommt und dann von ausserirdischen Eindringlingen, von Untoten und Dämonen angegriffen wird.
Stimmt, hattest du oben schon geschrieben, ich Depp. Sorry!
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Thaddeus am 29.12.2020 | 14:15
Eine Art Science-Fantasy RPG. Quasi wenn eine Fantasy-Welt in den Zeiten der Industrialisierung (etwa vergleichbar mit der Erde 1940 bis 1960) ankommt und dann von ausserirdischen Eindringlingen, von Untoten und Dämonen angegriffen wird.
Ja, nun... aber damit beschreibst Du doch nur gaaanz grob eine Idee für eine Kulisse, in der eine Geschichte erzählt werden soll. Wer sollen die Protagonisten, wer die Antagonisten sein? Oder gibt es diese gar nicht? Was soll der Antrieb der Spielercharaktere sein, die Verteidigung des intelligenten Planeten? Warum wird er überhaupt "angegriffen " und wer sind denn diese Außerirdischen, Untoten und Dämonen? Was sind deren Ziele? Was macht es interessant, diese Kulisse zum Erzählen von Geschichten zu nutzen?
Titel: Re: Sind 9 oder 10 Attribute zuviel?
Beitrag von: Gunthar am 29.12.2020 | 14:39
Die Ausserirdischen hatten ihren eigenen Planeten geschrottet und suchten nun einen anderen Planeten für einen Neuanfang. Und da diese vom ihrem Desaster nichts gelernt hatten, hatten sie auf dem Planeten mit Gewalt ihre ersten Basen eröffnet. Das lassen sich die einheimischen Völker nicht gefallen und versuchen zurück zu schlagen, was auf Grund des technologischen Unterschiedes nicht so einfach ist. Die Dämonen hingegen sind eine weitere Front, die sich die Einheimischen selber verschuldet hatten, als durch magische Experimente magische Portale in eine Anderswelt geöffnet wurden. Die Untoten wurden als Resultat einer epischen Schlacht und der dadurch erstandenen Erweckung einer dunklen Energie geschaffen.

Die Progatonisten sind die Völker auf dem Planeten, die die Antagonisten loswerden wollen.
Die Antagonisten sind die Ausserirdischen, die Untoten und die Dämonen. Es gibt aber etliche böse Leute, die mit Hilfe von Dämonen die Welt unterwerfen wollen oder meinen, mit den Dämonen gegen die Eindringlinge oder gegen die Untoten ankämpfen zu wollen.