@aikar: Ich denke so an ein Alter von 5-6 Jahren. Ich müsste nochmals über die Denk- und Spielentwicklung rüberschauen, aber ein "Erster Obsgarten" ist ja ab etwa 3 möglich, ich denke ab 6 Jahren würd ein erstes, sehr simples Rollenspiel gehn. Wie gesagt, müssts aber nochmals nachschlagen.Ich habe erst kürzlich sehr erfolgreich Tails of Equestria mit einer 6 1/2 jährigen und einer 5 jährigen geleitet. Dass die etwas ältere dabei war, hat die 5 jährige besser eingebunden.
Ich stelle mir so ein Rollenspiel eher vor wie eine lustige und spannende Geschichte, die man sich erzählt.
@aikar: Was ich bis jetzt kenne, entspricht nicht meinen Idealvorstellungen, deshalb denke ich drüber nach. Bis jetzt ist es aber eher ein drüber nachdenken und sich dem Thema nähern. Ich fände es halt cool, mit einem Entwicklungspsychologen und einem Hand voll Pädagogen plus "Testfamilien" sowas zu entwickeln. Ich hab auch ein kleines Kind, bis diese Idee reif wäre, wäre dieses Kind wohl auch spielbereit ;)Ich würde dich gerne bei Layout und Produktion unterstützen weil das Thema bei mir auch gerade sehr relevant ist.
Ich dachte auch daran, dass beim Rollenspiel ein Extra-Bilderbuch ganz gut wäre, in denen das Rollenspiel thematisiert wird und wie das so funktionieren könnte. Gibt es meines erachtens auch noch nicht. Aber ich sortiere es eher mal in die kuriose Schublade meines Gehirns ein ;)
Was ich auch ganz spannend fände, wären simple choose-your-own-adventure für Kinder, wo sie per Buch 2-3 Entscheidungen treffen können. Weiss aber nicht, ob sowas existiert und überhaupt jemand interesse daran hätte.
Amazing Tales scheint super zu sein, schau ich mir an.Ich fand's nicht soo gut. Starport fand ich da besser.
Von Equestria gibts nur noch so ein Starterset. Nehme an, dass es auch ein GRW gibt?
Angebot stehtJa, dass finde ich echt super, danke! Melde mich, wenns festere Formen annehmen würde auch bei dir.
Ich habe mit einer befreundeten Psychologin geredet, die wäre beim Projekt dabei. Eine Primarlehrerin und ein Sozialpädagoge sind auch am Start. Habe nun aber allen gesagt (und nun indirekt auch hier), dass das Projekt erst eine Idee ist und wenn es was werden würde, erst in einem Jahr wirklich daran gearbeitet werden kann (zuvor kommt Keys RPG). Bin aber recht motiviert, dass anzugehn :)
Auch wenn ich mich jetzt vielleicht unbeliebt mache, aber warum brauchen 5-6-Jährige ein formalisiertes Rollenspiel mit Regeln?
Kinder in dem Alter spielen doch die ganze Zeit Rollenspiele. Sei es mit Playmobil / Barbie / Püppis / whatever, oder sei es einfach nur "Also du bist jetzt die Hexe und ich bin der Zauberer, und wir sind jetzt im Wald...".
Welche Mehrwert hat es, das durch "Wir setzen uns jetzt dazu an den Tisch, und es gibt Regeln, und was du kannst und darfst entscheiden dein Heldenbogen und der Würfel?" zu begrenzen?
Auch wenn ich mich jetzt vielleicht unbeliebt mache, aber warum brauchen 5-6-Jährige ein formalisiertes Rollenspiel mit Regeln?
Kinder in dem Alter spielen doch die ganze Zeit Rollenspiele. Sei es mit Playmobil / Barbie / Püppis / whatever, oder sei es einfach nur "Also du bist jetzt die Hexe und ich bin der Zauberer, und wir sind jetzt im Wald...".
Welche Mehrwert hat es, das durch "Wir setzen uns jetzt dazu an den Tisch, und es gibt Regeln, und was du kannst und darfst entscheiden dein Heldenbogen und der Würfel?" zu begrenzen?
Welche Mehrwert hat es, das durch "Wir setzen uns jetzt dazu an den Tisch, und es gibt Regeln, und was du kannst und darfst entscheiden dein Heldenbogen und der Würfel?" zu begrenzen?Weil es das "Ich kann alles"-Problem verhindert/einschränkt. Aus persönlicher Erfahrung: Kinder quellen über vor Ideen, wie sie jedes Problem sofort lösen können ("Ich verwandle mich in einen großen Drachen", "Ich zaubere ihn einfach weg" etc.), was gut ist, aber spannende Geschichten leicht im Keim erstickt. Ansonsten ist man als SL sehr schnell in einer Zwickmühle, wie man denn noch weiter machen soll.
Weil es das "Ich kann alles"-Problem verhindert/einschränkt. Aus persönlicher Erfahrung: Kinder quellen über vor Ideen, wie sie jedes Problem sofort lösen können ("Ich verwandle mich in einen großen Drachen", "Ich zaubere ihn einfach weg" etc.), was gut ist, aber spannende Geschichten leicht im Keim erstickt. Ansonsten ist man als SL sehr schnell in einer Zwickmühle, wie man denn noch weiter machen soll.
(Und darüber, ob es für 5-Jährige wichtig ist, sogar schon beim Herumfantasieren zu berücksichtigen, was man alles nicht kann, kann man zumindest trefflich streiten - zumindest bei uns war das eigentlich nie ein Problem)Unterscheidet sich wohl auch stark von Kind zu Kind und auch mit dem Alter. Und es lässt sich wohl auch "streiten", ob reines Herumfantasieren (das mach ich dann mit dem Kind lieber im Garten/Wald/Spielzimmer) und Rollenspiel das gleiche sind bzw. ob das eine das andere obsolet macht. Ich denke nicht. Pen & P Paper - Rollenspiel nimmt für mich einen eigenen Platz zwischen diesem freien Spielen und Geschichten vorlesen ein und hat diesen eigenen Platz zurecht. Wenn das Kind Lust darauf hat gut, wenn es gerade lieber frei spielen will auch gut.
Welche Mehrwert hat es, das durch "Wir setzen uns jetzt dazu an den Tisch, und es gibt Regeln, und was du kannst und darfst entscheiden dein Heldenbogen und der Würfel?" zu begrenzen?
Welche Mehrwert hat es, das durch "Wir setzen uns jetzt dazu an den Tisch, und es gibt Regeln, und was du kannst und darfst entscheiden dein Heldenbogen und der Würfel?" zu begrenzen?
Beschäftigungstherapie für die Eltern, vermutlich. I-wie gruselig, dass Kinder nicht mals mehr "Vater-Mutter-Kind" ohne Anleitung durch die Alten gebacken kriegen...Nach dieser Argumentation kannst du halt auch jedes Familien-Brettspiel wegwerfen.
Beschäftigungstherapie für die Eltern, vermutlich. I-wie gruselig, dass Kinder nicht mals mehr "Vater-Mutter-Kind" ohne Anleitung durch die Alten gebacken kriegen...
Anstatt seinem Nachwuchs ein Korsett aus Regeln zu verpassen wäre es ratsam mit besagten Kindern Kindergerechte Unternehmungen zu erleben. Spielplatz, Bunte kurze Brettspiele, Stehgreifspiele. Förderung des Sozialverhalten durch aktive Treffen von Sport- oder Schulgruppen.
Gegenfrage: Haben diejenigen, die den Sinn von Kinderrollenspielen in Frage stellen denn selbst Kinder oder arbeiten mit Kindern in der Altersgruppe? - no offense :)
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Es gibt so schöne Fantasievolle Produkte für Kinder. Naja, Pen and Paper gehört für mich so überhaupt nicht dazu. Wenn den wirklich hier jemand sich mit seinen Kind auseinandersetzen möchte. Sollte diese Person seine Wünsche hinter die Bedürfnisse seines Kindes stellen. Jedoch zeigt mir einfach der Blick auf die Gesellschaft das viele es verlernt haben mit ihren Kindern sinnvoll zu spielen. Anstatt seinem Nachwuchs ein Korsett aus Regeln zu verpassen wäre es ratsam mit besagten Kindern Kindergerechte Unternehmungen zu erleben. Spielplatz, Bunte kurze Brettspiele, Stehgreifspiele. Förderung des Sozialverhalten durch aktive Treffen von Sport- oder Schulgruppen.
@Zanji und T.t.Traveller
Ihr braucht euch für eure Meinung in keinsterweise rechtfertigen. Es wirkt auf mich als hättet ihr meine Wahrnehmungen als Angriff gegen euch gewertet.
Sollte es an dem sein war dies in jeglicher Hinsicht unbeabsichtigt.
Ob ihr jetzt das Stehgreif Spiel mit euren Kindern durchregelt bis es Pathfinder ist, sorry das interessiert mich null.
Aber damit bin ich auch aus diesem Thema raus.
Schönen Mittag beisammen.